Zusammenfassung von Zyklus Nr. 2

Atlan und Arkon

Im Februar 2040 erwacht in einer 2.852 Meter unter der Meeresoberfläche am Fuß der Azoreninsel Sao Miguel gelegenen Unterwasserkuppel der Arkonide Atlan, ein Flottenbefehlshaber des Großen Imperiums, der seit langer Zeit auf der Erde lebt. Ein Zellschwingungs-Aktivator, ein kleines, eiförmiges Gerät, das an einer Kette um den Hals getragen wird, macht Atlan, dessen biologisches Alter etwa vierzig Jahre beträgt, unsterblich. Mit einem eigenständigen, als Extrasinn oder Logiksektor aktivierten Hirnteil kann der Arkonide, der zudem über ein photographisches Gedächtnis verfügt, innere Zwiesprache halten. Als nach Perry Rhodans Rückkehr vom Mond Anfang Juli 1971 auf der Erde ein Atomschlag ausgelöst wurde, zog sich Atlan in seine Tiefseekuppel zurück, in der er seither, überwacht von seinem Roboter Rico, 69 Jahre im Tiefschlaf verbracht hat. Weil sein Überwachungssatellit TEK-1 zwei Tage nach seinem Einschlafen von einem Jäger der russischen Raumabwehr-Brigade als vermeintlich amerikanisches Erzeugnis abgeschossen wurde, ist der Arkonide von der Außenwelt abgeschottet. Atlan verlässt seine Kuppel in einem Hochdruck-Feldanzug und wird beim Aufstieg von einem Fischer-U-Boot geborgen. Voller Überraschung erfährt der Arkonide, dass auf der Erdoberfläche keineswegs die erwartete atomare Einöde herrscht. Er nimmt die Identität von Phil Holding, dem Leiter einer Konservenfabrik, an, lässt die Besatzung des U-Bootes mit einem Hypnoblock zurück, verbirgt sich in Portugal und informiert sich über die neuere Geschichte der Erde.

Seit seiner Gründung im Jahr 1990 hat sich das Solare Imperium unter der Regierung des Ersten Administrators Perry Rhodan in kosmischer Abgeschiedenheit ungestört entwickeln können. Wüsten sind fruchtbar gemacht geworden, das Wetter wird gesteuert, fast alle Krankheiten sind besiegt. Der Mars, die Venus und einige Jupitermonde wurden besiedelt, und eine große Handels- und Kriegsflotte wurde aufgebaut. Zum Wega-System bestehen regelmäßige Wirtschaftsbeziehungen.

Atlan kann allerdings nicht glauben, dass auf Arkon ein Positronengehirn die Macht übernommen hat, und beschließt, die neue Technik der Erde für die Rückkehr zu seinem Heimatplaneten zu nutzen. Um Zugang zu einem Raumschiff zu bekommen, bewirbt er sich in der Maske des Hochenergie-Ingenieurs Dr. Skörld Gonardson um den Posten eines Prüfleiters für Triebwerke und fliegt am 24. April nach umfassenden Vorbereitungen in die Erdhauptstadt Terrania, die mittlerweile vierzehn Millionen Einwohner hat. Durch Einsatz seines Psychostrahlers umgeht er bei der Einstellung eine Röntgenuntersuchung, weil ihn der Besitz von Brustplatten anstelle von Rippen sofort verraten hätte.

Da der Zwischenfall mit dem U-Boot die Abwehr aufmerksam gemacht hat, wird Atlans Anwesenheit schließlich entdeckt. Der Arkonide kann sich aber an Bord einer Space-Jet schmuggeln, mit der Perry Rhodan, der inzwischen mit Thora von Zoltral verheiratet ist und einen Sohn hat, zu einem Inspektionsflug aufbricht. Beim Landeanflug auf den Wüstenplaneten Hellgate kommt es zu einem Handgemenge, das zum Absturz der Jet führt. Jeder der beiden Kontrahenten versucht, die terranische Überlebenskuppel als erster zu erreichen. Obwohl ihn der Arkonide mit einem simplen Psychovers über Wasser in der Gluthitze Hellgates fast um den Verstand bringt, kann Rhodan Atlan in letzter Minute überwinden und ihn daran hindern, Kontakt mit Arkon aufzunehmen. Der Arkonide gerät in terranische Gefangenschaft, erinnert sich insgeheim an Gefangennahmen während des 30jährigen Krieges und wird zur Erde zurückgebracht.

Auf Hellgate, dem einzigen Planeten der Sonne ZW-2536-K 957, wertet Perry Rhodan die Daten seiner Agenten auf Tolimon, dem zweiten Planeten im nahegelegenen System von Revnurs Stern, aus. In den Gehegen des galaktischen Zoo von Tolimon, auf den die Terraner erstmals im Mai 2039 aufmerksam wurden, halten die Aras Spezies von zahllosen Planeten der Milchstraße. Weil ein auf der Erde erzeugtes Serum die Alterung seiner Frau Thora und seines Freundes Crest nicht länger aufhalten kann, setzt Rhodan seine ganze Hoffnung auf die Fähigkeiten der Galaktischen Mediziner.

In der Maske eines Tierhändlers und einer arkonidischen Studentin operieren daher der Telepath John Marshall und die Telepathin Laury Marten, die Tochter der Mutanten Anne Sloane und Ralf Marten, in Tolimons Hauptstadt Trulan. Im galaktischen Zoo entdecken sie vier Menschen, die aus dem Siebzehnten Jahrhundert der Erde stammen und von den Galaktischen Medizinern mit einem lebensverlängernden Serum behandelt werden, den Kaffer Mtumbo, den schwedischen Bauern Alf Tonsten, die Mongolin Narda und den 1652 in Mexiko geborenen Grafen Rodrigo de Berceo. Laury Marten verliebt sich in den Grafen, befreit ihn und entwendet eine Ampulle des von Thora und Crest dringend benötigten Serums. Mit Hilfe einiger Springer können Rodrigo de Berceo und die beiden Mutanten den sechs Meter langen, schlangenähnlichen Froghs entkommen, die sich auf zahllosen kleinen Beinen fortbewegen und auf Tolimon die Rolle von Zoowärtern spielen. Da es den drei Terranern aber nicht gelingt, den Planeten zu verlassen, verbergen sie sich in den Slums Trulans und senden eine Nachricht an Perry Rhodan.

Auf Anweisung Perry Rhodans fliegt Gucky mit einer als arkonidische Luxusraumjacht KOOS-NOR zurechtgemachten, 35 m langen Space-Jet nach Hellgate. Wenig später landet Rhodan, als arkonidischer Inspekteur Tristol getarnt, mit der KOOS-NOR auf Tolimon. Gucky spielt den Leibdiener des Arkoniden. Während sich der Terraner und der Mausbiber auf die Suche nach John Marshall und Laury Marten begeben, taucht jedoch Glogol, ein echter Hoher Inspekteur des Großen Imperiums, auf und entlarvt das Täuschungsmanöver. Gucky macht Glogol allerdings lächerlich, indem er ihm in aller Öffentlichkeit telekinetisch die Hosen raubt.

Als die KOOS-NOR mit Perry Rhodan, Gucky, John Marshall, Laury Marten und Rodrigo de Berceo von Tolimon flieht, wird sie von einem arkonidischen Robotkreuzer gestoppt und kann sich nur durch vier planlose Nottransitionen retten, die sie schließlich in ein aus einem blauen Zwerg und einem roten Riesenstern bestehendes Doppelsonnensystem bringen. Die Space-Jet fliegt dort den einzigen Planeten der kleinen blauen Sonne an.

Es zeigt sich, dass der Begleiter des blauen Zwergsterns Unknown, der zunächst den Namen Perrys Planet erhält, acht Jahre zuvor durch einen Atomkrieg verwüstet wurde, dem fast alle drei Milliarden Bewohner, zivilisatorisch zurückgefallene Nachkommen arkonidischer Siedler, zum Opfer gefallen sind. Die 100.000 Überlebenden, die ihre Welt Isan, die blaue Sonne Wilanet und den roten Riesen Wilan nennen, hausen in elf Bunkersystemen und stehen vor dem Verhungern. Nachdem sie durch Funkgespräche auf neue Auseinandersetzungen aufmerksam geworden sind, greifen Perry Rhodan, Gucky, John Marshall, Laury Marten und Rodrigo de Berceo auf Seiten Killarogs, Ivseras, Irvins und Théeacute;rs ein, die den Bunker Fenomat bewohnen, und treten so der Errichtung einer Diktatur durch Belal, den Herrn des Bunkers Sallan, entgegen. Gucky wird dabei schwer verwundet. Als Belal trotz der Überlegenheit der Raumfahrer nicht aufgibt, die Space-Jet durch Raketenwerfer schwer beschädigt und Rodrigo de Berceo erschießt, fordert Rhodan Hilfe von der Erde an.

Noch bevor die gerade in Dienst gestellte, 1.500 m durchmessende DRUSUS mit den dringend benötigten Lebensmitteln auf Isan landet, können die Terraner und ihre Verbündeten allerdings die Kontrolle über Fenomat und Sallan erringen.

Da inzwischen festgestellt worden ist, dass der Robotregent von Arkon durch den Einsatz auf Tolimon wieder auf Perry Rhodan und die Erde aufmerksam geworden ist und dass intensive Suchaktivitäten begonnen haben, kehrt Rhodan mit der DRUSUS sofort nach Terra zurück.

Seit dem 10. Mai 2040 wird Atlan als Gefangener der Solaren Abwehr regelmäßig verhört. Neben den Verhören hält der Arkonide, der nach wie vor von dem Gedanken an die Rückkehr nach Arkon beherrscht wird, seit dem 12. Mai auch Vorlesungen an der Raumakademie. Hierbei gewinnt er die Zuneigung der Venusierin Marlis Gentner. Kurz nachdem die DRUSUS, Perry Rhodans Hilferuf folgend, am 16. Juni gestartet ist, konfrontiert Großmarschall Allan D. Mercant, der Leiter der Solaren Abwehr, Atlan beim zweiundzwanzigsten Verhör mit der Entdeckung, dass er 1970 unter dem Namen Olaf Peterson die Energieversorgung von Raumschiffaggregaten verbessert hat. Atlan gibt dies zwar zu, ist aber weiterhin nicht bereit, über seine sonstigen Handlungen auf der Erde oder seinen Zellaktivator Auskunft zu geben. Allerdings ist Mercant klar, dass die Operationsnarben auf der Bauchdecke des Arkoniden darauf zurückzuführen sind, dass er das lebenswichtige Mikrogerät in der Vergangenheit verschlucken musste und dass Atlan in der terranischen Geschichte eine bedeutende Rolle gespielt hat. Nach dem Gespräch mit Mercant flieht der Arkonide mit Hilfe eines Psychostrahlers, den ihm Marlis Gentner gegen das Versprechen, auf Arkon niemals die Erde, das Solare Imperium oder Perry Rhodan zu erwähnen, zugespielt hat.

Atlan schlägt sich zu seiner Tiefseekuppel durch, die zahllose Erinnerungsstücke an seinen langen Aufenthalt auf der Erde, darunter an Begegnungen mit Karl dem Kühnen, Prinz Eugen, Wallenstein, Kolumbus, Richard Löwenherz, Jeanne d'Arc, Leonardo da Vinci und Abraham Lincoln, enthält.

Der Arkonide überwältigt den norddeutschen Bauernsohn Hinrich Volkmar, der zur Venus auswandern will, und schlüpft in dessen Identität, während der echte Volkmar in der Unterwasserkuppel in Tiefschlaf versetzt wird. Am 13. Juli erreicht Atlan mit dem Auswandererschiff GLORIA Port Venus. Mit Unterstützung von Marlis Gentners Halbbruder Gunther Vießpahn versucht er, auf der Dschungelwelt unterzutauchen, doch Rhodan, der durch die venusische Freundin Atlans dessen Spur gefunden hat, nimmt mit Hilfe Guckys und der Mutanten die Verfolgung auf. Im Erdmuseum von Port Venus stellt der Terraner, der längst erkannt hat, dass er es mit einem Unsterblicher zu tun hat, den Arkoniden. Es kommt zu einem Zweikampf mit alemannischen, beidseitig geschliffenen Schwertern, den Atlan, der als Gladiator in Roms Arenen angetreten ist, Hannibal unterstützte und Leif Eriksson kannte, aufgrund seiner Erfahrung für sich entscheiden kann. Im letzten Augenblick schont er jedoch das Leben des Terraners und verzichtet auf eine weitere Flucht. Stattdessen eröffnet er Rhodan, dass er mehr als zehntausend Jahre alt ist und dass das Robotgehirn auf der Venus unter seiner Leitung erbaut wurde, und schließt sich den Terranern an.

Am 12. Juli 2040 sendet der Ultra-Horcher Ralph Sikeron von Volat, dem zweiten Planeten im Heperéeacute;s-System, der einen wichtigen Handelsstützpunkt des Großen Imperiums bildet, den Code-Ruf Dreimal Glockenschlag und signalisiert damit höchste Alarmstufe für das Solare Imperium. Der Mutant, der ultrahochfrequente Schwingungen und damit auch die Sprache der insektoiden Eingeborenen Volats akustisch wahrnehmen kann, hält sich als kosmischer Agent in der Planetenhauptstadt Kuklóoacute;n auf, die Sitz des arkonidischen Administrators Mansrin ist. Durch seine kosmischen Agenten, die auf einigen hundert von Arkoniden oder Springern besiedelten Planeten operieren, will Perry Rhodan die Aktionen des Robotregenten von Arkon und der Galaktischen Händler im Auge behalten.

Mit dem einhundert Meter durchmessenden Kreuzer LOTUS fliegt Fellmer Lloyd nach Volat. Der Mutant tritt dort als Angehöriger des von Arkoniden abstammenden Volkes der Preboner auf und stellt fest, dass Sikeron inzwischen umgebracht wurde. Eine Vertraute des Ultra-Horchers, die junge Springerin Kuri Oneréeacute;, schickt Lloyd zur Allweisen Mutter, der Königin der Volater. Die zwei Meter großen, äußerst friedfertigen Eingeborenen Volats besitzen grazile Körper mit braunschwarzer, stellenweise verhornter Haut. Der große Kopf trägt vorstehende Facettenaugen. Den Arkoniden und Springern begegnen die Insektenwesen, die sich vollständig auf ihre Riten und das Geistige konzentrieren, mit Desinteresse.

