Zusammenfassung von Zyklus Nr. 30

Materia

An Bord der GOOD-HOPE-III bereitet man sich auf die Auseinandersetzung mit Shabazza und seinen Hilfstruppen vor. Das Schiff von Alashan fliegt Kurs Century, der Hauptwelt Shabazzas . Das Kommandounternehmen, bestehend aus 1000 TLD Spezialisten und den beiden Unsterblichen Rhodan und Bully, ist entschlossen Shabazzas Hauptwelt direkt anzugreifen. Ein wesentlicher Bestandteil des Angriffsplans sind 4 Arkonbomben aus den Beständen des TLD Towers. Rhodan beabsichtigt auf 4 genau berechneten Koordinatenpunkten einen unlöschbaren Atombrand zu legen und somit Shabazzas Hauptwelt gezielt auszuschalten. Vorher muss die SOL erobert und ins All geführt werden, um sie nicht dem alles vernichtenden Kernbrand auszusetzen. In einer ruhigen Minute beauftragt Rhodan Monkey damit, auf Mondra Diamond zu achten. er möchte das der Kämpfer von Oxtorne als Mondras Leibwächter fungiert, wohl wissend, das die bevorstehende Schlacht viele Opfer finden wird.

Als sich die GOOD-HOPE-III auf Angriffskurs nähert, lässt die Kommandantin Fee Kelind den Virtuellbildner aktivieren. Für die Ortungsstationen auf Century sieht es nun so aus, als ob 100 Schiffe vom Typ GOOD-HOPE-III Century ansteuern. Verschiedene Störbojen die außerdem ausgeschleust werden und charakteristische Energiewerte emittieren, verstärken die Verwirrung der Korrago. So kann die GOOD-HOPE-III dem stärksten Abwehrfeuer entgehen und die Landeteams absetzen. Weitere Sonden, so genannte "Gamma Bojen" beginnen mit einem Breitbandhypersender den erbeuteten Terminierungsbefehl der Korrago abzustrahlen. Das Manöver gelingt und die Landeteams erreichen unbeschadet die Oberfläche Centurys.

Shabazza, der sich zum gleichen Zeitpunkt in der SOL aufhält, hat den Angriff Rhodans bereits erwartet. Was der Gegner Thoregons jedoch nicht erwartet hat, ist die Listenvielfalt der Terraner. Bald kommt es zu unerklärlichen Ausfällen verschiedener Stationen und Raumforts der Korrago. Was Shabazza zu diesem Zeitpunkt nicht weiß ist, dass der ausgestrahlte Terminierungsbefehl erste Erfolge erzielt. Auf der Oberfläche kommt es unterdessen zu ersten Feindberührungen der terranischen Landekommandos mit Korrago Kämpfern, in die auch Mondra und Monkey verwickelt werden. Bei einem Gefecht kommt Mondra in höchste Not, aus der sie Monkey unter Einsatz seines Lebens rettet. Dabei verliert der Oxtorner seine beiden "Augen", die fast unzerstörbaren Linsensysteme aus SAC Metall. Mit Hilfe Mondras kann Monkey die im Kampf verlorenen Sehprothesen wieder finden und in der Halterung einrasten. Für einige wenige Minuten jedoch war der Oxtorner Hilflos wie nie zuvor.

Shabazza erkennt zwischenzeitlich die Systematik hinter den ausgestrahlten Funkwellen der Terraner. Er kann den Terminierungsbefehl entschlüsseln und ergreift sofortige Maßnahmen um eine weitere Verbreitung zu verhindern. Es ist jedoch bereits zu spät und immer mehr Korrago fallen dem Signalen zum Opfer. Als der Gegner Thoregons mit der SOL ins All starten will, versagt ihm das Schiff den Dienst. Der Terminierungsbefehl hat nun auch die Kontrollsyntronik "SOL-HIRN" ergriffen und beginnt sich auszuwirken. Als letzte Schreckensmeldung erhält Shabazza Kenntnis von den 4 Detonationen der Arkonbomben auf seiner Hauptwelt. Shabazza ist nun klar, das Century nicht mehr zu retten ist. Er ist sich auch dessen bewusst, das er die außer Kontrolle geratene SOL nicht mehr retten kann. Das Schiff beginnt sich aufgrund versagender Antigravfelder bereits bedenklich zu neigen und droht gar umzustürzen! Ein Vorgang, dem die terranischen Landeteams sprachlos gegenüber stehen. So etwas hatten sie noch niemals zuvor gesehen!

Bevor sich Shabazza entschließt Century und die SOL aufzugeben, entsendet der Gegner Thoregons noch eine Anzahl spezieller Androiden, die den Auftrag erhalten, genau 50 Terraner zu töten. Der Sinn dieses Befehls bleibt zunächst im Dunkeln. Während Shabazza Century mit seinem Schiff SHWOBAN fluchtartig verlässt, besetzen die Terraner das bereits umgestürzte Schiff. Der Aufschlag der Kugelzelle auf der Oberfläche hat starke Schäden verursacht, jedoch nicht an der Schiffszelle selbst, denn die die Carit-Panzerung erweist sich um ein Vielfaches stabiler ist als herkömmlicher Terkonitstahl. Trotz aller Erfolge im Kampf gegen Shabazza und der Reaktivierung SENECA S muss Rhodan erkennen, dass sein neues Flaggschiff nicht ohne weiteres wieder flugfähig gemacht werden kann. Als sich der Kernbrand bedrohlich nähert, ist guter Rat teuer.

Der Atombrand rückt von allen Seiten auf den Standort der SOL vor. Perry Rhodan denkt jedoch nicht sein neues Schiff aufzugeben. Obwohl SENECA prognostiziert, das die verbleibenden 8 Stunden niemals ausreichen die SOL wieder flugfähig zu machen, hält Rhodan unbeirrt an seinem Vorhaben fest. Die Spezialisten von Alashan arbeiten fieberhaft wenigstens die wichtigsten Anlagen wieder herzustellen. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Während Tuck Mergenburgh außergewöhnliches vollbringt und einige Speicherbänke des Schiffes wieder funktionsfähig machen kann, kommt es innerhalb des großen Schiffes zu einigen ungeklärten Todesfällen. Der Oxtorner Monkey geht den Vorkommnissen nach und stößt auf seltsame Spuren. Er entdeckt Aktivitäten kleinwüchsiger Wesen oder Roboter, die er einfach als "Puppen" bezeichnet. Diesen "Puppen" fallen immer wieder TLD Agenten zum Opfer. Der Sinn ihres Handelns wird nicht transparent und es scheint, als ob sie wahllos töten. Der Oxtorner ahnt nichts von Shabazzas Mordkommando, das der Gegner Thoregons vor seiner Flucht mit dem Auftrag ins Schiff entsandt hat, genau 50 Terraner zu töten.

Bei der Jagd nach den Killer Androiden, dringt Monkey in die ehemaligen Privattrakt Shabazzas vor. Wieder stößt der Oxtorner auf jenes, rätselhaftes Kunstwerk, das schon in anderen Schlupfwinkeln Shabazzas gefunden wurde - das Hologramm eines Asteroidenschwarm. Aber der Oxtorner macht eine noch eine viel schrecklichere Entdeckung, eine Entdeckung, die er umgehend Rhodan mitteilt. Monkey findet den leeren Transportbehälter einer Nano-Kolonne! Rhodan ist sich genau bewusst, was das bedeutet. Irgendwo im Schiff kann die nur millimetergroße große Gallertkugel auf ihr Opfer warten und unermesslichen Schaden anrichten. Rhodan weißt SENECA an, die SOL gründlich zu reinigen und hofft, auf diese Weise das Risiko zu minimieren.

Während die GOOD-HOPE-III im Raum Energie zapft und versucht in die Speicherzellen der SOL zu leiten, nimmt Monkey erneut die Spur der Killerandroiden auf. Der Oxtorner entdeckt schließlich bisher verborgen gebliebene Gänge, in denen sich die Androiden fortbewegen. Es kommt zum Kampf, in dem Monkey die Gefahr schließlich beseitigen kann.

Als der Atombrand nur noch Minuten von der SOL entfernt ist und bereits starke, tektonische Beben das Schiff erschüttern, zeigen sich die TLD Agenten standhaft und nervenstark. Sie verlassen das Schiff nicht und arbeiten bis zur letzten Minute an der Wiederherstellung der Schiffsaggregate. Das Unglaubliche gelingt! Die SOL hebt von der Oberfläche ab! Als das Schiff schließlich einen ausreichenden Sicherheitsabstand erreicht hat, bricht der Planet Century auseinander. Die ehemalige Basis Shabazzas ist endgültig vernichtet und die SOL befindet sich in der Hand des Sechsten Boten!

28. Juli 1290 NGZ, Alashan: Eismer Störmengord, zu Gast auf Alashan und im Gespräch mit Gia de Moleon und Stendal Navajo wirkt bedrückt. Gias Angebot, den Bebenforscher zu einem Bürger der Nation Alashan zu machen erzielt nicht die erwartete Gefühlreaktion. Eismer wirkt abwesend und nachdenklich, gerade so als ob er ein Geheimnis mit sich herum trägt. Die Telephatin Tess Qumisha bringt Licht ins dunkel als sie die bestürzende Wahrheit espert: Eismer hat ein unmittelbar bevorstehendes Kesselbeben geortet! Als Gia de Moleon den Bebenforscher zur Rede stellt, gibt er die erschütternde Wahrheit zu. Sollte sich das Kesselbeben im Thorrtimer-System entladen, dann bedeutet das mit hoher Wahrscheinlichkeit den Tod aller Bewohner des Systems und das Ende von Thorrim und Alashan. Eismer weigert sich jedoch noch die Bebenwarnung auszurufen, da seine Prognose noch nicht genau genug ist.

THOREGON VI (SOL), Century System: Perry Rhodan und die TLD Spezialisten machen sich mit der neuen SOL und ihrem Hypertakt Triebwerk vertraut. Einen großen Beitrag zum Verständnis des neuen Antriebs leistet der Hyperphysiker Tautmo Aagenfelt, der die Mannschaft in die Funktion einweist. Der erste Flugversuch verläuft noch recht holprig. Kurz vor dem Einsetzen des neuen Triebwerks kommt es zu einem technischen Problem und der Countdown wird von SENECA abgebrochen. Aufgrund dieser ersten Erfahrungen, fasst SENECA den Entschluss mit einem niedrigen Überlichtfaktor das Thorrtimer-System anzusteuern. Die Steuerpositronik gibt eine verbleibende Flugdauer von etwa 7 Stunden an.

Alashan: Stendal Navajo beschließt gegen die ausdrückliche Empfehlung Gia de Moleons, die Bevölkerung von Thorrim über das bevorstehende Kesselbeben zu informieren. Damit stellt sich der Bürgermeister Alashans nicht nur gegen die Auffassung seiner TLD-Chefin, sondern verletzt damit auch den Kodex des Bebenforschers, der eine Warnung erst dann ausspricht, wenn Zeit und Ort der Katastrophe genau feststeht. Die Reaktionen auf Stendal Navajos Verkündung ist verhalten. Die Alashaner und Thorrimer reagieren besonnen und beginnen mit den Vorbereitungen zur Evakuierung. Stendal Navajo lehnt König Markees Angebot ab, den knappen Schiffsraum der Thorrtimer Flotte auch unter den Terranern von Alashan zu verlosen, was ihm erneut die Missbilligung der TLD Chefin einbringt.

Als die THOREGON VI im Thorrtimer-System erscheint, sorgt das für große Aufregung. Noch nie war auf Thorrim solch ein gigantisches Schiff erschienen. Rhodan hört mit Bestürzung die Neuigkeiten über die potentielle Bebengefahr. Der Sechste Bote denkt keinen Moment daran, die Alashaner und Thorrimer ihrem Schicksal zu überlassen, möchte aber mit der TLD Chefin einen Kompromiss suchen. Er stellt deshalb Gia de Moleon gegenüber klar, das eine Evakuierung nach seinen Bedingungen ablaufen würde. Rhodan beabsichtigt keineswegs sofort zur Milchstraße zurückzukehren, sondern erst die Galaxis Gorhoon, um das Zentralsystem der Nonggo anzufliegen. Rhodan möchte den Pilzdom von Kenteullen benutzen um mit einem Helioten in Verbindung zu treten und die neusten Erkenntnisse über Shabazza auszutauschen. Gia de Moleon stimmt zu und stellt Rhodan alle Ressourcen und Personal zur Verfügung, um die Funktionen der THOREGON VI weiter zu aktivieren.

Als Eismer Störmengord von seinen Erkundungen und Messungen schließlich wieder zurückkehrt, kann der Bebenforscher Entwarnung für das Thorrtimer-System geben. Das Kesselbeben wird sich über einen benachbarten Stern entladen, der keinerlei Planeten besitzt. Die Bewohner Thorrims können vorerst aufatmen. Gia de Moleon ändert unverzüglich ihre Strategie und zieht sämtliches Personal und Material von den Arbeiten an der THOREGON VI ab. Wissend, dass nun wieder die Alashaner in der stärkeren Verhandlungsposition sind, versucht sie ihren Vorteil auszuspielen. Rhodan ist außer sich! Viele TLD Agenten, die Seite an Seite mit Rhodan auf Century gekämpft haben, können die politischen Winkelzüge der TLD-Chefin nicht mehr nachvollziehen und sagen sich von Alashan los. Etwas mehr als 100 Agenten schreiben sich als neue Besatzungsmitglieder an Bord der THOREGON VI ein, darunter Fee Kellind, Trabzon Karret und der Oxtorner Monkey. In der folgenden Nacht kommt es zu einer weiteren Überraschung für Rhodan. Mondra Diamond gesteht dem Unsterblichen dass sie von ihm schwanger ist. Wie Mondra Rhodan mitteilt, wird es ein Sohn sein.

Rhodans Verhandlung mit Gia de Moleon und Stendal Navajo ergibt keine Verbesserung der Lage für die THOREGON VI und ihre Mission. Die Führer Alashans haben nach der Entwarnung durch Eismer Störmengord nur noch das Wohl ihrer Nation im Kopf. Sie gestatten Rhodan lediglich sich mit einer Ansprache an die Einwohner zu wenden um eine Anzahl von insgesamt 1000 freiwilligen Spezialisten zu werben. Am Ende sind 1026 Alashaner bereit Rhodan zu folgen. Zu Rhodans großer Überraschung bleibt Mondra mit ihrem ungeborenen Sohn auf Alashan zurück.

Am 21.August 1290 NGZ verläßt die THOREGON VI das Thorrtimer-System. Mondra wird von seltsamen Schmerzen und Visionen geplagt, in denen ihr ungeborener Sohn ihr vorwirft nicht mit Rhodan gegangen zu sein. Kein Mediker kann Mondra von den Schmerzen befreien oder ihr die seltsamen Visionen erklären. Etwas Seltsames geht vor sich......

22. August 1290 NGZ, Zophengorn: Unter den Direktoren der Bebenforschergilde entsteht Unruhe. Direktor 10, der Führer der Gilde, wird bereits seit mehreren Monaten vermisst. Selbst zu Anlässen, die normalerweise seine Anwesenheit erfordern würden, zeigt sich Direktor 10 nicht mehr in Zophengorn. Die entstehende Unruhe und Unsicherheit wird vor allem von Uviald Marads geschürt, Hamarade und designierter neuer Direktor 1. Uviald Marads hat keineswegs die Absicht sich in das starre Machtgefüge der Gilde einzufügen, er strebt nach mehr. Auf seinen Vorschlag hin versuchen die Direktoren die Privatgemächer von Shabazza, alias Direktor 10 aufzubrechen, was in einer Katastrophe endet. Die Sicherungsanlagen töten jeden, der sich an den Türen zu Shabazzas Bereich zu schaffen macht.

Alashan: Eismer Störmengord ist sichtlich deprimiert. Es scheint fast so, als habe er jegliches Ziel aus den Augen verloren. Er wirkt deprimiert und verstört. Benjameen da Jacinta und Tess Qumisha kümmern sich fürsorglich um den Goldner und geben ihn den nötigen moralischen Beistand. Das Wissen, das Shabazza über eine unbestimmte Zeit die Bebenforschergilde manipuliert und in seinem Sinne beeinflusst hat, erschüttert den Bebenforscher schwer. Benjameen und Tess schaffen es jedoch nach einiger Zeit, den Goldner davon zu überzeugen, das sich die ursprüngliche Passion der Gilde wieder herstellen lässt. Eismer beschließt nach Zureden durch Tess und Benjameen nach Zophengorn zu fliegen, um sich für eine Erneuerung der Gilde einzutreten und den Platz des Direktors 10 einzunehmen. Ein tollkühner Plan, für dessen Umsetzung er die Unterstützung der beiden Mutanten erbittet. Tess und Benjameen sagen gegen den Widerstand von Gia de Moleon und Stendal Navajo zu. Ebenfalls mit von der Partie sind die beiden Swoon Treul und Goriph sowie Norman, der indische Zwergelefant.

Auf Zophengorn angekommen, wendet sich Eismer zunächst an Direktor 8. Zu dem alten Direktor hatte der Goldner bereits bei seinem ersten Versuch zur Wahl zum Direktor 1 ein gutes Verhältnis aufgebaut. Eismer präsentiert Aufzeichnungen, Filmmaterial und andere Beweise die belegen, um wen es sich bei Direktor 10 wirklich handelt. Direktor 8 sichtet das Material und gibt Eismer die Gelegenheit vor der Versammlung der Direktoren und Bebenforscher zu sprechen. Die Eröffnungen des Goldners in der Halle von Bandaß schlagen ein wie eine Bombe. Zum Schluss erhebt der Goldner Anspruch auf den Platz des Direktors 10 und macht somit das Chaos perfekt. Trotz der Empörung über diese Neuigkeiten, hat der Goldner viele Mitglieder des Direktoriums auf seiner Seite - alle außer einem, Uviald Marads. Der neue Direktor 1 strebt wie Eismer nach der Macht, jedoch aus ganz anderen Motiven.

Uviald Marads trägt einen fledermausartigen Symbionten, mit dem er in ständiger Zwiesprache steht und der ihm ständig Ratschläge erteilt, wie er am besten seine hinterhältigen Intrigen anbringen kann. Nach der Rede Eismers, sieht Uviald Marads seine Ziele bedroht und geht zum äußersten. Er lässt mit Hilfe eines Mordkommandos alle Direktoren töten und setzt seine Prolongoiden auch auf Eismer an. Das Attentat misslingt und es kommt zum Endkampf zwischen dem Direktor 1 und dem Bebenforscher. Im Verlauf des Kampfes wird Uviald Marad von seinem eigenen Symbioten getötet, der erkennt, dass Uviald Marads Ambitionen am Ende angekommen sind. Der Versuch Eismer in seinen Bann zu ziehen und ebenso zu beeinflussen wie Uviald Marad, misslingt.

Nach dem Tod aller Direktoren setzt das Manual Komitee neue Strukturen für die Zentrale der Bebenforscher fest. Es soll nach wie vor 10 Direktoren geben, die jedoch vom Manual Komitee Kontrolliert werden und nach ihren Fähigkeiten und Ergebnissen bewertet werden. Als sich Eismer Störmengord zur Wahl des höchsten Direktors stellt, wird er mit großer Mehrheit ins Amt berufen.

Als Eismer am 14. September 1290 NGZ sein neues Amt antritt, greift er als erstes mit der Autorisierung des Direktors 10 auf den Ringrechner von Zophengorn zu. Bestürzt erkennt der ehemalige Bebenforscher, dass die Manipulationen Shabazzas nachhaltiger waren als zunächst angenommen. Eismer erkennt schockiert dass nicht nur Informationen verfälscht, sondern auch massiv unterdrückt wurden. So erkennt der Goldner jetzt, das die Häufigkeit der Kesselbeben massiv angestiegen ist und alles auf ein großes, finales Beben hindeutet, an dessen Ende DaGlausch und Salmenghest innerhalb nur eines Jahres untergehen werden. Eismer ist fassungslos.......

Irgendwo im Leerraum zwischen den Galaxien: Die GILGAMESCH befindet sich auf dem Flug in die 15 Millionen Lichtjahre entfernte Galaxis Chearth. 70 Tage werden insgesamt für den Flug veranschlagt. Nach dem 10ten Flugtag verspürt Ronald Tekener eine unterschwellige Gefahr. Der Smiler, von dem langen Koma das er durch die Wirkung des IQ-Dimmers durchlebt hat wieder genesen, setzt sich sofort mit Dao Lin in Verbindung. Tekener teilt der Kartanin mit, das er zu ihr unterwegs sei um mit ihr über die seltsame Ahnung zu sprechen - er kommt jedoch nicht bei Dao Lin an und kann im Schiff nicht mehr aufgefunden werden. Atlan gibt sofort Alarm, denn Tekener ist nicht das einzige, vermisste Bordmitglied der GILGAMESCH. Irma Lamash, eine Wissenschaftlerin die mit Myles Kantor an der Simulation des Sonnentresors arbeitet, gilt ebenso als verschwunden.

Atlans Verdacht fällt sofort auf Vincent Garron, der noch immer im Koma liegt. Tuyula Azyk befindet sich ständig in der Nähe des Todesmutanten und auch Mhogena widmet Garron viel seiner Zeit. Als sich Atlan persönlich vom Zustand des Mutanten überzeugt, wird auch er von Garrons Kräften erfasst. Atlan findet sich in einer absolut dunklen Blase wieder, in der er auf Ronald Tekener trifft. Den beiden Unsterblichen wird klar, dass sie in einer Hyperraumsenke gefangen sind, die der Todesmutant Vincent Garron geschaffen hat. Da die Blase einen hermetisch abgeschlossener Raum darstellt, der vom Kontinuum des Hyperraums umgeben ist, befürchten die Unsterblichen dass die Atemluft bald verbraucht sein wird.

Als Dao Lin den aus dem Koma erwachten Todesmutanten zur Rede stellt, versichert dieser nicht am Verschwinden Irma Lamashs und der 2 Unsterblichen beteiligt zu sein. Wie unberechenbar Garron jedoch noch immer ist zeigt sich, als er urplötzlich Tuyula Azyk mit seinen Kräften attackiert und schwer verletzt. Als der Mutant kurz darauf trotz der Kontrolle durch Mhogena teleportiert und flieht, materialisieren die 3 Vermissten an verschiedenen Stellen der GILGAMESCH.

In der Galaxis Chearth: Ganzetta, ein Wlatschide und Kommandant über 3500 Rachenschiffe, erhält die Nachricht über die Ankunft einer weiteren Nachschubflotte der Algiotischen Wanderer. Ganzetta weiß das die Algioten derzeit in Chearth an einer gigantischen Raumstation arbeiten, die zwar noch im Entstehen ist, aber bereits eine Größe von 5x4 Kilometern erreicht hat. Die Konstruktion befindet sich in nördlicher Koordinatenrichtung, etwa 1500 Lichtjahre vom Sonnentresor entfernt. Der Wlatschide will auf jeden Fall eine weitere Stärkung der Algioten in Chearth verhindern und gibt Befehl die anrückende Nachsubflotte anzugreifen. Von dem kleinen Sternhaufen Agiulon ausgehend, setzt Ganzetta seine Schiffe in Marsch und bald entbrennt eine Schlacht, bei der die Wlatschiden gute Erfolge erzielen. Als jedoch immer mehr Schiffe der Algioten im Kampfgebiet eintreffen, muss sich Ganzetta vor der Übermacht zurückziehen.

Auf der GILGAMESCH: Tuyula Azyk hat sich von der Attacke Garrons erholt und der Mutant bleibt weiterhin verschwunden. Es ist anzunehmen, dass sich Garron in einer Hyperraumsenke versteckt hält. Sporadisch taucht er auf und versorgt sich mit Lebensmitteln, dann taucht er wieder unter. Trotz der Zwischenfälle an Bord arbeitet Myles Kantor weiter an seiner Simulation des Sonnentresors. Kantor erfährt durch Mhogena weitere Details zum Aufbau des Sonnentresors, der Natur der Sonnenwürmer die in der künstlichen Sonnenballung gefangen sind, sowie zu den Absichten der Algiotischen Wanderer, die es als ihre heilige Pflicht betrachten den Sonnentresor zu öffnen.

Am 28. September stellt sich Garron und wird sofort medikamentös ruhig gestellt. Tuyula Azyk sowie Mhogena versichern, das Garron keinerlei böse Absichten mehr hegt. Atlan bleibt jedoch misstrauisch...

Am 12. November erreicht die GILGAMESCH Cheart und beginnt vorsichtige Sondierungen. Von der Hyperfunkzentrale wird ein verstümmelter Notruf empfangen, kurze Zeit später wird das Schiff der Cameloter von 3 so genannten Knoten-Schiffen der Algioten angeflogen. Die Angreifer entziehen sich allerdings einem Gefecht und tauchen in den Linearraum ein. Die Quelle des Notrufes, ein Wrack, kann geortet werden. Bevor das Wrack endgültig explodiert, können durch ein terranisches Kommando zwei Überlebende geborgen werden. Es handelt sich um so genannte Amaniten, intelligente Pilzwesen und Verbündete der Gharrer im Kampf gegen die Algioten. Eines der Wesen stirbt kurze Zeit später an den Folgen seiner Verletzungen, der zweite Gerettete kann erfolgreich behandelt werden.

Der Amanite nennt sich Brun-von-der-feuchten-Erde. Obwohl nur im Range eines Mannschaftsdienstgrades kennt der Amanite die Mission des Fünften Boten und identifiziert Mhogena fast augenblicklich. Brun-von-der-feuchten-Erde, der wie alle anderen Völker Chearths auf die Hilfe der Milchstraße gehofft hat, zeigt sich enttäuscht das lediglich 11 Schiffe sich auf den Weg gemacht haben, um den Völkern Chearths beizustehen. Atlan liefert den Amaniten auf seiner Hauptwelt ab und erfährt, das sich die letzten Flotteneinheiten der Chearther im Raggan-System sammeln. Der Planet Ingar wurde zur Basis der Verteidiger ausgebaut.

Als die GILGAMESCH das Raggan-System direkt anfliegt, wird sie sofort von Rachenschiffen der Wlatschiden eingekreist und gestellt. Nach einem misstrauischen Empfang durch die Wlatschiden, kann Mhogena die Lage klären. In einer Konferenz erfahren die Galaktiker den neusten Stand der Entwicklung, und der sieht alles andere als ermutigend aus. Demnach haben die Algiotischen Wanderer die Flotte der Wlatschiden vernichtend geschlagen und den Bereich um den Sonnentresor besetzt. Dazu gehört auch der Planet Thagarum - der Standort der Hauptschaltzentrale des Tresors und des Pilzdomes von Chearth. Die Versammlung wird durch das burschikose Eindringen Ganzettas gestört. Ganzetta, ein Wlatschide mit silberner Mähne, beschuldigt den Flottenadmiral einer falschen taktischen Entscheidung in der voran gegangenen Schlacht und erweist sich als Heißsporn. Als Atlan später wieder auf Ganzetta trifft, fühlt er eine seltsame Affinität zu dem Wlatschiden. Als die Maahk Raumer endlich in Chearth eintreffen, wird ein erster Plan für einen Vorstoß geschmiedet. Die GILGAMESCH soll den wichtigen Schaltplaneten Thagarum anfliegen, zurückerobern und vom Raum aus sichern. Da Thagarum ein Wasserstoffplanet ist, sind die Maahks für das Landeunternehmen prädestiniert. Als Ganzetta anbietet, die kleine Flotte mit seinem Schiff zu begleiten, nimmt der Arkonide an.

Der Schlachtplan steht fest! Eine große Flotte der Gharrer soll möglichst viele Schiffe der Algioten binden und vom Sektor Thagarums abziehen, so das die GILGAMESCH, 10 Maahk Schiffe und die Flaggschiffe Mhogenas und Ganzettas direkt ins Lhanzoo-System vorstoßen können. Der Plan geht auf, doch nicht alle Maahk Schiffe erreichen das Lhanzoo-System wie geplant. Die Algioten reagieren schnell und eine große Flotte von Kampfschiffen erscheint im System um die Eindringlinge zu stellen. Zum ersten Mal seit ihrer in Dienststellung, entfaltet die GILGAMESCH ihre volle Kampfkraft und stellt sich den Algiotischen Wanderern entgegen. Das Flaggschiff Camelots teilt sich in seine Module und schleust alle vorhandenen Kreuzer und Jäger aus. Der Feuerkraft der Galaktiker haben die Algioten nichts entgegenzusetzen und der Angriff wird abgewehrt. Der Wlatschiede Ganzetta, sieht der Schlacht fassungslos zu. Diese Kampfkraft hätte er den Galaktikern nicht zugetraut. Ganzetta reagiert überaus euphorisch auf den Erfolg, Atlan äußert sich jedoch eher zurückhaltend - denn als nächstes gilt es Thagarum freizukämpfen.

Das Landekommando stellen die Maahks und Gharrer, da sie am besten an die Umweltbedingungen Thagarums angepasst sind. Die GILGAMESCH schützt die Landeoperation gegen Angriffe von außen und steuert Kampfroboter sowie ein geheimes Sonderkampfkommando bei. Auch die Wlatschieden, angeführt von Ganzetta, nehmen an der Landung Teil. Die Landung erweist sich als äußerst gefährlich, da zahllose Roboter der Algioten die Landetruppen erwarten. Ein harter Kampf entbrennt, dessen Ausgang ungewiss scheint.

Auf der GILGAMESCH: Tuyula Azyk ist beunruhigt, den ihr "Freund", der "Todesmutant" Vincent Garron ist erneut aus seiner Kabine verschwunden. Als er nach Stunden zurückkehrt, wartet die junge Blue noch immer auf ihn. Garron ist seltsam entstellt. Seine zahlreichen Gesichtsnarben haben angefangen zu bluten! Er gibt später an seltsame Stimmen zu hören, die ihn in den Wahnsinn treiben. Es handelt sich dabei nicht um seine Phantasieentität "Quotor", sondern um eine neue, bislang unbekannte Erscheinung die Garron schwer zu schaffen macht.

Auf Thagarum verschärft sich die Situation. Zahlreiche Roboterheere der Algioten marschieren von allen Teilen des Planeten auf die umkämpfte Schaltstation zu. Zudem ist zu befürchten, dass die Algioten nach der ersten, verlorenen Schlacht schon bald eine neue Flotte entsenden um den Planeten zurückzuerobern. Kaum den Gedanken zu ende gedacht, erscheinen 5000 Schiffe im System und gehen sofort auf Angriffskurs. Ohne Rücksicht auf eigene Verluste, versuchen die Algioten den Planeten zurück zu erobern. Erst als über 1000 Schiffe durch die Transformsalven der Galaktiker vernichtet werden, ziehen sich die feindlichen Schiffe zurück. Eine weitere Schlacht wurde gewonnen.

Auf dem Planeten ist die Lage ungleich schwieriger. Die algiotischen Kampfroboter leisten verbissen Widerstand. Die vereinten Kräfte der Galaktiker und Chearther haben bereits Verluste zu beklagen, trotzdem bleibt das Ziel die Zentrale Schaltkuppel einzunehmen bestehen. Letztendlich ausschlaggebend für den Erfolg ist Ganzettas Wlatschieden Kommando, das den Weg freimacht. Als die Gharrer und Maahks die Station schließlich einnehmen, können 3 Algioten aus dem Volk der Tazolen lebend festgenommen werden. Zwei von ihnen begehen jedoch Selbstmord bevor Mhogena eingreifen kann. Der letzte Tazole erweist sich als immun gegenüber Mhogenas Fähigkeit der Psi-Reflektion. Es stellt sich heraus, das die Algioten über ein haubenartiges Netzgitter verfügen, das sie sich über den Kopf stülpen. Das Gitter schirmt die Psi-Kräfte Mhogenas ab oder kompensiert sie. Das Rätsel, warum die Algioten nicht auf die Psi-Impulse der Gharrer reagieren ist damit gelöst. Es stellt sich jedoch sofort ein neues, denn die Technik der Abschirmhauben ist wesentlich fortgeschrittener als der Stand der Algioten.

Vincent Garron leidet unterdessen weiter. Es wird vermutet, das es sich bei den "Stimmen" die Garron hört um den Einfluss der Hyperstrahlung handelt, die vom Sonnentresor ausgeht. Der einzige Weg dem Mutanten zu helfen wäre, ihn aus dem direkten Einflussgebiet der Strahlung zu bringen. Mhogena verbindet dies mit einem Flug der ihn zur Superintelligenz dieser Galaxis bringen soll, dem Haus der Nisaaru.

Der Zustand des "Todesmutanten" Vincent Garron verschlechtert sich zusehends. Die Ärzte können seine Leiden kaum lindern, da sie durch hyperphysikalische Phänomene ausgelöst werden, die sogar die Abschirmung eines Anti-Esper Schirmes und einer Paratronstaffel durchdringen. Allgemein wird angenommen, dass die Nähe zum Sonnentresor die seltsame Metamorphose auslöst, die Garron durchmacht. Unter starken Schmerzen beginnt sich der Mutant zu verändern. Sein Körper schwillt an und seine Haut reißt an vielen Stellen auf und blutet. Der Zustand des Mutanten wird von einigen Galaktikern als gerechte Strafe für seine Taten angesehen, einzig Tuyula Azyk und Mhogena zeigen echtes Mitgefühl mit dem Terraner.

Mhogena schlägt deshalb vor, Vincent Garron aus der Nähe des Sonnentresors wegzubringen. Mhogena möchte zu einer Mission aufbrechen um mit Nisaaru Kontakt aufzunehmen und um Rat und Hilfe zu bitten. Um mit Nisaaru in Kontakt zu treten, muss ein Meister des Sandes zunächst ein codiertes Hypersignal abstrahlen das nur den Ordensträgern bekannt ist. Dieses Signal wird von Nisaarus Boten aufgefangen, den so genannten Accolen. Die Accolen sind Wesen, die in der Librationszone leben. Die Accolen wiederum leiten den Kontaktwunsch an die Diener der Superintelligenz weiter. Seit der Invasion der Algioten haben schon mehrmals die Meister des Sandes versucht die Superintelligenz zu erreichen, jedoch erfolglos. Mhogena erhofft sich durch den Status des Fünften Boten mehr Erfolg. Er bietet Atlan an, Vincent Garron auf seine Mission mitzunehmen und ein vorübergehendes Exil für den Todesmutanten zu finden. stimmt zu und stellt Mhogena die ANUBIS, ein MERZ Kreuzer der 100 Meter Klasse zur Verfügung. Als Kommandant fungiert Hermon von Auriga. Tuyula Azyk beschließt Vince zu begleiten.

Nachdem die ANUBIS den Wirkungsbereich des Sonnentresors verlassen hat, kommt es keineswegs zu einer Beruhigung des Mutanten, im Gegenteil. Die Gehirnaktivität steigert sich Schubweise und es ist zu vermuten, dass ein paranormaler Ausbruch des Mutanten droht. Zur Sicherheit wird Garron wieder unter einen Anti-Esper Schirm gelegt, damit er im Falle eines Falles das Schiff nicht gefährden kann. Mhogena versucht zwischenzeitlich die Accolen zu kontaktieren, was zunächst überraschend schnell gelingt. Seine Bitte mit Nisaaru in Kontakt zu treten wird jedoch abgelehnt. Es beginnt eine Irrfahrt kreuz und quer durch Chearth, bei der Mhogena verschiedene Kontaktpunkte der Accolen ansteuert, jedoch jedes Mal mit dem selben Ergebnis - Nisaaru will den Fünften Boten nicht empfangen.

Der Zustand Garrons bessert sich etwas und er kann sich wieder mit den Besatzungsmitgliedern verständigen. Was der Mutant nach dem langen leiden zu sagen hat, überrascht die Anwesenden. Er möchte zurück zum Sonnentresor! Trotz der Leiden braucht er geradezu die Nähe des starken Hyperstrahlers. Die Metamorphose war nach Garrons Meinung sein vorbestimmter Weg, der nach verlassen der Strahlungszone abgebrochen wurde. Garron bittet Mhogena darum, ihn zurück zu bringen um sein Schicksal zu vollenden, der Gharrer zögert jedoch. Zum einen ist er verzweifelt dabei, mit der ortsansässigen Superintelligenz Kontakt aufzunehmen, zum anderen ist er an sein Versprechen zu Atlan gebunden, den Mutanten ein würdiges Asyl zu finden. Mhogena verspricht einen Kompromiss zu suchen, jedoch zunächst seine Mission zu beenden.

Wieder und wieder wird die ANUBIS von den Accolen auf neue Koordinaten geleitet, bis sie schließlich am Rand einer großen, leuchtenden Wolke materialisiert. Vom Zentrum dieser Wolke erfasst ein heller Strahl das Schiff und versetzt es in einen unbekannten Raum. In dem Raum kann Hermon von Auriga keinerlei Ortungen vornehmen und es wird allen klar, dass sie sich nun im Haus der Nisaaru befinden. Mhogena verläßt das Schiff und nähert sich der Residenz der Superintelligenz, ein wie ein Knoten verschlungenes Bauwerk. Auch Vincent Garron, der sich mit Hilfe Tuyula Azyks aus seiner Sicherheitsverwahrung befreit dringt in das Gebäude ein. Als er auf die Diener Nisaarus trifft, verliert er die Beherrschung und attackiert sie mit seinen Kräften. Als sich die Diener auflösen zieht sich der Mutant in Panik zurück. Tuyula Azyk, von dem Vorfall schwer getroffen, kehrt in das Haus Nisaarus zurück, um sich ihrem Urteil für Garron zu stellen. Es ist jedoch nichts passiert. Die Superintelligenz klärt die Blue auf, dass die Diener ein manifestierter Teil Nisaarus sind, die nicht getötet werden können. Als dank für ihre Reue wird Tuyula Azyk eine Zeit im Haus der Superintelligenz geduldet und sieht Nisaaru selbst, die sich als leuchtende Spiralgalaxie manifestiert.

Auch Mhogena begegnet Nisaaru, erhält aber bis auf die Aussage mit dem Sechsten Boten einen starken Verbündeten gefunden zu haben, keine Hilfe oder Rat. Nisaaru verweigert jede weitere Auskunft und gibt an, sich um Aufgaben mit kosmischer Wichtigkeit kümmern zu müssen. Kurz darauf finden sich alle beteiligten wieder an Bord der ANUBIS wieder. Es scheint als ob Nisaaru Chearth den Rücken kehrt um anderen Aufgaben nachzugehen. Mhogena kann nur schwer fassen, das seine Mission gescheitert ist.

Während die Kämpfe auf Thagarum andauern, beschäftigt man sich an Bord der GILGAMESCH mit dem gefangenen Tazolen. Bis auf seinen Namen ist zunächst wenig über das Wesen bekannt. Demnach heißt der Tazole Ragunjan und bekleidet den Rang eines Wissenschaftlers. Die Kooperation des Gefangenen lässt äußerst zu wünschen übrig. Ragunjan hat für die ihn umsorgenden Galaktiker nur Verwünschungen und Flüche übrig. Der Tazole scheint in einer Art religiösem Wahn verfallen zu sein, der ihm keinen Freiraum für Verhandlungen lässt. Auf Thagarum bewegen sich die Bodentruppen der Verbündeten langsam in Richtung Nordpol, wo sich der noch immer von den Algioten gehaltene Pilzdom befindet.

