Perry Rhodan Heft Nr. 890

Auge zum Hyperraum

Die ultimate Waffe -
in der Hand eines Mutanten

von Ernst Vlcek

tibi
Tibi: Johnny Bruck

Hauptpersonen:

Boyt Margor - Der Mutant dringt in neue Bereiche vor.
Niki St. Pidgin - Der »Idiot« hat Heimweh.
Arnd Tellster - Ein Opfer gefährlicher Experimente.
Goran-Vran - Ein junger Loower muss umdenken.
Hergo-Zovran - Kommandant der Loower-Flotte.

Goran-Vran ist ein junger Loower. Er wächst auf Alkyra II auf. Seine Entwicklung verläuft normal. Er lernt den Einfluss der Duade kennen und sich durch seine Fähigkeit entelechisch zu denken von diesem zu befreien. Er lernt die Bedeutung des Impulses kennen, und erlebt dessen Ausbleiben über einen langen Zeitraum. Als der Impuls dann endlich mit ewiger Verspätung eintrifft, bricht sein Lehrer Jarkus-Telft mit dem Saqueth-Kmh-Helk auf, um das Objekt, von dem die Impulse ausgehen, zu bergen.

Mit dem Eintreffen des Impulses brechen Zeiten der Veränderung auf Alkyra II an. Der Kommandant der Loower-Flotte Hergo-Zovran entmachtet den Türmer Gleniß-Gem, Goran-Vran wird von Fanzan-Pran, dem Kommandanten des Flagschiffes, zu seinem Stellvertreter ernannt und erhält wichtige Informationen von ihm. Der Quellmeister Pankha-Srin hat die gesuchte Materiequelle gefunden, die 9 Ausgänge aufweist, wodurch sich auch der loowerische Kult um die Zahl erklärt. Daher ist es wichtig den Schlüssel zu den Materiequellen, der auch als „Auge“ bezeichnet wird, schnellstmöglich von der Erde zu bergen. Wenn nötig ihn den Terranern gewaltsam zu entwenden. Außerdem erfährt Goran-Vran, dass die Häuser seiner Siedlung in Wirklichkeit Raumschiffe sind, die gerade für den Sturm auf das Sol-System startklar gemacht werden.

*

Auf der Erde hat sich Boyt Margor in ein geheimes Domizil in Australien zurückgezogen und versucht dort erneut den Behälter zu öffnen, den er aus der Cheopspyramide entwendet hat. Es gelingt ihm nicht und so setzt er ein Team aus hochkarätigen Wissenschaftlern unter der Leitung Arnd Tellsters darauf an, den Behälter zu öffnen. Auch die Wissenschaftler finden keinen Weg. Im Gegenteil je länger sie mit dem Artefakt hantieren, desto stärker leiden sie unter geistiger Verwirrtheit und körperlicher Alterung.

In dieser Situation kommt es Margor nicht ungelegen, dass der „Idiot“ Niki St. Pidgin ihn aufsucht, um ihn um eine Passage zu seinem Heimatplaneten zu bittet. Mit der Hilfe des paranormal Begabten gelingt es Margor das Behältnis zu öffnen und das „Auge“ daraus zu entnehmen. Das Auge besteht aus drei Teilen:
1. dem vorderen Teil, einer funkelnden, glitzernden Halbrundung
2. einem wie Diamant schimmernden, zwölfeckigen Mittelteil von 5 cm Länge und 7 cm Durchmesser
3. einer metallischen, schwarzen, zwölfeckigen 9,6 cm langen Säule, am Ende trichterförmig erweitert

Als Margor wieder durch das Auge blickt kann er in den Hyperraum blicken. Doch diesmal sieht er nicht nur unendliche Leere, sondern erkennt auch verschwommene Strukturen, unter anderem ein kugelförmiges Objekt, bei dem das untere 1/13, die Polrundung also, zu fehlen scheint.

Als Boyt Margor schläft, blickt Niki durch das Auge. Als er Boyt Margor von seinen Erlebnissen berichtet, wird dem Supermutanten klar, dass es mit dem „Auge“ möglich ist, Welten in der Vergangenheit zu beobachten. Und damit sind die Möglichkeiten des Artefakts längst nicht erschlossen. Bei weiteren Versuchen findet Margor heraus, dass er mit dem Auge eine Hyperraumblase schaffen kann, und sich in diese zurückziehen kann. Doch damit nicht genug, er kann auch Gegenstände dorthin mitnehmen. In Margor reift der Plan sich in der Hyperraumblase ein Waffenarsenal aufzubauen.

*

Auf Alkyra II treffen derweil Weltanschauungen aufeinander. Türmer Gleniß-Gem verteidigt seine abwartende Taktik, während die Raumfahrer um Hergo-Zovran ein schnelles Vorgehen befürworten. Der Streit eskaliert als Gleniß-Gem die Nachricht, dass ein Terraner das Behältnis geöffnet hat, zurückhält.

Und nicht nur mit dem alten Türmer hat Hergo-Zovran zu kämpfen. Auch die Duade, das Plasmawesen, dem sich die Loower zum Schein unterwarfen, macht Probleme. Mittlerweile hat sie erkannt, dass die Loower nicht vollkommen unter ihrer Kontrolle stehen und Geiseln genommen. Sie fordert den Gehorsam der Loower ein. Goran-Vran gelingt es die Duade davon zu überzeugen, dass sie immer noch die Königin sei, und bringt sie auf Geheiß Hergo-Zovrans an Bord des Flagschiffes THAMID-FRHD-AKDIM. Dort kann die Duade isoliert werden. Flottenführer Zovran möchte die Duade als Option im Einsatz gegen die Terraner dabei haben.

Die letzten Teile des Saqueth-Kmh-Helk treffen auf Alkyra II ein. An Bord ist das Energiewesen Harno. Als es den Loowern zeigt wie Boyt Margor sich des Auges bedient, gibt es für Hergo-Zovran kein halten mehr. Er startet mit der gesamten Flotte, die mittlerweile aus 18.000 Schiffen besteht, Richtung Sol-System.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Wolfgang Ruge zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 18. Juni 2006 in die Datenbank eingepflegt

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