Lloyd findet heraus, dass der Hypno Gregor Tropnow und der Telepath Nomo Yatuhin, zwei Mitglieder des Solaren Mutantenkorps, sich heimlich von ihrem Einsatzort Gefir, einem Planeten des Großen Imperiums, entfernt und auf Volat innerhalb der Springersippe Uxlad eine Geheimorganisation errichtet haben. Tropnow ist ein ehemaliger Gefolgsmann Clifford Monternys und wird auch der Schatten des Overhead genannt. Das Leben Tropnows und Yatuhins, die 68 beziehungsweise 89 Jahre alt sind, wurde bisher durch biologische Medikamente verlängert. Die Zelldusche auf Wanderer hat Rhodan ihnen jedoch wegen charakterlicher Schwächen verweigert. Von Hass erfüllt, will Tropnow die Zelldusche nun von Rhodan erzwingen. Mit seinen Hypnokräften sorgt der Schatten des Overhead dafür, dass die kleine Armee, die Lloyd mit Unterstützung Kuri Oneréeacute;s und der Allweisen Mutter aufgestellt hat, von den Springern innerhalb kurzer Zeit aufgerieben wird. Lloyd wird im Kampf schwer verletzt. Er kann den Verrat der beiden Mutanten aber an die LOTUS melden und wird von den Volatern in Sicherheit gebracht.

Die LOTUS überbringt Fellmer Lloyds Botschaft ins Sol-System. Kurz nachdem Perry Rhodan, Gucky und Andréeacute; Noir mit dem Kreuzer zum Flug nach Volat gestartet sind, meldet Oberst Conrad Deringhouse, dass Gregor Tropnow Rhodans Gattin Thora vom Mars entführt hat.

Unmittelbar nachdem Rhodan, Noir und Gucky mit einer Gazelle der LOTUS auf Volat gelandet sind, wird das Beiboot von Unbekannten zerstört. Auf dem Weg zu den Volatern begegnen die Gefährten den katzenähnlichen Purrern, die im Auftrag der neuen Herren Volats Jagd auf die insektoiden Eingeborenen machen. Gucky zähmt eines der großen Katzenwesen, macht es zu seinem Freund und gibt ihm den Namen Putzi. Bei den Volatern finden Rhodan und seine Begleiter Lloyd und Kuri Oneréeacute; vor. Anschließend macht Gucky in Kuklóoacute;n das Versteck ausfindig, in dem Tropnow und Yatuhin die Arkonidin Thora gefangen halten. Um die Befreiungsaktion zu tarnen, gibt sich Rhodan in einem Funkspruch an den Robotregenten als Administrator Mansrin aus und ruft wegen einer angeblichen Rebellion eine Robotflotte zu Hilfe. Gucky befreit Thora, und Tropnow wird von Noir getötet, als er Rhodan mit einer Waffe bedroht. Yatuhin begeht Selbstmord. Unterdessen landen fünf Leichte Kreuzer Arkons auf Volat und schleusen Kampfroboter aus.

Als sich die Terraner zurückziehen, erkennt der Überschwere Talamon, der sich zufällig auf Volat aufhält, den vermeintlich toten Rhodan. Da der Überschwere inzwischen seine Vorurteile gegen den Robotregenten aufgegeben und die Überzeugung gewonnen hat, dass die Riesenpositronik besser und logischer regiert als ein Mensch, meldet er seine Entdeckung sofort Arona, dem Kommandanten der Robotflotte. Bald darauf empfängt Rhodan einen Funkspruch, in dem der Robotregent ihn auffordert, sich mit ihm in Verbindung zu setzen, und ihm Leben und Freiheit garantiert. Robotpsychologische Analysen ergeben, dass sich die Riesenpositronik offenbar in Not befindet.

Auf der Erde haben sich die Aufrechten Demokraten und die Naturphilosophen gebildet, zwei Gruppierungen, die in Perry Rhodan einen Diktator sehen, der beseitigt werden muss. Sie beschließen, den Administrator zu ermorden. Das Attentat soll von Horace O. Mullon, dem Führer der Aufrechten Demokraten ausgeführt werden. Durch die junge Agentin Fraudy Nicholson, die sich in die Reihen der Aufrechten Demokraten eingeschmuggelt hat, wird der Plan wird jedoch vorzeitig bekannt, und ein Robotdouble ersetzt Rhodan am Tag des Anschlages.

Viertausend von den fünftausend Mitgliedern der Naturphilosophen und viertausend von den 20.000 Mitgliedern der Aufrechten Demokraten werden aufgrund eines neuen Gesetzes zur Deportation zum dritten Planeten der Sonne Rigel verurteilt. Fraudy Nicholson begleitet Mullon, in den sie sich verliebt hat, freiwillig.

Während des Fluges, der die so genannten Asozialen Freien Siedler zu ihrem neuen Heimatplaneten bringen soll, reißt der Führer der Naturphilosophen, der ehemalige Polizeioffizier Walter S. Hollander, die Kontrolle über den eintausend Meter durchmessenden Kugelraumer ADVENTUROUS an sich und tötet Kommodore Flannagan, den Kommandanten des Schiffes, und dessen Offiziere. Bei den Kämpfen wird das Transitionstriebwerk beschädigt. Obwohl Mullon, der sich Hollanders Machtergreifung widersetzt, ihn daran zu hindern versucht, löst der Führer der Naturphilosophen eine Transition aus. Sie bringt die ADVENTUROUS zu einem unbekannten blauen Riesensterns. Heimlich strahlt Mullon ein Hyperfunknotsignal aus, das von einem terranischen Patrouillenkreuzer aufgefangen wird. Mullons Anhänger überwältigen Hollander, doch die ADVENTUROUS ist so stark beschädigt, dass die Deportierten auf dem siebten Planeten der Riesensonne notlanden müssen. Wegen der dort lebenden riesigen, grauhäutigen Giraffanten erhält die Welt den Namen Gray Beast.

Fünf Männer des Patrouillenkreuzers landen mit einer Gazelle auf Gray Beast, beobachten, wie die Asozialen Freien Siedler unter Mullons Führung die Siedlung Greenwich gründen, und informieren die Erde.

Einige Wochen nach den Ereignissen auf Volat nimmt Perry Rhodan über Funk Kontakt mit dem Robotregenten von Arkon auf, schlägt auf Empfehlung Crests den Planeten Mirsal III als Verhandlungsort vor und fordert den Überschweren Talamon als Unterhändler des Regenten. In Begleitung der Mutanten John Marshall, Tama Yokida, Fellmer Lloyd, Ras Tschubai, Ralf Marten und Gucky landet Rhodan mit der DRUSUS auf Mirsal III. Der dreißig Meter durchmessende, kuppelförmige, positronische Vertreter, den der Regent neben Talamon schickt, eröffnet den Terranern, dass das Robotgehirn von Arkon seit zehn Jahren vergeblich gegen eine unsichtbare Gefahr kämpft, die ganze Planeten entvölkert.

Kurz darauf wird auch der Planet Mirsal III von den Unsichtbaren angegriffen. Die DRUSUS und die ARC-KOOR des Robotregenten starten sofort, Rhodan und die Mutanten kehren jedoch mit der Kaulquappe K 13 auf den Planeten zurück. Dessen Bevölkerung, kleinwüchsige Humanoide, deren Kulturstufe dem irdischen Mittelalter entspricht, verschwindet spurlos. Auch die Kaulquappe K 7 und drei ihrer Besatzungsmitglieder gehen auf diese Weise verloren. Vergeblich versucht ihr Kommandant, Leutnant Marcel Rous, einen Hinweis auf den Verbleib seines Beibootes zu finden.

Durch eine primitive Rakete werden die Terraner auf den Nachbarplaneten Mirsal II aufmerksam, den der arkonidische Sternkatalog als unbewohnt bezeichnet. Die DRUSUS und die ARC-KOOR fliegen nach Mirsal II, weil auch hier mit einem Angriff der Unsichtbaren zu rechnen ist.

Nachdem Leutnant Marcel Rous, der Kosmo-Psychologin Rosita Peres und dem Telepathen und Orter Fellmer Lloyd Mikrosender unter die Haut implantiert worden sind, landen die drei mit einer Gazelle auf dem Planeten Mirsal II, dessen humanoide Bewohner gerade am Beginn der bemannten Raumfahrt stehen.

Als kurze Zeit nach ihrer Landung ein neuer Angriff der Unsichtbaren auf Mirsal II beginnt, können die Terraner einen Mirsalesen durch ein starkes Schirmfeld vor dem Verschwinden retten. Aufgrund der Kohlenstoff-14-Analyse von dem betroffenen Landstrich stellt Rous die These auf, dass die Angreifer aus einem anderen Raum-Zeit-Kontinuum stammen. Er verändert einen Schirmfeldgenerator so, dass er ein kreisförmiges Linsenfeld erzeugt, durch das der Übertritt in das fremde Universum möglich wird. Als Rosita Peres verschwindet, dringen Rous und Lloyd in die unbekannte Welt ein, in der die Zeit 72.000mal langsamer abläuft als in ihrem eigenen Universum. Sie entdecken die entführten Mirsalesen, die durch den veränderten Zeitablauf wie Statuen wirken, und retten Rosita Peres. Die DRUSUS und die ARC-KOOR landen auf Mirsal II, hüllen mit ihren Schirmfeldern die Stadt Fillinan ein und nehmen hunderttausend Mirsalesen an Bord. Als neue Angriffswellen ihre Generatoren zu zerstören drohen, müssen die beiden Schiffe jedoch wieder starten.

Nachdem Rous' Gazelle und die gesamte noch verbliebene Bevölkerung von Mirsal II in einem weiteren Angriff verschwunden sind, wendet sich Perry Rhodan erneut an den Robotregenten und landet mit dessen Zustimmung auf Arkon-III . Die Positronik, der das Problem der Eigenzeit eines Universums nicht zugänglich ist, erkennt, dass sie auf die Hilfe der Terraner angewiesen ist, gibt Rhodan den Befehl über 75% der arkonidischen Kriegsflotte und räumt ihm das Recht ein, Arkon-III als Basis zu nutzen. Die evakuierten Mirsalesen setzt Rhodan auf Arkon I ab.

Im Oktober 2040, drei Tage nachdem die DRUSUS zur Erde zurückgekehrt ist, berichtet Perry Rhodan Atlan über das Geschehen im Mirsal-System. Seine Schilderung löst in dem Arkoniden eine zwanghafte Form des Erinnerns aus. In einem Trancezustand erzählt Atlan aus der Zeit, in der das Große Imperium in den Methankrieg verstrickt war:

Der Große Rat von Arkon beordert Admiral Atlan mit seinem Flaggschiff, dem achthundert Meter durchmessenden Schlachtschiff TOSOMA, und den beiden Schlachtkreuzern ASSOR und PAITO nach Larsa, dem zweiten Planeten von Larsafs Stern (Sol), um den Amtsmissbrauch des Administrators Amonar aus der Familie der Cicol zu unterbinden. Kristallprinz Atlan gehört der seit drei Epochen über Arkon herrschenden Dynastie der Gonozals an und ist der Neffe des derzeit amtierenden Imperators Gonozal VII. Der ehrgeizige Amonar hat auf Larsa eine Musterkolonie errichtet, Städte und Raumhäfen angelegt und den Bau eines großen Robotgehirns angeordnet. Atlan entmachtet den Administrator und ordnet die Verhältnisse der Kolonie neu.

Um 50.000 arkonidischen Einwanderern von Zakreb V, die irrtümlicherweise auf Larsa angesiedelt wurden, ein für sie verträgliches Klima zu bieten, lässt Atlan auf dem dritten Planeten von Larsafs Stern einen Stützpunkt errichten. Er wählt dazu einen zweitausend Kilometer langen Kleinkontinent im Äquatorialgebiet, der mit seinen Nachbarkontinenten (Afrika und Südamerika) durch schmale Landbrücken verbunden ist. Der Kontinent erhält von Atlans Freund und Lehrmeister Tarts, der die TOSOMA kommandiert, den Namen Atlantis. Hier kommt Atlan erstmals in Kontakt mit Eingeborenen von Larsaf III. Das Sonnensymbol der Familie Gonozal wird zu einem heiligen Zeichen der Ureinwohner. Wenige Wochen später verlässt Atlans Geschwader das System von Larsafs Stern und fliegt an die Front des Krieges, den Arkon gegen die Methanatmer führt.

Auf einen Notruf der arkonidischen Kolonie hin schickt Gonozal VII. Atlans Flotte zwei Jahre später in das System von Larsafs Stern zurück. Auf Larsa verschwinden auf geheimnisvolle Weise Menschen. Im Raum werden Atlan und seine Männer mit den nebelhaften, stabförmigen Schiffen eines unbekannten Gegners konfrontiert. Auf dem einhundert Meter durchmessenden Kreuzer MANATO fehlt nach einem Angriff die Besatzung, ohne dass das Schiff Schäden aufweist. Es wird lediglich ein Mann gefunden, dessen Eigenzeit sich offenbar verlangsamt hat. Die flimmernden Relativfronten, die Überlappungen des Normaluniversums mit einer fremden Zeitebene darstellen, entführen immer mehr Menschen und Tiere. Die Arkoniden erleiden schwere Verluste, und Larsa muss schließlich aufgegeben werden. Weil er hofft, durch den rätselhaften Gegner eine Waffe gegen die Methanatmer zu finden, zieht sich Atlan mit seiner Flotte nach Atlantis zurück.

Während der Auseinandersetzungen erscheint ein robotisches Raumschiff, das Atlan durch Fiktivtransmission in sein Inneres befördert und ihm dort einen kleinen, eiförmigen Mikroaktivator überreicht, der durch ständige Zellkernregeneration seinen Alterungsprozess aufhalten soll. Der Aktivator wird auf die individuellen Schwingungen des Arkoniden eingestellt. Darüber hinaus erhält Atlan die Konstruktionsunterlagen der so genannten Konverterkanone, die die militärische Überlegenheit der Arkoniden gegenüber den Methanatmern sicherstellen soll. Die Konverterkanone erzeugt im Zielgebiet ein instabiles Ballungsfeld auf fünfdimensionale Basis. Materie, die von dem Feld umspannt wird, entmaterialisiert, sobald es abgeschaltet wird. Über seine Auftraggeber erteilt der Robot keine Auskunft.

