Perry Rhodan Heft Nr. 96

Der Anti

Das Schicksal eines Sternenreiches - in den Händen eines Diebes! -
Das 7. Atlan-Abenteuer!

von K.H. Scheer

tibi
Tibi: Johnny Bruck

Hauptpersonen:

Atlan - Nur knapp 60 Stunden verbleiben dem Unsterblichen, um seine Unsterblichkeit zu bewahren.
John Marshall - Es hat seine Gründe, daß ein Telepath als terranischer Verbindungsoffizier auf Arkon fungiert.
Perry Rhodan - Administrator des Solaren Imperiums.
Segno Káata - Chef des Báalol-Kultes auf Arkon.
Iwan Iwanowitsch Goratschin - Ein wichtiges Mitglied des Mutantenkorps.

Am 28. Oktober weilt die DRUSUS mit Perry Rhodan nicht mehr im Arkon-System. Der Erste Administrator ließ John Marshall als zusätzlichen Mutanten zurück und kehrte nach Terra heim. Der Imperator und der Telepath wechseln von Arkon III nach Arkon I, um im Kristallpalast neu installierte Sicherungsmaßnahmen zu kontrollieren und aktivieren. In dem riesigen Khasurn auf dem Hügel der Weisen geschieht es. Marshall spürt noch kurz zwei Unbekannte, dann verlieren er und Atlan das Bewusstsein.

Als sie drei Stunden später erwachen, muss der Arkonide bestürzt feststellen, dass sein Zellaktivator verschwunden ist (das Gerät von ES ist auf ihn geeicht und kann von niemand sonst getragen werden). Ihm bleiben damit noch 60 Stunden bis zum einsetzenden Alterungsprozess, der ihn töten wird.

Der Imperator veranlasst ein unverzügliches Startverbot für jedes Schiff von Arkon I und setzt sich mit dem Regenten in Verbindung. Die Positronik weiß von neun Schiffen, die in den vergangenen drei Stunden gestartet sind. Atlan befiehlt ihre Verfolgung bzw. Auffindung. Anschließend setzt er sich mit Terra in Verbindung – und Rhodan erscheint nach 30 Stunden mit der DRUSUS, CALIFORNIA und TOGO sowie dem kompletten Mutantenkorps.

Unter der Leitung von Allan D. Mercant beginnt die Jagd, der die eingehenden Meldungen mit dem Regenten abstimmt und koordiniert. Vier der neun verfolgten Schiffe flogen Arkon II an. Es waren Privatyachten degenerierter Arkoniden, die zusammen 17 Personen transportieren. Bei Ikort, kolonialarkonidischer Diener und Kapitän eines der Schiffe, stellen die Mutanten einen mechanischen Hypnoblock fest. Inzwischen sind schon 45 Stunden seit dem Diebstahl vergangen. Mercant ist überzeugt, dass keine erpresserische Forderung eingehen wird. Der Solarmarschall ist sicher, dass Thomas Cardif hinter dem Diebstahl steckt, denn nur er weiß, wie wichtig der Zellaktivator für Atlan ist. Das bedeutet, dass die Diebe den Tod des Imperators wollen.

In der 51. Stunde ist der mechanische Hypnoblock bei Ikort abgebaut. Er weiß jetzt von zwei Personen, die zusätzlich mit der Privatyacht von Arkon I nach Arkon II flogen. Aufgrund der Beschreibungen kann der Regent einen der beiden identifizieren. Es ist Segno Kaáta, Hoherpriester des Báalol-Kultes auf Arkon II. Über die Báalol weiß der Regent zu berichten, dass sie sich parallel zu den Arkoniden entwickelt haben müssen. Ihre Ursprungs- bzw. Zentralwelt ist unbekannt und die Priester und ihr Kult gelten nur bei den reinen Arkoniden als suspekt. Im gesamten Großen Imperium finden sie mehr oder weniger regen Zulauf und sie haben noch nie gegen die Gesetze des Reiches verstoßen.

Der Tempel der Báalol auf Arkon II, die Handelswelt ist ein Schmelztiegel aller Völker des Imperiums, wird von terranischen und arkonidischen Truppen umstellt. Ein Spezialorter beweist, dass sich der Zellaktivator im Tempel befindet und Rhodan lässt die Mutanten losschlagen.

Erstmals erlebt das Mutantenkorps eine Niederlage und sie müssen feststellen, dass die Báalol Anti-Mutanten sind. Deren Fähigkeiten bewirken, dass sie Energieschirme individuell um das 1.000-fache aufladen und verstärken können. Es erfolgt der Frontalangriff der regulären Truppen und Kampfroboter. Der Tempel versinkt in Schutt und Asche, aber daraus erhebt sich unvermutet ein tropfenförmiges Raumschiff. An Bord befindet sich der Zellaktivator und sicherlich auch Kaáta.

Rhodan und Atlan halten sich zusammen mit Iwan Iwanowitsch Goratschin in einer Space-Jet auf, von wo sie den Angriff geleitet haben. Sie nehmen sofort die Verfolgung auf und dank des Kompensatorpeilers kann das Tropfenschiff auch nach der Transition verfolgt werden. Im Gela-System, am Rande von Thantur-Lok, muss der Báalol gezwungenermaßen landen, denn Goratschin sorgt für die Flugunfähigkeit seines Schiffes. Ort der Notlandung ist der größte der drei Monde des Giftgasriesen Gelal. Dort wäre die 63. Stunde sicherlich abgelaufen und Atlan gestorben, wenn nicht durch Zufall erkannt worden wäre, dass der Individualschutzschirm des Anti durch mechanische Kräfte durchbrochen werden kann. Rhodan tötet Kaáta mit Pfeil und Bogen, die zur Notausrüstung der Jet gehören. Atlan nimmt den Zellaktivator wieder an sich und sie kehren nach Arkon zurück.

Es gilt als sicher, dass die zweite Person mit Cardif identisch war. Der dürfte längst aus dem Arkon-System geflohen sein. Es ist der 31. Oktober – und Gucky hat seit seiner Begegnung mit ES in Ilt-Gestalt Heimweh nach Tramp.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Rolf-Peter Harms zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 11. September 2008 in die Datenbank eingepflegt

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