Zusammenfassung von Zyklus Nr. 1

Die Dritte Macht

Am 19. Juni 1971 startet um 3:02 Uhr die STARDUST, eine 91,6 Meter lange, dreistufige Rakete der US-Space-Force, mit Major Perry Rhodan, Captain Reginald Bull, Captain Clark G. Flipper und Leutnant Dr. Eric Manoli an Bord, vom Raumflugzentrum Nevada Fields zur ersten bemannten Mondexpedition. Der fünfunddreißigjährige Risikopilot Rhodan, der erste Space-Force-Astronaut, der den Mond umkreist hat, ist Kernphysiker und Fachmann für atomare Strahltriebwerke, denn nur die erste Stufe der STARDUST wird durch die Verbrennung eines Kraftstoffgemischs angetrieben, während die zweite und die dritte Stufe über kernchemische Atomstrahltriebwerke verfügen. Bull ist Fachingenieur für atomare Strahltriebwerke und Elektroniker, Flipper Bordastronom, Mathematiker und Physiker, und Dr. Manoli fungiert als Bordarzt und Geologe. Als Landeplatz ist eine Stelle beim Newcomb-Krater nahe dem lunaren Südpol vorgesehen. Das Gesamtunternehmen steht unter dem Kommando von Dreisterne-General Leslie Pounder.

Beim Landeanflug stören unbekannte Sendeimpulse die Fernlenkverbindung der Erde zur dritten STARDUST-Stufe. Den Astronauten, die das Kurzsignal QQRXQ ausstrahlen und die Steuerung selbst übernehmen, gelingt knapp 82 km vom Südpol entfernt eine Notlandung auf der erdabgewandten Seite des Mondes. Eines der vier Teleskoplandebeine der STARDUST bricht dabei. Als nach vierundzwanzig Stunden die Radioaktivität der Landestelle abgeklungen ist, verlässt Rhodan als erster das Schiff.

Unterdessen veranlasst der Notruf der STARDUST-Besatzung General Pounder, Allan D. Mercant, den Chef der International-Intelligence-Agency, einer von der NATO geschaffenen Geheimdienstorganisation, zu informieren, da mit dem Eingreifen einer feindlichen Macht gerechnet werden muss.

Auf dem Mond brechen Rhodan und Bull nach sechstägigen Reparatur- und Vorbereitungsarbeiten in einem Raupenpanzer auf, um mit der Erde in Kontakt zu treten. Etwa vierundzwanzig Stunden später erreichen sie den Südpol, doch ein grünliches Feuer zerstört die Sendeanlage des Fahrzeugs und vereitelt so den Versuch Rhodans, Nevada-Fields anzufunken. In einem dreißig Kilometer vom Pol entfernten Ringgebirge entdecken die beiden Mondfahrer ein Kugelraumschiff der Arkoniden, das fünfhundert Meter durchmisst und vier Monate zuvor auf dem Mond notgelandet ist. Die Arkoniden, die bereits jahrtausendelang die interstellare Raumfahrt beherrschen, sind hochgewachsene, menschenähnliche Wesen mit samtbrauner Haut, weißem Haar und albinotisch roten Augen. Sie beherrschen in der Galaxis ein gewaltiges Sternenreich, das Große Imperium, das jedoch aufgrund ihrer wachsenden Dekadenz und Degeneration zunehmend zerfällt. An Bord zeigen nur die Kommandantin Thora und der an Leukämie leidende Wissenschaftler Crest, die der auf Arkon herrschenden Dynastie Zoltral angehören, Entschlusskraft. Die übrigen fünfzig Männer der Besatzung sind apathisch und geben sich fortwährend der Betrachtung abstrakter Farbmuster, den so genannten Fiktivspielen, hin.

Während die arrogante Thora die Menschen als Primitive ablehnt, ist Crest, der nach dem Planeten des ewigen Lebens sucht, zur Zusammenarbeit bereit und bietet Rhodan technische Mittel an, mit denen der Ausbruch des drohenden Atomkrieges zwischen der westlichen Welt und der Asiatischen Föderation unterbunden werden kann. Durch ein Transportfeld wird die STARDUST zum Standort des Kugelraumers versetzt, und Dr. Manoli stellt fest, dass Crests Leukämie nicht mit Bordmitteln behandelt werden kann. Die STARDUST wird daher mit arkonidischer Technik ausgerüstet und startet mit dem kranken Arkoniden an Bord zur Erde. Rhodan, der sich der Chance bewusst ist, die sich der Menschheit durch die Begegnung mit den Außerirdischen bietet, zugleich jedoch begriffen hat, dass die überlegene Technologie der Arkoniden keinem der irdischen Machtblöcke in die Hände fallen darf, nimmt Abschied von der Space Force und landet nicht in seinem Heimatland, sondern auf 102 Grad östlicher Länge und 38 Grad nördlicher Breite in der Nähe des nordchinesischen Goshun-Salzsees, der südlich der mongolischen Grenze in der Wüste Gobi liegt.

Bull und Dr. Manoli akzeptieren Rhodans Entscheidung, doch Flipper, der um seine schwangere Frau bangt, sieht ihn als Verräter an. Als Oberbefehlshaber der Landstreitkräfte der Asiatischen Föderation, auf deren Boden die STARDUST gelandet ist, fordert Marschall Roon, zusammen mit Major Butaan von der Spionageabwehr, Rhodan zur Übergabe auf, doch mit Hilfe eines arkonidischen Gravitationsneutralisators können die beiden Offiziere vertrieben werden.

Unter einem Energieschirm ist die STARDUST gegen jeden Angriff asiatischer Panzer und Flugzeuge geschützt. In einem Funkgespräch mit General Leslie Pounder sagt sich Rhodan offiziell von seinem Land los und gründet in der Wüste Gobi die neutrale Dritte Macht. Insgeheim sieht er in dem winzigen, nur dreizehn Quadratkilometer umfassenden Staatsgebilde bereits die Keimzelle eines zukünftigen Sternenreiches. Weil die Asiatische Föderation und der Ostblock die STARDUST allerdings als amerikanischen Stützpunkt betrachten und Peking von Washington ultimativ dessen Auslieferung fordert, wird der Einsatz von Atomwaffen immer wahrscheinlicher. Rhodan droht daher jedem Staat, der einen atomaren Krieg auslöst, die sofortige Vernichtung an. Als Machtdemonstration schmilzt Thora vom Mond aus mit einem Energiestrahl einen fünfzig Kilometer durchmessenden Krater in ein unbewohntes Gebiet der nördlichen Sahara. Die Verantwortlichen der Asiatischen Föderation lassen ihr Ultimatum verstreichen.

Bull fliegt mit einem von den Asiaten erbeuteten Hubschrauber nach Australien, um mit dem Leukämie-Spezialisten Dr. Frank M. Haggard Kontakt aufzunehmen. Zusätzlich soll er durch den Verkauf arkonidischer Technik das Geld beschaffen, das die Dritte Macht braucht, um Ersatzteile für das arkonidische Schiff zu erwerben. Ehe er in Port Darwin Haggard aufsucht, setzt Bull Clark G. Flipper ab, dessen Gedächtnis Crest durch einen Hypnoblock gelähmt hat. Flipper wird von den australischen Behörden gefasst und stirbt bei einem Verhör. Haggard erklärt sich bereit, Bull zu begleiten, und vermittelt dem Raumfahrer außerdem Käufer für einen arkonidischen Generator. Per Schiff fahren Bull und Haggard nach Hongkong. Um Haggards Labor auf dem Landweg zur STARDUST schaffen zu können, muss Bull wiederholt seinen arkonidischen Psychostrahler einsetzen, mit dem er anderen seinen Willen aufzwingen kann.

Unterdessen reist Leutnant Klein auf Befehl Allan D. Mercants nach Peking und trifft dort mit dem chinesischen Abwehroffizier Leutnant Li-Tschai Tung zusammen, der im Auftrag des AF-Abwehrchefs Mao-Tsen agiert. Gemeinsam mit Leutnant Peter Kosnow, der von Iwan Martinowitsch Kosselow, dem Chef der Ostblock-Abwehr, ausgesandt wurde, suchen Klein und Li-Tschai Tung den Standort der STARDUST auf. Rhodan kann Klein glaubhaft machen, dass er lediglich den Weltfrieden sichern will.

Zwischenfälle bei Bulls Rückkehr lassen die internationale Krise um die STARDUST schließlich eskalieren, und die Asiatische Föderation, das westliche Bündnis und der Ostblock setzen Atomraketen ein. Die Dritte Macht neutralisiert jedoch deren atomare Sprengköpfe. Die Überlegenheit, die Rhodan damit demonstriert, führt zu Verhandlungen zwischen den Machtblöcken.

Am 29. Juli 1971, acht Tage nachdem Reginald Bull mit Dr. Frank M. Haggard in der STARDUST eingetroffen ist, beginnt sich Crests Gesundheitszustand nach einer ersten Injektion des Anti-Leukämie-Serums zu bessern. Die Energiekuppel der Dritten Macht, die zum Weltfeind Nummer Eins erklärt worden ist, wird weiterhin pausenlos beschossen.

Bei einer Konferenz der Abwehrchefs, die wegen des Machtpotentials der Dritten Macht kooperieren, erklärt Iwan Martinowitsch Kosselow General Leslie Pounder und seinen Kollegen Allan D. Mercant und Mao-Tsen, dass bereits drei Monate vor dem Start der STARDUST eine russische Mondrakete den Kontakt zur Erdbasis verloren habe und über der Mondoberfläche abgestützt sei. Um die außerirdische Gefahr auf dem Mond zu beseitigen, beschließt man, drei weitere Mondexpeditionen auszusenden.

Die amerikanische STARDUST II, die am 26. August 1971 mit Oberstleutnant Michael Freyt und dem Waffenexperten Captain Rod Nyssen an Bord startet, ist mit der neuentwickelten Katalyse-Bombe ausgerüstet, die nach dem Prinzip der kalten Kernfusion arbeitet. Aus dem Ring der Belagerer dringt der von Mercant mittlerweile zum Captain beförderte Geheimdienstoffizier Albrecht Klein wenige Stunden nach dem Start der Mondraketen mit Li-Tschai-Tung und Peter Kosnow unter einem Vorwand zur STARDUST vor, um Rhodan vor dem geplanten Angriff auf die Arkoniden zu warnen. Gleichzeitig bringt das unaufhörliche Trommelfeuer den Reaktor, der den Energieschirm um die STARDUST versorgt, in einen Zustand kritischer Überlastung. Da sich Rhodan außerdem aufgrund eines technischen Defekts nicht zum vereinbarten Zeitpunkt mit Thora in Verbindung setzen kann, fliegt die Arkonidin aus Sorge um Crest mit einem sechzig Meter durchmessenden Beiboot zur Erde. Angesichts des Sechzig-Meter-Kugelschiffs werden die Angriffe auf die Energiekuppel der Dritten Macht eingestellt.

Weil das Antineutronenfeld, mit dem Thora ihren Kreuzer auf dem Mond gesichert hat, gegenüber der Meso-Katalyse-Bombe der STARDUST II nicht wirksam ist, wird das scheinbar unangreifbare Schiff der Arkoniden zerstört.

Thoras Beiboot besitzt zwar über einen Überlichtantrieb, dieser hat aber nur eine Reichweite von fünfhundert Lichtjahren. Der Kugelsternhaufen M 13, in dem Arkon, das Zentrum des Großen Imperiums, liegt, ist allerdings 34.000 Lichtjahre von der Erde entfernt. Am 31. August 1971 präsentiert Crest, der Thora mit Gewalt daran hindern musste, sich an der Menschheit zu rächen, Perry Rhodan seine Vision, in der die Terraner, die Menschen der Erde, unter Anleitung der Arkoniden einst das Erbe des galaktischen Imperiums übernehmen. Durch Hypnoschulungen im Indoktrinator werden Rhodan und Reginald Bull schrittweise mit der arkonidischen Technik vertraut gemacht.

Zwei Tage später verlässt Rhodan, mit einem Schwerkraftneutralisator und einem Lichtwellenumlenker ausgerüstet, die Energiekuppel in der Wüste Gobi, um unerkannt Informationen zu sammeln und insgeheim mit der Industrie zu verhandeln. In Los Angeles nimmt der Ende 1945 geborene australische Telepath John Marshall, dem sein Talent erst wenigen Tage zuvor bewusst wurde, als er als Angestellter der Zentralbank von Brisbane einen Bankräuber durch Gedankenlesen entlarvte, Kontakt mit Rhodan auf und bietet ihm seine Mitarbeit an.

Auf der Erde sind unter der Einwirkung radioaktiver Strahlung weitere Mutanten mit übersinnlichen Fähigkeiten geboren worden. Die Amerikanerin Anne Sloane, deren Vater an der Entwicklung von Kernwaffen beteiligt war und die an dem Tag zur Welt kam, an dem über Hiroshima die erste Atombombe abgeworfen wurde, bewegte dagegen schon in ihrem achten Lebensjahr eine Spielzeugeisenbahn, ohne sie zu berühren, und zeigte damit erste Anzeichen einer telekinetischen Begabung. Mittlerweile erfüllt die junge Frau Aufträge für das FBI oder die Abwehr. Allan D. Mercant, der die Emotionen anderer spüren kann und mittlerweile selbst mit den Zielen Rhodans zu liebäugeln beginnt, beauftragt Anne Sloane, in der Maske der Witwe Clark G. Flippers, in den Stützpunkt der Dritten Macht einzudringen und dort ihre Kräfte einzusetzen. Die Telekinetin ist sich jedoch nicht sicher, ob sie gegen Rhodan kämpfen will.

Der Chemiker Ras Tschubai, der 1947 in El Obeid im Sudan geboren wurde, entdeckt seine Fähigkeit zur Teleportation, als er bei einer Expedition im Innern Afrikas von einer Raubkatze bedroht wird und sich kraft seines Geistes in sein Elternhaus zu seiner Schwester versetzt.

Der Münchner Schriftsteller Ernst Ellert kann als Teletemporarier mit seinem Geist in der Zeit reisen und sieht voraus, dass er sich acht Tage später bei Perry Rhodan in der Wüste Gobi befinden wird.

Am Goshun-See treiben die Belagerer einen Stollen unter die Energieglocke der Dritten Macht vor, um dort eine Wasserstoff-Bombe zünden zu können. Albrecht Klein, Li-Tschai-Tung und Peter Kosnow durchschauen die übersinnliche Begabung des japanischen Teleporters Tako Kakuta, der als Techniker am Tunnelbau beteiligt ist und sein Talent vor ein Jahr entdeckt hat. Kakuta springt in die energetische Kuppel, warnt den inzwischen mit Marshall zur STARDUST zurückgekehrten Rhodan und schließt sich der Dritten Macht an. Mit Hilfe eines Brennpunkstrahlers zerstört Thora den Stollen.