Atlantis wird zur Festung ausgebaut. Bis auf 14.000 Personen werden die arkonidischen Kolonisten nach M 13 zurückgeschickt, um weitere Verluste zu vermeiden. Atlan bleiben nur die TOSOMA und die von Kapitän Inkar kommandierte PAITO. Die 14.000 Zakrebianer unterrichten die Ureinwohner von Atlantis im Feldbau. Auch auf den beiden Nachbarkontinenten fördern die Arkoniden die kulturelle Entwicklung. Erste Städte entstehen.

Nachdem Atlan wieder aus seiner Trance erwacht ist, erklärt Rhodan ihm, dass sein Zellaktivator nur von ES stammen kann.

Wenige Stunden nach Atlans Bericht wird auf der DRUSUS der Alarmruf Dreimal Glockenschlag des Kosmischen Agenten Jost Kulman empfangen, der auf Swoofon, dem zweiten Planeten der Sonne Swaft, operiert. Die auf Swoofon lebenden Swoon sind hervorragende Techniker und Mechaniker, da ihre Augen über ein mikroskopisches Sehvermögen verfügen. Als Mikro-Optiker ist der Mutant Kulman in der Lage, die Brennweite seiner Augenlinsen beliebig zu verstellen und so ebenfalls ohne optische Hilfsmittel winzige Gegenstände zu sehen. Da Kulman um sofortige Abholung bittet, fliegt die DRUSUS ins Swaft-System. Der Mikro-Optiker, der in Begleitung des dackelähnlichen Possonkal Muzzel an Bord kommt, kann sich nicht daran erinnern, Alarm gegeben zu haben. Kulman berichtet, der von einer Welt in der Nähe Arkons stammende Possonkal, habe ihm das Leben gerettet, als er von Fremden überfallen worden sei.

Kurze Zeit später sendet ein Unbekannter von der DRUSUS aus Peilsignale. Außerdem werden der Bordpositronik die Koordinaten der Erde entnommen. Während man vergeblich nach dem Täter fahndet, den man für einen Spion des Robotregenten hält, wird festgestellt, dass Kulman mit einem Hypnoblock versehen wurde.

Atlan, der die bei den Arkoniden als Haustiere beliebten Possonkals aus seiner Vergangenheit kennt, entdeckt schließlich Unstimmigkeiten im Verhalten Muzzels und erschießt das Tier. Es stellt sich heraus, dass Muzzel ein perfekt getarnter Roboter war, der von den Telepathen nicht entdeckt werden konnte, da er neben dem positronischen ein zweites, organisches Gehirn besaß. Die DRUSUS kehrt ins Swaft-System zurück.

Die Kolonie der Asozialen Freien Siedler auf dem Planeten Gray Beast wird von den Blauen Blattern heimgesucht. Eine Expedition Horace O. Mullons entdeckt die halbintelligenten Mungos, die kleinen Rhesusäffchen ähneln und auf geschickte Art gefährliche Schlangen zu töten verstehen. Mit ihrer Hilfe finden Mullon und seine Frau Fraudy ein Gegenmittel gegen die Blattern. Mullons Gegner Walter S. Hollander, der sich mit drei Komplizen aus Greenwich abgesetzt hat, versucht vergeblich, seinen Rivalen beseitigen zu lassen.

Bei einer zweiten Expedition stößt man auf die Blauen Zwerge. Fraudy Mullon kann mit den hochintelligenten, telepathisch begabten Wesen, deren Aussehen an blaue Lappen erinnert, Kontakt aufnehmen. Bei einem neuen Anschlag von Hollanders Männern erhält Mullon einen tödlichen Schuss ins Herz. Die Blauen Zwerge, die um sich herum elektromagnetische Felder und Gravitationsfelder erzeugen können, retten jedoch sein Leben. Nach fast neunzig Tagen transportieren sie ihn, Fraudy und seinen Vertrauten Milligan in Richtung Greenwich zurück. Hier hat Hollander mittlerweile ein Terrorregime errichtet.

Heimlich landet unterdessen eine Gazelle unter dem Kommando von Kapitän Blailey drei Tagesmärsche von Greenwich entfernt in einem Bergtal. Chellish, einer von Blaileys Männern, schließt sich Mullon an, um ihn zu unterstützen.

Nachdem sein Hypnoblock gelöst worden ist, berichtet der Kosmische Agent Jost Kulman, dass die Swoon von den Springern den Auftrag und die Pläne zur Konstruktion eines Kompensatorpeilers erhalten hätten. Mit dessen Hilfe sollen die Reststrahlungen des Strukturkompensators angemessen werden, der bisher verhindert, dass Transitionen terranischer Schiffe verfolgt werden können.

Mit den Superschlachtschiffen DRUSUS, TITAN und GENERAL POUNDER besetzt Perry Rhodan daher am 10. November 2040 im Namen des Großen Imperiums den Planeten Swoofon im Swaft-System und gibt sich dabei als arkonidischer Inspekteur aus, der den entflohenen Verbrecher Berenak jagt. Die Swoon ähneln dreißig Zentimeter großen, gelbhäutigen, aufrecht gehenden Gurken mit zwei kurzen Beinen, vier Ärmchen und zwei vorquellenden Augen. Die kleinen Wesen verfügen nicht über eigene interstellare Raumfahrzeuge und sind in zahlreiche Stämme gespalten.

Während der Robotregent Rhodan auffordert, Swoofon zu verlassen, finden Gucky, Jost Kulman und Wuriu Sengu in den unterirdischen Fabrikanlagen den Swoon-Chefwissenschaftler Markas, der den Kompensatorpeiler bauen soll. Gucky und Andréeacute; Noir stellen schließlich fest, dass die Springer im Auftrag des Robotregenten handeln, der die Position der Erde ermitteln will. Der Kompensatorpeiler soll in jedes Schiff des Großen Imperiums eingebaut werden.

Nach Prüfung der Konstruktionsunterlagen weisen Atlan und die Wissenschaftler der DRUSUS darauf hin, dass es nicht schwierig sei, einen Absorber zu entwickeln, der die Reststrahlung des Strukturkompensators beseitigt, wenn man über die notwendigen Mikrobauteile verfügt. Rhodan lädt die Swoon, die als die besten Feinmechaniker des bekannten Universums gelten, ein, ins Sol-System zu kommen. Heimlich geht Markas daraufhin mit 20.000 hoch qualifizierten Swoon und deren Spezialgeräten an Bord der DRUSUS, ehe die Terraner das Swaft-System verlassen. Durch den fingierten Absturz einer Kaulquappe, mit der Berenak angeblich entkommen sein soll, wird das Verschwinden der Mikro-Techniker vertuscht.

Die Terraner interpretieren die Angriffe der Unsichtbaren als Überlappung des vertrauten Universums mit einer fremden Zeitebene, deren Eigenzeit 72.000fach langsamer als die ihres Universums ist. Berechnungen zufolge soll das nächste Ereignis dieser Art auf Tats-Tor, dem von Neu-Arkoniden bewohnten zweiten Planeten der Sonne Morag, stattfinden.

Anfang Januar 2041 landet eine Gazelle des Schweren Kreuzers TERRA mit Leutnant Marcel Rous, dem Hypno Andréeacute; Noir, dem Physiker und Chemiker Fritz Steiner, dem Biologen und Arzt Iwan Ragow, dem Techniker und Mechaniker Fred Harras und dem Metallurgen und Meteorologen Joshua auf Tats-Tor. Mit dem Linsen-Feld-Generator der Gazelle, einem Nachbau des von Rous und Fellmer Lloyd erfundenen Gerätes, dringen die Männer in die fremde Zeitebene ein, ohne ihre Eigenzeit zu verlieren, und gelangen auf einen Planeten, auf dem kristalline Strukturen dominieren. Sie stoßen dort auf intelligente, mehr als eineinhalb Meter große, raupenartige Geschöpfe, in denen sie die dominierende Lebensform dieser Welt vermuten. Nach ihren durch die Zeitdehnung verzerrten Rufen werden sie Druuf genannt. Die Terraner entwickeln ein Verfahren, die Eigenzeit von Wesen der fremden Zeitebene ihrer eigenen anzupassen, indem sie sie auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigen.

Als das Kommando später neben Neu-Arkoniden von Tats-Tor auch die vor vier Monaten auf Mirsal verschollene Kaulquappe K 7 entdeckt, wenden die Männer das Verfahren bei der Besatzung des Beibootes ebenfalls an.

Unterdessen werden die Terraner von einem mehr als eintausend Meter langen Raumschiff entdeckt, das den Planeten des Druuf-Universums umkreist. Der Versuch, die Eindringlinge zu eliminieren, scheitert jedoch aufgrund der Verschiedenheit der Eigenzeiten. Das Schiff wird, nach dem Empfinden seiner Besatzung nur wenige Augenblicke später, von einem Gegner vernichtet, der gewaltsam in die Druuf-Zeitebene eingedrungen ist.

Der Ausfall des Linsen-Feld-Generators setzt die terranische Expedition in dem fremden Universum gefangen. Rous sendet ein Funknotspruch, von dem er hofft, dass er bei der Überlappung der Zeitebenen in sein eigenes Universum durchdringt.

Am 13. Januar 2041, zehn Tage nach dem Verschwinden von Marcel Rous und seinen Männern, stellt Perry Rhodan fest, dass der Linsen-Feld-Generator in der Gazelle auf Tats-Tor irreparabel zerstört ist. Als die DRUSUS wenige Wochen später mit einem neuen Linsen-Feld-Generator auf die Arkonidenwelt zurückkehrt, zeigt sich, dass der LFG den Übergang in die fremde Zeitebene nur dann erlaubt, wenn die beiden Universen zur gleichen Zeit überlappen.

Da nach sieben Monaten noch immer jedes Lebenszeichen von Rous' Expedition fehlt, begeben sich Rhodan, Atlan, Crest und das Mutantenkorps am 16. Juli 2041 mit dem Leichten Kreuzer SAMBO auf die Suche nach den Verschollenen. Sie benutzen dazu den neuentwickelten Krümmungsfeld-Generator der DRUSUS, der über Tats-Tor ein zweihundert Meter durchmessendes Lichtfenster projiziert und ein Eindringen in das andere Universum auch ermöglicht, ohne dass eine natürliche Überlappung vorliegt.

Sofort nachdem die SAMBO in die fremde Dimension gelangt ist, entdeckt Gucky telepathisch die Gesuchten, nach deren subjektivem Empfinden nur acht Tage vergangen sind. Sie haben inzwischen festgestellt, dass die Raupenwesen lediglich den Herrschern der fremden Zeitebene dienen, für die die Bezeichnung Druuf beibehalten wird.

Zwanzig torpedoförmige, schwarze Schiffe der Druuf verlegen der SAMBO den Rückweg zur Durchtrittsstelle ins heimatliche Universum. Gucky und Ras Tschubai teleportieren in ein Druufschiff, begegnen dort jedoch nur Robotern. Bei einem zweiten Vorstoß verliert der Mausbiber vorübergehend das Bewusstsein und hat danach telepathischen Kontakt mit einem Druuf, der ihn zu beeinflussen versucht. Er kann sich aber in Sicherheit bringen.

Die Terraner müssen feststellen, dass sich ihre Eigenzeit der des Druuf-Universums anpasst. Der Versuch der Druuf, die Besatzung der SAMBO durch einen hypnotisch begabten Kruuhk zu überwinden, dessen Körper Krebs- und Insektenmerkmale aufweist, wird von John Marshall und Andréeacute; Noir vereitelt. Die Terraner setzen schließlich den in der SAMBO installierten Fiktivtransmitter gegen die Druufschiffe ein und erzwingen so die Rückkehr in ihr Universum. Der Fiktivtransmitter versetzt die SAMBO gleichzeitig in die Vergangenheit und gibt ihrer Besatzung ihre ursprüngliche Eigenzeit wieder, während die von Rous' Gruppe gefangen genommenen Raupenwesen und der Kruuhk zu Statuen erstarren. Auf der DRUSUS sind inzwischen nur zwei Minuten vergangen.

Mit Hilfe der Blauen Zwerge können Fraudy und Horace O. Mullon, Milligan und Chellish auf Gray Beast die Herrschaft Walter S. Hollanders über Greenwich beenden. Der ehemalige Anführer der Naturphilosophen wird von der Volksversammlung zum Tode verurteilt und hingerichtet. In den folgenden Wochen organisiert Mullon die Kolonie neu.

Anfang des Jahres 2041 landen dürre, hochgewachsene Humanoide mit einem neunzig Meter langen und zwanzig Meter durchmessenden, torpedoförmigen Raumschiff auf Gray Beast und unterwerfen die terranischen Siedler. Die Peepsies, wie die Invasoren wegen ihrer pfeifenden, quietschenden Sprache genannt werden, besitzen spitz zulaufende Köpfe mit einer knochigen, am unteren Ende auseinander gebogenen Nase, zwei großen Augen und einem schmallippigen Mund. Die Arme sind eineinhalb Meter lang und enden in Händen mit einer kleinen kreisrunden Fläche und sechs krallenartigen Fingern. Die Invasoren zwingen die Terraner, für sie Getreide anzubauen.

Captain Blailey, der Kommandant der Gazelle, die das Schicksal der Kolonie auf Gray Beast überwacht, beschließt abzuwarten. Er und seine Männer ermitteln, dass die Peepsies vom zwölften Planeten der Sonne Gray Beasts stammen, die sie inzwischen Myrtha getauft haben.

Mit Chellishs Unterstützung organisiert Mullon einen erfolgreichen Aufstand gegen das Kommando der Peepsies auf Gray Beast. Zwanzig der zweihundert Invasoren werden getötet, die übrigen geraten in Gefangenschaft. Ein weiteres Peepsie-Raumschiff, das mehr als zweieinhalb irdische Monate später Gray Beast erreicht, wird schon bei seiner Landung durch eine Atombombe zerstört. Unterdessen teilt Blailey, der die Erde über die Ereignisse auf der Kolonistenwelt informiert hat, Chellish mit, dass Myrtha XII zu einem Stützpunkt der Solaren Flotte gemacht werden soll.

Im Oktober 2041 wird der einundzwanzigjährige Raumkadett Thomas Cardif zum Leutnant befördert und in der terranischen Garnison auf der Arkon-Welt Rusuf, dem vierten Planeten im Krela-System, dem Kommando von Oberst Julian Tifflor unterstellt. Nur Perry Rhodan, Thora, Crest, Reginald Bull und Tifflor wissen, dass Cardif in Wirklichkeit der Sohn Thoras und Perry Rhodans ist, dem seine Eltern eine falsche Identität gegeben haben, um ihm, unbeeinflusst durch die überragende Position seines Vaters, eine ungestörte Entwicklung zu ermöglichen.

