Zusammenfassung von Zyklus Nr. 28

Die heliotischen Bollwerke

Mit Band 1876 beginnt der neue Thoregon Teilzyklus: "Die Heliotischen Bollwerke" - und das mit einem Knalleffekt! Die Nonggo erscheinen am Rande des Sol-System und überbringen im Auftrag der Organisation Thoregon das Heliotische Bollwerk.
Cistolo Kahn steht der schwierigen Aufgabe gegenüber, mit den Nonggo-Vertretern zu verhandeln. Die Nonggo halten unbeirrbar an ihrem Entschluss fest, das Bollwerk im Sonnensystem zu verankern. Das ändert sich auch nicht als Kahn ihnen den Einflug verweigert. Der politische Druck des Parlaments auf Terra nimmt zu und man verlangt, die Nonggo mit Waffengewalt zu stoppen. Alle Versuche des LFT Kommissars die Nonggo mit Verhandlungen außerhalb des Sonnensystems zum stoppen scheitern. Die Nonggo bestehen an der Fortführung der Installation mit dem Argument, das Konstituierende Jahr stehe bevor. Kahn erhält den Befehl gegen die kleine Flotte der Nonggo vorzugehen, verzichtet aber bewusst auf Gewalt und beauftragt stattdessen Bré Tsinga mit einer Profilanalyse der Fremden.
Bré bekräftigt ihren Eindruck, dass von den Nonggo keinerlei Gefahr für Terra und das Sonnensystem ausgeht. Cistolo Kahn setzt sich über die Mehrheitsentscheidung des Parlaments hinweg und lässt die Nonggo gewähren. Die Flotte der Nonggo verankert das Bollwerk nahe Trokan und geben es den Terraner zur Besichtigung frei. Die Unterhändler der Nonggo geben nur wenige Informationen Preis. So verweisen sie ständig auf einen bis jetzt noch unbekannten "Einsatzleiter", der die Terranern detailliert in der Funktion des Bollwerks unterweisen soll. Als sich der "Einsatzleiter" jedoch nicht zeigt, geben die Unterhändler erste Informationen über die Funktion der Riesenwabe preis. Demnach soll die mit technischen Mitteln den Raum verbinden können und helfen, dass sich die Völker der Nonggo, der Terraner und der bis dato unbekannten Gestalter austauschen können. Am 30. September 1289 NGZ beginnt das Heliotische Bollwerk mit seiner mysteriösen Tätigkeit.......
Camelot: Auf Camelot sorgt die so genannte "Black-Box" für Aufregung. Jener schwarze Kasten, den Perry Rhodan von Ernst Ellert am Ende der Mission an der Großen Leere erhalten hatte, verschwindet aus dem eigens eingerichteten Tresorraum und erscheint an verschiedenen Punkten Camelots. Die "Black Box" entwickelt ein Eigenleben und macht sich auf die Suche nach Perry Rhodan. Die Wissenschaftler Camelots sind überzeugt, das die Box ihren Inhalt an den Zellaktivatorträger übergeben möchte. Die ersten Versuche die Box wieder "einzufangen" scheitern. Am Ende gelingt es den Wissenschaftlern doch, sie mit einem Paratronschirm zu umschließen und festzuhalten. Auch wenn die Box zunächst keine genauere Auskunft über ihren Zweck gibt, so erklärt sie doch später Atlan, das sie sich nur für Perry Rhodan öffnen wird. Alaska Saedelaere identifiziert den Gegenstand im Innern der Box als Passantum. Es muss einen Zusammenhang mit dem Erscheinen der Nonggo und der Aktivität der Box geben....
Die Genesung Ronald Tekeners schreitet fort. Der Terraner beginnt sich langsam von den verheerenden Nebenwirkungen des IQ Dimmers zu erholen. Dao Lin H'ay ist bei ihm, als er aus der langen Ohnmacht erwacht.
Mimas: Mehrere Dinge geschehen gleichzeitig. Die Black Box auf Camelot sendet einen gerichteten Funkimpuls in Richtung Sol-System, das Heliotische Bollwerk beginnt seine Tätigkeit und Kallia Nedrun erwacht aus ihrem langen Koma. Die Black Box auf Camelot, Kallia Nedrun und die Nonggo wiederholen die Aussage das Konstituierende Jahr würde beginnen.
1. Oktober 1289 NGZ, "Das Konstituierende Jahr beginnt" - Das waren eine der ersten Worte, als Kallia Nedrun aus ihrem langen Koma erwachte, gerade als das Heliotische Bollwerk mit seiner geheimnisvollen Tätigkeit begann. Vom ersten Augenblick an entwickelt Kallia eine seltsame Zielstrebigkeit, das Heliotische Bollwerk zu besuchen. Selbst Myles Kantor kommt dieses Verhalten merkwürdig vor und er hat das Gefühl, nicht mehr seine Kallia vor sich zu haben.
Als die Nonggo den ersten Testlauf der Heliotischen Wabe ankündigen, folgen Myles Kantor und Kallia der LFT Delegation auf das Bollwerk. Die Tatsache, dass der mehrmals zuvor erwähnte Einsatzleiter nicht erscheint, verwirrt die Nonggo. Die Verhandlungsführer Galtarrad und Zygonod entschließen sich einige Geheimnisse des riesigen Apparates preiszugeben. Die Terraner erfahren, dass die Heliotische Wabe den Raum verbinden kann und so einen Kontakt zwischen Zivilisationen ermöglicht, die viele Millionen Lichtjahre auseinander leben. Um diese technische Meisterleistung durchzuführen, muss das Standortsystem vom Heliotische Bollwerk faktorisiert werden. Dabei handelt es sich um eine Vermessung der Raum-Zeit Komponenten eines Ortes, der dann im Speicher des Bollwerks abgelegt wird.
All diese Informationen erhalten die Terraner an Bord des Bollwerkes, als sich Kallia von der Delegation absetzt und im Bollwerk untertaucht. Mehrere TLD Agenten beginnen damit nach Kallia zu suchen, während sich Myles Kantor meldet als einer der ersten Terraner zusammen mit einem Faktorelement zum Planeten der Nonggo versetzt zu werden. Der Testlauf scheint gelungen zu sein. Das Faktorelement, ein Ausschnitt der Erdoberfläche nahe Terranias, wird zum Planeten der Nonggo versetzt. Im Heliotische Bollwerk des Sonnensystems finden die Terraner die tote Kallia Nedrun auf, deren Körper auf furchtbare Weise zugerichtet ist. Jede Zelle des Körpers wirkt wie aufgeschäumt, genau wie bei dem toten Zentrifaal, den Perry Rhodan und Reginald Bull im sabotierten Drachenhort von Galorn fanden.
Der Erste Probelauf der Heliotischen Wabe ist ein voller Erfolg. Das Faktorelement von Terra materialisiert planmäßig auf dem Heimatplaneten der Nonggo, nahe der Hauptstadt Kenteullen. Terraner wie Nonggo sind fasziniert von den Vorteilen für beide Rassen, die der Kontakt durch das Heliotischen Bollwerk ermöglicht. Während die terranische Delegation, der unter anderem Myles Kantor und Bré Tsinga angehören, Kenteullen, die Metropole der Nonggo kennen lernt, materialisiert auf Terra ein Faktorelement vom Planeten der Nonggo. Der Austausch scheint reibungslos von statten zu gehen. Als die Faktorelemente zu ihren Ursprungsorten zurückversetzt werden, erfährt Myles vom Tod seiner Lebensgefährtin Kallia Nedrun, die unter mysteriösen Umständen im Heliotischen Bollwerk ums Leben gekommen war. Myles kann zunächst diese Nachricht nicht verkraften - es kommt zum Zusammenbruch.
Während Myles auf Titan behandelt wird, wo sich auch Kallias Leichnam befindet, starten die Nonggo neue Versuche mit der Heliotischen Wabe. Auf der Erde formiert sich währenddessen eine Bürgerinitiative die sich "Neue Wahrheit 1289" nennt. Die Anhänger dieser Bewegung, die von dem Terraner Ying Tseyung angeführt werden, möchten erreichen, dass die Nonggo sich mitsamt dem Heliotischen Bollwerk aus dem Sol-System zurückziehen und die Entscheidung über die Installation dieses gigantischen Bauwerks in die Hände der Terraner gelegt wird. Die Initiative befürchtet außerdem eine Gefahr für die Planeten des Sonnensystems, die von der ungeheuren Kraftquelle des Bollwerks ausgeht. Als ob sich die schlimmsten Befürchtungen der Initiative bewahrheiten sollten, kommt es zu Unregelmäßigkeiten beim Ablauf des letzten Versuchs.