Aus der Hauptschaltzentrale Thagarums, die von den Wissenschaftlern der Gharrer untersucht wird, kommen erschreckende Meldungen. Die Algioten haben bereits umfangreiche Manipulationen der Schaltungen durchgeführt und die Stabilität des Sonnentresors gefährdet. Von einer der übrigen Schaltstationen des Sonnentresors ausgehend, setzen die Algioten einen technisch hochentwickelten Impulsgeber ein, dessen Signale auf den Sonnentresor einwirken. Der Impulsgeber wie auch die zuvor entdeckten PSI-Netze der Algioten, kann nicht aus deren eigener Entwicklung stammen. Erneut stellt sich die Frage, wer die Algiotischen Wanderer mit moderner Supertechnik versorgt. Um weitere Erkenntnisse zu gewinnen, entschließt sich Atlan zu einem Sondereinsatz. Zusammen mit Wissenschaftlern aus dem Volk der Gharrer fliegt der Arkonide mit einer Space-Jet den Schaltplaneten Conthikk an, von dem aus die schädlichen Impulse angemessen werden. Als die Jet das System des Schaltplaneten erreicht, landet sie in einem Wespennest.

Eine große Flotte der Algioten riegelt den Planeten bereits ab und Atlan kann nur noch ein paar Fernortungen vornehmen, bevor die Jagd auf die Jet beginnt. In letzter Minute ortet Atlan den VESTA-Kreuzer ANUBIS, der mit Mhogena von seiner Mission bei Nisaaru zurückkehrt. Im Kreuzer eingeschleust, können die Verbündeten den Algioten entkommen. Auf dem Rückflug nach Thagarum erfährt Atlan von der gescheiterten Mission bei der Superintelligenz von Chearth.

Auf Thagarum haben die alliierten Truppen der Maahks, Gharrer und Wlatschieden die Region um den Pilzdom erreicht. der Vormarsch gerät ins stocken und eine starke Abwehr der Algioten schlägt den Angreifern entgegen. Ein siganesisches Einsatzkommando unter der Leitung von Domino Ross soll der Schlacht die entscheidende Wende geben. Als die Siganesen auf Thagarum landen und den Pilzdom ansteuern, werden die Männer von Siga mehrmals aktiv in die Kämpfe verwickelt. Als die Siganesen das Gebiet um den Pilzdom erreichen, können sie schließlich durch eine Strukturöffnung in den geschützten Machtbereich der Algioten vordringen und einen Transmitter einschleusen.

Was die kleinen Männer von Siga leisten können zeigen sie, als es ihnen gelingt einen Scoctoren Namens Vil an Desch zu überwältigen und gefangen zu nehmen. Bevor die Siganesen den Scoctoren aus dem Volk der Tazolen überwältigen, werden sie Zeuge einer merkwürdigen Prozedur. Der Tazole scheint in einer Symbiose mit kleinen, hummelartigen Insekten zu stehen. Begierig nehmen die so genannten Myrden eine auf seinen Körper aufgebrachte Flüssigkeit auf und geben dabei einen Stoff namens Elcoxol ab. Wie die Galaktiker später in Erfahrung bringen, wirkt das Elcoxol erfrischend und belebend auf den Stoffwechsel der Tazolen ein. Die Wirkung ist sofort sichtbar. Die sonst schlaf und pergamentartig, trockene Haut des Tazolen wirkt erfrischt, angespannt und verjüngt.

Was ein Elcoxolmangel für Auswirkungen hat, sehen die Terraner an dem zweiten Gefangenen, Ragunjan. Der Wissenschaftler wirkt elend und schwach. Als die Cameloter auf Verlangen Mhogenas Ragunjan dem Scoctoren Vil an Desch gegenüberstellen, sinkt der Wissenschaftler zusammen und stirbt auf der Stelle. Jede Hilfe ist vergebens und es scheint, als habe Ragunjan beim Anblick des Scoctoren beschlossen zu sterben und seinen Organen den Befehl gegeben, die Funktion einzustellen. Mhogena beginnt nun mit seiner Fähigkeit der PSI-Reflektion auf den Scoctoren einzuwirken und erzielt erste Erfolge. Die Aggressivität des Tazolen lässt nach und Gespräche werden, wenn auch noch unter Vorbehalt, möglich.

Atlan erhält in Folge die Auswertungen seiner Ortungen im System des Schaltplaneten Conthikk. Demnach steht der Impulsgeber, der den Sonnentresor so nachhaltig schädigt nicht im System Conthikks, sondern ist an einer anderen Koordinate zu suchen. Conthikk dient lediglich dazu, die Impulse an Thagarum weiterzuleiten. Als vermeintlicher Standort wird der Schaltplanet Kauhriom bestimmt und damit steht das nächste Ziel für den Einsatz der Alliierten fest!

Der Oxtorner Denor Massall und sein Okrill "Tarlan" gehören zur Besatzung der GILGAMESCH. Das Gespann ist auch unter dem Namen "Das Extrem-Team" bekannt und zeichnet sich durch eine besonders enge Bindung aus. Als Massall erstmals Abweichungen im Verhaltensmuster seines Okrills bemerkt, misst er der Beobachtung keine tiefere Bedeutung zu. Okrills lassen sich nicht gänzlich zähmen und behalten steht's ihren eigenen Willen. Sie schließen sich freiwillig den Menschen an und nicht weil sie dazu gezwungen werden. Tarlan hat an der Seite Massalls eine gewisse emphatische Fähigkeit entwickelt, eine Gabe die viele Okrills durch die Enge Bindung zu den Menschen ausbilden. Aus diesem Grund bittet Atlan den Oxtorner, mit seinem Okrill auf Vincent Garron zu achten. Gerade sammelt sich eine große Flotte der Algiotischen Wanderer am Rande des Systems von Thagarum und rüstet sich zum Angriff auf den Schaltplaneten. Atlan kann in dieser kritischen Situation keine Schwachstelle im eigenen Lager dulden - und Garron ist solch ein unkalkulierbarer Risikofaktor. Denor Massall stimmt Atlans Bitte zu und macht sich sogleich an die Arbeit.

Myles Kantor ist zur selben Zeit damit beschäftigt, den Sonnentresor und seinen Mechanismus zu untersuchen. Eine interessante Erkenntnis eröffnet sich, als Myles erkennt, dass der Sonnentresor instabil ist und eine maximale Lebensdauer von 50000 Jahren nicht überschreiten wird. Am Ende wird der Sonnentresor in sich zusammenstürzen und eine gigantische Katastrophe über Chearth hereinbrechen. Myles Kantor ist sich absolut im Unklaren, warum die Nonggo den Sonnentresor auf diese Art konzipiert haben.

Als Denor Massall und sein Okrill "Tarlan" die Medostation erreichen in der Garron behandelt wird, verhält sich der Okrill wieder atypisch. Fast scheint es, als ob Tarlan "Gefahr" signalisieren will. Mit der Zunge zeichnet das Tier ein Muster auf den Boden und sitzt zusammengekauert im Raum. Als Massall erkennt, das Tarlan das Muster des Sonnentresors zeichnet, erwacht Garron fast gleichzeitig aus seinem Tiefschlaf. Der Todesmutant verhält sich wieder unberechenbar und klagt, dass die Struktur des Sonnentresors weiter negativ beeinflusst wird. Auf irgendeine Art muss Garron in der Lage sein, die Hyperstrahlung des Sonnentresors wahrzunehmen. Als Tarlan später in Massalls Kabine wieder unruhig wird, bestätigt sich das Empfinden des Okrills als Garron aus einer Hyperraumsenke auftaucht.

Der Mutant bittet um Massalls Hilfe mit Atlan in Verbindung zu treten. Der Mutant möchte in die Kämpfe um Thagarum eingreifen, indem er über eine Hyperraumsenke in die gegnerischen Schiffe eindringt. Denor Massall und "Tarlan" folgen Garron über eine Hyperraumsenke in die Zentrale der RICO. Als Atlan den Vorschlag Garrons anhört, stimmt er zu. Massall beschließt den Mutanten bei seinem Einsatz zu begleiten. Zu Beginn können mit Garrons Taktik einige Schiffe zerstört werden, dann stellen sich die Algioten jedoch auf die scheinbar aus dem Nichts auftauchenden Angreifer ein. Es kommt zu einer kritischen Situation als Garrons Kräfte versagen und noch immer Übergänge zur RICO und 2 anderen Schiffen der Algiotischen Wanderer offen stehen. In letzter Sekunde kann Denor Massall den Mutanten ergreifen und zusammen mit Tarlan die Hyperraumsenke verlassen. Zurück in der RICO wird der Erfolg der Aktion deutlich, mehrere große Kampfschiffe der Algioten wurden von Garron vernichtet.

Während die Kämpfe um Thagarum fortschreiten, besucht Mhogena den gefangenen Scoctoren. Es kommt zwar diesmal zu einem Dialog, jedoch zu keiner Verständigung. Der Scoctore ist in keiner Weise den Worten Mhogenas zugänglich und glaubt nicht an die Berichte über die Guan a Var.

Die Forscher um Myles Kantor haben mittlerweile das instabile Element des Sonnentresors identifiziert. Es ist der Pulsar Wlaschos, der kontinuierlich von seiner Pulsfrequenz abzuweichen beginnt. Falls die Entwicklung im selben Maß weiter fortschreitet, dann ist der Kollaps des Sonnentresors nicht eine Frage mehrerer Jahre sondern vielleicht nur Monate oder gar Tage. Das neue Wissen macht es erforderlich unverzüglich gegen den Pulsgeber der Algioten auf der Schaltstation Kauhriom loszuschlagen. Kauhriom entpuppt sich als frei schwebende Station, die von einer starken Flotte geschützt wird. Atlan und sein Einsatzkommando kann sich zwar der Station annähern, wird jedoch sofort von den Algioten angegriffen und in die Flucht geschlagen. Wieder kommt Garron mit seinen Hypersenken zur Hilfe. Der Mutant schafft eine Hyperraumblase, über die Atlans Kommando in die Raumstation eindringen kann. Der Pulsgeber wird nach kurzem Kampf zerstört und Atlans Kommando kehrt wohlbehalten zurück. Die Gegenwehr der Algioten war überraschend gering, was Atlan zu denken gibt. Als die Daten des instabilen Pulsars erneut überprüft werden wird die Sache klar - die Algioten brauchen den Pulsgeber nicht mehr. Einmal durch die Maschine angestoßen, lässt sich der Zerfallsprozess nicht mehr stoppen. Aus den aktuellen Geschehnissen stellt sich vor allem die Frage, warum die Nonggo die Schwachstelle in den Sonnentresor eingebaut haben. Wollten die Nonggo das es zu einer Katastrophe kommt?

Eine weitere überraschende Wendung zeichnet sich ab, als Vil an Desch von sich aus das Gespräch mit Mhogena sucht. Der Scoctore ändert seine Meinung grundlegend und glaubt an die Sonnenwürmer. Er verspricht zwischen den Algioten und den Völkern von Chearth zu vermitteln. Aus den weiteren Beschreibungen Vil an Desch geht eindeutig hervor, das Shabazza den Algioten die überlegene Technologie des Pulsgebers und der Anti-Psi Netze brachte und den Wandervölkern den Weg nach Chearth zeigte. Mhogena beschließt unverzüglich über den Pilzdom von Thagarum nach Trokan zu gehen um nochmals mit den Terranern zu sprechen.

23.8.1290 NGZ: Die SOL hat das Thorrtimer-System verlassen und ist auf dem Weg in die 13 Millionen Lichtjahre entfernte Galaxis Gorhoon. Perry Rhodan möchte den nächst gelegenen Pilzdom aufsuchen um mit einem Helioten in Verbindung zu treten. Neuer Erster Pilot der SOL ist der Terraner Muel-Chen, das aktuell jüngste Besatzungsmitglied und einzig befähigter Emotionaut an Bord, der das Schiff mit einer SERT-Haube lenken kann.

Als die SOL auf die Reise geht wird jeder Mann an Bord gebraucht. Die 1000 TLD Agenten stellen eine drastische Unterbesatzung dar. Der Oxtorner Monkey kümmert sich um die Sicherheit des Schiffes, Tautmo Aagenfelt macht sich Gedanken über den Bau eines Hypertaktorters und Don Kerk'radian beginnt damit Unterschriften zu sammeln um die längst abgelegten Ränge und Kommandostrukturen im Schiff wieder einzuführen. Nach seiner Meinung ist bei der drastischen Unterbesetzung des Schiffes eine Straffe Kommandostruktur notwendig um auch nur annähernd eine Chance auf Erfolg zu haben die ausstehenden Aufgaben meistern zu können.

Bald nach dem Start des Schiffes, gibt es die erste Mannschaftsversammlung die von Rhodan persönlich eröffnet wird. Auf Wunsch der Besatzung soll der Anlass genutzt werden eine Schiffs-Satzung oder Charta aufzustellen. In dieser Charta sollen die Ziele des Schiffes festgelegt werden sowie die Regeln, die für diese Mission gelten. Die ersten Punkte der Satzung sind schnell beschlossen. Angelehnt an die Thoregon-Agenda, werden folgende Punkte festgelegt:

Thoregon schützt Leben und Kultur seiner Mitglieder. Die SOL wird versuchen diesem Ziel Geltung zu verschaffen.

Der Einzelne ist soviel wert wie das Kollektiv. Das Wohl des Einzelnen soll nicht für übergeordnete Zwecke geopfert werden. Dieser Grundsatz gilt in unverminderter, inhaltlicher Qualität auch an Bord der SOL.

Thoregon streitet für Frieden. Die SOL wird als Thoregon SECHS versuchen, bewaffnete Auseinandersetzungen zu vermeiden. Sollten bewaffnete Auseinandersetzungen nicht vermeidbar sein, wird die Besatzung bestrebt sein, nicht allein Schaden von sich selbst abzuwenden, sondern auch das Leben etwaiger Gegner zu schonen.

Als die Versammlung zum formellen Teil übergeht, bringt Don Kerk'radian seinen Vorschlag ein und präsentiert 620 Unterschriften, die für ein militärisches Rangsystem unterzeichnet haben. AlsTautmo Aagenfelt in sein Labor zurückkehrt um an dem Hypertakt-Orter weiter zu arbeiten, fehlen die wichtigsten Komponenten seiner Forschungen. Als er sich bei SENECA erkundigt, wer die wichtigen Teile entwendet hat, kann die Biopositronik keine Auskunft geben. Es sieht so aus, als ob der Hyperphysiker bestohlen wurde.

Die SOL fliegt seit dem Start nicht mit voller Leistung der Triebwerke. Trotz aller Anstrengungen kann nur ein Überlichtfaktor von 48 Millionen erreicht werden. Warum dem so ist, kann keiner der Spezialisten herausfinden und auch SENECA hüllt sich in Schweigen. Obwohl die Energiebereitstellung für die übrigen Funktionen des Schiffes ständig verbessert wird, bleibt das Triebwerk auf seiner Leistung stehen.

AlsTautmo Aagenfelt mit den Prototypen seines Hypertaktorters erste Erfolge erzielt, gibt es einen Zwischenfall. Der Prototyp des Orters implodiert und verletzt den Physiker schwer. Tautmo kann zwar erfolgreich behandelt werden, der Orter ist jedoch vernichtet. Aagenfelt beginnt sich über die Zwischenfälle zu wundern und wird in seinem unguten Gefühl bestärkt, als er von Monkey erfährt, das durch die Explosion sämtliche Speicher seiner Knotenrechner gelöscht wurden, und damit auch all seine bisherigen Forschungsergebnisse. Auch Monkey kommen die Ereignisse seltsam vor und der Oxtorner beschließt die weiteren Arbeiten Aagenfelts persönlich zu überwachen. Schon bald hat Aagenfelt durch seine Kenntnisse einen neuen Prototypen angefertigt. Monkey hilft ihm bei der technischen Realisierung und weicht nicht mehr von der Seite des Hyperphysikers.

Bei der nächsten Mannschaftsversammlung präsentiert Don Kerk'radian sein Konzept der neuen Rangordnung. Dienstgrade sind an die alten Bezeichnungen der Solaren Flotte angelehnt, was in Rhodan einige Erinnerungen an die Vergangenheit auslöst. Nach Rhodan und Bully als Expeditionsleiter, fungiert Fee Kelind als Kommandantin des Schiffes. Der Kommandantin unterstehen 3 Oberstleutnante, die gleichzeitig stellvertretende Kommandanten sind. Es folgen 10 Majore und mit fallendem Rang, 120 Leutnants. Die Mannschaftsversammlung nimmt die neuen Dienstgrade an und ernennt die Funktionsträger.

Als Aagenfelt und Monkey in das Labor zurückkehren, ist der neue Prototyp des Hyperorters verschwunden. Wieder kann SENECA keine Angaben machen. Es scheint, als ob nach der Ankunft in Gorhoon kein Orter zur Verfügung stehen wird. Der Oxtorner beobachtet in der Folge aufmerksam alle Vorgänge an Bord. Als er sich Außenaufnahmen ansieht und einige ferne Galaxien erkennt, beschleicht ihn erstmals der Verdacht, dass etwas mit dem Flug der SOL nicht stimmt. Monkey möchte sich aber nicht auf sein Gefühl verlassen und beginnt nach Fakten zu suchen. Der Oxtorner beschließt weder Rhodan noch Bully zu informieren, da er befürchtet, dass sein Verdacht und das Wissen über die Vorgänge um den Hypertakt-Orter Lebensgefahr bedeutet. Nach kurzer Zeit kommt Monkey zum richtigen Schluss: Die Galaxis voraus ist nicht Gorhoon sondern die Milchstraße! Die Triebwerke der SOL liefen die ganze Zeit über mit Höchstgeschwindigkeit und nur eine Möglichkeit gibt es, die alle seltsamen Vorkommnisse auflöst. SENECA hat die Besatzung der SOL getäuscht und betrogen! Monkey versucht sofort Maßnahmen gegen das Bordgehirn zu unternehmen, kann aber nicht mehr verhindern, dass die SOL die Milchstraße erreicht und schließlich im Sol-System materialisiert. In allen Abteilungen des Schiffes treten Kampfroboter auf und machen der Besatzung klar, dass sie sich als Gefangene des Bordgehirns zu betrachten haben.

Am 28.Dezember 1290 NGZ erscheint eine Space-Jet im Sol-System und meldet sich bei Cistolo Khan unter der Kennung Camelots. Die Besatzung gibt sich nicht persönlich zu erkennen und bittet um Landeerlaubnis auf Terra. Khan gewährt den Wunsch und empfängt die Jet auf dem Raumhafen. Eine Überraschung wartet auf den LFT-Kommissar - es ist Gucky und der Haluter Icho Tolot, die um medizinische Hilfe für den erkrankten Michael Rhodan bitten. Khan wird von Gucky in Kürze über die Vorkommnisse in Puydor informiert und bietet an, Michael Rhodan auf Mimas zu behandeln. Als Gucky und Icho Tolot den Erkrankten auf dem Saturnmond abliefern, werden sie mit Paratronschirmen isoliert. Khan erklärt die Maßnahme mit der potentiellen Gefahr die von Michael Rhodan ausgeht, kommt aber nicht weiter dazu sein Vorgehen mit Gucky und Tolot auszudiskutieren, denn unerwartet wird Systemalarm ausgelöst! Ein riesiges Schiff ist am Rande des Sol-Systems materialisiert und Gucky identifiziert es fast augenblicklich als die SOL.

An Bord der SOL hat man längst bemerkt. das man von SENECA getäuscht wurde. Nach kurzer Zeit steht fest, das SENECA unter Einfluss der letzten Nano-Kolonne Shabazzas steht. Nach und nach wird die menschliche Besatzung von SENECA eingesammelt und im Kabinentrakt inhaftiert. Die Biopositronik kontrolliert ihre gefangenen über die bordinternen Kommunikationsanlagen und über ihre Roboter.Tautmo Aagenfelt und Monkey gelingt es, sich wenigstens teilweise dem Überwachungssystem zu entziehen und die Kommunikation des Bordgehirns mit der Außenwelt abzuhören. SENECA nimmt Kontakt mit Cistolo Khan auf und lässt einen "Holo-Rhodan" für sich sprechen. Der echte Perry Rhodan verfolgt sprachlos die Kommunikation über die von Aagenfelt geschaltete Abhörpositronik . SENECA kann durch die falsche Identität erreichen, das die LFT der SOL eine Parkposition zwischen Trokan und Terra zuweist. Was zunächst noch unverständlich erscheint wird zunehmend klarer. Die Nano-Kolonne beginnt damit die System-Verteidigung des Sol-Systems auszuspionieren. Rhodan, Monkey und Aagenfelt wird klar, das sie sofort etwas gegen die Aktivitäten SENECA S unternehmen müssen. Sie fassen den Plan, die SOL-Zelle I vom Rest des Schiffes abzutrennen um sich so der Kontrolle SENECA S zu entziehen. Als ersten Schritt zur Verwirklichung des Planes zerstört Monkey die ZIC-Anlage, mit der SENECA die Besatzung überwacht. Durch mehrere abgelegene Schächte und Tunnel des Riesenschiffes können sich Rhodan, Bully und Monkey schließlich nahe an die SZ1 herantasten, bis ihr Versuch schließlich in einem Hinterhalt endet. Die Kampfroboter SENECA S haben bereits auf sie gewartet....

Auf Mimas werden Gucky und Icho Tolot unruhig. Sie verfolgen die Kommunikation zwischen der SOL und der LFT und glauben nicht Rhodan vor sich zu haben. Es ist mehr ein Gefühl dem die beiden folgen, als sie sich mit einer von der LFT gestellten Space-Jet der SOL nähern. Der Versuch an Bord der SOL zu springen scheitert. Angeschlagen von der zurück geschmetterten Teleportation, kehren die beiden Unsterblichen nach Mimas zurück. Als sich Gucky und Icho Tolot wieder erholt haben, werden sie in das medizinische Labor gerufen, in dem die Ärzte der LFT erste Untersuchungen an Michael Rhodan vorgenommen haben. Demnach befinden sich 3,3 Millionen Kleinstpartikel im Körper des Terraners, die zusammengenommen den ehemaligen Manipulationschip Shabazzas gebildet haben. Die biotechnologischen Kleinstpartikel sind noch immer aktiv und führen ihre Funktion weiterhin durch. Eine Operation mit konventionellen Mitteln scheidet aus. Mitten in die Gespräche mit dem leitenden Arzt, platzt die Alarmmeldung von Trokan und dem Pilzdom....

31. Dezember 1290 NGZ: Der Alarm kann nur eines bedeuten, jemand kommt über die Brücke in die Unendlichkeit im Pilzdom Trokans an. Cistolo Khan, der zum vierten Planeten des Sol-Systems eilt, steht bald darauf Mhogena gegenüber. Der Gharrer übergibt Khan Speicherkristalle, die Auskunft über die aktuelle Situation in Chearth geben. Er verbindet seinen Kurzbesuch erneut mit einem verzweifelten Hilfsgesuch an die Terraner und Galaktiker. Cistolo gibt Mhogena sein persönliches Versprechen, sich für die Chearther bei den Galaktikern einzusetzen, ein Versprechen, von dem Cistolo selbst nicht weiß ob er es halten kann. Mhogena kehrt daraufhin umgehend zum Pilzdom zurück und macht sich auf den Heimweg.

In der SOL wird die Lage kritisch. Rhodans Einsatzteam kann die Roboter SENECA S überwinden, hat aber erste Opfer im Kampf gegen die Maschinen zu beklagen. Nach hartem Kampf erreicht das Team schließlich die SOL-Zelle I und kann die Abtrennung aktivieren. Als sich die 2500 Meter durchmessende Kugel bereits vom Rest des Schiffes gelöst hat, greift SENECA mit einem übergeordneten Fernsteuerimpuls ein und bindet die Zelle wieder an das Schiff. Der Versuch Rhodans ist gescheitert. Die SOL nimmt Fahrt auf und verläßt das Sol-System auf direktem Weg. Offensichtlich ist die Spionageaktion der Nano-Kolonne abgeschlossen. Rhodan wird klar, das der nächste Angriff SENECA direkt gelten muss.

Nachdem die SOL das System verlassen hat, landet ein schwarzer Kugelraumer der Haluter im Norden der Millionenstadt Kalkutta-Nord, nahe dem Museum Janir Gombon, dem Aufenthaltsort des Nonggos Genhered. Ein weißhäutiger Haluter namens Blo Rakane entsteigt dem Schiff und bittet Genhered um Hilfe, im Museum nach Informationen über die Guan a Var zu suchen.....

Der Versuch die SZ1 abzutrennen ist gescheitert. Überall im Schiff suchen die Roboter SENECA s nach den Besatzungsmitgliedern. Als erste Maßnahme nach dem missglückten Versuch veranlasst Rhodan, den einzigen Emotionauten an Bord der SOL vor SENECA zu verstecken. Rhodan will verhindern, das SENECA Muel-Chen zur Zusammenarbeit zwingt. Während der Großteil der Besatzung im Mittelteil des Schiffes unterwegs ist um SENECA s Überwachungsroboter auf Trab zu halten, versammeln sich einige wenige Eingeweihte um ein geheimes Unternehmen zu starten. Es trägt den Codenamen "Zellteilung" und richtet sich diesmal direkt gegen die in der Bordpositronik eingenistete Nano-Kolonne. AlsTautmo Aagenfelt zu der Gruppe stößt, ist seine erste Aufgabe einen Hypertaktorter zu rekonstruieren, denn die Besatzung, die sich nach wie vor im "Blindflug" befindet, weiß nichts über den aktuellen Aufenthaltsort der SOL.

Die Arbeit der Gruppe ist nicht leicht. Ständig müssen die Terraner den Nachstellungen SENECA s ausweichen, immer unter der Gefahr, dass die Bordpositronik den Plan schließlich erkennt und vereiteln kann. Der Plan sieht vor, das Bioplasma durch eine SENECA unbekannte Spezialschaltung von der Positronik abzukoppeln und so dem Einfluss der Nano-Kolonne zu entziehen. Dazu ist es jedoch notwendig, die mehrfache Schirmstaffel SENECA s zu durchdringen und ein "Loch" in die 500 Meter durchmessende Schutzzelle des Bordgehirns zu brennen um schließlich in die Inneren Bereiche SENECA s vorzustoßen.

Als Aagenfelt seinen provisorischen Hypertaktorter in Betrieb nimmt, erkennt er dass sich die SOL über mehrere Etappen dem Zentrum der Milchstraße nähert. Es gelingt den Terranern schließlich unter großen Mühen und Opfern in den zentralen Bereich von SENECA vorzustoßen und die von der Nano-Kolonne befallene Partition zu vernichten. Fast Augenblicklich steht SENECA den Terranern wieder zur Verfügung und meldet, dass sich das Schiff am Rande des Zentrums Black-Holes Dengajaa Uveso befindet und in einem starken Zugstrahl festliegt. Aus dem Ereignishorizont des Black-Holes taucht plötzlich ein gigantisches Gebilde auf. Es handelt sich um eine Plattform mit einer Kantenlänge von 33 und einer Höhe von 60 Kilometern. MATERIA! MATERIA ist der SOL in Punkto Energiemenge und Ausrüstung um Potenzen überlegen und nur einem äußerst gewagten Flugmanöver des Emotionauten Muel-Chen ist es zu verdanken, das die SOL dem Fesselfeld entkommen kann.

Wie sich anschließend herausstellt, wollte Shabazza die Besatzung der SOL mit Manipulations-Chips versehen und als Fünfte Kolonne im Kampf gegen die Menschheit benutzen. Viel erstaunlicher ist jedoch die Information, warum MATERIA nahe Dengajaa Uveso Position bezogen hat. Nach dem verbliebenen Wissen der ehemaligen Nano-Kolonne hat offensichtlich eine hochrangige Superintelligenz in das Zentrums Black-Holes der Milchstraße zurückgezogen um Schutz zu suchen. Diese Superintelligenz steht in Zusammenhang mit Thoregon, über ihre Identität ist jedoch nichts bekannt. Ob es sich dabei gar um ES handelt muss vorläufig nur Spekulation bleiben.

Rückblick in ferne Vergangenheit: Gabrel Gurth, ein altes Familienmitglied der Gestalter, wird in der Galaxis Pharaus wiederholt mit der DORIFER-Pest konfrontiert. Das mit DORIFER-Pest bezeichnete Phänomen breitet sich unaufhaltsam in Pharaus aus und rafft mehr und mehr Zivilisationen dahin. Es gibt bisher kein Gegenmittel das die Pest aufhalten kann und es wird spekuliert, dass sie sich über den Rand Pharaus hinaus ausbreiten und später auf andere Galaxien übergreifen wird. Gabrel Gurth ist in den Körper eines Sphanken geschlüpft. Die Sphanken sind friedliebende Wesen, die jedoch nicht über die technischen Möglichkeiten der Raumfahrt verfügen und von der nahenden DORIFER-Pest nichts ahnen. Der Gestalter lebt eine Weile mit den Sphanken zusammen und beschließt dann sich zurückzuziehen, ohne die Wesen über den bevorstehenden Untergang zu unterrichten.

Ursprünglich gehörten zur Familie der Gestalter 322 Individuen. Mit dieser Mitgliederzahl, so fühlten die Gestalter, hatte der Schwarm die ideale Größe erreicht. Ist ein Gestalter seines Daseins müde, so kann er sich teilen, in eine höhere Ebene übergehen und gleichzeitig junges Leben hervorbringen. Durch diesen "Geburtsvorgang" hat die Familie der Gestalter zwar ein neues Mitglied erhalten, ist aber nicht größer geworden. Die Gestalter ziehen in einem Verbund durch das Universum, der einem Asteoridenschwarm gleicht. Zusammen teilen sie das Gemeinsame Feld, eine Art Aura aus psionischer Energie, die den Schwarm zusammen hält. Aus der Energie dieses Feldes speist sich auch der Abstoßpol, der es jedem Gestalter ermöglicht, sich aus seinem Schwarmkörper zu lösen und große Entfernungen mit Sprüngen zu überbrücken. Nachdem die Gestalter der DORIFER-Pest entkommen sind, entschließt sich der Schwarm die Galaxis Karakhoum anzusteuern, eine Galaxis mit der die Gestalter auf besondere Weise Verbunden sind, denn sie war einst ihre Heimat.

Einer der Gestalter, der noch relativ junge Juhrn Anha, fühlt eine seltsame Wandlung mit sich vorgehen. Obwohl noch längst nicht dazu bereit, fühlt er den Drang aufsteigen sich zu teilen. Für Juhrm Anha bedeutet die Teilung den Tod und das Zeugen eines Nachkommen. Als Juhrn Anha sich schließlich dem Teilungsdrang nicht mehr entziehen kann und bereits im Koma liegt, geht Aba Ossaq, "Das Licht der Sterne" aus ihm hervor. Normalerweise dauert ein Teilungsprozess etwa 150 Jahre, doch diesmal läuft alles anders ab. Aba Ossaq entwickelt sich nicht wie die übrigen Familienmitglieder. Als die Gruppe einem schwarzen Loch zu nahe kommt, setzt Aba Ossaq gegen den Befehl der Sippe seine besonderen Fähigkeiten ein, entzieht dem Schwarzen Loch Energien und kann so die Familie retten. Dieser Versuch verbreitert jedoch die Kluft zu den anderen Gestaltern noch mehr und sie beginnen ihn zu fürchten. Verschiedentlich schlüpft Aba Ossaq in die Körper anderer Wesen und findet Geschmack an der Macht. Als er einmal in den Körper eines vogelähnlichen Wesens schlüpft, wird er Shaba Ossaq genannt, da sein Name für die Vogelähnlichen unaussprechlich ist. Als sich schließlich alle Mitglieder der Familie gegen ihn wenden, verläßt er den Schwarm fluchtartig und schlüpft in den Körper eines Wesens, mit dem er in den Weiten der Galaxis Karakhoum untertaucht.

Gegenwart: Alaska Saedelaere, von dem Virtuellen Schiff in dem er sich befindet offensichtlich als Pilot ausgewählt, macht sich mit seiner neuen Umgebung vertraut. Das 450 Meter lange und 250 Meter durchmessende Schiff ist eine äußerst ungewöhnliche Konstruktion und mit keinem Schiff vergleichbar, das der Unsterbliche bisher betreten hat. Während das Virtuelle Schiff das Thorrtimer-System verläßt, materialisiert vor Alaska eine Gestalt, die sich als seine Schiffsgefährtin und Ratgeberin für die bevorstehende Mission vorstellt. Die humanoide, weibliche und attraktive Gestalt nennt sich Vaiyatha und ist eine Projektion des Schiffscomputers PORAN/18. Von Vaiyatha erfährt Alaska, das sein Schiff noch einige Funktionsstörungen aufweist, an denen aber aktuell gearbeitet wird. Als 18. von ursprünglich 20 geplanten Virtuellen Schiffen, hat sich die VIRTUA/18 während der Katastrophe im Baolin-Deltaraum abgesetzt um den Anschlag Shabazzas zu entgehen. Alaska erfährt, das die Virtuellen Schiffe eine Aufgabe zu erledigen haben, die mit dem Kessel der Galaxis DaGlausch in Zusammenhang steht. Solange sich der Pilot an Bord des Schiffes aufhält, ist er relativ unsterblich. Ein Effekt, der ähnlich Alaskas Zellaktivators wirkt. Zuerst muss die VIRTUA/18 jedoch den Planeten Duxic in der Galaxis Karakhoum ansteuern, um den so genannten "K-Faktor" zu übernehmen. Wobei es sich dabei genau handelt, teilt PORAN/18, beziehungsweise Vaiyatha dem Unsterblichen nicht mit.

Vergangenheit: Der junge Gestalter Aba Ossaq hat sich erfolgreich von seiner Familie abgesetzt und ist in den Körper eines Yac-Reals geschlüpft. Schon bald erkennt Aba Ossaq, das der ausgewählte Yac-Real nur einen niederen Rang innerhalb der Schiffshierarchie belegt und sucht sich einen neuen Körper. Über den Chef des Landekommandos bemächtigt sich Aba Ossaq schließlich des Kommandanten Asfa-Xak. Zur großen Überraschung des jungen Gestalters bleibt die Übernahme nicht unbemerkt. Ein kleiner Yac-Real mit schwarzer Schuppenhaut scheint seine Gegenwart zu spüren. Der Schiffs-Magister hat offenbar die Fähigkeit, seine Präsents zu spüren oder zu erahnen. Wie Aba Ossaq bald herausfindet ist der Magister das einzige Wesen an Bord des Schiffes, das ihm gefährlich werden kann. Als Aba Ossaq im Körper des Kommandanten befiehlt, sich von einer laufenden Raumschlacht zurückzuziehen und auf der Welt der Yac-Real landet, wird er vor ein Ehrengericht gestellt und zum Tode verurteilt.

Wieder ist es der schwarze Magister der während des Prozesses und der Hinrichtung gegenwärtig ist. Noch bevor Aba Ossaq den Körper Asfa-Xaks verlassen kann, wird die Strafe vollzogen und der Kommandant enthauptet. Während Asfa-Xaks Körper stirbt, gelingt es Aba Ossaq unter schwerem Schock in den Körper des Henkers überzuwechseln. Er spürt, dass die psionische Macht der Schwarzen-Magister stärker als befürchtet ist und er allein kaum dagegen ankämpfen kann. Auch Aba Ossaqs Familienangehörigen sind nicht untätig. Angeführt von Gabrel Gurh, setzen die Gestalter die Suche nach dem "Licht der Sterne" fort. Die Gestalter nennen ihren jüngsten Sprössling nun "Sha Bassa", "Im Dunkel der Sterne", als sie auf seine Spuren stoßen. Als sie ihn schließlich auf dem Planeten der Yac-Reals finden, kann sich Sha Bassa dem Willen der Gestalter nicht mehr entziehen und muss in den Schoß der Familie zurückkehren. Dort wird er sofort "reduziert" und ihm werden etwa 80% seiner Energie entrissen.

Noch immer stark genug um sich zu wehren, kapselt sich Sha Bassa ein, während die Gestalter damit beginnen, Frieden zwischen den Yac-Reals und ihren Feinden zu stiften. Auf Grund ihrer friedensstiftenden Aktionen erscheint ein Heliote und verkündet den Gestaltern, dass sie zum ersten Volk Thoregons ernannt wurden. Der Heliote eröffnet den Gestaltern die Agenda Thoregons und kündigt an, dass sie wegen ihrer besonderen Fähigkeiten maßgeblich an der Entstehung und Erhaltung des PULSES beteiligt sein werden. Danach zieht sich der Heliote zurück und gibt den Gestaltern 10 Jahre Bedenkzeit.

So vergehen mehrere Jahrhunderte in denen Sha Bassa zurückgezogen, neue Kräfte sammelt und seine Energie und Macht Stück für Stück zurückgewinnt. Als Sha Bassa sich wieder aus dem Verbund der Familie lösen kann und einen Körper übernimmt, trifft er auf einen seltsamen Roboter mit mächtigen Fähigkeiten. Der Roboter stellt sich als Cairol der Zweite vor und macht Sha Bassa das Angebot für Tor Samaho, gegen die Koalition Thoregon zu arbeiten. Als Sha Bassa ablehnt, kommt es zum mentalen Zweikampf zwischen Cairol dem Zweiten und dem Gestalter, in dem Sha Bassa unterliegt. Cairol holt sich Sha Bassas Wissen über Thoregon mit Gewalt und stößt dann den jungen Gestalter von sich. Geschockt zieht sich dieser zu seiner Familie zurück.

Kurz nachdem der Heliote zurückkehrt und die positive Entscheidung der Gestalter empfängt, fühlt Sha Bassa wieder die unheimliche Präsents von Cairol dem Zweiten. Bevor sich der Gestalter wehren kann, wird er von Cairol mitsamt seinem Asteoridenkörper aus dem Schwarm entfernt und entführt - ohne das seine Familienmitglieder etwas davon bemerken.

Gegenwart: Die VIRTUA/18 hat den Planeten Duxic erreicht und landet auf seiner Oberfläche. Fast gleichzeitig erscheint die VIRTUA/12 und VIRTUA/1. Alaska Saedelaere macht erstmals die Bekanntschaft anderer Piloten und stellt verwundert fest, das es sich um die unterschiedlichsten Wesen anderer, bisher unbekannter Völker handelt. Allen gemein scheint ein Grundwissen über Alaskas Person zu sein. So nennt ihn Pu-4-e-W, eine organisch-kybernetische Lebensform und Pilot der VIRTUA/12, den "Unvollkommenen", was vielleicht eine Anspielung auf das fehlende Cappin-Fragment sein könnte. Während der nächsten 2 Wochen treffen nach und nach alle 18 Virtuellen Schiffe auf Duxic ein und die Piloten beginnen ihr Wissen auszutauschen.

