Perry Rhodan Heft Nr. 8

Die Venusbasis

Sie erreichten die Venus und stießen auf ein Geheimnis -
das älter als die Menschheit war...

von Kurt Mahr

tibi
Tibi: Johnny Bruck

Hauptpersonen:

Perry Rhodan - Kommandant der GOOD HOPE und Chef der Dritten Macht
Reginald Bull, genannt "Bully" - Rhodans bester Freund und rechte Hand
Crest und Thora - Die beiden einzigen Überlebenden einer Raumexpedition des arkonidischen Imperiums
Tako Kakuta - Subchef des Mutantenkorps der Dritten Macht
Anne Sloane - Ein junges Mädchen, das die Telekinese beherrscht
Michael Freyt, Conrad Deringhouse und Rod Nyssen - Drei Raumfahrer der US-Space-Force. Sie fliegen mit der GREYHOUND zum Mond - und gelangen zur Venus
Der "Kommandant" - Seit 10.000 Jahren erfüllt er seine Pflicht, ohne müde zu werden

Eine Woche nach dem Ende der Aktion in Tibet treffen in der Gobi 100 Fachkräfte aus aller Welt ein. Eine wissenschaftlich-technische Elite wird somit die Bevölkerung der Dritten Macht, die sich bald eine Exekutive wählen will. Perry Rhodan startet am 18. Mai mit der GOOD HOPE vorerst zum Mond, denn dort funkt noch immer der Notsender der zerstörten AETRON. Außerdem soll das Wrack, wenn möglich, ausgeschlachtet werden. Rhodan ist nicht schlecht überrascht, als er dort das amerikanische Mondschiff GREYHOUND vorfindet. Die vier Astronauten weilen auf höchsten Befehl hier und sollen Arkontechnik in die USA schaffen. Doch sie sind vom Pech verfolgt und William Sheldon ist tot. Die drei anderen ehemaligen Kollegen, Michael Freyt, Rod Nyssen und Conrad Deringhouse, wechseln in den Dienst der Dritten Macht.

Die GOOD HOPE bleibt sechs Tage auf dem Mond, die AETRON ist danach ausgeschlachtet und der Notsender schweigt. Am 24. Mai geht es zur Venus, wo das Schiff beim Eintauchen in die Atmosphäre von einem Traktorstrahl erfasst wird. Zuvor wurde ein unidentifizierbares Signal empfangen und alle sind überrascht, denn beim ersten Besuch auf der Venus, allerdings auf der anderen Hemisphäre, geschah nichts. Das Schiff kann dem Zugstrahl entkommen und landet 500 km von dessen Ausgangspunkt entfernt.

Crest hat sich inzwischen mit dem Signal befasst. Es ist ein Funkspruch und in einer Sprache gehalten, die er als antikes Interkosmo bezeichnet. Sie ist ihm vollkommen unbekannt und hat nichts mit der heutigen Verkehrssprache des Großen Imperiums zu tun, die 1.000 Jahre alt ist.

Der Kommandant der Venusbasis ortet das kleine Schiff zum zweiten Mal, jetzt aber in seinem Bereich. Wie es sich gehört, bittet er um das vereinbarte Kodesignal und setzt den Zugstrahl ein, als keine Antwort erfolgt. Das Schiff entkommt, denn die Maschinen des Kommandanten sind alt und teilweise schwach. Er beschließt, abzuwarten.

Die Venus mit ihrem 240-Stunden-Tag ist eine jungfräuliche Urwelt mit mehr als einer gefährlichen Seite. Dort hinaus wagen sich Rhodan, Reginald Bull, die drei Astronauten, Anne Sloane, Eric Manoli und Tako Kakuta. Sie wollen den Ausgangspunkt des Zugstrahls erreichen und Crest und Thora bleiben freiwillig an Bord zurück. Die Durchquerung der faszinierenden Flora und Fauna aus Riesenwürmern, Zweigfüßlern, Echsen, Sauriern, Flugfischen und halbintelligenten Robben dauert 25 Tage. Am 18. Juni erreichen sie einen Stützpunkt, der ein riesiges Areal bedeckt. Rhodan entsendet Kakuta zu einer Erkundung.

Der Kommandant fängt den Teleporter ein und unterzieht ihn einer Hypnosebefragung. Er kommt zu der Erkenntnis, dass seine wahren Herren nicht wiederkehren werden und die Bewohner des dritten Planeten als ihre Erben einzustufen sind. Das Wesen Kakuta wird freigelassen und die anderen dürfen die Station betreten.

Zu ihrer aller Überraschung entpuppt sich der Stützpunkt als eine arkonidische Hinterlassenschaft. Er wurde vor 10.000 Jahren erbaut und es existierte eine kleine Kolonie. Beides ist, wie Crest und Thora bestätigen, die ebenfalls eintreffen nachdem sie die GOOD HOPE hier gelandet haben, auf Arkon nicht bekannt bzw. in Vergessenheit geraten. Die Kolonie ging durch eine Katastrophe, die auch den dritten Planeten traf, wo ein Kontinent versank, bei dem es sich um das sagenumwobene Atlantis handeln muss, unter. Zurück blieb der Kommandant, eine der größten Positroniken, die Crest je gesehen hat.

Rhodan wird vom Kommandanten als Befehlsgeber anerkannt, was Crest, der als wahrer Herr erkannt wird, unterstützt. Einige Tage später ist ersichtlich geworden, was für ein Machtinstrument der Dritten Macht mit der Venusbasis in die Hände gefallen ist.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Rolf-Peter Harms zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 21. Juni 2006 in die Datenbank eingepflegt

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