Da Thora beschließt, mit Hilfe ihres Beiboots die Macht auf die Erde zu übernehmen und die Menschheit zum Bau eines neuen Raumschiffs zu zwingen, sieht sich Crest genötigt, trotz der damit verbundenen Gefahr eine Hypno-Schulung Perry Rhodans und Reginald Bulls zu unterbrechen. Die beiden Männer überstehen den Eingriff aber ohne Folgen und können die Arkonidin überwältigen. Während Tako Kakuta unter Zuhilfenahme eines Hypno-Gerätes bei irdischen Firmen Bauteile für ein Raumschiff im Tausch gegen Produkte der arkonidischen Technologie in Auftrag gibt, fliegen Crest, Rhodan, Bull und Thora zum Mond. Als sie das Wrack des arkonidischen Kreuzers untersuchen, stellt Crest fest, dass dessen Hypersender automatische Notrufe zur Basis Myra IV sendet, einer achthundert Lichtjahre entfernten Ödwelt, auf der Robotschiffe des Imperiums stationiert sind.

Rhodan dringt im Schutz eines Deflektorschirms in die unterirdische Zentrale der International-Intelligence-Agency in Umanak-Fjord an der Davisstraße ein, warnt Allan D. Mercant vor einer möglichen Invasion arkonidischer Robotraumer und fordert den Abwehrchef auf, für die Aufhebung der Nachschubsperre gegen die Dritte Macht zu sorgen. Mercant informiert Peking und Moskau und die Erde bereitet sich, ohne dass die Bevölkerung davon unterrichtet wird, auf einen Atom-Alarm vor.

Wenige Tage später fliegt jedoch statt der erwarteten Robotkreuzer ein mehr als dreihundert Meter langes, spindelförmiges Raumschiff der Fantan-Leute, die offenbar die nahe ihres Einflussbereichs gelegenen Basis Myra IV übernommen haben, ins Sonnensystem ein. Das arkonidische Beiboot kann den Eindringling über der erdabgewandten Seite des Mondes abschießen, aber nicht verhindern, dass das angegriffene Schiff einen Notruf ausstrahlt. Die Fantan-Leute beschreibt Crest als zylindrische Wesen, die sich ungeschlechtlich vermehren. Ihr fein geschuppter Körper besitzt in seiner oberen Hälfte mehrere Öffnungen, und an individuell verschiedenen Stellen entspringen sechs Extremitäten, die zugleich die Funktionen von Armen und Beinen erfüllen.

Die äußere Bedrohung führt zu einer weltweiten diplomatischen Anerkennung der Dritten Macht. Rhodan sieht damit sein Ziel, die geeinte Menschheit, näher rücken, und Thora erklärt ihm, dass er sie nicht länger als Gegnerin betrachten müsse.

Das Positronengehirn des arkonidischen Beibootes ermittelt, dass eine Invasion der Erde mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits im Gange ist.

Reginald Bull und Tako Kakuta schließen in Peking mit Vertretern der Asiatischen Föderation einen Vertrag über den Ankauf eines einhundert Kilometer durchmessenden Areals in der Wüste Gobi zum Preis von sieben Milliarden Dollar. Da die finanzschwache Dritte Macht einen Fachmann für die Koordination ihrer wirtschaftlichen Belange benötigt, wird der britische Innenminister unter Einsatz arkonidischer Psychotechnik veranlasst, das Finanzgenie Homer G. Adams, das seit 1957 eine zwanzigjährige Zuchthausstrafe wegen illegaler Transaktionen abbüßt, vorzeitig aus der Haft zu entlassen. Eine Gangsterbande entführt einen Raketen-Clipper, mit dem Adams nach Tokio fliegt, in die Nähe von Rangun, doch John Marshall, der bereits behutsam mit dem Finanzgenie in Kontakt getreten ist, informiert die Dritte Macht. Der arkonidische Kugelraumer landet neben dem entführten Flugzeug, und Tako Kakuta überwältigt die Verbrecher mit dem Psychostrahler. Als neuer Finanzminister der Dritten Macht eröffnet Adams in New York die erste Niederlassung der General Cosmic Company, die die arkonidische Technik gewinnbringend vermarkten soll.

In seinem Büro am Umanak-Fjord erschießt Allan D. Mercant Captain Zimmermann, weil er spürt, dass der soeben von einem Patrouillenflug über Grönland zurückgekehrte Abwehroffizier ihn töten will. Mercants Leute entdecken im ewigen Eis Grönlands ein Raumschiffwrack mit Überresten eines insektoiden Lebewesens, das Crest als Individual-Verformer identifiziert. Die IVs, gefürchtete Feinde der Arkoniden, sind in der Lage, mit ihrem Geist den Körper anderer Lebewesen zu übernehmen, während deren Bewusstsein für die Zeit der Übernahme in den dann scheintoten Körpern der IVs gefangen ist.

Inzwischen beginnt eine gezielte Suche nach parapsychisch begabten Mutanten, die an ihren abnormen Gehirnwellenmustern erkannt werden können. In Japan werden Doitsu Ataka, Kitai Ishibashi, Ishy Matsu, Son Okura, Tanaka Seiko, Wuriu Sengu, Nomo Yatuhin, Tama Yokida, André Noir, ein Sohn dort ansässiger Franzosen, und Ralf Marten entdeckt, dessen Vater Deutscher und dessen Mutter Japanerin ist. Hinzu kommen Fellmer Lloyd, Ernst Ellert und Ras Tschubai. Anne Sloane sucht das Areal der Dritten Macht auf und gibt sich als Witwe Clark G. Flippers aus, wird aber von Marshall schnell durchschaut. Die junge Frau, die Mercant bewusst zu Rhodan geschickt hat, obwohl er mit ihrer Unzuverlässigkeit rechnete, wird wie die übrigen übersinnlich begabten Menschen Mitglied des neugegründeten, geheimen Mutanten-Korps.

Ein weiteres Ovalschiff der Individual-Verformer, dessen Anflug die arkonidischen Ortungseinrichtungen melden, zerstört Tako Kakuta durch eine Bombe, die er per Teleportation an Bord bringt.

Die Individualverformer beginnen im Februar 1972 durch Übernahme wichtiger Persönlichkeiten ihre Invasion. Zu den Übernommen gehört auch Leutnant Li-Tschai-Tung, dem Ernst Ellerts Geist, der seinen Körper verlassen kann, heimlich nach Peking folgt. Ellert stellt fest, dass die IVs einen Stützpunkt in Tibet unterhalten. Perry Rhodan wird auch auf die sechsjährige Betty Toufry aufmerksam, die am 16. Februar in Mesilla, New Mexiko, ihren Vater, den Atomforscher Allan G. Toufry, erschossen hat, weil dieser Opfer eines IVs geworden ist. Ellert sendet seinen Geist fünf Jahre in die Zukunft und tritt dort mit Betty Toufry in Verbindung. Das Mädchen kann Gedanken lesen, verfügt aber zugleich wie Anne Sloane und Tama Yokida über die Fähigkeit der Telekinese. Die elfjährige Betty Toufry der Zukunft erklärt Ellert, dass sie inzwischen dem Mutantenkorps angehöre.

Li-Tschai-Tung fliegt nach Nevada-Space-Port, um dort zusammen mit dem ebenfalls übernommenen Professor Lehmann eine Anlage zur atomaren Strukturumwandlung durch eine unkontrollierbare Kettenreaktion zu vernichten. In dem Labor halten sich auch Tako Kakuta, Anne Sloane, Ernst Ellert und John Marshall auf. Als die Katastrophe unmittelbar bevorsteht flüchten die beiden IVs. Es gelingt Kakuta, sie in einer Teleportation bis in ihre Höhle im Himalaja zu verfolgen. Sofort fliegt Rhodan mit dem arkonidischen Beiboot, das mittlerweile den Namen GOOD HOPE trägt, ebenfalls zum Versteck der Invasoren, in dem sich die leblosen Körper von zweiundzwanzig weiteren Individualverformern befinden. Die IVs werden getötet, sobald ihre Geister aus den Körpern der übernommenen Menschen in ihre eigenen wespenähnlichen Leiber zurückkehren. Ein Ovalschiff der Invasoren, die die Erde zu vernichten beabsichtigen, verbirgt sich auf dem Mond.

Ernst Ellert, der sich geopfert hat, um das atomare Inferno in der Versuchsanlage zu verhindern, und dabei einer elektrischen Spannung von zehntausend Volt ausgesetzt wurde, stirbt nicht. Vielmehr verlässt sein Geist den Körper und beginnt eine lange Wanderung durch Zeit und Raum, die ihn zunächst zu bärenähnlichen Wesen führt, die sich, ihre Welt und deren Sonne Gorx nennen. Der Körper des Teletemporariers, der keine Anzeichen von Verwesung zeigt, wird in der Wüste Gobi in einem unterirdischen Mausoleum beigesetzt, über dem eine Pyramide errichtet wird.

Nachdem zwei Monate lang keine neue Invasion der IVs erfolgt ist, schickt sich Rhodan im Mai an, zur Venus zu fliegen, wo er einen Stützpunkt errichten will.

Auf dem Weg zur Venus begegnet die GOOD HOPE in der Nähe des Mondes der GREYHOUND, einer Rakete der Stardust-Klasse, mit der Oberstleutnant Michael Freyt, Leutnant Conrad Deringhouse, Captain Rod Nyssen und Major William Sheldon den Erdtrabanten anfliegen, um technische Geräte aus den Überresten des arkonidischen Kreuzers zu bergen. Bei der Landung bricht die GREYHOUND in die Mondoberfläche ein und Sheldon kommt ums Leben. Die Schiffbrüchigen werden von der GOOD HOPE an Bord genommen.

Ein gerichtetes Gravitationsfeld zwingt die GOOD HOPE beim Anflug auf die Venus zur Landung. Rhodan und seine Gefährten entdecken die robbenähnlichen, halbintelligenten Ureinwohner des zweiten Planeten, kämpfen sich fünfhundert Kilometer weit durch die von urweltlichen Monstren bewohnten Dschungel zum Ausgangspunkt des Zugstrahls und entdecken dort schließlich eine vergessene arkonidische Station. Crest erklärt, abgesehen vom Zentralgehirn auf Arkon sei der Robotkommandant der Bergfestung die größte Positronik, die er bisher kennen gelernt habe. Das Positronenhirn berichtet, dass sich arkonidische Siedler vor zehntausend Jahren auf der Venus und dem zwischen der amerikanischen und europäisch-afrikanischen Landmasse gelegenen Kontinent Atlantis niedergelassen hätten. Durch den Untergang von Atlantis sei die Kolonie auf der Erde vernichtet worden. Nach einer mentalen Analyse akzeptiert das Robotgehirn Perry Rhodan als neuen Kommandanten der Station.

Wochenlang erforscht die Besatzung der GOOD HOPE die Möglichkeiten der Venus-Festung. Michael Freyt, Conrad Deringhouse und Rod Nyssen werden am 12. Juni 1972 Mitglieder der Dritten Macht. Am 7. Juli entdecken Perry Rhodan und Reginald Bull in einem Hangar der ausgedehnten arkonidischen Anlage sechs spindelförmige Raumjäger mit Deltaflügeln.

Zwei Tage später meldet John Marschall vom Gobi-Stützpunkt aus, dass die Individual-Verformer eine neue Invasion der Erde eingeleitet haben. Freyt, Deringhouse und Nyssen schießen mit den Raumjägern der Venusbasis zwei IV-Schiffe ab. Trotzdem gelingt es den Invasoren schließlich, alle Schlüsselpositionen New Yorks zu erobern. Homer G. Adams, der wegen seines photographischen Gedächtnisses dem Mutantenkorps zugerechnet wird, kann einen IV, der ihn übernehmen will, abwehren und töten. Dabei lässt der Individual-Verformer in Adams' Gedächtnis die Erinnerung an den Ort in Kanada zurück, an dem die Körper seiner Artgenossen verborgen sind. Am Kreuzungspunkt des fünfzigsten Breiten- und des fünfundachtzigsten Längengrades entdeckt Adams in einem Bahndamm den Zugang zu einem unterirdischen Versteck, in dem sich mehr als zweihundert leblose IV-Körper befinden. Roboter, die von der GOOD HOPE im lunaren Anaxagoras-Krater abgesetzt worden sind, bergen auf dem Mond fünfhundert weitere Insektenleiber. Indem sie die 732 IV-Körper bedroht, die sie in ihre Gewalt gebracht hat, zwingt die Dritte Macht die Individual-Verformer am 29. Juli, das Sonnensystem für immer zu verlassen. Am gleichen Tag lädt Perry Rhodan als erster Ministerpräsident der Dritten Macht Vertreter aller Regierungen in die Wüste Gobi ein, um über die endgültige Einigung der Menschheit zu beraten.

Bis zum Mai des Jahres 1975 ist auf dem 40.000 Quadratkilometer großen Areal, das die Dritte Macht von der Asiatischen Föderation erworben hat, die Stadt Galakto-City mit 230.000 Einwohnern entstanden. Mit seinen Raumhäfen, Raumschiffwerften und Industrieanlagen stellt der kleine Staat die stärkste Macht der Erde dar. Das Aktienkapital der General Cosmic Company beträgt mittlerweile zweihundert Milliarden Dollar.

Am 25. Mai werden Strukturerschütterungen gemessen, die durch die Materialisation von mehr als 120 Raumschiffen im nur siebenundzwanzig Lichtjahre entfernten Wega-System hervorgerufen wurden. Da er eine Entdeckung der Erde befürchtet, begibt sich Perry Rhodan mit Thora, Crest, dem Mutantenkorps und seinen erfahrensten Weggefährten zum 42-Planeten-System der Wega, wo Crest die von ihm gesuchte Welt des ewigen Lebens vermutet. Das dabei benutzte Überlichttriebwerk der GOOD HOPE beruht auf dem Prinzip der Transition, des zeitlosen Sprunges durch den Hyperraum.

Im Wega-System sind die Topsider, menschengroße, aufrecht gehende Echsenwesen mit schwarzbrauner Schuppenhaut, unter dem Kommando des Admirals Chrekt-Orn dabei, das kleine interplanetarische Reich der humanoiden Ferronen zu unterwerfen. Die Hauptwelt des Ferronen-Reiches ist Ferrol, der achte Planet des Systems. Die Heimat der Topsider, die drei kleine Sonnensysteme beherrschen, ist der Planet Topsid im System des Doppelsterns Orion-Delta. Ihre Raumschiffe, stabförmige Gebilde mit auffälligem Mittelwulst, sind den kleinen eiförmigen Einheiten der Ferronen drückend überlegen. Der Ferrone Chaktor, der ein Raumgefecht überlebt hat, wird aus den Trümmern seines Schiffes geborgen. Er ist relativ klein und untersetzt und besitzt eine blassblaue Haut und einen überaus kräftigen Haarwuchs. Die kleinen Augen liegen tief unter einer stark vorgewölbten Stirn. Crest bemerkt, dass die Ferronen, deren Vorfahren schon vor zehntausend Jahren von einer arkonidischen Expedition entdeckt wurden, zwar die überlichtschnelle Raumfahrt nicht beherrschen, aber über Materietransmitter verfügen, obwohl sie aufgrund ihrer Denkstruktur nicht in der Lage sind, solche Geräte zu konstruieren. In der Existenz der Transmitter, die dem Transport entstofflichter Materie dienen, sieht der Arkonide einen Hinweis auf die Welt des ewigen Lebens.

