Perry Rhodan Heft Nr. 2495

KOLTOROCS Feuer

Die Vibra-Staffel im Einsatz -
das Schicksal der Kontaktwälder erfüllt sich

von Horst Hoffmann

tibi
Tibi: Alfred Kelsner

Hauptpersonen:

Alomendris - Die Kontaktwälder müssen sich zwischen Flucht und Krieg entscheiden.
Git-Ka-N'ida - Die Anführerin der Vibra-Staffel sucht den Aufenthaltsort des Chaopressors.
Min-Da-N'or - Die sanfte Kartanin »flackert« und findet zu sich selbst.
Perry Rhodan - Der Terraner muss KOLTOROC aufspüren und sich ihm zum Duell stellen.

Nach der erfolgreich verlaufenen Retroversion ziehen sich die galaktischen Einheiten und die Ultima-Flotte der Kartanin zum 3434 Lichtjahre vom galaktischen Zentrum entfernten Planeten Vatucym zurück. Nach Bekanntgabe von KOLTOROCS Nachricht an Perry Rhodan will die Vibra-Staffel bei der Suche nach der Dualen Metropole helfen. Aufgrund der Erfahrungen, die Dao-Lin-H'ay im Kontaktwald 126 gemacht hat, wird gemutmaßt, dass sich die Duale Metropole in der Nähe des verschollenen Kontaktwaldes befinden muss. Alomendris hatte ganz bewusst den Kontakt zu diesem Wald unterbunden, um die anderen Kontaktwälder nicht in Gefahr zu bringen. Um die Position des 126. Kontaktwaldes zu erhalten, begeben sich Perry Rhodan, Atlan, Dao-Lin-H'ay und Git-Ka-N'ida in den Kontaktwald auf Vatucyn. Alomendris entschließt sich, gezielt nach dem 126. Wald zu suchen und übermittelt Perry Rhodan schließlich einen Koordinatensatz, der ein System, 271 Lichtjahre vom galaktischen Zentrum entfernt, kennzeichnet. Perry Rhodan fliegt an Bord der JULES VERNE sofort diesen Punkt an, entdeckt dort aber nur eine riesige, zur Nova gewordene Sonne.

Viele Mitglieder der Vibra-Staffel beginnen zu "flackern", das heißt, sie verschwinden komplett und tauchen unvermittelt wenige Meter entfernt wieder auf. Alomendris weist alle Kartanin aus seinen Wäldern, doch Git-Ka-N'ida bleibt mit einigen wenigen Kartanin ihrer Vibra-Staffel in dem Kontaktwald, der unvermittelt von Vatucyn startet und Kurs auf das Zentrum der Galaxis nimmt. Alomendris lässt all seine Wälder gleichzeitig starten und schickt sie ins Zentrum von Hangay, womit er seine Zurückhaltung aufgibt und den Kampf gegen KOLTOROC aufnimmt. Auf einem der ersten Wälder, die das Zentrum Hangays schon erreicht haben, erscheint plötzlich ein String-Legat, der sich sofort in einen Spiegel verwandelt. Daraufhin geht der Wald in Flammen auf und stirbt. KOLTOROC hat durch den Spiegel des String-Legaten den Kontaktwald gezündet. Mental schreit Alomendris seine Qual über den endgültigen Verlust eines seiner Teile ins All. Git-Ka-N'ida erkennt, dass Alomendris seinen Kampf schon verloren hat, bevor er eigentlich beginnt. Beim Versuch, den bereits verloren geglaubten 126. Wald wiederzufinden, hat Alomendris einen weiteren Teil seiner Selbst unwiederbringlich eingebüßt. Weitere String-Legaten erscheinen auf den zentrumnahen Kontaktwäldern, wodurch KOLTOROCS Feuer insgesamt 12 Kontaktwälder gezielt vernichtet. Git-Ka-N'ida sieht nur die Chance, dass Alomendris unverzüglich seine Suche nach dem 126. Wald aufgibt, weil KOLTOROC durch die Suchimpulse die Position der Kontaktwälder erst anmessen kann. Alomendris lenkt schließlich ein, stoppt die weitere Suche und unterstellt seine verbliebenen Wälder dem Befehl von Git-Ka-N'ida. Da KOLTOROC jetzt die Kontaktwälder nicht mehr orten kann, erscheint kein weiterer String-Legat, so dass die restlichen 113 Kontaktwälder zunächst gerettet scheinen.

Das "Flackern" der Vibra-Staffel-Kartanin nimmt zu. Besonders heftig tritt es auf bei 
der starken Telepathin Min-Da-N'or, die beim letzten Vorstoß zum 126. Kontaktwald ihr ungeborenes Kind verlor, welches sich aus dem Mutterleib heraus teleportiert hatte. Mit ihren starken psionischen Kräften springt sie auf der Suche nach ihrem verschollenen Kind von einem Kontaktwald zum nächsten.  Allerdings ist Min-Da-N'ors  Kind längst ein Ungeheuer, eine Schöpfung des Chaos geworden. Ohne dass Min-Da-N'or es verhindern kann, erreicht sie den Kontaktwald 126 erneut, wo sich das Ungeheuer, das aus ihrem Kind geworden ist,  wieder mit ihr verbinden und ihren Körper übernehmen möchte, um seine Macht zu erweitern. Telepathisch bekommt Git-Ka-N'ida diese Entwicklung mit und weiß, dass das lähmende „Flackern“ der Kartanin ihrer Gruppe nur aufhören kann, wenn Min-Da-N'or stirbt. Mit ihren Begleiterinnen teleportiert Git-Ka-N'ida geschlossen zum 126. Kontaktwald, wo sie Min-Da-N'or stellen und diese mit einem Strahlerschuss möglicherweise noch vor der Wiederverschmelzung mit ihrem Kind töten. Git-Ka-N'ida kehrt mit ihren Gefährtinnen zum Kontaktwald zurück, der sich ehemals auf dem Planeten Vatucyn niedergelassen hatte. Ohne Mentalkontakt zu dem 126. Wald erlangt zu haben, kehren die restlichen 113 Kontaktwälder von Alomendris geschlossen zum Planeten Vatucyn zurück. Perry Rhodan glaubt, dass der für ihn notwendige Kontakt zu KOLTOROC wahrscheinlich nur über die Kontaktwälder hergestellt werden kann.

Metadaten

Dieser Roman wurde von D. H. zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 21. Juni 2009 in die Datenbank eingepflegt

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