Perry Rhodan Heft Nr. 2431

Attacke der Cypron

Auf der Welt des Vibra-Psi -
die Finsternis tritt ein

von Horst Hoffmann

tibi
Tibi: Alfred Kelsner

Hauptpersonen:

Hobogey - Der Rächer sieht sich um seine Rache gebracht.
Perry Rhodan - Ein Unsterblicher stellt sich die Frage nach der Berechtigung von Rache.
Randa Eiss - Der Exponent versucht, einen Terminalen Herold aufzuspüren, und begegnet einem Aura-Träger.
Ekatus Atimoss und Glinvaran - Der Dual und der Terminale Herold geben die Informationen an andere Einheiten TRAITORS weiter.
Tamita und Godilo - Zwei geheimnisvolle Roganer begleiten den Weg Perry Rhodans und Hobogeys.

Auf dem Weg zurück zu dem wartenden Hobogey gerät Perry Rhodan in den Wirkungskreis des dritten Terminalen Bebens. Und ohne Vorwarnung ist plötzlich das Element der Finsternis da. Perry Rhodan wird nach einer Zeitspanne, die er nicht ermessen kann, wieder aus der alles verzehrenden Finsternis freigelassen und erwacht mit dem Wissen, dass die Gresken den Planeten Ata Thageno endgültig verlassen haben.

Zehn Schutzpanzer und etliche Genprox-Explorer suchen auf Geheiß des Duals und des Herolds das Biotop nach Perry Rhodan und Hobogey ab. Die beiden ungleichen Freunde beschließen, sich so schnell wie möglich nach Westen zum Standort der JÄGER, Hobogeys verstecktem Raumschiff, zu begeben. Bis sie dort ankommen, durchleben sie weitere drei Terminale Beben, die von Mal zu Mal schlimmere Auswirkungen haben. Schließlich erreichen Hobogey und Perry Rhodan die JÄGER – ein 35 Meter durchmessendes Diskusschiff. Die bislang bestimmenden hyperphysikalischen Effekte haben sich weitgehend gelegt, so dass Hobogey vermutet, dass das chaotische Geflecht letztendlich entstanden ist. Bei den Startvorbereitungen wird ein den Planeten verlassender Funkspruch auf Kolonnen-Frequenz empfangen. Die Entschlüsselung verrät, dass Glinvaran um Verstärkung bittet, da auf dem Planeten wichtige Erkenntnisse für den Progress-Wahrer vorliegen. Erleichtert erkennt Perry Rhodan, dass die Chaosdiener ihre Erkenntnisse bislang nicht per Funk ins All geschickt haben, sondern diese nach wie vor für sich behalten. Die JÄGER startet, gerät aber nahezu übergangslos in ein Nachbeben, in dem sich Jet-Ströme und Terminale Beben zu einem Nebelgeflecht verbinden. Hobogey kann die JÄGER gerade noch neben einer Roganersiedlung notlanden. Einen Tag und eine Nacht lang halten die hyperphysikalischen Phänomene an, bis sie genauso schnell wieder verschwinden, wie sie kamen. Acht Raumschiffe tauchen in der Ortung der JÄGER auf, welche als Traitanks klassifiziert werden. Bevor die Chaosraumer auf dem Planeten landen können, werden sie von weiteren zwölf ankommenden Raumern in ein Gefecht verwickelt. Diese Raumer, die in der Draufsicht an Ahornblätter erinnern, erkennt Hobogey als Schlachtschiffe der Cypron, die alle acht Traitanks vernichten können. Die Cypron hingegen verlieren nur eine ihrer kleineren Einheiten. Die restlichen 11 Cypron-Schiffe zerstören die Basisstation der Genprox-Analysten in dem Kratersee.