Fast alle können bereits von Abenteuern berichten, die sie an Bord der Virtuellen Schiffe erlebt haben, wenngleich keiner der Piloten so viel Wissen über die Koalition Thoregon besitzt wie Alaska. Als die Flotte komplett ist, erscheint Vaiyatha und gibt den Piloten eine Einführung der grundlegenden Dinge Thoregon betreffend. Die Projektion des Bordcomputers der VIRTUA/18 verschweigt nicht, dass die Situation um Thoregon schlecht steht, jedoch bestände noch Hoffnung, wenn man die Gestalter findet. Die Gestalter, deren Familiengruppe der Form eines Asteroidenschwarmes gleicht, sind das erste Volk Thoregons. Es ist die Aufgabe der Virtuellen Schiffe jeweils das Bewusstsein eines Gestalters aufzunehmen. Dieses Bewusstsein ist mit dem geheimnisvollen "K"-Faktor identisch. Durch die noch immer andauernde Friedensarbeit zwischen den Yac-Reals und ihren Feinden kann schließlich die Spur zu den Gestaltern und dem Schwarm gefunden werden. Erst als der Kontakt zu den Gestaltern hergestellt ist und der Bordcomputer der VIRTUA/18 nur 319 Asteroiden zählt, wird der Familie bewusst, das ein Mitglied aus dem Verbund fehlt. Der vermisste Gestalter wird schnell ermittelt - es ist Sha Bassa. Während noch Alaska über die Ähnlichkeit des Namens Sha Bassa und Shabazza spekuliert, werden die Gestalter an Bord der Virtuellen Schiffe genommen und nehmen Kurs auf DaGlausch.

Sol-System, Mimas: Gucky und Icho Tolot stehen vor einer schweren Entscheidung. Michael Rhodan, der noch immer im künstlichen Tiefschlaf liegt, konnte bisher nicht von den fast 3,5 Millionen Fragmenten befreit werden, die ursprünglich Shabazzas Manipulationschip bildeten und noch immer in seinem Körper kreisen. Einem unbekannten Programm folgend, stellen die Fragmente in Michael Rhodans Körper eine große Gefahr dar. Nach Aussage der Mediker auf Mimas gibt es derzeit nur eine einzige Hoffnung, die zum Teil aus organischen Komponenten bestehenden Splitter abzutöten - eine harte und radikale Strahlentherapie. Michael Rhodan, der wegen seines Zellaktivators eine höhere Widerstandskraft gegen radioaktive Strahlung besitzt als ein normaler Terraner, besitzt eine gute Chance die Prozedur zu überstehen.

Das Risiko abwägend, entschließen sich Gucky und Icho Tolot dem Plan der Mediziner zuzustimmen, wohl wissend, dass die Behandlung für Michael Rhodan schädlich sein kann.

Auf Terra spielen sich parallel andere Dinge ab. Julkyan Ziriamber, Arkonide und Agent des Kristallimperiums, hat es unter Tarnung geschafft, unbemerkt auf Terra zu landen. Ziriamber interessiert sich hauptsächlich für die Vorgänge im Nonggo-Museum Janir Gombon Alkyetto. Mit seiner Ausrüstung ist der Arkonide in der Lage, Janir Gombon Alkyetto auszuspähen und sogar in das Gebäude einzudringen. Ziriamber interessiert sich auch für die Mission des weißen Haluters Blo Rakane, der sich dem im Museum lebenden Nonggo Genhered angeschlossen hat. Wie Ziriamber durch seinen unbemerkten Lauschangriff erfährt, geht es dem Haluter offensichtlich um Informationen, die mit der Galaxis Chearth und den Guan a Var zu tun haben.

Blo Rakane war kein Unbekannter für Ziriamber. Schon vor Wochen sind überraschend einige Haluter im Arkon-System aufgetaucht und haben den Flottentender SHE'HUAN erstanden, den bis dato größten je von Arkoniden erbauten Tender. Aus Kostengründen wurde der Betrieb des Schiffes vom Kristallimperium eingestellt. Maßgeblich am Kauf des Tenders beteiligt war der weiße Haluter Blo Rakane, der jetzt auf Terra erschienen war um nach Informationen zu suchen. Ziriamber zog sofort die Verbindung zwischen Chearth und den Sonnenwürmern und dem Kauf des Tenders.

Aber nicht nur das Kristallimperium wird auf die Aktivitäten des Haluters aufmerksam, auch der terranische Liga Dienst beginnt mit Nachforschungen. Noviel Residor entsendet einige TLD-Agenten nach Janir Gombon Alkyetto um der Sache auf den Grund zu gehen. Alle offiziellen Anfragen der LFT bei den Halutern sind bisher unbeantwortet geblieben. Die Gruppe des TLD wird von Pirrus Anphang geleitet, einem 48 jährigen Terraner. Wie der Arkonide Ziriamber, bewegen sich die Terraner mit Deflektorschirmen durch das Museum und belauschen die Aktivitäten des Haluters und des Nonggos. Durch Zufall entdecken die TLD Agenten dabei auch den Arkoniden Ziriamber. Als sich Ziriamber aus dem Museum zurückzieht, nehmen 2 TLD Agenten die Verfolgung auf, verlieren den Agenten jedoch, als sich dieser mit einem Transmitter absetzt.

Auf Bitten Noviel Residors kehrt Bré Tsinga nach Terra und Janir Gombon Alkyetto zurück, um vielleicht mehr Informationen zu erhalten. Offen und direkt geht sie auf Blo Rakane zu und erkundigt sich nach seiner Mission. Bré Tsinga erfährt schließlich, das es das Ziel der Haluter ist, eine Hilfsexpedition nach Chearth zu starten. Blo Rakane eröffnet ihr weiter, das die Haluter die Agenda Thoregons unterstützen und es als schweren Fehler werten, das sich die großen Völker der Galaxis jeder Hilfeleistung verweigern. Mitten in die Unterhaltung der 3 fallen in einem Nachbarraum Schüsse. Es kommt zum Kampf zwischen den TLD-Agenten und dem Arkoniden Julkyan Ziriamber. Durch den Schusswechsel werden Einrichtungen des Museums beschädigt und Blo Rakane sieht sich gezwungen einzugreifen. Bei dieser Aktion wird der Haluter durch einen Strahlschuss verletzt, was bedeutet, dass er nicht die Fähigkeit zur Strukturverhärtung besitzt. Es gelingt ihm jedoch den Kampf zu stoppen und den arkonidischen Spion zu überwältigen. Mit dem Arkoniden in Verwahrung, ziehen sich die TLD Agenten aus dem Museum zurück und erstatten Bericht im TLD Hauptquartier.

Mimas: Die Vorbereitungen zur Behandlung Michael Rhodans sind abgeschlossen. Als Michael Rhodan aus dem Tiefschlaf geweckt wird, beginnt er sofort verwirrt zu phantasieren. Er glaubt noch immer Torric zu sein, der im Dienst von Jii'Nevever steht. Die Bestrahlung erweist sich als große Belastung für den Terraner und führt trotz einer vorübergehenden Schwächung der Chipfragmente nicht zum erhofften Erfolg. Erst eine zweite, um ein vielfaches stärkere Bestrahlung, zeigt erste Erfolge. Der Körper Michael Rhodans ist zwar schwer geschädigt - es besteht jedoch Grund zur Annahme, das der Zellaktivator das abgestorbene Gewebe wieder "reparieren" kann.

Kurz bevor Blo Rakane das Sol-System wieder verläßt, erscheint Bré Tsinga bei Gucky und Icho Tolot. Sie gesteht, dass ihr die offizielle Politik der LFT missfällt und sie sich Blo Rakane anschließen möchte. Zu diesem Zeitpunkt hat Bré Tsinga über die Mission des weißen Haluters bereits die richtigen Schlüsse gezogen. Gucky teleportiert mit ihr in Blo Rakanes Schiff und setzt sie als blinden Passagier ab. Nach dem Start zeigt sie sich dem Haluter, der scheinbar wenig überrascht ist. Blo Rakane beantwortet ihr bereitwillig einige Fragen zu seiner Person und lädt Bré Tsinga ein, sich ihm anzuschließen. Blo Rakanes Schiff nimmt Kurs auf ein kleines System nahe Halut. Ein völlig überraschendes Bild eröffnet sich Bré Tsinga. Tausende Haluter arbeiten auf einer gigantischen, kosmischen Baustelle an einem 4800 Meter durchmessenden Kugelschiff! Es ist die ehemalige SHE'HUAN, die von den Halutern für eine intergalaktische Reise umgebaut wird. Auch ohne weitere Informationen von Blo Rakane ist Bré Tsinga sofort klar: Es geht nach Chearth!

11. Januar 1291 NGZ: Die SOL trifft nach ihrer gefährlichen Reise von DaGlausch zur Milchstraße und dem zurückliegenden Kampf gegen die Nano-Kolonne auf Camelot ein. Rhodan wird von Julian Tifflor und Homer G. Adams empfangen, die bereits über Hyperfunk über die wichtigsten Fakten informiert wurden. Die kosmische Fabrik MATERIA steht vor dem Black-Hole Dengejaa Uveso, in das sich eine unbekannte Superintelligenz geflüchtet hat, die offensichtlich mit der Koalition Thoregon in engem Zusammenhang steht. Bei der ersten Besprechung treten leichte Differenzen zwischen Adams und Rhodan zu Tage. Rhodan fordert Fachkräfte und Ressourcen an. Sein Ziel ist es, unverzüglich gegen MATERIA vorzugehen. Doch die Mittel Camelots sind nahezu erschöpft. Mit der GILGAMESCH sind die meisten Raumfahrer nach Chearth aufgebrochen, trotzdem braucht Rhodan etwa 3000 Mann um die Besatzung der SOL aufzustocken.

Tifflor betraut Rhodan mit einer vertraulichen Aufgabe. Er soll als Botschafter nach Mirkandol eilen und seine Ankunft im Arkon-System vorbereiten. Rhodan möchte vor dem Galaktikum sprechen um die Völker der Milchstraße für Thoregon zu gewinnen. Als Tifflor die heikle Frage nach der Position Camelots anspricht, die ohne Zweifel vom Galaktikum gestellt wird, erlebt er eine Überraschung. Rhodan ist offen das Versteckspiel aufzugeben. Es scheint als ob eine neue Zeit für Camelot anbricht. Rhodan bereitet sich unverzüglich auf einen Kurzbesuch auf Terra vor und lässt einen schnellen Kreuzer startklar machen. Er erhält unerwartete Unterstützung als Icho Tolot und Gucky auf Camelot eintreffen. Während Gucky sich Rhodan anschließt, reist Tolot weiter um nach Blo Rakane, dem weißen Haluter, zu suchen.

Joél System: Bré Tsinga, die zunächst von Blo Rakane angewiesen wird an Bord seines Schiffes ZHAURITTER zu bleiben, verläßt das Schiff auf eigene Faust und nähert sich in der Schwerelosigkeit der riesigen Baustelle um den ehemaligen arkonidischen Flottentender. Prompt kommt es zu einem Unfall als sie im Raumanzug mit einem Trümmerstück kollidiert. Bré Tsinga wird gerettet und von einem Haluter namens Syrko Mahm verarztet. Als sie Syrko Mahm überreden kann, sie zu Blo Rakane zu begleiten, nimmt die Kosmopsychologin einige Eindrücke der kosmischen Baustelle in sich auf. So sind die Haluter dabei, ein gigantisches, ursprünglich planetengestütztes Intervallgeschütz, in die SHE'HUAN zu verfrachten und dort zu montieren. Als sie schließlich auf der Baustelle auf Rakane trifft eröffnet er ihr, das er am 15. Januar 1291 NGZ vor dem Galaktikum sprechen wird und sie einlädt, ihn zu begleiten.

Als Rhodan auf Terra eintrifft, wird er von Cistolo Khan empfangen. Paola Daschmagan lässt sich lediglich entschuldigen. Rhodan gibt Khan eine kurze Zusammenfassung der aktuellen Erkenntnisse und bittet ihn um Unterstützung für Thoregon. Obwohl der LFT-Kommissar über die neuen Informationen und das auftauchen MATERIAS besorgt ist, lehnt er Rhodans Bitte nach Bereitstellung einer Kampfflotte kategorisch ab. Khan geht sogar einen Schritt weiter und fordert Rhodan zur Übergabe der SOL an die LFT auf. Natürlich muss Rhodan seinerseits diese Forderung ablehnen. Rhodan erzielt bei Khan einzig den Erfolg, das der LFT-Kommissar zustimmt ihm die in der Mondsyntronik gespeicherten Baupläne der SOL zu übergeben - eine Hilfe, die wenigstens die Umrüstarbeiten auf Camelot vereinfacht und beschleunigt. Enttäuscht begibt sich Rhodan nach Trokan, um über die Brücke in die Unendlichkeit mit Atlan in Verbindung zu treten. Rhodan trägt wieder den Blauen Anzug der Galornen als er den Pilzdom betritt.

Auf der Brücke umfängt ihn wieder das Gefühl der Unendlichkeit und das Passantum beginnt leise zu ihm zu flüstern. Als Rhodan ein Stück des Weges geht, entdeckt er ein Skelett vor sich. Allein an der Größe des Skeletts kann man erkennen, dass es sich um keinen Menschen gehandelt haben kann. Die Arme der bedauernswerten Kreatur waren gebrochen. Einen Hinweis auf die Identität oder Art des Wesens lies sich nicht finden. Allein das es kein Passantum trug war merkwürdig. Moo berichtet Rhodan, das bereits Ce Rhioton und andere Boten über ähnliche Funde berichtet hatten. Die Wesen, von denen Rhodan ein Skelett vor sich hatte, stammen demnach nicht von Thoregon und sind in der Vergangenheit sogar auf der Basaltebene von Galorn in Erscheinung getreten. Rhodan lässt das Skelett von Moo desintegrieren und geht weiter. Er lässt die Brücke so lange drehen, bis er das Proto-Tor vor sich hat. Trotz der Warnung seines Passantums, verlangt Rhodan Zutritt. Als Antwort auf seine Bemühung das Tor zu öffnen, erhält er einen elektrischen Schlag. Rhodan wird ärgerlich, ignoriert die Warnung seines Passantums und dringt mit aktiviertem Schirm und voller Schubleistung seines Anzuges in den weißen Nebel ein. Für einen Moment kann er einen Blick hinter das Tor werfen und ist geschockt. Der Raum ist leer! Kurz darauf wird Rhodan von einem Energieblitz getroffen und verliert das Bewusstsein.

Als Rhodan wieder erwacht rotiert das Universum! Nach Auskunft des Passantums wehrt sich die Brücke gegen seinen widerrechtlichen Versuch sich Eintritt zu erzwingen. Nur mit Hilfe des Anzuges und des Passantums findet er den Weg nach Trokan zurück und entkommt dem Chaos. An eine Rückkehr auf die Brücke ist im Moment nicht zu denken. Das Passantum erklärt jedoch, das ihn die Brücke nach einigen Tagen wieder als Bote akzeptieren würde. Rhodan muss den Kontakt mit Atlan vorerst verschieben. Und noch etwas ist geschehen. Rhodans Aufenthalt auf der Brücke war diesmal nicht zeitlinear. Als der Unsterbliche wieder auf Trokan erscheint, sind 2 Tage vergangen. Man schreibt den frühen Morgen des 15. Januar 1291 NGZ! Auch dieser Effekt war schon einige Male von Boten registriert worden. Es gab Vermutungen, dass es sich dabei um Manipulationen von Außen handelte - um Manipulationen von jenseits der Fernen Tore.

13. Januar NGZ, auf Arkon: Julian Tifflor trifft im Büro von Camelot in Mirkandol ein. Das zugeteilte Botschaftsgebäude spiegelt das Ansehen Camelots bei den Arkoniden wieder - es ist äußerst schäbig. Tifflor gelingt ein kleines Meisterstück, als er durch diplomatisches Geschick eine Blitzaudienz bei Imperator Bostich und die Unterstützung der Räte von Arkon für das Rederecht Rhodans erwirkt, sowie die Zusage für ein neues Botschaftsgebäude. Auch auf Camelot spielt sich überraschendes ab. Aus allen Teilen der Galaxis melden sich Bewerber für die Besatzung der SOL. Noch immer zeigt der Mythos Rhodan seine Anziehungskraft. Doch es gibt nicht nur positive Meldungen. Die Bordpositronik SENECA lehnt es beispielsweise strikt ab, modernisiert und auf syntronische Zentralbausteine umgestellt zu werden. Des Weiteren stellen die Camelot Techniker fest, dass viele Bestandteile des neuen Hypertakttriebwerkes aus Carit bestehen und somit nicht nachbaubar sind. Als Rhodan von Arkon die Einflugerlaubnis für die SOL erhält, sieht alles nach einem vorbereiteten "Schauflug" aus. Der Kurs des Schiffes ist genau vorgeschrieben....

Joél System: Icho Tolot erreicht das Joél System und es kommt zum Treffen mit Blo Rakane. Der weiße Haluter offenbart Tolot einen Teil seiner Lebensgeschichte bevor er mit der SHE'HUAN in das Arkon-System aufbricht um seine Rede vor dem Galaktikum zu halten.

Während das Erscheinen der SOL von den Arkoniden als Pressespektakel zur Selbstdarstellung ausgenutzt wird, kommt das Eintreffen der 4800 Meter durchmessenden SHE'HUAN völlig überraschend. Als das Galaktikum zusammentritt, hält Rhodan eine leidenschaftliche Rede für Thoregon und wirbt im Interesse der Milchstraße für eine Flotte, die MATERIA bekämpfen soll. Noch in derselben Rede gibt er die Position Camelots der Öffentlichkeit bekannt. Noch vor der Abstimmung über Rhodans Antrag tritt Blo Rakane auf und gibt bekannt, das die Gesamtheit aller Haluter mit der SHE'HUAN nach Chearth aufbricht um dem Hilferuf Mhogenas zu folgen. Als Blo Rakane nach einem herablassenden Zwischenruf des Imperators Bostich das Galaktikum verläßt, wird Rhodans Antrag mit großer Mehrheit abgelehnt. Tief enttäuscht und erschüttert verläßt Rhodan das Forum.

Als Rhodan später noch einmal mit Blo Rakane zusammentrifft, sagt dieser die Unterstützung seines Volkes und die Anerkennung Rhodans als Sechsten Boten Thoregons zu. Somit sind die Haluter das einzige Volk, das Rhodan in seinem bevorstehenden Kampf beisteht. Auf Rhodans Wunsch überträgt Blo Rakane die Leitung der Expedition nach Chearth auf Icho Tolot um im Kampf gegen MATERIA in der Milchstraße zur Verfügung zu stehen.

Chearth: Noch immer beeinflussen die Algioten gezielt mit ihren Störimpulsen den Sonnentresor. Immer wieder gelingt es den Sonnenwürmern vom Zentralstern auf weiter außen liegende Sonnen überzuspringen. Noch kann Myles Kantor und sein Team die unheilvollen Impulse kompensieren, doch es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Algioten Erfolg haben werden und den Tresor öffnen. Sie setzen mit ihrer Strategie der Nadelstiche die fortwährenden Angriffe auf Thagarum und die Alliierte Flotte fort.

Um eine neue Strategie einzuschlagen, beschließen die Galaktiker mit einem Propagandafeldzug zu beginnen. Basis für diesen psychologischen Schachzug gegen die Algioten soll eine von dem Scoctoren Vil an Desch verfasste Botschaft sein, die erklärt, welche Gefahren wirklich im Sonnentresor lauern. Vil an Desch verweigert jedoch die Zusammenarbeit. Er fordert Elcoxol, ein Stoff der offensichtlich für seinen Körper lebenswichtig ist. Seit der Gefangenschaft hat sich der Zustand des Scoctoren stetig verschlechtert und die Organe des Algioten zeigen erste Ausfallerscheinungen. Als er schließlich mit aussetzenden Organen zusammenbricht, kann nur das schnelle herbeischaffen einiger weniger Myrden das Leben des Scoctoren retten. Die von den hummelartigen Insekten erzeugte Menge an Elcoxol führt zu einer vorübergehenden Besserung seines Zustandes. Es ist jedoch zu befürchten, das ohne eine stetige Versorgung mit dem rätselhaften Stoff, Gesundheit und Leben des Algioten in ernster Gefahr sind.

Kurz darauf tritt Mhogena aus dem Pilzdom und berichtet von seinem Kurzbesuch bei den Terranern. Die Galaktiker erfahren von der Rückkehr Rhodans mit der SOL, aber auch von Gucky, Michael Rhodan, Tifflor und Tolot, die als verschollen galten. Mhogena übergibt Atlan einen Speicherkristall aus der Milchstraße, kann jedoch keine gute Kunde über eine eventuelle Hilfsaktion der Galaktiker überbringen. Atlan fällt auf, dass einige Zeit bis zu Mhogenas Rückkehr vergangen ist, spricht den Gharrer aber nicht darauf an.

Erst eine Unterredung zwischen Mhogena und Vil an Desch bewegt den Scoctoren dazu dem Plan der Galaktiker zuzustimmen. Zwei VESTA-Kreuzer werden ausgerüstet um ins Zielgebiet vorzustoßen. Unterdessen ist Vincent Garron immer wieder für lange Zeit verschwunden. Es zieht ihn zum Sonnentresor, dessen Hyperstrahlung für ihn geradezu magnetisch wirkt. Als er nach langer zeit wieder kurz bei Tuyula Azyk auftaucht, hat Garron nicht mehr viel Ähnlichkeit mit dem Mann den die junge Blue auf Mimas kennen gelernt hat. Garrons Körper ist aufgequollen und verunstaltet. Er spricht über den Sonnentresor als sein "Elysium". Kurz darauf verschwindet der Todesmutant wieder im Hyperraum....

Bericht Mhogena, 1218 NGZ: Der Fünfte Boten erzählt aus seiner Vergangenheit. Der Gharrer erblickt als Dritter eines Vierer Geleges das Licht der Welt. Unmittelbar nach dem Schlupf, noch bevor ihn die Mutter das erste Mal zum säugen anlegt, nimmt er seinen "Schattenbruder" wahr. Der bereits im Ei abgestorbene "Todling" verströmte den Geruch des Todes. Später, als Mhogena heranwächst, meldet sich sein Schattenbruder immer wieder in seinem Unterbewusstsein, und machte ihn auf kommende Gefahren aufmerksam. Jedes Mal bei solchen Gelegenheiten glaubt Mhogena den Geruch des Todes wahr zu nehmen. Mhogena wächst heran, wird schließlich zum Meister des Sandes und zum Protektor seiner Hauptwelt Pauthor ernannt. Der Meister des Sandes kann durch seine angeborene Fähigkeit der Psi-Refektion den gesamten Planeten mit einem Schirm umgeben und so vor Aggression schützen. Mhogena erfährt Einzelheiten über kosmische Zusammenhänge und tritt oft mit Nisaaru in Kontakt, der Superintelligenz zu deren Mächtigkeitsballung Chearth gehört.

Im Jahr 1218 NGZ, kurz nach dem Tod seiner Schwester Chethona, trifft Mhogena auf den alten Meister Bothago. Bothago erklärt sich Mhogena als der Fünfte Bote Thoregons und nimmt den Gharrer mit an Bord seines Schiffes, der Thoregon Fünf. Mhogena wird von Bothago einer Prüfung unterzogen, bei dem er das Schiff in einen der Raumfahrt gesperrten Bereich Chearths führen muss. Im Gomrabianischen Sektor, einem Gebiet mit "Hyperraumhügeln" und mehrdimensionalen Verwerfungen, wird Mhogena mit Visionen konfrontiert, die ihn verwirren und in tiefe Desorientierung stürzen. Der Gharrer kann mit seinen 3 dimensionalen Sinnen die über ihn hereinbrechenden Bilder kaum deuten und verstehen, bringt es aber fertig sich mit Hilfe seiner Begabung zu fangen und kann das Schiff aus der gefährlichen Zone manövrieren. Damit hat er die Prüfung Bothagos bestanden.

Bothago gibt Mhogena zahlreiche Erklärungen zu dem seltsamen Phänomen, aus dessen Wirkungsbereich er die Thoregon Fünf erfolgreich befreien konnte. Demnach handelt es sich bei dem merkwürdigen, 6 dimensionalen Tunnel zwischen den Hyperraumhügeln des Gomrabianischen Sektors um einen Bahnhof des Tiefenlandes, der vor Äonen von Hilfskräften der Chaotarchen aus der Verankerung gerissen und wahrscheinlich nach Chearth verschleppt wurde. Als die Raum-Zeit Ingenieure den Bahnhof wieder aufspürten und die Diebe in die Flucht schlugen, gelang es ihnen nicht den Bahnhof wieder zu verankern. Immer wieder gelangen Schiffe in den Einflussbereich des treibenden Tiefenland-Bahnhofes und gingen unter. Erst die Meister des Sandes konnten mit Hilfe von Nisaaru das Geheimnis um den sechsdimensionalen Tunnel lösen. Bothago nimmt Mhogena in den Kreis der Meister des "Grauen Sandes" auf und ernennt ihn zu seinem Nachfolger als Fünften Boten Thoregons. Mhogena erhält sein Passantum und fliegt mit Bothago zur Galaxis Shaogen-Himmelreich, um das Passantum auf seine Persönlichkeit abzustimmen.

Mhogena lernt den Baolin-Deltaraum kennen und hat eine erste, flüchtige Begegnung mit einem Baolin-Nda. Doch unbekannte Ereignisse scheinen den geplanten Ablauf zu ändern. Bothago erklärt das er unverzüglich nach Chearth zurückkehren muss und die Ernennung Mhogenas zu seinem Nachfolger vorläufig aufgeschoben ist. Erst vierzig Jahre später kommt es schließlich zur Ernennung Mhogenas zum Fünften Boten Thoregons.

Gegenwart: 8. Januar 1291 NGZ: Die beiden VESTA-Kreuzer ROMA und ANUBIS sind zusammen mit dem Wladschidenschiff RAGANTA in Chearth unterwegs, um die Erklärung Vil an Deschs über die wahre Natur des Sonnentresors unter den Algiotischen Wanderern zu verbreiten. Die immer wieder an die Flottenverbände der Algioten abgestrahlte Mitteilung zeigt erste Wirkung. Gleichzeitig reagieren die Flotten der Algioten immer aggressiver auf die Annäherung der 3 Schiffe. Oft müssen die Alliierten bereits nach wenigen Minuten die Flucht ergreifen. Dem ehemaligen Scoctoren Vil an Desch geht es zusehends schlechter. Er benötigt dringend die lebensverlängernde Substanz Elcoxol. Völlig überraschend meldet sich der neue Scoctore Dro ga Dremm über Hyperfunk und verlangt Vil an Desch zu sprechen. Er schlägt ein Treffen vor, um Vil an Desch anzuhören und die Beweise über die wahre Natur des Sonnentresors einzusehen.

Atlan wittert sofort eine Falle, als Dro ga Dremm versucht den ehemaligen Scoctoren für das Treffen auf sein Schiff zu locken. Als sich aus allen Richtungen Verbände der Algioten nähern, bricht Atlan die Verhandlung ab und gibt eine Koordinate als Treffpunkt bekannt. Als es zu dem Treffen kommt, übergeben die Galaktiker an den neuen Scoctoren mehrere Speicherkristalle, die Beweise über die Sonnenwürmer enthalten. Dro ga Dremm lädt Vil an Desch zu einem Elcoxol-Bad ein und ermöglicht so dem ehemaligen Scoctoren eine Regeneration seines bereits schwer angeschlagenen Körpers. Doch die Einladung stellt sich als Falle heraus. Noch während des Bades verübt Dro ga Dremm einen Mordanschlag auf Vil an Desch, der nur durch das entschlossene Eingreifen der Galaktiker gerettet werden kann.

Das Wissenschaftlerteam um Myles Kantor versucht verzweifelt den Manipulationen der Algioten am Sonnentresor entgegenzuwirken. Der Pulsar Wlaschos läuft noch immer aus seiner ursprünglichen Pulsfrequenz und droht die Stabilität der Sonnenmatrix zu gefährden. Immer häufiger gelingt es den Sonnenwürmern auf einen der äußeren Sterne des Tresors überzugreifen.

Auch das Verhalten Vincent Garrons gibt Anlass zur Besorgnis. Von den Hyperstrahlungen des Sonnentresors magisch angezogen, verschwindet der Mutant immer häufiger von Bord der GILGAMESCH, um sich an einen unbekannten Ort zu begeben. Man kann nur vermuten, dass er sich nahe dem Sonnentresor in einer Hyperraumblase aufhält. Während er kurzzeitig an Bord des Schiffes zurückkehrt, scheint er von den Hyperphänomenen um den Sonnentresor fasziniert, ja förmlich gefesselt zu sein. Die einzig gute Nachricht ist, das die furchtbare Metamorphose die sein Äußeres furchtbar entstellt, offenbar vorläufig an einem Haltepunkt angekommen ist. Als man Vincent Garron bittet, durch seine Gabe die 2 maßgeblich an den Störimpulsen der Algioten beteiligten Stationen anzugreifen und auszuschalten, lehnt der Mutant ab. Er möchte nach eigenen Aussagen keine weiteren Leben durch seine Mutantengabe gefährden. Kurz darauf verschwindet Garron wieder spurlos.

Vil an Desch verkündet den Galaktikern zwischenzeitlich, das er ohne weitere Versorgung durch Elcoxol zukünftig wenig hilfreich und schon bald wieder dem körperlichen Verfall Preis gegeben sein wird. Der ehemalige Scoctore eröffnet überraschend, dass er sich schon vor seiner Gefangennahme einen beträchtlichen Vorrat der lebenswichtigen Substanz für den Notfall beiseite geschafft und versteckt hat. Atlan über diese Neuigkeit ungehalten, stimmt dennoch zu, zwei VESTA-Kreuzer auf den Weg zu schicken um das Elcoxol zu bergen. Mhogena begleitet die Expedition. Das Elcoxol kann schließlich auf dem Planeten Gantusch, unter Überwindung verschiedenen Schwierigkeiten, geborgen werden. Vil an Desch sieht somit einer sicheren Zukunft entgegen.

Zirka 1900 Jahre in der Vergangenheit: Ver to Nisch, ein Archäologe der Tazolen, reist viele Jahre seines Lebens durch die unerforschten Regionen Tazolars, um nach Relikten aus der Vergangenheit seines Volkes zu suchen. Als Ver to Nisch schließlich einen aufregenden Fund macht und auf ein uraltes Bauwerk stößt, übersetzt er aus alten Schriften erstaunliches. Es gibt keinen Zweifel, in den Texten stehen die Frauen im Vordergrund und nehmen eine führende Rolle ein. Das steht im krassen Gegensatz zur Überzeugung der Tazolen, denn in der Gegenwart nehmen die Frauen eine untergeordnete Stellung ein. Sie gelten als dumm und kurzlebig. Nach vielen Prüfungen der Übersetzungen beginnt Ver to Nisch schließlich daran zu glauben, das es einmal anders gewesen sein könnte. Tatsächlich war es früher so, das die Männer zwar langlebiger waren, jedoch von den Frauen des Volkes geführt wurden. Es war schließlich auch eine Frau, die weise Syr, die das Rezept des lebensverlängernden Bades verfeinerte und so den Männern ein weitaus längeres Leben schenkte. Schon damals wussten die weisen Frauen, dass es durch diesen Umstand zum Umbruch in der Gesellschaft der Tazolen kommen würde. In der Zukunft werden es die Männer sein, die das Volk anführen - und so ist es bis in die Gegenwart geblieben.

DaGlausch: Die ALVAREZ, eines der beiden einzigen Schiffe Alashans, befindet sich auf einer besonderen Mission. Die Besatzung soll erkunden, ob es noch Korrago gibt, die den Terminierungsbefehl nicht empfangen haben und nach wie vor aktiv sind. Um dies festzustellen, kommt praktisch jeder der unzähligen Korrago-Stützpunkte in Frage, die über ganz DaGlausch verteilt sind und dessen Positionen durch die erbeutete Karte von Kre'Pain bekannt sind. Der Kommandant der ALVAREZ, entscheidet sich für einen Stützpunkt im so genannten Kurryan-System, 1597 Lichtjahre vom Thorrtimer-System entfernt. Der Knackpunkt an dieser Wahl ist, das Kurryan nur 88 Lichtjahre vom Zentralsystem der Hamaraden entfernt liegt. Als die ALVAREZ am Rande des Kurryan-Systems eintrifft ortet sie sogleich Kriegsschiffe der Hamaraden. Die kleine Flotte hält offensichtlich ein Manöver ab um ihre Kampfstärke zu erproben. Erst als sich die Flotte nach einiger Zeit zurückzieht, dringt die ALVAREZ zum Stützpunkt der Korrago vor.

Auf Alashan hat man bereits von der schlechten Nachricht aus Zophengorn durch die beiden Mutanten Benjameen da Jacinta und Tess Qumisha erfahren. Noch etwa ein Jahr, bevor DaGlausch in einem gewaltigen Kesselbeben untergehen wird. Die Gewissheit über die nahende Katastrophe führt zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Gia de Moleon und Stendal Navajo, die beide argwöhnisch die Rettungspläne des anderen zerpflücken. Bald stellt sich heraus, dass die ALVAREZ nicht tauglich ist um DaGlausch zu verlassen.

Stendal schlägt vor die GOOD-HOPE-III aufzurüsten und mit zusätzlichen Kugelhüllen zu umgeben. Der so gewonnene Platz könnte reichen die gesamte Bevölkerung Alashans mit dem Schiff zu evakuieren und in die nur 1,4 Millionen Lichtjahre entfernte Galaxis Rokantara zu fliegen. Gia de Moleon hingegen möchte mit der GOOD-HOPE-III nach Rokantara fliegen, um ein großes, fernflugtaugliches Schiff aufzubringen, was Stendal wiederum kategorisch ablehnt.

Der ALVAREZ, mittlerweile mitten in der Untersuchung des Korrago-Stützpunktes, wird ausgerechnet die eigene Technologie zum Verhängnis. Eine kleine Hamaraden-Flotte, die mit dem ZZ-89 Orter ausgerüstet ist, macht die ALVAREZ während ihrer Manöver im Kurryan-System aus und geht zum Angriff über. Die nur schwache Bewaffnung der ALVAREZ kann die Hamaradenschiffe nicht ernsthaft einschüchtern, ihr Paratronschirm hingegen nicht von den Waffen der Hamaraden durchschlagen werden. Als jedoch weitere Kriegsschiffe der Hamaraden erscheinen wird die Lage kritisch.

Alashan: Mitten in die Überlegungen für den Evakuierungsplan, platzt der Notruf der ALVAREZ, die unter starker Bedrängnis steht. Wieder kommt es zu Debatten zwischen Gia de Moleon und Stendal Navajo, die sich nicht einig sind ob man das Risiko eingehen sollte, das einzig verfügbare Schiff zur Hilfe zu entsenden. Schließlich willigt Stendal ein und gibt den Startbefehl für die GOOD-HOPE-III. Als die GOOD-HOPE-III das Kurryan-System erreicht, greift sie sofort in die Kämpfe ein und kann die Hamaraden mit Hilfe ihrer Transformkanone in die Flucht schlagen. Die ALVAREZ, die fast ihren gesamten Energievorrat verbraucht hat, muss erst ihre Speicher füllen bevor an einen Rückflug zu denken ist. Die GOOD-HOPE-III bezieht Stellung falls die Hamaraden vorzeitig zurückkehren sollten. Noch während die Wissenschaftler der ALVAREZ den Korrago-Stützpunkt untersuchen stellen sie zum großen Erstaunen fest, das die Korrago eine weitere Station im Kurryan-System unterhalten. Die Daten weisen auf eine verhältnismäßig große Station auf dem zweiten Mond des vierten Planeten hin. Die Terraner entscheiden sich kurzerhand trotz der drohenden Gefahr durch die Hamaraden auch diesen Stützpunkt unter die Lupe zu nehmen.

Als die Terraner in den zweiten Stützpunkt eindringen finden sie zu ihrer großen Überraschung zwei Korrago-Kampfschiffe vor. Die zwei birnenförmigen Raumer, mit einer Höhe von 950 und einer maximalen Breite von 520 Meter sind ohne Zweifel fernflugtauglich und auf einem hohen Stand der Technik. In der aktuellen Situation sind die beiden Schiffe für die Terraner unglaublich wertvoll und die Antwort auf alle Probleme. Als die Hamaraden erneut zurückkehren, muss die GOOD-HOPE-III all ihre Technik einsetzen um das System und somit den Zugang zu den Korrago-Schiffen offen zu halten. Mit Hilfe der Virtuell-Bildner, den mitgeführten Robinson-Plattformen und der Transformkanone gelingt es die Hamaraden erneut in die Flucht zu schlagen. Während die GOOD-HOPE-III das System sichert, kehrt die ALVAREZ nach Alashan zurück um die notwendige Besatzung für die beiden Schiffe an Bord zu nehmen.

Während man auf Alashan auf die Rückkehr der ALVAREZ und der GOOD-HOPE-III wartet, und alle Hoffnung in der Bergung der zwei Korrago-Großraumschiffe Nahrung findet, beginnen einige Terraner die Hoffnung bereits zu verlieren. Der TLD muss gegen einen Guru einschreiten, der die verzweifelten Menschen um sich sammelt und ihre emotionelle Not missbraucht. Als das Warten auf die beiden einzigen Schiffe Alashans immer länger wird, zeigt sich plötzlich ein seltsames Hyperphänomen in der Nähe von Thorrim. Unter farbigen Leuchterscheinungen dringt ein scheibenförmiges Objekt in das System und den Raum vor. Es scheint als ob die 155 Meter durchmessende Scheibe aus einer anderen Dimension in unserem Universum materialisiert. Alle Funkanrufe ignorierend, steuert sie zielstrebig Thorrim an und landet unweit von Alashan. Nur ein einziges Mal strahlt das Objekt eine Botschaft ab die in perfektem Interkosmo übertragen wird: "Wechselbalg ist angekommen, Sarkamanth wird erbaut".

Nach dieser kurzen "Nachricht" beginnt sich das scheibenförmige Objekt zu verändern. Aus seiner Mitte wächst ein 60 Meter hoher Turm, ein Umstand der verwundert da die Scheibe nur 48 Meter in der Höhe misst. Gleichzeitig bildet sie ein bogenförmiges Tor aus, das stark an den Eingang einer antiken, terranischen Burg erinnert. Bald breitet sich das unerklärliche Phänomen weiter aus und "baut" eine kleine Stadt um sich herum auf. Das ganze erinnert an die Darstellung einer Burg, umgeben von einer mittelalterlichen Stadt. Im TLD-Tower ist man sprachlos und kann sich das Phänomen nicht erklären. Obwohl Tess Qumisha die Präsents einer mächtigen Entität spürt, kann trotz zahlreicher Versuche kein Kontakt hergestellt werden. Selbst als Benjameen da Jacinta die "Stadt" um das Objekt besichtigt, ist kein Erfolg zu erzielen. Das ganze scheint äußerst mysteriös. Dann, nach endlos langer Wartezeit erscheinen endlich die beiden Kugelraumer mit den Korrago-Schiffen im Thorrtimer-System. Die Bergung ist geglückt und die Terraner können wieder hoffen.

