Perry Rhodan Heft Nr. 2429

Das Terminale Beben

Sie sind Genprox-Analysten -
sie dokumentieren seltsame Veränderungen

von Arndt Ellmer

tibi
Tibi: Alfred Kelsner

Hauptpersonen:

Perry Rhodan - Der Terraner befindet sich auf der Flucht vor Ekatus Atimoss und Glinvaran.
Hobogey - Der Rächer enthüllt seine Identität vor Perry Rhodan.
Ish Conart - Ein Genprox-Analyst wird versetzt.

Auf dem Planeten Ata Thageno steht die kuppelförmige Basisstation der Genprox-Analysten, die IROTHAK, auf ihren 12 Landebeinen inmitten eines Kratersees. Sie weist an ihrer Oberfläche Tausende von Buchten auf, in denen buckelförmige Gebilde stecken, die an metallene Käfer erinnern. Diese „Käfer“ werden als Genprox-Explorer bezeichnet, die von der Basisstation ausgesandt werden, um die durch das Vibra-PSI verursachten Mutationen zu untersuchen. TRAITOR versucht auf diese Weise herauszufinden, ob sich unter den Mutationen auch wichtige Emanationen befinden. Jeder Genprox-Explorer wird von annähernd 600 Genprox-Analysten bemannt, die einen eigenständigen Stock bilden. An Bord ihrer fünffingrigen Genprox-Jets nehmen die relativ kleinen Genprox-Analysten Gewebeproben der Fauna und Flora an Bord, um diese zu untersuchen. Trotz der relativ hohen Wirkungsdichte des Vibra-PSI auf Ata Thageno konnten dabei bislang aber noch keine Emanationen nachgewiesen werden.
An Bord des Genprox-Explorers Minongron befindet sich mit Ish Conart ein hochbegabter Genprox-Analyst, dessen Gelege Eier der höchsten Hoffnungsklasse hervorgebracht hat. Seine Erfolge führen dazu, dass er vom Oberkommando als Kommandant des Genprox-Explorers Thalongron eingesetzt wird, um das Biotop-Depot Daria-Rystyna zu untersuchen, wo ernst zu nehmende Hinweise auf Emanationen aufgetaucht sind. Der „stockfremde“ neue Kommandant des Genprox-Explorers hat aber mit dem Widerstand der für ihn fremden Besatzung zu kämpfen. Bei der Untersuchung von vierbeinigen Panzerwesen, die Gresken genannt werden, stellen die Genprox-Analysten beginnende Intelligenz fest, die aller Voraussicht nach vom Vibra-PSI hervorgerufen wurde. Mit dem Einsetzen des ersten Terminalen Bebens stürzt die Genprox-Jet mit Ish Conart an Bord ab und muss sich der Angriffe der Tierwelt erwehren, wobei die Besatzung letztendlich der mutierten Natur unterliegt.

An anderer Stelle haben sich Perry Rhodan und Hobogey, auf dessen Rücken der Terraner reitet, weit von Ekatus Atimoss und dem Terminalen Herold Glinvaran entfernt. Perry Rhodan ist sich sicher, dass die Diener des Chaos weiterhin nach ihm suchen werden, aber zunächst können sich die beiden so ungleichen Wesen in eine verlassene Siedlung der Roganer retten und verstecken. Der Terraner versucht in vielen verschiedenen Sprachen mit Hobogey in Kontakt zu treten, aber erst in TraiCom, der Umgangssprache des Feindes, gelingt eine gegenseitige Verständigung. Schnell wird klar, dass sowohl Perry Rhodan als auch der Rächer auf der selben Seite stehen und TRAITOR als ihren Feind betrachten. Der Terraner hat es bereits geahnt – der Wurm öffnet sich an seinem Kopfende und zum Vorschein kommt ein etwa 80 Zentimeter großes Wesen, welches den Robotwurm steuert und sich als Hobo Gey aus dem Volk der Sarti zu erkennen gibt. Hobo Gey ähnelt von der Gestalt her einer vertrocknet aussehenden Ginsengwurzel. Er ist nach eigenen Angaben 1207 Jahre alt und seit langem mit dem Robotkörper verschmolzen. Der Wurmkörper wurde ihm von seinen Artgenossen gebaut, bevor das Vibra-PSI sein Volk aussterben ließ. Zu der Zeit hielten sich auf dem Heimatplaneten der Sarti bereits Genprox-Analysten auf, die ihnen aber nie halfen, sondern nur beobachteten und das komplette Volk sterben ließen. Seitdem reist er als Hobogey von Planet zu Planet und tötet seine Feinde, wo immer es ihm möglich ist. Aus seinen bislang gemachten Beobachtungen und seinen Gesprächen mit dem Terraner ahnt Hobogey, dass Perry Rhodan etwas ganz Besonderes sein muss, wenn die Diener des Chaos ihn als Gefangenen mit in die Proto-Negasphäre nehmen. Der Terraner erfährt von dem Rächer, dass es bald zu mindestens einem Dutzend Terminaler Beben kommen wird, die als Begleiterscheinung der Bildung eines chaotischen Geflechtes auftreten. In dieser Zeit sei auch ein geordneter Raumschiffverkehr nicht möglich. Hobogey stellt Perry Rhodan aber in Aussicht, nach dem Abklingen der Terminalen Beben ihn in seinem Raumschiff mitzunehmen. Der Robotwurm macht sich auf den Weg, zur Basisstation der Genprox-Analysten zurückzukehren, um seinen Rachefeldzug fortzusetzen. Perry Rhodan unterstützt diese Planung, um zu verhindern, dass der Dual und der Terminale Herold den Planeten verlassen können. Unterwegs geraten Perry Rhodan und der Robotwurm dann in den Wirkungskreis des ersten Terminalen Bebens. Sämtliche physikalischen Gesetze werden schlagartig aufgehoben und Perry Rhodan gelingt es nicht mehr, sich richtig zu orientieren. Sinneswahrnehmungen werden sprichwörtlich umgedreht, aber bevor sich der Terraner in seinen Sinnestäuschungen verirrt, verschwinden die Begleiterscheinungen des Terminalen Bebens genau so schnell wieder, wie sie gekommen sind. Als die beiden ungleichen Wesen den Krater mit der Basisstation IROTHAK erreichen, bemerken sie, wie im selben Augenblick die Schwebeplattform mit Ekatus Atimoss und Glinvaran zu der Basisstation herüberschwebt.

Metadaten

Dieser Roman wurde von D. H. zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 09. März 2008 in die Datenbank eingepflegt

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