Als Rhodan mit der DRUSUS aus dem Morag-System zurückkehrt, stellt er fest, dass seine Frau Thora mit einer Gazelle in das System der Sonne Krela geflogen ist, um Thomas Cardif zu sehen. Die Arkonidin ist überzeugt, dass sie und ihr Mann sich gegenüber ihrem Sohn versündigt haben. Ehe es zur Begegnung mit Cardif kommt, entführen Galaktische Händler Thora mit Hilfe von arkonidischen Raumschiffen von Rusuf nach Siliko V. Cardif, der an der Suche nach der Arkonidin teilnimmt, untersucht auf Heet-Ri, dem sechsten Planeten von Heet-Ris Stern, zunächst die 700 Meter hohen Metallsäulen, die als Hinterlassenschaft einer untergegangenen Kultur gelten, und entdeckt, dass in ihnen überschwere arkonidische Waffen verborgen sind. Eine Codenummer in den Säulen führt Cardif zu einem namenlosen Riesenplaneten im System 4186-4-162.

Dessen Mond, Siliko V, erweist sich als arkonidische Robotfestung. Auch Cardif gerät hier in Gefangenschaft. Als er Thora begegnet, wird er sich seiner großen äußeren Ähnlichkeit mit Perry Rhodan bewusst, erfährt das Geheimnis seiner Herkunft und schwört seinem Vater Rache für das an ihm begangene Unrecht. Nachdem Kampfroboter der DRUSUS, die von Cardif über 4186-4-162 informiert worden ist, Siliko V erobert haben, kommt es zu einer Konfrontation zwischen Rhodan und seinem Sohn. Angesichts der kompromisslosen Haltung seines Sohnes kommandiert Rhodan den Leutnant Thomas Cardif unter Berufung auf dessen Diensteid ins Sol-System ab. Tifflor wird angewiesen, dafür zu sorgen, dass Cardif das Sonnensystem auf keinen Fall verlässt.

Anschließend tritt Rhodan mit dem Robotregenten von Arkon in Verbindung, weil viele Indizien darauf hindeuten, dass dieser Thoras Entführung initiiert hat. Das Robotgehirn leugnet jedoch jede Beteiligung an den Vorkommnissen und behauptet, die Festung Siliko V nicht zu kennen.

Zwischen dem 1. Februar und dem 1. Mai 2042 müssen Perry Rhodan und Reginald Bull den Planeten Wanderer aufsuchen, um ihre zweite Zelldusche zu erhalten. Anfang Januar 2042 fahndet man aber vergeblich nach der Kunstwelt, und Berechnungen zeigen, dass im Bereich der Wanderer-Bahn eine Überlappung mit dem Druuf-Universum stattgefunden hat.

Mit der Kaulquappe K 238 dringen Rhodan, Bull, Atlan, Captain Gorlat und Leutnant Mike Tompetch am 17. Januar in das Rote Universum ein, wie die Zeitebene der Druuf inzwischen wegen ihres rötlichen Hintergrundleuchtens genannt wird. Auf Solitude, dem einzigen Planeten einer grünen Sonne, begegnen die Männer seekuhähnlichen Intelligenzen, die ihren Geist vom Körper trennen können und deren Leiber von den Druuf zerteilt und an Lebenserhaltungssysteme angeschlossen wurden, um sie als natürliche Ortungseinrichtungen zu missbrauchen. Eines der Wesen schließt den Terranern an.

Druuf-Roboter installieren auf Solitude Geräte, um eine Veränderung der Planetenbahn zu korrigieren, die infolge der Begegnung mit dem Planeten Wanderer auftrat. Gorlat und Tompetch gelingt es, einen Spezialroboter der Druuf in ihre Gewalt zu bringen. Nach der Rückkehr der Expedition ins heimatliche Universum, die wegen einer Eigenzeitverzerrung erst am 21. April stattfindet, können die Spezialisten der DRUSUS anhand der Daten des Robots ermitteln, dass Wanderer das Rote Universum inzwischen wieder verlassen hat, und am 23. April die gegenwärtige Position der Kunstwelt lokalisieren.

Wanderer befindet sich nicht am berechneten Ort. Die Strukturtaster empfangen von dort jedoch ein ungewöhnliches Signal. Am 24. April 2042 versucht Ras Tschubai, die Kunstwelt im Teleportersprung zu erreichen. Er wird aber zurückgeworfen und materialisiert in einem Strukturkompensator des Transitiontriebwerks der DRUSUS. Perry Rhodan folgert, dass Wanderer durch den Kontakt mit dem Druuf-Universum in einen Halbraum zwischen der vierten und fünften Dimension gelangt ist.

Die Solitude-Intelligenz, der Reginald Bull den Namen NATHAN gegeben hat, löst ihren Geist vom Körper, um nach Wanderer zu suchen, doch der Geist NATHANs wird von einem Saugfeld auf dem künstlichen Planeten festgehalten.

Atlan und Rhodan beschließen, mit Hilfe des Fiktivtransmitters, der mit ähnlichen Effekten arbeitet wie die Strukturkompensatoren, nach Wanderer zu gelangen. Am Morgen des 26. April werden Bull und Leutnant Mike Tompetch mit einer Gazelle abgestrahlt. Sie erreichen einen Teil Wanderers, der zu dieser Zeit aus dem Halbraum ragt und unterliegen daher einem Verzerrungsphänomen, das Wanderer in einer Dimension des Raumes staucht, so dass die beiden Terraner bezogen auf die Oberfläche des Kunstplaneten eine Breite von mehreren hundert Kilometer aufweisen. Eine zweite Gazelle erreicht mit Rhodan, Atlan, John Marshall, Andréeacute; Noir, Dr. Ali el Jagat, dem Chefmathematiker der DRUSUS, und NATHANs Körper eine andere Stelle Wanderers. Durch einen Zeitverlust beim Eindringen in den Halbraum gelangt sie aber erst am Nachmittag des 30. April auf die Welt des Unsterblichen. Da ein Ausfall der Energieversorgung die Gazelle unbrauchbar macht, erscheint die Zelldusche unerreichbar. Atlan begegnet Guye of Llandrindod, den er als Earl of Sherwood auf der Erde des Vierzehnten Jahrhunderts kennen gelernt hat und der mit NATHANs Geist-Existenz konfrontiert worden ist. Am frühen Morgen des 1. Mai nimmt Marshall telepathischen Kontakt mit Bull auf. Durch die räumliche Deformation kann dieser mit Tompetch die zentrale Stadt Wanderers innerhalb kurzer Zeit erreichen und die Gazelle nach Abklingen des Verzerrungseffekts von dort drahtlos mit Energie versorgen. Am Nachmittag des 1. Mai erreichen die Unsterblichen endlich das Physiotron und können die Zelldusche erhalten.

Die Triebwerksenergie der beiden Gazellen und als endgültiger Auslöser die Energie, die NATHANs Geist bei seiner Rückkehr in den Körper freisetzt, lassen Wanderer aus seinem instabilen Zustand in den Normalraum stürzen. In der DRUSUS schreibt man inzwischen den 3. Mai.

Eine Panne bei Reginald Bulls Zelldusche führt dazu, dass der Terraner zunehmend jünger wird. Da vom Unsterblichen, der sich seit der Flucht aus dem Halbraum nicht mehr gemeldet hat, kein Rat zu erhalten ist, wird das Physiotron auf Atlans Empfehlung hin am 5. Mai 2042 mit Homunks Unterstützung demontiert und auf einer Plattform verankert. Durch ein Linsenfeld bringen die Terraner es in das Universum der Druuf, wo sie einen Planeten mit Chloratmosphäre vorfinden. Unter Bedingungen, die denen im Halbraum ähneln, wird die Zelldusche wiederholt. Das Experiment gelingt, und Bull nimmt wieder sein ursprüngliches Aussehen an. Als die DRUSUS von Druufschiffen angegriffen wird, weist Atlan auf ihre von der arkonidischen Transitionstechnik abweichende Überlichtflugtechnik hin. Die Druufraumer springen nicht durch die fünfte Dimension, sondern überwinden den Überraum, ohne zu entmaterialisieren, in einem gestreckten, millionenfach überlichtschnellen Flug, bei dem der Zielstern stets sichtbar bleibt.

Nach der Rückkehr der Terraner nach Wanderer gibt ES zu verstehen, dass es für ihn schwierig war, den Halbraum zu verlassen, und dass das Experiment mit Reginald Bull ihm dies erleichtert habe. Außerdem lässt ES erkennen, dass auch Atlans Zellaktivator von Wanderer stammt. Atlan wird daraufhin von einer zwanghaften Erinnerung an eine stabile Überlappung der beiden Universen im Bereich des Sol-Systems überfallen:

Ein Jahr nach den Abwehrkämpfen gegen die Unbekannten aus der fremden Zeitebene ist in der Kolonie Atlantis Ruhe eingekehrt. Zwischen den Arkoniden und den Eingeborenen wurden inzwischen zahlreiche Ehen geschlossen. Der als Chef des Westlandes eingesetzte Kreuzerkommandant Inkar wird von den dortigen Ureinwohnern zum Gottkönig erhoben und Inka genannt. Weil man festgestellt hat, dass Wassertiere nicht von den Überlappungsfronten erfasst werden, wurde für die Siedler eine unterseeische Fluchtkuppel errichtet. Erneut wird Larsaf III durch Überlappungsfronten bedroht. Durch das Bestreben der beiden Zeitebenen nach einer gegenseitigen Stabilisierung entstehen große, labile Energiefelder, die der Mathematiker Kosol ihres Aussehens wegen Ausfalltrichter nennt. Flotten der Druuf dringen durch diese Überlappungsbereiche in das Normaluniversum ein. Trotz heftiger Gegenwehr wird der arkonidische Stützpunkt vernichtet. Kapitän Tarts, der Kommandant der TOSOMA, zwingt Atlan, das Schiff zusammen mit Leutnant Cunóoacute;r zu verlassen und die Unterwasserkuppel zu öffnen. Atlantis ist jedoch durch die Relativfronten bereits entvölkert worden. Als sich nach Angriffen der Druuf die Achsenstellung des Planeten ändert und der Kontinent Atlantis im Meer versinkt, ziehen sich Atlan und Cunóoacute;r in die Unterwasserdruckkuppel zurück. Ein Kontakt zur TOSOMA ist nicht mehr möglich. Durch die geologischen Umwälzungen sinkt die Kuppel in eine Tiefe von 2.852 Metern ab.

Nach vier Monaten kehren die beiden Arkoniden an die Oberfläche zurück. Sie finden weder Arkoniden noch Atlanter. Cunóoacute;r wird schließlich von einem barbarischen Bewohner des Nordkontinents mit einem Faustkeil erschlagen. Atlan kehrt in die Druckkuppel zurück, in der er, überwacht durch den Roboter Rico, in künstlichem Tiefschlaf überleben kann. Die Dauer des Schlafes begrenzt er auf fünfhundert Jahre.

Um die Wirksamkeit des neuen arkonidischen Kompensatorpeilers zu überprüfen, inszenieren Perry Rhodan und Abwehrchef Allan D. Mercant ein Täuschungsmanöver. Der von Major Clyde Ostal kommandierte Handelsraumer TIGRIS, der mit Mitgliedern des Solaren Sicherheitsdienstes bemannt ist, dessen Bordpositronik gefälschte Positionsdaten des Sol-Systems enthält und dessen offizielles Ziel die terranische Niederlassung auf Goszuls Planet ist, simuliert am 18. Juni 2042 eine Fehltransition zur Sonne Naral. Auf deren drittem Planeten, Ekhas, soll, Agentenberichten zufolge, ein Kompensatorpeiler installiert sein. Obwohl der Sprung der TIGRIS unter dem Schutz des Strukturabsorbers erfolgt, wird das Schiff sofort von den Ekhoniden, Nachkommen arkonidischer Siedler, geortet und muss auf Ekhas landen. Die Mannschaft wird verhaftet. Nur die standhafte Haltung des gesetzestreuen ekhonidischen Abwehroffiziers Egg-or bewahrt die terranischen Agenten vor einer illegalen Gehirnwäsche durch den arkonidischen Flottengeneral Sutokk.

Im Schutz des neuartigen Eigenfrequenzabsorbers, der Eigenschwingungen des Strukturkompensators unterbindet und damit den Kompensatorpeiler unwirksam macht, nähert sich Rhodan mit der LOTUS unerkannt dem Naral-System. Rhodan, Fellmer Lloyd, Kitai Ishibashi und Tako Kakuta wechseln in die MAB I des mit Terra verbündeten Springerpatriarchen Mabdan über und können sich so, als Galaktische Händler getarnt, auf Ekhas einschmuggeln, obwohl der Kapitän der MAB I mittlerweile unter posthypnotischer Kontrolle des Robotregenten steht. Die gefangenen Terraner werden in Ekhas' Hauptstadt Ent-Than befreit und können zusammen mit Rhodan und den Mutanten mit der TIGRIS in den Weltraum fliehen. Während die Sprengung des Handelsschiffes Sutokks Misstrauen zerstreut, erreichen die Flüchtlinge mit einem Beiboot die LOTUS.

Mehr als zweieinhalb irdische Monate nach Sprengung des Peepsie-Schiffes fliegen Horace O. Mullon, Chellish und acht andere Siedler mit der FAIR LADY, einem reparierten Beiboot der ADVENTUROUS von Gray Beast zur Heimatwelt der Peepsies, die von ihnen Peep, von ihren Bewohnern aber Heeninniy genannt wird. Die Kolonisten beabsichtigen, die Peepsies durch einen Bluff von Gray Beast abzulenken.