Während Gia de Moleons Hauptgedanken um die Evakuierung aus DaGlausch kreisen, wird sie von Mondra Diamond aufgesucht. Mondra macht einige sehr seltsame Andeutungen über Wechselbalg, weicht aber den direkten Fragen Gias aus. Nur soviel lässt Mondra wissen: "Man solle nicht im Traum daran denken gegen Wechselbalg vorzugehen" und "Man habe es mit einem Freund zu tun." Kurz darauf tauchen überall in Alashan, aber besonders in der Nähe des TLD-Towers, seltsame, clownartige Wesen auf, die Manipulationen an einigen technischen Geräten durchführen und sie so unbrauchbar machen. Eine Deutung ist schnell parat: Die Clowns kommen von dem Unbekannten der sich Wechselbalg nennt.

Als Benjameen da Jacinta mit Hilfe seiner Mutantenfähigkeit in die Stadt Sarkamanth eindringt, gelingt es ihm endlich einen ersten Kontakt herzustellen. Er spricht mit einem der seltsamen Clowns, der sich selbst als Toraaber bezeichnet. Benjameen erfährt von dem Humanoiden, das die Toraaber aus der Galaxis Geunion-Pagawerth stammen - eine Aussage die Benjameen zunächst einfach hinnehmen muss. Zu Hunderten bevölkern die Clowns plötzlich die Straßen der Stadt und Benjameen entschließt sich eines der Häuser zu betreten. Als er darin lediglich einen Nebel vorfindet und das Haus wieder verläßt, hat sich die Szene geändert. Andersartige Wesen stehen ihm gegenüber - Galornen! Benjameen ist verwirrt, denn nicht nur die Wesen, auch die Umgebung hat sich verändert. Diese "Wechsel" macht der junge Mutant mehrmals mit und trifft noch verschiedene andere Wesen, die alle - wie er nun weiß - aus der Galaxis Plantagoo und ihrer näheren Umgebung stammen. Schließlich trifft Benjameen auf den mysteriösen Fremden namens Wechselbalg. Benjameen erfährt das er einer Superintelligenz gegenüber steht, welche Plantagoo und die umliegenden Galaxien als ihre Mächtigkeitsballung betrachtet. Im weiteren Gespräch erfährt Benjameen was es mit Sarkamanth auf sich hat. Demnach handelt es sich bei der "Stadt" um die terminale Enzyklopädie Wechselbalgs, in der alle Informationen aus der Vergangenheit seiner Mächtigkeitsballung gespeichert sind. Wechselbalg eröffnet Benjameen, das er die Evakuierung der Terraner verhindern wird, aber nicht der Feind der Menschen von Alashan ist. Vielmehr macht er klar, dass er die versprengten Menschen beschützen wird und noch weitere "Helfer" sich ihm in Kürze einfinden werden.

Benjameen ist von den Informationen und Eindrücken überwältigt und wendet sich ab. Als er in seine Realität zurückkehrt kommt er gerade rechtzeitig um einen Angriff Gia de Moleons auf Sarkamanth zu verhindert. Die TLD Agenten haben bereits Sarkamanth umstellt, weil die Toraaber die beiden Korrago Schiffe sabotiert und unbrauchbar gemacht haben. In letzter Sekunde wird der Angriffsbefehl durch Benjameens Informationen wiederrufen - just in dem Augenblick, als sich auf der Oberfläche der Sonne Thorrtimer eine große Protuperanz zu einem Strudel formt und ein seltsames, knotenförmiges Objekt freigibt. Tess Qumisha empfängt einen mentalen Impuls der den Ankömmling als Nisaaru identifiziert. Einer der angekündigten Helfer, eine zweite Superintelligenz, ist im Thorrtimer-System angekommen.

Brennpunkt Milchstraße: Die SOL hat den Bereich um das Zentrums Black-Hole der Milchstraße erreicht, von MATERIA fehlt jedoch zunächst jede Spur. Die Kosmische Fabrik muss sich hinter dem Ereignishorizont verborgen halten und Jagd auf die unbekannte Superintelligenz machen, die sich im Schwarzen Loch versteckt hält. Rhodan, der noch immer die schmerzliche Ab sage des Galaktikums verdaut, ist dennoch entschlossen gegen MATERIA vorzugehen. Dabei stehen die Chancen ungleichmäßig verteilt. MATERIA ist ein Erzeugnis aus Kosmokraten Technologie, eine Technologie, der Rhodans Flaggschiff wenig entgegenzusetzen hat.

Während die Besatzung der SOL nach MATERIA Ausschau hält, wagt Gucky ein Experiment. Der Ilt versucht eine Teleportation durch Carit. Schon kurz nach dem Absprung wird klar, das Carit nicht von Teleportern durchdrungen werden kann. Der Mausbiber landet unsanft vor der Carit-Wand auf dem Boden und hat seine Lektion gelernt. Ein direkter Angriff MATERIAs durch Teleporter scheidet somit aus.

Während viele Lichtjahre entfernt die beiden Solomothen Ryschantal und Purm die Nachrichten über die SOL und MATERIA mit großer Sorge verfolgen und mit der PERLAMARIN V zum Zentrum aufbrechen, bahnt sich am Zentrums Black-Hole eine erste Begegnung an. Völlig unversehens taucht die kosmische Fabrik aus dem Ereignishorizont des Black-Holes auf.

Als MATERIA über dem Ereignishorizont erscheint, löst sie eine Hyperschockwelle aus und taucht kurz darauf wieder in das Black-Hole ein. Als die kosmische Fabrik nach einigen Sekunden wieder erscheint und sich der Vorgang wiederholt, erkennen die Terraner was MATERIA mit den Manövern bezweckt. Die kosmische Fabrik verwendet die Hyperschockwellen als eine Art Echolot. Dort wo sie reflektiert und als Echo zurückgeworfen werden, muss sich die gesuchte Superintelligenz aufhalten. Als MATERIA völlig abrupt ihre Manöver unterbricht und starke Taststrahlen die SOL treffen, wird die Situation ernst. Rhodan muss mit der SOL ein Gewaltmanöver durchführen um sich MATERIA zu entziehen. Erstaunlicherweise lässt die kosmische Fabrik von Rhodans Schiff ab und wendet sich sofort wieder ihrer Suche hinter dem Ereignishorizont des Zentrums Black-Holes zu. Auch wenn die SOL nochmals entkommen kann, wird jedem klar, dass ohne weitere Hilfe kaum eine ernstzunehmende Wirkung gegen MATERIA erzielt werden kann.

Die ersehnte Hilfe erscheint völlig unerwartet in Form einer High-Tech Flotte der LFT. Immerhin 126 Einheiten hat Cistolo Khan aufgeboten um Rhodan zu unterstützen. Die II. LFT Experimentalflotte verfügt über 120 Einheiten mit 200 Metern Durchmesser und 6 Raumern mit einer Kugelzelle von stolzen 500 Metern. Kommandant des Verbandes ist Rudo K'Renzier, der von der LFT Führung den Auftrag erhalten hat, Rhodan jede nur erdenkliche Unterstützung zukommen zu lassen, ohne seine Mission groß Publik zu machen. Bei der Flotte handelt es sich um eine hochgerüstete Robotflotte, die nach dem HOST-REMOTE Prinzip arbeitet. Dabei übernehmen die 6 500 Meter Raumer die syntronische Steuerung der 120, hochgerüsteten Kampfkreuzer die vereint immerhin über 1512 Transformkanonen verfügen.

Als Rhodan beginnt einen Einsatzplan gegen MATERIA auszuarbeiten, taucht das Schiff der Solomothen auf und nimmt direkten Kurs auf die kosmische Fabrik. In Funksprüchen bitten die beiden Solomothen Ryschantal und Purm um Verständigung. Die sicherlich gute Absicht der Solomothen wird jedoch von den Machthabern auf MATERIA ignoriert und die PERLAMARIN ohne Warnung vernichtet. Die beiden Solomothen finden dabei den Tod. Rhodan muss den Untergang der Solomothen erschüttert und hilflos mit ansehen.

Nach Abwägung aller Fakten, bleibt den Terranern nur eine Möglichkeit. Mit einem tollkühnen Kommandounternehmen wagen Monkey, Blo Rakane und Gucky den Versuch in die kosmische Fabrik einzudringen. Während II. Experimentalflotte der LFT MATERIA in eine gigantische Raumschlacht verwickelt, bei der die LFT Flotte fast vollständig aufgerieben wird, gelingt es dem Einsatzteam sich an Bord einer kleinen Space-Jet unbemerkt MATERIA zu nähern. Die letzte Distanz überwinden die 3 mit Hilfe einer Teleportation, die sie auf die Oberfläche der kosmischen Fabrik versetzt. Jetzt gilt es einen Weg ins Innere zu finden, bevor MATERIA sich wieder hinter den Ereignishorizont zurückzieht.

Das kleine Einsatzkommando, bestehend aus Gucky, Monkey und dem weißen Haluter Blo Rakane, wirken wie winzige Staubkörner auf der Oberfläche MATERIAs, als die Kosmische Fabrik wieder hinter den Ereignishorizont Dengejaa Uvesos abtaucht um Jagd auf die unbekannte Superintelligenz zu machen. Was während des Fluges in dieser Umgebung genau passiert, kann selbst von dem Haluter mit seinen zwei Gehirnen nicht annähernd erfasst werden. Die bekannten physikalischen Gesetze sind gegenstandslos geworden. Gucky, Monkey und Blo Rakane müssen so schnell wie möglich einen Weg ins Innere MATERIAs finden, um den unvorhersehbaren Einflüssen während der Abtauchphase zu entgehen. Da Gucky von der Belastung der Teleportation noch immer bewusstlos ist, beginnt Blo Rakane die Lage zu analysieren. Der Haluter entdeckt schließlich den Schacht einer ausfahrbaren Antenne, die periodisch mit dem Abtauchen hinter den Ereignishorizont ausfährt und wieder einzieht. Blo Rakane und Monkey beschließen den Schacht als Einstieg zu verwenden und finden tatsächlich eine Schleusenkammer, die sie ins Innere von MATERIA bringt.

Vorsichtig beginnt Rakane mit ersten Tast- und Ortungsversuchen. Innerhalb MATERIAs gibt es offenbar eine verwirrende Robot-Aktivität, deren Sinn Rakane nicht verständlich wird. Blo Rakane und Monkey entschließen sich vorerst nicht weiter vorzustoßen und auf Gucky zu warten, der noch immer in tiefer Ohnmacht liegt. Erst 3 Stunden später erwacht der Mausbiber und wartet sofort mit interessanten Neuigkeiten auf. Neben Shabazza und seinem Meister gibt es eine große Zahl weiterer Individualimpulse. MATERIA scheint vor Leben fast überzuquellen!

Ohne zu zögern folgt der Mausbiber einem Individualmuster und teleportiert. Am Ziel macht Gucky erneut die schmerzhafte Erfahrung, besser nicht in einer Umgebung mit Carit zu teleportieren. Er erfasst sogleich die Individualmuster von Shabazza, Cairol dem Zweiten und Torr Samaho. Gucky bezeichnet das Triumvirat fortan als das Dreigestirn des Schreckens. Doch noch etwas nimmt Gucky auf, Gedankenimpulse die ihm seltsam vertraut vorkommen. Sie stammen von einem Wesen das sich Ki thaRao nennt und zum Volk der Erranten gehört. Die Gedankenimpulse verraten Angst und Panik. Ki thaRao fürchtet offensichtlich Entdeckung und sieht sein Leben bedroht, ein Umstand der den Fremden vielleicht zum potentiellen Verbündeten macht.

Als Gucky auf den Fremden trifft glaubt er seinen Augen nicht zu trauen. Kein Wunder das ihm die Gedankenmuster bekannt vorkommen, es ist ein Paddler! Gucky rettet den von Robots in die Enge getriebenen Kosmischen Ingenieur mit einem Teleportersprung und schafft Ki thaRao aus der Gefahrenzone. Wenn Ki thaRao auch mit der Bezeichnung "Paddler" nichts anfangen kann und sich selbst als Erranter bezeichnet, so hat Gucky keinen Zweifel einen Kosmischen Ingenieur vor sich zu haben.

Über die Enzyklopädie der Erranter, auch der Almanach der Erranten genannt, sowie aus den Gedankengängen Ki thaRaos erfährt Gucky, wie die Kosmische Ingenieure zu MATERIA kamen, wo sie für Wartung, Instandsetzung und Reparaturen verantwortlich waren. Verbindungen zu ihrem Volk außerhalb MATERIAs rissen gänzlich ab. Viel Zeit verging und schließlich kam Cairol der Zweite auf der Kosmischen Fabrik an. Mit seiner Ankunft änderte sich alles. Mehr und mehr übernahmen Roboter die Arbeiten der Erranter und verdrängten sie aus wichtigen Positionen. Die Kosmischen Ingenieure zogen sich zurück, schafften sich eine eigene Lebenssphäre innerhalb MATERIAs und wurden weitgehend von den Machthabern der Fabrik ignoriert. Zu aller letzt stellte sich ein verhängnisvoller Effekt ein - es wurden immer weniger Kinder unter den Erranten geboren. Das Volk drohte auszusterben. Ki thaRao war der vorläufig "Letztgeborene".

Es kostet Gucky, Monkey und Blo Rakane nicht viel Überredungskunst Ki thaRao zum Beistand zu bewegen. Neben wichtigen Informationen über die Vergangenheit erfahren die 3 Galaktiker einiges über den inneren Aufbau von MATERIA. Demnach befinden sich im Plattformbereich MATERIAs viele maßgebliche Einrichtungen wie etwa Permanent-Zapfer, Hypertakt-Triebwerke sowie Offensiv- und Defensiv-Systeme. Unterhalb des "Innenhofs" befinden sich Werft-, Hangar- und Ausrüstungssektionen. Dieser Bereich ist fast 9 Kilometer hoch und misst fast 20 Kilometer im Durchmesser. Die Zentrale der Kosmischen Fabrik befindet sich im geometrischen Mittelpunkt der Plattform, hat die Form einer Kugel und einen Durchmesser von 500 Metern. Nur wenige Schleusen durchbrechen die dicke Panzerung der Zentraleinheit und gewähren Zugang zum Inneren. Die 5 Ecktürme der Plattform beherbergen Großzapfer mitsamt der notwendigen Peripherietechnik. Rings um den Innenhof sind 7 Türme angeordnet, die zwischen 55 und 60 Kilometer in die Höhe ragen und 7,1 Kilometer durchmessen. An der Basis dieser Türme sind 6 Kilometer große Hohlkugeln angeordnet, die so genannten Vakupressor-Dome, die zum Einfangen des Ultimativen Stoffes dienen.

Zusammen mit Ki thaRao brechen die 3 Galaktiker zum Lebensbereich der Erranten auf, dem so genannten Errantadhur. Errantadhur ist eine Stadt mit einer "Seele", das spürt selbst Monkey auf eigentümliche Weise. Während MATERIA immer wieder hinter den Ereignishorizont abtaucht um nach der Position der vermeintlichen Superintelligenz zu suchen, wirbt Ki thaRao unter seinen Landsleuten für Unterstützung der Galaktiker im Kampf gegen die Machthaber MATERIAs. Die Abstimmung der Erranten fällt zugunsten der Galaktiker aus. Noch während Gucky, Monkey und Blo Rakane die Nachricht über die Unterstützung durch die Erranten erhalten, wird das Objekt sichtbar auf das es MATERIA abgesehen hat. Es ist Wanderer! Die bedrängte Superintelligenz ist ES!

Blo Rakane, Gucky und Monkey beobachten sprachlos, wie MATERIA den Kunstplaneten von ES attackiert. ES setzt sich mit zwei, im Orbit geparkten Festungen zur Wehr. Ihrem Aussehen nach, bezeichnet Blo Rakane die Gebilde als Schwarzlicht-Zapfen. Die von der Form terranischen Tannenzapfen nicht unähnlichen Gebilde, sind 110 km lang und haben einen Basisdurchmesser von 75 Kilometern. Guckys erster Impuls ist, der Superintelligenz zu helfen und die Kosmische Fabrik von innen zu beschädigen oder gar zu vernichten. Das Team erkennt jedoch bald, das es sich dabei um ein hoffnungsloses Unterfangen handelt. MATERIA ernsthaft zu beschädigen übersteigt die Möglichkeiten und Ausrüstung der Gruppe bei weitem - auch Ki thaRao muss dies eingestehen. Selbst der Plan, die Kosmische Fabrik wieder zu verlassen, stellt sich als fast unlösbares Problem dar. Zwar gibt es auf MATERIA Raumfahrzeuge zur Genüge, doch sind die meisten der Raumfahrzeuge entweder auf Robotsteuerung eingerichtet, oder wie der Walzenraumer Cairols, zu gut gesichert. Blo Rakane, Gucky und Monkey stehen also vor einem ernsten Problem. Die Drei einigen sich zunächst einmal auszuspähen, ob es in einem der vielen Hangars ein geeignetes Fluchtraumschiff gibt - ein hoffnungsvoller Kandidat ist Shabazzas SHWOBAN. Außerdem sollen so viele Informationen wie möglich über den Verbleib der ehemaligen SOL-Besatzung gesammelt werden. Falls es möglich ist, soll einer der wertvollen Zustandswandler, in denen der Ultimate Stoff aufbewahrt wird, ebenfalls bei der Flucht mitgenommen werden. Die Galaktiker und Erranten beginnen mit den Vorbereitungen.....

Shabazza beobachtet den Kampf mit ES unter starker Anspannung, die sich bereits auf die Lamuuni Vögel übertragen hat. Die Superintelligenz erweist sich als stärker als angenommen. Cairol wird zusehends unbeherrschter, weil die Manöver hinter dem Ereignishorizont des Black-Holes, zu immer häufiger auftretenden Funktionsstörungen und Ausfällen führen. Die Wutausbrüche des Roboters sind jedoch nichts gemessen an den machtvollen Zornimpulsen Torr Samahos. Obwohl der Meister nicht körperlich anwesend ist, ist seine mentale Energie deutlich zu spüren.

Cairol gibt sich gegenüber Shabazza kühl. Das Scheitern der zahlreichen Sabotageakte des Gestalters, könnte letzten Endes dazu führen, das Thoregon sich doch noch konstituiert. Genau dieses zu verhindern ist das Hauptziel Cairols und Torr Samahos. Als Shabazza bittet, sich vorübergehend in seinen Asteoridenkörper zurückziehen zu dürfen, wird ihm sein Wunsch gewährt. Der Stammkörper des Gestalters liegt in einem Hangar der Kosmischen Fabrik und ist energetisch fest mit dem Boden verbunden. Nur Torr Samaho kann die Fesselung lösen. Shabazza wird erneut klar, das er seinem Meister auf Gedeih und Verderben ausgeliefert ist.

Während Monkey in MATERIA unterwegs ist, um Sprengsätze zu legen die bei einer Flucht für Verwirrung sorgen sollen, espert Gucky unbemerkt in Shabazzas Gedanken. Der Mausbiber liest wie in einem offenen Buch und erkennt mit voller Klarheit, welche Persönlichkeit hinter Shabazza steckt. Vor Zorn und Abscheu teleportiert Gucky in die Halle, in der Shabazzas Asteoridenkörper untergebracht ist. Zum Glück hat der Gestalter Guckys Unbeherrschtheit nicht bemerkt und ist vollkommen mit sich selbst beschäftigt. Der Mausbiber fast den Entschluss Shabazza nach Rückkehr in seinen Wirtskörper zu überwältigen und zu entführen.

Bevor der Fluchtplan umgesetzt werden kann, muss sich Ki thaRao noch mit einem Verräter aus den eigenen Reihen auseinandersetzen - dann geht alles Schlag auf Schlag. Als ein erneuter Angriff von MATERIA auf Wanderer erfolgt, zündet Monkey die in der Fabrik verstreuten Bomben. Gucky nimmt einen der wertvollen Zustandswandler an sich, die den Ultimaten Stoff enthalten und löst spätestens mit dieser Aktion Generalalarm aus. Nun wird die Zeit knapp, denn Cairols Gegenaktionen würden jede Sekunde anlaufen. Während die Kosmischen Ingenieure Shabazzas SHWOBAN besetzen und zur Flucht vorbereiten, springt Gucky zurück in die Halle, wo Shabazza gerade in seinen Wirtskörper zurückkehrt. Völlig verwirrt registriert Shabazza Guckys Anwesenheit und kann von dem Mausbiber überwältigt werden.

Als die Erranten die SHWOBAN starten und MATERIA verlassen, wird das Schiff von einer Explosion zerrissen. Cairol hat einen versteckten Sprengsatz an Bord von Shabazzas Schiff aktiviert und das Schiff zerstört. Ihrer Fluchtmöglichkeit beraubt, weichen die 3 Galaktiker auf einen Alternativplan aus und entern eines der Diskusschiffe der Kosmischen Fabrik. In letzter Sekunde können die 3 Galaktiker entkommen. Mit Shabazza und dem Ultimaten Stoff werden sie von der SOL aufgenommen, wo Rhodan voller Sorge bereits auf seiner Freunde wartet. Zu guter Letzt gibt es die tröstende Erkenntnis, dass die Kosmischen Ingenieure bei der Explosion der SHWOBAN nicht in den Tod sondern in eine neue Zustandsform übergegangen sind. Die Bewußtseine der Erranten sind mit den Querionen verschmolzen und so zu ihren Brüdern zurückgekehrt.

Chearth: Arnulf Rohmer, Wissenschaftler von Camelot und Mitglied der Chearth Expedition bereitet seine Schützlinge auf den kommenden Einsatz vor. Rohmer betreut die auf Camelot entwickelten und weit fortgeschrittenen Avatara-Androiden. Die Androiden sind vorgesehen Myles Kantor an Bord eines Vesta-Kreuzers ins Innere des Sonnentresors zu begleiten. Dort will Myles im Bereich des Riesensterns Skoghals nach dem verschollenen Monochrom-Mutanten Vincent Garron suchen und für den Notfall die Körper der Avataras für seine Rettung bereithalten. Sinn der ganzen Aktion ist es, Vorteil aus einem möglichen Kontakt zu ziehen, den der Todesmutant mit den Guan a Var hergestellt haben könnte.

Während VESTA-Kreuzer PYXIS in den Sonnentresor eindringt, treffen überraschende Neuigkeiten ein: Mhogena ist im Pilzdom auf Thagarum angekommen. Der Fünfte Bote bringt Datenmaterial aus der Milchstraße mit, das die Verbündeten in Chearth über den Aufbruch der Haluter informiert. Blo Rakane berichtet in einer Aufzeichnung über den Abflug der SHE'HUAN und dem Forschungsprojekt über den Nachbau der Nonggo Waffe, deren Daten der weiße Haluter aus dem Nonggo Museum auf Terra ermittelt hat.

Raumsektor Skoghal: Nicht nur die Verbündeten interessieren sich für den Zentralstern des Sonnentresors sondern auch die Algioten. Norgo ro Yong, ein an einer den Körper aufschwemmenden Krankheit leidender Tazole, sieht sich selbst als Auserwählt den Sonnentresor zu öffnen. Norgo ro Yong ist davon überzeugt, Gaintanu, der Gott der Unsterblichkeit sei auf Skoghal gefangen. Durch seine Befreiung erhofft sich der kranke Tazole Rettung von seiner Krankheit und Unsterblichkeit. Der kranke Scoctore bricht mit insgesamt 60 Schiffen auf, erreicht das Zielgebiet aber nur mit einigen, wenigen Einheiten. Durch die unberechenbaren, hyperenergetischen Effekte, gehen viele Schiffe mit ihren Besatzungen unter. Trotzdem setzt der Scoctore seinen Flug unbeirrt fort.

Als der VESTA-Kreuzer PYXIS das Zielgebiet erreicht, hat die Besatzung mit zahlreichen Schwierigkeiten zu kämpfen, die durch die besondere Umgebung gegeben sind. So kommt es zu einem Unfall eines Raumfahrers, bei dem einer der Avatara-Androiden als Spender für neue Augen fungieren muss. Doch nicht nur die Mediziner interessieren sich für die Avatara-Androiden, auch Tuyula Azyk scheint sich für einen bestimmten Androiden zu interessieren. Der Avatara mit der Kennummer 4 scheint ihre Aufmerksamkeit erregt zu haben. Zweifellos spielt die junge Blue bereits mit dem Gedanken, dass dieser Körper Vincent Garrons Gehirn aufnehmen wird. Zur gleichen Zeit beginnen die Wissenschaftler der PYXIS nach Spuren Vincent Garrons zu suchen. Sie benutzen einen starken Hyperraum-Resonator um die Hyperraum-Blasen des Mutanten aufzuspüren.

Noch während die Nachforschungen laufen, wird ein bisher unbekanntes Phänomen aufgezeichnet, das Myles als "Sonnenecho" bezeichnet. Tuyula Azyk, die durch ihre Affinität zu Garron die Nähe des Mutanten zu spüren scheint, erkennt, das Garron sehr geschwächt ist und kaum aus eigener Kraft an Bord der PYXIS erscheinen kann - er benötigt Hilfestellung. Während Myles die beiden Avatara-Androiden als Gastkörper Garrons vorbereiten lässt, versucht Tuyula mentalen Kontakt aufzunehmen. Dann kommt es zu einem Zwischenfall. Einer der Avatara wird durch unbekannten Einfluss zerstört. Noch während Arnulf Rohmer nach der Ursache für den Ausfall sucht, beginnt Tuyula Azyk unter fremden Einfluss zu sprechen. Die "Soboth" Persönlichkeit Garrons hat sich in der Blue manifestiert und gibt zu, den Avatara zerstört zu haben. Soboth lehnt jedoch ab einen Avatara mit Garrons Persönlichkeit zu beseelen, da er fürchtet, durch den Androidenkörper manipulierbar zu sein. Im selben Augenblick heult der Alarm durch das Schiff, Schiffe der Algiotischen Wanderer nähern sich.

Der Scoctore Norgo ro Yong hat Skoghal mit nur 4 Schiffen erreicht. Sofort wird die PYXIS von den Ortern der Algioten erfasst und von den Knotenschiffen in die Zange genommen. Norgo ro Yong stellt der Besatzung ein Ultimatum sich zu ergeben, doch die Besatzung der PYXIS ist nicht bereit das Schiff zu übergeben. Ronald Tekener gibt Anweisung in die Atmosphäre des Roten Riesen Skoghal einzutauchen und hofft, dass ihm die Algioten nicht folgen können. Die Rechnung scheint vorerst aufzugehen. Während die PYXIS tiefer in die Atmosphäre von Skoghal sinkt, empfangen die Wissenschaftler um Myles Kantor seltsame Hypersignale, die sie für Nachrichten der Guan a Var halten. Als plötzlich Garrons "Soboth" Persönlichkeit Amok läuft und droht die Avatara-Androiden zu vernichten, kann der Mutant Soboth in letzter Sekunde zügeln und erklärt sich einverstanden Avatara 4 als Gastkörper zu akzeptieren. Garron erklärt Myles, das er als Verbindungsglied in der Kommunikation zu den Guan a Var dienen kann.

Trotz des neuen Körpers sieht der Mutant noch immer monochrom. Laut eigenen Angaben kann er lediglich von den Sonnenwürmern einen Farbeindruck erlangen. Nachdem es erneut zu Schwierigkeiten mit Garrons "Soboth" Persönlichkeit kommt, kann das wahre "Ich" des Mutanten die Oberhand erlangen und den neuen Körper kontrollieren - vorerst.

Tekener möchte von Garron alle nur möglichen Informationen über die Sonnenwürmer erhalten, doch der Mutant tut sich schwer die hyperphysikalischen Erscheinungen und Erfahrungen, die er im Zusammenhang mit den Sonnenwürmern macht in Worte zu fassen. Allein die Beschreibung, wie er mit dem einzigen bisherigen Kontakt, dem Sonnenwurm So'o'both kommuniziert, übersteigt Garrons Vokabular. Trotzdem beginnt Garron nach Tekeners Aufforderung zur berichten, was er bisher über die Sonnenwürmer erfahren hat.

Vor etwa 100.000 Jahren in der Galaxis Louipaz: Der Joridaer Verhaanda und sein "Sinnesbruder" Xypons entdecken in einem abgelegenen Kugelsternhaufen der Galaxis Louipaz ein seltsames Hyperphänomen. Auf einer extremen Wüstenwelt, trifft Verhaanda auf eine faszinierende Lebensform. Es handelt sich um einen gigantischen Wurm, der durch den Sand wie durch Wasser pflügt und energetische Blitze im Hyperspektrum verschleudern kann. Diese Spezies interessiert den Joridaer so stark, das er beschließt ein Exemplar zu fangen. Die ersten Versuche scheitern kläglich und Verhaandas Sinnesbruder plagt eine unheilvolle Vorahnung. Mit einem Trick gelingt es Verhaanda dann doch 3 der Würmer zu fangen und zu paralysieren. Es ist sein festes Ziel sie mitzunehmen.

Auf Ohmgara, einer planetaren Basis beginnt Verhaanda das Studium der gefangenen Hornwürmer. Verhaanda findet bald heraus, das sich die Energieorgane der Würmer durch Genmanipulation noch stärker herausbilden lassen. Der Joridaer Guanaar züchtet schließlich durch gezielte Genmanipulation Abkömmlinge der Würmer, die größer, intelligenter, aber auch mit verblüffenden Fähigkeiten ausgestattet sind. Sie können Körperstellen kleinen Luken gleich öffnen und einem Joridaer Einlass gewähren. Im Innern des Wesens gibt es technische Apparaturen, die an die Zentrale eines Raumschiffes erinnern. Die Guana, wie ihr Schöpfer sie nennt, sind in der Lage jegliche Arten von elektromagnetischen Wellen zu verarbeiten und große Mengen an Sonnenenergie zu speichern, bündeln und als Hyperenergie abstrahlen. Die Guana können den Hyperraum als Transportmedium nutzen und für die Joridaer quasi als organische Raumschiffe fungieren.

Louipaz vor etwa 40.000 Jahren: Längst waren die Guana zu perfekten organischen Raumschiffen gereift. Sie versorgen die Besatzung mit Atemluft, Nahrung und allem was man zum Überleben im Weltraum braucht. Für all diese Aufgaben benötigen die Guana jedoch enorme Mengen an Energie, die sie sich von nahen Sonnen abzapfen. Vereinzelt kommt es zu Fällen, in denen entartete Guana über Sonnen herfallen und so viel Energie zapften, bis diese sich zur Nova entwickeln. Die organischen Raumschiffe verständigen sich untereinander mit höherdimensionalen Impulsfolgen, Hypersignalen, die einem konventionellen Funkcode ähneln. Die Joridaer begeben sich mit ihren Schiffen auf die große Suche nach der Ursprungswelt und der ursprünglichen Heimat der ersten Hornwürmer. Als die Joridaerin Haans schließlich den Wüstenplanet entdeckt, ist es zu spät. Schiffe der Yllopter, einem weiteren Volk aus Louipaz, haben bereits einen unlöschbaren Atombrand gelegt. Als Haans das System resigniert verlassen will, verweigert ihr Guana den Gehorsam. das organische Schiff meutert! Die Auslöschung seiner Urahnen hat den Guana dazu bewogen alle Sicherungen zu überwinden und sein Schicksal selbst zu bestimmen. Über Hyperimpulse informiert der Guana namens Rha'a'beth seine Artgenossen.

Die Guana werden nun Guan a Var genannt und haben schon viel Leid über Louipaz gebracht. Durch die gentechnische Manipulation haben sich die ehemaligen Hornwürmer zu wesen des Hyperraums entwickelt. Die Vermehrung findet durch Teilung statt, bei der die Sonnenwürmer ihre Intelligenz einbüßen.

Gegenwart, 1291 NGZ: Noch während dem Bericht von Vincent Garron tauchen die restlichen Schiffe der Algioten in die Atmosphäre von Skoghal ein und greifen die PYXIS an. Bei diesem riskanten Manöver werden alle feindlichen Schiffe vernichtet, mit ihnen der Scoctore Norgo ro Yong. Trotzdem hat die Besatzung der PYXIS eine Hiobsbotschaft zu überbringen, denn 3 der Sonnenwürmer ist der Ausbruch aus dem Sonnentresor geglückt. Die Hyperwesen sind mit unbekanntem Ziel in einer Transition verschwunden.

Vergangenheit, 26.Januar 2512 n.Chr., Eastside der Milchstraße: Das Explorerschiff HUMBOLDT befindet sich auf Forschungsflug auf der Eastside der Milchstraße. Mit an Bord ist der junge Exobiologe Lotho Keraete. Als die HUMBOLDT den Notruf einer terranischen Splitterkolonie empfängt, eilt das Schiff zur Hilfe.

Die HUMBOLDT sieht sich 10 Schiffen der Blues gegenüber, die das terranische Schiff kurz darauf attackieren und schwer beschädigen. Die Systeme der HUMBOLDT fallen aus und das Schiff stürzt auf den Zentralstern zu. Die letzten überlebenden Terraner verlassen das Schiff und versuchen mit ihren Anzügen der Schwerkraft der Sonne zu entkommen, zu ihnen gehört auch Lotho Keraete. Doch der Versuch ist zum scheitern verurteilt, denn die Anziehungskraft der Sonne ist bereits zu stark. Mit steigender Hitze geben die Überlebenden nach und nach auf und öffnen im Suizid ihre Raumhelme. Nur Lotho Keraete wehrt sich mit aller Kraft gegen den Impuls Selbstmord zu begehen.

Im Todeskampf erkennt Lotho Keraete ein merkwürdiges Objekt das auf ihn zusteuert und seinen halb toten Körper mit einem Traktorstrahl an Bord zieht. Lotho Keraete erkennt noch einige robotische Gestalten die sich über ihn beugen, dann verliert er das Bewusstsein.

Als Keraete wieder erwacht, befindet er sich an Bord einer unbekannten Station oder Schiffes. Er ist von Robots umgeben, die ihn gesund pflegen und dem Terraner eröffnen, das er für eine wichtige Aufgabe auserwählt sei. Die Roboter nennen die Station ihr "Heim" und weisen Keraete in die Räumlichkeiten ein. Das Heim ist eine voll robotisierte Station. Die Form der Station entspricht einer flachen Scheibe, mit einer deutlichen Verdickung in der Mitte. Die Gestalt der Station erinnert somit etwas an einen "Kinderkreisel". Der Durchmesser der Scheibe beträgt 800, die Höhe der mittleren Verdickung 200 Meter. Die Station kreist um die planetenlose, rote Sonne Goppler. Keraete kann es kaum glauben, als er erfährt wo genau er sich befindet. Die Sonne Goppler gehört zu einer Galaxis die bei den Terranern auch Whirlpool Galaxis genannt wird. Für einen Terraner aus Keraetes Zeit eine fast unbegreifliche Distanz zur Heimat. Nach Auskunft des Kontaktroboters, den Keraete auf den Namen "James" tauft, war er 30 Tage ohne Bewusstsein. Demnach mussten die Besitzer des Heims über eine unglaubliche Technologie verfügen um in nur 30 Tagen die Entfernung von 20 Millionen Lichtjahren zu überbrücken.

Keraete wird von den Robotern mit Blophor angesprochen, was soviel bedeutet wie "Auserwählter". Worin seine wichtige Aufgabe besteht, wird dem Terraner zunächst nicht mitgeteilt - doch die Roboter lassen es Keraete an nichts fehlen. Als Keraete erneut in Tiefschlaf versetzt wird und wieder erwacht, sind mehr als 100 Jahre vergangen. Die Erkenntnis übermannt den jungen Terraner und auch die Information, dass der Auftraggeber der Station ES ist. Der Roboter James informiert Keraete, das er im Konstituierenden Jahr eine wichtige Funktion erfüllen soll und das bis dahin sein Alterungsprozess aufgehoben wird. Die Aussicht zu gegebener Zeit Perry Rhodan zu treffen, beruhigt den verwirrten Terraner etwas.

In der Folge wird Keraete vielen Schulungen unterzogen, insbesondere an Geräten, die dem technischen Stand seiner Epoche weit voraus sind. So lernt Keraete zum Beispiel alles über Syntroniken, die den ihn bekannten Positroniken deutlich überlegen sind. Nach weiteren Tiefschlafphasen wird Keraete erneut geweckt und findet die Station in Alarmzustand vor. James erklärt, das fremde Intelligenzen in das Goppler-System eingedrungen sind. Aber Keraete bemerkt noch eine Veränderung, er hat einen kleinen Finger aus Metall! James erklärt, das er die Prothese als notwendiges Übel akzeptieren muss, da das nahezu perfekte Recycling System des Heims nicht mehr effektiv arbeitete und den Verlust einiger Gramm Materie ausgleichen musste. Da die Prothese nahezu perfekt funktioniert, beruhigt sich der Terraner wieder. Mürrisch wendet sich Keraete den fremden Schiffen zu und beschließt mit dem Virtuellen Rundgang ins Innere der Schiffe zu sehen. Keraete erkundet, das es sich bei den Fremden um so genannte CawCadd handelt, überlebende eines Kesselbebens die Goppler als ihre neue Heimat ausgewählt haben. Da die CawCadd das Heim nicht beschädigen oder in es eindringen können, spinnen sie die Station in ihr kokonartiges Orbitalsystem ein. Eine gute, zusätzliche Tarnung für das Heim. Nach einer weiteren Tiefschlafperiode wacht Keraete mit einer künstlichen Hand auf. Auch diese Prothese ist perfekt und metallisch und wieder wird die Maßnahme mit dem Recyclingverlust der Station erklärt.

Über mehrere Hundert Jahre und vielen Tiefschlafzyklen, setzt sich die Transformation Keraete von einem Menschen in einen perfekten, kybernetischen Organismus fort. Zuletzt wird einzig das Gehirn des Terraners erhalten und von einem metallischen Körper umschlossen. Keraete findet sich in sein Schicksal und gewöhnt sich an den Androidenkörper. Die CawCadd sind ebenfalls noch präsent. Noch immer haben sie das Heim mit ihrem Kokon umschlossen, konnten aber niemals eindringen. Sie sind wegen Nahrungsmangels mittlerweile zu Kannibalen degeneriert und fressen ihre eigenen Nachkommen und Alten.