Die GOOD HOPE greift mit arkonidischen Gravitationsbomben auf Seiten der Ferronen in die Kämpfe ein. Als die Echsenwesen ein auf Topsid III erbeutetes, achthundert Meter durchmessendes arkonidisches Schlachtschiff einsetzen, wird die GOOD HOPE schwer beschädigt und muss auf Rofus, dem neunten Planeten der Wega, einer Kolonialwelt der Ferronen, notlanden. Die Terraner geben sich dort als Arkoniden aus. Der Thort, der Herrscher der Ferronen, bietet an, die GOOD HOPE zu verstecken. Nachdem Conrad Deringhouse und Albrecht Klein von ihren Raumjägern aus beobachtet haben, dass das arkonidische Schlachtschiff auf Ferrol gelandet ist, bittet Rhodan den Thort um eine Transmitterverbindung zum achten Planeten, weil er den Raumriesen in seine Gewalt bringen will.

Durch die käfigförmigen Transmitter eines Wüstenforts auf Rofus nimmt Perry Rhodan Verbindung mit Kekéler, dem Bürgermeister der Stadt Sic-Horum auf Ferrol, auf. Sic-Horum ist die Hauptstadt der Sichas, eines ferronischen Bergvolkes, das noch nicht von den Topsidern unterworfen worden ist. Während er Beobachtungen für die Sichas durchführt, wird Conrad Deringhouse mit einem Raumjäger über Ferrol abgeschossen.

Rhodan, Reginald Bull und die Mutanten gelangen per Transmitter nach Sic-Horum und marschieren zur planetaren Hauptstadt Thorta, in der sich der Rote Palast des Thort befindet und auf deren Raumhafen das arkonidische Schlachtschiff steht. Auch Deringhouse schlägt sich mit Unterstützung der Ferronin Taliko nach Thorta durch und trifft dort auf seine Freunde. Durch Wuriu Sengus Fähigkeit, durch Wände hindurchzusehen, und das Talent Ralf Martens, die Augen und Ohren anderer Lebewesen zu benutzen, findet Rhodan den topsidischen Flottenadmiral Chrekt-Orn. Mit Hilfe eines Psychostrahlers veranlasst Rhodan den Topsider, den Befehl zu geben, dass das Schlachtschiff in eine Werft verlegt und geräumt wird. Chrekt-Orns Stellvertreter Trker-Hon erkennt zwar, dass der Admiral den Kugelraumer den Feinden ausliefert, kann aber nicht verhindern, dass Rhodan und seine Begleiter das Schlachtschiff zu besetzen, über einen eilig installierten Transmitter die übrige Besatzung der GOOD HOPE an Bord nehmen und starten.

Während auf Iridul, einem Mond des achtundzwanzigsten Wega-Planeten, ein Stützpunkt angelegt wird, ergibt das Verhör topsidischer Gefangener, dass die Echsen dem Notruf des arkonidischen Kreuzers gefolgt sind und nur aufgrund eines geringfügigen Rechenfehlers das Wega-System erreicht haben. Anschließend fliegt Rhodan ins heimische Sonnensystem, um das eroberte Schlachtschiff ausreichend bemannen zu können.

Im Juli 1975 landet Perry Rhodan mit dem gestohlenen arkonidischen Schlachtschiff auf der Erde, wo inzwischen auf Initiative Allan D. Mercants die terranische Abwehr-Föderation gegründet wurde. Elf Tage später startet das Schiff, das auf den Namen STARDUST II getauft worden ist, mit dreihundertköpfiger Besatzung und 108 modernen Raumjägern an Bord zur Wega und landet auf Rofus. Durch massiven Einsatz der Mutanten stürzt Rhodan die Topsider in tiefe Verwirrung. André Noir, der als Hypno anderen seinen Willen aufzwingen kann, initiiert eine Meuterei, und der Despot auf Topsid setzt mit Rok-Gor einen neuen Kommandanten ein. Nach einer weiteren Attacke der Mutanten ziehen sich die Topsider von Ferrol zu den sechs Monden des vierzigsten Planeten der Wega zurück.

Aus den Gedanken des Thort erfährt John Marshall von einer versiegelten Gruft unter dem Roten Palast und von Wesen, die länger als die Sonne leben. Schließlich berichtet der ferronische Wissenschaftler Lossoshér in Gegenwart der Telepathin Ishy Matsu, dass Angehörige einer fremden Rasse, die auf dem zehnten Planeten der Wega eine hoch entwickelte Zivilisation besessen habe, vor zehn oder zwölf Jahrtausenden die Transmitter den Ferronen geschenkt hätten, nachdem diese sie nach einem Schiffbruch unterstützt hätten. Sie hätten behauptet, länger als die Sonne zu leben. Heute sei der zehnte Wega-Planet jedoch unbewohnt. Die Konstruktionspläne der Transmitter befänden sich einem Gewölbe unter dem Roten Palast, das mit fünfdimensionalen Schlössern und einem fünfdimensionalen Schirmfeld gesichert sei. Eine Formel, die Rhodan vom Thort erhalten und die das Positronenhirn der STARDUST II ausgewertet hat, macht klar, dass die Dokumente der Gruft durch ein von den Funkwellen ferner Radiosterne gebildetes Schirmfeld in einer fremden Zeit verborgen sind.

Die Telekinetin Anne Sloane und der Peiler Tanaka Seiko, der Funkwellen empfangen und verstehen kann, leiten die Radiowellen um, die den Schirm der geheimnisvollen Zeitgruft bilden, und Ras Tschubai erbeutet eine kleine, schimmernde Kassette, die der Seher Wuriu Sengu gleichzeitig in dem Gewölbe entdeckt. Nach darin eingravierten Angaben errechnet das Positronenhirn der STARDUST II einen Öffnungscode. Die in der Kassette enthaltenen hauchdünnen Metallplatten umfassen neben den Bauanleitungen der Transmitter, weitere verschlüsselte Aufzeichnungen, die nur die Positronik enträtseln kann.

Bei einem Erkundungsflug im Wega-System geraten Major Deringhouse und die Sergeanten Calverman und Rous mit ihren Raumjägern in eine soeben materialisierende Nachschubflotte der Topsider. Während Calverman stirbt, können Deringhouse und Rous von Rod Nyssen mit dem 60 Meter-Beiboot S-7 der STARDUST II gerettet werden. Perry Rhodan ist entschlossen, die Topsider endgültig aus dem Wega-System zu vertreiben.

In einer fingierten Verfolgungsjagd mimt Ishy Matsu eine arkonidische Verräterin, die mit der ferronischen Untergrundorganisation kooperiert. Der ferronische Verbindungsoffizier Chaktor, der vorgibt, der Widerstandsgruppe anzugehören und von der Verräterin die galaktonautischen Koordinaten von Rhodans Heimatwelt erhalten zu haben, gewinnt das Vertrauen des gefangenen topsidischen Offizier Chren-Tork, in dem der Suggestor Kitai Ishibashi die Überzeugung verankert hat, dass die vermeintlichen Arkoniden vom fünften Planeten der Sonne Capella stammen. Chaktor befreit Chren-Tork und bringt ihn zur Festung der Topsider auf den Monden des vierzigsten Wega-Planeten. Gleichzeitig simuliert ein Beiboot der STARDUST II einen Funkspruch aus dem Capella-System, der Großadministrator Rho-Dan den Aufbruch eines starken Flottenverbandes ankündigt. Der vermeintliche Verräter Chaktor rät den Topsidern zum sofortigen Angriff auf die Heimat Rho-Dans. Kurz nach dem Aufbruch der Echsen, retten Ras Tschubai und Tako Kakuta Chaktor aus einem der topsidischen Schiffe. Erst als die Flotte der Topsider entmaterialisiert ist, erfährt Rhodan, dass die gefälschten Positionsdaten, die Chaktor den Echsenwesen zugespielt hat, von Crest so gewählt wurden, dass die dreihundert feindlichen Raumschiffe im Zentrum der Sonne Capella materialisieren.

Perry Rhodan gewinnt die Überzeugung, dass die Welt der Unsterblichkeit sich einst zwischen dem neunten und dem jetzigen zehnten Planeten im Wega-System aufgehalten hat.

Auf dem ausgehöhlten Mond des dreizehnten Planeten der Wega finden der Ferrone Lossoshér und sein terranischer Begleiter Sergeant Groll nach einem Kampf mit einem dort zurückgelassenen Topsider in einer Pyramide die Botschaft »Es führen viele Wege zum Licht, darunter auch Umwege. Die Spur weist jedoch in die Richtung.«

Das Positronenhirn der STARDUST II entwickelt aus den von Ras Tschubai aus der fünfdimensional gesicherten Gruft geborgenen Angaben eine Formel, nach der ein arkonidischer Generator die kosmische Strahlung neutralisieren kann, von der die Gruft erzeugt wird. Nachdem der Zeitschirm auf diese Weise beseitigt worden ist, erscheint ein defekter Materietransmitter, und Rhodan begreift, das die Wesen, die länger leben als die Sonne eine Spur gelegt haben, ein galaktisches Rätsel, durch das sie prüfen wollen, ob andere ihres Geheimnisses würdig sind. Auf dem Transmitter wird eine verschlüsselte Aufschrift entdeckt, die nur von der arkonidischen Positronik entziffert werden kann: »Du wirst das Licht finden, wenn Dein Geist der oberen Ordnung entspricht.« Da das arkonidische Positronengehirn diesen Anspruch erfüllt, kann der Transmitter mit seiner Hilfe instandgesetzt werden. Er bringt Rhodan, Reginald Bull, Anne Sloane, John Marshall, Dr. Frank Haggard und einen arkonidischen Roboter in eine leere Halle ohne Ausgang. Eine Botschaft, die nur kurz an der Decke des Raumes erscheint, kann sich Crest mit seinem photographischen Gedächtnis einprägen.

Rhodan schickt den Roboter durch den Transmitter zum Positronenhirn der STARDUST II, um den Text entschlüsseln zu lassen. Die Botschaft lautet: »Willkommen in der Zentrale der tausend Aufgaben – doch nur eine von ihnen bringt Euch dem Ziel näher.« Außerdem werden Rhodan und seine Gefährten von zwei gewaltigen fremden Robotern bedroht, die allein Anne Sloane und die durch den Transmitter zu Hilfe eilende Betty Toufry mit ihren telekinetischen Kräften abzuwehren vermögen. Gleichzeitig verschwindet aber der Materietransmitter, der den einzigen Rückweg darstellt. Bull wird von einer Energiespirale eingehüllt, doch Rhodan löst einen Fiktivtransmitter aus, der eine Wand der Halle entmaterialisieren lässt, und Marshall vernimmt die telepathische Botschaft: »Ihr habt von nun an fünfzehn Minuten Zeit, um diesen Ort zu verlassen. Ihr findet das Licht aber nur dann, wenn Ihr zurückkehren könnt.« Die Temperatur steigt auf gefährliche Werte. Kurz vor Ablauf der genannten Frist vernehmen alle die telepathische Botschaft: »Es verbleiben Euch nur noch wenige Augenblicke! Wendet das oberste Wissen an, oder Ihr seid verloren...« Betty Toufry aktiviert in letzter Sekunde telekinetisch einen Fiktivtransmitter, der die Gefährten zurück in die Halle unter dem Roten Palast schleudert. Während Rhodan und seine Gefährten vier Stunden an dem unbekannten Ort verbracht haben, sind auf Ferrol nur fünf Minuten vergangen. Einer geheimnisvollen Lichtkugel entreißt Rhodan eine Kapsel mit einer neuen Nachricht.

Das Positronenhirn der STARDUST II kann zunächst nur einen Teil der neuen Botschaft entschlüsseln. Er sagt aus, dass die Schrift in 24,7 Tagen erlöschen werde. Erst unmittelbar am Ende dieser Zeitspanne findet die Positronik die Lösung: »Wenn Du etwas von unserem Licht weißt, so sieh nach, von wem Du es weißt. Nur einer wunderte sich über die Maschinen des Wissens – er kam in jüngster Zeit, für mich nur Sekunden. Finde ihn und frage ihn! Wenn Du zu ihm willst, so komme hinab in die Gruft des Lichtes, aber komme nicht ohne das Wissen über seine Person. Man wird Dich nach seinem Namen fragen.« Mit Handelsgütern der Ferronen an Bord fliegt die STARDUST II daraufhin ins Sol-System. Auf Perry Rhodans Frage berichtet das Robotgehirn der Venusbasis, dass der Arkonide Kerlon vor 9.985 Jahren mit drei Expeditionsschiffen das Wega-System erreicht habe, zu dem damals 43 Planeten gehört hätten. Dabei habe Kerlon die Materietransmitter bestaunt, die den Ferronen nach deren Aussage von den Göttern geschenkt worden seien, Wesen, die länger als die Sonne leben.

Drei Tage später kehrt Rhodan mit der STARDUST II nach Ferrol zurück. Wegen des Wortlauts der letzten Botschaft ist er überzeugt, dass ein einzelner Unsterblicher die Spur gelegt hat, der er und seine Freunde folgen. Nachdem sein Gedächtnis in der Zeitgruft geprüft worden ist, erhält Rhodan den Auftrag: »Nun finde den, dessen Namen Du kennst. Nur er besitzt, was Du benötigst, um den Weg zum Licht zu finden. Weißt Du, was Zeit ist?« Bevor ein Zeitumformer der Gruft Rhodan, Reginald Bull, Crest, John Marshall, Ras Tschubai, Anne Sloane, Ralf Marten, Dr. Frank Haggard und einen Roboter in die Epoche Kerlons versetzt, sagt eine telepathische Stimme: »Ich spreche zu Dir, der meiner Spur bisher folgte. Wenn Du ankommst, so lasse Dich nicht töten. Niemand wird Dir helfen, wenn Du Dir nicht selbst hilfst. Und nur dann, wenn Du Kerlon findest und mit ihm das, was Dir den Weg des Lichts zeigt, wirst Du in Deine eigene Zeit zurückkehren können. Warte nicht länger als drei Tage, aber auch nicht weniger. Erst dann bringt die Maschine Dich zurück. Ich wünsche Dir Glück. Wie lange warte ich schon!« Rhodan und seine Gefährten werden in die Auseinandersetzungen der frühen Ferronen verwickelt und helfen dem Grafen Lesur, seine Burg gegen die barbarischen Vorfahren der Sichas zu verteidigen. Als nach drei Tagen die arkonidischen Schiffe landen, lenkt Crest Kerlon ab, der sich selbst auf der Suche nach dem Planeten der Zellerneuerung befindet, und Ras Tschubai entwendet dem Kommandanten eine Metallrolle. Danach bringt der Zeitumformer Rhodan und seine Begleiter in ihre eigene Zeit zurück, in der seit dem Aufbruch der Zeitreisenden nur eine halbe Stunde vergangen ist.