Nonggo wie Terraner müssen zusehen, wie der Energiekern des Bollwerks außer Kontrolle gerät und zu explodieren droht. Wohl wissend, das eine solche Explosion für das gesamte, innere Sonnensystem verheerende Folgen hätte, beschließen die Terraner durch Transformbeschuss einen Strukturriss zu erzeugen, durch den sich die erwartete Energieentfaltung entladen kann. Doch es kommt ganz anders. Die Erbauer des Heliotischen Bollwerks selbst haben für den schlimmsten Fall der Fälle eine Sicherheitsschaltung installiert. Kurz bevor das Heliotischen Bollwerk vom Energiekern vernichtet wird, öffnet sich eine Strukturlücke durch die alle Energien abfließen können. Trotzdem gibt es bei der Katastrophe viele Opfer zu beklagen. Auf Terra bleiben nach der Zerstörung des Bollwerks 2 Bereiche zurück, die durch die Faktordampf-Barriere abgetrennt sind. Man kann davon ausgehen, dass auf dem Planeten der Nonggo die terranischen Gegenstücke erschienen sind. Als Resümee bleibt vorerst der Verdacht, dass Kallia Nedrun vor ihrem Tod das Bollwerk sabotiert haben muss. Mit den Nonggo geht eine seltsame Veränderung vonstatten. Die Flotte der Balkenspindeln rückt ab und die Nonggo zeigen deutliche Veränderungen im Verhaltensmuster. Es scheint, als ob der Rückschlag etwas in ihnen verändert hat.
Die Nonggo haben nach der Zerstörung des Heliotischen Bollwerks das Sol-System wieder verlassen. Zurück bleibt ein länglicher Kasten im All, in dessen Inneren die Terraner nach kurzer Untersuchung einen Nonggo vorfinden. Der Nonggo befindet sich in einem beklagenswerten Zustand und bedarf der physischen wie psychischen Betreuung. Die Terraner begreifen, dass die Nonggo tatsächlich ein Wesen aus ihrer Mitte als "Sündenträger" für die Katastrophe um das Heliotischen Bollwerk zurückgelassen haben. Bré Tsinga, von Beruf Xenopsychologin und emphatisch veranlagt, übernimmt die Aufgabe sich um den gebrochenen Nonggo zu kümmern. Ihr Ziel ist es mehr über dieses mysteriöse Volk zu erfahren und hilfreiche Informationen über die zwei Faktorelemente zu sammeln, die nach der Vernichtung des Bollwerks auf Terra zurückgeblieben sind - und das erweist sich als zunehmend wichtiger, denn auf Terra häufen sich merkwürdige Vorfälle. Im Terranischen Zoo werden Tiere verstümmelt, Menschen werden entführt und es passieren unerklärliche Einbrüche.
Der Verdacht erhärtet sich, dass diese Vorfälle mit den zwei zurückgelassenen Faktorelementen zu tun haben. Die Erste Terranerin lässt zwar die zwei Faktorelemente abriegeln, befiehlt jedoch vorerst militärische Zurückhaltung. Der Grund dafür ist die Vermutung, das hinter den FaD-Barrieren der beiden Faktorelemente Nonggo eingeschlossen sind, die kurz vor versagen des Bollwerks auf die Erde versetzt wurden. Als ein Erkundungsteam in eines der Faktorelemente eindringt, findet es nur ein unbewohntes Bauwerk vor. Bré Tsinga bringt den Sündenträger Genhered zu diesem Bauwerk und kann dabei dem Nonggo, der endlich zu der Sabinnerin Vertrauen fasst, einige wichtige Informationen entlocken.
Das leere Bauwerk stammt offensichtlich aus Kenteullen, der Hauptstadt der Nonggo. Außerdem erfährt die Sabinnerin, das Genhered der Projektleiter für die Installation des Heliotischen Bollwerks im Sol-System war und deshalb als Sündenträger ausgewählt wurde. Als Terraner jedoch in das zweite Faktorelement nahe Terrania eindringen, kommt es zur Katastrophe. Äußerst aggressive Wesen, die sich Dscherro nennen, erwarten die Terraner und richten ein unglaubliches Gemetzel an. Die Dscherro verfügen über Waffensysteme, die auf 5-D Basis operierende Geräte, wie SERUNS, Kampfroboter oder Gleiter fehlschalten können. Durch die körperliche Überlegenheit der Dscherro, sind die völlig überraschten, terranischen Verbände hoffnungslos unterlegen und nach kurzer Zeit zerschlagen......
Oktober 1289 NGZ, Während die Terraner die Gefahr die von den Dscherro ausgeht zu realisieren beginnen und das Faktorelement in der Nähe Terranias mit Truppen umstellen, beginnt Bré Tsinga erste Fortschritte im Kontakt zu dem Sündenträger der Nonggo zu machen. Sie erlebt eine von Genhered ausgelöste Projektion, die das Teuller-System zeigt. Verblüfft stellt Bré fest, das die Nonggo nicht auf Planeten sondern auf so genannten Sphärenrädern leben, gigantische Konstruktionen, die riesigen Raumstationen gleich die Städte der Nonggo tragen.
Innerhalb des Faktorelements spielen sich derweil für die Terraner unsichtbare Vorgänge im Stammesgefüge der Dscherro ab. Der Stammesführer, genannt Taka, möchte die verschleppten und gefangenen Terraner als Faustpfand für Verhandlungen mit den Terranern benutzen. Dem Taka scheint klar zu sein, das er mit seinen 60000 Dscherro, die durch das plötzlich im Thorrtimer-System aufgetauchte Heliotische Bollwerk nach Terra versetzt wurden, gegen die zahlenmäßige sowie technische Überlegenheit der Terraner keine Chance hat. Dem entgegen steht die Meinung einiger seiner Unterführer, so genannte Serofen, die sich für eine kämpferische Haltung entschieden haben. Eine zentrale Figur in diesem Putsch scheint der Kämpfer Fellokk zu spielen. Fellokk hat zwar nicht den Rang eines Serofen ist jedoch bei allen Kriegern sehr angesehen und findet auch Unterstützung bei einigen der wichtigen Serofen. Es gelingt Fellokk schließlich den Taka zu töten und die Kämpfer der Dscherro für sich zu gewinnen. Die Zeichen stehen auf Kampf - ein Wahnsinn angesichts der Tatsache, das Terrania und seine Bürger nur wenige Kilometer entfernt sind.
10. Oktober 1289 NGZ, Fellokk, der neue Taka der Dscherro, scheint tatsächlich seinen Wahnsinnsplan umsetzen zu wollen und zum Großangriff auf Terrania City zu blasen. Als die Dscherro Krieger hinter der FaD-Barriere hervorbrechen, geschieht das erneut zur völligen Überraschung der LFT Führung. Trotz massiver technischer und zahlenmäßiger Überlegenheit, gelingt es den Terranern nicht den wütenden Dscherro Kriegern Einhalt zu gebieten. Die Bodentruppen der Terraner müssen eine Schlappe nach der anderen hinnehmen und zusehen, wie die Dscherro-Kämpfer in Terrania City einfallen und sich mit ihren Kampfgleitern langsam zum Raumhafen vorarbeiten. Am Rande dieser Schlacht spielen sich viele Tragödien ab, die sich aus der skrupellosen Vorgehensweise dieser barbarischen Wesen ergeben.
11 Oktober 1289 NGZ, Die Dscherro setzen ihren Angriff auf Terrania fort. Als Cistolo Khan mit Härte antworten will und mit seinem Flaggschiff in das Faktorelement der Dscherro einfliegt, benutzen die Dscherro Menschenmassen als lebende Schutzschilde um ihre Festung vor den Waffen des Kugelschiffes zu schützen. Cistolo Khan muss die Offensive abbrechen, will er nicht noch mehr Menschenleben gefährden. Fellokks Rechnung geht auf. Er kann seine Dscherrokämpfer erfolgreich in Richtung Raumhafen schicken und das HQ-Hanse einnehmen. Damit haben die Dscherro die Schaltstation der Menschheit in der Hand. Als letzte Meldung dringt in das Chaos von Terrania die Nachricht, Perry Rhodan sei aus dem Pilzdom von Trokan gestiegen.
Kenteullen: 5. Oktober 1289 NGZ, Die Handlung blendet in jenen Bereich des Universums um, in dem der durch das Faktorelement eingeschlossene Stadtteil Kalkuttas materialisiert ist. Die zweite Bürgermeisterin Loura Gaikunth erlebt den Ortswechsel mitsamt einem großen Teil ihres Regierungsbezirkes und muss sich an die neue Situation anpassen. Inmitten des Stadtteils, und innerhalb des Faktorelements steht nach der räumlichen Versetzung ein Pilzdom. Loura Gaikunth kennt die Funktion dieses Bauwerkes und beginnt eine vorsichtige Untersuchung. Ihr Hauptbestreben ist es die Terraner innerhalb der FaD-Barriere zur Besonnenheit zu bewegen und die Situation in den Griff zu bekommen. Bei einer Erkundung außerhalb des Faktorelements erkennt die zweite Bürgermeisterin, das ihr Stadtteil auf einem gigantischen Rad materialisiert ist - einem Sphärenrad der Nonggo.