Als ein erstes Signal von ES über den SENDER eintrifft, wiegt Keraete 176 statt seinen ursprünglichen 79 Kilogramm und beherrscht seinen Androidenkörper mit Perfektion. Sein Körper enthält nun einen starken Hypersender und in den Fingerspitzen sind verschiedene Kampfstrahler integriert. Der Sehbereich Keraetes reicht jetzt bis in den Infrarotbereich und die Tastsinne sind um ein Vielfaches gesteigert. Über allem, ist der neue Körper Keraetes seinem organischen Vorgänger haushoch überlegen. Keraete soll sich mit seinem Schiff, der HARQUIST, an einem bestimmten Koordinatenpunkt einfinden. Als sich jedoch Keraete durch das Gespinst der CawCadd kämpft und sich Hunderten der spinnenartigen Wesen erwehren muss, erkennt er, das die HARQUIST durch die Aktivitäten der Spinnenartigen für immer fluguntauglich gemacht war. Mehr noch, die CawCadd konnten erfolgreich in das Heim eindringen und beginnen die Robots der Station in Kämpfe zu verwickeln. Als James bei den Kämpfen vernichtet wird, ist Keraete klar, das die Station verloren ist. Über den SENDER setzt er einen Notruf an ES ab, der prompt reagiert. Über der Station materialisiert ein gigantischer, tannenzapfenförmiger Körper der Keraete aufnimmt und rettet.

Lotho Keraete wird an Bord des gigantischen Zapfens fast in Null-Zeit in die Milchstraße befördert und taucht mit ihm hinter den Ereignishorizont des Zentrums Black-Holes. Kurz darauf erkennt Keraete, das der Zapfen Wanderer ansteuert, welcher hinter dem Ereignishorizont verborgen liegt. Bevor der Terraner noch weiter nachdenken kann, wird er von einer unbekannten Technologie erfasst und dematerialisiert.

19. Februar 1291 NGZ: Die SOL unter Perry Rhodans Kommando ist in einer wenig glücklichen Lage. Mehr als Scheinangriffe und Ablenkungsmanöver kann der Hantelraumer nicht fliegen. MATERIA ist zu mächtig. Angewiesen auf den einzig verfügbaren Emotionauten, muss sie von Zeit zu Zeit eine Ruhepause einlegen um den Piloten zu schonen. Zwischen zwei Angriffszyklen, beobachtet man an Bord das Erscheinen eines Schwarzlichtzapfens, der sofort hinter den Ereignishorizont abtaucht. Über die Bedeutung der Erscheinung kann man an Bord der SOL nur spekulieren. Während die SOL ihre Scheinmanöver wiederholt, versucht Perry Rhodan Shabazza zu verhören. Der Gestalter ist wenig kooperativ, versteht aber offenbar, dass seine Lage wenig aussichtsreich ist. Bré Tsingas und Rhodans Argumente machen den Gestalter zumindest nachdenklich. Als Bré Tsinga und Rhodan den Korridor der SOL betreten, sehen sie zum großen Erstaunen einen Lamuuni-Vogel durch den Gang stolzieren. Offenbar sucht der Vogel etwas und Rhodan vermutet das es sich dabei nur um Shabazza handeln kann.

In den Labors der SOL versucht man sich an dem Behältnis des Transdimensionalen Zustandswandlers, das in seinem Innern eine gewisse Menge des Ultimativen Stoffes enthalten soll. Der Behälter wird mit allen erdenklichen Strahlungen durchleuchtet, gibt aber sein Geheimnis nicht preis. Einzig die Erkenntnis bleibt, dass der Energiegehalt des Stoffes in seinem Innern wohl davon abrät, den Behälter mit Gewalt zu öffnen. Die Folgen der Explosion wären verheerend.

Als Lotho Keraete erwacht, findet sich auf der Oberfläche von Wanderer wieder. In der ferne sieht er die Maschinenstadt und fühlt instinktiv, das dies sein Ziel ist. Auf dem Weg findet Keraete einen verwundeten Soldaten, der Uniform nach aus den amerikanischen Indianerkriegen. Der Name des Mannes ist Dan Vogelberg und nachdem Keraete die Verletzung des Mannes versorgt hat, bittet ihn der Soldat, General Custer über einen Hinterhalt Sioux zu informieren. Keraete, der sich unversehens in dieses zeithistorische Geschehen verwickelt sieht, verspricht Vogelberg Hilfe.

Lotho Keraete versteht zwar seine Rolle in diesem ganzen Ablauf nicht vollständig, glaubt aber an eine Art Prüfung oder Test durch die Superintelligenz. Er bringt Vogelberg zu Custers Armee zurück, wo er auf den General trifft. General Custer glaubt den Warnungen nicht und hält Keraete für einen Spion. Als plötzlich die Indianer angreifen und zwischen den kämpfenden Parteien auch noch Maschinen materialisierten, ist sich Lotho Keraete sicher, das an dieser Szenerie etwas nicht stimmt. Es lagen zu viele Fehler im Detail dieser berühmten Schlacht. Keraete sieht ein, dass er hier nicht weiter helfen kann und zieht sich zurück. Plötzlich erscheint über Wanderer das Abbild einer gigantischen Plattform mit riesigen Ecktürmen. Fast gleichzeitig vernimmt Keraete die gequälten Gedankenimpulse von ES. Weiterhin kann er die Begriffe MATERIA und Torr Samaho telepathisch vernehmen. Um ihn herum herrscht das Schlachtgetümmel zwischen Custers Armee und den Sioux - die ganze Situation wirkt äußerst unwirklich.

Auf der SOL macht man zwischenzeitlich Shabazza das Angebot die Fronten zu wechseln. Als Gegenleistung für Informationen wie man MATERIA schwächen kann, bietet Rhodan an, den Asteoridenkörper Shabazzas zu befreien. Als Shabazza sich zugänglich zeigt, eröffnet Rhodan dem Gestalter, das er zunächst einen Schauprozess abhalten will an dessen Ende Shabazzas angebliche Exekution steht. Rhodan möchte Torr Samaho glauben machen, Shabazza sei tot. Zwischenzeitlich erscheinen immer wieder Lamuunis an Bord der SOL. Noch immer ist nicht klar ob sie aus eigenem Antrieb erscheinen oder ob sie von Torr Samaho geschickt werden um zu spionieren.

Wanderer: Lotho Keraete versucht sich von dem Kampfgeschehen zurückzuziehen. Bei ihm ist Dan Vogelberg, der junge Soldat dem er das Leben rettete. Mitten im Chaos erscheinen plötzlich terranische Raumlandesoldaten in ihren flirrenden Energieschirmen. Sie versuchen ein Gegengewicht zu den Robotern zu bilden, welche unter den Soldaten Custers und den Indianern wüten. Ein Kämpfer der Landetruppen erklärt Keraete, das ES die Terraner aus dem Kollektiv entlassen hat um gegen die Roboter anzutreten. Lotho Keraete gelingt es einige der Raumlandesoldaten um sich zu sammeln und auf die Maschinenstadt vorzurücken. Auch dort wird gekämpft. Unzählige Terraner riegeln die Stadt gegen den massierten Angriff robotischer Einheiten ab. Noch immer schwebt MATERIA unbeweglich über Wanderer und Lotho Keraete spürt deutlich den mentalen Druck, der von Torr Samaho ausgeht und gegen ES gerichtet ist. Kein Zweifel, die Superintelligenz befindet sich in starker Bedrängnis.

Auf der SOL findet zur selben Zeit der Scheinprozess gegen Shabazza statt. Das Ergebnis ist vorbereitet, Shabazza wird zum Tode verurteilt und für die Zuschauer sofort exekutiert. Eine Frage bleibt am Ende offen: Nimmt Torr Samaho den Bluff ab?

Lotho Keraete hat die Maschinenstadt erreicht und trifft auf einen Sperrriegel terranischer Raumlandesoldaten, die ihm den Durchgang verwehren. Erst als plötzlich Ernst Ellert erscheint, erhält Keraete die Erlaubnis zum Passieren. Im selben Moment löst sich die Schlacht um die beiden herum auf. Die angreifenden Roboter zerfallen zu Staub und die überlebenden Terraner werden wieder von ES aufgenommen. Auch die Leiden von Keraetes Freund Dan Vogelberg sind zuende, denn auch er geht in ES auf. Keraete folgt nun Ellert in die Maschinenstadt.

Als Keraete von Ellert zu ES geführt wird, empfängt ihn die Superintelligenz mit ihrem bekannten, schallenden Gelächter. ES bestätigt, dass er Keraete als seinen neuen Boten auserwählt hat um Ellert abzulösen. Der Grund liegt nach ES darin begründet, das die Superintelligenz nach der Gründung von Thoregon häufig unabkömmlich sein wird und einen körperlichen aber dennoch unsterblichen Boten benötigt. Ellert, der nur aus dem Kollektiv austreten kann um kurzzeitig einen Körper zu erhalten, kann diese Aufgabe nicht mehr erfüllen. Keraete, der sich für ES und seine neue Aufgabe entscheidet, wird mit einem ersten Auftrag zur SOL geschickt. Rhodan soll dafür sorgen, das MATERIA am 28. März um genau 15:45 sich an einer genau beschriebenen Koordinate aufhalten soll.

Auf MATERIA: Cairol der Zweite beobachtet gerade, wie ein Lamuuni nach dem anderen durch Torr Samaho vernichtet wird. Durch die Spionage der Vögel hat der Meister zuletzt erfahren, das Shabazza die Seiten gewechselt hat. Samaho gibt Cairol den unmissverständlichen Befehl, den Asteoridenkörper des Gestalters sofort zu vernichten. Cairol der Zweite zögert keine Sekunde und lässt den Asteroiden desintegrieren. Shabazza, an Bord der SOL scheint das genau zu spüren, denn er bricht mitten in einer Besprechung mit Rhodan zusammen. Er gesteht dem Terraner, das er nun nur noch 3 Tage zu leben habe.

Shabazza, oder besser sein aktueller Gastkörper, zeigt seit der Vernichtung des Asteroidenkörpers deutliche Verfallserscheinungen. Der ehemalige Direktor Zehn leidet unter Hautausschlägen, aber auch der Körper als ganzes wirkt geschwächt und kraftlos. Bré Tsinga und die junge Praktikantin Kranna Theyres widmen sich ausgiebig dem Gefangenen und versuchen Shabazza zu analysieren. Dabei verhält sich der Gestalter im Frage-Antwort Spiel äußerst geschickt und lässt so durchblicken, dass er sein Leben keinesfalls aufgegeben hat. Shabazza versucht durch psychologische Schachzüge Pluspunkte bei den beiden Frauen zu sammeln.

Bald erzielt er den Erfolg, dass man ihm die Gnade gewährt, sein Leben nicht in der Isolierzelle, sondern auf einem abgelegenen Planeten beenden zu dürfen. Die Aussagen Shabazzas , über die Restdauer seines Lebens sind widersprüchlich. Seine Angaben schwanken zwischen 3 und 5 Tagen. Mit Zustimmung Perry Rhodans wählt Bré Tsinga den Planeten Roykuff aus, um Shabazza für seine letzten Stunden ein würdiges Domizil zu bieten. Viele Besatzungsmitglieder der SOL sind gegen diese Entscheidung. Der erbarmungslose Gegner Thoregons hat nach der Meinung der meisten einen schnellen Tod verdient - viele sprechen sind für eine Hinrichtung aus.

Auf dem Planeten angekommen geschieht trotz strengster Sicherheitsmaßnahmen das unvorstellbare - Shabazza kann seinem Schicksal entgehen! Über ein kleines Nagetier, ein Insekt und der Praktikantin Kranna Theyres, kann sich Shabazzas Geist schließlich des Körpers von Perry Rhodan bemächtigen! Bevor Shabazza etwas unternehmen kann, verlässt Bré Tsinga das Schiff und kehrt zur SOL zurück. Unter dem Einfluss Shabazzas tötet Perry Rhodan alle Mitglieder der Besatzung, ausgenommen Kranna Theyres, der die Flucht gelingt. Während Kranna Theyres nach ihrer Rettung mit ihren erschreckenden Neuigkeiten bei Bré Tsinga zunächst auf Unglauben stößt, kann Shabazza in Rhodans Körper seinen Vorsprung ausbauen.

Shabazza nutzt Rhodans Gestalt geschickt aus, um auf einer Kolonie der Cheborparner eine Space-Jet zu erhalten, mit der er seine Flucht fortsetzen kann. Shabazza ist sich bewusst, das er mit Rhodan einen starken Gegner übernommen hat. Der Sechste Bote würde niemals aufgeben sich gegen die Übernahme zu wehren.

Auf der SOL verhärten die Untersuchungen an Bord der NESTA die Aussagen Kranna Theyres. Fee Kellind erfasst als erste die Wahrheit und beschließt ein Kommando zusammenzustellen, das Rhodan aufspürt und von Shabazzas Einfluss befreit.

Shabazza muss unterdessen nach einer mentalen Attacke Rhodans die Überlichtetappe seiner Jet abbrechen und landet auf dem Planeten Starguhr. Auf Starguhr werden Filmproduktionen unterschiedlichster Art abgewickelt und Shabazzas Auftreten in Rhodans Körper wird zunächst keinerlei Beachtung oder Glauben geschenkt. Zu oft versuchen Schauspieler mit dem Aussehen berühmter Persönlichkeiten auf sich aufmerksam zu machen und einen Filmvertrag zu erhaschen. Während Shabazza buchstäblich über Leichen geht um seine Spur zu verwischen, heften sich Bré Tsinga und Blo Rakane an seine Fersen.

Während der Gestalter einen Plan entwickelt nach Karakhoum zu gelangen, um einen anderen Asteoridenkörper in Besitz zu nehmen und so sein Leben zu retten, haben seine Verfolger die Spur aufgenommen und verfolgen sie bis nach Starguhr. Als Shabazza sich mit Rhodans Passantum beschäftigt, das er nutzen will um über die Brücke in die Unendlichkeit zu gehen, tritt ein unerwarteter Effekt ein - das Passantum setzt sich zur Wehr! Shabazza ist nach dieser Auseinandersetzung so geschwächt, das er beschließt das Passantum vorerst nicht mehr zu benutzen.

Der Gestalter ändert seinen Plan und kann sich geschickt dem Zugriff seiner Verfolger entziehen. Als er kurz vor der Vernichtung seines Fluchtraumers mit einem Transmitter in eine kleine Privatjacht überwechselt, macht er Bré Tsinga und Blo Rakane glauben, Rhodans Körper ist bei der Explosion im All umgekommen. Bré Tsinga ist erschüttert - und Shabazza noch einmal entkommen.

Shabazza hat noch einmal seine Verfolger abschütteln können. Über einen Transmitter wechselt der Gestalter, der noch immer Rhodans Körper in seiner Gewalt hat, zur Privatjacht CREATION, die in einer Entfernung von 12 Lichtminuten die explodierende WAVESHAPE passiert. Shabazza macht kompromisslos von seinen Kräften gebrauch und tötet den grossteil der Besatzung. Rhodan kämpft noch immer gegen den Beherrscher seines Körpers an, muss sich aber immer wieder zurückziehen und auf einzelne Attacken beschränken. Immerhin muss Shabazza seinen ursprünglichen Plan, über die Brücke in die Unendlichkeit zu gehen um seine Heimatgalaxis Karakhoum zu ereichen, wegen dem Widerstand des Passantums aufgeben. Außerdem ist anzunehmen, dass die LFT den Planeten Trokan bereits abgeriegelt hat und ihn nicht passieren lassen würde. Shabazza braucht also ein Schiff, das für den intergalaktischen Flug ausgerüstet ist, um die Milchstraße zu verlassen.

An Bord der ZHAURITTER ist man ratlos. Blo Rakane glaubt nicht an den Tod Rhodans und favorisiert die Idee, das der Gestalter rechtzeitig von Bord gegangen ist. Das unbekannte Schiff, welches die WAVESHAPE zum Zeitpunkt der Explosion passiert hat, ist im Dschungel der Sterne untergetaucht - man hatte die Spur verloren. Bré Tsinga muss sich eingestehen, das sie Shabazzas Spur nur dann wieder aufnehmen können, wenn der Gestalter Fehler begeht und deutliche Hinweise auf seinem Weg hinterlässt. Zurück auf dem Filmplaneten Starguhr erhalten Bré Tsinga und Blo Rakane Hinweise auf die Privatjacht CREATION. Sofort nehmen sie mit der ZHAURITTER die Fahndung nach dem Schiff auf.

Shabazza bleibt jedoch nicht inaktiv. Er weiß, dass er verfolgt wird und lässt die CREATION über dem Planeten Cross abstürzen und in der Atmosphäre verglühen. Erneut versucht der Gestalter seine Spur zu verwischen. Zuvor wechselt er mit einem Transmitter auf das Springerschiff BAYOON über. Bereits nach kurzer zeit muss Shabazza jedoch erkennen, dass auch die BAYOON für seine Pläne ungeeignet ist.

Das Schiff ist zwar in der Lage innerhalb der Milchstraße jede Koordinate relativ zügig zu erreichen, jedoch für den intergalaktischen Flug ist das Springerschiff nicht ausgerüstet. Shabazza, der gelegentlich Rhodans Körper verlässt um andere Personen zeitweilig zu übernehmen, erkennt bald, das er auf die Wirkung Rhodans Zellaktivatorchips angewiesen ist. In anderen Körpern verlässt ihn die Kraft rapide und der Gestalter erkennt, dass nur ein neuer Asteoridenkörper sein Weiterleben garantieren kann. Um an einen neuen Asteoridenkörper zu gelangen, ist der Gestalter nun bereit, selbst einen Angehörigen seines eigenen Volkes zu töten.

Als Rhodans Bewusstsein sich erneut auflehnt und Shabazza äußerst geschwächt von einem anderen Wirtskörper zurückkehrt, kann er gerade noch die Kontrolle über Rhodan erlangen. Völlig entkräftet muss der Gestalter jedoch zulassen, dass die Springer seinen Wirtskörper durch den Transmitter zum Planeten Cross abstrahlen, wo er von den Sicherheitsbehörden in Empfang genommen und verhört wird. Zu Recht wirft man ihm den Tod der Besatzung der CREATION vor, ebenso wie die Folgekatastrophe des Absturzes der Luxusjacht, die in ein dicht besiedeltes Wohngebiet gestürzt ist.

Der Gestalter kann sich zwar erneut dank seiner Kräfte befreien, wir jedoch zum Gejagten, der vor den wütenden Angriffen der Cross Bevölkerung fliehen muss. Mehrmals gerät Shabazza in arge Bedrängnis und entkommt nur knapp dem Tod. Überall ist sein Gesicht nun bekannt und es gibt auf Cross keinen sicheren Ort mehr für ihn. Shabazza ist sich bewusst, das er den Planeten so schnell wie möglich verlassen muss. Ohne Skrupel manipuliert der Gestalter ein planetarisches Kraftwerk und löst dabei einen alles verzehrenden Atombrand aus. Im aufkommenden Durcheinander der panisch fliehenden Bevölkerung, kann sich Shabazza unbemerkt an Bord eines Frachters retten, der den Planeten Lepso ansteuert. Shabazza, der nun den Untergang eines weiteren Planeten verschuldet hat, sieht sich nicht einmal um als das Schiff das System verlässt.

Als die ZHAURITTER das System des Planeten Cross erreicht, ist der Atombrand schon weit fortgeschritten. Lotho Keraete, der neu ernannte Bote von ES, kann durch gezielte Informationsabfrage des Kommunikationsnetzes bald rückschließen, das Shabazza für die Katastrophe verantwortlich ist. Die Verfolgung des Gestalters erweist sich als immer schwieriger, da Shabazza geschickt seine Spuren verwischt.

Auf Lepso angekommen wird Shabazza klar, das er seinen Plan nach Karakhoum zu fliehen nicht mehr realisieren kann. Seine Schwäche schreitet fort und relativ dazu, wird Rhodans Bewusstsein zusehends stärker. Der Gestalter kann sich kaum noch gegen die mentalen Attacken Rhodans wehren, dessen Zermürbungstaktik aufzugehen scheint. Voller Panik flieht Shabazza in den Körper des Wissenschaftlers Glaugenthorn und von dort in den Körper eines jungen Sauriers, der aus dem Waldgebiet von Lepso-Suma stammt. Dem Wald wird bescheinigt, dass er über ein ungeheures Potential an Lebensenergie verfügt, ein Hoffnungsschimmer, für den nun total geschwächten Gestalter. Als Rhodan nach langem Kampf endlich wieder über seinen Körper verfügen kann, erkennt er sogleich die Absicht des Gestalters - Shabazza will sich die Lebensenergie des Waldes zunutze machen.

Auch auf der ZHAURITTER kommt man Dank systematischer Suche und Auswertungen zur Erkenntnis, dass sich Shabazza nur nach Lepso geflüchtet haben kann. Der Gestalter braucht Lebensenergie, und die kann er in ungeheurer Konzentration im Wald von Lepso-Suma finden.

Shabazza gelingt es tatsächlich in der Lebensform Wald aufzugehen und sich seiner Lebensenergie zu bemächtigen. Der Gestalter fühlt sich erstärkt und glaubt wieder an seine Überlegenheit. Während Rhodan sich einen Kampfgleiter besorgt, und in das Waldgebiet eindringt, bereitet sich Shabazza auf die kommende Auseinandersetzung vor. Er fühlt sich überlegen, da sein Bewusstsein in jedem Teil des Waldes, in jedem Bewohner steckt. Wie sollte Rhodan ihn bekämpfen? Rhodan hat jedoch einen Plan! Durch Informationen des Wissenschaftlers Glaugenthorn, findet der Unsterbliche das Nervenzentrum des Waldes und entfacht ein Feuer. Im Todeskampf mobilisiert der Gestalter nochmals alle Reserven um sich gegen die Vernichtung aufzulehnen - vergebens. Mit dem Nervenzentrum des Waldes stirbt auch der Gestalter. Als die ZHAURITTER endlich eintrifft und Rhodan und den Wissenschaftler Glaugenthorn aufnimmt, ist mit Shabazza eine der Größten Gefahren der Menschheit besiegt.

Handlungsort Chearth: Die Algioten beginnen überall in Chearth mit seltsamen Flottenmanövern. Sie verlegen Schiffe von einem Sektor in den anderen, tauschen Einheiten aus und führen scheinbar unsinnige "Rochaden" aus. Der VESTA-Kreuzer URANIA und das Rachenschiff GORIKA haben den Auftrag diese Flottenmanöver zu beobachten und Informationen über das neuerliche Verhalten der Algioten zu sammeln. Die Besatzung der URANIA wird hauptsächlich von Vengolanern gestellt, mit Ausnahme des Oxtorners Denor Massall und des Siganesen Domino Ross, die sich der Mission angeschlossen haben.

Als die URANIA eine ehemalige Kolonie der Heiv anfliegt, die von den Flotten der Algiotischen Wanderer verwüstet wurde, zeigt sich das neue Verhaltensmuster der Algioten deutlich. Die im System stationierten Schiffe ignorieren den terranischen Kreuzer und verlassen fluchtartig das System. Der vengolanische Kommandant Norman Kemmer gibt Anweisung der Flotte zu Folgen und das geplante Treffen mit der GORIKA vorerst zu verschieben.

An Bord der GILGAMESCH macht man sich inzwischen Sorgen um den Verbleib des Vesta-Kreuzers PYXIS, der unter dem Kommando von Ronald Tekener in den Sonnentresor vorgestoßen ist.

Die Lage rund um den Sonnentresor kann nur als äußerst kritisch bezeichnet werden. Seit der Explosion der Schaltstation Huscoot zeigt sich im Bereich von Lhanzoos Nachbarsonne Yponiko ein Dimensionsriss, der sich ständig weiter ausprägt. Die Algioten haben durch die Manipulation der verbliebenen Schaltstationen das Gefüge des Sonnentresors bereits stark erschüttert, das die Stabilität der Sonnenmatrix mehr und mehr in Frage gestellt wird. Ein Gradmesser dafür ist der in den Sonnentresor integrierte Pulsar Wlaschos, dessen Pulsfrequenz bedenklich abnimmt.

Als die URANIA ihr Flugmanöver unterbricht, landet sie mitten in einem Gefecht zwischen der algiotischen Flotte und der GORIKA. Der VESTA-Kreuzer greift sofort in den Kampf ein. Verblüfft registriert die Besatzung der URANIA, das die Algioten kurz darauf den Angriff abbrechen und ihren Flug fortsetzen. Die Galaktiker setzen sich mit der GORIKA in Verbindung und erfahren, dass die Algioten einen hochrangigen Admiral der Wlatschiden gefangen halten. Auf der Gegenseite haben die Wlatschiden eine hohe Zahl von Tazolen in ihrer Gewalt. Es kommt zu einem Gefangenenaustausch, bei dem die Galaktiker Zeuge werden. Nach einigen Finten der Algioten, kommt es schließlich zur Übergabe. Kurz darauf befindet sich Admiral Anschoruk, total entkräftet aber am Leben, wieder bei seinem Volk.

Als die URANIA schließlich zum Lhanzoo System zurückkehrt und unweit des Systems materialisiert, beginnen die Algioten gerade mit einer Offensive. Rund 15000 Einheiten der Algioten materialisieren im System und gehen auf Angriffskurs Thagarum. Die Taktik der Algioten ist nicht leicht zu durchschauen, es wird aber vermutet, dass die Flotte die Galaktischen Einheiten im System binden soll. Atlan beschließt mit dem Kreuzer ANUBIS und einer ausgewählten Mannschaft das Lhanzoo System zu verlassen, um die Ankunft der Haluter vorzubereiten und trifft auf den VESTA-Kreuzer URANIA, der noch immer am Rande des Systems auf Warteposition steht. Atlan möchte zunächst das Raggan-System ansteuern, wo sich ein Stützpunkt der Wlatschiden befindet. Die URANIA schließt sich der ANUBIS an.

Auf Ingars erhält Atlan die Gelegenheit mit Anschoruk persönlich zu sprechen. Der aus der Gefangenschaft befreite Admiral redet wirr und gebrochen. Die Verhörmethoden der Tazolen scheinen den Wlatschiden gebrochen zu haben. Auf Ingars läuft zur selben Zeit ein Evakuierungsprogramm um das Personal und die technischen Einrichtungen des Stützpunktes in Sicherheit zu bringen. Auslöser für die Aktion war nicht zuletzt Anschoruks Gefangennahme. Es ist nicht auszuschließen, dass die Tazolen von dem Admiral wichtige Details über den Stützpunkt erhalten haben. Als am Rande des Systems plötzlich 18000 Kampfschiffe der Algioten erscheinen, zahlt sich die Vorsicht der Wlatschiden aus. Mit einem Alarmstart verlassen die URANIA und die ANUBIS das System. Die meisten Wlatschiden können den anrückenden Tazolen entkommen.

Außerhalb des von den Tazolen eingenommenen Systems treffen die beiden Kreuzer auf das Rachenschiff GANIRANA, Ganzettas neues Flaggschiff. Das Schiff ist teilweise mit Camelot-Technik ausgestattet und verfügt über Transformkanonen. Die terranische Technik unterliegt allerdings einem Sicherheitsmechanismus und kann von den Wlatschiden nicht nachgebaut werden. Die Schiffe fliegen nach und nach einige wichtige Stützpunkte an, um die Kommandanten vor möglichen Angriffen der Algioten zu warnen. Während der gesamten Flugzeit analysiert Domino Ross das Verhalten Anschoruks, welches immer mehr Merkwürdigkeiten aufweist. Insgeheim vermutet der Siganese, das die Algioten den einst loyalen Admiral "umgedreht" haben.

Das letzte Ziel der Verbündeten ist das System der Sonne Rodekir. Das stark befestigte System beherbergt eine der wichtigsten Rüstungswelten der Wlatschiden, den Planeten Chattago. Die Ahnungen von Atlan und Domino Ross werden bestätigt als sich Anschoruk absetzt und die Algioten über die Position des Planeten informiert. Kurz darauf bricht eine Katastrophe über die 4,5 Millionen Einwohner herein, als 10000 Kampfschiffe der Algioten, geführt vom Elcoxolschiff Dro ga Dremms, im System materialisieren und Chattago in Schutt und Asche legen. Es kommt zu einer Schlacht, bei der die Wlatschiden Dank terranischer Technik zwar viele Schiffe der Algioten vernichten, aber den Untergang Chattagos nicht mehr abwenden können. Die URANIA kann vor der heranrückenden Flotte fliehen, die ANUBIS wird jedoch geentert und Atlan und die gesamte Besatzung gerät in Gefangenschaft.

Nach langem und gefahrvollem Flug, kehrt die PYXIS ins Lhanzoo-System zurück. Miles Kantor und Ronald Tekener überbringen keine gute Botschaft und berichten vom Ausbruch der 3 Sonnenwürmer. Kantor und Tekener erfahren betroffen von der Gefangennahme Atlans und der Besatzung der ANUBIS. Kantor forciert weiterhin mit Hochdruck die Arbeiten an einer technischen Methode, die PSI-Netze der Algioten unwirksam zu machen. Einige experimentelle Erfolge lassen auf einen baldigen Durchbruch schließen.

Den Überlebenden der ANUBIS ergeht es in der Gefangenschaft der Algioten schlecht. Die Bedingungen denen die Überlebenden ausgesetzt werden sind äußerst fragwürdig und haben mit humanitärer Behandlung nichts zu tun. Die Arkonidin Rinaher von Sarkand wird in permanenter Einzelhaft gehalten und über das Schicksal der anderen Mitgefangenen im Unklaren gelassen. Fortgesetzt werden ihr Drogen in Essen und Trinken gemischt, zusätzlich wird die junge Frau Psychoverhören unterzogen, die bald dazu führen, das Rinaher Realität und Wahnvorstellungen nicht mehr auseinander halten kann. Federführend bei den Verhören ist der Voranese U'Niboref, der die Gefangenen bis an die Grenze ihrer Belastbarkeit quält. Die zu Beginn belanglos erscheinenden Fragen zielen am Ende hauptsächlich auf Atlan, seinen Unsterblichkeitschip und ES ab. Die junge Arkonidin droht unter den andauernden Verhören zu zerbrechen. Als sie jedoch auf dem Weg zu einem Verhör auf einen Mitgefangenen trifft, schöpft sie wieder Hoffnung. Nun weiß sie, dass noch mehr Mitglieder der ANUBIS Besatzung am Leben sind.

Zu weiteren Verhören kommt es zunächst nicht und Reinaher wird zu ihrer Überraschung auf einem Planeten abgesetzt. Wie die Arkonidin bald feststellt, befindet sie sich auf einer kalten Wüstenwelt, auf der die Algioten ein Gefangenenlager eingerichtet haben. Reinaher trifft auf einige Besatzungsmitglieder der ANUBIS, die wie sie selbst zum Lager deportiert wurden. Zeit zum Einleben gibt es nicht, denn der Voranese U'Niboref setzt die Verhöre bald fort. Immer detaillierter geht er auf ES und die Zellaktivatoren ein und in der Arkonidin beginnt ein ungutes Gefühl aufzusteigen.

Als Reinaher sich kaum noch eine Steigerung der Torturen vorstellen kann, wird sie einem weiteren Verhör unterzogen, das mit technischen Hilfsmitteln vollzogen wird und einer Gehirnwäsche gleichkommt. Reinaher verliert dabei vollständig den Bezug zur Realität.

Auch Atlan leidet psychische Pein. Der Arkonide wird auf einem OP-Tisch festgeschnallt und muss befürchten, dass ihm der Unsterblichkeitschip entfernt wird. Als man Atlan schließlich aus der quälenden Ungewissheit befreit und dem Scoctoren Dro ga Dremm vorführt, erfährt der Arkonide von einem offenen Funkspruch den Myles Kantor an die Algioten gerichtet hat. Die überlebenden Gefangenen der ANUBIS befinden sich demnach im Eleprysi-System, dessen Sonne gerade von den 3 geflohenen Guan a Var befallen wird. Dro ga Dremm schenkt der Warnung Kantors kein Gehör und glaubt seinerseits an eine Manipulation der Sonne durch die Galaktiker. Als Atlan, Hermon von Ariga und einige andere Gefangene schließlich abgeführt werden, nutzen die Arkoniden die Gelegenheit und überwältigen die Wachen mit einem gezielten Dagor-Angriff. Den erfahrenen Dagor-Kämpfern fällt es nicht schwer die Voranesen auszuschalten. Völlig überrascht ist auch Dro ga Dremm, als ihn die Arkoniden mit vorgehaltenen Waffen in seinen Privatgemächern aufsuchen. Atlan nimmt den Scoctoren als Geisel und verlässt mit einer Fähre das Elcoxol-Schiff, unter ihnen auch die Arkonidin Reinaher. Durch Sabotage Dro ga Dremms an der Fähre, müssen die Arkoniden den Planeten Holter ansteuern und dort notlanden - angesichts der Bedrohung durch die Sonnenwürmer ein gefährliches Unterfangen.

16. März 1291 NGZ, Der Befall der Sonnenwürmer zeigt schneller Wirkung als vermutet. Die Sonne Eleprysi hat unter dem verheerenden Wirken der 3 geflohenen Sonnenwürmer bereits all ihre Wasserstoffvorräte verbraucht und beginnt mit dem Heliumbrennen. Wenn die Entwicklung im selben Tempo fortschreitet, wird sich die Sonne in spätestens 2 Wochen zum roten Riesen mutieren und schließlich alle Planeten des Systems vernichten. Das sind keine guten Voraussetzungen für die auf Holter notgelandeten und aus der Gefangenschaft der Tazolen geflohenen Arkoniden.

Die entführte Planetenfähre Dro ga Dremms ist nach der Sabotage des Scoctoren unsanft in einem Sumpfgebiet Holters niedergegangen und Gerenger, ein junger Arkonide aus dem Kreis der Geflohenen, ist während der Notlandung schwer verletzt worden und macht höllische Qualen durch. Der Arkonide hat sich den Arm gebrochen und ist von schwerem Fieber befallen - ein Nebeneffekt, der durch die zahlreichen, unbekannten Bakterien der Sumpfgebiete hervorgerufen wird. Atlan bemüht sich den Verletzten nach besten Kräften zu versorgen, dennoch ist medizinische Hilfe dringend notwendig wenn Gerenger seinen Arm behalten will. Der Arkonide entwickelt starke Rachegefühle gegenüber Dro ga Dremm und fast den Gedanken, den Scoctoren für all das Leid das er über Chearth gebracht hat zu töten. Insgesamt haben nur 8 Besatzungsmitglieder der ehemaligen ANUBIS überlebt.

Unweit des Eleprysi-System stehen einige Schiffe der Alliierten auf Warteposition und beobachten die Vorgänge die sich im System abspielen, darunter der Vesta-Kreuzer PYXIS und die GANIRANA, das Flaggschiff Ganzettas. Die Algioten ignorieren Kantors Warnungen und schenken seinen offenen Funksprüchen keine Beachtung. Während Myles Kantor sich Gedanken macht, wie er das Sterben der Sonne verlangsamen kann, denkt Ganzetta unentwegt über Atlan und seine Mannschaft, sowie die auf Holter ansässigen Intelligenzwesen nach.

Auf Holter beginnen sich die Gestrandeten nach ihren Möglichkeiten zu behelfen. Aus Teilen der abgestürzten Planetenfähre schweißen sich die Arkoniden schwimmfähige Barken zusammen, auf die sie die Verletzten lagern. Um vor den Suchtrupps der Algioten zu entkommen, steuern sie die Barken in die Sümpfe hinaus. Atlan plant, ein auf Holter gelandetes Kleinraumschiff der Algioten zu kapern, um so dem drohenden Inferno der Sonne Eleprysi zu entkommen. Zunächst müssen die Arkoniden jedoch der Umgebung Holters trotzen - und die ist nicht ungefährlich. Dro ga Dremm, der eine der provisorischen Barken im Wasser anschieben muss, wird von einem wurmähnlichen Raubtier angegriffen. Gerenger, bemerkt das sich nähernde Tier, unterlässt jedoch jegliche Warnung in der Hoffnung es werde den Scoctoren töten. Als Atlan die Gefahr erkennt und den Wurm tötet, den Scoctoren aus der Umklammerung des Raubtiers befreit und den jungen Arkoniden zur Rede stellt, weiß Gerenger das der Unsterbliche seine Absicht durchschaut hat. Nachdem die Arkoniden weiter in die Sümpfe vorstoßen und mit blutsaugenden Parasiten kämpfen, treffen sie auf eine Gruppe Holterer. Die in der Frühentwicklung steckenden Echsenwesen verständigen sich mit Atlan Gruppe und bieten an, die Arkoniden mit den auf Holter stationierten Wlatschiden zusammen zu bringen.

An Bord der PYXIS setzen unterdessen Myles Kantor und Ganzetta ihre Lagebesprechung fort. Ganzetta klärt Kantor über den wlatschidischen Beobachtungsposten auf dem Fünften Planeten des Eleprysi-Systems auf. Die wenigen, dort stationierten Wlatschiden, verhalten sich passiv und hören den Funkverkehr der Tazolen ständig ab. Anhand der hektischen, tazolischen Flottenbewegungen, vermutet der Silberwolf dass etwas Unerwartetes geschehen ist. Der Wlatschide beschließt in das System vorzustoßen und bittet Kantor um eine Space-Jet aus den beständen der PYXIS. Ziel ist es, einen Richtfunkspruch vom wlatschidischen Stützpunkt zu erhalten, der über die aktuelle Lage aufklärt. Kantor lässt sich durch das tatendurstige Vorgehen Ganzettas anstecken und beschließt den Wlatschiden zu begleiten. Die Mission wird sehr gefährlich und mehrmals gerät die Space-Jet mit Kantor und Ganzetta in Bedrängnis. Am Ende jedoch erfahren die beiden Verbündeten von Atlans Flucht und Dro ga Dremms Geiselnahme. Als Myles Kantor später den Hyperraum-Resonator einsetzt, um die Aktivitäten der Sonnenwürmer zu beobachten, erkennt der Wissenschaftler, dass die Sonne Eleprysi kurz vor einem Hitzeausbruch steht. Es kann sich nu um Minuten handeln, bis der Stern pulsiert und die inneren Planeten mit Gluthitze überschüttet - das wäre auch das ende für den Planeten Holter.....

Atlan und die kleine Gruppe Arkoniden nebst dem gefangenen Scoctoren bewegen sich mit Hilfe der Holterer weiter auf den Treffpunkt mit den Wlatschiden zu. Die Flora und Fauna des Planeten sind dabei schlimmere Gegner als die Algioten. Giftige Parasiten und Pflanzen bedrohen dabei auf Schritt und Tritt das Leben der Arkoniden. Die Temperaturen steigen merklich an, ein Zeichen für die erhöhte Aktivität des Zentralsterns. Atlan schließt richtig, das nur noch kurze Zeit für eine Flucht bleibt. Als sich die Gruppe in eine Höhle zurückzieht, wird der Zustand Gerengers kritisch. Der verletzte Arm, die Infektion und das Gift der Planetenparasiten machen es erforderlich den verletzten Arm abzunehmen. Als Gerenger auch diese Prozedur überstanden hat, bricht das Inferno herein. die Algioten haben die Gruppe entdeckt und stürmen die Höhle um den Scoctoren zu befreien. Gleichzeitig nähert sich die Sonne dem kritischen Stadium und droht zu explodieren. Ganzetta startet ein gewagtes Gewaltmanöver und stößt mit seinem Schiff nach Holter vor. Der Planet steht in Flammen - alles Leben ist verloren. Mit Holter geht die Zivilisation der Holterer unter. Atlan und die Überlebenden erreichen in letzter Sekunde eine Planetenfähre der Wlatschiden und können dem Chaos entkommen. Dro ga Dremm ist es gelungen sich der Gefangenschaft zu entziehen und ebenfalls den Planeten zu verlassen. Sein Schiff macht Jagd auf die Planetenfähre, wird aber von dem herbeieilenden Flaggschiff Ganzettas abgedrängt. Bereits in Sicherheit, können die Verbündeten nur noch das Sterben des Systems verfolgen. Die Sonnenwürmer sind kurz vor der Explosion der Sonne spurlos verschwunden und Myles Kantor vermuten ihren derzeitigen Aufenthaltsort im Hyperraum.