Eine Inschrift auf der silbernen Rolle lautet: »Der, der den Weg finden will, kann noch umkehren. Will er ihn aber gehen, so sei ihm gewiss, dass ihm nicht mehr geholfen wird. Bald wird der Raum erschüttert werden. Achte darauf und sieh nach, aber bedenke, dass diese Welt fremd und riesenhaft ist.«

Am 7. Dezember 1975, einige Tage nach Perry Rhodans Zeitreise, werden im Bereich des vierzehnten Planeten der Wega, eines Ammoniak-Methanriesen, Strukturerschütterungen gemessen. Gleichzeitig empfängt der Peiler Tanaka Seiko von Kerlons Metallzylinder die Botschaft: »Dort, wo die Erschütterung geschieht, sollst Du suchen. Komm aber nicht ohne das oberste Wissen! Niemand wird Dir helfen, nur der Berg wird für Dich pulsieren.« Die STARDUST II verlässt daraufhin Ferrol und landet auf dem gewaltigen Planeten, den Reginald Bull nach einem Riesen aus einer alten Sage Gol nennt. Rhodan erkennt, dass es sich bei den Strukturerschütterungen um eine Nachricht handelt. Mit einem speziell präparierten Strukturtaster wird sie so umgewandelt, dass Tanaka Seiko sie verstehen kann: »Wenn Du auch dies erfasst hast, wirst Du auf Deinem weiteren Weg zum Berg kommen. Nur in ihm ist das Licht verborgen. Warte nicht lange. Die Großen des Gol werden übermächtig, je länger Du wartest.« Mit Raupenfahrzeugen, die der Schwerkraft von 916 Gravos widerstehen können, bricht Rhodan am 15. Dezember zu dem Berg auf, der die Impulse ausstrahlt. Bedroht von Leuchtwesen, die Energie verzehren und dadurch immer größer und gefährlicher werden, erreicht er schließlich sein Ziel. Dort wird in einer Höhle ein Fiktivtransmitter entdeckt, der die Mitglieder von Rhodans Expedition in die STARDUST II versetzt und das Schlachtschiff in einen unbekannten Raumsektor schleudert.

Seiko empfängt die Botschaft: »Die Warnung war an Dich ergangen! Finde nun die Welt, auf der die Koordinaten hinterlassen sind. Wisse, dass Du nicht heimkehren kannst, wenn Du den rechten Weg nicht kennst. Weit ist dein Ziel!«

Tagelang verharrt die STARDUST II wartend in dem fremden, sternenarmen Raumsektor, bis ein weiterer Abschnitt der Operation Stein der Weisen beginnt und Tanaka Seiko eine neue Nachricht empfängt: »Wenn Du es wagen willst, Geduld hattest und der Verlockung nicht erlagst, so achte auf die Welt der oberen Ordnung. Tu dort, was getan werden muss. Das Licht ist nicht mehr fern.« Gleichzeitig wird eine sterbende Sonne mit ihrem einzigen Planeten, Tramp, sichtbar. Am 24. Dezember 1975 bricht Perry Rhodan mit einer Expedition auf, um Tramp zu erforschen und stößt dabei auf telekinetisch begabte und verspielte Geschöpfe, die am Tage intelligent sind, aber ihre Intelligenz nachts verlieren. Da sie ein Meter großen, aufrecht gehenden Mäusen ähneln, aber einen dicken Hinterleib und einen löffelförmigen Schwanz besitzen, erhalten sie den Namen Mausbiber. Durch ihre telekinetischen Spiele sorgen die Mausbiber auch in der STARDUST II für Unruhe, und Tama Yokida verhindert in letzter Sekunde, dass sie im Waffenarsenal eine Arkonbombe zünden und so einen unlöschbaren Atombrand auslösen.

Bei der Erforschung Tramps sehen sich die Terraner außerdem mit Robotern konfrontiert, die Hassimpulse ausstrahlen. Der Mutant Fellmer Lloyd, der als Orter die Hirnwellenmuster anderer Wesen aus großer Entfernung wahrnehmen und entschlüsseln kann, und wie ein Telepath in der Lage ist, fremde Gedanken zu lesen, gerät vorübergehend in die Gewalt der Roboter und wird von ihnen durch ein Robotdouble ersetzt. Rhodan erkennt jedoch an einer unbedeutenden Abweichung, dass es sich um eine Imitation Lloyds handelt. Der echte Lloyd kehrt kurz danach unversehrt zurück. Die Raumfahrer entdecken die unterirdische Anlage, in der die Roboter den Mutanten festgehalten haben, und Untersuchungen ergeben, dass die zwanzig einen halben Meter großen Maschinen, deren ellipsoide, kopflose Körper zwei Stummelbeine, einen Kranz von zwölf Armen und ein organisch gewachsenes Gehirn von unbeschränkter Lebensdauer besitzen, 45.000 Jahre alt sind. Ihre letzte Erinnerung an organische Wesen liegt 35.000 Jahre zurück.

Nachdem die Terraner nun erkannt haben, das auf Tramp zwei intelligente Rassen existieren, führt der Stollen eines Mausbibers Rhodan schließlich zu einer Höhle, in der eine Projektion der Milchstraße zu sehen ist. Die Terraner können daran die galaktonautische Position Tramps bestimmen und entdecken die im Wega-System beginnende Bahn eines sonnenlosen, wandernden Planeten. Zehn Tage später ist die STARDUST II startbereit.

Bevor die STARDUST II Tramp verlässt schmuggelt sich ein Mausbiber, der seine Intelligenz auch nachts nicht verliert und der sich zu den Fremden hingezogen fühlt, in einer Proviantkiste an Bord. Als Telepath, Telekinet und Teleporter spielt er der Besatzung zahlreiche Streiche, beeinflusst dabei die Transitionsprogrammierung des Schiffes und sorgt so dafür, dass die STARDUST II, statt im Wega-System, bei der blauen Riesensonne Laton im 36.000 Lichtjahre von ihrem Ziel entfernten Kugelsternhaufen M 92 materialisiert. Trotzdem schließen Perry Rhodan und Reginald Bull den possierlichen Mausbiber mit dem pfiffigen Gesicht und dem einzelnen Nagezahn sofort in ihr Herz. Seiner großen Augen wegen gibt Rhodan dem blinden Passagier den Namen Gucky.

Die STARDUST II landet auf der arkonidischen Kolonialwelt Tuglan, die Laton als elfter Planet umkreist. Die Tuglanten, die violettes Haar und eine rötlichblaue Hautfarbe aufweisen, sind Nachkommen arkonidischer Siedler, die sich vor 12.000 Jahren auf Tuglan niederließen. Die Kolonie geriet allerdings bald in Vergessenheit und wurde erst 6.000 Jahre später wiederentdeckt und dem arkonidischen Imperium einverleibt. In der Maske von Arkoniden helfen die Terraner Rathon, dem Hohen Kommissar Arkons auf Tuglan, einen Aufstand gegen das Große Imperium zu Fall zu bringen, der insgeheim von Alban, dem ehrgeizigen Regierenden Lord der Tuglanten, gesteuert wird. Nachdem Alban entmachtet und durch seinen Bruder Daros ersetzt worden ist, bricht die STARDUST II zur Wega auf.

Als die STARDUST II Ende Januar 1976 zur Orientierung ins Wega-System zurückkehrt, stellt sich heraus, dass die Sonne Wega sich in eine Nova verwandelt und die Welten der Ferronen bedroht. Perry Rhodan ahnt, dass die Veränderung der Sonne nur auf der Welt des ewigen Lebens rückgängig gemacht werden kann. Die STARDUST II muss tief in die pulsierende Sonne vordringen, um den geeigneten Absprungpunkt für die Transition nach Wanderer zu erreichen, wie Rhodan die langgesuchte Welt des Unsterblichen genannt hat.

Durch den Hyperraum springt die STARDUST II zu der 83 Lichtjahre von Wega entfernten Position, an der sich Wanderer nach der auf Tramp entdeckten Darstellung derzeit befinden muss. Berechnungen haben ergeben, dass die elliptische Bahn des Planeten 130 Sonnen einschließt. In einem der beiden Brennpunkte der Ellipse steht das Sonnensystem der Menschheit. An den berechneten Koordinaten ist zunächst nichts zu entdecken. Unversehens wird die STARDUST II jedoch mit lebensbedrohlichen Werten beschleunigt, bis Rhodan erkennt, dass der Unsterbliche das Gravitationsfeld des Schiffes selbst als Abstoßungspol nutzt, und die Gefahr beseitigt. Unmittelbar danach versagen die Triebwerkskontrollen, doch Gucky kann die Impulstriebwerke mit seinen überragenden telekinetischen Kräften abschalten, und die STARDUST II nähert sich unter dem homerischen Gelächter des Unsterblichen der Oberfläche Wanderers, einer scheibenförmigen Kunstwelt, die achttausend Kilometer durchmisst und im Mittel sechshundert Kilometer dick ist. Auf ihrer, von einer Kunstsonne erwärmten und von einer Energieglocke überwölbten, Oberseite hat der Unsterbliche die Lebenswelten zahlreicher Planeten nachgebildet. Ehe die STARDUST II landet, beweist der Herr von Wanderer erneut seinen skurrilen Humor, indem er ein zehn Meter großes, tentakelbewehrtes, schleimiges und übel riechendes Kugelwesen in der Zentrale des Schiffes materialisieren lässt.

Inmitten einer Prärie, in der sich Sioux vor der Kulisse der Black-Hills ein Gefecht mit der US-Kavallerie General Custers liefern, entdeckt Leutnant Everson einen echten Colt-Revolver, Modell Peacemaker, aus dem Jahr 1867, den er Rhodan übergibt. Bei einer zweiten Landung geht die STARDUST II vor einer Maschinenstadt nieder, die von mehr als tausend Meter hohen Türmen beherrscht wird. Ein Revolverheld, dessen Brust zwei blutverkrustete Einschüsse aufweist, stellt sich Rhodan und dessen Begleitern entgegen, erklärt, nur in seiner eigenen Zeit erschossen werden zu können, und bedroht die Raumfahrer mit seinen beiden Revolvern. Als Bulls Desintegrator sich als wirkungslos erweist, erschießt Rhodan den lebenden Toten mit dem Colt Peacemaker.

John Marshall erkennt, dass ES, der Unsterbliche, ein Gemeinschaftswesen aus Milliarden von Einzelpsychen ist, die ihre Körperlichkeit aufgegeben haben. ES, das in Gestalt einer leuchtenden Spirale auftritt, weist die Arkoniden Thora und Crest als Angehörige einer degenerierten Rasse, der vor 20.000 Jahren eine Chance gegeben worden sei, zurück. Den Terranern bietet ES für 20.000 Jahre die biologische Lebensverlängerung an, sagt Rhodan aber zugleich voraus, dass er sich als Unsterblicher einmal danach sehnen werde, seinen Geist vom Körper befreien zu können. Homunk, ein speziell für den Umgang mit den Terranern konstruierter menschenähnlicher Roboter mit organisch-intotronischem Gehirn, führt Rhodan in das Physiotron, wo der Terraner in einer an eine Hypertransition erinnernden Prozedur einer Zelldusche unterzogen wird. Rhodans Körper erhält dabei pro Zelleinheit eine Konservierungsaufladung für genau 62 Jahre. Homunk erklärt, dass ein sofortiger Zerfall eintreten werde, falls der Terraner nach Ablauf dieses Zeitraums keine erneute Zelldusche empfangen sollte. Rhodan wird freigestellt, die biologische Lebensverlängerung weiteren Personen zu gewähren, und Bull erhält ebenfalls die Zelldusche.

Bei der Rückkehr der STARDUST II ins Wega-System zeigt sich dessen Sonne in ihrem ursprünglichen Zustand.

Die Besatzung der STARDUST II muss erkennen, dass der Zeitablauf auf Wanderer offenbar Besonderheiten aufweist. Während die Borduhren beim Eintreffen im heimischen Sonnensystem den 29. Januar 1976 zeigen, schreibt man dort bereits den 24. Mai 1980.

Die Einigung der Menschheit ist noch immer nicht erreicht, obwohl sich der Westen und die Asiatische Föderation darum bemühen. Perry Rhodans Stellvertreter, Michael Freyt, berichtet, dass im Ostblock jedoch ein Umsturz stattgefunden habe, der einen Dritten Weltkrieg wieder wahrscheinlicher mache. Es erweist sich als Fehler, dass Rhodan, der einen Missbrauch der Machtmittel der Dritten Macht unmöglich machen wollte, Freyt mit einem Hypnoblock versehen und ihn so daran gehindert hat, die verhängnisvolle Entwicklung im Ostblock zu beeinflussen.

Die STARDUST II ortet Raumschiffe, mit denen der russische General Tomisenkow die Venus anfliegt. Der Sturm, den die STARDUST II beim Landeanflug auf den zweiten Planeten entfacht, wirft den größten Teil der fünfhundert Schiffe um, mit denen der General seine 10.000 Soldaten zur Venus gebracht hat, um die wertvolle arkonidische Festung zu erobern. Mit fünfzig, mit arkonidischen Fluganzügen ausgerüsteten Männern brechen Rhodan, Major Conrad Deringhouse, Major Rod Nyssen und Leutnant Tanner auf, um im Venus-Dschungel Tomisenkows Division aufzuspüren. Zu Deringhouses Gruppe gehört der Mutant Son Okura, dessen Augen auch Wellen im infraroten und ultravioletten Bereich des Spektrums wahrnehmen können. Nachdem die russischen Raumschiffe unbrauchbar gemacht worden sind, kehren die Männer zur STARDUST II zurück.

Am 12. Juni 1980 fliegt die STARDUST II mehrere Orte im Machtbereich des Ostblocks an und löst dort durch Hypnose-Strahlung Meutereien aus. Fedor A. Strelnikow, der erste Sekretär des Obersten Rates, beschließt daraufhin, der Dritten Macht entgegenzutreten und am 14. Juni gegen die gesamte Erde einen Krieg mit Katalyse-Bomben zu beginnen. Am 13. Juni informiert Perry Rhodan die Welt jedoch über Strelnikows Pläne und lässt mit den Mitteln der STARDUST II, nach vorheriger Warnung, im Bereich des Ostblocks für dreißig Minuten den Strom ausfallen. Strelnikow gibt sein Vorhaben daraufhin auf.