Es wird auch die Geschichte des terranischen WissenschaftlersTautmo Aagenfelt erzählt, der beim ersten Besuch der Terraner auf Kenteullen unter mysteriösen Umständen verschwunden ist. Tautmo hat sich im System der Nonggo verirrt, verliert seinen Serun und versucht einen Ausweg aus der fremdartigen Umgebung zu finden. Als Tautmo von einem Nonggo gefunden wird glaubt er sich gerettet, muss aber bald feststellen, das sich seine Situation nicht wesentlich verbessert hat. Die Nonggo verhalten sich merkwürdig, beginnen zu rasen und schlagen um sich. Einer der Fremden gibt als Ursache den Zusammenbruch des Neuron an - etwas unter dem sich der Wissenschaftler zu diesem Zeitpunkt nichts vorstellen kann.
Tyra Ndoram bringt während dessen wichtige Erkenntnisse von einer weiteren Erkundung außerhalb der FaD-Barriere mit. Die wissenschaftliche Referentin hat exakte Daten von der Umgebung in die der Stadtteil Kalkuttas versetzt wurde. Sie erkennt die Struktur und Größe des Sphärenrades auf das die Terraner versetzt wurden. Gleichzeitig als Tautmo die seltsamen Veränderungen der Nonggo wahrnimmt, registrieren die Terraner unerklärliche Computerstörungen. In dieses Durcheinander tritt Perry Rhodan, Reginald Bull und Foremon aus dem Pilzdom.
Was die verschollenen Terraner des versetzten Stadtteils von Kalkutta als unerwartete Computerstörungen und seltsame Veränderung des Persönlichkeitsbildes der Nonggo registrieren, ist der totale Zusammenbruch des Neuronischen Netzes von Kenteullen. Die schlimmste für die Nonggo denkbare Katastrophe ist tatsächlich eingetreten, die Abtrennung von der für alle so wichtigen Verbindung untereinander sowie zu allen technischen Einrichtungen der Sphärenräder. Die Nonggo reagieren auf dieses Ereignis mit schweren psychischen Störungen und innerhalb von wenigen Minuten bricht auf allen 12 Sphärenrädern des Teuller-Systems das Chaos aus. Während der Zusammenbruch fortschreitet erinnert sich der Nonggo Down Kempesch Kort an lang zurückliegende Zeiten, in denen ein ähnlicher Fall bereits einmal eingetreten ist.....
Die Geschichte erzählt von KONT, einem autarken, hochtechnisierten Flugkörper mit künstlichem Eigenbewusstsein dessen einzige Aufgabe es ist, möglichst viele Daten über fremde Zivilisationen zu sammeln. Der vordergründig ehrenwerte Auftrag ist jedoch für die kontaktierten Völker in den wenigsten Fällen ein Segen, da das Erscheinen des KONT mehr Chaos verursacht als Gutes. Ein Beispiel erzählt die Geschichte über den Kontakt mit den Blautiden, ein anderes vom Zusammenstoß mit den Pharynx. Als trauriger Höhepunkt wird der Exodus der Frohn geschildert der durch die Ankunft des KONT ausgelöst wird. Die hochtechnisierten Völker bezeichnen den KONT bald als Chaosmacher.
Nach der Kotaktaufnahme der Helioten mit den Nonggo und deren Aufnahme in die Organisation Thoregon erhalten die neuen Mitglieder den Auftrag KONT oder Goujirrez, den Chaosmacher von Norrowwon wie der Kontakter noch genannt wird, auszuschalten, was den Nonggo offensichtlich nicht in letzter Konsequenz gelingt - denn nach einer weiteren langen Periode in der KONT inaktiv war, gelingt es Shabazza die kosmische Gefahr zu reaktivieren.
In einem Rückblick erfährt der Leser wie SHABAZZA den durch die Nonggo und die "Grube" paralysierten KONT befreit und ihm den Weg in das Teuller-System weißt. Der KONT nimmt diese Offerte an und bringt durch seinen Eingriff in das Neuronische Netz der Nonggo das Leben auf allen Sphärenrädern in Gefahr. Ein Zweites Mal kann ein Nonggo, diesmal der zukünftige Bote Zenndicyl Pervorat Zeun eine Grube aktivieren und den KONT lahm legen.
Als die Heliotischen Bollwerke durch SHABAZZAS Sabotage explodieren, darunter auch jenes im Teuller-System, versagt die Grube und der KONT wird erneut aktiv. Er schlägt gnadenlos zu und bringt das Neuronische Netz der Nonggo zum Zusammenbruch, was für die Bewohner des Teuller-Systems einer Katastrophe gleichkommt. Als Perry Rhodan aus dem Pilzdom von Kenteullen steigt, ist das Chaos perfekt.
Er erfasst die kritische Situation und kann mit Hilfe des Blauen Anzugs der Galornen in den KONT eindringen.
Rhodan erkennt dabei wer oder was sich hinter dem KONT verbirgt. Der KONT ist ein Scout der Kaiserin von Therm, der vor vielen tausend Jahren ausgeschickt wurde um Kontakt zu anderen Zivilisationen aufzunehmen. Rhodan kann den KONT reparieren und seiner ursprünglichen Mission wieder zuführen. Der KONT verspricht als erstes für die Wiedergutmachung der geschädigten Völker zu sorgen.
12 Oktober 1289 NGZ, Rückblende in das Chaos von Terrania. Die Hauptstadt der Erde ist nicht wieder zu erkennen. Überall Trümmer, Brände und Tote. Die Kämpfe mit den Dscherro flauen etwas ab und die Barbaren scheinen sich vorerst zurückzuziehen, für wie lange weiß niemand. Cistolo Khan nützt die Gelegenheit Verletzte zu bergen und Überlebende, die zum Teil ziellos durch die Trümmer wandern, zu evakuieren.
Zur selben Zeit tritt Perry Rhodan aus dem Pilzdom auf Trokan. Er bringt neue Informationen von den Nonggo und über den Verbleib des Faktorelements von Kalkutta. Zu Cistolo Khans Enttäuschung kann Rhodan jedoch nichts zur aktuellen Situation mit Dscherro beitragen. Rhodan ist zwar sehr betroffen, begnügt sich aber mit der Tatsache das Terra bei Atlan und Cistolo Khan in guten Händen ist. Bevor er über die Brücke in die Unendlichkeit nach Kenteullen zurückkehrt, überspielt er alle Informationen die er über die Nonggo und den Chaosmacher gesammelt hatte zu Atlans Serun.
Nach Rhodans Abschied fliegt Atlan zum Faktorelement nach Kalkutta um Bré Tsinga bei der Arbeit mit dem Sündenträger Genhered zu unterstützen. Dabei kommt die Kosmopsychologin nur langsam voran.
Ihre Hoffnung, den Nonggo durch die Aktivierung des Meso-Neurons des Nonggo Geschichtsmuseums aufzubauen scheitert, denn Genhered wurde der SBS Chip operativ entfernt. Erst die von Rhodan überspielten Daten wecken den Nonggo etwas aus seiner Lethargie. Als er allerdings von Atlan erfährt, das der vierte Bote Zenndicyl Pervorat Zeun vor bereits 60 Jahren den Tod erlitten hat bricht der Nonggo zusammen.
Er muss zu dem Boten eine enge Beziehung gehabt haben, denn er spricht von Zenndicyl Pervorat Zeun als Freund. Das Rätsel um Genhered wird zusehends größer.
Als Cistolo Khan von Taka Fellok endlich eine Antwort auf seine Verhandlungsangebote bekommt, ist allen bereits klar, dass es sich bei der scheinbaren Bereitschaft nur um eine weitere Finte geht sich einen Vorteil zu verschaffen. Um über eine Einstellung der Kämpfe zu verhandeln, besteht Fellok als Verhandlungsort auf dem HQ-Hanse. Cistolo Khan ist klar, das der Dscherro-Häuptling das hart umkämpfte Schaltzentrum Terranias in die Hand bekommen möchte, doch der Taka wird enttäuscht. Das HQ-Hanse ist evakuiert und ausgeräumt. Nur Paola Daschmagan, die erste Terranerin, erwartet die Dscherro und gibt sich als Geisel in die Hände des Taka. Wütend besetzen die Dscherro das HQ und sprechen üble Drohungen gegen Cistolo und die Terraner aus, denn sie fühlen sich um ihren Sieg betrogen. Trotz allem hat sich die Lage nicht zu Gunsten der Terraner verbessert - eher das Gegenteil ist der Fall. Da meldet sich Atlan mit einem Plan.....
