Perry Rhodan Heft Nr. 59

Rückkehr aus dem Nichts

Das Loch im Raum verschlingt die Bevölkerung eines Planeten -
aber drei Terraner kehren zurück...

von Kurt Mahr

tibi
Tibi: Johnny Bruck

Hauptpersonen:

Leutnant Marcel Rous - Er hat sich für das Himmelfahrtsunternehmen auf MIRSAL II freiwillig gemeldet.
Fellmer Lloyd - Ein Mitglied des Mutantenkorps.
Rosita Peres - Die Kosmo-Psychologin wird aus einer Region zurückgebracht, aus der es bisher keine Rückkehr gab.
Kommissar Flaring - Ein mutiger Mirsalese.
Perry Rhodan - Wer die Unendlichkeit erschaut hat, den können auch die perfektesten Roboter nicht beeindrucken.
Der Robotregent von Arkon - Dein Handikap ist, daß er ''Eigenzeiten'' nicht zu erfassen versteht.

Mit einer Space-Jet landen Marcel Rous, Fellmer Lloyd und die Kosmo-Psychologin Rosita Peres am 20. September auf Mirsal II. Im Orbit verharren die DRUSUS und die ARC-KOOR und zuvor ist festgestellt worden, dass der unsichtbare Gegner bzw. das unerklärliche Phänomen den Planeten nicht total entvölkert, sondern in kleinen Schritten vorgeht. Perry Rhodan hat veranlasst, dass die drei Personen Mikrosender bei sich tragen, so dass jederzeit ihr Standort lokalisiert bzw. ihr Verschwinden registriert werden kann. Außerdem haben sie die Anweisung, ständig ihren körpereigenen Schutzschirm aktiviert zu halten, der von den Arkon-Schutzanzügen aufgebaut werden kann.

So ausgestattet, haben Lloyd, Rous und Peres zweimal das Erlebnis, von einer Auflösungsfront überrollt zu werden. Sie verschwinden dabei nicht (Entmaterialisation? Totalauflösung?), aber auf der DRUSUS wird während beider Vorgänge ein Fading der Mikrosender von 2,8 Sekunden Dauer festgestellt.

Die drei Personen wenden sich dann der planetaren Hauptstadt Filinan zu, wo drei Millionen Mirsalesen leben. Der Planet soll insgesamt drei Milliarden Bewohner gehabt haben. In der Stadt erleben sie erneut eine Auflösungsfront, wobei Lloyd mit seinem IV-Schirm einen Mirsalesen vor dem Verschwinden bewahrt.

Am dritten Tag haben sie Kontakt mit einem hoch stehenden Beamten, Kommissar Flaring. Der Mirsalese ist anfangs misstrauisch, doch nach einiger Zeit fasst er Vertrauen und berichtet, dass bislang drei Millionen Mirsalesen verschwunden sind. Flaring veranlasst, dass ein Gegenstand, den Lloyd aus dem Gebiet der letzten Auflösungsfront geborgen hat, untersucht wird. Der Mutant selbst versucht, sein Schirmfeld zu modifizieren. Er will den Durchmesser des Feldes vergrößern, um bei der nächsten Auflösungsfront mehrere Mirsalesen vor dem Verschwinden zu bewahren. Da er aber keine direkte Ausbildung für diese Technik hat, führt seine Bastelei zu einem ringförmigen Schutzfeld, was weder von Nutzen ist noch seine Absicht war. In diesem Ringfeld kommt es zu einer Leuchterscheinung und Rous äußert die Vermutung, dass es wie eine Linse wirkt. Der Leutnant hat sich auf der SpA gern mit Hyperphysik beschäftigt und theoretisiert, dass das Ringfeld mit seiner Linseneigenschaft eine Unstetigkeit in der Raumzeit-Struktur verursacht. Diese Unstetigkeit wirkt wie eine Brücke zwischen zwei Kontinua und Licht wechselt von einem Kontinuum zum anderen.