Nachdem sie Major Conrad Deringhouse bei Karaganda abgesetzt hat, landet die STARDUST II am 14. Juni in Galakto-City. Die Dritte Macht verfügt mittlerweile über zwei schwere Raumkreuzer, zweihundert Meter durchmessende Kugelschiffe, und über 81 Raumjäger. Am 16. Juni findet in Galakto-City eine Weltkonferenz statt, der der Ostblock fernbleibt und in deren Verlauf Rhodan die Machtergreifung Strelnikows anprangert. Vor dem Weltgerichtshof, der sich am 17. Juni mit Frederick Donnifer als Präsidenten konstituiert, werden die neuen Machthaber des Ostblocks auf Rhodans Drängen am 18. Juni angeklagt. Deringhouse gelangt inzwischen nach Moskau, überwältigt Strelnikow und sorgt dafür, dass die 604 Mitglieder des Obersten Rates von arkonidischen Robotern in die STARDUST II gebracht werden können, die am 19. Juni mit den Regierungsvertretern der Asiatischen Föderation und der NATO-Staaten an Bord auf dem Platz der Nationen in Moskau landet. Der Ostblock erhält vom Weltgericht eine provisorische Administration. Ihre Hoffnung auf eine baldige Einigung der Menschheit bringt die Dritte Macht zum Ausdruck, indem sie ihre Hauptstadt Galakto-City in Terrania umbenennt.

Während Perry Rhodan beabsichtigt, den Kontakt mit Arkon hinauszuzögern, bis er eine geeinte Erde hinter sich hat, will Thora endlich in ihre Heimat zurückkehren. Am 19. Juni 1981, dem zehnten Jahrestag der ersten Mondexpedition, verschafft sie sich auf dem Raumhafen Terranias Zugang zu drei Zerstörern, Prototypen eines von der Dritten Macht neuentwickelten, vergrößerten Raumjägers mit drei Mann Besatzung. Mit dem Roboter R-17 flieht die Arkonidin im Zerstörer C zur Venus, um mit dem Hyperfunksender der Venusbasis Arkon zu rufen. Da er nicht den notwendigen Erkennungscode sendet, schießt das Positronengehirn der Festung den Zerstörer jedoch ab. Auch Rhodan, der Thora mit John Marshall und dem Frequenzseher Son Okura mit dem Zerstörer A folgt, vergisst die Abstrahlung des Codes und wird abgeschossen. Thora und ihre Verfolger kämpfen sich durch die Dschungel der Venus und treffen unabhängig voneinander auf die Überreste von General Tomisenkows Invasionsarmee, die in mehrere rivalisierende Gruppen zerfallen ist. Thora gerät in die Gefangenschaft Tomisenkows.

Die irritierende Tatsache, dass zwei Zerstörer der Dritten Macht ohne Erkennungscode in die Atmosphäre der Venus eingedrungen sind, löst im Positronengehirn die von Rhodan installierte Geheimschaltung X aus, die ab sofort jede weitere Landung auf dem Planeten verhindert. Reginald Bull, der Rhodan mit der GOOD HOPE V, einem Beiboot der STARDUST II, zu Hilfe kommen will, muss tatenlos im Orbit bleiben.

Die Geheimschaltung X vereitelt auch Tako Kakutas Versuch, von der GOOD HOPE V auf die Oberfläche der Venus zu teleportieren.

Während sich Thora weiter in der Gefangenschaft General Tomisenkows befindet, marschieren Perry Rhodan, John Marshall und der leicht gehbehinderte Son Okura zu Fuß auf die Venus-Festung zu. Sie treffen auf die Truppen von Tomisenkows Rivalen, Oberst Raskujan, dem Kommandanten einer russischen Nachschubflotte, die vor elf Monaten auf der Venus gelandet ist. Wenig später nimmt Raskujan den General und Thora gefangen.

General Tomisenkow und Thora können sich aus Raskujans Gefangenschaft befreien, geraten jedoch bald darauf erneut in die Gewalt des Oberst. Unterdessen erreichen Perry Rhodan, John Marshall und Son Okura mit Unterstützung der halbintelligenten Venus-Robben die arkonidische Bergfestung. Die Geheimschaltung X wird aufgehoben, und Reginald Bull landet mit der GOOD HOPE V auf der Venus und beendet die Kampfhandlungen zwischen den russischen Splittergruppen. Tomisenkow erwürgt den machtbesessenen Raskujan und sucht anschließend Rhodan auf. Dieser überträgt dem General die Verantwortung für die neue Kolonie auf der Venus, die sich aus den Überresten der ehemaligen Invasionsarmee des Ostblocks zusammensetzt.

Mitte Juli 1981 wird auf ein Reaktorenwerk Terranias ein Attentat verübt, bei dem eine ungewöhnliche Kettenreaktion auftritt. Zehn Menschen werden getötet, und die drei neuen Zerstörer werden entwendet. Wenige Tage später werden Wissenschaftler entführt und Triebwerkseinheiten gestohlen. Außerdem veranlasst der junge Telepath und Hypno Elmer Bradley Homer G. Adams zu einem Geschäft, das der General Cosmic Company einen Milliardenverlust einbringt.

Urheber der Anschläge ist Clifford Monterny, ein sehr starker Telepath, der seit 1976 ein eigenes Mutantenkorps aufbaut. Die Mitglieder dieses Korps kontrolliert er durch seine extrem starken hypnotischen Fähigkeiten. Monternys erstes Opfer wurde am 18. Juli 1976 der damals fünfzehnjährige Teleporter Fred McMurray, dessen Vater ein Jahr vor der Geburt seines Sohnes bei einem Reaktorunfall verletzt worden war. Im Juli 1981 beginnt der von seinen Leuten Overhead genannte Hypno seinen Kampf gegen Perry Rhodan, den er seiner Erfolge wegen hasst.

Tako Kakuta, der zusammen mit Ras Tschubai und den Telepathen John Marshall, Betty Toufry, Ishy Matsu und Nomo Yatuhin das Territorium der Dritten Macht vor fremden Teleportern schützen soll, gerät vorübergehend in den hypnotischen Bann Monternys. Aus dem Muster der Teleportersprünge, die Kakuta unter dem Einfluss des Overheads vollführt, lässt sich die japanische Stadt Osaka als Ausgangspunkt der feindlichen Operationen herauslesen. Als der Overhead am 2. August den Arkoniden Crest durch McMurray entführen lässt, wird der Stützpunkt Monternys von Rhodans Männern gestürmt. Der Overhead zündet in seinem Landhaus eine Neutronenbombe, opfert dadurch seine eigenen Leute und flieht unerkannt.

Einer der gestohlenen Zerstörer greift das Schulschiff Z-82 mit den Kadetten Julian Tifflor und Klaus Eberhardt und ihrem Ausbilder an. Der Angriff kann abgewehrt werden. Die Äußerungen des feindlichen Piloten, der aber während des Verhörs durch einen hypnotischen Fernimpuls stirbt, deuten auf den Mars als Ausgangspunkt seines Fluges.

Nach weiteren Anschlägen gegen die Dritte Macht stellt Fellmer Lloyd die Telepathin Tatjana Michalowna, die für den Overhead Fluglinien der Dritten Macht sabotieren soll. Die junge Frau, die sich gegen die Befehle Clifford Monternys abschirmen kann, aber bisher aus Misstrauen gegenüber Perry Rhodans Politik für den Hypno gearbeitet hat, berichtet, dass zum Korps des Overhead, der 1945 als Sohn eines der an den Atomtests von Alamogordo beteiligten Wissenschaftlern geboren wurde, neben ihr zwölf weitere Mutanten gehören würden. Durch Tatjana Michalownas Hilfe können in einem massiven Einsatz von Mutanten, Robotern und Soldaten der Stützpunkt des Overhead am Fuß des Emmon-Peak in Utah eingenommen und die entführten Wissenschaftler befreit werden. Nachdem André Noir und Tatjana Michalowna sie von ihrem Hypnoblock befreit haben, schließen sich elf Mutanten des Overheads, zu denen auch der Telekinet Roster Deegan gehört, Rhodan an. Der zwölfte kann nicht entdeckt werden. Monterny entkommt mit einem Zerstörer in den Weltraum. Auf seiner Flucht zwingt er Tifflor, mit der Z-82 einen Angriff gegen die STARDUST II zu fliegen. Das Attentat wird von Gucky allerdings rechtzeitig verhindert.

Rhodan, der von den Mutanten Monternys erfahren hat, dass der Overhead auf der Erde Revolten und Streiks verursacht, Kriege vorbereitet und Politiker hypnotisch beeinflusst hat, drängt angesichts der neuen Bedrohung des Weltfriedens vor Vertretern der irdischen Machtblöcke verstärkt auf die Gründung einer Weltregierung.

Raumschiffe der Dritten Macht folgen dem Overhead zum Mars. Major Conrad Deringhouse, der mit der Kaulquappe GOOD HOPE VII das Versteck Clifford Monternys entdeckt, gerät mit seiner fünfundzwanzigköpfigen Mannschaft unter die hypnotische Kontrolle des Mutanten. Der Overhead gibt den Raumfahrern den Befehl, Terrania zu vernichten, und schickt seine gefährlichste Waffe an Bord der GOOD HOPE VII, den doppelköpfigen Mutanten Iwan-Iwanowitsch Goratschin, der als Zünder durch reine Willenskraft Calcium- und Kohlenstoffatome zu Kernverschmelzungsprozessen anregen und dadurch spontane Kernexplosionen auslösen kann. Goratschin, der 1950, ein Jahr nach der Zündung der ersten sowjetischen Atombombe, in Sibirien geboren wurde, besitzt eine grünliche Schuppenhaut und lange Säulenbeine. Seine beiden Köpfe, die Iwan und Iwanowitsch genannt werden, verfügen jeweils über ein eigenes Bewusstsein. Als André Noir den Hypnoblock Monternys teilweise abbaut, beginnt sich Goratschin gegen den Overhead aufzulehnen und verhindert den Angriff auf Terrania. Die junge Betty Toufry dringt in die Gedanken des Zünder-Mutanten ein und vermittelt ihm ein bis dahin unbekanntes Gefühl der Zuneigung, das ihn schließlich veranlasst, sich Perry Rhodan anzuschließen.

Der Overhead flüchtet inzwischen in Richtung Jupiter. Die Schiffe der Dritten Macht holen ihn nahe dem Asteroidengürtel ein, und Gucky lenkt den fliehenden Zerstörer zuletzt telekinetisch in den Bereich der kosmischen Trümmer. Dort findet Monterny bei der Kollision mit einem Asteroiden den Tod.

Als die K 1, ein Beiboot der GOOD-HOPE-Klasse, und zwei Raumzerstörer spurlos verschwinden und unbekannte Hyperfunkimpulse aufgefangen werden, rechnet Perry Rhodan mit dem Angriff einer außerirdischen Macht. Um dem mysteriösen Gegner auf die Schliche zu kommen, wählt Rhodan am 28. Juni 1982 den Raumkadetten Julian Tifflor, der sich während der Einsätze gegen den Overhead verdient gemacht hat, als Lockvogel. Bereits in New York unternehmen Gangster im Auftrag Unbekannter einen Giftgasanschlag auf den jungen Kadetten, der als Geheimkurier Rhodans fungiert. Danach lässt Rhodan Tifflor einen Mikro-Zellaktivator in das rechte Nierenbecken implantieren, den er von einem wenige Tage zurückliegenden Besuch Wanderers mitgebracht hat und der jede Körperzelle seines Träger einer Schwingungsänderung unterzieht, so dass der Kadett zu einem von Telepathen wahrnehmbaren Sender wird. Der Eingriff geschieht ohne Wissen Tifflors, damit der Kadett keine Erinnerung daran besitzt, die ihn verraten könnte.

Gemeinsam mit Major Conrad Deringhouse, seinem Ausbilder Sergeant Rous und elf weiteren Kadetten startet Tifflor mit der Kaulquappe K-9 als Geheimkurier zur Wega. Die STARDUST II und die beiden Schweren Kreuzer TERRA und SOLAR-SYSTEM beobachten, wie die Kaulquappe im Bereich der Plutobahn von einem großen Walzenraumer mit abgerundeten Enden, der ORLA XI des Kapitäns Orlgans, aufgebracht und ins System einer Doppelsonne entführt wird.

Orlgans, ein zwei Meter großer, schwer gebauter, bärtiger Humanoide mit langem, feuerrotem Haar, gehört zum Volk der Galaktischen Händler, die von den Arkoniden abstammen und auch Springer genannt werden, weil sie meist als Weltraumnomaden an Bord ihrer Raumschiffe von System zu System transitieren, um Handel zu treiben. Die Galaktischen Händler besitzen zahlreiche, zu gigantischen Werften und Stützpunkten ausgebaute Planeten und verfügen zusammen über mehr als 300.000 Großraumschiffe. Sie sind jedoch in viele, von Patriarchen geführte, selbständig agierende und miteinander konkurrierende Familiensippen unterteilt, die allerdings uneingeschränkt zusammenstehen, wenn Fremde das galaktische Handelsmonopol antasten, das den Springern vom Großen Imperium zugestanden wurde. Patriarch Orlgans, der durch einen Notruf des flüchtenden Overhead ins Sonnensystem gelockt wurde und durch Jean Pierre Mouselet, einen ehemaligen Mitarbeiter Monternys, gut über die Gegebenheiten auf der Erde informiert ist, sieht dieses Handelsmonopol durch den Warenaustausch zwischen der Dritten Macht und Ferrol bedroht. Vergeblich bemüht sich Orlgans, seine Gefangenen über den Planeten des ewigen Lebens auszuhorchen. Der Versuch der Terraner, mit Hilfe einer Bombe zu fliehen, scheitert jedoch ebenfalls.

Mit der STARDUST II, der TERRA und der SOLAR SYSTEM folgt Perry Rhodan der ORLA XI am 28. Juli 1982 ins System der Doppelsonne Beta-Albireo. Die K-9 kann sich zwar von dem Walzenraumer lösen, doch als, einem Hilferuf Orlgans folgend, dreißig Kriegsschiffe des Springerkapitäns Harlgans im Beta-Albireo-System erscheinen, kommt es zu einem Gefecht, in dessen Verlauf die Kaulquappe beschädigt wird. Nachdem er zwei Schiffe verloren hat, zieht sich Harlgans allerdings zurück. Noch bevor die terranischen Schiffe die Besatzung der K-9 retten können, verlässt Julian Tifflor zusammen mit einem Roboter, den Kadetten Humphrey Hifield und Klaus Eberhardt und den Akademie-Studentinnen Mildred Orsons und Felicia Kergonen das Schiff in einem Zerstörer, um mit Rhodan Kontakt aufzunehmen. Nach einem Treffer müssen Tifflor und seine Gefährten auf der Eiswelt Snowman notlanden, die die Doppelsonne als einziger Planet umkreist. Orlgans verzichtet zunächst darauf, seinen Patriarchen Etztak herbeizurufen, stattdessen sendet er, in der Hoffnung, die Koordinaten der Welt des ewigen Lebens doch noch in Erfahrung zu bringen, Tifflor die beiden Springer Mérnök und Paradicsom nach. Die Kadetten können den beiden Springern jedoch ihr Raumboot entwenden und sich damit verbergen.