Terrania kommt nicht zur Ruhe. Kurz nach Eroberung des HQ-Hanse setzen die Dscherro zu einer neuen Attacke gegen den Raumhafen von Terra an. Cistolo Khan begegnet dem Angriff mit Härte und kann Erfolge bei der Abwehr der Dscherro erzielen, was jedoch sofort den Tod unschuldiger Zivilisten nach sich zieht. Die Dscherro setzen noch immer skrupellos menschliche Geiseln ein um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Mitten in Cistolos Verzweiflung erscheint Atlans Geheimtruppe auf Terrania. Domino Ross, Arno Wosken und Rosa Borghan, drei mutige Siganesen von Camelot, die es sich zutrauen, in das Faktorelement einzudringen und Gousharan, die Burg der Dscherro, zu erkunden. Cistolo Khan, erst skeptisch, willigt schließlich in das Kommandounternehmen ein. Seine Skepsis kommt nicht von ungefähr. Viele seiner besten LFT Agenten sind bereits bei dem Versuch, unbemerkt in den Machtbereich der Dscherro einzudringen, ums Leben gekommen. Khan erteilt schließlich den Auftrag die Burg zu erkunden und einen sicheren Standort für einen Brückenkopf auszuspähen.
Die Siganesen benutzen die von den Dscherro erzeugten Tunnel um sich langsam an Gousharan heranzuarbeiten. Auf ihrem Weg kämpfen sie zunächst mit rein irdischen Gegnern, wie zum Beispiel Ratten.
Unbemerkt von den Dscherro gelingt es ihnen, in das Faktorelement und schließlich in die Burg einzudringen. Dort werden die 3 kleinen Menschen Zeuge unglaublicher Grausamkeiten. Sie beginnen damit die Burg zu erkunden....
Während Cistolo Khan auf raten Atlans ernsthaft überdenkt den Dscherro Verhandlungen anzubieten, beginnen die Siganesen erste Informationen über die an der FaD-Barriere zurückgelassenen siganesischen Roboter zu übermitteln. Es ist ihnen gelungen die Schirmfeldaggregate der Burg so zu manipulieren, dass eine Nanostrukturlücke geöffnet werden kann um einen geraffter Kurzimpuls zu senden. Unglücklicherweise wird ihr Funkimpuls von Bousseor, einem Footen, aufgefangen. Der Foote beschließt den merkwürdigen Impulsen nachzugehen. Während dessen senden die Siganesen so genannte "Milben" aus, kleine, etwa 3 Millimeter große, vollautarke Minispione, die wertvolle Aufzeichnungen und Hinweise liefern. Bousseor entdeckt die zurückgelassenen Roboter an der FaD-Barriere und vernichtet sie.
Wissend, das es in Gousharan Spione gibt, geht er auf die Suche nach den Siganesen. Es gelingt Bousseor tatsächlich Domino Ross mit einem Energienetz gefangen zu nehmen, jedoch rechnet der Foote nicht mit 2 weiteren "Kleinen Menschen". Er wird von Arno Wosken und Rosa Borghan seinerseits überwältigt und gefangen genommen. Es entwickelt sich ein Dialog zwischen den Siganesen und dem Footen. Am Ende beginnen die Siganesen dem Footen zu vertrauen der angibt, das sein Volk von den Dscherro gewaltsam in Gousharan gehalten wird. Die Siganesen nehmen Bousseor die Fesseln ab und werden schwer enttäuscht. Der Foote lockt sie in einen Hinterhalt, dem sie nur knapp entrinnen.
Während die Siganesen ums Überleben kämpfen, beginnt Taka Fellokk groß angelegt gegen mögliche Gegner in den eigenen Reihen vorzugehen. Viele Dscherro, hauptsächlich Sympathisanten des alten Taka, werden von Fellokks Häschern getötet.
Auch gegen die terranischen Geiseln begehen die Dscherro unglaubliche Grausamkeiten. Die Siganesen fassen den Plan mit gleichen Mitteln zurückzuschlagen und ihrerseits eine Geisel zu nehmen. Sie entscheiden sich für den Serofen Tschoch. Es gelingt den kleinen Menschen tatsächlich den Dscherro zu überwinden und mit ihm aus der Burg zu fliehen. Als die Siganesen erkennen, dass sie außer Tschoch noch andere unliebsame Begleiter haben ist es fast zu spät. Aus allen Winkeln des Dscherro Gleiters tauchen Footen auf und attackieren die Siganesen. Es gelingt den kleinen Menschen von Siga nicht den Serofen als Geisel zu behalten, aber sie haben immerhin die erbeuteten Daten aus Gousharan gerettet.
27. November 1289 NGZ, Die von dem siganesischen Einsatzkommando erbeuteten Daten über die Dscherro erweisen sich als Großteils unbrauchbar, da es dem Serofen Tschoch offensichtlich gelungen ist, die Daten vor dem Überspielen zu verstümmeln. Die Spezialisten der GILGAMESCH machen sich dennoch an die Arbeit möglichst viel von den erhaltenen Daten zu retten.
Auf der Erde kommt es zu überraschenden Eröffnungen der Dscherro. Taka Fellokk möchte in Verhandlungen treten und nennt die Bedingungen, gegen die er die terranischen Geiseln austauschen will. Als Druckmittel setzt er noch immer deren Leben als Faustpfand ein. Die Dscherro lassen Cistolo Khan wissen, das sie es auf die Nova Raumer der LFT abgesehen haben und sie lassen keinen Zweifel darüber, was mit den Geiseln passiert wenn ihre Forderung nicht nachgekommen wird.
Auf der GILGAMESCH kommt man derweil schleppend voran. Einige Blöcke der Daten konnten lesbar gemacht werden, ergaben jedoch noch keinen rechten Sinn. Es scheint aber als gesichert, das die Dscherro jeden überfallenen Planeten nur einmal heimsuchen oder aber erst nach Tausenden Jahren wieder auf einem bereits überfallenen Planeten landen. Sie plündern und rauben, löschen die überfallene Kultur aber niemals ganz aus. Während die Spezialisten auf der GILGAMESCH die gewonnenen Informationen analysieren, kommt es zur Übergabe der ersten Nova Raumer. Cistolo Khan hat veranlasst, das alle Offensivwaffen aus den Raumern und ihren Beibooten vor der Übergabe ausgebaut werden. Lediglich die Syntroniken und die Defensivsysteme bleiben an Bord.
Die Dscherro bestehen auch auf die Übergabe von Hypnoschulern, mit deren Hilfe sie die Bedienung der Schiffe erlernen können. Die Nova Raumer werden schweren Herzens Stück für Stück übergeben und auf den großen Plattformen Gousharans geparkt. Es kommt zwar noch zu vereinzelten Grausamkeiten gegenüber den terranischen Geiseln, doch damit wollen die Dscherro lediglich ihre Entschlossenheit demonstrieren. Im Austausch gegen die Kugelraumer der LFT werden bald im Gegenzug die ersten Gefangenen auf freien Fuß gesetzt.
Insgesamt 58 Raumer erbeuten die Dscherro auf diese erpresserische Weise, die gesamte Flotte der modernsten Schiffe über die Terra zu dieser Zeit verfügt. Als einziges bleibt Cistolo Khans PAPERMOON in den Händen der Terraner.
Am 29. November 1289 NGZ schließen die Experten der GILGAMESCH die Datenanalyse ab und kommen fast gleichzeitig mit den Terraners auf der Erde zu der Erkenntnis, das Gousharan in Wirklichkeit ein gigantisches Raumschiff ist. Mit den erbeuteten Nova Raumern und allen Dscherro an Bord verlässt Gousharan Terra und das Sol-System. Als neues Ziel der Dscherro kann mit hoher Wahrscheinlichkeit ein neuer Planet bestimmt werden.....
17. Oktober 1289 NGZ, Galaxis Gorhoon, Nachdem Perry Rhodan die Gefahr des KONT vom Heimatsystem der Nonggo abgewandt hat, entschließt sich der Terraner eine Expedition zur Galaxis der Baolin-Nda zu starten. Der Nebel der Baolin-Nda liegt in einer Entfernung von 5,5 Lichtjahren zur Galaxis Gorhoon. Um diese Entfernung zu überwinden erhalten die Terraner das Nonggo Fernraumschiff KAURRANG, eine Balkenspindel von 150 Metern Länge. Um das Schiff zu bemannen greifen Perry Rhodan und Reginald Bull auf die verschollenen Einwohner aus dem Kalkutta-Süd Faktorelement zurück. So entsteht eine bunt zusammengewürfelte Mannschaft, die einige kuriose Charaktere vereint, wie etwa den Ertruser Poulton Kreyn, die ehemalige LFT Agentin Mondra Diamond, oder die zwei Swoon Treul und Goriph.
