Perry Rhodan Heft Nr. 2639

Die grüne Sonne

Flug ins Nirgendwo -
Perry Rhodan erreicht die Flotte der Geisterschiffe

von Hubert Haensel

tibi
Tibi: Dirk Schulz

Hauptpersonen:

Mondra Diamond - Perry Rhodans Gefährtin betrachtet Ramoz als Verbündeten.
Perry Rhodan - Der Unsterbliche schenkt Ennerhahl vorläufig sein Vertrauen.
Gucky - Der Mausbiber schätzt den katzenhaften Ramoz nicht besonders.
Ennerhahl - Der Geheimnisvolle stellt sich in den Dienst einer gemeinsamen Sache.
Ramoz - Mondras einstiges Haustier sieht sich noch immer am liebsten an ihrer Seite.

Die PARTOGA ist ein Frachtraumschiff der Xylthen. Die Laderäume sind voll mit wertvollen Kristallen, die aber auch in ihrem Rohzustand den Flug durch Chanda zu einem Risiko machen. Es kommt zu einer unkontrollierten Kursabweichung, das Schiff verlässt den Linearraum. Eine Explosion im Laderaum bricht die Außenhülle auf. Der Xylthe Jeketi bemerkt beim Verlassen der Zentrale seltsame Phänomene, er existiert plötzlich zweimal. Die Besatzung fällt in Ohnmacht, die Instrumente zeigen Unmögliches an, auch die Zeitmesser geben die Dauer der Ohnmacht statt mit einem Tag plötzlich mit 500 Perioden an. Im Frachtraum sind die Schäden eher gering, aber dort begegnet Jeketi einer humanoiden Gestalt in einem blauen Raumanzug. Sie können sich nicht verständigen, in Panik schießt Jeketi auf den Fremden, der getroffen von Nadelgeschossen zusammenbricht. Jeketi beobachtet wie der Fremde stirbt. Ein Rundruf des Kommandanten beordert ihn in die Zentrale zurück. Ungläubig reagiert er auf den Vorwurf, fünf Tage im Lagerraum verbracht zu haben. Ihrem Schiff droht der Untergang, sie hängen zwischen einem schwarzen Loch und einem Viibad-Riff fest. Da für ihn feststeht, dass der Fremde im Lagerraum von außen kam, erhofft er sich dort Hilfe und eilt zurück . Durch den Energieschirm, der das Leck der Explosion abdichtet, entdeckt er ganz nah ein kleines, würfelförmiges Schiff. Der Fremde ist verschwunden, taucht aber plötzlich unverwundet wieder neu im Lagerraum auf. Wieder kommt es zu einem Kampf, wieder tötet er den Fremden, doch auch der Leichnam verschwindet wieder.

Auf der CHISHOLM wird Ramoz immer mehr zum Problemfall. Lichte Momente wechseln sich pausenlos mit geistiger Verwirrung und unverständlichen Aussagen ab. Messungen ergeben, dass der Dorn aus seinem Auge unbekannte technische Komponenten enthält, die zur Reizüberflutung des Gehirns beitragen. Gepulste Hyperstrukturen, die Ähnlichkeiten zum Paraflimmern zeigen, werden angemessen. Rhodan beruft eine Lagebesprechung mit den führenden Kräften ein. Alle gewonnenen Erkenntnisse werden zusammengefasst, Vorgehensweisen diskutiert und Strategien entworfen.

Ennerhahl übergibt Rhodan einen Datenkristall, auf dem Systeme gespeichert sind, die eventuell als fester Stützpunkt in Frage kommen. Drei Kreuzer werden zur Erkundung losgeschickt. Ramoz beginnt von einer grünen Sonne zu reden. Messergebnisse zeigen, dass er wieder im Fokus fünfdimensionaler Hyperstrukturen steht. Die Ortung beginnt mit der Suche nach Sonnen in diesem Wellenbereich. Eine Analyse der Ortungsdaten ergibt, dass der Dorn aus dem Auge von Ramoz sowohl sendet als auch empfängt. Nemo Partijan entdeckt ähnliche Strukturen mehrere tausend Lichtjahre entfernt. Ennerhahl bietet an, die Messungen mit den Mitteln seiner Lichtzelle zu konkretisieren. Eine dieser Ortungen ist auch identisch mit dem Standort einer Sonne, die das gesuchte Wellenspektrum aufweist. Die MIKRU-JON und Ennerhahl mit Lichtzelle brechen auf, die SICHOU-1 und die KADURA folgen langsamer. An Bord der MIKRU-JON befinden sich auch Mondra , Ramoz , Nemo , der Ara Rynol Cog-Láar und Navigator Quistus . Während des Fluges beobachtet Rhodan, dass Mikru auffallendes Interesse an Quistus zeigt. Auch das vertraute Verhalten zwischen Mondra und Ramoz beginnt, ihn zu stören.

Mikru empfängt einen Notruf . Als Quelle wird ein uralter Frachtraumer der Xylthen entdeckt. Das Schiff taumelt hilflos zwischen einem Schwarzen Loch und einem Viibad-Riff. Mikru ortet Bruchzonen im Raum-Zeit-Gefüge, Messwerte werden instabil. In der Ortung zeigt sich das Bugsegment der MIKRU-JON , die gerade am Frachter andockt. Vermutlich entstand hier eine Pararealität. Sie ziehen sich zurück, befördern den Frachter aber mit Traktorstrahlen aus der Gefahrenzone. Jeketi wartet im Frachtraum auf ein erneutes Auftauchen des Fremden als er die Mitteilung des Kommandanten hört, ihr Schiff bewege sich und komme frei.

MIKRU-JON erreicht die grüne Sonne, die Ortung zeigt allerdings nur leeren Raum. Quistus ortet allerdings mit seinen Parasinnen eine Struktur, telekinetisch verändert er die Ortungsanzeigen und diese zeigen hauchdünne Linien eines Gebildes, das fast fünf Lichtminuten groß ist . Rhodan übernimmt seine Aufgabe als Pilot und sie dringen nach Anweisungen von Quistus in das Gespinst ein, Ennerhahl überwacht den Versuch und sammelt Daten. Das erste Eindringen scheitert, Fäden des Gespinstes materialisieren immer wieder in ihrer Flugrichtung, Rhodan verliert die Kontrolle. Ennerhahl hat eine Veränderung des psionischen Netzes geortet, eine Raumzeitnische, die ein perfektes Versteck darstellt. Mikru schafft es, Quistus als zweiten Piloten in den Verbund zu nehmen. In Zusammenarbeit der beiden Piloten wird ein zweiter Versuch gestartet, der beide bis an den Rand ihrer Kräfte belastet, aber sie erreichen den fremden Raum.

MIKRU-JON treibt in einer gewaltigen Wolke aus Kristallstaub und Kristallbrocken. Inmitten dieser Kristallschwaden können sie Tausende von Raumschiffen orten. Ramoz eröffnet ihnen plötzlich, dies sei seine Flotte. Sie fliegen nach seinen Anweisungen einen der Raumer an. Dort öffnet sich eine Schleuse,

Rhodan und Ramoz betreten das fremde Schiff. Eine mentale Stimme begrüßt sie. Als Rhodan antwortet, wird er als Kretin bezeichnet, mit solchen unterhalte man sich nicht. „Du bist Ramoz“ hört er wieder die Stimme. „Erkläre dich und wir stehen zu deiner Verfügung.“

Metadaten

Dieser Roman wurde von Rainer Heger zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 15. März 2012 in die Datenbank eingepflegt

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