Die Siedler behaupten, von Aurigel, dem einzigen Planeten des nächstgelegenen Sonnensystems, zu stammen. Da die Peepsies die auf Gray Beast gebräuchliche englische Sprache kennen, sprechen die Raumfahrer französisch. Durch Funksprüche rufen sie den Eindruck hervor, dass eine große Aurigel-Flotte zur Invasion Heeninniys bereitstünde. Außerdem versuchen sie, mit Hilfe der im Untergrund arbeitenden politischen Opposition, zusätzlich Verwirrung auf dem Planeten zu stiften. Der Präsident-König Iiy-Jüür-Eeelie lässt sie daraufhin verhaften. Zwar werden sie von den Freischärlern befreit, doch der Luftflotten-Offizier Fij-Gül entdeckt die Verwandtschaft zwischen der französischen und der englischen Sprache, erkennt dann, dass der Name FAIR LADY aus dem Englischen stammt und entlarvt dadurch schließlich die falschen Gesandten von Aurigel als Bewohner von Weelie-Wee, wie die Peepsies Gray Beast nennen. Als die Siedler daraufhin Iiy-Jüür-Eeelie als Geisel nehmen, scheint eine gewaltsame Auseinandersetzung unausweichlich.

In letzter Minute tauchen aber die SOLAR-SYSTEM und zwei weitere terranische Kreuzer über Peep auf, weil die Solare Flotte beabsichtigt, im Myrtha-System einen Flottenstützpunkt einzurichten. Der Diktator Iiy-Jüür-Eeelie tritt zurück, und Oberstleutnant Baldur Sikerman nimmt Verhandlungen mit der neuen Regierung der Peepsies auf.

Da wissenschaftliche Berechnungen ergeben, dass in der Mitte des Jahres 2043 im Myrtha-Sektor eine Überlappung mit dem Druuf-Universum zu erwarten ist, wird im September 2042 auf Gray Beast ein Stützpunkt der Solaren Flotte errichtet. Während man den größten Teil der Asozialen Freien Siedler auf die Venus evakuiert, treten etwa tausend von ihnen in die Flotte ein.

Zu ihnen zählen auch Walter Suttney, Ronson Lauer und Oliver Roane, die während der Schreckensherrschaft Walter S. Hollanders über Greenwich dessen Sicherheitstruppe angehörten. Sie desertieren am 2. Oktober 2042 und zwingen Oberleutnant Gunter Chellish, sie mit einer Gazelle in die Nachbarschaft der im Bereich des Milchstraßenzentrums gelegenen Sonne Latin-Oor zu fliegen. In deren System hält sich eine arkonidische Flotte auf, weil hier, den gefälschten Positionsdaten der TIGRIS-Positronik zufolge, der Standort der Erde liegen soll. Suttney, Lauer und Roane wollen mit den Arkon-Schiffen Kontakt aufnehmen und die verhasste Regierung Perry Rhodans vernichten, indem sie dem Robotregenten die galaktischen Koordinaten Terras verraten.

General Conrad Deringhouse leitet eine groß angelegte Suchaktion der Solaren Flotte nach den Deserteuren ein. Diese hat aber erst Erfolg, als es Chellish gelingt, den Eigenfrequenzabsorber der Gazelle auszuschalten. Das Schiff der Verräter wird im sechzehn Lichtjahre von Latin-Oor entfernten Caligula-System geortet. Nach einem Funkgespräch mit Rhodan verzichtet der Naat, der die arkonidische Robotflotte im Latin-Oor-System kommandiert, darauf einzugreifen. Die drei Deserteure, die auf Tantalus, dem ersten Planeten Caligulas, gelandet sind, geraten angesichts der drohenden Gefahr in Streit und bekämpfen sich gegenseitig. Chellish und Roane, der einzige Überlebende der drei Verräter, werden am 14. Oktober an Bord der DRUSUS gebracht.

Die Kaulquappe K-262 landet unter dem Kommando von Oberst Marcus Everson auf dem Planeten Eppan, um den Kosmischen Agenten Goldstein abzuholen. Die Eppaner, gelbhäutige Humanoide mit schlitzförmigen Augen und auffallend abstehenden Ohren, leben auf einer primitiven Kulturstufe. Goldsteins eppanischer Kontaktmann, der Gladiator Maatal, besteht darauf, den jungen Telepathen, der offenbar krank ist, an Bord der K-262 zu begleiten. Nach dem Start der Kaulquappe kommt es zu rätselhaften Sabotageakten und Anschlägen gegen deren Besatzung. Einige der fünfzehn Raumfahrer werden von phantomhaften Wesen angegriffen, die durch die Wände zu dringen vermögen. Goldstein ist davon überzeugt, dass er selbst der Urheber des mysteriösen Geschehens ist, und glaubt, die Fähigkeit der Molekülverformung erlangt zu haben, die es ihm möglich macht, Materie zu verändern und Pseudokörper zu erschaffen. Schließlich gibt sich der Mutant als Molekülverformer zu erkennen und fordert das Kommando über die Kaulquappe, mit deren Hilfe er allerdings nur noch größere Macht erlangen will.

In Wirklichkeit wird Goldstein jedoch von Maatal manipuliert, einem echten Molekülverformer, der als einziger den Untergang eines Forschungsraumschiffs seines Volkes überlebt hat und sich nach Eppan retten konnte. Mit Hilfe der Terraner will der Molekülverformer seiner dem Untergang geweihten Rasse zu neuer Blüte verhelfen. Goldstein kann sich schließlich aus Maatals geistigem Griff befreien. Der Molekülverformer wird bei der Auseinandersetzung unter einem zentnerschweren Pseudokörper begraben und verliert sein Leben.

Am 1. August 2043 tritt der Fall POTOMAK ein, denn zweiundzwanzig Lichtjahre vom Myrtha-System entfernt kommt es zu einer stabilen Überlappung mit dem Druuf-Universum. Die rötlich leuchtenden Öffnungen der Entspannungstrichter verschmelzen und nehmen immer mehr die Form eines etwa ein Lichtjahr langen und zwischen zwanzig und einhundert Milliarden Kilometer breiten Risses ein. Der Robotregent von Arkon postiert vor der Entladungszone eine Blockadeflotte aus 30.000 Einheiten.

Mit dem auf hohe Geschwindigkeit ausgelegten Kreuzer CALIFORNIA dringen Terraner durch die arkonidische Flotte hindurch in das rote Universum ein. Dessen Eigenzeit verläuft mittlerweile durch einen Angleichungsprozess nur noch zwei mal langsamer wie die des heimischen Raumzeitkontinuums. Angreifende Druufraumer zwingen die CALIFORNIA zu einer Nottransition, die das Schiff in das Zentralsystem der Druuf bringt, das aus einer roten Riesensonne, einem grünen Zwerg und 62 Planeten besteht. Auf Hades, dem dreizehnten Planeten des Systems, wird ein Transmitterstützpunkt angelegt, in dem Perry Rhodan, Atlan und der an Dysenterie erkrankte Fellmer Lloyd bleiben, während Oberstleutnant Baldur Sikerman mit der CALIFORNIA zurückfliegt, um zu veranlassen, dass die DRUSUS in das Druuf-Universum vorstößt und eine Gegenstation für den Hades-Transmitter bildet.

Der Transmittersprung zur DRUSUS missglückt, und Rhodan, Atlan und Lloyd werden von einer Transmitter-Station auf dem sechzehnten Planeten des Systems, der Hauptwelt der Druuf, eingefangen. Dort sehen sie erstmals einen der Fremden. Er ist drei Meter groß, von humanoider Gestalt und besitzt einen kugelförmigen, vieräugigen, insektoiden Kopf. Als Ultrasprecher verständigen sich die Druuf mit extrem hohen Frequenzen. Rhodan, Atlan und Lloyd können dank ihrer schnelleren Eigenzeit den Druuf entkommen. Dabei empfängt Lloyd den telepathischen Ruf eines Unbekannten, der Rhodans Namen kennt, aber über sich selbst keine Auskunft geben kann. Der Fremde programmiert den Transmitter um und befördert Rhodan, Atlan und Lloyd zurück nach Hades, von wo aus sie schließlich die DRUSUS erreichen können.

Durch das von Oberst Marcus Everson kommandierte Superschlachtschiff KUBLAI KHAN lässt Perry Rhodan aus dem Tatlira-System das geheimnisvolle Kugelwesen holen, das Sergeant Harnahan im Jahr 1983 dort entdeckte, und bittet es um Hilfe im Kampf gegen die Druuf. Das Wesen, das zum Andenken an Harnahan den Namen Harno annimmt und als Televisor auf seiner Oberfläche Szenen beliebiger Orte des Universums zeigen kann, kennt die Druuf bereits und willigt ein. Es erklärt allerdings, dass die Gefahr, die von der Überlappung der beiden Zeitebenen herrühre, nicht mehr lange bestehen werde.

Am Entladungsspalt im Myrtha-Sektor kämpfen die Robotschiffe Arkons gegen die ins Normaluniversum vordringenden Einheiten der Druuf. Die DRUSUS, die KUBLAI KHAN und die CALIFORNIA fliegen durch die Entladungszone zum Doppelsternsystem Siamed, dessen sechzehnter Planet als Hauptwelt der Druuf Druufon genannt wird. Harno und Gucky stellen fest, dass der Fremde, der bei Rhodans letztem Besuch versuchte, mit diesem Kontakt aufzunehmen, der Geist eines Wesens ist, das seine Herkunft nicht kennt und mit dem Geist des druufschen Chefwissenschaftler Onot um die Vorherrschaft über dessen Körper kämpft. Der Fremde signalisiert Gucky, ohne den Druuf sei er ein körperloser Geist, der seit undenklichen Zeiten in anderen Wesen gelebt habe. Der Druuf Onot arbeitet an der Entwicklung eines Zeiterstarrers, der zu einer furchtbaren Waffe werden kann.

Die terranischen Schiffe landen auf Druufon, und Rhodan führt mit dem Rat der Sechsundsechzig, der Regierung der Druuf, zum Schein Gespräche über ein Bündnis gegen das arkonidische Imperium. Dabei wird der kompromisslose Eroberungswille der Druuf erkennbar.

Als eine Robotflotte Arkons das Siamed-System angreift, verlassen die Terraner Druufon. Rhodan, Gucky und Harno bleiben mit der CALIFORNIA auf Hades, während die beiden Superschlachtschiffe nach Gray Beast zurückkehren. Bei einem weiteren Besuch Druufons experimentiert Gucky mit dem Zeiterstarrer. Dabei wird Onot zeitweilig der Wirkung des Geräts ausgesetzt. Der in dem Druuf gefangene fremde Geist kann so den Körper des Wissenschaftlers vorübergehend übernehmen und beginnt, seine eigene Identität zu erahnen.

Unterdessen sendet der Robotregent von Arkon fortwährend Hilferufe aus. Rhodan ist jedoch entschlossen, noch vierzehn Tag bis zu einer Kontaktaufnahme verstreichen zu lassen.

Perry Rhodan lässt den Stützpunkt Hades weiter ausbauen. Am 14. September 2043 wird in der Gruft in Terrania, in der seit mehr als siebzig Jahren der leblose Körper Ernst Ellerts ruht, Alarm ausgelöst. Rhodan fliegt sofort nach Terra, weil er seinen Verdacht bestätigt sieht, dass der fremde Geist in Onots Körper Ellert ist. Durch Guckys Experiment mit dem Zeiterstarrer hat Ellert seinen Geist teilweise vom Körper des Druuf lösen können. Er erzählt von seinem Sturz in die Ewigkeit und seiner Jahrmillionen währenden Suche nach der Gegenwart, bei der er den Anbeginn und das Ende aller Zeiten gesehen habe. Außerdem berichtet Ellert von dem eigentümlichen Überlichtantrieb der Druuf. Deren Schiffe durchstoßen die Grenze zum Hyperraum ohne einen Schock. Sobald die Lichtgeschwindigkeit überschritten wird, neutralisiert ein Kompensator die Zeit und verhindert eine Massenveränderung. Obwohl das Raumschiff millionenmal schneller als das Licht fliegt, bleibt das normale Universum sichtbar. Ellert verspricht, Unterlagen über diesen Antrieb zu beschaffen. Ehe er in Onots Körper zurückkehren muss, rät er Rhodan außerdem, das zentrale Rechenzentrum auf Druufon von Robotern des arkonidischen Regenten vernichten zu lassen.

Rhodan, der die Chance nutzen will, dass sich die gefährlichsten Feinde der Menschheit gegenseitig schwächen, nimmt mit dem Robotregenten Verbindung auf und veranlasst ihn, Roboter gegen Druufon einzusetzen. Unmittelbar vor dem Angriff warnt Rhodan aber die Druuf und bietet ihnen die Unterstützung der Terraner an, wobei er als Gegenleistung die Konstruktionspläne ihres Hyperantriebs verlangt. Die Druuf behaupten, in ihrer eigenen Zeitebene keine Hilfe zu benötigen, weil sie dort ihren Gravobrenner einsetzen könnten, eine Waffe, die in der Lage sei, natürliche Schwerkraftfelder zu verstärken und künstliche aufzuheben. Sie fordern Rhodan aber auf, in seinem Universum auf ihrer Seite gegen die Robotschiffe zu kämpfen und übergeben den Terranern einen Signalcode, der ihnen freies Geleit durch die Druufflotte gewährt. Durch Telepathie entlarvt Gucky die Aussagen über den Gravobrenner allerdings als Bluff. Die arkonidischen Roboter zerstören unterdessen das Rechenzentrum der Druuf. Um das Vertrauen der Druuf zu gewinnen, vernichtet Rhodan mit der CALIFORNIA am Entladungsspalt einige arkonidische Robotschiffe und kehrt anschließend nach Hades zurück.

Zusammen mit Harno sucht Rhodan danach Onot-Ellert auf. Dieser übergibt ihm das Versuchsmodell des Zeiterstarrers, will aber auf Druufon bleiben, bis er über die Konstruktionspläne des druufschen Überlichtantriebes verfügt.

Im Verlauf des Jahres 2043 stellen die Ärzte um Professor Eric Manoli fest, dass sich Thoras Leben mit 453 Ls/Ara, dem auf Tolimon erbeuteten Serum, nicht weiter verlängern lässt. Im Juli kommt es zu einem massiven Alterungsschub. Zu einer hyperplastischen Systemerkrankung kommt eine bösartige Geschwulst der Lymphdrüsen, das unheilbare Lymphosarkom F Arkon, hinzu, in dem einige Mediziner eine Spätfolge des Tolimon-Serums sehen. Am 4. Oktober teilt der Chef-Hämatologe der Venus-Klinik, Dr. Villnoess, General Conrad Deringhouse mit, dass Thora nur noch ein halbes Jahr zu leben habe.