Am 31. März 1291 NGZ trifft endlich die ersehnte Unterstützung aus der Milchstraße ein. Die SHE'HUAN, bemannt vom gesamten Volk der Haluter, findet sich am vereinbarten Treffpunkt ein. Es kommt zum Wiedersehen zwischen Atlan und Icho Tolot, der die Expedition leitet. Tolot kündigt an, das die Haluter in Kürze eine Waffe einsetzen werden, die sie anhand der Konstruktionspläne der Nonggo rekonstruiert haben.....

Bericht Icho Tolot, Flug nach Chearth: Das gesamte Volk der Haluter, normalerweise bestehend aus Individualisten, die auf jede Störung ihrer Intimsphäre empört reagieren, lebt nun auf relativ engem Raum zusammen. Die neue Heimat ist der ehemalige, arkonidische Flottentender SHE'HUAN, ein Kugelraumer mit 4800 Metern Durchmesser. Die SHE'HUAN befindet sich auf dem Flug nach Chearth um den Verbündeten im Kampf gegen die Algiotischen Wanderer und die Bedrohung durch die Guan a Var beizustehen. Die Enge des Raumes führt zu zahleichen Spannungen zwischen den Riesen von Halut, die sich ab und an in kleinen Prügeleien entladen. Als die SHE'HUAN zwischen den Galaxien halt macht, um den fertiggestellten Yaronag zu testen, nähert sich dem Schiff ein seltsames Objekt. Es sieht aus wie eine zu einem Drittel zerbrochene Eierschale. Als die SHE'HUAN ihre Schutzschirme aufbaut, entzieht das "Schalenwesen" dem Schirm Energie. Als es sich weiter nähert und die Haluter es unter Feuer nehmen, absorbiert es die Energie des Beschusses gänzlich und wird ständig stärker. Ein Haluter, der versucht über Funk mit dem Wesen in Kontakt zu treten, verschwindet einfach aus dem Schiff und dematerialisiert nach Art eines Teleporters. Zu spät wird die Gefährlichkeit dieses Wesen erkannt und alle folgenden Abwehrversuche können nicht verhindern, das es in die SHE'HUAN eindringt. Bewegungslos schwebt es in einem Hangar und reagiert auf keine Kommunikationsversuche.

Als die Haluter schließlich einen Paratronprojektor aufbauen und das Wesen mit einem Paratronschirm in den Hyperraum schleudern, scheint der Versuch den Eindringling zu vertreiben zu gelingen - doch der Schein trügt. Nach wenigen Sekunden materialisiert das Wesen wieder im Hangar. Der erfolglose Versuch löst bei einigen Halutern eine unkontrollierte Reaktion aus. Ähnlich dem verhalten bei einer Drangwäsche, stürmen sie auf das Schalenwesen zu. Als sie mit der Hülle des Wesens zusammenprallen, dematerialisieren sie kurzzeitig, erscheinen im Innern der Schale um dann entgültig zu verschwinden. Auch nach mehreren Minuten bleiben die unbeherrschten Haluter verschwunden.

Das Schalenwesen setzt kurz darauf seinen Vormarsch fort und nistet sich direkt im Zentralmodul des Yaronag ein, doch genau das wollten die Haluter unter allen Umständen verhindern. Als Icho Tolot das Modul in Augenschein nimmt, erscheinen die zuvor verschwundenen Haluter wie aus dem Nichts und legen ein äußerst aggressives Verhalten an den Tag. Sie toben wie Berserker und greifen ohne Warnung an. Dabei setzen sie ihre Körper ein, die zu Tolots Erschrecken etwa auf ein Fünftel ihrer normalen Größe geschrumpft sind. Trotzdem scheinen die Körper noch immer dieselbe Masse zu besitzen, was bei den Zweikämpfen deutlich zum tragen kommt. Tolot kommt in schwere Bedrängnis und muss Unterstützung anfordern. Als die "Mini-Haluter" in Gewahrsam genommen sind, machen die Haluter keinen weiteren Versuch sich des Wesens zu entledigen und akzeptieren vorläufig die "Laus im Pelz" des Yaronag.

Als Atlan und Myles Kantor nach der Ankunft der Haluter mit Icho Tolot zusammentreffen und ihn über die aktuelle Situation in Chearth informieren, interessiert sich der Haluter primär für die Sonnenwürmer und deren Wirken im Eleprysi-System. Die explodierende Sonne hat alle Planeten des Systems mitsamt der Zivilisation der Holterer ins Verderben gerissen. Zuvor sind die Sonnenwürmer mit unbekanntem Ziel verschwunden. Myles Kantor vermutet, dass sie sich die Guan a Var in einem "Hyperraum-Konkon" regenerieren und auf ihre Teilung vorbereiten, was ihrem natürlichen Fortpflanzungsprozess entspricht. Icho Tolot und die Haluter an Bord der SHE'HUAN sind fest entschlossen die Gefahr abzuwenden und die Guan a Var zu eliminieren bevor sie sich weiter ausbreiten. Dabei soll der so genannte "Yaronag" helfen, eine komplexe Waffe der Nonggo, die auf dem Flug nach Chearth basierend auf alten Konstruktionsdaten aus dem Museum von Kalkutta-Nord rekonstruiert wurde. Die Haluter sind fest entschlossen die Waffe einzusetzen. Zirka 100 Haluter-Raumer und der Kreuzer PYXIS schwärmen aus, um mit dem Hyperraum-Resonator nach Anomalien im Hyperraum zu suchen. Nach längerer Suche in der Energiewolke des ehemaligen Eleprysi-Systems werden die Wissenschaftler schließlich fündig - sie entdecken den Hyperraum-Kokon eines Sonnenwurms. Im weiteren Verlauf leistet Vincent Garron Hilfestellung beim lokalisieren der anderen Hyperraum-Kokons. Als die Haluter ihre Waffe einsetzen, in deren Zentralmodul noch immer das seltsame Schalenwesen steckt und Energie abzapft, kommt es zu einer Fehlfunktion. Erst als die Haluter den Yaronag vollständig aktivieren, verschwindet das Wesen in einer grellen Leuchterscheinung ohne dass der Yaronag in Mitleidenschaft gezogen wird. Es kommt zum Einsatz der Waffe, bei der alle 3 Sonnenwürmer getötet werden. Ein erster Teilerfolg ist erzielt worden!

Handlungsort Milchstraße, Rückblick: Die Cameloter erhalten von einem Überläufer der Galaktic-Guardians wichtige Informationen, die für Rhodan und seinen Kampf gegen MATERIA von enormer Wichtigkeit sind. Der Sechste Bote entsendet Gucky, Bully, Monkey und Trabzon Karrett nach Terra, um Cistolo Khan seinen neusten Plan gegen die Kosmische Fabrik und deren Mächte im Hintergrund vorzustellen. Da MATERIA durch seine Cartit-Panzerung unangreifbar scheint, ersinnt Rhodan einen anderen Weg der Kosmischen Fabrik zu Leibe zu rücken. Gucky unterbreitet Khan die Idee, eine originalgetreue Kopie der SOL anzufertigen, die vollgeladen mit Bomben von enormer Sprengkraft von MATERIA eingefangen und nach der Einschleusung gezündet werden soll. Voraussetzung, das die Kosmische Fabrik den Köder ohne große Prüfung "schluckt", ist ein massives Auftreten einer vereinten, galaktischen Flotte, die MATERIA mit geballter Kraft angreift und den Widerstand des Galaktikums verdeutlicht. Rhodan plant mit etwa 10000 Kampfschiffen die nötig sind um MATERIA und seinen Kommandanten Torr Samaho ernsthaft zu beeindrucken.

Cistolo Khan hat keine Zuversicht, das die Völker der Galaxis solch eine Flotte unter einem Kommando aufzubieten bereit sind. Die zweite Schwierigkeit sieht Khan im Nachbau der SOL, dem eigentlichen Köder für MATERIA. Schiffszellen vom Typ der Ultraschlachtschiffe, von denen immerhin 2 benötigt werden, werden seit langem nicht mehr gefertigt. Um eine glaubhafte Kopie der SOL herzustellen, sind aber mindestens 2 flugfähige Schiffe dieses Typs notwendig. Der Mittelteil des Hantelschiffes stellt hingegen kein größeres Problem dar und kann als statische Konstruktion relativ schnell von NATHAN realisiert werden. Gucky und Bully können jedoch mit Informationen aufwarten, die dem LFT Kommissar offensichtlich nicht zur Verfügung stehen. Demnach gibt es ein flugfähiges Museumsschiff der "Ultraschlachtschiff-Trägerklasse" auf Olymp, die ISTANBUL. Das zweite Trägerschlachtschiff, und hier kommen die Geheiminformationen des Überläufers der Galaktic-Guardians ins Spiel, befindet sich im Besitz der Verbrecherorganisation und trägt den Namen PANTANI. Während Khan Rhodans Bitte entspricht und die ISTANBUL herbeischaffen, sowie die Mittelteil-Replik der SOL anfertigen lässt, bringt ein Kommando von Camelot die PANTANI in seinen Besitz.

Gegenwart:Tautmo Aagenfelt und Blo Rakane setzen ihre Versuche an dem von MATERIA erbeuteten Transdimensionalen Zustandswandler fort. Mit Hilfe von zwei Hyperdim-Resonatoren stellen die beiden Wissenschaftler ein riesiges Gebilde fest, das zum größten Teil im Hyperraum verborgen liegt. Der nur fingerhutgroße Transdimensionalen Zustandswandler ist offensichtlich nur ein kleiner Teil, eines viel größeren Ganzen, von dem nur ein geringer Teil in das Standarduniversum ragt. Rhodan zieht Vergleiche mit dem Sporenschiff PAN-THAU-RA, das auch zum Teil im Hyperraum eingebettet war.

Am 23. März 1291 NGZ meldet sich das arkonidische Diplomatenschiff DYIRBAL bei der SOL an. An Bord ist Sargor von Progeron, der Geheimdienstchef des Kristallimperiums und engster Vertrauter Imperator Bostichs. Neuste Meldungen besagten, das im engen Umfeld des Imperators seltsame Dinge vor sich gingen. Einige enge Berater des Imperators hatten in den letzten Tagen "Selbstmord" begangen. Rhodan vermutet das nicht zuletzt Sargor von Progeron derjenige war, der all die Intrigen schürte und dabei stets die Fäden in der Hand behält. Sargor von Progeron trifft Rhodan an Bord der SOL und spricht eine Einladung zu einem geheimen Treffen mit Imperator Bostich aus. Offensichtlich signalisieren die Arkoniden jetzt doch Interesse an einer galaktischen Allianz gegen MATERIA, Blo Rakane hält das ganze jedoch für eine Falle.

Trotz dieser Bedenken stimmt Rhodan einem Treffen zu. Rhodan begibt sich an Bord der DYIRBAL und fliegt den Treffpunkt mit Bostich direkt an. Am Ziel geben die Arkoniden wie erwartet eine Demonstration ihrer neu erlangten Macht. Die DYIRBAL wird von einer Flotte moderner Schlachtkreuzer erwartet, die ein für die aktuelle Zeitrechnung gigantisches Schlachtschiff abschirmen. Das 1500 Meter durchmessende Schlachtschiff besitzt 12 in Dockingbuchten um den Äquator angebrachte kleinere Einheiten, sowie je eine Einheit an den Polen. Ein zweites Objekt im Zentrum der Wachflotte ist ein elliptisches, leicht gekrümmtes, 2000x900x280 Meter messendes Gebilde, mit Trichterbauten und Naturelementen wie echten Waldgebieten und Seen. Rhodan muss beim betrachten des Gebildes unwillkürlich an Wanderer denken. Die Summe aller Objekte stellt Sargor von Progeron ehrfürchtig als die Ark'Imperion vor, die Thronflotte des Imperators.

Rhodan trifft allein mit Bostich zusammen und weiß sofort, das dieser Mann die Arkoniden zu neuen Höhen führen kann. Bostich eröffnet Rhodan, das eine gewaltige Unterstützungsflotte für den Kampf gegen MATERIA bereit steht. Der Imperator ist bereit, sie in den Kampf zu schicken, knüpft jedoch zwei Bedingung daran. Zum einen soll Camelot in Zukunft keine Großraumschiffe mehr bauen, zum Zweiten fordert Bostich die Übergabe der GILGAMESCH an das Kristallimperium. Da Rhodan die galaktische Unterstützung unbedingt benötigt, sagt er der ersten Bedingung zu. Die Übergabe der GILGAMESCH kann der Unsterbliche abmildern, indem er als Kompromiss vorschlägt, das Schiff als Wachschiff des neuen Galaktikums von Mirkandol über Arkon I zu verankern. Die zukünftige Besatzung soll aus Vertretern aller Völker der Galaxis bestehen. Bostich stimmt Rhodans Alternativvorschlag zu.

Kurz darauf treffen starke Verbände einer multinationalen Flotte bei der SOL ein. Schiffe der Akonen, Blues und anderer Völker der Milchstraße unterstellen sich Rhodans Befehl. Zum Schluss erscheint das Kontingent der LFT mit dem SOL-Replikat und die Ark'Imperion der Arkoniden. Als dann plötzlich die arkonidische Flotte erscheint, beginnen die Zähler zu rasen. Es sind Zehntausende von Kampfschiffen und alle unterstellen sich dem Befehl des Sechsten Boten von Thoregon!

Als die Flotte Arkons am Sammelpunkt eintrifft, zählt SENECA über 100000 Kampfschiffe, eine Streitmacht die in diesen Zeiten ihres gleichen sucht. Mit Erstaunen machen die Terraner die ZYHM'RANTON aus, Superschlachtschiff und Trägereinheit in einem, 1500 Meter Kugelzelle und zugehörig zur Schutzflotte der fliegenden Residenz des Imperator Bostich. Arkon setzt die psychologische Wirkung seiner Flotte gezielt ein um den restlichen Völkern der Milchstraße zu zeigen, dass man mit dem Kristallimperium in Zukunft rechnen muss. Auch die Pseudo-SOL, flankiert von Cistolo Khans 59 Nova Raumern und den restlichen 42 Einheiten der LFT-Experimentalflotte trifft ein. Neben der geballten Mach Arkons wirkt die terranische Flotte aber eher unscheinbar. Auch andere Völker stellen Kontingente für den Kampf gegen MATERIA zur Verfügung. So zählt man 55000 Diskusschiffe der Blues, 200 Kugelraumer der Akonen und zahlreiche Walzenschiffe der Springer und Überschweren.

Während sich die Flotten gruppieren, arbeiten die terranischen Einheiten mit Hochdruck an der Fertigstellung der Pseudo-SOL, einem Replikat, das beladen mit den stärksten, verfügbaren Bomben, MATERIA als Köder angeboten werden soll. Rhodan hofft, das die Kosmische Fabrik im Gefecht mit der Galaktischen Flotte die Fälschung nicht bemerkt und sich die Pseudo-SOL einverleibt. Die Bomben sollen dann im Innern MATERIAs gezündet werden und die Kosmische Fabrik vernichten. Hauptziel des Planes ist es jedoch MATERIA mit dem Angriff der galaktischen Flotte zu binden und mit der Pseudo-SOL zu den von ES genannten Koordinaten, genannt "Rendezvouspunkt Terminus", zu locken. Das Timing ist bei der Planung extrem kritisch, da das von der Superintelligenz vorgegebene Zeitfenster extrem eng ist. Noch weiß niemand genau was ES mit diesem Manöver bezwecken will, eine weitere Unbekannte in der Gesamtplanung.

Kurz vor Beginn der Offensive gegen MATERIA gibt es nochmals positive Nachrichten zu verzeichnen. Völlig unerwartet trifft weitere Verstärkung ein - 20000 Fragmentraumer der Posbis! Die besten Freunde der Menschheit haben ein Kontingent ihrer modernsten Raumer gestellt. Die Fragmentraumer verfügen über Relativfelder, ein dem ATG-Schirm eng verwandtes Defensivsystem und sind mit Überschweren Transformkanonen bestückt.

Als die Schlacht entbrennt, entfesselt die galaktische Flotte ein Inferno, in dessen Zentrum die Kosmische Fabrik steht. Der Beschuss durch die Überschweren Transformkanonen der Posbis scheint der golden schimmernden Festung nichts anzuhaben. Stattdessen wird fast die gesamte Flotte der Posbis beim Gegenangriff MATERIAs aufgerieben. Dann feuern die Kampfschiffe des Kristallimperiums Kaskaden ihrer fürchterlichsten Waffe ab. Ungezählte Spiralbahnen schießen auf MATERIA zu und lassen an ihrem Zielpunkt je eine Gravitationsbombe detonieren. Das Universum reißt auf und um MATERIA herum scheinen alle Gesetze des Kosmos außer Kraft gesetzt zu sein.

Als die Gluten vergehen, tritt MATERIA aus den abklingenden Explosionszellen hervor, unbeschädigt und vollkommen in Takt. Der Schock bei den Galaktikern sitzt tief. Nichts scheint dieses Stück Kosmokraten-Technologie aufhalten zu können. Als sich der Zeitpunkt nähert den ES für den Rendezvouspunkt Terminus genannt hat, unternimmt Rhodan einen letzten Versuch und lässt die Pseudo-SOL per Fernsteuerung zu den Zielkoordinaten beordern. Als MATERIA die falsche SOL ortet, schießt die Kosmische Fabrik tatsächlich auf das Double zu und zieht es blitzschnell in einen Hangar ein. Dies ist der Zeitpunkt an dem die Pseudo-SOL ihren Selbstvernichtungsimpuls erhält. Tausende Garavitations-, Transform- und Arkonbomben zünden simultan innerhalb der Kosmischen Fabrik. Zwar zeigt MATERIA nun erste, leichte Reaktionen, doch die Hoffnung der Galaktiker die Fabrik zu vernichten erfüllt sich nicht.

Als Imperator Bostich erkennt das all seine aufgebotene Macht nichts bewirkt, gibt er seiner Flotte den Befehl mit allen vorhandenen Mitteln zuzuschlagen. Diese Unbeherrschtheit kostet vielen Arkoniden das Leben, denn MATERIA schlägt gnadenlos zurück. Als der von ES genannte Zeitpunkt eintrifft und sich MATERIA tatsächlich am gewünschten Koordinatenpunkt befindet, materialisieren plötzlich 2 gigantische Körper in der Nähe der Fabrik. Es handelt sich um die beiden "Schwarzlichtzapfen" von ES, jene Festungen, die den Angriff MATERIAs auf Wanderer bereits vereitelt hatten. Es kommt zum Kampf der Giganten, bei dem die Galaktiker nur die Zuschauer stellen.

Die Wirkung des Angriffs bleibt nicht aus. Zwar vergehen die beiden Schwarzlichtzapfen im Kampf, doch auch MATERIA ist schwer angeschlagen. Als sich die Kosmische Fabrik jedoch zu regenerieren beginnt, hat Blo Rakane die zündende Idee. Der Haluter schlägt vor den erbeuteten Transdimensionalen Zustandswandler auf MATERIA abzufeuern, ein Vorschlag der sofort umgesetzt wird. Der Effekt ist erschreckend. MATERIA wird von einer nie zuvor gesehenen Explosionswelle aus übergeordneten Energien erfasst, Energien, denen auch die Kosmische Fabrik nichts entgegen zu setzen hat. MATERIA vergeht in einem gigantischen Lichtblitz und lässt nur Schlacke zurück. Rhodan glaubt noch zu erkennen, wie sich in letzter Sekunde ein Körper löst und die Szenerie fluchtartig verlässt. Der Kampf ist jedoch gewonnen und MATERIA vernichtet!

Vergangenheit: Planet Crozeiro, Galaxis Pooryga: Das Kloster der Druu ist ein heiliger Wallfahrtsort auf Crozeiro, und mindestens 280000 Jahre alt. Alle zweihundert Jahre wird im Kloster der Druu der Prinz der Crozeiren zum König gekrönt und empfängt den Sphärenkranz von Cro. Um den Sphärenkranz zu erhalten muss der Prinz zu Fuß und ohne Hilfsmittel den hohen Berg zum Kloster besteigen. Schafft er es nicht, dann erfolgt die Krönung nicht. Für die schwach gebauten Crozeiren ist der Aufstieg über die Schneegrenze eine starke Belastung. Etwa 50% des Hofgefolges das den Prinzen beim Aufstieg begleitet kostet das Ritual das Leben. Die Leichen der Crozeiren erstarren in der Kälte zu Eis und säumen den Weg nach oben. Auch Prinz Samaho muss sich dieser Tortur beugen wenn er den Sphärenkranz erhalten will.

Als Prinz Samaho das Kloster erreicht, beginnt das steinerne Orakel, der so genannte Crozeirenzwilling, urplötzlich zu rätselhaftem Leben zu erwachen und zu Samaho zu sprechen. Der Crozeirenzwilling eröffnet Samaho Details aus der Vergangenheit Crozeiros und macht einige seltsame Andeutungen zu Samahos Person. Demnach wird Prinz Samaho in naher Zukunft sein gesamtes Volk ausrotten und sich zum fürchterlichsten Mörder in der Geschichte der Crozeiren entwickeln. Als das Orakel seine Voraussage beendet, schließt es mit der Verweigerung Samaho zum König zu krönen. Prinz Samaho hört die Prophezeiung mit Unglauben und befiehlt dem Orakel sich selbst zu vernichten um die Voraussage nicht an andere Crozeiren weiterzugeben. Prinz Samaho verlässt das Kloster ungekrönt und beschließt als Prinz über sein Volk zu herrschen.

Als Prinz Samaho den Thron besteigt und sich als neuer Prinzregent ausrufen lässt, wird die Feier per Hyperfunk in die ganze Galaxis Pooryga übertragen. Prinz Samaho geht unverzüglich ein Gen-Programm an, das den körperlichen Verfall seines Volkes, das mit jeder neuen Generation schwächer wird, aufhalten soll. Nach 30 Jahren Herrschaft sind alle Widerstände gegen die Genmanipulation aufgehoben und das Programm auf dem Weg - Prinz Samaho ist zufrieden. Etwa zur selben Zeit verfolgen die Bewohner von Pooryga mit Sorge die Entwicklung in der Nachbargalaxie Kohagen-Pasmareix. Dort ist ein gigantischer Konflikt ausgebrochen, den Prinz Samaho aufmerksam verfolgt.

Die Galaxis Pooryga ist ausreichend geschützt, trotzdem gibt es Grund zu Sorge, denn das Gravitationsgefüge der Nachbargalaxie zeigt plötzlich chaotische Werte. Prinz Samaho vermutet den Einsatz einer unheilbringenden Waffe die auch Pooryga bedrohen könnte und bricht mit einer Raumlinse zu einem Erkundungsflug in die Nachbargalaxie auf. Dort angekommen findet Prinz Samaho ein Bild des Chaos vor. Seine Raumlinse ortet einen schwarzen Schemen, der sich durch die Galaxis bewegt. Samahos Informationen zur Folge handelt es sich um einen Chaotender. Als der Chaotender die Raumlinse Samahos bemerkt, nimmt der schwarze Schatten die Verfolgung auf. Die Raumlinse des Prinzregenten entkommt im letzten Moment in den Hyperraum.

Als Samaho den Flug unterbricht um sich zu orientieren, nimmt er einen Notruf auf. Er folgt dem Signal und entdeckt ein Sonnensystem in dem chaotische Zustände herrschen. Die Planeten zeigen völlig abnorme Bahnbewegungen und das System ist angefüllt mit Tausenden von Schiffswracks, die Überreste einer gigantischen Raumschlacht! Der aufgefangene Notruf stammt von einer Rettungskapsel die durch das System driftet. Als Samaho sie einholt und öffnet, findet der Prinzregent ein kleines, humanoides Wesen, das sich mit Namen Hrahhochhatt vorstellt. Samaho kann den Körper stabilisieren und mit dem Fremden reden. Zum Dank für seine Rettung, berichtet Hrahhochhatt was in seiner Galaxis vor sich geht.

Hrahhochhatt erzählt das vor unendlichen Zeiten ein Hilfsvolk der Kosmokraten auf dem Planeten Dommrathi einen Dom errichtete. Dieser Dom sollte zum zentralen Sitz einer neuen, kosmischen Wächterorganisation werden, den Rittern der Tiefe. Als das Werk vollbracht ist, erscheint jedoch ein mächtiger Chaotender und vernichtet den Dom und den ganzen Planeten. Als dies geschieht, greifen die Kosmokraten erstmals aktiv ins geschehen ein und entsenden 2 Kosmische Fabriken nach Kohagen-Pasmareix, die den Chaotender stellen. Mitten in den Bericht Hrahhochhatts erscheint ein unförmiges, schwarzes Fahrzeug, das sofort Samahos Raumlinse attackiert - der Chaotender! Fast zeitgleich erscheint ein weiteres Raumfahrzeug im System, das der sterbende Hrahhochhatt mit seinen letzten Worten als MATERIA bezeichnet, eine Kosmische Fabrik! In der entstehenden Schlacht zwischen den Giganten kann die Raumlinse Samahos entkommen und nach Pooryga zurückkehren.

Zuhause eingetroffen gibt Prinz Samaho die Anweisung die Galaxis Kohagen-Pasmareix unter ständiger Beobachtung zu halten. Die Gedanken des Prinzregenten kreisen nunmehr ständig um den Chaotender und MATERIA. Zu seiner Überraschung erfährt Samaho schon bald Neuigkeiten, jedoch nicht aus der Nachbargalaxie sondern aus Pooryga selbst. In einem abgelegenen System tritt ein Fremder auf, der offensichtlich Informationen über MATERIA besitzt. Samaho zögert keine Sekunde und bricht zu dem System auf um den Fremden zu treffen.

Als der Prinzregent das System 66-Scheimeramant ereicht, ortet er sogleich eine Anzahl fremder Schiffstypen. Dominierend ist jedoch das Energieecho eines blauen Walzenschiffes, das auf einem dünn besiedelten Wüstenplaneten gelandet ist. Unweit vom Schiff steht eine Gestalt in der Wüste und scheint zu warten. Prinz Samaho setzt seine Raumlinse neben der Walze auf und geht dem Fremden entgegen. Der Fremde entpuppt sich als vollkommener Roboter mit Namen Cairol. Samaho erfährt, das Cairol auf der Suche nach Kommandanten für eine Reihe von Kosmischen Fabriken ist, darunter auch MATERIA. Es müssen aber mächtige Wesen sein, Wesen, die ihren Weg zu ihm finden werden.

Prinz Samaho wird kurz darauf abgewiesen und einfach fort geschickt, denn er scheint den Kriterien Cairols nicht im Mindesten zu entsprechen. Der Prinzregent kehrt frustriert nach Crozeiro zurück und erfährt kurz darauf, dass der blaue Walzenraumer Cairols mit unbekanntem Ziel verschwunden ist. Samaho wird klar, wie klein er im Vergleich zu wirklich mächtigen Wesen ist und fasst einen verhängnisvollen Gedanken. Er muss an wirklicher Macht gewinnen und das gelingt nur, wenn sein Volk sein Leben im Selbstmord opfert, damit sich die gesamte Meta-Quote in ihm vereinigen kann. Was zunächst nur ein Gedanke ist, wandelt sich zum Wunsch. Als die Walze Cairols nach 20 Jahren wieder auf dem Planeten 66-Scheimeramant gesichtet wird, gibt Prinz Samaho den Befehl sein Volk zu versammeln. Als er die Anweisung zum kollektiven Selbstmord gibt, folgt ihm sein Volk in blindem Gehorsam. Die gesamte Meta-Quote strömt auf den Prinzregenten über, der so zum Mörder seines ganzen Volkes geworden ist. Die Prophezeiung des Orakels hat sich erfüllt und sein neuer Name ist "Mörder" oder Torr Samaho.

Als er Torr Samaho erneut auf Cairol trifft, wird er als Kommandant einer Kosmischen Fabrik akzeptiert. Doch Torr Samaho will nicht irgendeine Fabrik, er will MATERIA! Auch diese Forderung wird ihm erfüllt und Torr Samaho folgt Cairol an Bord seines Walzenraumers. Nachdem Cairol eine letzte Warnung ausspricht, was der Dienst für die Kosmokraten bedeutet, zeigt er Torr Samaho 12 Röhren, in denen zyklopische Körper ruhen. Cairol erklärt, das es sich bei den 12 Körpern um Maunari handelt, die einem ehemaligen Hilfsvolk der Kosmokraten angehören. Die Maunari wurden bei vollem Bewusstsein konserviert und es ist davon auszugehen, dass ihr Verstand längst dem Wahnsinn verfallen ist, denn die Körper warten bereits seit über 100 Jahren in der Konservierungskammer. Cairol fordert Torr Samaho auf, einen der Körper geistig zu übernehmen um so relative Unsterblichkeit zu erlangen. Es ist der Körper Guantamari Sailents, in dem sich Torr Samaho schließlich wieder findet. Zunächst stößt ihn die Hässlichkeit des Zyklopen ab, dann erkennt er die Stärke die ihm dieser neue Körper verleiht. Mit seinen neuen starken Händen tötet er seinen ehemaligen Crozeiren-Körper und nimmt somit seine Aufgabe als Diener der Materie an.

Vergangenheit: Planet Thekarou, im Nahbereich der Materiequelle Gourdel. Guantamari Sailent, ein Fischer aus dem Volk der Maunari hat ein schweres Dasein, das ihn ständig auf Nahrungssuche für seine Frauen treibt. Als bereits 2 Frauen an Hunger gestorben sind, geht der Einäugige Zyklop ein großes Risiko ein. Trotz eines Sturms fährt er mit seinem Boot auf den Ozean hinaus um zu fischen. Dabei geht sein Boot zu Bruch und damit das einzige Werkzeug zur Nahrungsbeschaffung. Als Guantamari schon beginnt die Hoffnung für seine Großfamilie aufzugeben, hat der Maunari eine schicksalhafte Begegnung mit einem Vertreter der Kosmokraten. Cairol bietet den Maunari an, im Gegenzug für seine Bereitschaft ihm zu folgen, seine Frauen für alle Zeit mit Nahrung zu versorgen. Guantamari geht aus Sorge um seine Frauen auf das Geschäft ein, erkennt aber bald, das es ein großer Fehler war dem Roboter zu folgen. An Bord befinden sich bereits mehrere konservierter Rassengenossen, die bei vollem Bewusstsein in engen Röhren auf den Tag warten, an dem Cairol sie frei gibt und mit einem Auftrag betraut. Cairol kann durch seine Emotio-Schnittstelle zwar begreifen, das er gegen die Maunari große Grausamkeit ausübt, lässt sich aber bei von seinem Auftrag nicht beirren. Guantamari Sailent wird in die Reihe der Wartenden eingegliedert und sieht einer ungewissen Zukunft entgegen, bis über einhundert Jahre später Torr Samaho das Schiff betritt.

Gegenwart: die Schlacht ist vorüber, MATERIA vernichtet! Die Frage ist nur, ob Torr Samaho zusammen mit der Kosmischen Fabrik untergegangen ist, oder den Feuersturm überlebt hat. Auf die Antwort muss Perry Rhodan nicht lange warten, denn aus dem sich auflösenden Glutball löst sich ein Sphärenschiff, das mit hoher Geschwindigkeit auf die SOL zustrebt. Für einen Fluchtversuch gibt es keine Chance - das Sphärenschiff hat weit höhere Beschleunigungswerte als die THOREGON VI. Als die Sphäre fast auf "Tuchfühlung" mit der SOL ist, spürt die Besatzung die verhängnisvolle, mentale Ausstrahlung Torr Samahos. Die enormen Parakräfte des ehemaligen Meisters durchdringen offenbar mühelos den Paratronschirm und wirken selbst auf mentalstabilisierte Personen mit geballter Wucht.

Die Normalterraner der SOL Besatzung erliegen sofort den Parakräften Samahos - Rhodan, Bully, Blo Rakane und der Emotionaut Muel-Chen leisten noch Widerstand. Es gelingt Torr Samaho auf Muel-Chen derart einzuwirken, das der Emotionaut den Paratron abschaltet. Die Sphäre berührt jetzt fast die Schiffshülle, aber noch schützt eine geschlossene Hülle aus Carit die Besatzung. Mit Hilfe Blo Rakanes gelingt es Rhodan in letzter Sekunde SENECA , der auch den Impulsen unterliegt, von seinen organischen Komponenten abzutrennen und das Schiff zu übernehmen. Die Sphäre Torr Samahos kann abgeschüttelt werden, der Paratron wird re-aktiviert und die SOL geht in den Hypertakt. Rhodan realisiert das er nur um Sekunden der feindlichen Übernahme entgangen ist.

Als Rhodan nach einiger Zeit zum Ort der Schlacht zurückkehrt, ist lediglich Cistolo Khan mit seiner Flotte noch am Schauplatz anwesend. Khan berichtet, dass sich die Sphäre mit unbekanntem Ziel entfernt hat und die galaktische Flotte bereits den Rückzug angetreten ist. Ungewiss bleibt, ob Wanderer den Zweikampf mit MATERIA überstanden hat, denn Rhodan besitzt keine Möglichkeit hinter dem Ereignishorizont des Schwarzen Loches Ortungen vorzunehmen. Als schließlich Wanderer mit einer spektakulären Energieemission erscheint, können die Anwesenden aufatmen.

ES meldet sich unverzüglich und dankt Rhodan für den Beistand. Die Gefahr ist jedoch keineswegs beseitigt und ES kündigt an nach DaGlausch aufzubrechen, wo in Kürze die Konstitution Thoregons erfolgen wird. ES macht nur vage Andeutungen, gibt jedoch an das die Zeit drängt. Der Unsterbliche von Wanderer verlangt die SOL auf der Kunstwelt zu landen um so den Flug nach DaGlausch mitzumachen. Das mit Carit überzogene Hantelschiff soll eine wichtige Rolle bei der Konstitution Thoregons spielen, Rhodan ist dabei nicht unbedingt erforderlich. Rhodan ist hin und her gerissen, als er von Cistolo Khan erfährt, das jede Funkverbindung mit dem Sol-System seit dem Verschwinden der Sphäre Torr Samahos abgerissen ist. Rhodan entscheidet sich schließlich auf die PAPERMOON überzuwechseln und ins Sol-System zu fliegen. Die SOL landet auf Wanderer und geht mit auf die Reise nach DaGlausch.

Vergangenheit: Cairol setzt Torr Samaho auf einem "Plateau" ab, das vom temporalen Nebel umspült ist - ein Ort der offensichtlich nur mit dem Willen der Kosmokraten zugänglich ist, aber auch nicht auf herkömmlichen Weg verlassen werden kann. Torr Samaho, der sich an seinen neuen zyklopenhaften Maunari-Körper zu gewöhnen beginnt, nutzt die Zeit bis Cairols Rückkehr um das Plateau zu erkunden und seine Kräfte weiter zu entwickeln. Als Samaho das einzige Gebäude auf dem Plateau näher untersucht, entdeckt er weitere konservierte Maunari-Körper, die seinem eigenen auf verblüffende Weise gleichen. Samaho spekuliert das diese Körper für die neuen Diener der Materie bestimmt sind. Einen Eindruck von den kosmischen Zeitmassstäben, in denen die Kosmokraten und ihre Helfer denken, erfährt Samaho erstmals, als Cairol erst nach mehreren Jahren zum Plateau zurückkehrt. Cairol bringt einen neuen Anwärter mit, der über ein ähnliches geistiges Potential verfügt wie Samaho und aus einer froschartigen Lebensform hervorgegangen ist. Der neue Anwärter nennt sich Paradyn Smonker und macht dieselbe Trennung von seinem Körper durch wie einst Samaho.

Als Cairol erneut das Plateau verlässt um nach weiteren Dienern der Materie zu suchen, lernen sich die zwei mächtigen Wesen in den Körpern der Maunari kennen und einschätzen. Es dauert ganze 90 Jahre bis Cairol zurückkehrt, diesmal gleich mit Sieben Kandidaten. Der Roboter kündigt die Erscheinung eines Kosmokraten namens Hismoom an, der sich in einem der Zyklopenkörper manifestieren wird. Als kurz darauf der Zehnte, konservierte Maunari-Körper unter spektakulären Erscheinungen zum Leben erwacht, ist es soweit. Hismoom steigt in das Standarduniversum herab. Als der Kosmokrat in dem Maunari-Körper manifestiert, beginnt dieser zu glühen und gleichzeitig zu verbrennen. Als sich Hismoom bewegt, wirkt der Zyklopenkörper wie ein mit Geisteskräften zusammengehaltener Schlackehaufen. Soviel wird bald klar, Hismoom ist ins Standarduniversum herabgestiegen um die neuen Anwärter in ihren Dienst einzuweisen und letzte Tests zu unterziehen.

Nach kurzer aber eingehender Prüfung akzeptiert Hismoom alle 9 Anwärter. Der Kosmokrat klärt die neuen Diener der Materie über die universellen Zusammenhänge und die Auseinandersetzung zwischen Kosmokraten und Chaotarchen auf. Er weist die 9 Wesen in die Hauptfunktion der Kosmischen Fabriken ein und befiehlt das Entstehen von Thoregon zu bekämpfen. Hismoom eröffnet den Dienern der Materie, das sie über große Macht verfügen werden, jedoch niemals auf die andere Seite der Materiequellen gelangen können. Sie werden auf ewig mit dem Standard Universum verbunden bleiben. Mit dieser letzten Anweisung entschwindet der Kosmokrat und lässt lediglich einen total verkohlten Zyklopenkörper zurück. Als Torr Samaho und die anderen 8 Diener der Materie das Gebäude verlassen, schweben 9 Kosmische Fabriken über dem Plateau.

Jeder Diener der Materie wird Kommandant einer Fabrik und auch Torr Samaho sieht seinen Wunsch erfüllt, als er MATERIA besteigt und sein eigen nennen kann. In den folgenden Jahrzehnten und Jahrhunderten widmet sich Torr Samaho eigenen Zielen, bei denen er seine ursprünglichen Aufgaben mehr und mehr vernachlässigt. Er realisiert seinen Wunschtraum und stellt ein kosmisches Orchester zusammen, das aus Musikern aus allen Galaxien und Völkern besteht. Während MATERIA weiterhin den Ultimativen Stoff einsammelt, ist ihr Kommandant mehr mit sich selbst beschäftigt. Nur am Rande verfolgt Torr Samaho das entstehen des Ordens der Ritter der Tiefe und das Wirken des Wächterordens.

