Perry Rhodan Heft Nr. 255

Sperrzone Andromeda

Sie sind die Sektorenwächter! Sie sehen wie Menschen der Erde aus -
doch sie kämpfen für Andromeda...

von Clark Darlton

tibi
Tibi: Johnny Bruck

Hauptpersonen:

Perry Rhodan - Großadministrator des Solaren Imperiums und Chef der Andromeda-Expedition.
Kalak - Ein kosmischer Ingenieur.
Gucky - Der Mausbiber berichtet von der Geburt seines Sohnes.
Brenda, Hokota, Bogolo und Mologat - Vier Männer von Andromeda.
Icho Tolot - Der Anblick des Haluters wirkt tödlich,.
Ramolo - Ein neugieriger Admiral.

Die CREST III startet einen Tag nach der Rückkehr zu KA-preiswert, wo die 6.000 Paddler abgesetzt wurden, zurück in den Beta-Nebel nach Gleam. Perry Rhodan informiert Solarmarschall Julian Tifflor über die ersten Geschehnisse in Andromeda, der die Nachrichten zum Schrotschuss-System und in die Milchstraße weiterleiten soll. Von Power-Center aus soll Tifflor ab sofort die Aktivitäten der Maahks in Andro-Alpha beobachten und gegebenenfalls Meldung machen. Der Großadministrator selbst kehrt in Begleitung von 2.000 solaren Schiffen zu Kalaks Werftplattform zurück. Das geschieht am 23. Februar.

Eine Woche später erscheint der Kurierkreuzer MOSAKA, unter Major Constantin. Dieser berichtet, dass die Maahks vereinzelt schon tief in M-31 eingedrungen seien. Die Hauptmacht der Methanatmer steht aber noch in Andro-Alpha. Im Leerraum zwischen dem Alpha-Nebel und Andromeda kam es vor wenigen Tagen zu einer gigantischen Raumschlacht, wozu die Meister der Insel Schiffe von bis zu 40 Andromeda-Völkern mobilisierten. Deren Flotte, eine halbe Million Schiffe, wurde von den Maahks vernichtend geschlagen.

Rhodan beschließt, in das Zentrum Andromedas vorzustoßen, denn wie Lordadmiral Atlan es schon sagte, nur dort kann die Entscheidung im Kampf gegen die MdI fallen. Von den Paddlern wissen die Terraner inzwischen, das das Zentrum Andromedas eine Sperrzone mit einem Durchmesser von 20.000 LJ ist. Dort muss das Andro-Sechseck existieren, dort müssen die Meister leben. Um diese Zone, quasi wie ein 500 LJ starker Mantel, liegt die so genannte Warnzone. Dort leben die Zentrumswächter. Es sind die Tefroder, deren Heimat der dritte Planet im Tefa-System ist, Tefrod.

Die CREST bricht am 6. März zu einer Schleichfahrt über 40.000 LJ auf, um die Warnzone zu erreichen. Unterwegs erzählt Gucky Kalak, seine Werft untersteht momentan Ollok, die Geschichte von der Geburt seines Sohnes, der noch keinen Namen trägt:

Demnach setzen sich die Ungeborenen Ilts kurz vor der Niederkunft telepathisch mit ihrer Mutter, in diesem Fall Iltu, in Verbindung. Danach teleportieren sie sich aus dem Mutterleib und senden telepathische Rufe aus, denn die Teleportation kann über große Strecken gehen. Gucky, Ooch und Gecko fanden die Lebensblase mit dem handtellergroßen Neugeborenen und Iltu öffnete diese und nahm ihr Kind an sich. Einer der ersten Menschen, den Guckys Sohn zu sehen bekam, war Reginald Bull. Der Kleine musste fürchterlich heulen und das war für Gucky Beweis genug, das aus dem Junior etwas Vernünftiges werden wird.

Am 10. März steht die CREST in der Warnzone und es wird ersichtlich, wieso dieses Gebiet so genannt wird, denn über Hyperfunk erklingen Signale, die als Warnungen interpretiert werden können. Es wird ein walzenförmiges Schiff geortet, das allem Anschein nach havariert ist. Major Don Redhorse setzt mit einem Team über und begegnet einigen Gaids, die halbwegs humanoid sind. Auffällig ist der Kopf, der nur ein großes Auge beherbergt. Sie sprechen das Tefroda, das Kalak den Terranern schon beigebracht hat. Die Gaids zeigen sich gegenüber Redhorse Gruppe total verängstigt und haben wohl schon mit dem Leben abgeschlossen. Da meldet die CREST die Annäherung eines 120 Meter durchmessenden Kugelschiffs.

Einigermaßen verblüfft wird das näher kommende Schiff beobachtet. Es könnte terranischen Ursprungs sein, wäre man nicht so weit von der Milchstraße entfernt. Als es auf Angriffskurs geht, lässt es Rhodan zum Wrack schießen. Anschließend wechselt Redhorse’s Gruppe, die Gaids sind perplex über die Wendung ihres Schicksals, auf das tefrodische Schiff, wie es Kalak identifiziert hat. Sie nehmen vier Tefroder gefangen, die eindeutig menschlich sind. Sie werden mit zur CREST genommen, die sich aus dem Raumgebiet absetzt.

Kalak übernimmt den Kontakt zu den Tefrodern, da die Terraner deren Sprache noch nicht perfekt beherrschen. Bei den vier Gefangenen handelt es sich um Major Hokota, den Kommandanten, die Sergeanten Bogolo und Mologat, sowie den Kadetten Brenda. Die Tefroder wollen nicht glauben, dass die Terraner aus der Ersten Galaxis stammen, sondern vermuten in ihnen tefrodische Rebellen. Obwohl sie noch nie von einer Rebellion gehört haben.

Schon nach kurzer Zeit gelingt ihnen der Ausbruch aus ihrer Zelle. Brenda, der am Unerfahrensten ist, wird schnell von einem Roboter getötet. Hokota gelingt die Flucht aus der CREST mit einem Moskito-Jet. Er sendet sofort einen Notruf, dann wird er abgeschossen. Und kurz darauf stellt Icho Tolot Bogolo und Mologat. Beim Anblick des Haluters beginnen die beiden Tefroder zu rasen, werden irre vor Angst und töten sich selbst. Die Terraner begreifen nicht und Tolot schweigt, sicherlich einmal mehr wegen der Gesetze seines Volkes.

Der tefrodische Admiral Ramolo ist auf dem Planeten BX-570 stationiert und startet umgehend, als er den Notruf empfängt. Seine Schiffe fliegen den Ort des Geschehens an und als sie des riesigen Schiffes gewahr werden, solch eine Einheit besitzen nicht einmal die Tefroder, glaubt Ramolo an die Anwesenheit eines Meisters. Er befiehlt den sofortigen Rückzug, denn einem Meister kommt man ungefragt besser nicht in die Quere.

Anschließend lässt der Großadministrator eine namenlose Sonne anfliegen und gibt am 11. März die Erlaubnis die Tefroder zu sezieren.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Rolf-Peter Harms zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 04. November 2011 in die Datenbank eingepflegt

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