Als Deringhouse Perry Rhodan auf Gray Beast darüber informiert, gibt ihm dieser den Auftrag, mit dem Robotregenten über den Verkauf von Kampfraumschiffen zu verhandeln, und erlaubt ihm, Thora nach Arkon mitzunehmen, um seiner Frau die Verzweiflung zu nehmen.

In Begleitung der Telepathin Ishy Matsu geht Thora an Bord der BURMA, eines Kreuzers der Staaten-Klasse, mit dem Deringhouse zunächst an der Überlappungsfront mit dem Regenten Kontakt aufnimmt. Die BURMA fliegt anschließend ins Arkon-System und wird zur Landung auf dem 27sten Planeten des Systems, der Eiswelt Mutral, gezwungen. Als während der Verhandlungen klar wird, dass der arkonidische Stützpunktkommandant Taa-rell und zwei Aras im Auftrag des Regenten Thora einer Gehirnwäsche unterziehen sollen, um die galaktische Position der Erde zu ermitteln, nehmen die Terraner den Arkoniden und die beiden Aras gefangen und fliehen mit der BURMA.

Während des Fluges beobachten die Mediziner an Thora eine spontane Heilung, die mit einem Verjüngungseffekt verbunden ist. Einer der beiden gefangenen Aras, der in Thora eine Verräterin sieht, kann sich aber beim Verhör einer Waffe bemächtigen und tötet die Arkonidin. Deringhouse beschließt, Rhodan die Heilung seiner Gattin zu verheimlichen.

Als Rhodan in Terrania an Thoras Grab seinem Sohn Thomas Cardif die Hand zur Versöhnung reichen will, wird er schroff zurückgewiesen.

Am 23. Oktober 2043 bricht die Solare Flotte unter dem Kommando von General Conrad Deringhouse aus dem Myrtha-System zu einer Offensive gegen Arkon auf. Bei einer verspäteten Transition des Schlachtkreuzers RIGEL weist dessen defekter Eigenfrequenzabsorber einer arkonidischen Robotflotte den Weg zu dem bisher sorgsam geheimgehaltenen Stützpunkt Gray Beast. 1000 Schiffe des Robotregenten greifen den Planeten an, zerstören die terranische Basis und zünden auf der Planetenoberfläche Arkonbomben.

Die Besatzung des Stützpunktes kann sich mit den wenigen noch auf Gray Beast vorhandenen Transportbooten absetzen. Perry Rhodan, Atlan, Reginald Bull und Fellmer Lloyd bleiben aber auf dem Planeten zurück und müssen vor dem sich ausbreitenden Atombrand flüchten. Unter größten Mühen erreichen sie die verlassene Kolonistenstadt Greenwich, wo sie einen Shift finden. Mit ihm retten sie sich auf eine Insel und setzen einen Notruf ab. Ehe die DRUSUS die Vermissten jedoch bergen kann, werden diese von dem arkonidischen Robotraumer LAN-ZOUR an Bord genommen, der sie an die KEENIAL, ein Schiff der Ekhoniden, weitergibt. Sie können zwar die Ekhoniden überrumpeln, die Zentrale übernehmen und einen verschlüsselten Hyperfunkspruch absetzen, doch die KEENIAL wird von Druuf gekapert, die die Verschollenen in ihre Zeitebene mitnehmen.

Als auf der Erde offiziell bekannt gegeben wird, dass Perry Rhodan auf Gray Beast umgekommen sei, fordert Thomas Cardif als rechtmäßiger Nachfolger seines Vaters die Macht. Demonstrationen seiner Anhänger werden aufgelöst. Schließlich wird Cardif verhaftet, nachdem die Flotte ihm das Leutnantspatent entzogen hat.

Währenddessen bringen die Druuf Perry Rhodan, Atlan, Reginald Bull und Fellmer Lloyd auf den 36sten Planeten der Doppelsonne Siamed im roten Universum, einen Ammoniak-Methan-Riesen, der von den Terranern Roland genannt wird. Die Gefangenen identifizieren den Antigravgenerator der Station, und Rhodan beginnt am 2. November 2043 mit der Erzeugung von SOS-Signalen, indem er periodisch das Gravitationsfeld manipuliert. Der Notruf wird auf Hades registriert.

In Terrania empfängt die Telepathin Betty Toufry aus Ernst Ellerts Gruft den gedanklichen Ruf: Kommt zu mir! Unter dem Kommando von Major Clyde Ostal dringt daraufhin die CALIFORNIA in die Überlappungszone vor, und General Conrad Deringhouse, Ras Tschubai und Gucky springen durch einen Transmitter in den Hades-Stützpunkt. Kurz danach übernimmt Ellerts Geist Captain Rous, den Kommandanten der Hades-Station, und erklärt, dass auf Roland vier wichtige terranische Gefangene festgehalten würden. Deringhouse, Tschubai und Gucky landen mit einer Gazelle auf dem Riesenplaneten und kehren gemeinsam mit den vier Verschollenen, die sich inzwischen befreien konnten, durch einen Transmitter nach Hades zurück, während Abwehrwaffen der Druuf das Kleinraumschiff vernichten. Eine weitere Transmission bringt sie zur CALIFORNIA.

Im Dezember des Jahres 2043 entdeckt ein Patrouillenschiff des Solaren Imperiums, der Leichte Kreuzer ARCTIC, ein 1.500 m durchmessendes arkonidisches Raumschiff. Gucky teleportiert an Bord und stellt fest, dass das Schiff sich seit fast zehntausend Jahren im Unterlichtflug befindet. An Bord führen Arkoniden, die ihre Herkunft nicht kennen, unter dem Diktat von Robotern ein streng reguliertes Leben. Nur für die Dauer eines Jahres dürfen Männer nach dem Ende ihrer Ausbildung mit einer Frau zusammenleben. Frauen haben ihre Lebensaufgabe erfüllt, sobald sie das zweite Kind geboren haben. Das Leben der Arkoniden endet jedoch nur scheinbar gewaltsam im Konverter. In Wirklichkeit werden sie von Robotern in Tiefschlaf versetzt, so dass das Schiff mittlerweile 100.000 Schläfer mit sich führt, die einmal Keimzelle einer Kolonie sein sollen.

Nachdem er auf den Arzt A-3, den Psychologen Ps-5, den Mechaniker M-7 und den Reparateur R-75 gestoßen ist, die die Särge der Schläfer entdeckt haben und gegen die Traditionen revoltieren, setzt Gucky der Herrschaft des Positronengehirns, das sich als Meister ausgibt, ein Ende. Der Mausbiber übergibt das Schiff seinen Bewohnern, klärt diese allerdings nicht über die Rolle der Arkoniden in der politischen Situation der Milchstraße auf.

Am 11. Dezember 2043 informiert Perry Rhodan den Robotregenten von Arkon darüber, das ein hochrangiger Offizier der Solaren Flotte desertiert sei und vermutlich zu den Druuf überlaufen wolle. In Wirklichkeit handelt es sich um ein groß angelegtes Täuschungsmanöver, durch das der vermeintliche Verräter Julian Tifflor und seine vierzehn Begleiter, zu denen die Mutanten John Marshall, Tama Yokida, Ras Tschubai und Andréeacute; Noir gehören, eine umfassende Auseinandersetzung zwischen den Druuf und der arkonidischen Robotflotte provozieren sollen, um von der Erde die Gefahr abzuwenden, die vom Robotregenten ausgeht. Der Regent, der die galaktische Position der Erde zu erfahren hofft, bietet 20.000 Raumschiffe unter dem Kommando des Ekhoniden Door-Trabzon auf, um den Verräter zu fassen.

Die INFANT, ein alter, neunzig Meter durchmessender Kugelraumer, mit dem Oberst Tifflor ins rote Universum fliegt, wird von einem Raumschiff der Druuf aufgebracht, das über einen neuartigen Ortungsschutz verfügt. Tifflor beabsichtigt, nach Druufon zu gelangen und gemeinsam mit Ernst Ellert unter Ausnutzung der Autorität Onots die Führung der Druuf mit dem Hinweis auf einen arkonidischen Angriff zu einer Offensive im Einstein-Universum zu bewegen. Die misstrauischen Druuf weigern sich jedoch, die Terraner nach Druufon zu bringen, und fordern ihre Unterstützung bei der Abwehr von Door-Trabzons Robotflotte, die der INFANT ins rote Universum gefolgt ist. Damit er den Vorteil seiner schnelleren Eigenzeit nutzen kann, erhält Tifflor den Befehl über 14.000 Raumer der Druuf und kann den arkonidischen Robotschiffen empfindliche Verluste beibringen.

Obwohl die Arkoniden etwa 18.000 Schiffe verlieren, erreichen Tifflor und seine Männer ihr Ziel, den Robotregenten durch einen lang andauernden Kampf mit den Druuf entscheidend zu schwächen, nicht. Sie beschließen daher, den Überlichtantrieb und den Ortungsschutz der Druuf für Terra zu beschaffen, und entführen ein Schiff der Druuf nach Hades. Sein Antrieb wird zerlegt und per Transmitter an Bord der DRUSUS transportiert, die zusammen mit der KUBLAI KHAN ebenfalls in das Druuf-Universum eingedrungen ist. Ein verletzter Druuf, den die Terraner auf die Erde mitnehmen, stirbt dort nach drei Monaten.

Bei der Silvesterfeier am Ende des Jahres 2043 verletzt Reginald Bull sich den Daumen an einem zerbrochen Kognakschwenker und sieht darin ein schlechtes Omen. Der irdische Mond wird zur Waffenschmiede des Solaren Imperiums ausgebaut. Als Robotsonden in den ersten Januartagen des Jahres 2044 berichten, dass der Robotregent auf seinen Schiffen Topsider einsetzt, erinnern sich Perry Rhodan, Allan D. Mercant und John Marshall daran, dass dieses Volk seit geraumer Zeit über die ungefähren Koordinaten der Erde verfügt.

Am 6. Januar startet die KUBLAI KHAN, als arkonidisches Schlachtschiff ON-THARU getarnt, zum Orion-Delta-System, das aus einer weißen Riesensonne, einem kleineren violetten Stern und siebenundzwanzig Planeten besteht. Topsid gehört zu den sechs Welten, die beide Sonnen umlaufen. Die KUBLAI KHAN landet auf dem Raumhafen von Kerh Onf, und Atlan und Rhodan geben vor, im Auftrag des Regenten eine Untersuchung durchzuführen. Während terranische Schiffe mit riesigen Ionisationsfeldern im Hyperraum den Funkverkehr nach M 13 und zur Blockadefront im Myrtha-Sektor unterbinden, manipulieren die Mutanten in den Speicherpositroniken Topsids die Daten über die Ereignisse des Jahres 1975, in dem Topsider und Terraner im Wega-System zusammenstießen.

Als sich zweitausend Robotschiffe des Großen Imperiums Topsid nähern, versucht die KUBLAI KHAN sich zurückzuziehen. Sie wird jedoch angegriffen und vollständig zerstört. Der größte Teil der Besatzung kann sich zwar mit einer Kaulquappe retten, aber einer der beiden unersetzlichen Fiktivtransmitter, die Rhodan einst vom Unsterblichen von Wanderer erhalten hat, geht mit dem Superschlachtschiff verloren.

Nach dem Verlust der KUBLAI KHAN verfügt die Solare Flotte nur noch über sieben Superschlachtschiffe. Die Überlegenheit Arkons wird dadurch noch eindeutiger. Crest trägt Perry Rhodan seine Vermutung vor, dass die Konstrukteure des Robotregenten in das Positronengehirn eine Sicherheitsschaltung eingebaut haben, die es fähigen Arkoniden möglich machen soll, wieder selbst die Herrschaft über das Imperium zu übernehmen. Kurze Zeit danach meldet der Kosmische Agent Jeremy Toffner, dass der arkonidische Admiral Calus aus der Familie der Monizéeacute;r auf Zalit gewaltsam Mannschaften für die Raumschiffe des Regenten rekrutiert. Rhodan beschließt, dies zu einem Vorstoß nach Arkon-III , dem Sitz der Riesenpositronik, zu nutzen.

Durch einen Transmitter, den der Fiktivtransmitter der DRUSUS zu einem Höhlenversteck Toffners abstrahlt, betreten Perry Rhodan, Atlan, Reginald Bull, Professor Eric Manoli, Gucky, John Marshall, Ras Tschubai, Tako Kakuta, Andréeacute; Noir, Ishy Matsu, Betty Toufry und weitere Terraner zusammen mit Harno von der CALIFORNIA aus die arkonidische Kolonialwelt. Nachdem Admiral Calus von den Mutanten durch ein terranisches Double ersetzt worden ist, treten Rhodan und seine Begleiter, insgesamt 150 Männer, in den Dienst der arkonidischen Flotte. Ishy Matsu, Betty Toufry und Gucky bleiben zurück, um den Kontakt zwischen dem Höhlenstützpunkt und Sergeant Roger Osega aufrecht halten zu können, der die Rolle des Arkoniden Calus spielt.

Die 150 als Zaliter getarnten Terraner werden ins Arkon-System transportiert. Dort sollen sie auf Naator, dem erdgroßen Mond des Riesenplaneten Naat, ausgebildet und von Aras untersucht werden. Der Hypno Andréeacute; Noir kann die Galaktischen Mediziner über die wahre Natur der Rekruten täuschen. Zusätzlich gaukeln Ras Tschubai, Tako Kakuta, Son Okura und Tanaka Seiko dem arkonidischen General Senekho einen Aufstand der Naats vor, um von dem terranischen Stoßtrupp abzulenken. Schließlich teilt man die Terraner zusammen mit fünfzig echten Zalitern der KON-VELETE zu. Atlan wird der Kommandant des neuen Schlachtschiffes.

Unterdessen erschießt auf Zalit der Rebell Rhog, in dem Glauben, den verhassten Repräsentanten Arkons zu töten, Sergeant Roger Osega. Bevor eine Obduktion das terranische Betrugsmanöver auffliegen lassen kann, entführt Gucky die Leiche des falschen Admirals aus dem Raumschiff, das sie nach Arkon schaffen soll. Der Zünder Iwan-Iwanowitsch Goratschin, der sich mit fünfzig weiteren Terranern in dem Höhlenversteck auf Zalit aufhält, vernichtet anschließend das kleine Robotschiff mit seinen Parafähigkeiten. Osega wird auf Zalit begraben.

