Perry Rhodan Heft Nr. 2688

Die zweite Wirklichkeit

Perry Rhodan und Alaska Saedelaere auf Pean –
bei den Paten der Superintelligenz

von Arndt Ellmer

tibi
Tibi: Alfred Kelsner

Hauptpersonen:

Alaska Saedelaere – Der Maskenträger kehrt an den Ort der Heilung zurück.
Perry Rhodan – Der Unsterbliche sucht nach einer Superintelligenz.
Gucky – Der Mausbiber sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht.
Nemo Partijan – Der Quintadim-Topologe beschreitet den Weg der Kristalle.

An Bord des Weltenschiffs machen sich die Beteiligten Gedanken über die Strategie QIN SHIs bei der Eroberung Escalians. Derzeit sieht es so aus, dass die Flotten der Unharmonischen vor allem die Fliegenden Paläste bekämpfen und somit die Infrastruktur des Reiches zerstören, während die Flotten aus Chanda einen Randsektor von Dranat rund um Sholoubwas Steuerwelt I radikal von allen Lebewesen und Raumschiffen säubern. Perry Rhodan kommt zu dem Schluss, dass es dringend geboten ist, sich auf die Suche nach TANEDRAR zu machen.

Da ändern Alaska und Eroin gemeinsam wie in Trance den Kurs des Schiffes und legen den Planeten Pean zwischen den Galaxien Arden und Netbura als neues Flugziel fest. Dabei sind sie überzeugt, das aus eigenem, freien Willen zu tun.

Im Sonnensystem von Pean angekommen, bleibt Eroin Blitzer an Bord des Weltenschiffs, schleust Mondra Diamond mit der MIKRU-JON aus und zudem das Beiboot SCHRAUBE-B, mit dem Alaska, Gucky, Perry und Nemo Partijan auf dem Planeten landen. Sie verlassen das Beiboot und begeben sich auf die Suche nach den Peanern. Schon nach kurzer Zeit verschwindet Alaska spurlos. Während die anderen erfolglos weiter nach ihm oder den Planetenbewohnern suchen, führt ein Peaner Alaska in eine Höhlenformation unter einem Felsmassiv, das von starken Howalgoniumvorkommen durchzogen ist.

Hier erzählt er dem Terraner, wie vor langer Zeit ein Geisteswesen den Planeten besuchte, sich aber aus Angst vor den Peanern erst wieder zurückzog. Kurz darauf kamen jedoch drei weitere Geisteswesen, die sich ebenfalls Stärkung durch die Howalgoniumvorräte des Planeten erhofften. Die Peaner konnten auf diese Vorräte nicht verzichten, da sie eine Voraussetzung für ihre eigene Existenz darstellten. Sie waren aber bereit, den vier Notleidenden ihre Hilfe zukommen zu lassen. Die Vier waren auf der Flucht vor einem fünften Geisteswesen, mit dem sie sich eigentlich zu einer Superintelligenz hätten vereinigen sollen, was sie aber strikt ablehnten, da ihnen dieses Wesen widerwärtig war. In der Folge waren sie aber auch mit ihrer jetzigen Zustandsform äußerst unglücklich, da sie gegen ihren Willen vergeistigt worden waren und sich ihre Körperlichkeit zurückwünschten. Die Peaner beschlossen, als starke Suggestoren den Geisteswesen eine Sehnsucht nach Vereinigung untereinander zu implantieren und ihnen die Erinnerung an ihre Herkunft zu nehmen, um sie aus ihrer Unzufriedenheit zu erlösen. Außerdem boten sie dem Geisteswesen, wenn es sich dereinst vereinigt haben sollte, den Planeten Pean als Anker und die vier Galaxien als neue Heimat an.

Als einige Zeit danach ein weiteres Geisteswesen erscheint, erkennen die Baumwesen in ihm QIN SHI. Es ist ebenfalls noch stark geschwächt von den Ereignissen rund um die misslungene Erschaffung einer Superintelligenz. Deshalb gelingt es ihnen, auch dieses Wesen suggestiv zu beeinflussen, seine Gier nach den Howalgoniumvorkommen zu löschen und seine Erinnerung an den Besuch des Planeten und seiner Bewohner sowie an seine Suche nach den vier anderen Geisteswesen ebenfalls. Sie befürchten aber, dass diese Löschung nicht dauerhaft ist und QIN SHI sich irgendwann wieder daran erinnern wird.

Gegenüber TANEDRAR, der sich inzwischen vereinigt hat und den sie als ihr Patenkind bezeichnen, erwähnen sie diesen Besuch allerdings nicht, um ihn nicht zu beunruhigen. Da TANEDRAR in der Folgezeit den Planeten als seinen Anker häufiger besucht, erlangt er einen Ruf als Welt, auf der man Heilung von so manchem Leiden erhalten kann und tatsächlich bemühen die Peaner sich in der Folgezeit auch, mit Hilfe ihrer Suggestivkräfte weiterhin Gutes für notleidende Besucher zu tun. TANEDRAR gründet das Reich der Harmonie und mit Sorge beobachten die Peaner, wie die Weiterentwicklung in den vier Galaxien zum Erliegen kommt. TANEDRAR selbst zieht sich schließlich aus allen Aktivitäten zurück und wird immer mehr nur noch zu einem Mythos, der sich höchstens in den Gefühlszuständen von Ankunft und Aufbruch noch bemerkbar macht.

So sehr die Peaner die erneute Ankunft QIN SHIs auch fürchten, sehen sie darin auch eine Chance. Ihr Plan sieht vor, sowohl QIN SHI als auch die drei derzeit auf Pean versteckten Teile von TANEDRAR zur Ausbildung von Avataren zu veranlassen, denen dann mit Hilfe der suggestiven Peaner deutlich gemacht werden kann, dass sie allesamt Opfer der Oraccameo geworden sind und sich aus deren verderblichem Plan endlich lösen müssen. Gelingt es den Peanern dann, QIN SHI von den negativen Anteilen der Oraccameo zu befreien, stünde einer Vereinigung zur Superintelligenz nichts mehr im Wege.

Nachdem Alaska mit seinen Begleitern wieder zusammengeführt wurde, eröffnet ihnen der Peaner, dass QIN SHIs Ankunft unmittelbar bevorsteht und sie keine Zeit mehr haben, den Planeten zu verlassen. Sie seien aber in der Andachtsgrotte, im Zentrum der Howalgoniumvorkommen für das Geisteswesen nicht wahrnehmbar und er empfiehlt, dass sie sich von Nemo Partijan mit seiner Affinität zu Hyperkristallen schnellstens dorthin führen lassen sollten. Rhodans Angebot, in der Auseinandersetzung helfen zu wollen, nimmt das Baumwesen an. Es sei vorstellbar, dass von ihnen Avatare gebildet würden, die dann in das Szenario der Auseinandersetzung zwischen den Geisteswesen eingeschleust werden könnten. Nemo führt die Gruppe in die Andachtsgrotte, wo er dann aber unter der Wirkung der ihn umgebenden Hyperkristalle zusammenbricht. Die anderen spüren die Wucht, mit der QIN SHI auf dem Planeten erscheint.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Kritikaster zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 14. März 2013 in die Datenbank eingepflegt

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