Perry Rhodan Heft Nr. 2629

Die Weltengeißel

Panik im Cronal-System -
37 Stunden bis zum Ende

von Christian Montillon

tibi
Tibi: Alfred Kelsner

Hauptpersonen:

Perry Rhodan - Der Terraner sieht die Weltengeißel.
Regius - Der Iothone weiß mit einem Blender umzugehen.
Tion Yulder - Der Dosanthi versucht weiterzuleben, um dem Verzweifelten Widerstand zu dienen.
Szimon Corosh’tha - Ein Cruny lebt und leidet im Kollektiv.
Kaowen - Der Protektor leitet den Einsatz der Weltengeißel.

Das Volk der Cruny ist das nächste Ziel der Weltengeißel. Die Cruny sind Insektoide, die in einer besonderen Form der Schwarmintelligenz leben, wobei auch jeder für sich lebens- und denkfähig ist. Am Beispiel von Szimon Corosh`tha, einem jungen Cruny mit Hang zum Außenseitertum, erhält der Leser Einblick in den Alltag eines liebenswerten Volkes, das sich in Alterskollektive aufteilt und doch ein Ganzes bildet. Nur in dieser Nacht wird die Idylle gestört: ein Mord ist geschehen.

Die CHANDORY, ein Raumschiff des Verzweifelten Widerstands ist auf dem Weg in das Crunal-System, der Heimat der Cruny. An Bord sind auch der Iothone Regius und Perry Rhodan. Rhodan erfährt, dass die Weltengeißel genau 37 Stunden Zeit hat, Mentalenergie zu sammeln, dann wird QIN SHI die Verbindung wieder kappen, denn gerade beim Aufwachen darf QIN SHI nicht zu lange von seinem Anker getrennt sein. Wissenschaftler des Widerstands haben Bojen entwickelt, die der Weltengeißel die Ortung von Mentalimpulsen erschweren oder unmöglich machen, allerdings sind diese noch im Versuchsstadium. Beim Einflug in das System werden sie von einem Pulk Zapfenraumer erwartet, es bleibt nur die Flucht. Rhodan erkennt intuitiv einen Fehler in der Planung des Gegners, dies ermöglicht der CHANDORY das Entkommen, allerdings wird das Schiff erheblich beschädigt.

Der Mörder zeigt keine Reue. Es ist einer der Alten, diese bilden im Volk der Cruny stete Mahner vor einer mehrere tausend Jahre zurückliegenden Gefahr, die wiederkommen wird. Die jungen Cruny wollen hiervon nichts wissen. Der Alte behauptet, die Vorboten der Gefahr sind da, nur deshalb habe er den Mord begangen - um das Volk aufzurütteln. Es kommt zu Tumulten und eine unerklärliche Panik ergreift alle.

Der Dosanthi Tion Yulder setzt an Bord der RADONJU seine Fähigkeiten gegen einen Xylthen ein, um eine Entdeckung seiner geheimen Tätigkeiten zu verhindern. Es gelingt ihm. Kaowen hat wieder das Kommando an Bord. Unter seinem Befehl wird das Crunal-System abgeriegelt, tausende Dosanthi und Kampfroboter werden auf den Planeten geschickt. Sie sollen Panik erzeugen, um die Arbeit der Weltengeißel zu erleichtern. Auch Yulder ist Mitglied der Landungstruppen. Beim Abflug bemerkt er in der Ortung ein halbtransparentes, düsterrotes Monstrum in Mondgröße, das sich hinter der Sonne hervorschiebt.

Der Anzug der Universen nimmt Kontakt zu Rhodan auf. Er hat die Daten gespeichert, die angeben, wie Ennerhahl den Ortungsschutz von MIRKU-JON verbessert hat. Rhodan übergibt diese Daten an Wissenschaftler des Widerstandes. Es gelingt die Bojen und unbemannte Beiboote umzurüsten. Diese fliegen unbemerkt in das System zurück und die Bojen verteilen sich über dem Planeten.

Yulder trifft auf dem Planeten auf Szimon. Als er Kontakt aufnehmen will, flüchtet dieser aber voller Entsetzen. Szimon ist allein in dem Chaos, die Cruny bekämpfen sich gegenseitig oder sind in Panik. Die Truppen der Dosanthi leisten ganze Arbeit. In seiner Begleitung befindet sich nur seine K´culy-Katze, ein Haustier bei dem er manchmal das Gefühl hat, sie sei mehr als nur ein Tier.

Auch der CHANDORY gelingt der unbemerkte Einflug in das System. Als rotleuchtender Feuerball erscheint die Weltengeißel und nimmt Aufstellung über dem Planeten. Der Controller von Rhodan meldet sich. Er zeigt an, dass etwas in der Nähe ist, das wohl mit dem Polyport-Netz im weitesten Sinne zu tun haben muss, aber er gibt keine genauen Angaben. Kaowen gibt Alarm. Die Arbeit der Weltengeißel ist gestört, die Bojen arbeiten wie gewünscht. Kaowen ordnet eine Suchaktion nach unbekannten Objekten an. Nach und nach werden immer mehr Bojen gefunden und zerstört, einige fallen auch von selbst aus, bis die kritische Grenze erreicht ist und die Weltengeißel ihre Arbeit aufnehmen kann.

Auf dem Planeten sterben Millionen. Aber viele werden auch überleben, denn statt 37 Stunden konnte die Weltengeißel nur 5 Stunden ihr Vernichtungswerk betreiben. Ihr neues Ziel ist das Pytico-System, nur 838 Lichtjahre entfernt - denn QIN SHI muss zwar jetzt erst wieder einige Tage lang ruhen, ist aber nicht satt.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Rainer Heger zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 15. Januar 2012 in die Datenbank eingepflegt

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