Perry Rhodan Heft Nr. 34

Levtan, der Verräter

Ein Springer landet in Terrania -
er wird zur Hauptfigur eines großen Bluffs...

von Kurt Brand

tibi
Tibi: Johnny Bruck

Hauptpersonen:

Perry Rhodan - Der Chef der Dritten Macht
Reginald Bull, genannt Bully - Perry Rhodans bester Freund und Stellvertreter
Levtan - Er wurde wegen Betrügereien aus der Gemeinschaft der Springer ausgestoßen
John Marshall - Ein Telepath
Tako Kakuta - Seine Spezialität ist die Teleportation
Kitai Ishibashi - Seine Fähigkeiten liegen auf dem Gebiet der Suggestion
Tama Yokida - Er beherrscht die Telekinese
Etztak und Goszul - Zwei Patriarchen der Springer

Am 28. November schlägt die wieder aktive Plutostation Alarm und teilt nach Terra mit, dass ein Walzenschiff der Springer am Rande des Sol-Systems erschienen ist. Über Funk gibt sich Kapitän Levtan zu erkennen, sein Schiff ist die LEV XIV. Crest erkennt in ihm einen Paria, einen Ausgestoßenen aus der Gemeinschaft der Händler. Einerseits ist solchen Leuten noch weniger zu trauen als den normalen Mehandor, andererseits arbeiten diese nie zusammen. Rhodan lässt das Walzenschiff nach Terra geleiten und sofort besetzen. Levtan selbst wird von einigen Mutanten zu einem Verhör abgeholt.

Unter John Marshalls Leitung stellen die Mutanten fest, dass Levtan nicht weiß, wie er ins Sol-System kam (die Koordinaten befinden sich auch nicht in der Schiffspositronik). Aber er weiß um eine Vollversammlung der Springer-Patriarchen, die über das Schicksal Terras entscheiden soll. Diese Angaben sind absolut glaubhaft.

Rhodan, er flog Mitte Oktober Wanderer an, konnte aber nicht landen und erhielt die mentale Botschaft, das ES Hilfe schicken würde, glaubt, dass Levtan von dem Geistwesen manipuliert wurde und ist bereit, einen Coup gegen die Patriarchen-Versammlung zu starten.

Als die LEV XIV am 16. Dezember das Sol-System wieder verlässt, ist die Besatzung von Kitai Ishibashi suggestiv beeinflusst und weiß um die vorgebliche Rüstungswelt Venus im Sol-System, wo 100 Schwere Kreuzer und 22 Schlachtschiffe auf ihren Einsatz warten und monatlich fünf neue Schiffe hinzukommen. Außerdem hat das Walzenschiff jetzt vier weitere Besatzungsmitglieder, nämlich die als Springer-Parias verkleideten Mutanten Kitai Ishibashi, John Marshall, Tama Yokida und Tako Kakuta.

Die Raumschiffe STARDUST II, unter Reginald Bull, TERRA, unter John McClears, SOLAR SYSTEM, unter Rod Nyssen, und die soeben in Dienst gekommene CENTURIO, unter Conrad Deringhouse, transitieren zeitgleich mit dem Paria-Schiff und gehen acht Lichttage vom 221-Tatlira-System, 1.012 LJ zu Sol, auf Warteposition.

Die LEV XIV fliegt den zweiten von sieben Planeten an, Goszuls Planet. Die Parias werden von den Springern sofort gefangen genommen, was sich auch bis zum Beginn der Vollversammlung, wo über ihr Schicksal entschieden werden soll, nicht ändert. Marshall espert, dass auf Goszuls Planet, benannt nach Patriarch Goszul, der den Planeten sein Eigen nennt, eine unterentwickelte Urbevölkerung lebt, die Goszuls genannt werden. Es sind humanoide Lebewesen, die von den Springern der Goszul-Sippe unterdrückt werden. Die Sippe hat eine große Stadt mit Raumhafen angelegt und dort parken momentan die Flaggschiffe von über 1.200 Patriarchen. Es sind quasi die oberen Zehntausend der Mehandor und auch Etztak weilt vor Ort. Nur Überschwere befinden sich nicht auf Goszuls Planet.

Drei Tage nach ihrer Landung eröffnet Goszul die Große Versammlung der Patriarchen. Die Parias werden vorgeführt und Levtan berichtet aus dem Sol-System und der Rüstungsindustrie auf der Venus, die subplanetar angelegt ist. Noch stoßen seine Worte auf Unglauben, aber Ishibashi ist schon dabei, das Meinungsbild der Patriarchen suggestiv zu verändern. Mehr und mehr Springer bekommen Respekt und Angst vor den Terranern und ihrem Anführer Rhodan. Nur Etztak, der aufgrund des Verlusts seiner Flotte wenig zu sagen hat, bleibt misstrauisch. Im Trubel der hitzigen Wortgefechte entführt er Levtan und selbst die Mutanten bekommen davon nichts mit, weil sie sich anderweitig konzentrieren. Als Marshall Levtans Abwesenheit endlich entdeckt, sitzt dieser schon im tödlichen Psychoverhör. Es erweist sich, dass Ishibashis Suggestivblock stärker ist als die Maschine des Springers. Der Paria stirbt, ohne etwas von Rhodans Plan verraten zu haben.

Der Patriarch ist immer noch nicht überzeugt und will weitere Parias verhören. Ihm geistert seit den Geschehnissen bei Beta-Albireo ein Begriff durch den Kopf, der ihn nicht mehr loslässt: Mutanten!

Den Mutanten wird bewusst, dass nur noch ein Mittel hilft. Kakuta teleportiert unbeobachtet aus dem Sitzungssaal und entwendet aus einem Springerschiff eine Thermalbombe. Sie wird unter dem Versammlungsort deponiert und aktiviert. Anschließend flieht der Teleporter mit seinen drei Kollegen – und die Bombe zerreißt die Versammlung.

Chaos und Entsetzen herrscht auf Goszuls Planet. Die überlebenden Patriarchen fliehen überstürzt und suchen das Weite in der Unendlichkeit des Alls. Die Mutanten sind zufrieden mit ihrem Einsatz, setzen einen kurzen Funkspruch an Rhodan ab und verlegen ihren Standort auf die andere Seite des Planeten, wo die Springer nicht so aktiv sind.

Die vier terranischen Schiffe beobachten am 20. Dezember die Flucht der Springer und der Funkspruch wird empfangen. Der Tod der vielen Patriarchen tut Rhodan zwar Leid, aber so hat er sich für die nächste Zeit Respekt verschafft. Daraus wird sicherlich auch Hass entstehen, aber das ist ihm die Menschheit wert.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Rolf-Peter Harms zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 30. September 2007 in die Datenbank eingepflegt

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