Perry Rhodan Heft Nr. 2533

Reise in die Niemandswelt

Er ist ein Totengast –
und er hat einen mächtigen Feind im Reich der Phantome

von Wim Vandemaan

tibi
Tibi: Alfred Kelsner

Hauptpersonen:

Perry Rhodan – Der Resident trifft auf einen ungeheuren Gegner.
Mondra Diamond – Rhodans Lebensgefährtin weigert sich, an dessen Tod zu glauben.
Lloyd/Tschubai – Das Konzept durchforscht den Polyport-Hof DARASTO.
Greg 124 – Ein Mediziner möchte lieber selbst die Verantwortung tragen.

Auf dem Weg zwischen Leben und Tod erlebt Perry Rhodan ein traumähnliches Szenario. Er kommt gerade zurück in seinen Bungalow am Goshun-See und wird von seinem Butler begrüßt, welcher ihm empfiehlt, sich die Stadt genauer anzuschauen. Bei dem folgenden Stadtrundflug stellt Perry fest, dass er sich in einer Welt befindet, in der Perry Rhodan ein Tyrann ist. Dann wird in den Medien die Nachricht verbreitet, dass er bzw. sein tyrannisches Alter Ego gerade mit seinem Schlachtschiff, der SOL II, zur Erde zurückkehrt.

Währenddessen suchen Mondra Diamond und das Konzept Lloyd/Tschubai mit Unterstützung von MIKRU-JON nach Perrys Spur im Polyport-Hof DARASTO. Die fundamentalistischen Maahks bieten ihre Hilfe bei der Suche nach Perry Rhodan an und äußern die Vermutung, dass die Schattenmaahks Rhodan unter Nutzung ihrer Fähigkeit zur Entrückung forttransportiert haben. Die Galaktiker erhalten ihre Seruns von den Maahks zurück.

Rhodan lässt sich vom Butler zu seinem Bungalow zurückbringen. Als Bewaffnete das Feuer auf das Anwesen eröffnen, erläutert die Hauspositronik, dass der Angriff legal ist, weil sich Perry Rhodan sowohl vor dem Haus als auch drinnen befindet. Der Butler empfiehlt zu gehen. Durch eine Geheimtür erreichen Sie einen unterirdischen Hangar, von wo aus sie mit der Space-Jet GOOD HOPE OMEGA zum Jupiter fliegen und die Irene-Lieplich-Station erreichen.

Die Traumszenen werden immer verwirrender und als Rhodan zusammen mit seinem Butler durch einen See in der Forschungsstation in eine völlige Leere fällt, sieht er ein ganzes Universum in schneller Veränderung, ähnlich den Bildern auf der Brücke der Unendlichkeit oder bei einer Passage durch die Polyport-Höfe. Er bewegt sich auf Andromeda zu, sieht die Galaxis aber erfüllt von einem ihm unbekannten Netz mit einigen hell leuchtenden Knoten, das sie wie ein Nervensystem durchzieht. Die einzelnen Fäden ziehen ihn an und er bewegt sich daran entlang immer tiefer in die Sterneninsel hinein.

Er bemerkt, dass außer ihm noch andere körperlose Bewusstseine ihre Ziele in diesem Netz ansteuern. Eine wirbelnde, schwarze Erscheinung entwickelt einen starken Sog, dem er kaum entkommen kann. Der Strudel saugt offenbar verirrte Seelen in sich ein. Eine Art ausgebrannter Stern fesselt kurz seine Aufmerksamkeit, dann erkennt er, dass er auf sein Ende zusteuert.

Ein Lichtpunkt im Netz bewegt sich genau auf ihn zu, er kann seinen Sturz in die dunklen Turbulenzen jedoch verlangsamen und findet sich wieder auf Jupiter in einem Vergnügungspark. In einem Spiegelkabinett stellt er sich seinem Alter Ego. Dabei geht das Spiegelkabinett komplett zu Bruch, aber letztendlich führt ihn ein Maahk, den er auch als seinen Butler und dann als den Schattenmaahk Grek 1 aus dem Polyport-Hof OROLOGION erkennt, wieder zurück in das Netz. Grek 1 stellt sich mit dem Individualnamen Pral vor und macht Perry klar, dass er tot und sein Körper so schwer verletzt ist, dass er nicht mehr zurück kann in die Welt der Lebenden. Deshalb wurde seine Seele von den Schatten geborgen und in die Niemandswelt überführt, wo er durchaus weiter existieren könnte. Dabei spaltete sich auch der „böse“ Teil seines Selbst ab. Reflektorische Felder, für die Pral einen Teil der Vitalenergie aus Perrys Zellaktivator benutzte, gestatten beiden Rhodan-Komponenten die Erzeugung beliebiger eigener Welten, damit sie sich nicht völlig in der Niemandswelt verlieren, wobei die eigenen Welten für beide Rhodans wechselseitig real wirken.

Pral erläutert Perry Rhodan auch, dass die 6 hellen Lichter im Vatrox-Netz die Hibernationswelten sind, auf denen die Vatrox wiedergeboren werden. Die ausgebrannten Sterne sind die Reste der Handelssterne, die früher zum Teil aus Psi-Materie bestanden und jetzt ausgeglüht und verzehrt sind. Vermutlich hat sich VATROX-VAMU daran gütlich getan. Der schwarze Wirbel wird Krathvira genannt und ist eine sechsdimensional arbeitende Waffe der Fundamental-Maahks gegen die Schatten – ein Paraabstrakt-Transponsor. Oder einfach eine Seelenfalle.

Inzwischen haben Mondra und Lloyd/Tschubai die Halle mit Perrys Körper und den Schattenmaahks gefunden und informieren sich über den Zustand Perry Rhodans.

Perry rekonstruiert den Spiegelsaal, der nur eine Visualisierung der rhodanschen Reflektorfelder darstellt und im Kampf vereinigt er sich wieder mit seinem Alter Ego. Pral hilft Perry auf dessen dringenden Wunsch hin, seinen Körper wiederzufinden, in dem der Unsterbliche dann unter Schmerzen erwacht. Während die Vitalfunktionen wieder erstarken, gibt das Konzept Lloyd/Tschubai Alarm: Die Fundamentalisten kommen!

Metadaten

Dieser Roman wurde von Klaus Ahrens zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 08. März 2010 in die Datenbank eingepflegt

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