Nach einer Flugdauer von 11 Tagen trifft die KAURRANG am Rand der Galaxis Shaogen-Himmelreich ein. Die Nonggo sind den Baolin-Nda niemals selbst begegnet sondern haben technische Geräte, wie zum Beispiel das erste Heliotische Bollwerk an Übergabepunkten entgegengenommen. Zwei Übergabekoordinaten wurden Rhodan vor Start der Expedition mitgeteilt - KONNEX B und KONNEX C. Ob es einen dritten Übergabepunkt gibt der mit KONNEX A bezeichnet wird, ist den Terranern im Moment nicht bekannt. Kaum hat die Balkenspindel den Hyperraum verlassen hat, nimmt sie bereits eine Ortung auf.
Es handelt sich bei dem erfassten Körper um ein mondförmiges Schiff, das seinerseits die KAURRANG ortungstechnisch erfasst hat. Obwohl Rhodan das fremde Schiff anfunken lässt, erfolgt keine Antwort. Anstelle einer Reaktion beschleunigt das Schiff und verschwindet im Hyperraum. Nach dieser ersten Begegnung entschließt sich Perry Rhodan KONNEX B direkt anzufliegen. Die KAURRANG erreicht einen Raumsektor, in dem es weder ein System noch andere, größere Körper gibt. Als Rhodan veranlasst den leeren Raumsektor genauer zu untersuchen, entdecken die Orter der KAURRANG einen ortungstechnisch "toten" Bereich, der einer Kugel von 0,11 Lichtjahren entspricht. Als die KAURRANG in diesen Bereich einfliegt, durchstößt sie eine Art Ortungsschutzfeld und erfasst einen 22 km durchmessenden Körper - eine runde Plattform mit zahlreichen Aufbauten die jedoch nur einer Dicke von 80 Zentimetern aufweißt. Bei dem Basismaterial, ein Metall unbekannter Konsistenz, muss es sich um ein statisch ungeheuer stabiles Element handeln.
Rhodan beginnt die Plattform und ihre aufgesetzten Raume zu erkunden. Einzige Erkenntnis die er gewinnt ist, dass die zentrale Station der Plattform einige zerstörte Geräte aufweist aber ansonsten keine Funktionalität mehr vorliegt. Mit dieser spärlichen Ausbeute fliegt Rhodan als nächstes KONNEX C an, mit demselben Resultat. Auch diese Plattform ist außer Betrieb und verrät nichts über ihre Erbauer.
Auch diesmal taucht ein Mondschiff auf, das sich nach kurzer Ortungstätigkeit wieder zurückzieht. Um doch einen Anknüpfpunkt zu erhalten, wo die Baolin-Nda zu suchen sind, entschließt sich Perry Rhodan ein nahes System anzufliegen. Der Name des Systems lautet Mourmalin-System und befindet sich knapp 1000 Lichtjahre vom Rand der Galaxis entfernt.
Die Terraner werden freundlich empfangen, erhalten aber auf Fragen über die Baolin-Nda keine Antworten. Niemand im Mourmalin-System scheint dieses bedeutende Volk der Koalition Thoregon zu kennen. Die Situation spitzt sich zu als das Mondschiff im System erscheint. Es gehört zu den Shaogen-Außenwächtern, die anordnen die Terraner festzusetzen. Perry Rhodans Erklärungen wird von Seiten der Shaogen-Außenwächtern kein Glauben geschenkt. Die KAURRANG wird für ein Schiff des Traals gehalten, eine Bezeichnung mit der Perry Rhodan und die Besatzung der KAURRANG nichts anfangen kann. Auch den Shaogen-Außenwächtern sind die Baolin-Nda nicht bekannt.
Um das Misstrauen der Außenwächter zu zerstreuen erzählt Rhodan die Geschichte seiner Mission, über die Koalition Thoregon und die Gefahr in der sich die Baolin-Nda und vielleicht die ganze Galaxis Shaogen-Himmelreich befindet. Die Außenwächtern sind noch immer misstrauisch, leiten aber Rhodans Informationen weiter. Endlich erfolgt eine Reaktion. Der Außenwächter Crigon verkündet, dass Siebenton, der geistliche und weltliche Herrscher von Shaogen-Himmelreich sich der Terraner annehmen wird. Siebenton trägt den Titel Seelenhirte von Wolkenort. Kurz darauf erscheint eine große Flotte von Mondschiffen, angeführt von Siebentons Flaggschiff KREUZMOND VON WOLKENORT.
Siebenton: Es wird die Geschichte der Mönchin Siebenton erzählt, die auf dem Planeten Wolkenort im WOLK-System aufwächst. In jungen Jahren geht die Mönchin den vorgezeichneten Weg aller weiblichen Mönche, und der heißt harte Arbeit. Mönche werden zunächst mit weiblichen Geschlechtsmerkmalen geboren und wechseln im Alter zwischen 120 und 130 Jahren zum männlichen Geschlecht. Weibliche Mönche sind jünger und kräftiger und haben in der Kultur der Mönche ihren Platz als Arbeiterinnen. Nach der Wandlung zum Mann übernehmen Mönche meist leitende oder führende Aufgaben.
Siebenton weckt früh die Aufmerksamkeit des Priesters Walyon, denn sie verhält sich "untypisch" für eine Mönchsfrau. Das heißt Siebenton ist kreativ bei der Arbeit, macht entscheidende Verbesserungsvorschläge und bringt die "Männerwelt" der Mönche durcheinander. Walyon scheint das verborgene Potential der Mönchin zu erkennen und tritt immer wieder als ihr Förderer auf. Siebenton wechselt von der Feldarbeit schließlich zu Koliwan, einem Archäologen der die Hinterlassenschaften der Tessma untersucht, einer prä-mönchischen Rasse die Wolkenort und große Teile der Galaxis Shaogen-Himmelreich einst besiedelte.
Als Siebenton schließlich zum Außenwächterorden berufen wird, einer Berufung der kein Mönch widersprechen kann, erlebt Siebenton erstmals bewusst die Auseinandersetzung mit dem Traal-Gegenkult. Nach dem Kampf gegen ein Traal Schiff wird Siebenton als einzige Überlebende eines Außenwächterpostens von einem Schiff der Caliguren gerettet, das im Auftrag von Walyon nach Siebenton sucht. Siebenton schließt sich den Caliguren eine Zeit lang an und lernt so viele Welten und Rassen der Galaxis kennen. Abgeklärt tritt sie nach der gemeinsamen Zeit mit den Caliguren den Heimweg nach Wolkenort an. Sie geht schließlich eine Bindung ein und bekommt zwei Kinder bevor sie den Zyklus aller Mönche folgt und sich zum Mann entwickelt.
Auch als Mann macht Siebenton von sich Reden. Siebenton, mittlerweile 142 Jahre alt, fliegt den Planeten Namwogg an, auf dem abtrünnige mönchische Siedler leben. Die in die Primitivität zurückgefallenen Abkömmlinge haben eine Gruppe Mönchinen in ihren Händen, die mit ihrem Schiff auf Namwogg gestrandet sind. Da die Namwoggs einen primitiven, kannibalischen Kult entwickelt haben, besteht für die Geiseln Lebensgefahr. Siebenton setzt sich von Anfang an die Aufgabe, das Problem mit Worten und Verhandlungstaktik aber nicht mit Gewalt zu lösen. Es gelingt ihr die Mönchinen zu befreien und darüber hinaus die Namwoggs zum Shaogen-Kult zu bekehren, ein Verdienst der ihr hoch angerechnet wird. Schritt für Schritt wird Siebenton nun in die Priesterwürde eingeführt.
Auf Wolkenort hält er sich nun die meiste Zeit in der Inversen Wache auf, dem traditionellen Sitz des Seelenhirten von Wolkenort. Als nächste Station besucht Siebenton, jetzt 155 Jahre alt, den Planeten Cromm. Auf Cromm hat sich eine technisch hoch stehende Kolonie der Mönche entwickelt, die weitgehend allen Aktivitäten abgeschworen haben. Als Ausgleich ist jeder Crommer vernetzt und so mit der Gemeinschaft Aller verbunden. Die Crommer haben damit begonnen das Shaogen-Sternenlicht zu erforschen und sind aus Sicht der Shaogen-Anhänger vom wahren Weg abgekommen. Als Schiffe des Traal-Kultes den Planeten überfallen leistet Siebenton Hilfe und stellt die Versorgung der Crommer mit dem Notwendigsten sicher.
