Perry Rhodan Heft Nr. 58

Attacke aus dem Unsichtbaren

Die Unsichtbaren schlagen zu -
und das große Verschwinden beginnt...

von Clark Darlton

tibi
Tibi: Johnny Bruck

Hauptpersonen:

Perry Rhodan - Administrator des Solaren Imperiums und Kommandant der DRUSUS.
Talamon - Ein Überschwerer, der das Fürchten lernt.
Oberstleutnant Baldur Sikermann - Erster Offizier der DRUSUS.
Kadett Becker - Er ist der erste Terraner, der spurlos verschwindet.
Gucky - Das vielseitigste Mitglied des Mutantenkorps.
Leutnant Marcel Rous - Um seine Pflicht zu tun, muß er gegen Befehle verstoßen.
Der Robotregent von Arkon - Auch Roboter können unter Umständen Babies haben.

Perry Rhodan hat einige Mutanten aus ihren Einsatzbereichen zurückrufen lassen. Anfang September stehen ihm Gucky, John Marshall, Tama Yokida, Fellmer Lloyd, Ras Tschubai und Ralf Marten zur Verfügung. Weitere werden in der nächsten Zeit folgen. Mit ihnen schifft sich der Erste Administrator auf der DRUSUS unter Baldur Sikermann ein und startet am 11. September von Terra.

Das Schiff fliegt bis in den Bereich des Nebelsektors, wo dann der Robot-Regent angefunkt wird. Die Gigant-Positronik schlägt als Treffpunkt das Mirsal-System, 14.480 LJ zu Sol, vor. Das System gehört zum Großen Imperium und auf Mirsal III leben die Mirsalesen, deren Kultur der des Mittelalters auf Terra entspricht. Dort angekommen, trifft die DRUSUS auf das arkonidische Superschlachtschiff ARC-KOOR, das von Talamon kommandiert wird. In Begleitung des Überschweren befindet sich eine 30 Meter durchmessende mobile Relaisstation des Robot-Regenten, die von den Terranern Baby getauft wird. Rhodan spricht über Baby quasi direkt mit dem Regenten, der von einer unbegreiflichen Gefahr spricht, die seit zehn Jahren in der Milchstraße existiert. Ganze Planeten wurden von dieser diffusen Gefahr schon entvölkert und der Regent betreibt eine Verschleierungstaktik, um keine Panik ausbrechen zu lassen, die das Imperium ins Chaos stürzen würde. Alles in allem sieht es für Rhodan so aus, dass das größte Positronengehirn der bekannten Galaxis nicht imstande ist, die Gefahr rechnerisch zu erfassen um Gegenmaßnahmen einzuleiten. Und der Regent ist scheinbar nicht in der Lage, ihm bzw. den terranischen Wissenschaftlern das unheimliche Phänomen so zu erklären, das sie eventuell entsprechende Schlüsse zur Verteidigung ziehen könnten.

Das Rätsel selbst gibt dann eine erste Erklärung, denn die Attacke aus dem Unsichtbaren ist plötzlich mitten im Mirsal-System. Zuerst wird von beiden Schiffen nur ein Schiff geortet, das als Unbekannt klassifiziert wird. Es ist sofort wieder unsichtbar, aber Baby gibt Alarm, das Unheimliche ist angekommen. Die ARC-KOOR startet von Mirsal III, die DRUSUS folgt und sie beziehen am Systemrand eine Warteposition.

Stunden später ist irgendetwas über Mirsal III gezogen und wieder verschwunden. Die Instrumente der DRUSUS konnten nichts Konkretes anmessen, zu unbekannt ist das Phänomen. Nun entsendet Rhodan die K-13, unter Leutnant Stepan Potkin, die sich vorsichtig dem dritten Planeten nähern soll. Die Besatzung der Kaulquappe stellt fest, das alle Mirsalesen verschwunden sind, ebenso die gesamte Fauna, so, als ob sie von einer Sekunde auf die andere entmaterialisierten. Das Beiboot darf landen und Rhodan entsendet zusätzlich die K-7, unter Leutnant Marcel Rous, die die andere Seite des Planeten untersuchen soll.

Beide Besatzungen begegnen Wesen, die sie wie Schatten charakterisieren. Und die anwesenden Mutanten, allen voran die Telepathen, können dazu keine näheren Auskünfte geben. Letztlich gelten Kadett Becker und zwei weitere Männer der K-7 als verschollen.

Crest, der sich auf der DRUSUS befindet, sich aber nicht dem Regenten zeigte, definiert die Existenz der Unbekannten wie in permanenter Transition befindlich. Am folgenden Tag scheinen die Fremden ihre Taktik geändert zu haben, denn plötzlich verschwinden auch einige Roboter auf Mirsal III. Rhodan befiehlt den Rückzug der beiden Kaulquappen.

Am 17. September kehrt Rous mit seiner K-7 zum dritten Planeten zurück, um nochmals nach den drei Kadetten zu suchen. Mit dem Kadetten Debruque verlässt Rous das Beiboot und durchsucht eine mirsalesische Stadt. Als sie zurückkehren, ist die K-7 verschwunden.

Rhodan lässt Gucky mit Yokida zum Planeten teleportieren, während die beiden Schlachtschiffe Kurs auf eine spindelförmige Rakete nehmen. Sie muss von Mirsal II stammen, womit feststeht, dass auch dort, entgegen den Aussagen der arkonidischen Sternkataloge, intelligentes Leben entstanden ist. Das Spindelschiff verschwindet dann vor ihren Augen und Fernortungen des zweiten Planeten ergeben, dass noch weitere Raketen von dort starten, wohl ein Fluchtversuch vor dem unbegreiflichen Geschehen.

Rhodan lässt die vier Personen auf Mirsal III von einer Space-Jet abholen, als es auf der ARC-KOOR geschieht. Ein Mann der Besatzung beginnt, sich aufzulösen. Talamon befiehlt eine Nottransition und anschließend ist der Mann wieder voll sichtbar, aber fast einen Meter in die Länge gezogen und tot.

Am 18. September nehmen die beiden Schiffe Kurs auf Mirsal II.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Rolf-Peter Harms zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 26. July 2008 in die Datenbank eingepflegt

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