Perry Rhodan Heft Nr. 874

Die Gravo-Hölle

Er folgt dem Wächter -
und erlebt das Chaos

von H. G. Francis

tibi
Tibi: Johnny Bruck

Hauptpersonen:

Plondfair - Der Berufene erlebt die Gravo-Hölle.
Morgdähn - Wächter von Välgerspäre.
Karskem, Godfart, Krodvan und Kärsgäm - Vier Alte aus Laxau.
Hytawath Borl und Demeter - Gefangene auf Välgerspäre.

Nachdem er den Druckanzug von Kärsgäm erbeutet hat, begibt sich Plondfair wieder nach Grotmer, der Stadt der Berufenen. Obwohl er weiß, dass er die Station Morgdähns wahrscheinlich außerhalb Kermershäms suchen muss, zieht ihn eine innere Stimme wieder ins Zentrum der schwerkraftregulierten Zone. In Grotmer angekommen versucht er die Berufenen aufzuklären und sie aus ihrer Religiösen Ekstase zu befreien; Sein Versuch scheitert kläglich.

Morgdähn taucht auf und Plondfair folgt ihm, verliert ihn aber wieder aus den Augen. Also begibt er sich zurück nach Laxau, weil er hofft Morgdähn an der Schleuse zu begegnen. In der Stadt der Alten angekommen eröffnen ihm Karskem, Godfart und Krodvan, dass er noch zusätzlich Ausrüstung braucht um an der Oberfläche Välgerpäres überleben zu können. Diese Ausrüstung befindet sich in einem Lager.

Bei dem Lager lauert Kärsgäm Plondfair auf. Die alten haben den jungen Berufenen verraten, um ein wenig Abwechslung in ihr tristes Dasein zu bringen. In einem anstrengenden Kampf kann Plondfair Kärsgäm besiegen. Er begibt sich zur Schleuse und wartet auf Morgdähn.

Nach Tagen des langen Wartens erscheint dieser dann auch. Plondfair folgt dem Wächter an die Oberfläche Välgerspäres. Leider kommt Morgdähn mit den Umweltbedingungen wesentlich besser zurecht, weshalb ihn Plondfair aus den Augen verliert. Nun steht er auf der Oberfläche der Gravo-Hölle und hat keine Ahnung wo er ist.

Als ob das nicht schon schlimm genug wäre ertönt die Stimme Kärsgäms in seinem Funkempfänger. Der Alte hat sich eines Panzerfahrzeugs bemächtigt, das die hohe Schwerkraft Välgerspäres aushält und verfolgt nun Plondfair, mit der Drohung durch eine Fernbedienung dessen Schutzschirm abzuschalten. Plondfair bleibt nur die Flucht, welche durch die Schwerkraftverhältnisse enorm erschwert wird. Dennoch gelingt es Plondfair mit einiger Mühe Kärsgäm zu entkommen. Der Preis den er fürs Überleben gezahlt hat ist hoch: Er hat keine Ahnung wo er sich befindet und keine Chance mehr Kemershäm zu erreichen. Zu allem Übel taucht auch noch Morgdähn auf. Plondfair greift den Wächter an und scheitert kläglich. Morgdähn hält Plondfair für einen Alten aus Laxau der ihn angegriffen hat um der Langeweile seines Daseins zu entrinnen. Er überlässt Plondfair seinem Schicksaal. Wenn kein Wunder geschieht wird der junge Lufke in 3 Stunden an Luftmangel sterben.

Plondfair gibt sich auf. Er möchte schon seinen Schutzschirm deaktivieren, da empfängt er Signale. Diese können nur von der Station Morgdähns stammen. Er folgt den Signalen und findet schließlich die Station. Nach langer verzweifelter Suche entdeckt er auch den Eingang und ist gerettet.

Als er ins Zentrum der Station erreicht, stellt er fest warum sein Eindringen bislang nicht beachtet wurde. Über einen Transmitter sind zwei Gefangene eingetroffen. Eine junge Wyngerin und ein Mann der zwar etwas groß ist, aber auch dem Volk der Wynger angehören könnte. Plondfair ist sicher, dass ihm die Beiden dabei helfen können die Station zu erobern.

Als die junge Wyngerin zum Verhör abgeholt wird, befreit er sie. Die Frau stellt sich ihm als Demeter vor. Im Gespräch mit Plondfair erlangt Demeter partiell ihr Gedächtnis wieder, sie war früher auch eine Berufene, die auf die Suche nach dem Auge geschickt wurde. Auf der Erde hat sie Jahrhunderte im Tiefschlaf verbracht, weshalb sie nun einige tausend Jahre alt ist.

Die beiden Wynger befreien Hythawath Borl, dessen Größe und Kraft Plondfair erstaunen, und schießen sich mithilfe des Terraners zur Funkzentrale durch. Plondfair ruft Laxau und bittet um Hilfe. Nach bangem Warten kommt auch eine Antwort: Die Alten Karskem, Godfart und Krodvan haben Kärsgäms Panzerfahrzeug entwendet und eilen Plondfair nun zur Hilfe.

Gegen den Willen Borls, der sich zu den Kraftwerken durchschlagen will um den Robotern die Energie zu rauben, schlagen sich die Drei wieder zum Transmitter durch. Plondfair will hier auf seine alten Freunde warten. Als diese erscheinen taucht ein Artgenosse Morgdähns durch den Transmitter auf, Plondfair kann ihn erschießen. Doch der Übermacht der Roboter ist die kleine Streitmacht nicht gewachsen. Dies erfährt Plondfair schmerzlich als er zusehen muss wie Roboter die drei Alten aus Laxau erschießen. Nun sieht er ein, dass es doch sinnvoller ist, sich zu den Kraftwerken durchschlagen. Als Borl, Demeter und Plondfair das Kraftwerk betreten wollen, werden sie paralysiert und durch den Transmitter zu einem unbekannten Ziel gebracht…

Metadaten

Dieser Roman wurde von Wolfgang Ruge zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 17. Juni 2006 in die Datenbank eingepflegt

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