Im Alter von 170 Jahren wird Siebenton von seinem alten Förderer Walyon als Kandidaten für das Amt des Seelenhirten von Wolkenort vorgeschlagen. Caryton, der amtierende Seelenhirte ist schwer erkrankt und hat nur noch eine gewisse Spanne zu leben. Als Konkurrent Siebentons tritt sein ehemaliger Lebenspartner Lokhout auf. Als unerwartete Führsprecher trifft eine Flotte der Caliguren auf Wolkenort ein und nehmen für Siebenton Partei. Das Gremium entscheidet sich für Siebenton und ernennt ihn somit zum geistlich und weltlichen Führer von Shaogen-Himmelreich. Siebenton lernt noch ein weiteres Volk aus Shaogen-Himmelreich kennen dem er bisher noch nicht begegnet ist - die Jedouinen. Siebenton trifft sich auch mit den Vertretern der Shaogen-Außenwächter und bereist zahlreiche Planeten, von denen sie aus der Zeit mit den Caliguren weiß, dass die Bewohner in Unterdrückung und Not lebten.
Siebenton beginnt mit zahlreichen Reformen und setzt diese an vielen Orten durch. Als plötzlich das Shaogen-Sternenlicht ausbleibt, trifft es den Seelenhirten von Wolkenort und alle andere Wesen in Shaogen-Himmelreich wie ein Schlag. In den entstehenden Wirren kommt es zur Auseinandersetzung mit Lokhout, Siebentons ehemaligem Partner und seiner eigenen Tochter Silkon. Mit Hilfe der Außenwächter kann Siebenton die Rebellion niederschlagen und die Gefahr abwenden. Am Ende erreicht Siebenton die Nachricht, dass Fremde in Shaogen-Himmelreich erschienen sind. Sie nennen sich Terraner und warnen vor einer großen Gefahr, welche die heimatliche Galaxis bedroht. Siebenton macht sich ins Mourmalin-System auf um mit Perry Rhodan und seinen Begleitern zusammenzutreffen, die gerade mit dem Nonggo Schiff KAURRANG die Galaxis erreicht haben.
Siebenton, der Seelenhirte von Shaogen-Himmelreich, trifft mit seinem Flaggschiff KREUZMOND VON WOLKENORT und einer kleinen Begleitflotte im Mourmalin-System ein. Grund für die Ankunft sind die gefangenen Galaktiker, die an Bord des Nonggo Schiffes KAURRANG in Shaogen-Himmelreich eingetroffen sind, um nach den Baolin-Nda zu suchen. Siebenton lag die Aussage Perry Rhodans vor, in der er auf die Baolin-Nda hinweist. Gerade der Name jenes Thoregon Volkes aber weckte Erinnerungen bei Siebenton, der einen Hinweis auf dieses Volk in den Archiven der Inversen Wache gefunden hatte. Als Rhodan auf Siebenton trifft, kommt es zu einer Einigung - ja sogar zu einem Pakt. Der Terraner kann den Mönchen glaubhaft seine Absichten vermitteln und bietet seinerseits Hilfe an. Siebenton besiegelt angesichts des nicht wiederkehrenden Shaogen-Sternenlichts den Pakt und bietet Rhodan Zugang zum Archiv auf Wolkenort an.
Währenddessen braut sich Böses zusammen. Auf einer Welt des Traal verhört die Anführerin Houcho Maull, eine Frau aus dem Volk der Jedouinen, gefangene Agenten des Außenwächter Ordens. So erfährt der Traal von Siebentons Anwesenheit im Mourmalin-System, nur geschützt durch eine kleine Begleitflotte der Außenwächter. Houcho Maull sieht ihre Chance den Seelenhirten und den KREUZMOND vernichtend zu schlagen. Die Anführerin des Traal entsendet eine Flotte zum Mourmalin-System. Es kommt zum Kampf. Perry Rhodan, zur Zeit des Traal Angriffes noch immer auf dem KREUZMOND, wird mit seiner Delegation ungewollt in den Konflikt verwickelt. Zunächst fühlt sich Siebenton aufgrund der technischen Überlegenheit ihres KREUZMONDES vor jedem Angriff des Traal sicher, wird jedoch bald eines besseren belehrt. Einige Schiffe der angreifenden Flotte sind mit Sonnenfeuergeschützen ausgestattet - der stärksten bekannten Waffe in Shaogen-Himmelreich die normalerweise nur den KREUZMONDEN vorbehalten ist.
Als der KREUZMOND VON WOLKENORT von gegnerischen Einheiten eingeschlossen wird, spitzt sich die Lage kritisch zu. Der KREUZMOND muss schwere Schläge einstecken. In letzter Sekunde entwickelt Poulton Kreyn, Kommandant der KAURRANG eine unorthodoxe Strategie. Er veranlasst das Nonggo Schiff, lediglich geschützt durch seine starken Defensivsysteme, die Traal Schiffe zu rammen. Die Rechnung geht auf. Die Reihen der Angreifer geraten in Unordnung und die KREUZMOND VON WOLKENORT bekommt Entlastung. Als zu guter letzt Korter, der Anführer des Außenwächterordens mit einer Flotte eintrifft, wendet sich das Kampfglück und die Traal Flotte kann geschlagen werden. Siebenton bricht daraufhin umgehend mit dem KREUZMOND nach Wolkenort auf.
Am 28. Oktober 1289 NGZ erreicht die KAURRANG den Planeten Wolkenort in WOLK-System. Der Zentralplanet der Mönche beherbergt das "Uralte Archiv“, welches sich im untersten Stockwerk der Inversen Wache befindet. Siebenton löst sein Versprechen ein und gewährt Perry Rhodan Zutritt zu den geheimen Räumlichkeiten der Inversen Wache, die bisher nur dem Seelenhirten vorbehalten waren. Siebenton handelt nicht ganz uneigennützig denn der Seelenhirte von Wolkenort ahnt einen Zusammenhang zwischen dem Ausbleiben des Shaogen-Sternenlichts und dem rätselhaften Volk der Baolin-Nda, auf dessen Suche sich die Terraner befinden. Als die Terraner zusammen mit Siebenton das Archiv der Inversen Wache sichten, erleben sie eine herbe Enttäuschung. Die vorgefundenen Daten beinhalten nur vage Andeutungen über die Baolin-Nda und sind zu alle dem kaum mit einem Archiv gleichzusetzen, das die gesamte Geschichtsschreibung der Mönche umfassen soll.
Schon fast nicht mehr an einen Erfolg glaubend, findet Reginald Bull doch noch den brauchbaren Hinweis. Die gefundenen Informationen lassen auf ein weiteres, erheblich größeres Archiv schließen, dass von dem Volk der Taniten bewacht wird. Wo genau sich dieses Archiv befindet und was es mit den Taniten im Einzelnen auf sich hat bleibt vorerst im Dunkeln. Als sich die zwei Swoon für eine alte, inaktive Schaltkonsole zu interessieren beginnen, weiß noch niemand um welch wichtiges Gerät sich die Mikrotechniker kümmern. Laut Siebentons Auskunft gibt es keine Hinweise auf die Funktion der Anlage. Als es schließlich gelingt die alten Kontrollen mit Hilfe der galornischen Technik von Rhodans Anzug zu aktivieren, stellt sich die Anlage als funktionierender Transmitter heraus. Siebenton, Rhodan, Bull und die anderen Begleiter von Bord der KAURRANG entschließen sich das Zielsystem des Transmitters zu erkunden und gehen gemeinsam durch das Abstrahlfeld. Am Ziel angekommen findet sich die Gruppe auf einem äußerst kargen und kalten Planeten wieder - Kolkenhain. In sichtbarer Reichweite stehen 3 Pyramiden welche im Folgenden als das Zentral-Archiv der Seelenhirten identifiziert werden.
Auch die Taniten sind vor Ort, jedoch befinden sich die kleinwüchsigen Humanoiden in einem bedauernswerten Zustand. Seit dem Ausbleiben des Shaogen-Sternenlichts von jeder Versorgung abgeschnitten, ist das bereits deutlich vom Hunger dezimierte Volk kurz vor dem Exodus. Die Taniten sind auf ein spezielles Kraut angewiesen, ohne dessen Zufuhr die körperlichen und geistigen Kräfte zusehends schwinden. Rhodan macht sich unverzüglich auf den Weg und beschafft die wichtige Grundnahrung von einem nahen Handelsplaneten. Als sich die Taniten zu erholen beginnen erhalten Siebenton und die Terraner mit Hilfe des tanitischen Anführers Keudin Zutritt zum Zentralarchiv. Wiederum erfahren die Suchenden nur allgemeine, mehr philosophische Andeutungen über die Baolin-Nda. Immerhin gibt es einen deutlichen Hinweis auf den mysteriösen KONNEX A, dessen Koordinaten bisher im Dunkeln lagen. Als Siebenton die Aufzeichnungen überprüft, erlebt die Gruppe eine Überraschung. Die Koordinaten von KONNEX A sind identisch mit denen von GK 876, der Hauptwelt des Traal!
