Perry Rhodan Heft Nr. 2556

Im Innern des Wunders

Ein Pilot für MIKRU-JON -
und Mondra Diamond erinnert sich

von Christian Montillon

tibi
Tibi: Dirk Schulz

Hauptpersonen:

Clun’stal Jemand - Das Hyperkristallwesen begleitet den unsterblichen Terraner, den es als seinen Chronisten betrachtet.
Mikru - Der Avatar eines Schiffes sieht eine Option.
Mondra Diamond - Perry Rhodans Gefährtin (be)sucht einen alten Bekannten.
Perry Rhodan - Der Terraner erfährt, wie sich die Möglichkeiten von MIKRU-JON ausweiten ließen.
Ramoz - Das Tierwesen erweist sich als Spurenfinder.

Nachdem MIKRU-JON von Frerino gestartet ist, messen die Bordsensoren eine Sonneneruption an, die eine Interaktion mit der Psi-Materie eingeht, so dass diese daraufhin deflagriert. Diese Psi-Eruptionen scheinen die Hülle der Dyson-Sphäre flackern zu lassen - zumindest deutet Mikru die Ortungsergebnisse so. Um weitere Erkenntnisse über die Dyson-Sphäre zu erlangen, will Perry Rhodan die beiden 150 Kilometer durchmessenden Gebilde anfliegen, die den Handelsstern in einem Abstand von 300.000 Kilometern umkreisen. Doch als MIKRU-JON Kurs auf diese Gebilde nimmt, erscheint ein netzartiger Schemen, der das Raumschiff gezielt verfolgt. Mikru will dieses Netz in der Nähe einer Psi-Eruption abhängen, doch der Versuch scheitert. Das Netz holt MIKRU-JON spielend leicht ein, stülpt sich über das Stufenraumschiff und transitiert es rund 150 Millionen Kilometer weit in eine Zone, wo keine Psi-Eruptionen herrschen. Nach der Transition ist das Netz spurlos verschwunden. Mikru ist sich sicher, dass sie besser und zielgerichteter handeln könnte, wenn sie endlich einen echten Piloten hätte - und dieser soll niemand anderes als Perry Rhodan sein. Der Pilot würde eine Symbiose mit dem Schiff eingehen, und seine Sinne und die des Schiffs würden dadurch geschärft. Doch bevor Perry Rhodan ihr eine Antwort geben kann, wird ein Jetstrahl geortet, der von der Sonnentarnung des Handelssterns bis zum Rand der Dyson-Sphäre reicht. Kurz darauf erlischt der Jetstrahl wieder. Die brodelnden Wolken der 150 Kilometer durchmessenden Gebilde scheinen ausgedünnt zu sein und Mikrus Messungen ergeben, dass eine große Menge Psi-Materie aus den Wolken verschwunden ist.

Perry Rhodan ist sich sicher: Er will das Angebot von Mikru annehmen, da er ihr vorbehaltlos vertraut. Er bittet Clun'stal Jemand und Lloyd/Tschubai, wachsam zu bleiben, während er Mikru zu einer Kammer folgt, in der der Terraner einen gläsernen Tank vorfindet. Mikru bestätigt, dass Perry schon einmal während seines Heilungsprozesses in diesem Tank gelegen hat. Über diesen Tank hat Mikru schon damals die Eignung Perry Rhodans zum Piloten überprüft. Der Terraner steigt in den Tank. Die Essenz der vorangegangenen Piloten, aus denen Mikru besteht, dringt vorsichtig in Perrys Geist ein. Mikro weist beiläufig auf gewisse Risiken hin, was Perrys inneren Widerstand weckt. Er erkennt, dass er seinen freien Willen aufgeben muss, wenn er die Verbindung mit MIKRU-JON eingeht. Mikrus Gedanken in seinem Geist werden fordernder und gieriger, und bevor die geistige Verbindung Bestand erhält, drängt Perry Rhodan Mikru mit aller Macht zurück. Den Preis der Selbstaufgabe ist Perry Rhodan nicht bereit zu zahlen. Er versucht den Tank zu verlassen, doch Mikru hat diesen fest verschlossen, so dass Perry gefangen ist. Und erneut drängen die diesmal dunkler gefärbten Gedanken des Schiffes in seinen Geist ein. Hat Mikru den Terraner wissentlich getäuscht? Mit einem mentalen Schlag wischt Mikru Perrys Widerstand beiseite und Perrys Geist scheint zu zersplittern ...