Am 18. März 2044 erreicht der terranische Stoßtrupp, der am 21. Januar mit der DRUSUS und der CALIFORNIA aufgebrochen ist und Mitte Februar nach Naator gebracht wurde, mit der KON-VELETE Arkon-III .

Erst nach wochenlangen Ausbildungsmanövern finden die Mutanten Gelegenheit, gegen den Robotregenten vorzugehen. Vergeblich versuchen sie ihn durch die Zerstörung seiner Hauptkraftstation auszuschalten. Das Kraftwerk erweist sich aber als bedeutungslos für das Positronengehirn. Der Große Koordinator selbst ist durch einen undurchdringlichen Wabenenergieschirm geschützt, den nicht einmal Teleporter überwinden können. Perry Rhodan sieht schließlich nur noch eine einzige Möglichkeit, die Riesenpositronik zu beseitigen. Gegen den Einspruch Atlans, der weiß, dass der Bestand des Großen Imperiums von Arkon-III abhängt, lässt er eine Arkon-Bombe installieren, die den gesamten Planeten vernichten soll. Die Bombe wird jedoch von den Überwachungseinrichtungen des Regenten entdeckt und unschädlich gemacht.

Arkonidische Kampfroboter gehen erbarmungslos gegen die vorgeblichen Zaliter vor. Als die Terraner durch die pausenlosen Angriffe der Roboter in eine aussichtslose Lage geraten, stellt sich Atlan dem Robotregenten entgegen, erklärt, dass er nicht der Zaliter Ighur, sondern der Neffe und designierte Nachfolger des Imperators Gonozal VII. sei, und fordert als Kristallprinz von Arkon die Riesenpositronik zur Unterwerfung auf. Das Auftauchen eines reinrassigen, aktiv gebliebenen Arkoniden einer Intelligenzstufe von mehr als fünfzig Lerc aktiviert die Sicherheitsschaltung A-1. Sie erkennt Atlan als Imperator an, übergibt ihm den Befehl und schaltet den Großen Koordinator auf Routinefunktionen zurück. Eine Aufzeichnung des Arkoniden Epetran, der als Erster Wissenschaftler des Rates für die Konstruktion des Regenten verantwortlich war, begrüßt den neuen Herrscher und erläutert die Wirkungsweise der seit fünftausend Jahren laufenden Sicherheitsschaltung.

Der beruflich und privat erfolglose und komplexbeladene Maurice Dunbee wendet sich im April des Jahres 2044 an die seit einem halben Jahr existierende Intertime-Sleeping-Corperation, um sich für dreihundert Jahre in Tiefschlaf versetzen zu lassen. Bestürzt durch den Abschiedsbrief ihres Mannes, bittet Dunbees Ehefrau Jeanne den Privatdetektiv Richard Kennof, einen ehemaligen Agenten der Solaren Abwehr, dem Verschwundenen zu folgen. Nach mehr als dreiwöchiger Vorbereitungszeit beantragt Kennof selbst bei der ISC die Einschläferung, findet heraus, dass die zweitausend Kunden der Schlafgesellschaft per Transmitter ins Universum der Druuf abtransportiert worden sind, und entdeckt, dass die Schlaftanks der ISC, die nahe dem Yellowstone-Nationalpark in Höhlen untergebracht sind, getarnte, nicht ausgewachsene junge Druuf enthalten.

Die Druuf haben die Position der Erde ermitteln können, nachdem einer von ihnen durch einen Transmitterunfall zufällig auf den irdischen Mond geraten war. Sie veranlassten den skrupellosen Geschäftsmann Owen Cavanaugh, die ISC zu gründen und die Höhlen des Yellowstone-Nationalparks zu erwerben. Das Eingreifen Kennofs und des SolAb-Agenten Shane Hardiston, den der Detektiv über seine Pläne informiert hat, führt zur Zerstörung der unterirdischen Anlage. Die hilflosen, jungen Druuf kommen in dem Inferno um.

Perry Rhodan funkt am 11. Mai 2044 von Arkon-III aus die Erde unmittelbar an und informiert Solarmarschall Michael Freyt und Solarmarschall Allan D. Mercant über die Deaktivierung des Robotregenten und Atlans Machtübernahme. Auf Anweisung Rhodans startet am folgenden Tag das Flottenflaggschiff DRUSUS nach Arkon. Sein Kommandant, Oberst Baldur Sikerman, berichtet dem Administrator von der Entdeckung und Vernichtung des druufschen Transmitterstützpunktes auf der Erde. Atlan ist zwar nicht bereit, vor seiner offiziellen Amtsübernahme, einen Bündnisvertrag mit dem Solaren Imperium zu unterzeichnen, verspricht Rhodan jedoch, für den Kampf gegen die Druuf Schiffe bereitstellen, die mit zehn Millionen Terranern benannt werden sollen. Rhodan kehrt mit der DRUSUS zur Erde zurück.

Durch das Entstehen eines Entspannungstrichters, im nur 42 Lichtjahre von Terra entfernten Capella-System, wächst die Gefahr einer Invasion Terras durch die Druuf.

Am 16. Mai sendet der aus dem Wega-System zurückkehrende Fracht- und Passagierraumer STAR OF TERRA von der Plutobahn einen Hyperfunkrichtspruch zur Erde. Da der Funkstrahl das Capella-System schneidet und von den Druuf aufgefangen wird, kommt es zum Fall Kolumbus, der Entdeckung der Erde durch eine fremde Macht. Als erste Angriffswelle stoßen 5.000 Kampfschiffe der Druuf vom Capella-System aus gegen das Sol-System vor. Trotz des Einsatzes der Superschlachtschiffe HANNIBAL, GENERAL POUNDER, BARBAROSSA, WELLINGTON und ALEXANDER kann die Solare Flotte die Übermacht der Invasoren nicht wirksam abwehren. Rhodan bittet Atlan um Hilfe.

Aus dem Verdacht heraus, dass es sich bei dem Capella-Entspannungstrichter um ein Kunstprodukt der Druuf handelt, wird Julian Tifflor zur gleichen Zeit mit der CALIFORNIA ins rote Universum entsandt. John Marshall, Betty Toufry, Ishy Matsu und Gucky nehmen telepathisch Kontakt zu Ernst Ellert auf, der ihnen die Position der Raumstation mitteilt, die den Trichter steuert. Ras Tschubai, Tako Kakuta und Gucky teleportieren anschließend in die Station und vernichten sie durch Bomben. Die Elite der druufschen Wissenschaft verliert dabei ihr Leben.

Obwohl die angreifenden Druuf nun vom Nachschub abgeschnitten sind, müssen sich die Terraner immer tiefer in ihr Sonnensystem zurückziehen. Druufschiffe erreichen die Jupitermonde und den Mars. Neun Stunden nach Rhodans Hilferuf erscheint jedoch schließlich Admiral Senekho mit zehntausend schweren arkonidischen Robotschiffen. Zusammen mit viertausend Einheiten der Springer, die ihnen unter Führung des Patriarchen Cokaze folgen, entscheiden die Robotraumer die Schlacht zu Terras Gunsten. Nur dreitausend Schiffen der Druuf gelingt die Flucht. Weder Senekho noch Cokaze wissen, dass hinter den Befehlen des Robotregenten Atlan steht.

Die Springer versuchen sofort, die Erde anzufliegen. Erst als Rhodan ihnen einen blutigen Angriff androht, kehren sie zu der arkonidischen Robotflotte zurück, die im Bereich der Marsbahn Position bezogen hat.

Cokaze setzt sich mit seinen Schiffen auf Mars und Venus fest und weigert sich, das Sol-System zu verlassen. Stattdessen fordert der alte Springerpatriarch einen Vertrag, der seinem Volk das Handelsmonopol im Solaren Imperium zusichert. Während das Parlament am 5. Juni 2044 ein erweitertes Notstandsgesetz diskutiert, wird Perry Rhodan und seiner Regierungsmannschaft Inkompetenz vorgeworfen. Rhodan stellt die Vertrauensfrage und wird mit einer schwachen Mehrheit im Amt bestätigt. Auf seine Bitte hin stellt Atlan Terra durch den Robotregenten unter die Schutzherrschaft Arkons.

Zur gleichen Zeit desertiert Thomas Cardif von einer Relaisstation beim Planeten Pluto. Er will sich an seinem Vater rächen, dem er vorwirft, die todkranke Thora gegen den Rat der Ärzte nach Arkon geschickt zu haben, um sich ihrer zu entledigen. Cardif fliegt zur Venus und bietet Cokaze das Handelsmonopol an, wenn er Rhodan zu Fall bringt, und proklamiert sich selbst zum Administrator. Erbost über die schroffe Zurückweisung seiner Forderungen durch Rhodan, unterstützt Cokaze Cardif, der Terra aus Rachsucht zu einer arkonidischen Kolonie machen will, mit Propaganda und Sabotageakten.

Gucky setzt sich auf eigene Faust zur Venus ab und stellt fest, dass Cardif tatsächlich davon überzeugt ist, Rhodan habe Thora auf dem Gewissen. Die Mutanten stiften auf den Springerschiffen Verwirrung, und Einheiten der Solaren Flotte beziehen Stellung, um ein Vordringen der Galaktischen Händler zur Erde zu unterbinden. Zwischenzeitlich starten unter dem Kommando von Solarmarschall Michael Freyt heimlich die TITAN und fünf große Transportraumschiffe, die hunderttausend ausgebildete terranische Raumfahrer nach Arkon bringen sollen.

Cardif drängt Cokaze zu einem Angriff auf die Erde. Als der Springer aber durch seinen Gefangenen Val Douglas, einen Teilnehmer des Vorstoßes nach Arkon-III , erfährt, dass Atlan den Robotregenten entmachtet hat, wittert er die historische Chance der Galaktischen Händler, die Macht im Großen Imperium an sich zu reißen, und bricht den Flug seiner Walzenschiffe zur Erde ab. Unmittelbar danach materialisieren 2.500 von Terranern bemannte arkonidische Kampfschiffe im Sol-System, und Cokaze zieht sich mit seiner Flotte fluchtartig aus dem Sol-System zurück.

Auf Archetz, der Zentralwelt der Springer, die als fünfter Planet die gelbe Sonne Rusuma im Kugelsternhaufen M 13 umkreist, gibt Thomas Cardif der Galaxis am 1. Juli 2044 bekannt, dass Atlan den Robotregenten ausgeschaltet hat. Hilfesuchend wendet sich der Arkonide daraufhin an Perry Rhodan. Gleichzeitig verbündet sich Cokaze auf Drängen Cardifs mit zahlreichen anderen Springerpatriarchen. Die Sippenchefs zwingen Atual und Ortece, die Direktoren der Bank der Galaktischen Händler in Titon auf Archetz, des größten Finanzgiganten im Machtbereich Arkons, dazu, auf den Welten des Großen Imperiums eine Inflation auszulösen, die Arkon in die Knie zwingen soll. Außerdem kooperiert Cokaze mit dem Rat der Zehn auf Aralon. Im gesamten Arkonidenreich kommt es zu Aufständen.

Obwohl Agenten der Springer, die aufgrund eines Ara-Toxikums über Hypno- und Suggestorgaben verfügen, das Projekt Antrieb 065 zu sabotieren versuchen, gelingt es dem jungen indischen Hyperphysiker Rabintorge inzwischen, ein Ortergerät zu entwickeln, das den Linearhyperantrieb der Druuf anmessen kann. Mit diesem Ortungssystem werden die dreitausend Druufschiffe, die aus der Schlacht im Sol-System entkommen sind, im System der kleinen, dunkelroten Sonne 1625/F 13/S 27 entdeckt. Rhodan, der die Schiffe der Druuf nutzen will, um die Springer einzuschüchtern, verhandelt, unterstützt durch Harno, mit Uong-zterds-klighf, dem Oberkommandierenden der Invasoren, und bietet diesem die Möglichkeit, seine Flotte nach einem Demonstrationsflug ins Rusuma-System mit Hilfe des terranischen Linsenfeldgenerators in die eigene Zeitebene zurückzubringen. Mit einem Hinweis auf den Ring der Nibelungen, der den Arkoniden an seine Begegnung mit Gunther, Hagen und Siegfried erinnert, spielt ein Bote Rhodans Atlan einen ringförmigen Datenträger mit Informationen über die terranischen Pläne zu.

Atlan lässt die arkonidische Robotflotte durch den Großen Koordinator von der Druuf-Front abziehen und droht den Einsatz der dadurch freigewordenen Robotschiffe an, falls die Überschweren ihre Sicherungsverbände nicht aus dem Rusuma-System zurückziehen. Als ein Druufschiff mit Tako Kakuta und dem Astronauten Dr. Brigonne an Bord Archetz anfliegt, rät Cardif Cokaze zur Aufgabe. Atlan fordert die Völker des Großen Imperiums zur Unterwerfung auf. Die Druuf misstrauen jedoch mit einem Mal ihren terranischen Partnern, und ihre gesamte Flotte greift die Zentralwelt der Springer an. Der völlig mit Industrieanlagen bedeckte Planet wird verwüstet, bis Arkons Robotschiffe eingreifen. Die Flotte der Druuf wird vollständig aufgerieben. In einer über den Großsender von Arkon-III ausgestrahlten Sendung erweist Rhodan Atlan, dem neuen Imperator Gonozal VIII., öffentlich seine Reverenz.

Anfang August des Jahres 2044 nimmt die Überlappung der beiden Universen immer mehr ab.

Auf Druufon beschafft Ernst Ellert im Körper Onots die Konstruktionspläne des druufschen Überlichtantriebes. Onot wird jedoch eingesperrt, weil ihm die druufschen Behörden eine Beteiligung an der Zerstörung des zentralen Rechenzentrums zur Last legen. Am 5. August 2044 sendet Ellert, der nicht mehr aus eigener Kraft seinen Gastkörper verlassen und zur Erde zurückkehren kann, einen Notruf an den terranischen Stützpunktes auf Hades und bittet darum, dass man seinen eigenen Körper in das Druuf-Universum bringt.

Mit der DRUSUS transportiert Perry Rhodan den lebenden Leichnam ins Siamed-System. Da der erstarkende Onot Ellerts Geist schwächt, zeigt dessen Körper zunehmend Zerfallserscheinungen. Durch Harno kann Rhodan die Gerichtsverhandlung gegen Onot verfolgen. Ellert hilft Onot, aus dem Gefängnis zu fliehen, doch der Wissenschaftler wird erneut verhaftet. Um ihn gegen Verhöre zu wappnen, verändert Ellert die Erinnerungen des Druuf und wechselt schließlich in Gucky über, der die Konstruktionspläne des Linearantriebes sichergestellt hat und der ihn per Teleportation in die DRUSUS bringt. Dort nimmt der Teletemporarier seinen eigenen Körper wieder in Besitz. Der stark verweste rechte Arm muss amputiert werden und wird durch eine Prothese mit einem Hypnostrahler ersetzt.