Beim Versuch, das Wrack eines Springerschiffs zu entern, geraten Rhodan und Crest vorübergehend unter den lebensgefährlichen Einfluss einer Gravitationszeitbombe, die in ihrer Umgebung eine gewaltige Schwerkraft hervorruft. Rhodan erkennt endgültig, dass die Springer Gegner sind, die über eine der arkonidischen gleichwertige Technik verfügen.

Ende Juli 1982 trifft, Orlgans' Ruf folgend, der Springerpatriarch Etztak mit 78 Walzenschiffen fast gleichzeitig mit einer neunzig Einheiten umfassenden Kriegsflotte der Springer im Beta-Albireo-System ein. Als er von Orlgans erfährt, dass die Terraner die Welt des ewigen Lebens kennen, lässt er die HORL VII auf die auf Snowman notgelandeten Kadetten Julian Tifflor, Mildred Orsons, Felicia Kergonen, Humphrey Hifield und Klaus Eberhardt Jagd machen. Am 2. August teleportiert Gucky, der zu den fünf jungen Terranern gestoßen ist, in die ETZ XXI und erfährt aus Etztaks Gedanken, dass der Patriarch entschlossen ist, im Falle eines Fehlschlages Snowman zu vernichten. Während Tifflor und Hifield mit einem gekaperten Beiboot in die HORL VII eindringen und eine Gravitationszeitbombe aktivieren, teleportiert der Mausbiber mit Eberhard in die ETZ XXI. Nachdem Tifflor und Hifield sich in Sicherheit gebracht haben, kündigt Gucky Etztak die bevorstehende Vernichtung der HORL an, so dass die Besatzung das Schiff rechtzeitig verlassen kann.

Auf Guckys telepathische Mitteilung hin, dass die ORLA auf der Erde Spezialroboter zurückgelassen habe, bricht die STARDUST II zum Rückflug ins heimatliche Sonnensystem auf. Die TERRA und die SOLAR-SYSTEM bleiben im System der Doppelsonne Beta-Albireo zurück, um die Galaktischen Händler zu beschäftigen. Während die Kadetten mit Hilfe des Roboters Moses auf Snowman einen Stützpunkt einrichten, nimmt Gucky Gedankenimpulse wahr, die auf Schlafende hindeuten.

Nach der Landung der STARDUST II in Terrania lässt Perry Rhodan sofort alle zentral gesteuerten arkonidischen Roboter im Bereich der Dritten Macht deaktivieren, um ihre von Springeragenten manipulierte Programmierung korrigieren zu können. Einen Aufstand der autark operierenden Kampfroboter schlagen die Mutanten nieder. Am Ende des 3. August 1982 rebellieren aber in New York, Berlin, Sydney, Durban, Madrid, Manila, Montevideo, Kuwait und an anderen Orten die Roboter der GCC. In New York errichten die Maschinen eine Roboter-Monarchie. Allan D. Mercants TAF und die Mutanten können der Revolte jedoch Herr werden.

Durch Funkbotschaften der Roboter entdeckt Rhodan, dass die Springer der ORLA XI auf dem Saturnmond Titan einen Stützpunkt errichtet haben. Vergeblich versuchen die Galaktischen Händler, die sich nähernde STARDUST II durch die mit Arkon-Bomben bestückte Kaulquappe K 1 und die geraubten Zerstörer anzugreifen und zur Erde vorzustoßen. Bis auf einen Zerstörer werden die Schiffe von der STARDUST II vernichtet. Auf Titan finden die Männer der STARDUST II die Mannschaften der entwendeten Raumschiffe entweder tot oder durch Psychoverhöre geistig zerstört vor.

Anschließend entnimmt Rhodan dem Positronengehirn auf der Venus die Positionsdaten Wanderers und bricht mit der STARDUST II zur Welt des ewigen Lebens auf.

Acht Schiffe des Überschweren Topthor beziehen an den Grenzen des Sol-Systems Warteposition. Die an Welten mit einer Schwerkraft von 2,1 Gravos angepassten grünhäutigen Überschweren, die nur etwa 1,5 Meter groß und ebenso breit sind, bilden die Kampftruppe der Springer. Topthor, der durch Orlgans und Etztak von der Existenz der Erde erfahren hat, strebt nach dem Geheimnis des ewigen Lebens. Als die STARDUST II am 17. August 1982 das System verlässt, folgt ihr die Flotte der Überschweren. Sie kann Wanderer jedoch nicht entdecken.

Auf dem Kunstplaneten bittet Perry Rhodan den Unsterblichen um einen Fiktivtransmitter für den Kampf gegen die Galaktischen Händler.

Zunächst bringt ES Rhodan jedoch in einem kleinen Schiff zum Planeten Barkon II, dessen Sonne Hunderttausende von Lichtjahren von der Milchstraße entfernt durch den intergalaktischen Raum driftet. Rhodan konferiert mit dem Präsidenten Laar, dem Chefphysiker Regoon und dem Nexialisten Nex und erfährt die Geschichte der Barkoniden, die einst in der Milchstraße eine wichtige Rolle spielten und die sich für die Stammväter der humanoiden Rassen halten. Doch seit sich ihr Sonnensystem vor Jahrmillionen aus jenem Spiralarm der Galaxis gelöst hat, dem auch das Sol-System angehört, leben sie in völliger Einsamkeit. Die Barkoniden zeigen dem Terraner, dass sie ihren Planeten mittlerweile ausgehöhlt und mit starken Antriebssystemen versehen haben, um ihn von seiner Sonne trennen zu können, und dass sie davorstehen, in einer 200.000 Jahre währenden Reise zur Milchstraße zurückzukehren.

ES fliegt mit Rhodan wieder zur Kunstwelt Wanderer. Obwohl sich der Terraner zehn Wochen auf Barkon aufgehalten hat, ist durch eine Manipulation des Unsterblichen auf Wanderer inzwischen keine Zeit vergangen. ES übergibt den Terranern durch Homunk zwei Fiktivtransmitter als ultimate Waffen. Auch die drei Wochen, die ihr Einbau in die STARDUST II in Anspruch nimmt, werden durch ES gelöscht, so dass Rhodans Schiff Wanderer am 17. August wieder verlassen kann, nur zehneinhalb Minuten nachdem es in die Energiekuppel der Kunstwelt eingedrungen ist. Fünf Schiffe der Überschweren, die die STARDUST II nach ihrem Start von dem unsichtbaren Planeten angreifen, können mit den Fiktivtransmittern vernichtet werden, die trotz aller Schutzschirme Bomben in ihrem Inneren materialisieren lassen.

Unmittelbar bevor die STARDUST II zum Beta-Albireo-System transitiert, informiert der Unsterbliche Rhodan, dass Etztak Snowman und die dort befindlichen Terraner vernichten wird, sobald er von Topthor erfährt, dass sie ihn nur von Rhodans Flug nach Wanderer ablenken sollten. Außerdem zeigt ES dem Terraner, dass Topthor Etztak einen Überraschungsangriff anbietet.

Wie der Unsterbliche vorausgesagt hat, beschließt Etztak, nachdem er Topthors Nachricht erhalten hat, Snowman aus Rache an Perry Rhodan zu vernichten, und beauftragt Orlgans, mit Arkonbomben einen Atombrand auf der Eiswelt auszulösen.

Die STARDUST II greift Etztaks Schiffe im Beta-Albireo-System mit den Fiktivtransmittern an und springt anschließend sofort zur Erde, die durch elf Walzenraumer Topthors bedroht wird, und attackiert die Überschweren. Durch einen Bluff Rhodans glaubt Topthor mit der STARDUST II ein zweites Schlachtschiff der Erde vor sich zu haben, das ebenfalls über die geheimnisvolle Waffe verfügt, gegen die die Schutzschirme seiner Walzenraumer versagen. Mit nur drei Schiffen kann der Überschwere entkommen.

Auf Snowman entdecken Gucky, Julian Tifflor, Mildred Orsons, Felicia Kergonen, Humphrey Hifield und Klaus Eberhardt in einer Höhle die Halbschläfer, telepathisch begabte Pflanzenwesen, die vergrößerten Tulpen ähneln. Die fünf Geschlechter sind an den Blütenfarben rot, orange, blau, gelb und violett zu erkennen. Jedes der Blütenblätter trägt ein verschließbares Auge. Die achtzig Jahre währenden Eiszeiten, die auf Snowman periodisch alle 123 Jahre auftreten, weil der Planet seine beiden Sonnen auf einer exzentrischen Bahn umläuft, überleben die Halbschläfer, die ein Alter von zweihundert Jahren erreichen, unterirdisch schlafend im Schutze künstlicher Sonnen. Orlgans zündet die Arkonbomben. Im Auftrag der Halbschläfer, die durch den Atombrand zum Tode verurteilt sind, zwingt Gucky daraufhin die Springer, die ORLA XI auf Snowman zu verlassen, und zerstört anschließend das Schiff. Die Galaktischen Händler werden so Opfer der von ihnen selbst ausgelösten Katastrophe.

Die STARDUST II trifft im Beta-Albireo-System ein und vertreibt im Verbund mit der TERRA und der SOLAR-SYSTEM die Flotte Etztaks. Mit fünfzig Halbschläfern fliehen Gucky und die Kadetten vor der vordringenden Front des Atombrandes. In letzter Minute können sie sich in einen Zerstörer retten, den die Fiktivtransmitter der STARDUST II auf die Oberfläche Snowmans abstrahlen. Die Pflanzenwesen finden in Terrania eine neue Heimat.

Am 25. November 1982 wird Terrania Sitz der Terranischen Weltregierung (TW), deren Administrator Perry Rhodan ist. Noch ist aber die endgültige Auflösung der drei großen irdischen Machtblöcke nicht vollzogen. Um dem erwarteten Großangriff der Springer standhalten zu können, will Rhodan ES um weitere Fiktivtransmitter bitten, doch es gelingt ihm nicht, Wanderer zu finden.

Anfang Dezember erscheint der von den Springer-Sippen ausgestoßene Kapitän Levtan im Sol-System. Sein heruntergekommenes und verwahrlostes Schiff, die 150 Meter lange LEV XIV, wird von der CENTURIO, dem neuen Schweren Kreuzer der Dritten Macht, aufgebracht. Levtan, der Rhodans Bluff durchschaut hat und weiß, dass dem Großen Imperium der Arkoniden bisher nur ein Schlachtschiff vom Typ der STARDUST II abhanden gekommen ist, will die Terraner erpressen, hat aber gegen die Mutanten keine Chance. Als Rhodan durch den Paria erfährt, dass Etztak im System der Sonne 221-Tatlira vor der Großen Versammlung der Springer-Patriarchen Bericht erstatten soll, beschließt er, dem Angriff der Springer durch einen Galaktischen Schachzug zuvorzukommen. Der Suggestor Kitai Ishibashi verankert in der Besatzung der LEV XIV die Erinnerung an eine mit mehr als hundert Schweren Kreuzern und zweiundzwanzig Schlachtschiffen ausgerüstete Erde.

Mit den als Parias getarnten Mutanten John Marshall, Tako Kakuta, Tama Yokida und Kitai Ishibashi startet die LEV XIV drei Wochen nach ihrer Landung auf der Erde zum Tatlira-System. Die STARDUST II, die SOLAR SYSTEM, die TERRA und die CENTURIO folgen in sicherem Abstand. Auf Goszuls Planet, dem zweiten Planeten der Sonne Tatlira, unterhalten die Springer riesige Werften. Hier findet die Konferenz der Patriarchen statt. Obwohl Ishibashi die gefälschten Unterlagen Levtans durch seine Parakräfte bekräftigt, begegnen einige Springer den Berichten des Parias mit Misstrauen. Als der Einsatzgruppe schließlich durch eine bevorstehende Gehirnüberprüfung Levtans die Entdeckung droht, tötet Marshall den Paria. Die Mutanten zünden eine Atombombe, täuschen mit der LEV XIV einen Fluchtversuch vor, verlassen das Schiff in Raumanzügen und setzen sich zu den Goszuls ab, von denen viele von den Galaktischen Händlern durch Hypno-Schulung versklavt worden sind. Die friedlichen, rothäutigen Menschen, die in den Springern Götter sehen, sind in die Primitivität zurückgefallene Arkonidenabkömmlinge, deren zivilisatorischer Entwicklungsstand dem siebzehnten Jahrhundert der Erde entspricht.

Am 27. Dezember 1982 teleportiert Gucky aus der STARDUST II in das Springerschiff FRER LXXII, um mit diesem auf Goszuls Planet gelangen.

In der Zwischenzeit verbergen sich John Marshall, Tako Kakuta, Tama Yokida und Kitai Ishibashi bei den Goszuls, die sich selbst als Gorrer bezeichnen. Die Mutanten nehmen das Aussehen der Eingeborenen an und stellen fest, dass die Springer durch maskierte robotische Priester eine Religion aufrechterhalten, die sie selbst als Götter darstellt. Mit einem Segelschiff erreichen Marshall und seine Begleiter Götterland, den Nordkontinent, auf dem sich der Stützpunkt der Galaktischen Händler befindet. Nur Goszuls, die eine Hypnoschulung erhalten haben, dürfen Götterland betreten.

Am 6. Januar 1983 landet Gucky mit der FRER LXXII auf Goszuls Planet und stößt zu den vier Terranern. Perry Rhodan gibt Gucky und den Mutanten den Befehl, die Anlagen der Springer auf dem zweiten Tatlira-Planeten zu vernichten. Zu ihrer Überraschung werden Gucky und Marshall von einem Goszul telepathisch kontaktiert.

Durch eine Auseinandersetzung mit Robotern der Springer wird eine Befreiungsorganisation der Goszuls, der auch der Telepath Enzally angehört, auf Gucky, John Marshall, Tako Kakuta, Tama Yokida und Kitai Ishibashi aufmerksam. Auf Anweisung Marshalls infizieren die Rebellen einige Goszuls mit harmlosen Bakterien, die Gucky mitgebracht hat, und lassen sie mit einem Segelschiff an den Nordkontinent treiben. Die Bakterien rufen eine leichte Infektionskrankheit hervor, in deren Verlauf es für einige Wochen zu einem völligen Gedächtnisverlust kommt. Da bald auch sieben ihrer zwanzig Gouverneure erkranken, beschließen die Galaktischen Händler aus Furcht vor der Amnesie, den Planeten aufzugeben und ihn für fünfzig Jahre unter Quarantäne zu stellen. Gucky erfährt, dass die Patriarchen die Eroberung der Erde ins Auge fassen, und bringt zusammen mit Kakuta Bakterienbomben in ihre Schiffe. Als die Springer die ersten Symptome der Amnesie-Seuche bemerken, räumen sie fluchtartig das Tatlira-System. Die STARDUST II, die TERRA, die SOLAR-SYSTEM und die CENTURIO landen auf Goszuls Planet, wo sich noch die dreizehn Gouverneure der Springer aufhalten.

