Perry Rhodan Heft Nr. 250

Die 6. Epoche

Sein Name war Kalak.
Er kam aus der Vergangenheit, um die Lebenden zu knechten...

von K. H. Scheer

tibi
Tibi: Johnny Bruck

Hauptpersonen:

Perry Rhodan - Der Großadministrator bekommt einen ''großen Bahnhof''.
Atlan - Lordadmiral und Chef der USO.
Oberst Melbar Kasom - Der USO-Spezialist testet ein neues Waffensystem.
Oberst Cart Rudo - Kommandant der neuen CREST III.
Major Don Redhorse - Chef der 1. Korvettenflotille.
Leutnant Ishe Moghu - Ein ''Frischling''.
Kalak - Der letzte kosmische Ingenieur.
Batschadu - Ein vielseitiger Roboter.

Im Tri-System testen Oberst Melbar Kasom und weitere Piloten nochmals den neuen Moskito-Jet. Sie alle sind vollauf begeistert von diesem neuen Waffensystem, das eine Linearreichweite von 100.000 LJ besitzt.

Währenddessen konferiert Lordadmiral Atlan mit dem Konstrukteur Dr. Philip Sagener, der auch einige interessante Details zum neuen solaren Flottenflaggschiff CREST III bekannt gibt. Perry Rhodan wird mit dem Ultraschlachtschiff der GALAXIS-Klasse zurück erwartet. Es landet am 5. Januar mit seinem gewaltigen Durchmesser von 2.500 Metern und Atlan bekommt einmal mehr vor Erregung tränende Augen über die Leistung, die seine terranischen Barbaren geschafft haben. Die Besatzung besteht aus 5.000 Personen, neben der alten Stammbesatzung der Vorgängerin also noch 3.000 so genannte Frischlinge.

Das Schiff steht ebenfalls unter dem Kommando des Epsalers Cart Rudo, sein 1. Offizier ist Oberstleutnant Brent Huise geblieben. Das Zusammenspiel zwischen den alten Hasen, wie den Majoren Don Redhorse, Sven Henderson und Conrad Nosinsky, und den Neulingen wie den Leutnants Ishe Moghu, Drav Hegmar und Son Hunha funktioniert schon sehr gut. Sie steuern ein Schiff, das mit 50 Korvetten (Reichweite 200.000 LJ) und 500 Moskitos ausgestattet ist. Es besitzt den HÜ-Schirm, 60 Transformkanonen mit einer Abstrahlleistung von je 2.000 Gigatonnen TNT und eine Linearflugreichweite von 1,5 Millionen LJ.

Am Tag nach der Ankunft findet eine Lagebesprechung statt. Es wird nochmals festgestellt, dass die Maahks in Andro-Alpha kurz davorstehen, in Andromeda einzufallen, dem Zentrum der Macht der Meister der Insel. Diesem Angriff muss ein Vorstoß der Terraner folgen. Zwar existiert kein Bündnis zwischen Terranern und Maahks, aber nur gemeinsam können die MdI besiegt werden.

Die CREST startet am 7. Januar. In dem dem Beta-Nebel zugewandten Außenrandsektor Eins der zweiten Galaxis der Lokalen Gruppe wird nahe einer roten Sonne ein größeres Objekt geortet. Redhorse wird mit fünf Korvetten der 1. Flottille vorausgeschickt. Der Cheyenne wird von Gucky, Ras Tschubai sowie Rakal und Tronar Woolver begleitet. Die Mutanten sind es auch, die das Objekt, eine 96 mal 32 Kilometer messende Plattform, als Erste betreten.

Das P-Gehirn beobachtet und analysiert die Ankömmlinge. Sie werden vorerst als nicht-feindlich eingestuft und es beginnt ein Begrüßungsprogramm.

Nachdem die Mutanten versichern, dass es auf der Plattform keine Gefahren gibt, landet die CREST. Dafür bleibt Redhorse mit seiner ganzen Flottille aus zehn Korvetten in sicherem Abstand. Die Werftplattform, so wird sie aufgrund der ersten Beobachtungen eingestuft, baut ein Energiefeld auf, unter dem sich eine Sauerstoffatmosphäre aufbaut. Danach tauchen verschiedene Roboter auf, die von der Maschine Batschadu dem Vielseitigen geführt werden. Entsprechend dem Befehl des P-Gehirns ziehen sie eine Show ab. Die Roboter verkünden auf Interkosmo, untermalt von terranischer Musik, die Vorzüge von KA-preiswert.

Kalak erwacht nach 800 Jahren. Er ist ein Strukturläufer vom Volk der Paddler bzw. Kosmischen Ingenieure. In seinen Gedanken kreist nur der Hass auf das Böse an sich, denn sie vollzogen vor 800 Jahren die Apokalypse von 100.000 Werftplattformen, praktisch seinem gesamten Volk. Kalak inspiziert das angekommene Schiff ohne von der Besatzung gesehen zu werden. Das ist auch gut so. Völlig außer sich verschmilzt Kalak die Landestützen des Schiffes mit dem Belag des Werfthafens. Nun können die Verhassten, die zurückgekehrt sind, nicht mehr fliehen. Es sei denn, sie verwandeln ihr Schiff durch einen Gewaltstart in ein Wrack.

Der Paddler wundert sich über die teilweise moderne, teilweise veraltete Technik, die die Verhassten jetzt benutzen. Er fragt sich auch, wieso sie sich eine neue Kunstsprache gaben, aber letztlich ist es ihm egal. Kalak schlägt zum ersten Mal zu.

Als einer der Impulsmotoren im Ringwulst der CREST explodiert, reagieren die Terraner schnell. Die gesamte Besatzung kehrt an Bord zurück und Redhorse fliegt einen Angriff mit seinen Korvetten. Der Schirm über der Plattform bricht zusammen, die Atmosphäre vergeht. Dann wird festgestellt, dass das Flaggschiff nicht starten kann.

Dem Mausbiber Gucky gelingt die Entdeckung des Fremden an Bord. Und dank Atlan kommt es zu einer Verständigung mit Kalak. Sein Irrtum erhärtet die Vermutung, dass die Zentrumswächter menschlich sind. Der Paddler bietet die KA-preiswert als Stützpunkt für die Terraner an, sein dafür geforderter Preis ist akzeptabel, denn es geht um die Klärung eines 800 Jahre alten Notrufs eines Artgenossen. Das ist die durchaus hoffnungsvolle Situation am 12. Januar.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Rolf-Peter Harms zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 23. Oktober 2011 in die Datenbank eingepflegt

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