Perry Rhodan Heft Nr. 79

Die Atomhölle von Gray Beast

500.000 Mann warten vergeblich auf den Angriffsbefehl! -
Ist der Chef tot...?

von Kurt Mahr

tibi
Tibi: Johnny Bruck

Hauptpersonen:

Major Paul Brackett - Ein kleiner technischer Fehler in der Dämpferanlage seines Schiffes beschwört die Katastrophe herauf.
General Conrad Deringhouse - 500.000 Mann warten auf seinen Befehl zum Angriff.
Perry Rhodan, Reginald Bull, Atlan und Fellmer Lloyd - Die Verschollenen von Gray Beast.
Mike Judson - Kommandant des Stützpunktes Gray Beast.
Lathon - Ein Arkonide, der zuviel weiß.

Schon am 16. Oktober hat Perry Rhodan den Befehl ausgegeben, die gesamte Solare Flotte an einem Punkt 500 LJ vom Myrtha-System entfernt zu versammeln. Es sind nur die Kampfschiffe und sie stehen unter dem Befehl von General Conrad Deringhouse, 4.600 Einheiten vom Kreuzer bis zum Superschlachtschiff. Das Flaggschiff ist die BARBAROSSA, dazu die weiteren Giganten HANNIBAL, WELLINGTON, TITAN, GENERAL POUNDER, ALEXANDER, SUPERNOVA und KUBLAI KHAN. Die insgesamt 500.000 Raumfahrer an Bord der Schiffe wissen, was der Befehl zu bedeuten hat, in einem Präventivschlag soll Arkon III angegriffen und der Robot-Regent zerstört werden.

Am 23. Oktober landet die DRUSUS mit Rhodan, Reginald Bull, Atlan (der nicht mit dem Angriff einverstanden ist) und Fellmer Lloyd auf dem Raumhafen von Gray Beast, wo sich nur noch das Bodenpersonal unter Oberst Mike Judson aufhält. Rhodan will die Rückkehr des Schlachtkreuzers RIGEL abwarten, der Nachschub nach Hades bringt, und entsendet sein Flaggschiff schon zur Flotte. Er will mit der RIGEL folgen – da geschieht es.

Die RIGEL steht unter dem Kommando von Major Paul Brackett und sie kehrt am 23. Oktober um 11.34 Uhr vom Entladungstrichter ins Myrtha-System zurück. Die Anzeigen auf den Displays der Kommandozentrale lassen ihn und die Zentralebesatzung sofort nach der Transition erkennen, was geschehen ist. Jenes Ereignis, was jeder Terraner insgeheim befürchtet und wovon jeder Schiffskommandant hofft, dass es ihm nicht passieren möge, tritt ein. Der Eigenfrequenzabsorber der RIGEL versagt und das Schiff war somit für jeden, der einen Kompensatorpeiler besitzt, zu orten. Brackett gibt Befehl, sofort eine weitere Transition durchzuführen, so als ob das Myrtha-System nur ein Zwischenstopp wäre. Es folgen weitere Manöver in Richtung Nebelsektor, dann teilt der Chefingenieur Brackett mit, dass der EfA repariert werden kann. Dies geschieht auch und zwei Tage später trifft die RIGEL am Treffpunkt der Solaren Flotte ein.

Auf Gray Beast wird das Unglück des Schlachtkreuzers natürlich festgestellt und Judson gibt sofort Alarm. Schon um 11.43 Uhr materialisieren 1.000 Arkon-Schiffe im Myrtha-System. Die Robot-Einheiten haben keine zehn Minuten später Gray Beast als Ziel erkannt und eröffnen um genau 12.00 Uhr das Feuer auf die solare Flottenbasis. Nach nur 49 Minuten ist alles vorüber. Der Stützpunkt existiert nicht mehr und mehrere Arkonbomben haben mit ihrer vernichtenden Tätigkeit begonnen.

