Perry Rhodan Heft Nr. 2635

Jagd auf Gadomenäa

Der Verzweifelte der Vae-Bazant-Wüste -
unterwegs mit der fliegenden Landschaft

von Hans Kneifel

tibi
Tibi: Swen Papenbrock

Hauptpersonen:

Chourtaird - Ein Ziehvater weist seinem »Sohn« den Weg.
Shamsur Routh - Ein Vater und Journalist folgt der Fährte seiner Tochter.
1113 Taomae - Eine Spiegelin auf einer fliegenden Insel.
Pahklad - Der Cocculare hasst die Vae-Vaj.

Von seinem sayporanischen Ziehvater Chourtaird wird Shamsur Routh darüber informiert, dass die Neuformatierung seiner Tochter Anicee abgeschlossen ist und sie sich nun in Anboleis der Hauptstadt des Planeten befindet. Diese befindet sich auf einem anderen Kontinent und ist für Routh nur mit einer Onuudoy, einer fliegenden Landschaft, zu erreichen. Dies geht aber auch nur mit einer bestimmten Onuudoy, die Vae-Bazent - das Land aus Sand und Wind, genannt wird. Der Flug gilt als gefährlich, aber im Innern gibt es ein Regularium zum Steuern der Vae-Bazent. Chourtaird rüstet Routh mit einem Schutzanzug gegen Hitze und Kälte aus, mit Wasser und Nahrung und einem Reizfluter, einer Waffe die winzige Nadeln verschießt, die falsche Wahrnehmungen und Schmerzen erzeugen. Junker Cülibath begleitet Routh zu einem See. Dort nimmt Vae-Bazent gerade Wasser in ihre Kavernen auf, Roth gelingt der Einstieg.

Eiskalte Winde erwarten ihn, aber in der Ferne erkennt Routh eine Schutzkuppel. Puc sendet Spionsonden aus und er findet Einlass in eine Wüstengegend bei der Puc als niedrigste Temperatur 40 Grad misst. Eine Kunstsonne sorgt hier für Licht und Wärme, Puc errechnet die Größe der Landschaft mit 5625 Quadratkilometern. Routh beginnt einen langen schwierigen Weg, um das Regularium zu erreichen. Immer wieder wird er von Erinnerungen an seine Vergangenheit heimgesucht. Unterwegs trifft er auf Coccularen, eine Art Riesenkrebse mit Wagen, die von Riesenwürmern gezogen werden. Er beobachtet drei Coccularen, die einen vierten mit Knüppeln und Steinen verfolgen. Er greift mit seinem Reizfluter ein, der Gerettete entpuppt sich als Gestaltwandlerin aus dem Volk der Vae-Vaj, mit Namen Spiegelin 1113 Taomae. Ihre „Grundgestalt“ ähnelt einer Libelle. Sie begleitet Routh fortan aus Dankbarkeit für ihre Rettung. Routh entdeckt eine Verletzung an seinem Arm, in der Folge kommt es immer wieder zu Funktionsstörungen bei Puc, deren Ursache dieser mit technischen und organischen Problemen angibt.

Im Verlauf der Wanderung beginnt Taomae immer mehr eine humanoide Gestalt anzunehmen, die Rouths letzter Frau ähnlich sieht. Die Coccularen verfolgen die Beiden, sie geraten in Gefangenschaft und werden in einem Bewahrtrichter eingesperrt. Hier kommt es auch erstmals zu sexuellen Kontakten zwischen Routh und Taomae, die inzwischen vollständig humanoide Gestalt angenommen hat. Sie können eine Unaufmerksamkeit der Coccularen zur Flucht nutzen, nehmen dabei den Coccularen Pahklad als Geisel und zwingen ihn, als Führer ihres Fluchtkarrens zu dienen. Dieser bringt sie zur Oase, einer verbotenen Zone, dort soll sich das Regularium befinden.

Taomae und Routh dringen zu Fuß in die Oase ein. Bei Taomae beginnt eine Rückverwandlung in ihre Ursprungsgestalt. Auslöser sind Erinnerungen an Vergangenes, vermutlich stammt die Anlage von ihrem Volk. Zahlreiche Fallen behindern ihren Weg, aber gemeinsam erreichen sie das Regularium, eine umgedrehte Pyramide von 200 m Seitenlänge, die in den Boden reicht. Puc gelingt es, Teile der Anlage zu entschlüsseln, vieles aktiviert sich. Taomae wird von der Anlage genetisch akzeptiert und kann den Kurs festlegen. Taomae wird immer schwächer, sie beginnt Routh von der Geschichte ihres Volkes zu erzählen. Die Vae waren ein mächtiges Volk, sehr friedfertig und sie steuerten die Entwicklung in ihrer Galaxis. Als sie angegriffen wurden, bekamen sie Hilfe von den Sayporanern. Doch dann verschwanden plötzlich Jugendliche in großer Zahl. Auch ihre Vorfahren gehörten zu diesen Jugendlichen. Viele erwiesen sich aber für einen bestimmten Prozess als ungeeignet und wurden auf Onuudoy ausgesetzt. Taomae erinnert sich auch, dass die Sayporaner es auf bestimmte Organe abgesehen haben, die sie aus irgendeinem Grund brauchen. Routh erinnert sich dabei an den Torso eines Menschen in Hamburg. Routh kommt der Verdacht, dass es hier um Biosubstanz geht, möglicherweise um den Sayporanern eine längere Lebensspanne zu geben. Taomae wird immer schwächer und stirbt.

Die fliegende Landschaft erreicht Anboleis, Routh geht „von Bord“. Durch einen Park erreicht er die Stadt. Dann begreift er, warum Anboleis die Stadt ohne Geheimnisse genannt wird: alle Gebäude sind gläsern, nichts bleibt verborgen. Routh geht langsam weiter und spürt nur eines: Furcht.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Rainer Heger zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 26. Februar 2012 in die Datenbank eingepflegt

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