Perry Rhodan Heft Nr. 5

Atom-Alarm

Das fremde Schiff kommt in das Sonnensystem.
Ist es die Vorhut einer großen Flotte?

von Kurt Mahr

tibi
Tibi: Johnny Bruck

Hauptpersonen:

Perry Rhodan - Der Chef der Dritten Macht
Reginald Bull - Perry Rhodans Freund und rechte Hand
Tako Kakuta - Er verdankt die Fähigkeit der Teleportation der Atombombe von Hiroshima
Crest und Thora - Die beiden einzigen Überlebenden der arkonidischen Raumexpedition
Jesse Morgan - Ein junger Mann, der von Beruf aus neugierig ist
Captain Zimmerman - Offizier des Geheimdienstes. Er glaubt nur an das, was er sehen kann
Allan D. Mercant - Chef der Internationalen Abwehr. Seine Mitarbeiter halten ihn für einen Gedankenleser

Drei Tage nach der Zerstörung des Tunnels entsendet Perry Rhodan den Teleporter Tako Kakuta, um nochmals zu versuchen, Kontakte zur irdischen Industrie aufzunehmen. Der erste inoffizielle Mitarbeiter der Dritten Macht ist mit einem Arkon-Anzug und einem Psychostrahler ausgerüstet. Material zum Bau einiger Häuser und eines Großhangars, in welchem anschließend ein Sternenschiff gebaut werden soll, soll eingekauft werden.

Die Angelegenheit gestaltet sich schwierig und Albrecht Klein teilt dazu mit, dass in allen drei Machtblöcken der Handel mit der Dritten Macht verboten wurde.

Rhodan, Reginald Bull, Crest und Thora starten mit dem Arkonbeiboot zum Mond. Sie wollen herausfinden, ob der zerstörte Forschungskreuzer, dessen innere Zelle noch existieren muss, auszuschlachten ist. Die arkonidische Kommandantin versucht, die Fäden in der Hand zu behalten, was Crest ihr aber nicht zugesteht. Rhodan erklärt daher das Beiboot zum Eigentum der Dritten Macht.

Kakuta nimmt im nordamerikanischen Pittsburgh Kontakt mit der Ferroplastics Ltd. auf. Unter Zuhilfenahme des Psychostrahlers wird er mit dem Firmenbeauftragten Jean Laffitte handelseinig. Die Gegenleistung soll ein Antigravgenerator sein und auch den Aufsichtsrat kann der Teleporter mittels Psychostrahler überzeugen. Sorgen bereitet dem Japaner allerdings Jesse Morgan, der Sicherheitschef von Ferroplastics. Als es ihm endlich gelingt, Morgan zu hypnotisieren, ist es scheinbar zu spät. Irgendjemand ist auf ihn aufmerksam geworden. Aber es stellt sich heraus, dass es die hiesige Stahlarbeitergewerkschaft ist, die einen Kontakt zur Dritten Macht wünscht. Wahrscheinlich stehen mehr Menschen auf der Seite Rhodans als den Politikern in Ost und West lieb ist. Mehr als zufrieden kehrt Kakuta am 3. Oktober in die Wüste Gobi zurück.

Nach Rhodans Entscheidung über das Beiboot stoppt dieses zwischen Mond und Erde und Crest lässt den beiden Menschen weitere Hypnoschulungen zukommen, damit sie das Schiff fliegen können. Darüber vergehen einige Tage und sie landen erst am 1. Oktober bei der zerstörten AETRON. Bestürzt stellen sie fest, dass das Schiff seit Tagen einen automatischen Notruf sendet, wahrscheinlich seit dem 26. August. Der Notruf ist auf Myry IV gerichtet, den nächstgelegenen arkonidischen Stützpunkt. In der 800LJ entfernten Station sind nur Roboter stationiert. Crest rechnet mit einem Angriff von maximal fünf Robotkreuzern auf die Erde und das spätestens nach Ablauf von 45 Tagen seit Beginn des Notrufs.

Sie kehren sofort zur Erde zurück und Rhodan sucht in einem Arkon-Anzug mit Deflektorfeld das IIA-HQ auf. Die Wachen der Sicherheitsabteilung unter Captain Zimmerman bemerken den Eindringling nicht und Rhodan steht schon bald vor Allan D. Mercant. Dieser ist nicht überrascht, erwartet ihn schon und beweist einmal mehr seine halbtelepathischen Fähigkeiten. Der IIA-Chef glaubt Rhodan vorbehaltlos und während dieser zur Gobi zurückkehrt, sucht Mercant den US-Präsidenten in Washington auf. Dieser und sein Sonderberater sind nicht so leicht zu überzeugen, erkennen aber doch den Ernst der Lage. Wenig später werden Peking und Moskau informiert und ab dem 5. Oktober herrscht auf der ganzen Erde Atom-Alarm.

Zwei Tage später wird ein spindelförmiges Raumschiff von 300 Metern Länge, das den Erdmond anfliegt, geortet. Die zuständigen Stellen, auch die Dritte Macht, werden informiert.

Crest und Thora halten die Spindel für ein Schiff der Fantan-Leute. Die Fantans sind nichthumanoide, sechsgliedrige Geschöpfe. Ein kleines, unbedeutendes Kolonialvolk des Großen Imperiums. Sie haben allem Anschein nach Myry IV erobert und suchen jetzt nach weiterer Beute. In einem schnellen Überraschungsangriff kann das Arkonbeiboot die Spindel angreifen und zerstören. Damit endet der erste Angriff aus dem All für die Erde glimpflich.

Den Politikern in Ost und West ist durchaus bewusst, dass sie, durch die Zerstörung des riesigen Schiffes auf dem Mond, letztlich für den Angriff verantwortlich sind. Nach einigen Beratungen entsenden sie am 10. Oktober die drei Geheimdienstchefs in die Wüste Gobi. Mercant, Kosselov und Mao-Tsen überbringen den Dank ihrer Regierungen und teilen die Aufhebung des Handelsembargos mit. Es ist ein erster Schritt hin zur Aufnahme von diplomatischen Beziehungen und der politischen Anerkennung der Dritten Macht. Rhodan muss nolens volens akzeptieren, dass er zu einem Politiker geworden ist.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Rolf-Peter Harms zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 21. Juni 2006 in die Datenbank eingepflegt

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