Perry Rhodan Heft Nr. 2646

Die Tage des Schattens

Die ersten Neuformatierten kehren zurück -
ein Phantom stört die Kreise der Auguren

von Leo Lukas

tibi
Tibi: Swen Papenbrock

Hauptpersonen:

Marrghiz - Der Sayporaner hat sich die Machtübernahme auf Terra einfacher vorgestellt.
Phaemonoe Eghoo - Die Reporterin versucht ihre Unabhängigkeit zu bewahren.
Fydor Riordan - Der amtierende TLD-Chef muss sich mit einem unerwarteten Gegner auseinandersetzen.
Toufec - Der frischeste Stammgast des Café Triest beginnt, eine Gefolgschaft um sich zu sammeln.

Marrghiz, dem Sayporaner, der die Herrschaft über Terra ausübt, erscheint seine Superintelligenz QIN SHI, von der es traditionell heißt, sie zeige sein Gesicht, wenn sie jemandem erscheine. Marrghiz muss feststellen, dass diese Aussage tatsächlich zutrifft, QIN SHI bildet ein großes Wandrelief mit seinem idealisierten Gesicht, um mit ihm zu kommunizieren. Er spürt vor allem die grenzenlose Souveränität der Superintelligenz, allerdings hat er auch beständig das Gefühl, dass QIN SHI abgelenkt ist und sich immer wieder neu konzentrieren muss. Er rätselt, ob dieser Eindruck vielleicht durch seine eigene Unsicherheit hervorgerufen wird. Auf seine Fragen erhält er keine konkreten Antworten. Seine Sorge, weil das Solsystem sich immer noch nicht stärker an die neue Umgebung angepasst habe, wird von QIN SHI zwar geteilt, gleichzeitig wird er aber auch beruhigt, ohne dass die Superintelligenz Gründe nennt.

In Terrania erscheint eine merkwürdige Gestalt, gekleidet in einen Kaftan, unterwegs in Bars und Kaffehäusern, wo sie sich als Toufec vorstellt, orakelhafte Sprüche von sich gibt, die politische Meinung der Bevölkerung erkundet und ihre Rechnungen mit viereinhalbtausend Jahre altem Weihrauchharz bezahlt, den sie zudem mitunter verschenkt – unter anderem auch an die Regierungssprecherin Phaemonoe Eghoo. Toufec ist fremd auf Terra, er staunt über viele technische Entwicklungen, ist sich aber auch bewusst, dass sein Dschinn Pazuzu ebenfalls eine technische Entwicklung ist.

Marrghiz versucht nach dem Kontakt mit QIN SHI herauszubekommen, wie lange es noch dauern wird, bis die Spenta ARCHETIMs Korpus aus der Sonne gelöst haben. Zu dem Zweck nimmt er Kontakt zu einem Explikator an Bord eines der Nagelschiffe auf, einem uralten psibegabten Sayporaner, der schon so lange bei den Spenta lebt, dass er sich dieser Mosaikintelligenz fast zugehörig fühlt. Marrghiz macht ihm Vorhaltungen, da die Zeitabläufe in der Anomalie sich beschleunigen und die Gefahr besteht, dass sie zerrissen wird. Es sei dringend nötig, die tote SI in die Matrix einzupassen, zumal drei andere Leichen von Superintelligenzen ebenfalls noch nicht geborgen und eingepasst sind. Marrghiz stellt die Frage, wie lange QIN SHI wohl noch mit der Zündung warten werde, erhält aber auf keine seiner Fragen eine Antwort, da der Kontakt zum Explikator abgebrochen wird.

TLD-Chef Riordan bekommt den Auftrag herauszufinden, warum Transit-Parkette zum wiederholten Male aktiviert wurden und was es mit dem Schatten auf sich hat, der inzwischen dazu übergegangen ist, die Machthaber nicht mehr zu bekämpfen sondern öffentlich zu demütigen und lächerlich zu machen.

Die Fagesy verlieren inzwischen die Geduld, suchen mit Gewalt nach ALLDAR und töten und verletzen dabei Unbeteiligte. Diese Unternehmen schaden der intriganten Strategie von Marrghiz ganz erheblich, er versucht verlorenes Terrain wieder gut zu machen, indem er die Ankunft der ersten einunddreißig formatierten Jugendlichen auf Terra zu einem großen, positiv inszenierten Medienereignis werden lässt. Am 15. November ist es so weit, die Jugendlichen erscheinen mit Hilfe eines Transit-Parketts, die Wiedersehensfreude der Verwandten ist allerdings nur kurz, denn Anicee als Sprecherin macht gleich klar, dass sie sich als Sayterranerin versteht, die Angekommenen den Umbrischen Rat bilden, der in drei Tagen zur ersten Sitzung zusammentreten wird und sie ihre Zukunft im Neuroversum sehen.

Stunden später, als die Gäste des Ereignisses mit Ausnahme vieler Reporter sich längst entfernt haben, nähern sich Züge von Hunderten Jugendlichen, angeführt von Phenube spielenden Sayporanern dem Transit-Parkett, offensichtlich um zur Neuformatierung abzureisen. Als der Paratronschirm um das Parkett abgeschaltet wird, stürzen sich von allen Seiten Chimären mit dem Aussehen riesenhafter Kamele darauf und vernichten das Transitparkett trotz der robotischen Abwehr durch TARAS, um anschließend spurlos zu verschwinden. An ihrer Stelle entsteht ein Schatten, der sich schließlich als Toufec entpuppt.

Dieser gibt Phemonoe Egboo ein kurzes Interview in dem er sich als Vorboten bezeichnet ohne näher zu erläutern, wessen Vorbote er ist. Er fordert die Menschen auf, sich auf ihre Seite zu stellen, so wie sie an der Seite der Menschen stünden. Denn die Auguren und Fagesy würden nicht dauerhaft über das Solsystem herrschen, der Kampf habe eben erst begonnen.

Vor den heranrasenden Robotern, TLD-Truppen und Fagesy flieht Toufec sodann auf einem fliegenden Teppich und ist in kürzester Zeit verschwunden.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Kritikaster zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 23. Mai 2012 in die Datenbank eingepflegt

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