Eines Tages erreicht ihn schließlich der "Ruf", ein Signal das alle Diener der Materie zum Plateau zurückruft. Torr Samaho trifft auf Parr Fiorano, der ihn auf dem Plateau bereits erwartet. Fiorano übergibt ihm den Anzug der Macht, einen Anzug, der die mentalen Fähigkeiten seines Trägers potenziert. Nach und nach treffen alle Diener der Materie ein und erhalten von Fiorano ihren ganz speziellen Anzug, der den jeweiligen Trägern große Macht verleiht. So erhält beispielsweise Mkammer den Anzug der Distanz, welcher den Träger befähigt geheimnisvolle Manipulationen der 3 Dimensionen durchzuführen. Alle Diener der Materie nehmen das Geschenk Fioranos an, ausgenommen Smonker, der den für ihn vorgesehenen Anzug der Begabung weder anlegen noch auf seine Kosmische Fabrik mitnehmen will. Vor Empörung und Wut vernichtet Fiorano sein Werk, an dem er viele Tausend Jahre gearbeitet hatte.

Handlungsort Chearth: Dao-Lin-H'ay ist unterwegs um einen Gefangenenaustausch mit den Algioten abzuwickeln. Sie bietet gefangene Tazolen im Austausch mit kriegsgefangenen Maahks an. Als der Gefangenenaustausch beendet ist und Ronald Tekener erstmals mit den befreiten Maahks reden kann, erleben der Smiler und der Rest der Schiffsbesatzung eine große Überraschung. Alle ausgelösten Maahks sind zum tazolischen Glauben übergetreten, freiwillig wie sie behaupten. Die Maahks zeigen außerdem unerwartete, emotionelle Charakterzüge. Die Gehirnwäsche der Tazolen hat die Gefangenen offensichtlich bis ins tiefste ihrer Seele verändert. Beunruhigend ist außerdem, dass die Tazolen offensichtlich ihren Göttern eine neue Gottheit hinzugefügt haben, quasi speziell zugeschnitten auf die Bedürfnisse der Maahks und Gharrer.

An einem anderen Ort kommt es zu einer Versammlung einiger Scoctoren aus dem Umfeld von Dro ga Dremm. Der Führer der Algioten in Chearth setzt auf Härte und verlangt speziell gegen die kürzlich eingetroffenen Haluter mit ihrem Gigantschiff SHE'HUAN, entschlossen vorzugehen. Bei einigen wenigen Scoctoren beginnt sich erster Widerstand gegen die Taktik Dro ga Dremms zu richten. Angeführt werden die Zweifler von Corr re Venth und seinem engen Freund Illus. Zu hoch waren bereits die Verluste unter der algiotischen Flotte. Doch der Führer der Algioten lässt sich nicht von seinem Vorhaben abbringen. Dro ga Dremm zieht den Rest der 15000 Schiffe aus dem Bereich um Thagarum ab, um die Flotte an anderen Brennpunkten wirkungsvoll einzusetzen. Autoritär setzt er seinen Standpunkt gegenüber den anderen Scoctoren durch und lässt keine Diskussion zu.

Bei den Koordinaten der SHE'HUAN beginnt sich eine beachtliche, alliierte Flotte zu sammeln. Dem Gigantschiff der Haluter und ihren 800 schwarzen Kugelraumern, schließen sich noch 5600 Rachenschiffe der Wlatschiden an, davon 1500 ausgerüstet mit galaktischer Technik. Zu weiteren 3000 Schiffen der Gharrer kommen noch 10000 Schiffe unterschiedlichster Bauart von anderen Völkern Chearths hinzu. Dao-Lin-H'ay und Ronald Tekener haben die Chance die SHE'HUAN von innen zu besichtigen und sind ob der Größe und Ausrüstung des Schiffes sehr beeindruckt. Icho Tolot führt die Freunde persönlich durch das Schiff. Als Tolot anschließend Dao-Lin und Tekener in den großen Konferenzraum des Schiffes geleitet, sind bereits Myles Kantor, die Meister des Sandes, Atlan, Ganzetta und andere wichtige Führungspersönlichkeiten Chearths und der Milchstraße versammelt.

Die Konferenz erörtert die aktuelle Lage und Atlan gibt ein Briefing über die vergangenen Ereignisse. Mit hoher Besorgnis registrieren die Teilnehmer die Neuigkeiten über die zum tazolischen Glauben bekehrten Maahks und die Tatsache, das die Tazolen offensichtlich speziell für die Maahks eine neue Gottheit entwickelt haben, die im Zusammenhang mit den Gomrabianischen Hyperraumhügeln steht. Während Atlan vorschlägt, die Flotten der Algioten so gut wie möglich zu binden während die SHE'HUAN mit dem Yaronag die Sonnenwürmer auf Skogal direkt angreift und vernichtet, erreicht eine Alarmmeldung die Konferenzteilnehmer. Über 60000 Kampfschiffe der Algioten sind in direkter Nachbarschaft der Alliierten Flotte aus dem Hyperraum getreten und nehmen Angriffsformation ein.

Es kommt zu einer gigantischen Raumschlacht, vielleicht die größte die Chearth bisher gesehen hat. Trotz ihrer hohen Überzahl, haben die Schiffe der Algioten gegen die Kugelraumer der Haluter und den Schiffen der Alliierten Flotte nur wenig aufzubieten. Besonders die Kampfschiffe der Haluter fügen den Algioten starke Verluste zu. Als die leitenden Scoctoren den Befehl geben die SHE'HUAN direkt anzugreifen, erleben sie eine böse Überraschung. Das Schiff der Haluter setzt sich mit seiner überschweren Intervallkanone zur Wehr und vernichtet ein Scoctorenschiff nach dem anderen. Die Flotte der Algioten gerät durch die unerwartete Waffenwirkung der SHE'HUAN durcheinander und bemerkt nicht, das sich die Alliierte Flotte langsam aus der Kampfzone zurückzieht und in den Hyperraum geht.

Als sich die Algioten schließlich allein im Raumsektor des ehemaligen Eleprysi-Systems sehen, brechen sie in Jubel aus und funken die Nachricht vom Sieg über die Galaktische Flotte hinaus. Einzig der Scoctore Corr re Venth, der bereits zuvor die Strategie Dro ga Dremms kontrovers diskutiert hat, sieht die Sachlage klar. Die Alliierte Flotte hat sich geplant zurückgezogen und ist keineswegs geflohen.

Bei der anschließenden "Siegesfeier" lädt Dro ga Dremm die einflussreichsten Scoctoren auf sein Schiff zu einem Elcoxol-Bad ein. Dabei kommt es zu einer seltsamen Erscheinung oder Vision, der alle Scoctoren, darunter auch Corr re Venth beiwohnen. Ein Schemen materialisiert über den meditierenden Scoctoren und spricht zu ihnen: "Die Signale sind untrüglich.... der Zeitpunkt des Handelns kommt jedoch zu früh... Wie auch immer, lasst uns Gangrangoranka verwirklichen...." Nachdem die Erscheinung mit einem letzten mentalen Aufschrei: "Dies ist keinesfalls der richtige Ort..." sich wieder auflöst, kehrt Stille unter den Scoctoren ein. Einzig Dro ga Dremm nutzt die Erscheinung um sein Handeln nachträglich, religiös zu rechtfertigen. Der mächtigste Scoctore tötet unter den Augen seines Gefolges Illus, den besten Freund Corr re Venths. Dro ga Dremm ist also über die kritischen Strömungen in seinem Gefolge wohl informiert. Corr re Venths ist geschockt und empfindet tiefe Trauer, die momentan seinen Hass auf Dro ga Dremm überschattet.

Am 14. April 1291 NGZ, treffen die SHE'HUAN und die PYXIS in Zentrumsnähe der Galaxis Chearth ein. Die Position der beiden galaktischen Schiffe liegt unweit von den Gomrabianischen Hyperraumhügeln und dem Haus der Nisaaru entfernt. Icho Tolot und Myles Kantor haben diese Region gewählt um das Hyperphänomen um die Gomrabianischen Hyperraumhügel näher zu untersuchen. Beide sind sich einig, dass Erkenntnisse über dieses Phänomen für zukünftige Aktionen wichtig sein könnten. Als sich die Schiffe dem Phänomen nähern, kommt es zu einer unerwarteten Reaktion von Seitens Vincent Garrons. Der Mutant windet sich in anfallähnlichen Spasmen und redet schließlich mit fremder Stimme: "Ich bin Sirku!" Während sich Myles Kantor fragt, ob dies eine neue Persönlichkeit Garrons ist die soeben ausbricht, spricht der Mutant erneut: "Gan Grango Ranka!"

Der junge Siganese Rudyr Pinkor forscht im Bereich der Netz-Neutralisatoren. Die Abschirmnetze der Algioten verhindern noch immer die Anwendung der Psi-Reflektion, mit der die Gharrer die Invasoren befrieden könnten. Rudyrs fast spielerisch anmutende Untersuchungen werden zunächst nicht besonders ernst genommen, eröffnen aber den Wissenschaftlern gänzlich neue Perspektiven, die das Projekt entschieden vorwärts bringen. Es gelingt den Siganesen einen Sender zu konstruieren, der die Funktion der algiotischen Abschirmnetze gravierend stört. Beim ersten Einsatz der Prototypen kommt es jedoch zu einem Desaster. Die Abschirmnetze scheinen unter Einfluss einer Störstrahlung eine Sicherheitsschaltung zu besitzen, die den Träger tötet, zumindest aber schwere Verletzungen zufügen kann. Die Bilder der getöteten Algioten setzen Rudyr Pinkor schwer zu als ihm bewusst wird, was seine Erfindung auslösen kann.

Bereits vor diesen Ereignissen kommt es an Bord der GILGAMESCH zu einer seltsamen Begegnung. Ein Energiewesen, das sich Sirku nennt erscheint ohne Ankündigung und nimmt mit Vincent Garron Verbindung auf, dessen Avatara-Körper auf die Anwesenheit des Wesens völlig unkontrolliert reagiert. Nachdem das Energiewesen trotz zahlreicher Versuche es mit Energieschirmen festzuhalten wieder entschwindet, beschreibt Garron die Erscheinung als Wesen mit hohem Psi-Potential. Mit der immer wiederkehrenden Botschaft Sirkus, "Gan Grango Ranka", können zunächst nicht einmal die besten Linguistiker etwas anfangen.

Nach dem ersten Fehlschlag der Netzneutralisationstechnik, besinnen sich die Siganesen und führen ihre Forschungen fort. Schließlich gelingt es ihnen den Fehler im Störsender zu beseitigen und ihre neue Waffe erfolgreich zur Anwendung zu bringen. Während die Haluter nach anfänglichem Widerstand Mhogenas die Erlaubnis erhalten die Gomrabianischen Hyperraumhügel zu erforschen, bringen die Galaktiker die verbesserten Netzneutralisatoren zur Anwendung. Die Waffe wird im Vhaust-System erprobt, dessen Planet Lynkor, eine wichtige Hauptwelt der Wlatschiden, von den Tazolen besetzt ist. Als die Störsender ihre Arbeit aufnehmen und die Gharrer mit Hilfe der Psi-Reflektion auf die Besatzer einwirken zeigen sich erste Erfolge. Als Ganzetta schließlich auf Lynkor landet, bietet sich ihm ein Bild des Schreckens. Den allerorts ziellos umherlaufenden, fast schon apathisch wirkende Algioten stehen amoklaufende Wlatschiden gegenüber. Der Planet bietet ein Bild der Anarchie, überall gibt es Tote. Der Hass Ganzettas gegen die Algioten wird durch den Verlust seines Freundes Geranet nochmals gestärkt.

Als Atlan den gefangenen, ehemaligen Scoctoren Vil an Desch nach Lynkor bringt um mit seinen Artgenossen zu reden, kann sich Ganzetta nur mühevoll beherrschen den Tazolen nicht zu töten. Der Hass des Wlatschiden, der noch immer an die entscheidende Schlacht der Schlachten gegen die Invasoren glaubt, ist fast übermächtig. Atlan kann Ganzetta noch einmal davon überzeugen, das es taktisch Klüger ist Vil an Desch für die Galaktiker arbeiten zu lassen um möglichst viele Tazolen auf die Seite der Galaktiker zu ziehen. Erste Erfolge dieser Strategie sind bereits auf Lynkor sichtbar.

Bei den Gomrabianischen Hyperraum-Hügeln: Eine kleine, gemischte Flotte der Alliierten, bestehend aus Schiffen der Haluter, Cameloter, Wlatschiden und Maahks hat in der Nähe des Hyperphänomens Position bezogen. Mhogena verhält sich noch immer abweisend gegenüber der halutischen Bitte, die Gomrabianischen Hyperraum-Hügel näher zu untersuchen und somit das Siegel zu öffnen. Die anwesenden Haluter bringen jedoch Argumente vor, denen sich Mhogena nicht entziehen kann. Die Galaktiker offenbaren jedoch dem Fünften Boten nicht den wahren Grund ihres Interesses an dem Tiefenbahnhof. Vordergründig verweisen sie auf mögliche Wechselwirkungen mit dem Sonnentresor, doch in Wirklichkeit verfolgen die Galaktiker ein anderes Ziel, das sie mit dem Codenamen Projekt Christie bezeichnen. Mhogena einen Teil der Wahrheit zu verschweigen, bringt Atlan in einen moralischen Konflikt, den er jedoch zunächst unterdrücken kann. Zur Überraschung des Arkoniden willigt Mhogena schließlich unter der Bedingung ein, das er allein das Siegel öffnet und nur Atlan und die meister des Sandes ihn begleiten dürfen.

Während des Fluges kreisen Atlans Gedanken um die noch immer vorhandenen Widersprüche, die wie ein Schatten über den Ereignissen in Chearth liegen. Warum hatten die Nonggo in ferner Vergangenheit die Sonnenwürmer mit ihrer Waffe nicht vernichtet sondern nur gebannt? Wie waren die Urväter der Gharrer wirklich nach Chearth gelangt? Laut Mhogenas Aussagen gibt es darauf keine, schlüssigen Antworten. Hatte der Sonnentresor als Empfangsstation für den Sonnentransmitter der Meister der Insel gewirkt, in das die damaligen Maahks verschlagen wurden?

Als Mhogena das kleine Schiff direkt ins Zentrum der Gomrabianischen Hyperraum-Hügel steuert, kommen Atlan Erinnerungen an die vergangenen Abenteuer im Tiefenland. Vor über 850 Jahren war Atlan schon einmal in die Tiefe vorgestoßen und das durch einen ähnlichen Tunnel, wie er im Zentrum der Hyperraum-Hügel liegt. Atlan kann sich dank seines photografischen Gedächtnisses noch an jeden Moment dieses Ereignisses erinnern, als er damals mit Jen Salik durch den sechsdimensionalen Tunnel in die Tiefe fuhr. Rotflammende Energieerscheinungen, Visionen und Trugbilder begleiteten die damalige Fahrt. Der Arkonide beginnt sich mental auf ähnliche Effekte vorzubereiten. Atlan erkennt auch, das die Versiegelung des Tunnels nicht bedeutet, dass der Einflug verwehrt wird, sondern lediglich die psionischen Locksignale unterdrückt werden.

Als Mhogenas Schiff das Zentrum des Hyperphänomens anfliegt, erblickt Atlan das vertraute Bild eines Tiefenbahnhofs. Als der Arkonide den Tiefenbahnhof betritt, aktiviert sich eine Sicherheitsschaltung, die ihn als Bevollmächtigter der Kosmokraten akzeptiert. Atlan und die staunenden Gharrer erfahren die wahre Geschichte des Tiefenbahnhofs aus einer holographischen Botschaft des Tiefenzöllners And Reasdot. Demzufolge haben in ferner Vergangenheit unbekannte Kräfte den Tiefenbahnhof aus seiner Verankerung gelöst und entführt. Was die Meister des Sandes seit jeher versuchten zu ergründen, wird ihnen nun Dank Atlans Anwesenheit offenbart.

Aber auch der Arkonide erlebt eine Überraschung. Im innern des Tiefenbahnhofs findet er 12 gläserne Särge vor, Konservierungszellen, in denen 12 Meister des Grauen Sandes am Leben erhalten werden. Die 12 Gharrer bilden mit Hilfe ihrer Gabe der Psi-Reflektion das Siegel gegen die psionische Lockstrahlung des Tiefenbahnhofs. Atlan erfährt das die Gharrer mehrere Tausend Jahre alt sind und ihren Dienst freiwillig ausführen. Immer wenn einer der konservierten Körper stirbt, wird er durch einen neuen Meister des Grauen Sandes ersetzt. Als Mhogena mit einem der Gharrer Kontakt aufnimmt und ihn bittet, das Siegel zu öffnen, fliegen die Haluter unter Leitung ihres Planhirns in den Tiefenbahnhof ein. Mhogena erfährt erstmals vom Projekt Christie und was es damit auf sich hat.

Zur selben Zeit stößt Icho Tolot mit der SHE'HUAN in den Bereich des Sonnentresors vor. Der Haluter erkennt, dass die Lage am Sonnentresor immer kritischer wird und die Funktion des Sternengitters nicht mehr lange zu gewährleisten ist. 27000 Sonnenwürmer würden dann in Kürze über Chearth herfallen und die Galaxis ins Chaos stürzen. Als die SHE'HUAN starke Hyperaktivitäten aus Richtung der Gomrabianischen Hyperraum-Hügel ortet, gibt Icho Tolot den Befehlt unverzüglich den Tiefenbahnhof anzusteuern.

Im Tiefenbahnhof hat Mhogena mittlerweile erkannt, was Atlan und die Haluter mit dem Unternehmen Christie beabsichtigen. Die Galaktiker wollen die algiotische Flotte in die Nähe des Tiefenbahnhofs locken und der psionischen Lockstrahlung aussetzen. Die Folge wird sein, das die Flotte dem psionischen Zwang folgend in die Hyperraum-Hügel einfliegt und sich in den höherdimensionalen Strukturen auflöst - was zweifelsohne den Tod aller Besatzungen zur Folge hat. Mhogena muss eine schwere Entscheidung zum Wohl seiner Galaxis treffen. Durch geschickte Manöver haben die Alliierten frühzeitig die algiotischen Flotten in den Bereich der Hyperraum-Hügel gelockt, nun gilt es nur noch einen Köder zu bieten, der einen Grossteil der Flotte in unmittelbare Nähe des Tiefenbahnhofs zieht. Atlan stellt sich mit seinen Einheiten zu einer vermeintlichen Entscheidungsschlacht - eine Verlockung der Dro ga Dremm nicht wiederstehen kann.

Und so spitzen sich schnell die Ereignisse in Chearth dramatisch zu. Die Algioten entfachen eine gewaltige Schlacht in der Nähe der Hyperraum-Hügel und geraten unter den Einfluss der psionischen Lockstrahlung. Gleichzeitig droht der Sonnentresor entgültig instabil zu werden. Sirku, jenes rätselhafte Energiewesen erscheint und verschmilzt mit Vincent Garron zu einem neuen Wesen, das zeitweilig die diffuse Gestalt eines Gharrers annimmt. Als sich bereits zahlreiche algiotische Schiffe in den n-dimensionalen Wirren der Gomrabianischen Hyperraum-Hügel verfangen haben, trifft Mhogena die Entscheidung dem Massenexodus nicht zuzustimmen. Zum selben Zeitpunkt gelingt es den Halutern ein letztes Mal den Sonnentresor zu stabilisieren. Sie erhalten somit eine letzte Chance die Sonnenwürmer mit dem Yaronag zu vernichten - doch da erscheint Sirku/Garron in der nebelhaften Gestalt eines Gharrers mit einer wichtigen Botschaft! Die Sonnenwürmer dürfen nicht vernichtet werden, denn Thoregon hat sie für eine wichtige Aufgabe vorgesehen!

Die Nonggo hatten somit niemals den Auftrag die Guan a Var zu vernichten. Sie sollten sie nur einsperren bis zu dem Tag, an dem sie ihre Aufgabe für Thoregon erfüllen sollen. Was das genau für eine Aufgabe sein soll verrät Sirku/Garron den Anwesenden nicht. Auch ist momentan nicht abzusehen, was Mhogenas Entscheidung, die Algioten vor den Gomrabianischen Hyperraum-Hügeln zu bewahren, für Folgen haben wird.

Handlungsort DaGlausch: Spätestens seit der Ankunft der beiden Superintelligenzen Wechselbalg und Nisaaru im Thorrtimer-System, ist den Menschen von Alashan bewusst, das sie sich im Brennpunkt der Entstehung von Thoregon befinden. Aus den eingehenden Meldungen über die galaxieweiten und exponentiell zunehmenden Kesselbeben, lässt sich nichts Gutes schließen. Alle Daten deuten auf ein kurz bevorstehendes, finales Kesselbeben hin, das die gesamte Galaxis erfassen und alle Kulturen auslöschen wird. Seit die Helfer von Wechselbalg die erbeuteten Schiffe der Korrago unbrauchbar gemacht haben, besteht für die Menschen von Alashan keine Hoffnung mehr diesem Chaos zu entgehen. Bis auf die Information, dass weitere Helfer in das Thorrtimer-System unterwegs sind und das die Alashaner eine wichtige Rolle in den bevorstehenden Ereignissen spielen werden, hüllen sich die beiden Superintelligenzen in Schweigen. Durch einen mentalen Kontaktversuch von Tess Qumisha, erfahren die Alashaner immerhin, das die Superintelligenz Nisaaru aus der Galaxis Chearth stammt, in der das fünfte Thoregon Volk beheimatet ist.

Als Stendal Navajo und Gia de Moleon über die katastrophalen Zustände in DaGlausch, die unüberschaubare Menge an Flüchtlingen und dem Verhalten der Alashaner gegenüber potentiell eintreffenden Überlebenden streiten, kündigt sich ein weiteres Großereignis an. Seltsame, obeliskenartige Objekte erscheinen aus dem Hyperraum und formen sich zu einem Stern. In ihrem Zentrum materialisiert eine Energiekugel, die sich jeder Abtastung entzieht. Schließlich lüftet die Erscheinung selbst das Geheimnis über normalen Hyperfunk und stellt sich als Stern von Baikolt vor. Es handelt sich, wie die Alashaner erfahren, um die Superintelligenz der Galaxis Gorhoon. Die Rätsel werden durch das Erscheinen der dritten Superintelligenz nicht kleiner. man beginnt allerdings zu spekulieren ob für jedes Thoregon Volk eine Superintelligenz erscheinen wird - zuletzt vielleicht auch ES.

Auch Mondra Diamond, die hochgradig Schwanger ist, hält sich mit rätselhaften Andeutungen nicht zurück. Ihr Baby, das bereits im neunten Monat leicht überfällig ist, scheint ihr ab und zu mentale Botschaften einzugeben. Das im Mutterleib mit seiner Mutter kommunizierende Baby stellt ein weiteres Rätsel innerhalb der sich anbahnenden Geschehnisse dar. Mondra deutet gegenüber Tess an, das ihr Kind mit seiner Geburt absichtlich wartet bis ein bestimmtes Ereignis eintritt. Mondra lehnt weiterhin das Angebot von Tess Qumisha ab, einen telepathischen Kontakt zu dem Kind aufzubauen.

Später erhält Tess eine Botschaft der 3 anwesenden Superintelligenzen, welche die Berechnungen der Wissenschaftler von Alashan bezüglich des finalen Kesselbebens bestätigen. Bis Ende April 1291 NGZ können die 3 Superintelligenzen das System schützen und die Umwandlung in eine Bebenzone verhindern. Sollte bis zu diesem Zeitpunkt Thoregon nicht entstanden sein, dann würde niemand in dieser Galaxis das hereinbrechende Chaos überleben, selbst die Superintelligenzen nicht. Tess äußert erstmals den Verdacht, dass die Entstehung Thoregons und das bevorstehende Kesselbeben in direktem Zusammenhang stehen.

Kurz darauf kommt es zu einem weiteren Phänomen. Wenige Kilometer über Alashan entsteht plötzlich eine gleißend helle Energiekugel, aus der ein feiner, undefinierbarer Regen fällt. Die Alashaner sind ratlos, was es mit der Erscheinung auf sich hat. Es ist wiederum Tess, die nach kurzer Kommunikation mit Nisaaru die Antwort auf die Frage liefern kann. Bei der hellen Erscheinung handelt es sich um einen so genannten Zweigkanal zum Äolentor. Die Menschen von Alashan wissen um das Äolentor, hinter dem im Baolin Deltaraum die vergeistigten Baolin Nda existieren. Der feine Regen der aus der Energiekugel ausfällt ist somit nichts anderes als austretende, psionische Energie die sich über die Stadt ergießt. Tess Qumisha spürt deutlich die freudige Erregung Nisaarus, als das Phänomen über Alashan erscheint und versichert den besorgten Terranern das weder das Objekt, noch der psionische Regen eine Gefahr bedeuten.

Doch nicht nur Superintelligenzen kommen im Thorrtimer-System an, auch viele verzweifelte Flüchtlinge erreichen mit letzter Kraft die bebenfreie Zone, die das System einschließt. Nach kurzer Zeit sammeln sich über 200 Schiffe aus 3 Völkern im Orbit um Thorrim. Alles verzweifelte Seelen, die auf ihrem Weg ins Thorrtimer-System starke Qualen und Verluste hinnehmen mussten. Dem Entschluss Alashans solchen Flüchtlingen Asyl zu gewähren, waren starke Auseinandersetzungen zwischen Gia de Moleon und Stendal Navajo vorausgegangen. Während Navajo für eine Asylpolitik plädiert hatte, vertrat Gia de Moleon die Gegenansicht. Schließlich siegt jedoch die Vernunft. Immer mehr Schiffe kommen an und bald befinden sich über 30000 Raumfahrzeuge im System, die Kreisbahnen um Thorrim und Cletternam eingeschlagen haben.

Mit voranschreitender Zeit beobachten die Menschen von Alashan immer mehr Sternennova in der Umgebung des Thorrtimer-Systems. Gegen Ende des Monat März 1291 NGZ, haben sich über 80000 Flüchtlingsschiffe im System eingefunden. Die Begegnungen so vieler Völker verlaufen nicht immer ohne Aggressionen, doch die Superintelligenzen halten noch immer ihren schützenden Schirm über das System und verhindern den Ausbruch größerer Feindseeligkeiten, die sich in einer gigantischen Raumschlacht entladen könnten.

Schließlich erscheint eine Fünfte Superintelligenz im System, die sich als gigantischer Würfelkörper mit 14,5 Kilometern Kantenlänge manifestiert. Da ES noch immer nicht angekommen ist, muss dieses Wesen wohl den Gestaltern zugeordnet werden.

Dann endlich erscheint ES und Wanderer im System. Tess Qumisha kann deutlich die Erleichterung der anderen Superintelligenzen spüren. Jetzt waren sie komplett! Zusammen mit Wanderer ist auch die SOL im Thorrtimer-System angekommen. Gia de Moleon verlangt sofort Rhodan zu sprechen, wird aber lediglich von Reginald Bull empfangen. Gias Forderung, die Alashaner sofort mit der SOL zu evakuieren, lehnt Bully unter der Begründung ab, das ES entschieden hat, die Menschen müssen auf Thorrim verweilen. Nur eine einzige Person darf das Schiff betreten - Mondra Diamond!

Alaska Saedelaere operiert seit einiger Zeit mit seinem Virtuellen Schiff am Rande des Kessels von DaGlausch. Der Unsterbliche spielt mit den technischen Möglichkeiten seines Schiffes und beherrscht es in seine Funktionen so perfekt, als wären Alaska und die VIRTUA/18 zu einer Einheit verschmolzen. Die VIRTUA/18, die Alaska etwas persönlicher in KYTOMA umbenannt hat, ist nur ein Teil einer ganzen Flotte von hochtechnisierten Raumfahrzeugen, die in einem Jahrtausende dauernden Fertigungsprozess von den Baolin-Nda gebaut wurden. In den vergangenen Wochen am Rande des Kessels hat Alaska immer wieder unbekannte Objekte geortet. Eine Verfolgung oder Identifizierung dieser Objekte gelang ihm bisher jedoch nicht.

Am 19. April 1291 NGZ beginnen die Geschehnisse im Thorrtimer-System eine Eigendynamik zu entwickeln. Abrupt verlässt Wanderer den Orbit um Thorrim und trifft sich mit den anderen 5 Superintelligenzen an einer Koordinate, 10 Lichtsekunden von Thorrim entfernt. Alle 5 Manifestationen landen auf Wanderer, der daraufhin beschleunigt und das System verlässt. Lotho Keraete gibt nur äußerst sparsame Erklärungen für die Besatzung der SOL ab, jedoch lässt der Bote von ES verlauten, das die 6 Superintelligenzen den Rat von Thoregon bilden werden und das an einem Ort, der PULS genannt wird. Was es damit genau auf sich hat und wo dieser Ort liegt, verschweigt Keraete jedoch.

Keraete gibt jedoch eine andere Information Preis, nämlich den Grund warum die Bewohner Alashans an der Flucht von den Superintelligenzen gehindert wurden. ES hat die Bewohner, oder besser ihr paranormales Potential aufgeladen um das Thorrtimer-System vor den zunehmenden Kesselbeben zu schützen. Die Anwesenheit der Alashaner ist somit die Sicherheitsgarantie für all die Flüchtlinge, die es geschafft haben das System zu erreichen. Dank der Menschen von Alashan ist die Region um Thorrim zu einer Oase der Sicherheit geworden, für die Menschen selbst und jene die Asyl fanden.

Am Rande des Kessels hat Alaska kurz darauf eine denkwürdige Begegnung. Er ortet Wanderer und vernimmt die Stimme von ES, die ihn anweist, mit den Virtuellen Schiffen eine Abschirmung zu bilden und den Kunstplaneten mitsamt den 5 anderen Superintelligenzen in die Mitte zu nehmen. Ziel ist das Hyperphysikalische Zentrum des Kessels. ES lässt keinen Zweifel daran aufkommen das dies ein Befehl und nicht etwa eine Bitte ist. Wenn Thoregon nicht innerhalb der nächsten 10 Tage gebildet wird, dann bedeutet das den Tod für alle Bewohner der Galaxis, einschließlich der Superintelligenzen und wahrscheinlich sogar den Exodus ihrer Mächtigkeitsballungen.

Das Eintauchen in den Kessel erleben alle Beteiligten unterschiedlich. Bekannte Freunde aus der Vergangenheit, kurzzeitig aus dem Kollektiv von ES entlassen, manifestieren sich und stehen den Betroffenen bei. So trifft Gucky unter anderem auf seine frühere Lebensgefährtin Iltu, die ihm offenbart, dass alle Mausbiber deren Körper beim Exodus von Tramp gestorben sind, noch immer in vergeistigter Form im Kollektiv von ES weiterleben. Guckys lange Suche nach seinen Rassengenossen ist somit an einem Ende angekommen. Aber auch andere Persönlichkeiten erscheinen und stehen ihren Freunden beim Flug in den Kessel bei. Harno, Ras Tschubai, Fellmer Lloyd, Andre Noir, Takvorian und viele andere.

Durch die höherdimensionalen Stürme des Kessels gelingt schließlich der Durchbruch in dessen hyperphysikalisches Zentrum. Augenblicklich herrscht Stille. Die tobenden Energien sind verschwunden. Stattdessen messen die Orter aller Virtuellen Schiffe und der SOL ein unglaubliches Objekt an. Einen gigantischen Pilzdom! Das Objekt hat eine Gesamthöhe von 104 Kilometern! Allein der Stamm durchmisst 23 Kilometer. Der größte Teil des Stammes ist tiefschwarz, ohne Kontur, und hebt sich kaum gegen die Schwärze des Hintergrundes ab. Der "Hut" besitzt eine leichte Hohlwölbung, so dass an der Grenzlinie des Stammes, in Höhe der Krempenkante ein umlaufender Balkon angemessen werden kann. In Relation zu dem gigantischen Objekt wirkt dieser "Balkon" nur wie ein feiner Strich, in Wirklichkeit misst er immerhin 120 Meter. Das obere Drittel des Pilzhutes besteht aus demselben, silbern schimmernden Material wie die bekannten Pilzdome, hat allerdings im Vergleich zu den kleineren Domen einen Hut-Durchmesser von 88 Kilometern. Die Konvexe Fläche ist über und über mit Gebäuden von bis zu 100 Metern Höhe bedeckt und wirkt wie eine dicht besiedelte Großstadt.

Die Ankömmlinge sind sprachlos. Man schreibt den 26.April 1291 NGZ. Es sind noch 3 Tage bis zum Ablauf der Frist für die Konstitution Thoregons.

Im Sol-System: Zorn Jynhasso, auch genannt der letzte General, ist ein hervorragender Stratege und Taktiker. Mit seinem militärischen Können hat er es bis zum Stellvertreter von Cistolo Khan gebracht, ist aber wegen seiner militärischen Disziplin und Einstellung bei Paola Daschmagan und der Terranischen Rätin für Verteidigung nicht besonders beliebt. Mitten in ein Gespräch dieses Trios platzt eine Schreckensmeldung! Jeglicher Funk- und Transmitterverkehr in und aus dem Sol-System ist unterbrochen. Kurz darauf wird ein Funkspruch in der Sprache der Mächtigen empfangen, der die bedingungslose Kapitulation aller Terraner fordert. Absender ist ein Diener der Materie namens Ramihyn, der mit der Kosmischen Fabrik Wave eingetroffen ist und verkündet, dass alle Terraner seine Geiseln sind. Zorn Jynhasso, Paola Daschmagan und Jasmin Garque begeben sich daraufhin unverzüglich nach Terrania um nach Lösungen für die neuerliche Krise zu suchen. Paola Daschmagan und Jasmin Garque sind jedoch entschlossen die Initiative nicht dem Militär zu überlassen.

Wie bald gemeldet wird, driftet ein gigantischer Körper durch das Sol-System, provozierend langsam und mit direktem Kurs auf Terra. Es muss sich bei dem Objekt zweifellos um die Kosmische Fabrik WAVE handeln. Kurz darauf wird die Meldung bekannt gegeben, dass Zorn Jynhasso den Oberbefehl über die Streitkräfte des Sol-Systems übernommen hat. Das System umspannende ATG-Feld sowie der schützende Paratronschirm waren seit der Tolkanderkrise nicht wieder hergestellt worden und können zur Verteidigung nicht eingesetzt werden. Jynhasso zieht als erste Maßname 3000 schwer bewaffnete Kampfschiffe über Terra zusammen und gibt bekannt sie notfalls dem Gegner entgegen zu schicken.

Jynhasso geht an Bord seines Flaggschiffes MARTINUS, ein 500 Meter durchmessender Schlachtkreuzer, und beginnt die Lage zu analysieren. Zunächst muss er sein Team motivieren, das bereits die Berichte vom Kampf gegen MATERIA eingesehen hat. Dann antwortet er Ramihyn mit einem offenen Funkspruch, in dem er die Forderung des Dieners der Materie zurückweist und ihn auffordert, umgehend das Sol-System zu verlassen. Die Androhung offener Feindseeligkeiten stößt sofort auf Ablehnung bei der Ersten Terranerin, die versucht Jynhasso zurechtzuweisen. Der letzte General lässt sich jedoch nicht beeindrucken, sondern verweist auf seine militärische Zuständigkeit. Ohne weitere Rücksprache sendet Paola Daschmagan einen zweiten Funkspruch, der auf Verständigung und Vermittlung abzielt. Jynhasso hält das Vorgehen der Ersten Terranerin für einen schweren Fehler.

Die Antwort der WAVE folgt auf dem Fuße. Ohne vorherige Ankündigung vernichtet die Kosmische Fabrik 24 Schwere Kreuzer der Wachflotte mit Kampfstrahlen. der Angriff erfolgt über große Distanz und so schnell, dass es für die Schiffe keine Chance der Gegenwehr gibt. Ramihyns Antwort ist kühl und bestimmt. Binnen eines Tages muss sich Terra ergeben sonst ist die Kosmische Fabrik über der Erde!

Während auf Terra erste Panik ausbricht und die politischen Lager sich gegenseitig die Schuld an den vernichteten Schiffen zuschieben, sinnt Jynhasso darüber nach, wie er Terra verteidigen kann. In seiner typischen Meditation, in der er eine Art selbst suggerierter Zwiesprache mit seinem Vater führt, entwickelt er die nächsten Schritte. zunächst muss ein Schiff das Sol-System verlassen um mit der NOVA Flotte Cistolo Khans Verbindung aufzunehmen. Unter Anbetracht der Überlegenheit der Kosmischen Fabrik ein gefährliches Unternehmen. Dann befiehlt Jynhasso beim Unterschreiten des Sicherheitsabstandes zu Terra ohne Vorwarnung das Feuer zu eröffnen. Der General hat zu diesem Zeitpunkt etwa 11000 Schiffe aller Klassen zur Abwehr der Kosmischen Fabrik zusammengezogen. Die Schlachtordnung überblickend gibt Jynhasso den Befehl: Noch 60 Minuten bis zum Angriff.

Mitten in die Vorbereitungen platzt eine weitere Aktion der Ersten Terranerin. Paola Daschmagan hat die terranische Rätin für Verteidigung der Kosmischen Fabrik mit einem Kreuzer entgegen geschickt, um über die Kapitulationsmodalitäten zu verhandeln. Jynhasso ist sprachlos und fordert Paola auf, das Schiff sofort zurückzurufen - vergebens. Der letzte General sieht die Reaktion Ramihyns voraus und kann nur noch zusehen, wie das Schiff der Rätin vernichtet wird. Paola Daschmagan sitzt der Schock tief in den Gliedern und gibt Jynhasso freie Hand, der mit geballter Macht seines zur Verfügung stehenden Potentials zuschlägt.

Die Raumer strahlen in ununterbrochener Folge Geschosse schwersten Kalibers ab und beginnen das Raumgefüge des Sol-System zu erschüttern. Bald kommt es auf den Planeten zu schweren Zwischenfällen und durch die Anwendung massiven Gravitationsbeschusses beginnt die Sonne schwere Protuberanzen auszubilden. Als Paola Daschmagan befiehlt den Angriff abzubrechen verweigert sich Jynhasso. Er glaubt kurz vor dem Durchbruch zu stehen und intensiviert den Beschuss mit seinen letzten Ressourcen. Daraufhin enthebt ihn die Erste Terranerin des Kommandos, was Jynhasso ebenfalls ignoriert. Sein Element ist der Kampf - und er befindet sich mitten drin.

Mitten aus dem Feuerball, in dessen Zentrum die Kosmische Fabrik steht, löst sich ein heller Energiestrahl und zielt auf die Erde. er trifft genau das HQ-Hanse, in dem die Erste Terranerin und der Regierungsapparat tagen. Kurz darauf wird der Totalverlust des Hauptquartiers gemeldet. Es muss angenommen werden, das Paola Daschmagan und die gesamte Regierung dem Angriff zum Opfer gefallen sind. Als die Verluste der Flotte in astronomische Höhen steigen und Jynhasso einen letzten Abwehrring um Terra errichten will, kommt es zur Meuterei. Die Kommandantin der MARTINUS enthebt den letzten General seines Kommandos und gibt den Befehl zum Rückzug aus. Daraufhin löst sich die Abwehrfront schnell auf. Nichts kann die Kosmische Fabrik mehr aufhalten.

