Perry Rhodan Heft Nr. 2617

Der dunkelste aller Tage

Gefangene eines sterbenden Sterns -
der Fimbul-Winter im Solsystem

von Hubert Haensel

tibi
Tibi: Swen Papenbrock

Hauptpersonen:

Reginald Bull - Der Terranische Resident wartet im Innern der Sonne auf den Tod des Sterns.
Shanda Sarmotte - Die Mutantin setzt ihre einzigartige Gabe ein.
Homer G. Adams - Der uralte Finanzexperte plant für den Fall der Fälle.
Korbinian Boko - Das ehemalige Funkenkind schafft einen inverten Raum.
Prak-Parlong - Der Ara-Mediker kämpft um jedes Leben an Bord der AMATERASU.

In der Solaren Residenz herrscht Ratlosigkeit und Uneinigkeit über das weitere Vorgehen. Verteidigungsministerin Ollaron will sich mit allen Mitteln zur Wehr setzen, Homer G. Adams rät zum Abwarten.

In der Raumstation AMATERASU ist man ebenfalls ratlos. Der umgebende Raum ist ortungstechnisch tot. Shanda Sarmotte ist bewusstlos. Zur Erkundung wird ein unbemanntes Beiboot ausgeschleust, der Versuch endet mit der Vernichtung desselben an einer ca. 9 km entfernten Grenze.

Die Direktorin des Whistler-Museums, Toja Zanabazar, erhält eine handgeschriebene Einladung. Toja ist eine der führenden Robotikerinnen Terras und wurde aus beruflicher Eifersucht von einem Mitglied des Whistler-Clans ins Museum abgeschoben. Heimlich betreibt sie jedoch weiter Forschung. Die Einladung führt sie ins westliche Europa ins englische Kent. Mit sich führt sie die von ihr entwickelten Roboter OTHER und WISE, die eine Weiterentwicklung der Vario-Roboter sind und die Form von Eiszapfen haben. Sie trifft auf Homer G. Adams, der ihr eröffnet, dass die Society of Absent Friends aktiv wird. Er übergibt ihr zwei verschlossene Briefumschläge und erteilt ihr den Auftrag, auf dem Handelsraumhafen Point Surfat das Raumschiff LADY LAVERNA aufzusuchen. Besonderes Interesse zeigt Adams an den beiden Robotern.

Shanda erwacht an Bord der AMATERASU aus ihrer Bewusstlosigkeit. Ihr gelingt es den Koch Boko als Quelle der Hyperraumblase zu identifizieren. Als dieser zur Rede gestellt werden soll, finden sie ihn nur als immaterielle Projektion in seiner Kabine. Shanda behauptet, eine Kontaktaufnahme mit Boko sei nur ausserhalb der Station möglich, zusammen mit Bull verlässt sie die Station. Dort versagt in ihrer Wahrnehmung die Technik der Seruns, dann finden sie sich in einer unwirklichen Umgebung wieder, einer Art Strichlandschaft in der Bäume und anderes aus dem Nichts wachsen, ihre Seruns verschwinden ganz, sie tragen nur noch ihre Bordkleidung. Weitere Strichhäuser tauchen auf, nur ein brennendes Haus wirkt real. Sie dringen in das Haus ein, spüren die Flammen und entdecken Boko unter dem Küchentisch. Shanda gelingt es, Kontakt zu Boko aufzunehmen, sie durchbricht seinen inneren aus der Kindheit herrührenden Konflikt und versucht, ihn zum Aufheben der Hyperraumnische zu bewegen.

An Bord der LADY LAVERNA, einer Springerwalze, trifft Toja auf den Plophoser Flint Surtland, Kommandant des Schiffes. Sie übergibt ihm eine Visitenkarte von Earl Grey (Adams) auf der ein Ziel genannt ist In der westlichen Antarktis lebt ein Einsiedler namens Vergil Rifeshyd für den einer der beiden Briefe ist. Sie öffnen dort ein großes technisches Lager und nehmen den Inhalt an Bord. Anschliessend nehmen sie Kurs auf Jupiter. Dort wird an einer gigantischen Baustelle der zerstörte Mond Ganymed neu erschaffen. Sie nehmen Kontakt zu Enoch Godolphin auf, dem Empfänger des zweiten Briefes. Godolphin ist Senator des Syndikats zur Konstruktion planetarer Habitate. Sie landen auf einem Asteroiden innerhalb der Matrix und mit den Maschinen aus der Antarktis wird in einem Hohlraum ein Kastell gebaut, eine Kontroll- und Überwachungsstation. Innerhalb von 12 Tagen wird die Arbeit beendet und die beiden Roboter OTHER und WISE verschmelzen zur Hochleistungspositronik OTHERWISE.

Zwei Wochen sind auf der AMATERASU vergangen. Dann wird Boko plötzlich wieder stofflich, die Station befindet sich wieder in der Sonnenkorona und Bull und Shanda gelingt es im letzten Moment, wieder in die Schleuse zu kommen. Allerdings ist die Station in der Korona eingeschlossen, da inzwischen um die Sonne eine Fimbul-Kruste entstanden ist, eine hauchdünne zweidimensionale Schicht. Die dritte Dimension ist dort geschmolzen und damit auch die Zeit. Der Sonnenkern ist dabei, sich auf das Hundertfache seines normalen Durchmessers aufzublähen. Boko liegt im Sterben, die Anstrengung war zu viel für ihn. Das Ende der Station steht bevor, Shanda und Bull sehen einen letzten Ausweg. Shanda nimmt Kontakt mit Boko auf und mit letzter Kraft erschafft dieser noch einmal eine Hyperraumblase in deren Innerem die Station die Kruste durchstoßen kann. Boko stirbt und die Überlebenden sehen zum ersten Mal wieder die Sonne von außen: eine auf 35 Millionen Kilometer aufgeblähte schwarze Kugel.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Rainer Heger zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 18. Oktober 2011 in die Datenbank eingepflegt

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