Perry Rhodan Heft Nr. 4

Götterdämmerung

Mutanten verändern das Weltbild -
die Zukunft hat schon begonnen

von Clark Darlton

tibi
Tibi: Johnny Bruck

Hauptpersonen:

Perry Rhodan - Retter der Menschheit vor dem Atomkrieg - und Weltfeind Nummer eins
Reginald Bull, genannt 'Bully' - Elektro-Ingenieur der STARDUST und Perrys bester Freund
Dr. Eric Manoli und Dr. Frank M. Haggard - In ihren Händen liegt das Leben des Arkoniden Crest - und das der Menschheit
Crest und Thora - Die beiden einzigen Überlebenden der arkonidischen Raumexpedition
Klein, Li Tschai-Tung und Peter Kosnow - Drei Geheimagenten, die sich geschworen haben Perry Rhodan zu unterstützen
Allan D. Mercant, Iwan Martinowitsch Kosselow und Mao-Tsen - Die Geheimdienstchefs der drei großen Machtblöcke - Durch Rhodans Eingreifen hat ihre Gegnerschaft ein jähes Ende gefunden
Tako Kakuta - Ein Kind der Atombombenexplosion von Hiroshima

Der neue Energieschirm besitzt eine Reichweite von zehn Kilometern und kann sogar Katalysebomben, die neue Waffe der Erdmächte, abwehren. Unter ihm parkt auch das Arkon-Beiboot. Es ist in seiner Bauversion für Kurzstrecken ausgelegt und kann 500 LJ zurücklegen. Für Menschen eine ungeheure Entfernung. Aber nicht einmal der nächstgelegene robotische Außenstützpunkt des Großen Imperiums kann damit erreicht werden, geschweige denn Arkon selbst. Thora, die von Crest zurückgehalten werden muss, damit sie die drei irdischen Raumschiffe nicht angreift, beruhigt sich und erklärt einige der mitgeführten Güter. Perry Rhodan und Reginald Bull begreifen, dass damit die irdische Industrie auf den Kopf gestellt werden kann. Erste Überlegungen zum Einsatz dieser Anlagen und Geräte werden angestellt, worüber einige Tage vergehen.

Die drei irdischen Raumschiffe kehren derweil zurück und die Astronauten, Kosmonauten und Taikonauten werden gefeiert. Zumindest die amerikanischen Kollegen sind Rhodan, Bull und Eric Manoli bekannt. Die TV-Bilder, die sie sehen, lassen vermuten, dass diese gar nicht so begeistert von ihrer Tat sind. Vielleicht sind auch sie potenzielle Verbündete. Dann, am 31. August, gibt es eine Überraschung. Der wieder aufgenommene Beschuss der Energiekuppel durch die AF bricht ab.

Am 1. September treffen sich auf Grönland im IIA-HQ erneut die Geheimdienstchefs Allan D. Mercant, Ivan M. Kosselov und Mao-Tsen. Ebenfalls anwesend sind der Befehlshaber des Umschließungsrings in der Gobi, Oberst Donald Cretcher von der IIA, sowie die drei Agenten Albrecht Klein, Li Tschai-Tung und Peter Kosnow. Die Männer einigen sich darauf, einen Tunnel unter das Gebiet der Dritten Macht zu treiben, in dem eine HHe-Bombe gezündet werden soll. Cretcher, Fachmann der Bauingenieur-Technik, soll die Arbeiten leiten. Mercant hofft erneut, dass den drei Agenten nochmals ein Missgeschick im Einsatz geschieht und Rhodan so informiert wird. Er erkennt dank seines Instinkts, dass auch Kosselov mit Rhodan sympathisiert.

Auch am 6. September herrscht weiterhin Ruhe in der Wüste Gobi und Crest wird von Frank M. Haggard und Manoli für geheilt erklärt. Der arkonidische Wissenschaftler beschließt, Rhodan und Bull durch die Hypnoschulung bzw. Indoktrination das Arkon-Wissen beizubringen. Gegenüber der abwehrenden Thora vertritt er seine Entscheidung damit, dass Terra, wie er die Erde nennt, vielleicht der Planet des ewigen Lebens ist, die Legende, nach der sie ursprünglich suchten, also symbolisch zu verstehen sei. Die folgende Schulung an Bord des Beiboots dauert ganze 24 Stunden.

Der 1945 geborene John Marshall lebt in Brisbane, Australien. Durch einen Zufall entdeckt er, dass er ein natürlicher Telepath ist und die Gedanken anderer Menschen lesen kann.

Anne Sloane lebt im US-Bundesstaat Virginia. Sie wurde 1945 geboren und weiß seit ihrem 18. Lebensjahr von ihrer Fähigkeit der Telekinese. Ihre Eltern, Atomwissenschaftler, waren leicht radioaktiv verseucht, als sie ihre Tochter zeugten. Mercant und Oberst Kaats, die Sloane schon länger kennen, suchen sie nun auf. Sie soll eventuell als Witwe von Clark G. Flipper, mit der sie eine gewisse Ähnlichkeit hat, bei Rhodan vorsprechen und spionieren.

Ras Tschubai wurde 1947 im Sudan geboren. Auch er entdeckt zufällig, in einer kritischen Situation, dass er die natürliche Gabe der Teleportation besitzt.

Ernst Ellert wurde 1940 in Deutschland geboren. Er erlebt einen lebensechten Traum und erkennt anschließend, dass es kein Traum war. Er ist ein natürlicher Teletemporier.

Rhodan verlässt Mitte September unentdeckt die Energiekuppel, weil er einen arkonidischen Spezialanzug trägt, der flugfähig ist und mit dem er sich mittels eines Deflektorschildes unsichtbar machen kann. Er will erste Kontakte zu irdischen Industrie-Unternehmen knüpfen und hält sich am 19. September aus diesem Grund in Los Angeles auf. Dort begegnet er John Marshall, der hier Urlaub macht und Rhodan telepathisch erkennt. Der Telepath bietet sich als Mitarbeiter der Dritten Macht an – und Rhodan hat die Vision von einem Mutantenkorps. Gemeinsam fliegen sie zurück nach Asien.

Klein, Kosnow und Li sind verzweifelt, denn der Tunnel ist nun, am 23. September, fertiggestellt und am nächsten Tag soll die Katalysebombe installiert werden. Bislang haben sie noch keine Möglichkeit gefunden, Rhodan zu warnen. Jetzt jedoch fällt ihnen der japanische Techniker Tako Kakuta auf und sie kontaktieren ihn. Kakuta wurde 1945 in Hiroshima geboren und weiß seit gut einem Jahr, dass er ein Teleporter ist. Die Agenten hoffen, dass der Japaner bereit ist, Rhodan zu warnen, doch der lächelt nur und erklärt, er habe das schon längst getan. Tatsächlich wird der Tunnel in der folgenden Nacht von Thora zerstört.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Rolf-Peter Harms zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 21. Juni 2006 in die Datenbank eingepflegt

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