Perry Rhodan Heft Nr. 2502

Im Museumsraumer

Die Vierte Hyperdepression -
die Frequenz-Monarchie will herrschen

von Christian Montillon

tibi
Tibi: Dirk Schulz

Hauptpersonen:

Ariel Motrifis - Der Halbspur-Changeur muss sich entscheiden, zu gehen oder zu bleiben.
Icho Tolot - Der Haluter hat alle vier Hände damit zu tun, seine Begleiter zu schützen.
Kharonis - Der Frequenzfolger triumphiert über die Herren der Halbspur.
Mondra Diamond - Die Liga-Staatssekretärin bemerkt Ramoz.
Perry Rhodan - Der unsterbliche Terraner wird zum Erben eines Halbspur-Changeurs.

Auf ihrer Flucht durch die unterirdischen Kavernen der Inseln von Markanu begegnen Perry Rhodan, Mondra Diamond, Icho Tolot und ihr Führer, der Halbspur-Changeur Ariel Motrifis, den vogelähnlichen Veranes, die teilweise auf einer verschobenen Wirklichkeitsebene leben. Wie so viele Dinge auf dem Planeten sind aber auch sie nie  Objekt der  Neugier von seiten der Halbspur-Changeure geworden, so dass Motrifis eigentlich nichts über sie sagen kann. Motrifis führt sie zu einem Häuflein Überlebender und Perry Rhodan versucht diese aufzurütteln, ihre Flucht fortzusetzen. Er bietet ihnen an, sie über den zweiten Polyport-Hof der Galaxis Kyon Megas bis nach ITHAFOR und darüber hinaus zu führen. Die Halbspur-Changeure zeigen aber kein Interesse. Explosionslärm verrät den Flüchtlingen, dass die Darturka versuchen, die Kavernen der Insel von denen anderer Inseln zu isolieren. Auf ihrem Marsch zum nächstgelegenen Transmitter, der sie weiterbefördern soll, werden sie angegriffen, wodurch die Halbspur-Changeure mit Ausnahme von Ariel Motrifis endgültig veranlasst werden, in die Aphanur-Halbwelt zu „gehen“.

Perry und seine Gefährten gelangen in die Kavernen unter einer Nachbarinsel und erfahren von Motrifis, dass sich auf dieser Insel auch ein Museum befindet, in dem ein ausrangiertes Raumschiff ausgestellt ist. In der Hoffnung, dass es noch funktionstüchtig sein und ihnen die Flucht vom Planeten ermöglichen könnte, wenden sie sich diesem Museum zu.

Dabei berichtet Motrifis weiter über die Geschichte der Halbspur-Changeure. Diese kamen vor 80.000 Jahren ins System der Sonne Aphanur-Andury, so benannt nach der in der Sonne befindlichen toten Superintelligenz APHANUR und ihrem eigenen Volk, das gerade erst aus den Diensten der Superintelligenz ESTARTU entlassen worden war. Durch die Wirkung des sechsdimensionalen Juwels ihrer Sonne erhielten sie Zugang zur Halbspur und damit zum parallelen Kontinuum  der Aphanur-Halbwelt. In diese haben sie sich schon öfter zurückgezogen und dort in dem verlangsamten Zeitablauf das Ende von Bedrohungen abgewartet. Diesmal allerdings glaubt Motrifis, sei es ein endgültiger Wechsel hinüber.

Schließlich erreichen Motrifis, Rhodan und seine Gefährten das Museum und finden darin MIKRU-JON, ein Raumschiff in Gestalt eines 73 Meter hohen und an der Basis 31 Meter durchmessenden Obelisken  mit zwei markanten Einschnürungen. Beim Betreten wird deutlich, dass dieses Schiff Ariel Motrifis ablehnt, die Galaktiker aber mit Wohlwollen empfängt; es verändert sogar die Ausmaße der Räumlichkeiten, um Tolot die Erkundung zu erleichtern.

Motrifis erkennt, dass er nicht in dieses Raumschiff gehört und seinem Volk in das Parallelkontinuum folgen sollte. Er bittet Perry, ihn vor das Schiff zu begleiten, erläutert seinen Entschluss, teilt ihm mit, dass das Raumschiff die Position des anzufliegenden Polyport-Hofs von Peristera kennt und händigt ihm dann seinen persönlichen Controller zur weiteren Verwendung aus. Als Mondra hinzukommt, stürmt eine etwa sechzig Zentimeter lange, entfernt tigerähnliche Gestalt mit schwarz-silbernem Fell auf sie zu. Motrifis kennt das Tier nicht, aber Mondra weiß sofort, dass die Gestalt aussieht wie ein Ramoz. Deshalb soll das Tier Ramoz heißen. Sie will es mitnehmen.

Unterdessen hat der Frequenzfolger Kharonis in Begleitung seiner Kriegsordonnanz Ptoriss, eines Okrivar-Technikers und einiger Klonkrieger der Darturka die gezielte Verfolgung der geflüchteten Fremden aufgenommen und befindet sich bereits ganz in der Nähe. Die Information, dass die gegangenen Halbspur-Changeure alle ihre Controller zerstört haben, führt ihn zu der Erkenntnis, dass sie nicht zurückkommen werden, der Transporthof sich unwiderruflich in seiner Macht befindet und er darum auch keine Gefangenen mehr machen muss, um Informationen über noch drohende Gefahren zu bekommen. Als er die Flüchtlinge im Museum entdeckt, befiehlt er, nur den großen Humanoiden gefangenzunehmen und die Anderen zu töten.

Doch der Kampf geht wieder zu Gunsten der Galaktiker aus, die diesmal sogar von Ariel Motrifis mit der Holoprojektion eines Kampfroboters unterstützt werden. Beim Angriff der Kriegsordonnanz schließlich wird Motrifis getötet, stirbt allerdings erst nach dem Übertritt in die Aphanur-Halbwelt. Kharonis bleibt während der Auseinandersetzungen dank seiner Fähigkeit des Paraschleichens nahezu unbemerkt. Allerdings hat Mondra ihn noch vor dem Kampf erkannt und so stellen die Drei dem Frequenzfolger eine Falle, durch die er tatsächlich stirbt.

Aus sicherer Entfernung beobachtet der Okrivar-Techniker, wie die Fremden den toten Frequenzfolger durchsuchen, ihm zwei Controller der Klasse A entwenden, anschließend das alte Raumschiff besteigen und damit davonfliegen.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Kritikaster zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 04. August 2009 in die Datenbank eingepflegt

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