Sie entschließen sich, ein zweites Ringfeld zu erschaffen, wobei das erste dann das Objektiv wäre und das zweite das Okular. So mag vielleicht ein Bild von der anderen Seite projiziert werden können. Tatsächlich haben sie damit Erfolg und sie werfen einen Blick auf eine andere Welt. Das Bild wirkt wie ein unendlicher Raum, der mit Kacheln gefliest ist und in dem Maschinen unbekannter Art stehen.

Kommissar Flaring kehrt mit dem Untersuchungsergebnis zurück. Zu aller Verwunderung ist der Gegenstand fast 20.000 Jahre alt, wie eine C-14 Analyse erbrachte. Dabei handelte es sich um ein Produkt der heutigen mirsalesischen Kultur.

An den folgenden Tagen werden weitere Gegenstände aus allen Gebieten, über die eine Auflösungsfront zog, untersucht. Nebenbei wird damit eine Karte der betroffenen Gebiete erstellt und vielleicht kann ein Muster erkannt werden, wie der Gegner, dass Phänomen wird mehr und mehr personalisiert, vorgeht. Es stellt sich heraus, dass vom Rand der Gebiete zum Zentrum hin das Alter zunimmt und zwar bis zu 50.000 Jahre.

Am 30. September wird die Psychologin von einer kleinen Auflösungsfront fortgerissen. In diesem kleinen Gebiet wird ein Höchstalter von drei Millionen Jahren festgestellt. Rous und Lloyd kommen zu dem Schluss, dass die Heftigkeit des Angriffs über das Alter entscheidet.

Am 4. Oktober haben die beiden Terraner die zwei Ringfeldprojektoren soweit verändert, dass sie mit 20 Millionen Megawatt arbeiten können. Die Energie dafür liefern die Mirsalesen. Durch das so entstehende Lichtfenster können sie mehrere Gegenstände auf die andere Seite befördern – und dann geht Rous selbst hindurch.

Der Leutnant findet sich in einem Ausschnitt einer fremden Welt wieder, begrenzt durch die Leistungsfähigkeit der Ringfeldprojektoren. Er schätzt die Ausmaße des Weltausschnittes auf vier Kilometer. Die vorweg beobachteten Maschinen stellen sich jetzt als haushoch heraus. Und auch die Gegenstände, die er hierher verfrachtete, finden sich wieder. Hinzu kommt eine Statue, die einem Mirsalesen nachempfunden zu sein scheint. Nach einiger Zeit erkennt Rous jedoch, dass es gar keine Statue ist sondern ein lebender Mirsalese. Dieser ist einer Zeitdehnung unterworfen, für die Rous den Faktor 72.000 berechnet. Das Kontinuum des Gegners besitzt also eine total andere Eigenzeit. Rous findet auch Peres, die er hinüber nach Mirsal rettet.

Zwei Tage später beginnt ein Großangriff der Fremden, Mirsal II soll total entvölkert werden. In einer Blitzaktion bergen DRUSUS und ARC-KOOR 100.000 Mirsalesen, bevor das Ende kommt. Anschließend nehmen beide Schiffe Kurs auf das Arkon-System. Dort trifft Rhodan mit dem Robot-Regenten zusammen und er erkennt, dass die gigantische Positronik machtlos gegen diesen Gegner ist. Das hat einen ganz einfachen Grund, denn die Erbauer des Regenten kannten keine verschiedenen Eigenzeiten und konnten die Positronik nicht entsprechend programmieren. Der Erste Administrator verspricht seine Unterstützung (die Bedrohung kann natürlich auch das Sol-System treffen) und erhält die Zusage, bei Bedarf über Dreiviertel der Arkon-Flotte verfügen zu können. Andererseits wird der Robot-Regent jetzt wieder nach Terra suchen, um es gemäß seiner Programmierung dem Großen Imperium einzuverleiben oder zu vernichten. Die Mirsalesen werden vorläufig nach Arkon I gebracht und die DRUSUS geht am 13. Oktober auf Heimatkurs.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Rolf-Peter Harms zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 26. July 2008 in die Datenbank eingepflegt

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