Hobogey stellt Kontakt zu dem Kommandoschiff SHARKUVA und dem Exponenten Randa Eiss her, der aber irgendwie nicht richtig an einem Kontakt mit dem Sarti interessiert ist. Erst die Erwähnung der Anwesenheit eines Aura-Trägers lässt Randa Eiss per Transmitter an Bord der JÄGER kommen, wo er Perry Rhodans Aura prüft und ihn als Abgesandten der Ordnungsmächte anerkennt. Die Cypron erklären sich daraufhin einverstanden, die Schutzpanzer, den Dual und den Herold zu jagen und zu stellen. Ekatus Atimoss und Glinvaran erkennen die Übermacht der Cypron und wissen, dass sie keine Chance mehr haben. Nur Ekatus Atimoss will dies nicht einsehen. Kurze Zeit später entdecken die Cypron alle zehn Schutzpanzer, die geschlossen die Cypronschiffe angreifen. Glinvaran fordert über Funk die bedingungslose Kapitulation, doch die gegenüber den Cypron zu schwach bewaffneten Schutzpanzer vergehen im Gegenfeuer. Randa Eiss möchte so schnell wie möglich den Planeten verlassen, aber Perry Rhodan ahnt instinktiv, dass an dem Ende der Chaosdiener etwas falsch sein muss. Und tatsächlich hat Ekatus Atimoss im Schutz des Parapol-Schleiers den Schutzpanzer verlassen, als Glinvaran die Cypron angriff und sich für TRAITOR opferte. Der Dual kehrt zu der Fluchtkapsel zurück, mit der er auf dem Planeten gestrandet war und nimmt seinen Trageroboter wieder in Besitz. Über die Passivortung beobachtet er, wie sich die Cypronschiffe von Ata Thageno zurückziehen und plant, geduldig auf die erneute Ankunft von TRAITOR-Einheiten zu warten. Doch in der Rettungskapsel wird der Dual bereits von Perry Rhodan erwartet, der sich im Schutz eines Anzugs aus dem Fundus des Kundschafters Dirvan Molavi dorthin begeben hatte und den Dual paralysiert, bevor dieser die Schutzmechanismen seines Tragerobots aktivieren kann. Schweren Herzens hatte Randa Eiss der Bitte Rhodans zugestimmt, mit seiner Flotte den Planeten zu verlassen und erst einmal in einem halben Lichtjahr Entfernung auf den Terraner und den Sarti zu warten. Der paralysierte Dual wird mit seinem Tragerobot an der Außenhülle der JÄGER verankert und an Bord der SHARKUVA gebracht, die sich daraufhin zur bislang unbekannten Basis der Cypron aufmacht.

Hobogey hatte während des ganzen Aufenthalts auf Ata Thageno dem Terraner verschwiegen, dass er sich eigentlich permanent mit zwei mutierten Roganern in Kontakt befunden hatte. Neben den Gresken sind nämlich die genetisch veränderten und parapsychisch begabten Roganer-Nachkommen Tamita und Godilo weitere herausragende neuentwickelte Lebensformen auf Ata Thageno. Die sich langsam verholzenden ehemaligen Roganer haben begonnen, sich in der Nähe der gestrandeten Rettungskapsel mit sich entwickelnden Wurzeln im Boden zu verankern und beginnen zu blühen. Sie sind Hobogey nachdem sie Wurzeln geschlagen haben nicht mehr persönlich gefolgt, sondern haben nur noch ihre absolut realistischen Astralkörper dem Wurm auf seinem Weg folgen lassen. Was Hobogey nicht mitbekommen hat ist die Tatsache, dass winzige Samenzellen der veränderten Roganer an seiner ‚Haut‘ kleben und dass der Roboter somit künftig unwissentlich die Kinder der Nachfolgeroganer auf anderen Welten, die er besuchen wird, aussähen wird.

Metadaten

Dieser Roman wurde von D. H. zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 22. März 2008 in die Datenbank eingepflegt

Diese Zusammenfassung wurde 3418 mal aufgerufen.

Kolumnen

Sprachnörgelei

 

hosted by All-inkl.com