Perry Rhodan Heft Nr. 2535

Der Seelen-Kerker

Intrigen in der Frequenz-Monarchie –
Sinnafoch kämpft um Macht und Einfluss

von Frank Borsch

tibi
Tibi: Alfred Kelsner

Hauptpersonen:

Cedosmo – Der Frequenzmittler herrscht über zahlreiche Truppen Hathorjans.
Kruuper – Ein Okrivar muss dem Frequenzfolger weichen.
Philip – Der Okrill besinnt sich auf seine Fähigkeiten.
Sinnafoch – Der Frequenzfolger fühlt sich düpiert.
Vertebris – Eine Kriegsordonnanz spricht im Namen ihres Herrn.

Eine ganze Woche dauert es, bis Sinnafoch den Abgrund zwischen der Milchstraße und Hathorjan mit dem Schlachtlicht überwunden und Hibernation-6 erreicht hat, wo über 50.000 weitere Schlachtlichter versammelt sind. Frequenzmittler Cedosmo, der oberste Befehlshaber in Hathorjan, bittet ihn in seine Festung. Statt der erwarteten Belobigung wirft Cedosmo Sinnafoch vor, dass er sich nicht getötet hat, damit sein Vamu sofort nach Hibernation-6 zurückkehren konnte. Sinnafoch wird im Auftrag von VATROX-CUUR zum Kommandanten eines Schlachtlichtes degradiert und erhält auch keine Kriegsordonnanz mehr.

Sinnafoch hat eine Idee. Er lässt Philip eine Induktivzelle einpflanzen, durch die der Intellekt des Okrills trainiert wird.

Die Verwandlung der Sonne Chatria in eine Supernova durch einen Handelsstern stört das galaxisweite Funknetz der Frequenz-Monarchie. Dadurch erhält Sinnafoch Zugriff auf die Flottendatenbanken, der ihm eigentlich nicht mehr zusteht. Er sieht die aktuelle Entwicklung in Hathorjan, mit der er nicht zufrieden ist. Als das Netz wieder erreichbar ist, nimmt ihm der Schiffsrechner sofort wieder den Zugriff auf die Flottendatenbank. Sein Zugriff bleibt allerdings nicht unbemerkt. Er erhält direkt den Befehl, sich erneut auf Hibernation-6 einzufinden.

Eine Eskorte aus 16 Darturka erwartet ihn dort. Auch diesmal verläuft der Besuch wieder demütigend für Sinnafoch. Man lässt ihn zunächst warten und dann erscheint Cedosmos Kriegsordonnanz Vertebris und warnt ihn noch einmal ernsthaftdavor, seine Kompetenzen abermals zu überschreiten.

Der begabte Okrivar Kruuper verschafft Sinnafoch den unbemerkten Zugriff auf das Flottennetz. Der Widerstand in Hathorjan wird stärker, und trotzdem verringert VATROX-CUUR die Flottenstärke in dieser Galaxis und schickt viele Truppen nach Anthuresta, wo ein lange abgeschotteter Kugelsternhaufen wieder zugänglich geworden ist. VATROX-CUUR will diesen Sternhaufen erobern, bevor dies VATROX-VAMU gelingen kann.

Bei seinen Recherchen stößt Sinnafoch auf einen Seelenkerker, in dem man das Vamu eines gestorbenen Vatrox einfangen und beliebig lange an der Wiedergeburt hindern kann. Philip kann inzwischen durch seinen Gedankenaufzeichner sprechen und der Okrivar Kruuper baut einen Seelenkerker, der zusätzlich in dieses Gerät eingebaut wird. Abschließend deaktiviert Sinnafoch die Programme, die seine Zugriffe auf das Flottennetz bisher verborgen hielten. Prompt wird er wieder nach Hibernation-6 befohlen.

Wieder sind es 16 Darturka, die ihn empfangen, allerdings diesmal mit aktivierten Waffen. Sie führen Sinnafoch und Philip wieder in den Audienzsaal, wo Vertebris erscheint und einen Disput mit Sinnafoch beginnt. Als der provozierte Vertebris Sinnafoch angreift, wird er von Philip getötet, ebenso die 16 Darturka.

Nun suchen und finden sie Cedosmo, der nach einem kurzen Wortgefecht mit Sinnafoch ebenfalls von Philip getötet wird. Cedosmos Vamu wird im Seelenkerker eingefangen und Sinnafoch erklärt sich zum obersten Befehlshaber der Frequenz-Monarchie in Hathorjan.

Aus der Kosmogonie der Vatrox erfahren wir nebenbei, dass die Vatrox sich vor ca. 10 Millionen Jahren gegen die Anthurianer, die Erbauer des Polyportnetzes, erhoben und das Netz übernommen hatten. Die Vatrox suchten sich Helfer bei den Völkern, die während der Hyperdepression hart zu kämpfen hatten. Diese erhielten von den Vatrox Technologie, doch das war kein Geschenk.

Der Preis dafür war Psi-Materie, die über Jahrtausende hinweg im so genannten PARALOX-ARSENAL gesammelt wurde, einem Ozean von Psi-Materie. Die Vatrox fanden heraus, dass man damit unaussprechliche Vernichtung säen konnte. Sterne und sogar ganze Sternhaufen konnten mit dem PARALOX-ARSENAL vernichtet werden. Nach insgesamt 80.000 Jahren endete die Hyperdepression und damit auch die Herrschaft der Vatrox, denn die Hilfsvölker entwickelten eigene Technologien und konnten ihnen trotzen.

Mit Hilfe der Psi-Materie des PARALOX-ARSENALS verschoben die Vatrox das gesamte Polyportnetz bis zur nächsten Hyperdepression in eine andere, für ihre Feinde unerreichbare Existenzebene, richteten sechs Hibernationswelten in Hathorjan und zwei in Anthuresta ein, und töteten sich zum Überbrücken dieses 1,5 Millionen Jahre langen Zeitraumes.

Danach fiel das Polyport-Netz wieder in den Normalraum zurück. Neue Körper wurden gezüchtet und mit den Vamus beseelt, die Frequenz-Monarchie eroberte ihr Einflussgebiet zurück und hielt es, bis die Hyperdepression nach 27.000 Jahren erneut endete.

Beim Anbruch der nächsten Hyperdepression musste wieder das Einflussgebiet zurückerobert werden. Das PARALOX-ARSENAL hatte schon fast eine kritische Größe erreicht und wurde geteilt. Mit Hilfe besonderer Hyperkristalle aus der Galaxis Anthuresta und der Psi-Materie des ARSENALS sahen die Vatrox die Möglichkeit sich dauerhaft dem Wechselspiel der Hyperimpedanzwerte des Universums zu entziehen. Schon beim nächsten Zyklus wollten sie dafür sorgen, dass in ihrem Machtbereich der Zustand der Hyperdepression dauerhaft aufrecht erhalten bliebe.

Doch die nächste Hyperdepression, die eigentlich für immer bleiben sollte, brachte eine furchtbare Überraschung für die Vatrox: Teile des Polyportnetzes waren schon vor Hunderttausenden von Jahren in den Normalraum zurückgefallen und das Netz war beschädigt und zu Teilen von Fremden übernommen worden. Das schlimmste aber war, dass das PARALOX-ARSENAL verschwunden war!

Metadaten

Dieser Roman wurde von Klaus Ahrens zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 28. März 2010 in die Datenbank eingepflegt

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