Deringhouse ist auf die DRUSUS gewechselt, weil Rhodan sicherlich letzte Befehle für ihn haben wird, wenn er kommt. Bestürzt erfährt er vom Missgeschick der RIGEL und der eintreffenden Arkon-Flotte über Gray Beast. Deringhouse startet mit der DRUSUS ins Myrtha-System. Als er dort um 12.55 Uhr eintrifft, ziehen sich die Arkon-Schiffe schon zurück. Das solare Flaggschiff bezieht Stellung über dem sterbenden Planeten und Deringhouse lässt über Funk nach Überlebenden rufen und die Telepathen an Bord espern. Es ist vergebens und nach drei Tagen existiert Gray Beast nicht mehr.

Die DRUSUS kehrt zur Flotte zurück und befiehlt den Rückzug der Schiffe ins Sol-System, zur Wega und anderen Stützpunkten. Nur einige Kreuzer bleiben im Sektor Myrtha zurück. Und Deringhouse obliegt die traurige Pflicht, der Menschheit so kurz nach Thoras Ermordung zu berichten, dass auch der Erste Administrator umgekommen ist.

Rhodan, Bull, Atlan und Lloyd überleben die ersten Schläge der arkonidischen Schiffe und fliehen in die Berge. Das Bodenpersonal hält bis zum Schluss die Stellung. Die vier Männer schlagen sich bis zum ehemaligen Dorf Greenwich durch, von wo sie aber weiter müssen, denn die Feuerwand eines Atombrandes nähert sich. Dann bemerken sie einen Robotkreuzer und funken ihn an. Das Schiff ist die LAN-ZOUR und hat überraschend einen Kommandanten, nämlich den Zaliter Lathon. Dieser erkennt Rhodan und Bull, die beiden anderen sind ihm egal. Die LAN-ZOUR fliegt zurück zum Entladungstrichter und meldet sich beim Chef seiner Sektion der Blockadeflotte.

Der Ekhonide Chollar übernimmt die vier Gefangenen auf seine KEENIAL, ein 800-Meter-Schlachtschiff. Chollar setzt sich direkt mit dem Robot-Regenten in Verbindung und wird aufgefordert, sie nach Arkon zu bringen. Entsprechend der Weisung des Regenten vernichtet Chollar zuvor die LAN-ZOUR. Einige Zeit später geht die KEENIAL in die erste Transition.

Er ist ein Druuf und Kommandant eines großen Walzenschiffs. Seine Aufgabe, die der Rat der Sechsundsechzig ihm stellte, ist die Beobachtung des Feindes auf dessen Seite des Entladungstrichters und die Suche auf Hinweise des terranischen Verbündeten bzw. ob dieser falsches Spiel treibt. Er beobachtet die Vernichtung eines planetaren Stützpunktes, den er für terranisch hält, und des ganzen Planeten. Den Kreuzer des Feindes, der auf der fast toten Welt landet, beobachtet der Druuf ebenfalls und glaubt, dass das Schiff Gefangene gemacht hat. Die Gefangenen können ja nur verbündete Terraner sein und der Druuf folgt dem Kreuzer. Er beobachtet die Übergabe auf ein größeres Schiff und die Zerstörung des Kreuzers durch eben das größere Schiff. Das versetzt den Druuf in Erstaunen, aber er bleibt am Feind dran und nach dessen erster Transition schlägt er zu. Der Feind hat keine Chance und der Druuf übernimmt die vier Gefangenen, die tatsächlich Terraner sind (einer könnte auch ein Arkonide sein). Ihren Status kennt er nicht, darüber soll der Rat der Sechsundsechzig entscheiden.

Rhodan und seine Begleiter sehen sich schon als Gefangene des Regenten als sich ihre Situation überraschend ändert. Inzwischen ist der 30. Oktober angebrochen und sie wissen, dass sie auf dem Weg ins Rote Universum sind. Die Situation ist nicht rosig, aber Rhodan ist inzwischen froh, dass der Angriff auf den Regenten nicht stattgefunden hat. Es wäre sicherlich ein Fehler gewesen und hätte das Große Imperium ins Chaos gestürzt. Und in diesen Sog hätte auch das Solare Imperium stürzen können.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Rolf-Peter Harms zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 15. August 2008 in die Datenbank eingepflegt

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