Die Hinweise aus dem Zentralarchiv der Mönche führen die Galaktiker an Bord der KAURRANG und Siebenton zum System GK 876, dem Zentralplaneten des Traal-Gegenkultes. Zur großen Überraschung aller, erweisen sich die Koordinaten des gesuchten KONNEX A mit der Position des Traal Zentralplaneten identisch. Die Traal Flotte, durch die im Mourmalin-System verlorene Schlacht stark geschwächt, kann nicht verhindern, dass der Außenwächterorden den Basisplaneten des Traal einkreist und hermetisch abriegelt.
GK 876 wurde vom Traal nicht zuletzt auch wegen jenem Energiefeld ausgewählt, welches einen absoluten Ortungsschutz des eingeschlossenen Raumes bietet und auch GK 876 umgibt. Dasselbe Feld, jedoch weitaus ausgedehnter als bei KONNEX A, wurde auch um die Stationen KONNEX B und KONNEX C registriert. Ohne dass sich der Traal über die wichtige Bedeutung des Planeten im Klaren war, benutzte die Organisation die Dschungelwelt über lange Zeit als Basis.
Als die Galaktiker auf dem Planeten eine verborgene Station entdecken, landet ein Erkundungstrupp der KAURRANG und macht eine faszinierende Entdeckung. Die Anlagen der Station, zweifellos von den Baolin-Nda erbaut, steuern einen Giganttransmitter dessen Abstrahlfeld über der Oberfläche des Planeten erscheint als Rhodan die Schaltelemente der Station aktiviert. Während der letzte Widerstand des Traal gebrochen wird und Houcho Maull, die Jedouine und Anführerin des Gegenkultes stirbt, entschließen sich die Galaktiker mit der KAURRANG in das Ballungsfeld des Giganttransmitters einzufliegen. Perry Rhodan glaubt fest daran, das die KAURRANG über das Transmitterfeld zu den Baolin-Nda gelangen wird.....
30.November 1289 NGZ, zurück zum Schauplatz Milchstraße. Die Dscherro sind mit den 58 Nova Raumern und dem Raumschiff Gousharan entkommen. Niemand innerhalb der LFT Führung wagt eine Prognose, welches Ziel sich die plündernden Barbaren als nächstes ausgesucht haben. An Bord der GILGAMESCH ist man nicht untätig geblieben. Die Kontrakomputer des MERLIN Zentralmodules haben den Planeten Siga mit hoher Wahrscheinlichkeit als nächstes Ziel errechnet, ein Ergebnis, das von den Syntroniken der LFT nicht bestätigt werden kann, gibt es doch lohnendere Ziele, als ein verlassener Planet.
Atlan versucht den LFT Kommissar zu überzeugen geeignete Sicherungsmaßnahmen für Siga zu ergreifen, doch trotz der Fürsprache von Bré Tsinga und den Siganesen an Bord der GILGAMESCH, sind seine Bemühungen vergeblich. Da die Siganesen nach wie vor davon überzeugt sind, das die Footen den Takka dazu drängen werden das System von Gladors Stern anzusteuern, fassen die kleinen Menschen den Plan ihre Heimat selbst zu verteidigen. 275 von ihnen und somit der größte Teil der noch lebenden Siganesen, machen sich mit 3 Spezialraumern der GLADOR Klasse auf nach Siga.
Ihr Plan ist genauso verwegen wie tollkühn - sie wollen die Footen als Geiseln nehmen, die Dscherro so aller technischer Unterstützung berauben und somit auf die Barbaren Druck ausüben. Als Falle wird CADO präpariert, eine gigantische Multifunktions-Automatikfabrik im Stand-By Modus. Die Siganesen um Domino Ross sind sich einig, CADO mit seinen automatischen Fertigungsprogrammen für Mikrotechnik muss auf die Footen eine nahezu magische Anziehung ausüben.
Die Annahme erweist sich als richtig. Alle 800 Footen auf Gousharan verfallen in ein wahres Jagdfieber nach der siganesischen Technik und fallen über CADO her. Als sie die automatische Fertigung aktivieren wollen, schnappt die Falle zu. Es gelingt den Siganesen die Footen zusammenzutreiben und festzusetzen. Die kleinen Wesen als Faustpfand, meldet sich Domino Ross bei dem völlig überraschten Takka Fellokk und beginnt seine Bedingungen zu diktieren.
Domino Ross stellt dem Taka folgende Forderungen: Freigabe der 58 Nova Raumer und zurücklassen der Schiffe im Orbit um Siga, Entwaffnung der Gousharan unter Überwachung siganesischer Kontrollroboter und unverzüglicher Rückzug der Dscherro aus der Milchstraße. Domino gibt sich hart und kompromisslos. Um seinen Forderungen Nachdruck zu verleihen, zeigt der Siganese dem Taka 4 tote Footen, die durch eine siganesische Sicherheitsschaltung getötet wurden und droht die Exekution weiterer Angehöriger des für die Dscherro lebenswichtigen Volkes an.
Selbstverständlich liegt es nicht in der Absicht der Siganesen Footen zu töten, aber allein die Drohgebärde hat Wirkung. Taka Fellokk wirkt geschwächt und krank, ein Umstand den Domino für die Ziele der Siganesen ausnutzt. Die Ursache für die Schwäche des Takas und aller Dscherro ist das bevorstehende Daschka Ritual. Das Daschka ist offensichtlich lebensnotwendig für die Dscherro und kann ohne die Footen nicht erfolgreich vollzogen werden. Es deutet sich an, das es einen Zusammenhang zwischen den Vermehrungszyklen beider Völker gibt, denn neben den Dscherro in Gousharan, die kaum noch ihr Verlangen nach Vereinigung unterdrücken können, verändern auch die gefangenen Footen auf Siga ihr Verhalten und Aussehen. Die Footen beginnen sich mit einer schleimigen Substanz zu umgeben, die ihre Körper metallisch glänzen lässt.
Auf Gousharan kann Taka Fellokk kaum noch die Unruhe unter seinen Kämpfern zügeln. Immer öfters kommt es zu blutigen Zusammenstößen unter den Dscherro für die es eine Qual zu sein scheint das Daschka noch länger zu verzögern. Die Stimmung unter den Dscherro und das fordernde Auftreten der Siganesen, die dem Taka präparierte Modelle als exekutierte Footen zeigen, treiben den Taka fast in den Tod. Kaum noch Herr seiner Sinne kann er in letzter Sekunde einen Verräter überführen der ihn töten wollte um selbst die Macht an sich zu reißen. Es ist Okkar, der Serofe für die Soziale Ordnung. Fellokk geht gestärkt aus dem Kampf hervor und gewinnt eine Zeit lang wieder seine alte Handlungsfähigkeit zurück.
Auf Siga gelingt es den Footen die Siganesen zu überlisten und zu fliehen. Die Siganesen erkennen die Flucht gerade noch rechtzeitig um ihrerseits über die bereitgestellten Transmitter CADO zu verlassen bevor Gousharan die Fabrik mit Energiewaffen zerstört.
Es ist schmerzlich für Cistolo Khan zu erkennen, das er sich geirrt hat. Atlan teilt ihm die Neuigkeiten über den Überfall der Dscherro auf Siga per Hypercom mit, denn die RICO steht bereits in der Nähe von Gladors Stern. Der LFT Kommissar setzt sofort 200 Kreuzer in Marsch um die Flugfestung Gousharan im Raum zu stellen. Die Footen haben es unterdessen noch einmal geschafft. Seassor, der Führer der Footen, hat einen terranischen Beutetransmitter mit einem gleichwertigen Gerät auf Siga gleichschalten können und es so den gefangenen Footen ermöglicht zu entkommen.
Es war höchste Zeit, denn sie sind wie auch die Dscherro bereit für das Daschka. Auch für Fellokk kommt die Rettung der Footen in letzter Sekunde, denn obwohl nur der Taka das Signal zum Start für das Daschka geben kann, hätte er seine Krieger nicht mehr lange unter Kontrolle halten können. Auf Siga entschließt sich Domino Ross, letzter Siganese in der automatischen Fabrik CADO, zu einem riskanten Wagnis. Domino folgt nach kurzer Wartezeit den Footen durch den Transmitter und materialisiert an Bord der GOUSHARAN. Niemand nimmt von ihm Notiz, denn merkwürdige Dinge spielen sich dort ab. Aus dem Blickwinkel des Siganesen scheint eine Art Bürgerkrieg zu herrschen, denn Domino findet viele verletzte Dscherro, die überall in Gousharan herumliegen und denen das Horn abgebrochen wurde.