Im Inneren des Handelssterns versucht man derweil Wege zu finden, um die JULES VERNE zu befreien, die in einem Energiefeld gefangen ist, das in einem der Stachelaufbauten des Handelssterns erzeugt wird. Mondra Diamond beauftragt den Halbspur-Changeur Akika Urismaki mit der Lahmlegung des Energiefeldes und schickt ihn mit einem Einsatzteam in den betroffenen Stachelaufbau. Sie selber folgt ihrem Instinkt und bittet den Schattenmaahk Pral, ihr zu folgen. Die ehemalige TLD-Agentin hat das unwiderstehliche Gefühl, dass ihr Ramoz weiterhelfen kann, der sich seltsam benimmt, seitdem sie den Handelsstern betreten haben. Ramoz führt sie und den Schattenmaahk in die große Halle mit den Anthurianer-Fossilien zurück. Er läuft zielstrebig auf ein bestimmtes Fossil zu, in welchem auch tatsächlich plötzlich ein energetischer Ausschlag im UHF-Bereich angemessen wird und zwar im Brustbereich des Fossils. Es stellt sich heraus, dass es sich dabei um eine Schneekugel handelt - identisch mit denjenigen, die man bereits im Stardust-System gefunden hat. Mondra bittet Pral, die Schneekugel mit seinen besonderen Fähigkeiten zu untersuchen. Der Schattenmaahk löst seinen Geist vom Körper und bald darauf wird die Schneekugel kurzzeitig sichtbar. Mondra erhält so etwas wie einen elektrischen Schlag und es wird dunkel um sie. Als sie erwacht, kann ihr Pral nur mitteilen, dass er mit seinen Gaben die Schneekugel nicht fassen konnte.

In Mondras Träumen tauchen immer wieder Erinnerungen an Kintradim Cruz und Torr Samaho auf, die in ihrem Geist zu ihr sprechen. Doch auch eine weitere, noch unbekannte Stimme spricht zu ihr. Von dieser erfährt sie, dass in ihrem Gedächtnis eine Lücke von 45 Tagen herrscht, während sie auf Wanderer auf die Rückkehr Rhodans gewartet hat. Im Handelsstern folgt Mondra weiterhin Ramoz, der sie diesmal in die Maschinenstadt führt. Das Tier führt sie mehrere Male an einer leuchtenden Kuppel, einem Bunker und einem Turm vorbei, bis Mondra erkennt, dass diese drei Gebäude exakt wie auf WANDERER platziert sind. In einer erneuten Dunkelphase spricht die unbekannte Stimme wieder zu ihr und Mondra erkennt, dass es sich um Homunk handelt. Homunk begrüßt sie auf WANDERER - ein WANDERER aus ihrer Erinnerung, wie er extra betont. Langsam kehren ihre Erinnerungen zurück. Auf WANDERER hatte sie erfolglos nach ihrem Sohn Delorian gesucht. Homunk teilt ihr lediglich mit, dass Delorian als Chronist von ES zur Zeit unabkömmlich sei und sich auch nicht auf WANDERER aufhalten würde. Er rät Mondra, bevor er wieder verschwindet, von ihrer bisherigen Suche abzulassen und "richtig" zu suchen, denn nur damit könne sie Perry Rhodan wirklich helfen. Nach ergebnislosem Umherlaufen kommt sie zu der leuchtenden Archiv-Kuppel zurück, deren Portal jetzt zum ersten Mal für sie offen steht. Ohne Zögern tritt Mondra in das gleißende Licht der Kuppel. Als die Helligkeit nachlässt, erkennt Mondra, dass sie räumlich versetzt worden sein muss. Sie befindet sich auf Aveda im Stardust-System, mitten in der Halle der tausend Aufgaben.

Metadaten

Dieser Roman wurde von D. H. zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 15. August 2010 in die Datenbank eingepflegt

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