Perry Rhodan Heft Nr. 60

Festung Atlantis

Arkoniden verteidigen das Sonnensystem -
vor 10000 Jahren. Das dritte Atlan-Abenteuer!

von K.H. Scheer

tibi
Tibi: Johnny Bruck

Hauptpersonen:

Atlan - Erst Rhodans Gefangener dann Rhodans Freund.
Perry Rhodan - Der Erste Administrator des Solaren Imperiums.
Tarts - Atlans Lehrmeister.
Captain Feltif - Militärgouverneur von Atlantis.
Grun - Ein arkonidischer Mathematiker und Physiker.

Perry Rhodan kehrt mit der DRUSUS am 31. Oktober ins Sol-System zurück. Am 3. November verlässt das Schiff Terra wieder und bezieht eine Warteposition am Rande des Systems. Rhodan erwartet Instruktionen des Robot-Regenten und berichtet derweil Atlan über die Geschehnisse der letzten Wochen. Von Crest ist bekannt, dass alte Arkoniden in bestimmten Situationen im Zusammenspiel von Extrasinn und fotografischem Gedächtnis gezwungen werden, von früheren Begebenheiten zu erzählen. Das geschieht jetzt mit Atlan und er fängt an, aus der Vergangenheit zu berichten:

Im Jahr 8010 v. Chr. entdeckt der Arkonide Kerlon das Sonnensystem. Er fliegt aber weiter und wenig später wird es nochmals entdeckt und bekommt den Namen Larsafs Stern. Atlan, Gos’athor des Tai Ark’Tussan, steht zu dieser Zeit als Has’athor des 132. Imperiums-Einsatzgeschwaders im Nebelsektor an der Front, im Krieg gegen die Methans. Der Methankrieg erschüttert seit Jahren die Grundfesten des Imperiums und Arkon steht am Rande seiner Existenz.

Drei Jahre später wird Atlan nach Larsaf II befohlen, von wo ein Notruf den Großen Rat von Arkon erreichte. Mit seinen Schiffen TOSOMA, unter Vere’athor Tarts, PAITO, unter Pal’athor Inkar, ASSOR, unter Pal’athor Taneth, und weiteren Schweren und Leichten Kreuzern erreicht er 8007 v. Chr. das spätere Sol-System. Atlan stellt fest, dass der Tato Amonar auf Larsaf II eine Musterkolonie begründet hat, sogar mit einer riesigen Positronik, die aber noch nicht betriebsbereit ist. Damit hat er seine Befugnisse überschritten und Atlan setzt einen neuen Tato ein. Außerdem löst er noch ein weiteres Problem. Von den zwei Millionen Kolonisten stammen 50.000 vom Planeten Zakreb, die sich aufgrund ihrer Kultur nicht integrieren können. Er übersiedelt sie nach Larsaf III, auf einen 2.000 Kilometer langen Inselkontinent, wo keine der primitiven Ureinwohner leben. Aus Dankbarkeit nennen die Zakreber die Insel Atlantis.

Atlan kehrt zurück in den Nebelsektor, wo zwei weitere Jahre des Kampfes vergehen. 8005 v. Chr. wird er erneut nach Larsafs Stern entsandt, da von dort wieder ein Notruf eintraf. Sein Geschwader besteht aus 45 Kreuzern, geführt von der TOSOMA, momentan das Nonplusultra arkonidischer Schiffsbau- und Waffenkunst. Der junge Gos’athor erfährt, dass auf Larsaf II 150.000 Siedler spurlos verschwunden sind und Ortungen deuten darauf hin, dass es kein Angriff der Methans war sondern ein neuer, unsichtbarer Gegner. Atlan setzt seine Wissenschaftler um den Dim-Physiker Grun auf das Problem an und viel Zeit vergeht. Immer wieder greift der Gegner an und weitere Kolonisten verschwinden.

Langsam kommen die Wissenschaftler der Problematik näher und neue Begriffe wie Relativfelder oder Überlappungsfronten werden geprägt. Schließlich werden die Impulstriebwerke zweier älterer Kreuzer umgebaut. Die nun ferngelenkten Einheiten sollen als Waffe eingesetzt werden. Als es zum Ersteinsatz kommt, das ist 8002 v. Chr., vermutet Grun, dass aus dieser Waffe eine Weiterentwicklung gegen die Methans möglich wäre, die er vorweg als Konverterkanone bezeichnet.

Der Schlag gegen die Unsichtbaren endet in einem Eklat. Zwar wird der Gegner vertrieben, aber aus unerklärlichen Gründen entsteht beim Einsatz der Waffe eine rotleuchtende Energieballung in Form eines Trichters, die 20 Millionen Kilometer groß wird. In diesem Aufriss- oder Entladungstrichter vergeht sein ganzes Geschwader, nur die drei großen Einheiten behält Atlan zurück. Noch schlimmer ist es auf Larsaf II, wo kein Kolonist mehr existiert ist.

Nach dem Zusammenbruch des Trichters wendet sich Atlan nach Atlantis. Militärgouverneur Feltif hat dort die Festungsstadt Atlopolis errichtet, des Weiteren eine Tiefseekuppel als Schutzbunker. Einige Zeit vergeht und überraschend empfängt Atlan eine mentale Botschaft. Als er der Sache auf den Grund geht, begegnet er einem Boten von ES und erhält einen Zellaktivator. Dazu bekommt er die fertigen Konstruktionsunterlagen der Konverterkanone. Der Wesenheit ES ist nicht daran gelegen, dass die Methans oder die Bewohner der zweiten Zeitebene bzw. aus einem anderen Universum die Macht in der Milchstraße erlangen. ES verabschiedet sich mit einem homerischen Gelächter.

Atlan entsendet die ASSOR mit den Konstruktionsunterlagen nach Arkon und will selbst dem Phänomen der Überlappungsfronten auf den Grund gehen. Bis auf 14.000 Siedler entsendet er alle Kolonisten zur Nebelfront.

Langsam erwacht Atlan, obwohl seine Geschichte sicher noch weiter geht. Zumindest ist damit erwiesen, dass er seine Unsterblichkeit tatsächlich von dem Wesen von Wanderer erhielt. Viel schlimmer noch, die Attacke aus dem Unsichtbaren hatte das Sol-System schon getroffen. Und Crest erinnert sich, dass die Methans wirklich durch den Einsatz einer neuen Waffe besiegt wurden. Wegen ihrer hohen Fruchtbarkeit und dem Einsatz technisch einfacher Schiffe, die schnell und in großen Mengen produziert werden konnten, zog sich das aber über Jahrhunderte dahin. Die Konstruktionsunterlagen der Konverterkanone sind ihm aber nicht bekannt. Sie müssen verloren gegangen sein. Es ist der 4. November und der Regent hat sich noch nicht gemeldet.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Rolf-Peter Harms zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 02. August 2008 in die Datenbank eingepflegt

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