Es gelingt dem Siganesen seinen alten Stützpunkt aufzusuchen, der von den Footen noch immer nicht entdeckt wurde und sich in das Kommunikationssystem der GOUSHARAN einzuklinken. Der Siganese sieht überall an Bord des Schiffes dieselben Bilder. Kämpfend, tobende Dscherroleiber, dazwischen Footen die scheinbar die Wunden der Dscherro versorgen. Als Domino den wahren Charakter der Geschehnisse erkennt, kann er es kaum glauben. Das Daschka ist das Fortpflanzungsritual der Dscherro! Während sich unglaubliche Dinge auf Gousharan abspielen, erscheint die von Cistolo Khan entsandte Flotte unter Führung von Ondula Kirrell im System von Gladors-Stern. Die 200 schweren Kreuzer registrieren sofort, dass die Dscherro mit der Gousharan die Oberfläche Sigas bombardieren. Ondula Kirrell gibt den Befehl zum Angriff, den sie bereits in den ersten Minuten bitter bezahlen muss, denn kaum hat der Angriff begonnen muss die kleine Flotte die ersten Totalverluste hinnehmen.
Ondula Kirrel beschließt die unbemannt im Orbit von Siga stehenden NOVA Raumer zu entern und für die LFT sicherzustellen - ein Unternehmen das Erfolg verspricht da die Dscherro durch das ablaufende Daschka Ritual weitgehend Handlungsunfähig sind. Domino Ross entwickelt unterdessen einen Plan, wie er GOUSHARAN schaden kann. Er entschließt sich die Antriebsaggregate zu manipulieren - was ihm auch gelingt. Als die RICO und die PAPERMOON im System eintreffen und die Angriffe wirksamer koordiniert werden, versuchen die Dscherro mit der Gousharan zu entkommen. Kurz bevor das riesige Schiff jedoch in den Hyperraum eintauchen kann, vergeht es in einer gigantischen Explosion. Domino Ross kann in letzter Sekunde über eine Transmitterverbindung zur RICO wechseln. Die Gefahr der Dscherro ist somit ein für alle Mal abgewendet.
In einer Rückblende, erfährt man erstmals Einzelheiten über das legendäre Volk der Baolin-Nda. Es wird die Geschichte von Tautanbyrk erzählt, einem genialen Techniker der Baolin-Nda, dessen Fachgebiet das Tessma-Design ist - eine wissenschaftliche Richtung die wohl für einen Terraner äußerst befremdlich wirken muss. Tessma-Designer konstruieren genetische Abwandlungen des einst in der Galaxis Shaogen-Himmelreich ansässigen insektoiden Tessma-Volkes. Tessma-Designer nutzen den genetischen Pool der Tessma für alle Lebenslagen. So ist Tautanbyrk an der Formung und Aufzucht von so genannten Tessma-Sesseln beteiligt; lebende, groß gewachsene Tessma die den Baolin-Nda als Sitz- und Transportmittel dienen.
Tessma-Design wird in nahezu jedem Lebensbereich der Baolin-Nda angewandt. So gibt es beispielsweise Tessma-Kunstwerke - das sind "lebende" Bilder, die aus Tausenden kleingezüchteten Insekten bestehen, die sich nach einem kunstvollen Muster anordnen und umgruppieren können um ein neues zu schaffen. Oder es gibt Tessma Raumschiffe, die durch ein Energiefeld vom tödlichen Vakuum geschützt in ihrem Inneren Hohlräume für die Besatzung bieten. Andere Tessma-Komponenten sind Teil der Wohnstätten, der Raumschiffe und allen anderen erdenklichen Bereichen.
Die Baolin-Nda leben im Baolin-Deltaraum, einer einzigartigen Hyperraumblase die ständig von psionischen Energien durchflutet wird. In insgesamt 52 Kollagenen die im Prinzip große Stationen und Wohninseln darstellen, leben und arbeiten die Baolin-Nda an ihren technischen Projekten - so auch Tautanbyrk. Tautanbyrk erregt die Aufmerksamkeit von Kuntherherr, dem dritten Boten Thoregons und angesehenen Hochtechniker der Baolin-Nda. Der junge Baolin-Nda ahnt noch nicht das Kuntherherr ihn als einen möglichen Nachfolger im Botenamt ausgewählt hat und ist erstaunt, als der Hochtechniker ihm anbietet als sein Assistent zu arbeiten.
Tautanbyrk nimmt das Amt an und bekommt erste Informationen über die Funktion des dritten Boten und der Organisation Thoregon. Der junge Techniker lernt in der folgenden Zeit viele neue Techniken kennen, unter anderem auch den Turm des Lichts, der die Quelle des Shaogen-Sternenlichts darstellt. Immer öfters kommt es für Tautanbyrk in der folgenden Zeit durch Missverständnisse zu Enttäuschungen. Zu langsam gibt Kuntherherr Informationen über die Organisation Thoregon Preis und schließt Tautanbyrk von Treffen mit anderen Boten aus. Tautanbyrk fasst diese Gesten falsch auf und zieht sich zeitweise von Kuntherherr zurück. In dieser Zeit lernt der junge Techniker Viviaree kennen, eine weibliche Baolin-Nda die sich zu ihm hingezogen fühlt. Als die beiden ein Paar sind, findet Tautanbyrk kurzzeitig wieder zu Kuntherherr zurück und arbeitet in der virtuellen Fabrik, in der die "virtuellen Schiffe" konstruiert und gebaut werden.
Als eines Tages ein 60 Meter durchmessendes Kugelschiff im Baolin-Deltaraum erscheint und Kuntherherr an Bord eine so genannte Nano-Kolonne entdeckt, kommt es zum Zerwürfnis zwischen den beiden. Die Nano-Kolonne stellt ein Stück genialer Miniaturtechnik dar, das selbständig agieren kann und sich an alle nur erdenkliche Umstände und Gegebenheiten anpasst. In den Körper eines anderen Wesens versetzt, kann die Nano-Kolonne zum Segen oder Fluch für den Wirt werden, je nachdem ob sich das zirka 2 Millimeter große Objekt zu einer Waffe gruppiert oder den Körper durch Zusatzfunktionen bereichert und unterstützt. Kuntherherr besteht darauf die Nano-Kolonne an Bord der ULTIST zu nehmen, der wichtigsten Schaltstation im Baolin-Deltaraum.
Die Botschaft von einem gewissen Wohltäter Shabazza, macht den dritten Boten nicht misstrauisch. Tautanbyrk lehnt jede Verantwortung für diese leichtsinnige Handlungsweise ab und trennt sich endgültig von Kuntherherr. An Bord der Techno-Box, dem Schiff Viviarees, wird Tautanbyrk und die junge Baolin-Nda von der Katastrophe überrascht. Die Nano-Kolonne, nichts anderes als ein Instrument Shabazzas, hat die wichtigen Steueranlagen der ULTIST manipuliert und so einen Selbstmordbefehl an alle Baolin-Nda abgesetzt. Alle Tessma-Designs verwandeln sich gleichzeitig in amoklaufende Bestien, denn auch sie sind zentral über die ULTIST erreichbar. Während alle Baolin-Nda zugrunde gehen, können sich Tautanbyrk und Viviaree in das Standardtor, der Verbindung des Baolin-Deltaraums zum Standarduniversum, retten. Dort sind sie sicher vor dem Selbstmordimpuls, können aber weder ins Standarduniversum fliehen da die Baolin-Nda dort nicht lebensfähig sind, noch in den Deltaraum zurückkehren, da sie dort unweigerlich den Tod finden würden.
Als Perry Rhodan nahe dem Zentrum Shaogen-Himmelreichs den Zugang zum Baolin-Deltaraum findet und durch den Korridor der ausströmenden Psi-Materie vorstößt, entdeckt er die verankerte Technobox und nimmt die beiden Baolin-Nda an Bord. Er erfährt die Geschichte des Untergangs und hört erneut den Namen Shabazzas im Zusammenhang mit der Organisation Thoregon. Rhodan kann in den Baolin-Deltaraum vorstoßen und mit Hilfe einer Bombe ULTIST zerstören. Die Selbstmordimpulse hören auf und Tautanbyrk und Viviaree können in ihren alten Lebensbereich zurückkehren. Sie finden jedoch keine Überlebenden Baolin-Nda mehr vor. Shabazzas Attentat auf das Volk der Baolin-Nda ist somit geglückt und die beiden Geretteten sind die letzten ihres Volkes.
Rhodan entdeckt den Pilzdom, der von seinem ursprünglichen Platz auf einem der Kollagenen in das Äolentor geschoben wurde. Dort, am Übergang zum Hyperraum, aus dem ständig psionische Energie in den Deltaraum fließt, wirkt der Pilzdom wie ein Pfropfen und beeinflusst die Strömung der Psimaterie. Über viele Jahre währe es so zum Kollaps der Hyperraumblase gekommen. Mit vereinten Kräften können die KAURRANG und die TECHNOBOX den Pilzdom mit Traktorstrahlen wieder auf die ursprüngliche Position verschieben. Als dies geschehen ist, zeigt ein leuchten den Pilzdomes die Ankunft eines Helioten an.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Thomas Rabenstein zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 16. Juni 2006 in die Datenbank eingepflegt

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