Die Besatzung der MARTINUS weiß nicht, dass es Jynhasso gelungen ist unbemerkt ein Schiff aus dem System zu schleusen um die restlichen Schiffe der LFT anzufordern. Außerhalb des Systems hat sich bereits eine Armada versammelt. Auf diese Flotte trifft Cistolo Khan, als er am 6. April mit den NOVA-Raumern und Perry Rhodan am Rand des Sol-Systems ankommt.

Als sich die PAPERMOON dem Sol-System nähert, erfasst die Ortung einige schwer angeschlagene, driftende Wracks, die zweifelsfrei kurz über der Bahnebene Terras in den Hyperraum gegangen sein müssen. Das Sol-System ist weithin ortungs- und funktechnisch tot. Cistolo Khan und Perry Rhodan befürchten das Schlimmste. Im Bereich Terra muss es zu einer vernichtenden Raumschlacht gekommen sein. Die PAPERMOON trifft auf einige terranische Schiffe, die außerhalb des Systems auf Wartestellung stehen und erfährt die unglaubliche Wahrheit. Das Sonnensystem befindet sich in der Hand von Ramihyn, einem Diener der Materie, der mit seiner Kosmischen Fabrik WAVE über Terra in Stellung gegangen ist!

Diese ungeheuerlichen Meldungen führen zu unübersehbaren Spannungen, selbst bei den Führungsoffizieren der PAPERMOON. Cistolo Khan kann jedoch seine Offiziere zur Ordnung rufen und gibt Befehl mit der PAPERMOON in das Sol-System vorzustoßen. Die versammelte Flotte und versprengten Einheiten bleiben vorläufig außerhalb des Systems auf Warteposition. Als die PAPERMOON die ortungstote Zone durchstoßen hat und ungehindert ins Sol-System einfliegt, bietet sich ihr das ganze Bild der Zerstörung. Ausgedehnte Trümmerfelder und Schiffswracks erstrecken sich im Bereich zwischen Trokan und Erde.

Zigarrenförmige Schiffe haben sich um Trokan postiert und den Planeten abgeriegelt. Rhodan erkennt in ihnen Beiboote der Kosmischen Fabrik. Vermutlich riegelt Ramihyn den Planeten wegen dem Pilzdom ab. Von Terra kommen erschreckende Meldungen. Überall regiert der Tod. Hunderttausende sterben ohne erkennbaren Grund. Die Kosmische Fabrik steht zur selben Zeit im Orbit über Terra. Meldungen und Bilder treffen ein, die Szenen aus einem Albtraum gleichen. Rhodan entschließt sich über einen Transmitter zur Erde zu springen, lediglich ausgerüstet mit seinem Blauen Anzug.

Auf der Erde herrscht der Tod - und das ist wörtlich zu nehmen. Ramihyn trägt den Anzug des Todes und wird auch unter den Dienern der Materie "Der Totengräber" genannt. Ramihyn wandert über die Erde und sieht sich unter den Eingeborenen um. Überall hinterlässt er eine Schneise aus Zerstörung und Tod. Der Diener der Materie hat die Anweisung auf weitere Befehle des Kosmokraten Hismoom zu warten, der die Menschheit für etwas Besonderes vorgesehen hat.

Perry Rhodan ist über eine Transmitterverbindung ebenfalls auf Terra angekommen. In Terrania findet der Sechste Bote Thoregons nur Zerstörung und Tod vor. In den Ruinen des HQ-Hanse trifft der Terraner auf die TLD-Agentin Margret Zhamant, die ihn sogleich erkennt. Er unterstützt Sie bei der Suche nach Überlebenden und findet in den unteren Stockwerken des zerstörten HQ-Hanse Komplexes einen 17 jährigen Jungen namens Startac Schroeder. Als urplötzlich das Gefühl des Todes über den Sechsten Boten hereinbricht, rennt Startac schreiend davon. Rhodan spürt deutlich die tödliche Ausstrahlung Ramihyns und nur sein Zellaktivator bewahrt ihn vor dem Exodus. Als Rhodan an die Oberfläche zurückkehrt, sind die meisten TLD Agenten tot. Selbst ihre schweren Einsatzanzüge und Individualschirme haben sie nicht vor Ramihyns Ausstrahlung schützen können. Margret Zhamant hat großes Glück, sie befand sich nicht im Zentrum der Todeszone und hat überlebt.

Über eine Nachrichtensendung bekommen Rhodan und Zhamant erste Bilder von Ramihyn zu sehen, die über ferngesteuerte Sonden aufgenommen wurden. Das Zyklopenwesen ist Rhodan unbekannt, jedoch der Anzug den es trägt, erinnert den Sechsten Boten an den Anzug der Vernichtung, der einst in Alaska Saedelaeres Besitz war. Trotz Rhodans dringender Warnung setzt sich Margret Zhamant in den Kopf, den Zyklopen zu stellen und zu vernichten. Als die TLD-Agenten Ramihyn tatsächlich lokalisieren und einkreisen können, wird den meisten zu spät klar, welchen Irrtum sie unterlegen waren. Ramihyn kann die wütenden Angriffe mühelos abwehren und wieder müssen viele Menschen sterben. Als sich Rhodan dem Zyklopen nähert, wird er mühelos von Ramihyn überwältigt. Weder der Blaue Anzug noch Moo können Rhodan vor dem Zugriff des Dieners der Materie schützen. Erstaunt registriert Ramihyn die Aura eines Ritters der Tiefe die Rhodan noch immer anhaftet. Auch anhand des Vitalenergiespeichers in Rhodans Schulter erkennt Ramihyn, das er es mit einem Wesen zu tun hat, das eine kosmische Rolle spielt. Trotzdem entschließt sich der Diener der Materie den Terraner zu töten und holt zum letzten Schlag aus, nachdem er mühelos die Abwehrfunktionen des Blauen Anzugs ausgeschaltet hat.

Rhodan sieht dem Tod ins Gesicht, doch bevor Ramihyn sein Vorhaben ausführen kann, erscheint plötzlich eine kleine Gestalt neben dem Zyklopen. Rhodan erkennt den Jungen wieder. Es ist Startac Schroeder, der ihn durch eine kurze Berührung aus der Gefahrenzone bringt. Der Junge offenbart sich Rhodan als Teleporter und kann außerdem die Ausstrahlung des Zyklopen spüren, genau wie Ramihyn den Sechsten Boten wegen seines Zellaktivators indirekt lokalisieren kann. Es beginnt eine Jagd, bei der Rhodan durch Hilfe Startacs dem Diener der Materie immer wieder entkommen kann. Ramihyn ist sehr verärgert über den unerwarteten Widerstand. Als Rhodan es schafft einen Transmitter zu erreichen und sich nach Trokan abstrahlen lässt, gibt Ramihyn den Befehl an seine Wachschiffe, den Bereich um den Pilzdom einzuäschern. Dies geschieht gerade in dem Augenblick, als Rhodan vor dem Pilzdom erscheint. Nachdem die Wachschiffe das Feuer einstellen, gleicht die Region um den Pilzdom einem Lavameer. Einzig der Pilzdom selbst steht unversehrt wie eh und je. Cistolo Khan, der sich die Aufzeichnungen des Vorfalls einspielen lässt muss annehmen, das Rhodan im Feuer der Schiffsgeschütze verdampft ist.

Corr re Venth, ein Scoctore der im Rang direkt Dro ga Dremm folgt, hat seit einiger Zeit schwere Zweifel an der Strategie und den Entscheidungen seines obersten Befehlshabers. Ausschlaggebend für seine Zweifel ist nicht zuletzt die Schlacht an den Gomrabianischen Hyperraumhügeln, bei denen Dro ga Dremm den Verlust Tausender algiotischer Schiffe bewusst in seine Strategie eingeplant hat. Dro ga Dremm ist sich durchaus bewusst, das einige seiner Scoctoren meuterische Gedanken hegen. In ständig wechselnden Flottenmanövern und Kämpfen gegen die Alliierten von Chearth, hält er seine Flottenbefehlshaber ständig in Bewegung um ihnen keine Zeit zu belassen weitere Intrigen gegen ihn zu spinnen.

Im Lager der Alliierten wird man durch ein erneutes Auftauchen des Energiewesens Sirku alarmiert. Die mit Vincent Garron verschmolzene Entität eröffnet den Alliierten nach anfänglich mageren Andeutungen nun die volle Wahrheit über die Sonnenwürmer und den Sonnentresor. Demnach haben vor über 6000 Jahren die Baolin Nda die Sonnenwürmer durch einen speziellen Hyperimpuls nach Chearth gelockt, um sie im Sonnentresor festzuhalten. Sirku erklärt den Galaktikern das nur noch 4 Tage bis zum Gan Grango Ranka Zeit verbleibt. Wenn dieser Zeitplan nicht eingehalten wird, dann kann Thoregon nicht entstehen und eine unvorstellbare Katastrophe wäre die Folge. Niemand weiß zu diesem Zeitpunkt was die letzte Andeutung zu bedeuten hat.

Die Flotte Corr re Venths ist zur selben Zeit in ein unbedeutendes Scharmützel mit den Chearthern verwickelt. Die Sub-Kommandeure aus Corr re Venths Flotte melden immer mehr bedenken an, ob sich die Angriffsziele die ihnen vorgegeben werden, gegen die Verluste der Schlacht rechnen. Die zunehmenden Widersprüche seiner Kommandeure sind für Corr re Venth ein Warnzeichen. Er beschließt etwas für die Motivation seiner Soldaten zu tun und annektiert ein nahes System, das Planeten mit reichen Bodenschätzen besitzt. Trotz der reichen Beute gibt es immer mehr Unmut unter den Hilfsvölkern, besonders die Zyteker werden immer aufsässiger.

Als einige Schiffe der Zyteker fliehen und auf eigene Faust nach Algion zurückkehren wollen, lässt Corr re Venth die Schiffe vernichten. Nur 15 Einheiten des algiotischen Hilfsvolkes gelingt die Flucht. Auch wenn die Zyteker Meuterer sind, so ist es doch das erste Mal seit der Besetzung Chearths, das Algioten gegen Algioten kämpfen. Nach dieser Aktion erhält Corr re Venth von Dro ga Dremm persönlich den Befehl das Vhaust-System anzugreifen und zurückzuerobern. Dort angekommen findet Corr re Venth jedoch keine Verteidigungsflotte vor, sondern nur eine Hand voll Tazolen, die von den Galaktikern zurückgelassen und von ihren APRE-Netzen befreit wurden. Ihr Sprecher, ein Tazole namens Rochkothrem, eröffnet Corr re Venth das seine Gruppe nicht mehr glaubt, dass dieser Krieg irgendeinen Sinn macht, noch das im Sonnentresor Gott Gaintanu gefangen ist. Rochkothrem, einst ein glühender Verfechter von Dro ga Dremms Lehren, hat sich vollständig von den Zielen des obersten Scoctoren abgewandt. Corr re Venth wird nach diesen Ereignissen sehr nachdenklich und kommt zu dem Schluss, das auch er diesen sinnlosen Krieg beenden möchte.

Als schließlich Corr re Venths eigener Flottenadmiral offen meutert, ringt sich der Scoctore zu einer Entscheidung durch. Er steuert mit seiner Flotte direkt Thagarum an und trifft auf das Führungsschiff der Galaktiker. In einem offenen Funkspruch bittet er die Feindseeligkeiten einzustellen und eine Konferenz abzuhalten. Corr re Venths, zwei weitere Scoctoren und die Vertreter der Alliierten treffen erstmals zu Verhandlungen zusammen. Corr re Venth bietet an, Vil an Desch wieder in sein Amt einzusetzen und dann zusammen mit dem alten, obersten Scoctoren den Heimflug nach Algion anzutreten. Die Flotte der Algioten wird sich ohne Zweifel teilen und nur noch die fanatischen Anhänger Dro ga Dremms auf der Seite des derzeitigen Befehlshabers belassen. Die Alliierten stimmen nach anfänglichem Misstrauen, besonders von Seiten der Wlatschiden, dem Vorschlag von Corr re Venth zu.

Zur selben Zeit kündigen sich die letzten Tage des Sonnentresors an. Auf Wunsch Sirkus ist ein Kommando der Galaktiker, unterstützt von den Halutern und ihrem Yaronag zum Sonnentresor aufgebrochen, um das "Gan Grango Ranga" einzuleiten und die Sonnenwürmer ihrer Bestimmung für Thoregon zuzuführen.

Planet Gunjal: Veldenhovv ist einer der legendären Meisterdiebe. Er verfügt über die antrainierte Fähigkeit sich für andere Unsichtbar zu machen und nutzt diese Gabe bei seinen Raubzügen. Als Veldenhovv versucht in das Haus der Gilde einzudringen, wird er von einem Wylka Wächter gestellt und enttarnt. Als er wegen seiner Tat zum Tode durch Vierteilen verurteilt wird, gibt es für den Meisterdieb keine Hoffnung mehr seinem Schicksal zu entrinnen. Als er bereits auf die Vollstreckung wartet, ereilt ihn doch noch unerwartete Hilfe. Vredentaich, der Kristallhüter von Gunjal bricht die Execution ab und rettet dem Meisterdieb das Leben. Der Kristallhüter gibt an auf ihn gewartet zu haben - eine Aussage die sich Veldenhovv zunächst nicht erklären kann. Vredentaich ist ein rätselhafter Vertreter seiner Art. er ist um ein vielfaches älter als jeder andere seines Volkes, man sagt mehrere Jahrhunderte. In seinen Augen blitzen feine Kristallpartikel und der Wächter verfügt über unheimliche Fähigkeiten.

Vredentaich nimmt den Meisterdieb mit sich und eröffnet ihm, das vor kurzem Nisaaru, in einer Erscheinung namens Sirku zu ihnen gesprochen hat. Der Kristallhüter konfrontiert den Meisterdieb mit einer legende aus der Vergangenheit die besagt: Wenn der Hüter das Tor durchquert, wird sich das Antlitz Chearths verändern. Der Hüter sucht sich binnen Tagesfrist einen Boten. Wenn dieser Gunjar verlassen hat, kann alles sehr schnell gehen. Dann schlägt die Stunde der Wahrheit. Veldenhovv versteht all die Prophezeiungen nicht, erkennt jedoch das sich die Bedingungen in Gunjars Kristallwüste, nahe dem Hernstals Tor spektakulär verändern. Energetische Blitze schießen in den Himmel und das Tor beginnt bläulich zu leuchten. Vredentaich erklärt dem Meisterdieb, dass diese Effekte mit dem Zusammenbruch des Sonnentresors zusammenhängen und er von Nisaaru als Bote vorgesehen ist. Als ein gewaltiges Rachenschiff erscheint um ihn abzuholen, beginnt sich Veldenhovv gegen seine vermeintliche Aufgabe zu wehren. Als ihn der Kristallhüter eine Kristallblume übereicht und Veldenhovv sie berührt, vernimmt der Meisterdieb plötzlich die mentale Stimme Sirkus, die ihn auffordert, den Tazolen Vil an Desch zu suchen. Gleichzeitig beginnt der Körper des Jahrhunderte alten Wächters zu schrumpfen und zu feinen Kristallen zu zerfallen. Vredentaich hat seine Aufgabe erfüllt und stirbt.

Für die Alliierten im Bereich des Sonnentresors wird derweil die Zeit knapp. Die Schiffe der Haluter haben Position bezogen, jedoch diesmal nicht um die Sonnenwürmer zu töten, sondern um mit dem Yaronag das von Sirku erwartete Gan Grango Ranka - oder besser, den Sprung durch das große Nichts einzuleiten. Das Timing für dieses Ereignis ist laut Sirku von entscheidender Bedeutung und die Galaktiker müssen verhindern, dass der Sonnentresor vor dem Termin kollabiert und die Sonnenwürmer sich über Chearth verteilen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, den die Galaktiker unbedingt gewinnen müssen, wollen sie die Zukunft Thoregons nicht gefährden. Die schwierigste Aufgabe fällt dabei der TAUCOON zu, einem Haluterschiff das nach Skogal vorstoßen muss, um mit seinem Yaronag Modul die Sonnenwürmer auf dem Riesenstern bis zum entscheidenden Moment zu bannen.

Diese Aufgabe impliziert allerdings auch, dass die TAUCOON den Sprung durch das große Nichts mitmachen wird. Wie das Gan Grango Ranka sich jedoch auswirken wird, ist selbst Myles Kantor bisher noch ein Rätsel. Als die TAUCOON in den Sonnentresor vordringt, muss sich die Besatzung starken hyperenergetischen Effekten erwehren, eine Folge der Instabilität der Sonnenmatrix.

An Bord des gigantischen Rachenschiffes wird Veldenhovv von einem bekannten Wlatschiden empfangen, es ist Ganzetta! Der Wlatschide hat den Funkruf des Kristallwächters empfangen und ist sofort nach Gunjal geeilt um ihm zu folgen. Als der neu ernannte Bote seine Aufgabe schildert, erfährt er von dem Kommandanten, das Vil an Desch auf Corr re Venths Schiff übergewechselt ist. Ganzetta bricht mit seiner Flotte sofort auf, um nach dem Tazolen zu suchen - und die Zeit drängt! Als Veldenhovv nach vielen Mühen endlich das Schiff Corr re Venths findet und auf den ehemaligen obersten Scoctoren trifft, übt die Kristallblume in Vil an Deschs Händen ihren magischen Zauber aus. Die mentale Stimme Sirkus spricht zu Vil an Desch und überzeugt den Tazolen das es Zeit ist und er die Möglichkeit hat Frieden herbeizuführen. Der Tazole wird mit der Mehrzahl der Algiotischen Flotte Chearth bald verlassen.

Anderenorts spitzen sich die Ereignisse zu. Als die TAUCOON weiter in den Sonnentresor vordringt, gerät es in ein Energiegewitter und kollidiert beim Hyperraumaustritt mit der Justierstation Kauhriom. Die Station und das Schiff werden bei der Kollision beschädigt, ein weiterer Rückschlag bei den Bemühungen der Galaktiker. Im letzten Moment erscheint die SHE'HUAN und nimmt die TAUCOON auf. Sirku verkündet kurz darauf, dass aufgrund der letzten Ereignisse das Gan Grango Ranka früher als geplant stattfinden muss. Der Splitter Nisaarus zeigt den Galaktikern auch Bilder eines mächtigen Feindes, der die Entstehung Thoregons in letzter Minute zerschlagen kann. Die einzige Rettung besteht darin, die Sonnenwürmer vorher in Sicherheit zu bringen. Als immer mehr Sonnenwürmer versuchen aus dem zusammenbrechenden Sonnentresor zu entkommen, bleibt die TAUCOON in der Nähe Skogals um ihr möglichstes zu tun das Gefängnis noch eine Weile aufrecht zu erhalten - dann kommt es zum erwarteten Ereignis.

Nach erledigter Aufgabe wird Veldenhovv wieder auf Gunjal abgesetzt, wo er sich in die Kristallwüste begibt. Er trägt ein kleines Säckchen mit Kristallstaub bei sich, in dem alles ist, was von Vredentaich übrig geblieben ist. Als der Meisterdieb Hernstals Tor erreicht, umfängt ihn eine seltsame Müdigkeit und er schläft schnell ein. Als er nach Stunden wieder erwacht, ist das Kristall aus dem Beutel verschwunden und hat sich seines Körpers bemächtigt. Veldenhovv wird mit entsetzen klar, er ist nun der neue Kristallhüter! Als er das Hernstals Tor durchschreitet, espert er die Mentalimpulse aller je auf Gunjal verstorbenen Wlatschiden, deren Bewußtseine in der Kristallwüste des Planeten weiterleben. Als Hernstals Tor plötzlich zu schrumpfen beginnt, ist das ein Zeichen für Veldenhovv, das der Sonnentresor endgültig zusammenbricht.

Als die SHE'HUAN gerade den Bereich des Sonnentresors verlässt, beginnt Skogal zu kollabieren. Der Riesenstern verwandelt sich binnen kürzester Zeit in ein Objekt, das dem Gravitationszentrum eines Schwarzen Lochs ähnelt. Das Energiegitter des Sonnentresors erlischt augenblicklich - und alle Sonnenwürmer im Bereich der Sonnenmatrix sind verschwunden! An Bord der SHE'HUAN kann man auch keine Spur der TAUCOON ausmachen. das Schiff ist zusammen mit den Sonnenwürmern in das Phänomen um Skogal hineingezogen worden. Das Gan Grango Ranka hat offensichtlich stattgefunden!

Die TAUCOON existiert noch immer - sie ist im Gan Grango Ranka zusammen mit den Sonnenwürmern dematerialisiert. Sirku eröffnet der Besatzung, zu der auch Myles Kantor, Dao Lin H'ay, Icho Tolot und Vincent Garron gehört, das die Sonnenwürmer eine wichtige Aufgabe für Thoregon erfüllen werden. Die mutierten Energiewesen werden den Energiehaushalt Thoregons regeln. Darüber hinaus werden sie das Leben von Millionen Lebewesen retten. Mit diesen Worten stürzt die TAUCOON in ein unbegreifliches Chaos, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint. Die Aktivatorträger schließen in ihren letzten Gedanken mit ihrem Leben ab.

Trokan, Sol-System: Perry Rhodan rettet sich mit einem verzweifelten Sprung in den Bereich des Pilzdoms, ehe die Energien der WAVE Schiffe den Platz um den Pilzdom in flüssiges Magma verwandeln. Der Sechste Bote hat mit letzter Kraft die Brücke in die Unendlichkeit erreicht! Doch wie sieht es auf der Brücke aus? Immer wieder fehlten einzelne Stegsegmente und Rhodan muss sich konzentrieren die Lücken zu überspringen um nicht in die Unendlichkeit gerissen zu werden. Das Passantum gibt keine schlüssige Antwort über den Zustand der Brücke - nur soviel, das es höchste Zeit wird das Konstituierende Jahr zu beenden, sonst wird sich die Brücke möglicherweise ganz auflösen. Die Aussage des Passantums wird unterstrichen, als sich vor Rhodans Augen ein Stegsegment auflöst. Als die Auflösung fortschreitet, stürzt Rhodan fast ab, kann sich aber mit letzter Kraft retten. Der Sechste Bote muss an das Skelett denken, das er vor einiger Zeit auf dem Steg vorgefunden hat und beginnt sich zu fragen, wer außer den Boten Thoregons noch Zutritt zur Brücke hat und sie möglicherweise sabotieren könnte.

Als Rhodan die Brücke durch das Passantum drehen lässt, landet er nach einigen Versuchen vor dem Proto-Tor. Der Eingang wird ihm wie bei den früheren Versuchen verwehrt. Rhodan beschließt Hilfe bei den anderen Boten Thoregons zu suchen und geht über die Brücke nach Galorn. Dort trifft er auf Foremon und kurze Zeit später auf Kaif Chiriatha. Die Galornin hat schlechte Neuigkeiten für Rhodan. Über ihrer Heimatwelt Helter Baaken ist die Kosmische Fabrik SUVARI in Stellung gegangen und hat das galornische Volk als Geiseln vereinnahmt. Der Diener der Materie Pan Owwe verhält sich auf Helter Baaken ebenso barbarisch wie Ramihyn auf Terra. Pan Owwe entführt Galornen um sie zu enthaupten. Mit seinem Anzug der Zeit analysiert er dann ihre Schädel und schwelgt im Rausch ihrer vergangenen Lebenserfahrungen. Für die Galornen ist dieses Verhalten ein Schock und Kaif Chiriatha hat sich wie auch Rhodan, von einem Gang über die Brücke in die Unendlichkeit Hilfe erhofft. Gemeinsam beschließen sie über die Brücke zu gehen und vor dem Proto-Tor Einlass zu fordern.

Als Rhodan die Brücke erneut dreht, erblickt er eine große Stadt mit grazilen Gebäuden - ein Ort den weder er noch Kaif kennt. Er befiehlt seinem Passantum die Brücke erneut auszurichten, und zwar auf Rumbiak-Awy, einem Planeten von dem er sich erhofft den Ersten Boten zu treffen, welcher das Volk der Gestalter vertritt. Doch die Stadt in der Nähe des Pilzdoms ist leer und tot. Niemand begrüßt die Ankömmlinge. Rhodan erkennt das sein Plan alle Boten Thoregons zusammenzurufen von Anfang an zum scheitern verurteilt ist. Zudem kann er nicht wissen, dass sich der Erste Bote Jorim Azo gerade an Bord eines der Virtuellen Schiffe befindet. Rhodan weiß zu diesem Zeitpunkt nicht, das der Diener der Materie Noge Byzan Ore'Olk das Volk der Gestalter unter seinen Einfluss genommen hat und ihm vorgaukelt, die letzten, existierenden Lebensformen im Universum zu sein. Eine Vorstellung, welche die Gestalter an den Rand des Wahnsinns treibt.

Die nächste Station die Kaif Chiriatha und Rhodan ansteuert ist der Baolin-Deltaraum. Auch im Lebensraum der letzten Baolin-Nda ist eine Kosmische Fabrik in Stellung gegangen. Ein Diener der Materie mit Namen Mkammer hält den Deltaraum unter Kontrolle, hat aber bisher die beiden letzten Baolin-Nda nicht behelligt. Tautanbyrk lehnt Rhodans Bitte ihm auf die Brücke zu folgen gleich aus mehreren Gründen ab. Seine Partnerin könnte den Gang über die Brücke nicht verkraften und ist kurz davor, neues Leben zu gebären. Zum anderen ist das Äolentor seit kurzem aus dem Deltaraum verschwunden, was eine Instabilität der Hyperaumblase zur Folge hat. Rhodan muss enttäuscht und ohne Unterstützung der Baolin-Nda den Deltaraum wieder verlassen.

Auch als die beiden Boten Kenteullen ansteuern um die Nonggo zu kontaktieren, eröffnet sich ihnen dasselbe Bild des Chaos. Hier ist es Parr Fiorano mit seiner Kosmischen Fabrik KYMBRIUM, der die Nonggo und damit auch die gestrandeten Terraner des Stadtteils Kalkutta in seiner Gewalt hält. Parr Fiorano wartet wie alle Diener der Materie auf den "Exekutionsbefehl". Bis dies geschieht, quält er seine Geiseln uns setzt dabei seinen "Anzug der Garavitation" ein. Der Diener der Materie lässt die Sphärenräder mit wechselnder Geschwindigkeit rotieren und hat das Netzwerk der Nonggo unterbrochen. Somit ist auch von diesem Thoregon Volk keine Hilfe zu erwarten.

Als die beiden Boten Thoregons auf die Brücke zurückkehren ist sie immer mehr in Auflösung begriffen. Das Begehen der wird zusehends lebensgefährlicher, da sich immer mehr Stege auflösen. Als Kaif Chiriatha einen Moment verweilt und nach galornischer Art meditiert, sieht sie für einen Augenblick ihre Zukunft vor sich - und ihren eigenen Tod, der sie auf der Brücke ereilen wird. Rhodan will diese Vision nicht wahr haben und drängt weiter nach Hilfe zu suchen. Doch auch bei den Gharrern sucht er vergebens, denn die Kosmische Fabrik ROA KERENA ist bereits in Stellung gegangen. Tomjago, unter den Dienern der Materie "der Sturm", setzt das System von Thagarum seinen verheerenden Albträumen aus. Auch Rhodan und Kaif Chiriatha unterliegen der Wirkung seines "Anzuges des Traums" und der Sechste Bote kann sich nur durch Hilfe Moos zurück auf die Brücke retten.

Beim nächsten Versuch befiehlt Rhodan dem Passantum noch einmal das Proto-Tor anzusteuern. Statt dem Proto-Tor zeigt sich jedoch ein Ausgang zu einer unbekannten Stadt mit schwarzen, fensterlosen Gebäuden und hohen, dunklen Türmen. Weder Kaif noch das Passantum kennen diesen Ort. Die Brücke scheint seltsamerweise blockiert zu sein und lässt sich nicht weiterdrehen. Dann kommt es zu einem Zwischenfall. Bullige Gestalten eilen auf das Tor zu und schleudern halb mechanisch, halb automatische Waffen auf die beiden Boten. Obwohl die Wesen, deren Körper zweifellos mit Rhodans Skelettfund zusammenpassen, nicht in den Pilzdom eindringen können dürften, scheinen sie die beiden Boten durch das Nebelfeld auf der Brücke wahrzunehmen und greifen ohne Warnung an. Kaif Chiriatha wird dabei tödlich verletzt und nimmt Rhodan das versprechen ab, ihren Körper nach Galorn zu bringen, um ihn den Feldern der Schriften zu übergeben.

Nachdem Rhodan Kaif Chiriatha auf Galorn bestattet hat, kehrt er zum Proto-Tor zurück. Diesmal öffnet sich ihm das Tor und der Sechste Bote tritt auf einen riesigen Pilzdom hinaus. Ihn umgibt absolute Dunkelheit, kein Stern ist zu sehen. Doch plötzlich zeigt sich in der Unendlichkeit des Nichts ein vertrautes Bild gegen die Absolute Schwärze des Hintergrunds. Wanderer! Der Kunstplanet von ES!

29. April 1291 NGZ: Der Verband aus 6 Superintelligenzen, 18 Virtuellen Schiffen und der SOL sind vor einem gigantischen Pilzdom angekommen. Das Gebilde schwebt scheinbar mitten im endlosen Nichts. Die Abmessungen des Körpers sind gigantisch und Gucky prägt kurzerhand den Begriff "Megadom". Der Megadom steht inmitten eines rätselhaften Raumabschnitts, der den bekannten Gesetzmäßigkeiten des Normalraumes in vieler Hinsicht wiederspricht. So herrscht in dem 0,82 Lichtjahre durchmessenden Raum ein absolutes Vakuum, ein Phänomen das es eigentlich nicht geben dürfte, da es auch im Leeraum immer wieder zu spontaner Quantenbildung kommt. Bully vermutet, dass der Raum um den Megadom, der mit dem rätselhaften PULS identisch zu sein scheint, ein eigenes Universum bildet, in dem die Ordnungsmächte aufgrund seiner hyperphysikalischen Eigenschaften keinen Einfluss haben.

Gan Granko Ranka! Das Tauchen durch die Ewigkeit! Das halutische Schiff TAUCOON wird mit 25000 Guan a Var nach DaGlausch versetzt und materialisiert unmittelbar am Rand des Kessels. Atlan, der wie alle lebenden Wesen an Bord der TAUCOON von dem Sprung schwer mitgenommen wird, macht am Rande des Kessels Millionen Raumschiffe aus. Eine gigantische Armada hat sich um das hyperphysikalische Zentrum der Doppelgalaxie versammelt, darunter auch zwei Kosmische Fabriken.

Mondra Diamond: Mondra ist hochschwanger und längst überfällig. Ihre Schwangerschaft ist ein den elften Monat eingetreten und noch immer weigert sich Mondra die Geburt ihres Kindes einzuleiten. Sie steht mit dem Ungeborenen in mentaler Verbindung und nimmt über das Kind Eindrücke aus dem Umfeld des PULSES war. Mondra verschweigt, das die Bilder die ihr von dem Kind übermittelt werden, sich ihr monochrom darstellen. Als Mondra den Haluter Blo Rakane bittet, ihr bei der bevorstehenden Geburt beizustehen, kommt Bewegung in die 6 Superintelligenzen. Sie formieren sich nahe dem Megadom in einer Sechseck Formation und bündelt ihre geistigen Kräfte für einen mentalen Ruf, der so stark ist, dass er von allen Psi begabten Wesen im PULS wahrgenommen wird.

Alaska Saedelaere, noch immer Kommandant des Virtuellen Schiffes VIRTUA/18, das er auf den Namen KYTOMA umgetauft hat, erfährt von der Ankunft Perry Rhodans auf dem Balkon des Megadoms im Zentrum des PULSES . Dem Träger der Haut wird die Botschaft übermittelt, das Lotho Keraete den Sechsten Boten persönlich abholen wird. Alaska wird kurz darauf von seiner Schiffsseele Vaiyatha über die Ankunft von 25000 rätselhaften Objekten informiert, darunter ein schwarzes Kugelraumschiff der Haluter. Als Alaska mit seinem Virtuellen Schiffe aufbricht um der Besatzung der als mittlerweile identifizierten TAUCOON beizustehen, kann er aus dem Wrack 8 Personen, darunter Icho Tolot und Atlan retten. Jorim Azao, der Erste Bote Thoregons und Vertreter der Gestalter, schwebt noch immer im Mikrokosmos der VIRTUA/18. Der Gestalter meldet sich bei Alaska und gibt an, dass die Virtuellen Schiffe umgehend in den Pulk der Sonnenwürmer einzutauchen und sich für ein großes Ereignis bereithalten sollen. Die Gestalter werden schließlich für die Aufgabe vorgesehen, die Sonnenwürmer zu lenken, die mit ihrer energieverzehrenden Funktion den Energiehaushalt des PULSES regeln und den Überdrück des Kessels abbauen sollen. Mit dieser Aufgabe wird die Vernichtung von DaGlausch durch ein ultimatives Kesselbeben schließlich verhindert.

Perry Rhodan, der noch immer auf dem "Balkon" des Megadoms wartet, erhält endlich Besuch. Aus dem sich annähernden Kleinraumschiff entsteigt Lotho Keraete, der Bote von ES. Rhodan, der sich von Keraete Hilfe für die gepeinigten Thoregon Völker erhofft wird jedoch zunächst enttäuscht. ES ist unabkömmlich, wird ihm vom Boten der Superintelligenz mitgeteilt. Stattdessen liegt es in Rhodans Hand Thoregon und vielleicht das ganze Universum zu retten. Diese Eröffnung trifft Rhodan wie ein Schock. Als nächstes hört er die Erklärung Keraetes, über die wahre Bedeutung Thoregons: Thoregon ist der Versuch von 6 Superintelligenzen, sich von der kosmologischen Zweiteilung aus Ordnung und Chaos zu lösen. Rhodan erfährt weiter, dass es den Kosmokraten mit so genannter Virtueller Materie möglich ist, von jenseits der Materiequellen in das geschehen des Universums einzugreifen und auch auf Superintelligenzen einzuwirken. Die Virtuelle Materie oder auch der Ultimate Stoff, den die Kosmischen Fabriken in einem aufwendigen Verfahren über Jahrtausende einsammeln, ist das wichtigste Trägermedium kosmokratischer Macht im Universum. Keraete fügt an, das es hin und wieder einen "Blinden Fleck" im Kosmos gibt, in dem keine Virtuelle Materie entstehen kann. Einen solchen Ort können die Kosmokraten nicht betreten und keine Macht in ihm ausüben. Dieser Ort wird auch PULS genannt.

Rhodan beginnt die Zusammenhänge zu verstehen. Die Kosmokraten bekämpfen Thoregon, um die Bildung eines Raumes zu verhindern, der sich ihrer Kontrolle und Macht entzieht. Auf Rhodans Frage, wer die Pilzdome und die Brücke in die Unendlichkeit gebaut hat, erfährt der Sechste Bote nur, das die technischen Voraussetzungen für dieses Transportsystem von einer uralten Rasse geschaffen wurden, die selbst ES unbekannt ist. Thoregon soll "um" die Brücke und den PULS entstehen. Auch über die Herkunft und Rolle der Helioten kann Lotho Keraete keine eindeutigen Auskünfte geben - nur soviel, dass sich die Energiewesen in den Dienst Thoregons gestellt haben. Keraete erklärt Rhodan, das die Anwesenheit der Kosmischen Fabriken am Rand des Kessels eine Bedrohung für Thoregon darstellt und er auserwählt wurde, mit dem Kosmokraten Hismoom über die Zukunft der Koalition zu verhandeln. Doch zunächst soll Rhodan die Gelegenheit bekommen Mondra Diamond wieder zu sehen.

Am 30. April 1221 treffen Rhodan und Mondra nach langer Zeit wieder zusammen. Ihnen bleibt nicht viel Zeit und so erfährt Rhodan das sein ungeborener Sohn über besondere Fähigkeiten verfügen wird. Kurz darauf wird Rhodan von Alaska Saedelaere mit der VIRTUA/18 an den Rand des Kessels gebracht, wo der Kosmokrat Hismoom an Bord der Kosmischen Fabrik NAR SARENNA auf ihn wartet. Hismoom manifestiert sich wieder in Körpern der Maunari, die während seiner Manifestierung zu Schlacke verbrennen. Der Kosmokrat droht den Galaxien Thoregons und seinen Völkern unglaubliche Konsequenzen an, sollte der PULS einsetzen. Hismoom spricht eine deutliche Sprache und Rhodan glaubt den Drohungen, dass die Kosmokraten alles Leben in den 6 Galaxien zu vernichten werden.

Rhodan droht im Gegenzug die Konsequenz an, dass die 6 Superintelligenzen, die nun den Rat von Thoregon bilden, den PULS immer weiter ausweiten werden und so den Machtbereich der Kosmokraten mehr und mehr beschneiden. Schließlich kann Rhodan einen Kompromiss erwirken, der als "Vertrag von DaGlausch" in die Geschichte eingeht. Hismoom erklärt sich bereit, jegliche Einflussname der Kosmokraten und Chaotarchen im Bereich der 6 Galaxien Thoregons einzustellen, wenn der PULS im Gegenzug nicht über seine derzeitige Größe ausgedehnt wird. Mit einer rätselhaften Andeutung, dass nach dem Rückzug der Ordnungsmächte nun die Zeit des tausendjährigen Krieges gekommen sei, verabschiedet sich der Kosmokrat aus dem Normaluniversum. Mit seinem ausgehandelten Vertrag kehrt Rhodan in den PULS zurück, wo die Konstitution Thoregons abgeschlossen ist und der PULS eingesetzt hat.

Bevor jedoch Rhodan in das Zentrum des PULSES zurückkehrt, entsendet ES die SOL zu einer besonderen Mission an einen Ort namens Segafrendo. Ein Kokon, der spezielle Anweisungen einschließt, wird von Lotho Keraete an die Besatzung übergeben. Der Kokon wird die Anweisungen zur bevorstehenden Mission nach dem passieren des Megadoms freigeben, der den PULS mit der fernen Galaxis Segafrendo verbindet. Außer das die Mission in Segafrendo lebenswichtig für Thoregon und seine Völker ist, gibt ES keinen Hinweis an die Besatzung der SOL weiter - nur soviel, Mondra und Delorian Rhodan müssen die Mission unbedingt begleiten.

Bully, der sich nicht der neuen Mission anschließt, überbringt Rhodan die traurige Nachricht, dass die SOL mit Mondra und seinem Sohn bereits über den Megadom mit unbekanntem Ziel abgeflogen ist. Rhodan nimmt die Nachricht äußerst niedergeschlagen auf, denn Keraete stellt die Rückkehr der SOL nicht vor Ablauf der nächsten 20 Jahre in Aussicht.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Thomas Rabenstein zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 16. Juni 2006 in die Datenbank eingepflegt

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