Die Basis auf Hades geben die Terraner endgültig auf.

In der Villa des Molekülverformers Maatal auf Eppan findet die Solare Abwehr Hinweise darauf, dass ein Auswandererschiff der Molekülverformer den zweiten Planeten der nahe dem galaktischen Zentrum gelegenen grünen Sonne Greenol erreicht hat. Um mit den Molekülverformern Kontakt aufzunehmen, wird Oberst Marcus Everson mit der MEXIKO zu dem Planeten entsandt, der den Namen Moluk erhält. An der Expedition nimmt auch der Telepath Samy Goldstein teil. Die Terraner begegnen den Eingeborenen des Planeten, den Greens, die auf einer relativ niedrigen Zivilisationsstufe stehen und die Eigenschaft haben, Parafähigkeiten zu schwächen. Die entfernt humanoiden, grünhäutigen Wesen sind etwas größer als ein Mensch und besitzen auffallend kurze Oberkörper, aber sehr lange Beine. Ihre Köpfe sind langgezogen und kürbisähnlich. Die Münder erinnern an Entenschnäbel.

Der uralte Green Npln, den die Terraner Napoleon nennen, berichtet von einem Turm in der Wüste, in dem böse Geister hausen sollen, und erklärt sich bereit, Eversons Leute dorthin zu führen. Bei dem Turm handelt es sich um das Wrack des gesuchten Raumschiffes. Napoleon erklärt, dass er als einziger von fünftausend Molekülverformern den Absturz überlebt habe, nachdem die Parasteuerung des Schiffes beim Anflug auf Moluk versagt hätte. Mit seinen paranormalen Gaben bezwingt Napoleon die Terraner, weil er deren Raumschiff benutzen will, um Moluk zu verlassen. Die Annäherung eines Green schwächt die Parafähigkeiten des Molekülverformers jedoch so, dass Goldstein sich befreien kann. Ein Roboter erschießt den fliehenden Napoleon.

Auf Opghan, dem zweiten Planeten im System der Sonne Ep-Hog, fällt der Roboter Ptal, der hier die Interessen des Großen Imperiums vertritt, einem Anschlag zum Opfer. Die FINMARK wird unter dem Kommando von Major Thomea Untcher auf die von den amphibisch lebenden Ephogern bewohnte Wasserwelt abgestellt, um die Hintergründe des Attentats zu klären. Kurz nach der Ankunft des Schiffes beginnt ein Teil der Mannschaft aus unerklärlichen Gründen zu meutern.

Die Terraner geraten schließlich in die Gewalt von Springern und Aras, die auf Opghan einen geheimen Stützpunkt unterhalten. Sie erfahren, dass die Ephoger selbst das Produkt einer Manipulation sind, die die Aras vor Jahrtausenden an den arkonidischen Siedlern auf Opghan durchführten. Die Amphibienwesen haben die humanoide Gestalt ihrer Vorfahren behalten, besitzen jedoch eine grüne Schuppenhaut und Schwimmhäute an den Händen und den Füßen. Durch ein in der Nackengegend ansetzendes, ausfahrbares Schnorchelorgan können sie ihre Lungen unter Wasser mit Luft versorgen, ohne auftauchen zu müssen.

Gegenwärtig gewinnen die Aras auf Opghan aus der Psimo-Koralle eine wertvolle Droge, die auch für das eigentümliche Verhalten der FINMARK-Mannschaft verantwortlich ist. Die Ephoger dienen den Galaktischen Medizinern beim Korallenabbau als Sklaven. Mit Hilfe der Ephoger Nrrhooch, Grghaok und Lchox können sich Untcher und seine Männer befreien. Einem Funkspruch der FINMARK folgend, erscheint Perry Rhodan mit dem Superschlachtschiff BARBAROSSA im Ep-Hog-System und beendet die Machenschaften der Aras und Springer auf Opghan.

Die Verbindung zum Universum der Druuf wird zusehends schwächer. Als Leutnant Grenoble von einer Gazelle aus beobachtet, wie zehn Schiffe der Druuf Kurs auf eine blaue Sonne nehmen, fliegt Perry Rhodan mit der DRUSUS den dritten Planeten dieser Sonne an. Die zehn Druuf-Einheiten greifen das terranische Superschlachtschiff an und werden bis auf eines, das in das heimatliche Universum zurückkehren kann vernichtet.

In Terrania zeigt Gucky später seinem Freund Reginald Bull, dass die einst von ihm geretteten Halbschläfer begonnen haben, sich zu vermehren.

Da Atlan als Imperator von Arkon aktive Arkoniden benötigt, um die Stabilität im Großen Imperium aufrecht zu erhalten, begibt sich die DRUSUS am 28. September 2044 auf die Suche nach dem Raumschiff der Ahnen. Man stellt fest, dass das Schiff zehn Tage zuvor eine Transition unternommen hat. Der Hypersprung hat die Schläfer geweckt. An die Spitze der Erweckten, die sich teilweise ihrer arkonidischen Abstammung bewusst sind, setzt sich Kommodore Cheshal, der ursprüngliche Leiter der Expedition. Es kommt zu Auseinandersetzungen mit der Schiffsführung, und durch den Mangel an Platz und Nahrung entwickeln sich an Bord chaotische Verhältnisse. Als die DRUSUS das Generationenschiff am 29. September in gefährlicher Nähe zu der weißen Zwergsonne Magno entdeckt, wird sie von den Erweckten angegriffen. Die Terraner betäuben daraufhin die Arkoniden durch Paralysatorbeschuss und holen sie an Bord ihres Schiffes.

Nachdem die DRUSUS und fünf terranische Transportschiffe die 100.000 ehemaligen Schläfer auf Arkon-III abgeliefert haben, ruft eine telepathische Botschaft des Unsterblichen Perry Rhodan nach Wanderer. Harno bleibt auf der Erde zurück, um Marschall Freyt ständig über den Aufenthaltsort des Administrators auf dem Laufenden zu halten. Von Wanderer aus bringt ES Rhodan, Gucky und Wuriu Sengu mit einem ferngesteuerten Raumschiff zum Planeten Barkon, der von Unsichtbaren angegriffen wird. Die Barkoniden befinden sich in einem künstlichen Tiefschlaf. Nex und Regoon erwachen und berichten Rhodan und dessen Begleitern, dass die Unsichtbaren fünfzig Jahre nach dem Aufbruch Barkons begonnen hätten, die Energieanlagen des sonnenlosen Planeten zu sabotieren. Um der Gefahr zu entgehen, hätten sich die Bewohner Barkons in den Tiefschlaf begeben. Rhodan, Gucky und Sengu vertreiben die Unsichtbaren, die aus dem intergalaktischen Leerraum kommen, und sichern dadurch die Zukunft der Barkoniden. Anschließend kehren sie nach Wanderer zurück. Die Mutanten erhalten dort eine neue Zelldusche.

Obwohl sich der Telepath John Marschall, der als terranischer Verbindungsoffizier auf Arkon fungiert, in seiner Nähe aufhält, wird Atlan Anfang Oktober des Jahres 2044 durch einen Unbekannten seines Zellaktivators beraubt, ohne den er nur 62 Stunden überleben kann. Perry Rhodan setzt das gesamte Mutantenkorps ein, um nach dem Dieb zu fanden. Die Recherchen ergeben, dass Segno Kaáaacute;ta, der Hohepriester des Báaacute;alol-Kultes auf Arkon II, durch Thomas Cardif von der Bedeutung des Aktivators erfahren hat und für den Diebstahl verantwortlich ist. Die galaxisumspannende Sekte der Báaacute;alols, eine der reichsten und mächtigsten Organisationen der bekannten Milchstraße, existiert bereits seit mehr als zehntausend Jahren. Die Ziele des Kultes, der keinerlei Gottheit verehrt, sind unbekannt. Auffallend ist, dass Personen, die nicht aus Ehen zwischen Báaacute;alols entsprungen sind, niemals Sektenpriester werden können.

Gegenüber Kaáaacute;ta, der sich als Antimutant erweist, versagen die Parakräfte der terranischen Mutanten. Der Anti flieht mit dem Zellaktivator auf einen Mond der Methanwelt Gelal, des einzigen Planeten des weißen Zwergsterns Gela. Die Verfolger stehen Kaáaacute;ta zunächst hilflos gegenüber, da er als Anti seinen Energieschirm um ein Vielfaches verstärken kann, so dass alle Energiewaffen, die den Schirm überwinden könnten, auch den geraubten Aktivator gefährden würden. Erst als kurz vor Ablauf der Zeitspanne, die Atlan bleibt, ein Stein den Schutzschirm des Antis durchschlägt, erkennt Perry Rhodan, dass dieser nicht gegen nichtmagnetische Geschosse schützt, und erschießt Kaáaacute;ta mit dem Kunststoffpfeil eines Sportbogens.

Nach dem Raub von Atlans Zellaktivator und neuen Anschlägen der Springer gegen Arkon entscheidet sich Perry Rhodan Ende November des Jahres 2044, die von seinem Sohn Thomas Cardif ausgehende Gefahr zu beseitigen. Rhodan und sechzehn Begleiter, darunter Reginald Bull, John Marshall, Tako Kakuta, Ras Tschubai, Fellmer Lloyd, Kitai Ishibashi, Tama Yokida, Andréeacute; Noir und Gucky, schmuggeln sich in der Maske soltenischer Händler mit dem Walzenraumschiff LORCH-ARTO auf dem Planeten Archetz ein. Die von Arkoniden abstammenden Soltener weisen neben einer buckelförmigen Stirn eine starke Rückgratverkrümmung auf. Die Männer von Solten, dem zweiten Planeten im Forit-System, sind in der Galaxis als Lügner bekannt, weil sie sich auf fremden Welten stets bemühen, die matriarchalische Gesellschaftsform ihrer Heimwelt zu verschleiern. Nach längerer Suche gelingt es den Terranern, Cardif, der wegen des Scheiterns der bisherigen Aktionen gegen Arkon bei den Galaktischen Händlern in Ungnade gefallen ist, zu finden und zu entführen.

Da Cardif noch immer nicht zu einer Verständigung mit Rhodan bereit ist, sondern seinem Vater weiterhin vorwirft, Thora ermordet zu haben, erhält er durch das Hypnotron des Robotregenten eine neue Persönlichkeit.

Insektoide Unbekannte unternehmen gegen Ende des Jahres 2044 auf dem Planeten Tramp rätselhafte Experimente, bei denen die halborganischen Orghs eine große Rolle spielen. Auf dem wespenartigen Rumpf der Fremden, die über drei Teleskopbeine und vier Arme verfügen, sitzt ein tropfenförmiger Kopf, der an der Vorder- und Rückseite jeweils zwei Augen trägt. Eine Energieentladung vernichtet die Raumschiffe der Invasoren. Nur 18 der 200 Tropfenraumer können entkommen.

Der Handelsraumer POTOMAC meldet aus dem Bereich Tramps auffallende Energieausbrüche. Als eine Untersuchung des einsamen Planeten keine Klärung liefert, fliegt Gucky am 5. Januar 2045 mit der Space-Jet SJ-09 allein zu seiner Heimatwelt. Er muss feststellen, dass Tramp infolge der mysteriösen Experimente, die von den Fremden inzwischen fortgesetzt worden sind, seine Umlaufbahn verlassen hat und sich der Sonne nähert. Gucky macht auf dem Planeten, der allmählich zur Gluthölle wird, eine Bruchlandung. Die erwachsenen Ilts, die den Invasoren im Wege waren, sind zum größten Teil getötet worden. Gucky versucht, einige junge Mausbiber zu retten, und will Kontakt mit einem Orgh aufnehmen. Damit verursacht er aber einen Energieausbruch, der zur endgültigen Zerstörung Tramps führt.

Nachdem auf der Erde genauere Nachforschungen am 9. Januar neue Hinweise auf eine Katastrophe auf Tramp ergeben haben, schickt Perry Rhodan unverzüglich den Leichten Kreuzer BURMA dorthin. Dieser kann nur noch Gucky und achtundzwanzig Iltkinder retten, ehe der Planet explodiert. Die Mausbiber werden auf dem Mars angesiedelt.

Im Januar des Jahres 2045 beschließt der alternde Arkonide Crest, sich auf einen einsamen Planeten zurückzuziehen, um dort ungestört sein Leben beschließen zu können. Er wählt den zweiten Begleiter der Sonne Ufgar, der ihm zu Ehre Crests Planet genannt wird.

Kurz nach seiner Ankunft landen die drei unithischen Ausgestoßenen Golath, Liszog und Zerft mit ihrem schrottreifen Raumschiff KASZILL auf Crests Planet. Die Unither sind menschengroße, plump gebaute Wesen mit einer glatten und zähen Haut von hellbrauner Farbe. Ihr halbkugeliger, kaum beweglicher Kopf weist zwei große Augen auf. Neben ihren beiden Armen verfügen die Unither über einen armlangen Rüssel, der als Werkzeug und zur Nahrungsaufnahme dient. Als sie den Arkoniden entdecken, sehen Golath, Liszog und Zerft die Chance für eine Heldentat, die ihnen die Heimkehr nach Unith erlauben könnte. Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt, weil die Unither zum einen Crests Space-Jet erobern wollen und zum anderen in dem Arkoniden den Vertreter jener Kolonialmacht sehen, die Unith unterworfen und ausgebeutet hat.

Liszog und Zerft kommen um. Golath verletzt Crest schließlich tödlich, als dieser versucht, die Jet zu sichern, und wird dann selbst von dem sterbenden Arkoniden erschossen, der mit letzter Kraft mit Terra in Funkverbindung tritt. Gemeinsam holen Perry Rhodan und Reginald Bull den Körper ihres toten Freundes zur Erde heim.

Zum Gedenken an den großen Arkoniden wird in Terrania ein Standbild errichtet, das keinen Namenszug, sondern lediglich die Aufschrift Ein Freund der Menschen trägt.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Thomas Rabenstein zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 11. September 2008 in die Datenbank eingepflegt

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