Perry Rhodan Heft Nr. 2681

Welt aus Hass

Das Ende einer langen Suche –
und das Ende einer einzigartigen Wesenheit

von Leo Lukas

tibi
Tibi: Dirk Schulz

Hauptpersonen:

Alaska Saedelaere – Der Maskenträger scheint endlich an sein Ziel zu gelangen.
Eroin Blitzer – Der Zwergandroide verspürt endlich Gefühle.
Samburi Yura – Die verschollene Enthonin tritt endlich leibhaftig in Erscheinung.
Elicon – Ein verlassener Planet findet endlich seine Identität.

Alaska Saedelaere und Eroin Blitzer schleusen die SCHRAUBE-B in das drei Kilometer durchmessende Weltenschiff ein und verlassen mit ihm den Planeten Nahroin in Richtung der Koordinaten, die ihnen von Sholoubwa zur Kontaktaufnahme mit Samburi Yura gegeben wurden. Alaska versucht, in der Medoabteilung herauszufinden, warum er den Eindruck hat, dass sein Zellaktivatorchip ihn nicht mehr so versorgt hat, wie er das seit Jahrtausenden gewohnt war. Ursache könnte eine ebenfalls lebensverlängernd wirkende Strahlung sein, der Alaska an Bord der LEUCHTKRAFT ausgesetzt war. Möglicherweise ist es hier zu Interferenzen gekommen. Die Medoabteilung sieht noch keine Gefährdung, warnt ihn aber vor weiteren Aufenthalten in der LEUCHTKRAFT. In der Zwischenzeit grübelt Eroin Blitzer, wie er Alaska begreiflich machen kann, dass das Weltenschiff auf Dauer vernichtet werden muss, da es von Sholoubwa teilweise mit gestohlener Kosmokratentechnik versehen wurde. Die Existenz solcher Technik außerhalb ihrer Einflusszone kann der Androide aufgrund seiner Loyalität gegenüber den Kosmokraten nicht zulassen.

Es zeigt sich, dass der Planet, auf dem sie Samburi Yura in Sholoubwas Übertragung gesehen haben, nahe bei Tolmar und der Bühne des kosmischen Schauspiels liegt. Auf der Oberfläche befinden sich die Ruinen von Fertigungsanlagen, die auf eine frühere Nutzung durch Sholoubwa hinweisen. Zwischenzeitlich scheinen aber auch heftige Kriege auf dieser Welt getobt zu haben. Alaska landet mit der SCHRAUBE-B, während Eroin ihm mit dem Weltenschiff Rückendeckung aus dem All gibt. Auf dem Planeten empfängt ihn ein Wesen, dass sich von ihm mehr Energie erbittet, da seine Datenspeicher sonst die Hinweise auf Samburi Yura nicht finden können. Tatsächlich handelt es sich bei diesem Wesen um Tafalla, den Schöpfer des Mahnenden Schauspiels vom See der Tränen, der erst jetzt in der Konfrontation mit Alaska wesentliche Erinnerungen zu seiner Identität und seiner Geschichte zurückgewinnt und erkennt, dass es sich bei Samburi Yura um eine weitere Todfeindin handelt. Umgehend setzt er in Alaskas Namen einen Hilferuf an Samburi ab, um sie ebenfalls auf seinen Planeten und damit in seine Gewalt zu locken.

Tatsächlich erscheint Samburi Yura mit Hilfe eines Zeitbrunnens und ist sofort einem parapsychischen Angriff Tafallas ausgesetzt. Sie versetzt Alaska und sich selbst in eine Pararealität, äußert ihren Ärger, dass Alaska sie wissentlich in eine Falle gelockt habe und dass sie zu diesem Zeitpunkt ohnehin noch nicht mit einem Zusammentreffen mit ihm gerechnet habe. Da er zudem eine Art Peilsender trage, mit dem Tafalla jederzeit seinen Aufenthalt feststellen könne, gebe es jetzt gar keine andere Möglichkeit, als sich dem Kampf mit dem Gegner zu stellen. In diesem gelingt es Alaska und Samburi durch eine Kombination ihrer Fähigkeiten tatsächlich, Tafallas Angriffe zu kontern. Schließlich benutzt Samburi Yura das Cappinfragment als Waffe und kerkert Tafalla darin ein. Alaskas Bitte, das nunmehr zu einem Leiden in alle Ewigkeit verdammte Wesen zu erlösen, wird von ihr zurückgewiesen. Sie bietet Alaska an, sie durch den Zeitbrunnen hindurch zu begleiten, aber Alaska erklärt seine Selbstverpflichtung, ihr zu folgen um ihr zu Hilfe zu kommen, für beendet. Nach ihrem Weggang hilft Alaska dem leidenden Tafalla, sich endgültig aufzulösen und erhält sein Cappinfragment zurück, das er als Teil seiner Identität akzeptiert.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Kritikaster zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 28. Mai 2013 in die Datenbank eingepflegt

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