In einer abgelegenen Werft auf Goszuls Planet entdeckt Gucky am 19. Mai 1983 einen fast fertig gebauten, 780 Meter langen und zweihundert Meter durchmessenden, hochmodernen Schlachtkreuzer der Springer. Zur gleichen Zeit beauftragt Patriarch Etztak den Überschweren Topthor, das wertvolle Schiff zu bergen. Als dreizehn Walzenraumer der Überschweren im Tatlira-System auftauchen, verbergen die Terraner ihre Schiffe. Die riesige STARDUST II wird im Ozean versenkt. Da die Überschweren keinerlei Gewalt gegen die Goszuls ausüben, beschließen Gucky, Kitai Ishibashi und John Marshall, sie durch einen Bluff zu vertreiben. Indem er Borator, den Erbauer des Schlachtkreuzers, suggestiv steuert, macht Ishibashi Topthor glaubhaft, dass sowohl die Montagemannschaft und ihre Roboter als auch die gelandeten Überschweren selbst von der Amnesie-Seuche infiziert seien und dass ihr Auftrag eine Falle der übrigen Springer darstellen würde. Die Überschweren verlassen daraufhin fluchtartig das Tatlira-System.

Während dieser Geschehnisse entdeckt Sergeant Harnahan, der den Auftrag hat, die Flotte der Überschweren zu beobachten, auf einem Kleinmond des vierten Tatlira-Planeten ein kugelförmiges Wesen, das behauptet, fünf Millionen Jahre alt zu sein. Es kann auf seiner Oberfläche jeden Ort des Universums abbilden und ist vor 700 Jahren durch Energiemangel dem Mond gestrandet. Das Wesen bittet Harnahan, nur Perry Rhodan von ihm berichten.

Bevor die kleine Flotte der Terraner mit dem erbeuteten Springerschiff zur Erde transitiert, tritt das Wesen telepathisch mit Rhodan in Verbindung, bedankt sich für die Energie, die es den terranischen Schiffe entziehen konnte, und verspricht auf den Terraner zu warten.

Am 10. Mai 1984 starten Perry Rhodan, Reginald Bull, Thora und Crest mit der GANYMED, dem auf Goszuls Planet erbeuteten Schlachtkreuzer der Springer, zum Arkon-System. Die von Oberst Michael Freyt kommandierte GANYMED verfügt über einen Strukturkompensator, der eine Ortung ihrer Transitionen unmöglich macht, und wurde mit einem der beiden Fiktivtransmitter ausgerüstet. Der neuaufgesetzte Bug, der dem Schiff nun eine Gesamtlänge von 48 Metern verleiht, beherbergt siebenundzwanzig dreisitzige Zerstörer. Als weitere Beiboote kommen zwei dreißig Meter durchmessende überlichtschnelle Diskusraumer hinzu, die als Gazellen bezeichnet werden.

Am Rande des Kugelsternhaufens M 13 werden die Terraner Zeuge einer erbarmungslosen Vernichtungsschlacht arkonidischer Raumschiffe gegen die nichthumanoiden, methanatmenden Motuner, und erfahren, dass der Planet Motun kurze Zeit zuvor nach einer Rebellion gegen das Großen Imperium ohne Gnade zerstört worden ist. Die Besatzungen der arkonidischen Kampfraumer sind in den dreizehn Jahren, die seit dem Aufbruch von Thora und Crest vergangen sind, gegen Roboter und Angehörige von Kolonialvölkern ausgetauscht worden.

Die Peripherie des im Zentrum von M 13 stehenden Systems der Sonne Arkon wird von fünftausend mit schwersten Geschützen bestückten Plattformen, dem äußeren Festungsring, gesichert. Obwohl sich Crest als Leiter der vor elf Arkonjahren gestarteten Expedition Aetron zu erkennen gibt, zwingt der Naat Novaal die GANYMED mit einem arkonidischen Schlachtschiff zur Landung auf Naat, dem fünften Planeten des Arkon-Systems. Der schwarzhäutige Naat ist drei Meter groß und besitzt zwei mächtige Säulenbeine und auffallend lange Arme. Sein kugelförmiger Kopf trägt auf der Vorderseite drei Augen und einen breiten, dünnlippigen Mund. Da die GANYMED durch ein Fesselfeld am Start vom Raumhafen Naatral gehindert wird, dringen Rhodan und Bull mit dem Teleporter Tako Kakuta in den im typisch arkonidischen Trichterstil ausgeführten Palast des Administrators von Naat ein. Thora und Crest müssen durch Administrator Sergh erfahren, dass das Geschlecht der Zotrals, dem sie selbst angehören, auf Arkon entmachtet wurde und dass seit sechs Jahren eine gewaltige Positronik das Imperium lenkt. In ferner Vergangenheit haben vorausschauende Arkoniden eine Automatik installiert, die in Kraft treten sollte, sobald die Lethargie der arkonidischen Nation einen den Bestand des Imperiums bedrohenden Grad erreichen würde.

Der Fiktivtransmitter der GANYMED strahlt eine Gazelle mit Perry Rhodan, Reginald Bull, Julian Tifflor, Thora, Crest, Gucky, John Marshall, Anne Sloane, Tako Kakuta, Ras Tschubai, André Noir, Kitai Ishibashi, Wuriu Sengu, Iwan-Iwanowitsch Goratschin und 41 Mitgliedern des ehemaligen Einsatzkommandos Wega-Sektor zur Kristallwelt Arkon I ab. Der Wohnplanet der Arkoniden, auf dem sich der Kristallpalast des Imperators befindet, umkreist seine Sonne auf der gleichen Bahn wie der Planet Arkon II, der dem galaktischen Handel, der Industrie und der internen Ernährungswirtschaft vorbehalten ist, und die Kriegswelt Arkon-III , die die Basis der Raumflotte bildet, 25.000 Werften beherbergt und schließlich Sitz des zehntausend Quadratkilometer bedeckenden Positronengehirns ist, das nun das arkonidische Imperium als Großer Koordinator verwaltet. Arkon I, der einstige dritte Planet der Sonne Arkon, ist die ursprüngliche Heimat der Arkoniden. Als vor 18.000 Jahren seine Kapazität erschöpft war, versahen die Arkoniden den zweiten und den vierten Planeten mit Impulstriebwerken, brachten die beiden Welten im Verlauf von dreitausend Jahren auf die Umlaufbahn des dritten Planeten und schufen so das gleichschenklige Dreieck der drei Synchronwelten. Die Planeten fünf, sechs, sieben und acht bilden den inneren Abwehrring um das Herz des Imperiums.

Rhodan sucht den Imperator Orcast XXI auf, der ebenso wie die 128 Mitglieder des Galaktischen Rates nur eine Marionette des regierenden Positronengehirns ist, und bittet ihn um Hilfe. Nachdem Thora und Crest von ihrem Schicksal berichtet haben, verweist der feinsinnige, aber kraftlose Orcast die Terraner an den früheren Flottenbefehlshaber Admiral Kenos. Noir blockiert die Erinnerung des Imperators anschließend durch seine Hypno-Fähigkeiten. Der alte Admiral Kenos, den der Robotregent als Musterungs-Koordinator eingesetzt hat, erkennt das Potential der Terraner und bringt sie, als arkonidische Kolonisten von Zeklon V getarnt, nach Arkon-III . Auf Befehl des Großen Koordinators bemannen sie am 3. Juni 1984 die VEAST' ARK, ein neues, 1.500 Meter durchmessendes Superschlachtschiff der Universum-Klasse. Die Terraner bringen das Schiff in ihre Gewalt und fliehen zusammen mit der GANYMED, die sich mit Hilfe ihres Fiktivtransmitters befreit, in das System einer drei Lichtjahre von Arkon entfernten roten Riesensonne. 700 Mann wechseln dort aus der GANYMED in das geraubte Riesenschiff über, dass den Namen TITAN erhält.

Während der Große Koordinator überall in M 13 nach dem gestohlenen Schlachtschiff fahnden lässt, machen sich die Terraner in der Nähe der roten Riesensonne Voga, dessen vierter Planet, Zalit, vor 15.000 Jahren von Arkoniden besiedelt wurde, mit der TITAN vertraut. Die Hangars ober- und unterhalb ihres äquatorialen Ringwulstes enthalten vierzig Kaulquappen. Perry Rhodan, der dem Robotgehirn von Arkon beweisen will, dass er ein Freund des Imperiums ist, sieht vorerst von weiteren Aktionen ab.

Durch Zufall entdeckt der zalitische Raumschiffkapitän Hemor am 17. Juni 1984 die TITAN. Obwohl Zalit als treueste Kolonie des Imperiums gilt, verrät Zarlt Demesor, der Herrscher der Zaliter und Vize-Imperator von Arkon, die Terraner nicht an den Großen Koordinator, sondern lädt Rhodan in seine Hauptstadt Tagnor ein. Von den Arkoniden unterscheiden sich die Zaliter durch ihre fast rotbraune Haut und ihr kupferfarbenes Haar. Der Zarlt sieht in Rhodan einen Verbündeten für die Ausschaltung des Robotgehirns und die Machtübernahme im Großen Imperium. Die Terraner erkennen jedoch, dass die Zaliter hypnosuggestiv von den methanatmenden Mooffs, eineinhalb Meter großen, quallenähnlichen Wesen, beherrscht werden, die ihnen mit ihren telepathischen Kräften scheinbar als Dolmetscher und Lügendetektoren dienen. Die Mooffs, die Demesor an die Macht brachten und ihn wie eine Marionette lenken, sind jedoch offensichtlich selbst nur Diener anderer Herren, die dafür sorgen, dass zalitische Transporter immer neue Mooff-Ladungen nach Zalit holen. Die Terraner nehmen Verbindung mit einer zalitischen Widerstandsorganisation auf, und Tama Yokida und Gucky töten im Verlauf von zwei Wochen alle Mooffs, die sie auf Zalit entdecken können, indem sie die Druckbehälter der Quallenwesen telekinetisch beschädigen. Demesor lässt jedoch von einem weit entfernten Planeten mit doppelter Schwerkraft zweitausend neue Mooffs nach Zalit bringen.

Mit Unterstützung von Admiral Zernif, dem ehemaligen Befehlshaber der zalitischen Raumflotte, der jetzt den Widerstand gegen den Zarlt anführt, nimmt Perry Rhodan über Funk Kontakt zum Robotregenten von Arkon auf. Er will die von Zalit ausgehende Bedrohung vom Großen Imperium abwenden und dem Regenten seine Kooperationsbereitschaft beweisen. Das Robotgehirn bietet an, von der Verfolgung der TITAN vorläufig abzusehen und den Terranern das Schiff endgültig zu überlassen, wenn es ihnen gelingt, die Hintermänner der Mooffs zu entlarven. Als offizielle Kommandantin der TITAN setzt das Robotgehirn die Arkonidin Thora ein.

Wenig später werden Rhodan, Reginald Bull und John Marshall im Auftrag Demesors gefangen genommen. Gemeinsam mit der zalitischen Untergrundbewegung stürzen Gucky und die terranischen Mutanten jedoch den Zarlt und beenden die Diktatur der Mooffs. Demesor kommt ums Leben, und Zernif tritt seine Nachfolge an. Die Mooffs bringen die Zaliter in strahlenisolierten Gewölben unterhalb des Herrscherpalasts unter. Drei der seltsamen Wesen lässt Rhodan an Bord der TITAN holen.

Oberst Michael Freyt fliegt mit der GANYMED ins Sol-System zurück, um für die TITAN einen Strukturkompensator und Spezialisten als Besatzung zu holen. Acht Tage später verlässt Perry Rhodan mit der TITAN Zalit ebenfalls und zieht sich in das im Randbereich von M 13 gelegene System der kleinen, schwachroten Sonne Thatrel zurück. Nach zwei Tagen landet die TITAN auf Honur, dem wüstenhaften zweiten Planeten des Systems. Honur wurde vor 14.643 Jahren von Arkoniden besiedelt, aber schon 121 Jahre später erklärte man das Thatrel-System zum gesperrten Raum. Die dürren und kahlköpfigen Honos, degenerierte Nachkommen der arkonidischen Siedler, die sich selbst als Geläuterte bezeichnen, übergeben der Besatzung der TITAN kleine, possierliche Pelztierchen, die Nonus. Die niedlichen Geschöpfe erinnern an Teddybären, besitzen große traurig wirkende Augen, rosige Pfoten und lederhäutige Nasen und erfreuen die Raumfahrer, weil sie Wörter oder ganze Sätze nachplappern können.

Wenig später entdecken Perry Rhodan, Crest, Julian Tifflor, Wuriu Sengu und Gucky bei einem Erkundungsflug zahllose ausgeschlachtete Raumschiffwracks. Währenddessen werden die 700 Besatzungsmitglieder der TITAN von einem Rausch unbegrenzter Fröhlichkeit bis zur völligen Erschöpfung befallen, der offenkundig von den Nonus hervorgerufen wird. Rhodan erkennt, dass die Geläuterten die immun gewordenen Nachkommen derjenigen arkonidischen Siedler sind, die die euphorische Pest überlebt haben.

Als Roboter eines zweihundert Meter langen Walzenschiffes versuchen, die TITAN zu erobern, fliegen Rhodan und seine vier Begleiter mit einer Gazelle einen Angriff auf den unbekannten Raumer und starten anschließend die TITAN. Die GANYMED, die einem Notruf Tifflors folgt, kann achtzig weitere walzenförmige Robotraumer abwehren. Eine Ärzte-Kommission ermittelt, dass ein von den Nonus ausgeschiedenes Toxin, das allmählich die Ganglienzellen des Zentralnervensystems zerstört, für die Hyper-Euphorie verantwortlich ist. Bei einer Überprüfung der TITAN stellt Gucky fest, dass die drei auf Zalit an Bord genommenen Mooffs verschwunden sind.

Während der Strukturkompensator in die TITAN eingebaut wird, stellt Dr. Hayward, ein Mitarbeiter Dr. Eric Manolis, fest, dass das Toxin der Nonus Argono-Hexylamin, ein unverkennbar künstlicher Giftstoff, ist. Neun Tage nach dem Zusammentreffen mit der GANYMED kehrt die TITAN nach Honur zurück. Leutnant Julian Tifflor und Major Chaney erhalten den Auftrag, mit ihren Leuten die weitere Umgebung des Landeplatzes nach Honos abzusuchen, um deren Göttern auf die Spur zu kommen. Chaneys Gruppe ist mit drei Gazellen ausgerüstet, während Tifflor über vier Shifts, zu Wasser, zu Lande und in der Luft bewegliche Allzweckfahrzeuge, verfügt. Die Männer werden von Tausenden von Robot-Fliegen angegriffen und erkranken nach einem Kontakt mit vier Humanoiden, die sie zunächst für Honos halten, an der Hyper-Euphorie. Nur Tifflor und die Sergeants Halligan und O'Keefe kommen davon und entdecken eine unterirdische Anlage, in der in erster Linie Argonin gewonnen wird. Drei große Felsendome dienen darüber hinaus der Aufzucht von Nonus, die nach Verzehr von präpariertem Gras ihr Gift produzieren. Crest identifiziert die Götter der Honos als Aras. Diese bilden eine Zweigrasse der Springer, besitzen eine besondere Begabung im Bereich der Biologie und der Medizin und sind die größten Erzeuger von Medikamenten und Rauschgiften in der Milchstraße. Mit ihren langgezogenen, kahlen Köpfen und ihren dürren Körpern ähneln sie den Honos, weisen jedoch im Gegensatz zu diesen Albino-Merkmale auf.

