Perry Rhodan Heft Nr. 267

Rückkehr in die Gegenwart

Sie besiegen den Diener der Zeitagenten -
und begegnen einem Meister der Insel

von Kurt Mahr

tibi
Tibi: Johnny Bruck

Hauptpersonen:

Tronar und Rakal Woolver - Die Wellensprinter finden den Weg in die Gegenwart.
Frasbur - Lemurischer Tamrat, Zeitagent der MdI.
Korpel - Frasburs Diener und Bewacher.
Admiral Hakhat - Kommandant der lemurischen Flotte im Kahalo-Sektor.
Regnal-Orton - Ein ''Meister der Insel''.
Reginald Bull - Perry Rhodans Freund und Stellvertreter attackiert die Zeitfalle.

Die CREST III hat sich in den Ortungsschatten der Doppelsonne Redpoint, 2.600 LJ zu Tanta/Orbon, zurückgezogen. In der Realzeit existiert dort eine Raumstation der USO, jetzt besitzt die Doppelsonne einen Planeten. Er wird sicherlich in den folgenden Jahrtausenden in eine der Sonnen stürzen.

Perry Rhodan hat eine mehrtägige Ruhepause verordnet, damit sich die Besatzung psychisch stabilisiert. Außerdem ist ein riskantes Unternehmen, geboren aus der Verzweiflung, vorbereitet worden.

Am 21. Mai starten zwei Moskito-Jets mit Major Don Redhorse und Oberst Melbar Kasom als Piloten. Sie sollen die Wellensprinter Tronar und Rakal Woolver auf Tanta-III/Kahalo absetzen. Die beiden Mutanten sollen nochmals versuchen, den Zeitagenten Frasbur zu entführen. Er soll ihnen die Rückkehr in die Gegenwart öffnen. Der erste Teil des Unternehmens, die Absetzung der beiden USO-Mutanten, gelingt und die Moskitos ziehen sich zur CREST zurück.

Frasbur und sein Diener Korpel, ein verwachsener Zwerg mit ausgeprägtem kriminalistischem Instinkt, er ist das Geschenk eines Meisters der Insel, ahnen nach dem kurzzeitigen Auftauchen der zwei kleinen Raumschiffe, das die Terraner einen erneuten Vorstoß wagen. Korpel bekommt den Auftrag, den oder die Terraner zu suchen und einzufangen. Tatsächlich gelingt es ihm, Tronar während einer Sitzung des lemurischen Stabes um Admiral Hakhat zu fangen. Er bringt ihn in die Geheimstation des Zeitagenten.

Rakal, der den Standort der Station von ihrem letzten Besuch her kennt, dringt auf normalem Wege darin ein. Damit hat Korpel überhaupt nicht gerechnet, sondern nur mit einem paranormalen Vorstoß. Bevor der Diener des Zeitagenten seinen Irrtum begreift, ist er tot.

Als Frasbur, der abwesend war und einer Aufgabe als Tamrat nachging, in sein Domizil zurückkehrt, will er sofort den Gefangenen verhören, von dem ihm Korpel über Funk berichtete. Doch zuvor meldet sich ein Meister über Funk und der Maghan geht natürlich vor.

Rakal hat seinen Bruder befreit und nun beobachten sie das Funkgespräch Frasburs. Sie ahnen, dass der Gesprächspartner des Zeitagenten, der das Symbol zweier goldfarbener, ineinander verschlungenen Galaxien auf schwarzem Grund auf seiner Brust trägt, ein Meister der Insel ist. Über die stehende Hyperfunkverbindung wechseln sie ihren Standort.

Nach dem Gespräch mit dem Meister entdeckt Frasbur den toten Korpel. Schnell stellt er fest, das sich niemand mehr in seiner Geheimstation aufhält und ahnt, wo die terranischen Mutanten jetzt sind. Doch er kann den Meister nicht mehr warnen, denn dessen Schiff ist schon durch den Sonnentransmitter verschwunden.

Regnal-Orton benutzt ein 30 Meter langes, torpedoförmiges Schiff. Es ist eine Spezialkonstruktion einiger Paddler, die lange schon nicht mehr leben. Er weilt seit einem Jahr als tefrodischer Gesandter in der Vergangenheit und in der ersten Galaxis. Unter den Lemurern fühlt Faktor VII sich am wohlsten, schließlich sind die Meister der Insel allesamt Lemurer.

Regnal-Orton ist von Faktor I zurückgerufen worden. Er, der große Unbekannte, ist wohl unzufrieden über die langsame Entwicklung. Was Faktor VII ärgert, auch die Faktoren V und VI weilen in der Vergangenheit, sind aber nicht zurückbeordert worden.

Nach dem Flug durch die Transmitterstrecke zur Insel, die ihm keinerlei Probleme bereitet, fliegt Regnal-Orton den einsamen Planeten mit der Zeitstation an. Unterwegs wird er der beiden Terraner gewahr, die er entwaffnen kann. Dann beginnt die Rückkehr in die Gegenwart – und völlig überraschend steht das Schiff von Faktor VII mitten in einer Raumschlacht. Der verblüffte Regnal-Orton wird von den Mutanten überrumpelt und entwaffnet, ist aber eher darüber verärgert, dass ihm die Situation in der Gegenwart nicht mitgeteilt wurde.

Die Woolvers stellen fest, dass im System der Sonne Big Blue 2.000 solare Schiffe gegen eine etwas größere Duploflotte kämpfen. Sie setzen einen Funkspruch ab und erklären dem verdutzten Staatsmarschall Reginald Bull, dass er auf gar keinen Fall die technischen Anlagen des Planeten zerstören dürfe. Der Staatsmarschall glaubt daraufhin die CREST irgendwo subplanetar auf Vario und beendet die Schlacht. Kurz darauf erscheint der Teleporter Tako Kakuta in dem kleinen Schiff und holt den MdI auf die GENERAL DERINGHOUSE, unter Oberst Rondo Masser, ein weiteres Ultraschlachtschiff der GALAXIS-Klasse. Danach sprinten die Woolvers zu Bull und die Flotte setzt sich nach KA-preiswert ab.

Unterwegs erfahren die Terraner an Bord von Bulls neuem Flaggschiff, was der CREST widerfahren ist. Dann wenden sich die Terraner ihrem Gefangenen zu, der wenig Interesse an einer Kommunikation zeigt. Es wird festgestellt, was schon erwartet wurde, das Regnal-Orton einen Zellaktivator trägt (seinen Namen haben die Woolvers herausgefunden, nicht die Bezeichnung Faktor VII). Es ist ein zylindrisches Gerät und etwas größer als jene Zellaktivatoren, die die Terraner von ES bekamen und in der Brust verankert. Aber ein medizinischer Eingriff genügt, ihn zu entfernen. Damit will Bull Druck auf den Meister ausüben, um ihn zum Reden zu bekommen. Erstmals zeigt Regnal-Orton eine Regung. Es ist pure Angst, dann zerfällt er zu Staub, zu lange schon trug er das lebensverlängernde Gerät. Auch der Zellaktivator löst sich auf und Bull ist frustriert. Das hatte er nicht gewollt, aber immerhin ist an diesem 23. Mai der erste wahre Gegner des Solaren Imperiums gestorben.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Rolf-Peter Harms zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 03. Dezember 2011 in die Datenbank eingepflegt

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