Perry Rhodan verlässt Ende September 1984 Honur und fliegt mit seinen beiden Schiffen ins Arkon-System, um vom Robotregenten Hilfe für die Hyper-Euphorie-Patienten zu erbitten und ihn darüber zu informieren, dass für diese Vergiftung und wahrscheinlich auch für den Angriff der Mooffs auf Zalit die Aras verantwortlich sind. Der Regent erklärt, vor achthundert Jahren sei durch die Flotte Arkons ein Handelsring zerschlagen worden, der Kan'or, ein aus dem Gift der Nonus erzeugtes Rauschmittel, vertrieben habe. Die TITAN und die GANYMED landen auf dem Raumhafen Olp'Duor auf Arkon II und erhalten Proviant, Medikamente, Ersatzteile, Spezialraumanzüge, Roboter, Bodenfahrzeuge und Antigravpanzer. Medizinische Hilfe für die Erkrankten ist auf Arkon aber nicht zu erhalten. Stattdessen schickt der Regent Rhodan zur Heimatwelt der Mooffs, dem sechsten Planeten der ebenfalls in M 13 gelegenen Sonne Mooff, um dort die Spur der Aras aufzunehmen.

Der Vernichtungsangriff, den Admiral Vetron von Tatstran im Auftrag des Robotregenten mit 200 Robotschiffen gegen den Methan-Ammoniak-Riesen vorträgt, wird abgebrochen. Ein Stoßtrupp der Terraner, der die Methan-Ammoniak-Welt untersucht, wird von den Meistersingern attackiert, synthetischen Lebewesen von veränderlicher Gestalt, die von den Aras gezüchtet worden sind. Die grauen, gummiartigen Wesen, die im kugelförmigen Zustand fünf Meter durchmessen, können über kurze Strecken teleportieren. Gegen die Kampfroboter der TITAN sind sie jedoch machtlos. Die Terraner entdecken schließlich eine Stahlkuppel der Aras. Die Galaktischen Mediziner auf Mooff VI wissen nichts von den Vorgängen auf Honur. Durch ein Verhör erfährt Rhodan jedoch, dass auf Aralon, der Zentralwelt der Aras, ein Gegenmittel gegen die Hyper-Euphorie erhältlich sein könnte.

Nach anfänglichen Kämpfen kommt es zur Verständigung mit den 2,5 Meter hohen und mehr als 1,5 Meter breiten Mooffs, die den Terranern mitteilen, dass es sich bei den Quallenwesen auf Zalit um Kinder gehandelt habe, die von den Aras für ihre Okkupation missbraucht worden seien. Fünfzig Mooffs gehen an Bord der TITAN, um die Terraner bei ihrer Suche nach einem Heilmittel zu unterstützen.

Der Robotregent übermittelt Perry Rhodan die Koordinaten des Planeten Aralon, der als vierter die gelbe Sonne Kesnar im Kugelsternhaufen M 13 umkreist, und gibt ihm den Befehl über eine Flotte robotgesteuerter arkonidischer Schachtschiffe.

Julian Tifflor, der als Kosmischer Lockvogel noch immer mit dem telepathischen Sender ausgerüstet ist, bringt als Kundschafter gemeinsam mit Wuriu Sengu die an Hyper-Euphorie erkrankte Thora in einer Gazelle auf den Planeten der Galaktischen Mediziner. Aralon erweist sich als gigantischer Komplex von größtenteils unterirdischen Kliniken und Forschungslabors. Zu Tifflors Überraschung sind die Aras sowohl über die Ereignisse auf Honur als auch über die Seuche auf Goszuls Planet genau informiert. Nach ihrer Heilung wird Thora mit ihren Begleitern von Themos gefangen genommen, dem Schöpfer der Nonus-Pest, der durch Etztak von der Freundschaft der Arkonidin zu Rhodan erfahren hat. Weil Tifflor sich telepathisch mit Gucky in Verbindung setzt, landet Rhodan mit der TITAN auf Aralon und lässt arkonidische Kampfroboter ausschleusen, um die Galaktischen Mediziner zur Herausgabe der Gefangenen und des Serums gegen die Hyper-Euphorie zu zwingen.

Der Überschwere Talamon, der auf Themos Anraten von Chefarzt Borat zu Hilfe gerufen wurde und der durch Topthor von Rhodan gehört hat, erscheint mit 140 Kampfschiffen im Kesnar-System, um die Terraner anzugreifen. Angesichts der Übermacht der Robotflotte zögert Talamon jedoch. Als Rhodan ihn über die Machenschaften der Aras aufklärt, zieht er sich zurück, nachdem er Rhodan seine Hilfe bei einer Gefahr für die Erde angeboten hat, deren Position er von Topthor kennt. Die Aras geben auf und erfüllen Rhodans Forderungen, die dem verbrecherischen Treiben der Galaktischen Mediziner ein Ende setzten sollen. Als der fliehende Themos in den Tod stürzt, verweigert Gucky Rhodans Befehl, den Ara zu retten. Die Robotflotte kehrt nach Arkon zurück.

Von Talamon erfährt Perry Rhodan, dass Aralons Chef-Inspekteur Gegul die Springer mit der Drohung, ihnen keine Medikamente mehr zu verkaufen, dazu zwingen will, Terra anzugreifen und zu vernichten. Als Gegenleistung für seine Hilfe bietet Rhodan Talamon den Arkon-T-Stahl der Raumschiffwracks auf Honur an, der wegen der Nonus-Pest nur unter dem Schutz des Serums geborgen werden kann, das der Terraner auf Aralon erhalten haben.

Die Aras verseuchen unterdessen den Planeten Exsar mit der tödlichen Drei-Stunden-Rhythmus-Seuche, um die dort lebenden Springer zur Teilnahme an der Allianz gegen Terra zu nötigen. Rhodans öffentliche Anklage über Hyperfunk zwingt sie jedoch zu aufwendigen Gegenmaßnahmen.

Ende Oktober 1984 nähert sich die TITAN Laros, dem achtzehnte Mond Goms, des saturngroßen, einzigen Planeten im System der roten Zwergsonne Gonom. Auf diesem Stützpunkt der Aras sollen die Verhandlungen der Galaktischen Mediziner mit den Springern stattfinden. Es stellt sich heraus, dass nur in der besonders gesicherten Bordpositronik des Überschweren Topthor die Koordinaten des Sol-Systems verankert sind. Mit Reginald Bull, John Marshall, Ras Tschubai, Tako Kakuta, Betty Toufry, Kitai Ishibashi, Wuriu Sengu, Tama Yokida und Iwan-Iwanowitsch Goratschin landet die TAL VI Talamons auf Laros, wo Topthor das Eintreffen Cekztels, des Chefs aller Sippen der Überschweren erwartet. Während Talamon versucht, seinen Freund Topthor zur Zusammenarbeit zu überreden, tauschen die Mutanten in Topthors Positronik die Koordinaten der Erde gegen die des dritten Planeten der Sonne Beteigeuze aus, der nach den Informationen des arkonidischen Sternkatalogs unbewohnt ist. Die Mutanten können aber trotz Einsatz ihrer Paragaben nicht verhindern, dass die Überschweren beschließen, den Forderungen der Aras nach einem Angriff auf Terra nachzukommen. Schließlich werden die Terraner von den humanoiden Bios, drei Meter großen, grauhäutigen und vierarmigen Geschöpfen entdeckt, die von den Aras aus Grundsubstanz von Gom geschaffen worden sind. Die emotionslosen Wesen, die anstelle eines Knochengerüsts ein spezielles Sehnensystem besitzen, sind gegen Hitze, Kälte, Strahl- und Psychowaffen weitgehend immun. Die Gazelle, mit der Bull und die Mutanten fliehen, wird von geheimnisvollen, übermächtigen Kräften zum Planeten Gom gezogen, der Gerüchten zufolge furchtbares Leben beherbergen soll.

Seit ihrem Absturz am 26. Oktober 1984 fliehen Reginald Bull, John Marshall, Ras Tschubai, Tako Kakuta, Betty Toufry, Kitai Ishibashi, Wuriu Sengu, Tama Yokida und Iwan-Iwanowitsch Goratschin vor der näher kommenden Librationszone der Extremwelt Gom. Da sich der Planet, der eine Schwerkraft von 1,9 Gravos aufweist, in 2,4 Jahren nur einmal um sich selbst dreht, herrschen zwischen der sonnenzugewandten und der sonnenabgewandten Seite sehr starke Temperaturunterschiede, die in der Dämmerungszone zu Stürmen mit Geschwindigkeiten von über eintausend Kilometern pro Stunde führen. Die Gestrandeten stoßen auf die Goms, vollkommen flache, formlose Lebewesen, die an dunkelbraunen Lack erinnern und in der Lage sind, selbst das Metallplastik der Gazelle aufzuzehren. Aus der Körpersubstanz der Goms erzeugen die Aras auf Laros die Bios. Auch in einer Station auf Gom entdecken die Terraner die vierarmigen Retortenwesen. Ihre Aufgabe es ist hier, die Vermehrung der Goms zu beschleunigen.

Den Absturz der Gazelle auf Gom haben die telekinetischen Kräfte des Über-Goms, eines intelligent gewordenen Zusammenschlusses zahlreicher Goms, verursacht. Als zweihundert Bios die Terraner angreifen, werden sie durch Goratschins Zünderbegabung vernichtet. Mit mechanischen Telepathieverstärkern befehlen die Aras daraufhin den Goms unter Androhung einer Strafaktion, die Terraner an die Bios auszuliefern. Um dem Vormarsch der angreifenden Goms seine Zielstrebigkeit zu nehmen, zerteilt Kakuta das Über-Gom durch Desintegratorschüsse. Trotz seiner gewaltigen Parakräfte lässt das Wesen, das so fremdartig ist, dass es aus einem fremden Weltall zu stammen scheint, den Terraner gewähren und verliert dadurch die Fähigkeit, dreidimensional zu denken. Die Verfolgten können sich nun retten, indem sie auf einen senkrecht stehenden Felsen steigen, und werden schließlich von der TITAN abgeholt.

Das Schiff greift danach Laros an und entfesselt mit einer Arkon-Bombe einen unlöschbaren Atombrand, der den Bewohnern aber Zeit zur Flucht lässt. Anschließend kehrt die TITAN zur Erde zurück.

Nach Perry Rhodans Heimkehr zur Erde brechen die beiden mit Strukturkompensatoren ausgerüsteten Schweren Kreuzer TERRA und CENTURIO unter dem Kommando von Major McClears und Major Deringhouse in das System der roten Riesensonne Beteigeuze auf. Zusätzlich zu John Marschall und den neun übrigen Mutanten, die der Expedition offiziell angehören, hat sich Gucky in der CENTURIO eingeschmuggelt. Der dritte Planet Beteigeuzes, in dem die angreifenden Springerflotten die Erde sehen sollen, erweist sich als unbewohnte, venusähnliche Welt.

Auf dem vierten Planeten, einer Wasserwelt, die den Namen Aqua erhält, befinden sich Stützpunkte der Topsider. Mit Hilfe von Traktorstrahlen wird die CENTURIO überwältigt. Marshall und Deringhouse geraten in Gefangenschaft und geben sich gegenüber den Echsenwesen als Springer aus. Julian Tifflor und McClears gehen freiwillig in topsidische Gefangenschaft und behaupten, dass ihre Patriarchen die Topsider beim bevorstehenden Angriff der Überschweren auf Beteigeuze III als Verbündete ihrer Todfeinde ansehen würden. Unterdessen entdecken die Mutanten die Ureinwohner des vierten Planeten, die robbenähnlichen Aquas, die sich im Meer fortbewegen, indem sie Wasser ansaugen und anschließend ausstoßen. Der Lauschermutant Doitsu Ataka ist in der Lage, die Schallwellen wahrzunehmen, mit denen sich die Aquas untereinander verständigen. Durch André Noirs Hypnofähigkeit können die Mutanten ihre Absichten den Aquas begreifbar machen, die sie daraufhin bei der Befreiung der Gefangenen unterstützen. Während ihrer Flucht zerstört die CENTURIO eine der Topsider-Basen.

Da die Topsider den Anspruch auf das Beteigeuze-System nicht aufgeben wollen, fordert ihr Kommandant, Al-Khor, von der Heimatwelt Verstärkung an. Rhodan beschließt, die zu erwartende topsidische Kriegsflotte in seinen Bluff einzubeziehen.

Als die achthundert Einheiten der Überschweren im Beteigeuze-System materialisieren, erkennt Topthor sofort, dass es sich nicht um das ihm bekannte Heimatsystem der Terraner handelt. Er zieht es jedoch vor, das Geheimnis selbst zu untersuchen, statt den Oberbefehlshaber Cekztel zu warnen. Die Überschweren werden von fünfhundert Schiffen der Topsider, der TERRA, der CENTURIO und der TITAN angegriffen. Die Absicht der Terraner, zunächst Topthors Schiff gezielt zu vernichten, lässt sich nicht verwirklichen, da sich der Überschwere mit seiner TOP II frühzeitig zum vierten Planeten des Beteigeuze-Systems absetzt.

Die topsidische Flotte, die den von den Topsidern Lyrad III genannten dritten Planeten verteidigt, um von den Stützpunkten auf dem vierten Planeten abzulenken, wird völlig vernichtet. Auf Aqua nimmt Topthor mit dem Topsider Ber-Ka, dessen Schiff er zuvor abgeschossen hat, Kontakt auf und durchschaut nach dem Bericht seines neuen Verbündeten das Täuschungsmanöver der Terraner. Da aber sowohl in der TOP II als auch in Ber-Kas Patrouillenkreuzer die Hyperfunkanlagen zerstört sind, fährt Topthor mit dem Topsider zu einem der topsidischen Stützpunkte, um mit dessen Sender Cekztel über die tatsächliche Lage aufzuklären. In der Station geraten der Überschwere und der Topsider in Streit, und Topthor tötet Ber-Ka. Gucky entdeckt Topthor jedoch telepathisch und zwingt den Überschweren telekinetisch, sich selbst zu erschießen, eher er Cekztel informieren kann.

Nachdem sie gemäß Patriarch Cekztels Befehl auf dem dritten Planeten eine Arkon-Bombe gezündet haben, verlassen die Überschweren das Beteigeuze-System in dem Glauben, die Erde sei endgültig vernichtet. Perry Rhodan folgt den Springern mit der TITAN. Indem er unmittelbar nach einer Transition eine Bombe detonieren lässt, täuscht der Terraner gegenüber Cekztel und dem arkonidischen Robotregenten die Zerstörung seines Schlachtschiffes vor.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Thomas Rabenstein zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 16. Juni 2006 in die Datenbank eingepflegt

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