Perry Rhodan Heft Nr. 240

An der Schwelle der Hölle

Ein Signal erweckt ihn zum Leben -
dann zapft er die Sonne an und beginnt sein Werk der Vernichtung...

von H. G. Ewers

tibi
Tibi: Johnny Bruck

Hauptpersonen:

Aino Uwanok - Oberstleutnant der USO.
Dr. Hong Kao - Der Chefmathematiker der CREST II wünscht sich einen Urlaub in Andromeda.
Perry Rhodan - Großadministrator des Solaren Imperiums.
Mourhik - Flottenchef der Twonoser.
Grek-1 - Der Maahk ist sehr mitteilsam, doch er berichtet nichts Gutes.
Dr. Natalie Scharzowa - Eine resolute Dame.
Tronar und Rakal Woolver - Die Wellensprinter operieren mit STOG-Säure.
Lub - Ein ''ungläubiger'' Roboter.

Nach der Rückkehr zur Louvre-Station sinniert Perry Rhodan über das Schicksal der Laurins und muss nochmals an das Urplasma der Posbis denken, das irgendwo in M-31 existieren soll. Der Terraner fragt sich, wie Intelligenzen so machtbesessen und radikal in ihren Handlungen werden können, wie im Fall der Meister der Insel.

Indessen entsendet Lordadmiral Atlan den USO-Spezialisten Oberleutnant Aino Uwanok zu einem Einsatz in die Kälte von Arctis. Dem Spezialisten von der IMPERATOR machen die eisigen Verhältnisse des Planeten wenig aus, denn er stammt von einer Eiswelt.

Am 7. September legt Dr. Hong-Kao, der Chefmathelogiker der CREST II, seine letzten Berechnungen vor. Demnach wird die Position hier in Andro-Beta für die Terraner nicht zu halten sein. Als ob seine Worte prophetisch wären, gibt es Alarm. Eine twonosiche Flotte nähert sich dem Alurin-System und bald darauf kreisen 1.000 Schiffe über Destroy. Nicht genug damit, wird auch noch ein unerklärlicher Impulsorkan auf allen Hyperfunkfrequenzen angemessen. Es ist wie ein Zeichen der Hölle, ein Zeichen der MdI.

Der Blaurüssel Mourhik ist Befehlshaber der twonosischen Flotte und vermutet auf der atomar verseuchten Welt einen Stützpunkt der vor kurzer Zeit aufgetauchten Fremden. Seiner Logik entsprechend ist es ein besseres Versteck als die Eiswelt und von den Laurins weiß er nichts. Als seine Schiffe den Impulsorkan auf Hyperfunk empfangen, ist es für die Twonoser wie ein Schock und sie lassen vorerst von dem Angriff ab.

Der Impulsorkan will vorerst nicht abklingen und ihm folgen Strukturerschütterungen, die den Einsteinraum erbeben lassen. Dann erscheint mittels einer Transition ein Moby, 40.000 mal 15.000 Kilometer messend, im Alurin-System. Den Terranern bleibt alles zunächst rätselhaft, sie vermuten aber ein nahes Unheil.

Mourhik ahnt, was das Auftauchen des Mobys bedeutet. Er weiß schließlich, dass die Meister der Insel schrecklich bestrafen können. Mourhik ist sich aber nicht sicher, ob es nur das Ende seiner Flotte ist oder aber der Untergang seines Volkes.

Auf Arctis wird die Vernichtung der twonosischen Flotte beobachtet. Das vollbringt der Moby, der energetisch bis zum Äußersten aufgeladen ist, aus der Distanz. An eine Flucht der Superschlachtschiffe ist momentan nicht zu denken, sie wären ein leichtes Opfer für den Moby. Jetzt meldet sich der Maahk Grek-1 zu Wort und teilt mit, dass wahrscheinlich alle Mobys in Andro-Beta energetisch aufgeladen wurden und auf Vernichtungskurs gegangen sind. Es sei das Werk der MdI und ein Zeichen dafür, dass sie die Terraner im Beta-Nebel vermuten. Gleichzeitig sei es auch eine Strafaktion gegen die Twonoser, die erst seit wenigen Jahrhunderten das Wachkommando Andro-Beta bildeten und ein eher kleines Volk wären. Sie hätten in den Augen der MdI versagt und für die Meister kann es dafür nur eine Strafe geben. Aber ist diese Reaktion nicht vollkommen überzogen und eher ein Zeichen von Panik?

Die Biologin Dr. Natalie Scharzowa, die sich seit der Ankunft der Terraner in Andro-Beta mit den Mobys beschäftigt, hält eine energetische Überladung der Mobys für möglich, was sie natürlich nicht von sich aus tun sondern von außen gesteuert wird. Der Moby unterstreicht ihre Aussage, in dem er sich jetzt bei der Alurin-Sonne überlädt.

Als Uwanok mit einem Spezial-Shift den Nordpol von Arctis erreicht, macht er dort 32 mitgeführte EVOC-Raketen, knapp fünf Meter lange Geschosse, startklar. Es ist ein Restbestand dieser verbotenen Waffe, die die USO seit Jahren verwahrt. Der Geist Uwanoks soll in den EVOCS aufgehen und eine mentale Botschaft an alle Terraner senden, die später einmal nach Andro-Beta kommen.

Dr. Hong-Kao wartet mit einer weiteren mathelogischen Berechnung auf. Die Fernlenkstation der Mobys muss sich in Andro-Beta befinden. Dort vermutet er aber keine MdI, die wahrscheinlich erst auftreten, wenn die Terraner direkt in Andromeda tätig werden sollten.

Der Moby fliegt schließlich Destroy an und beginnt mit einem energetischen Bombardement. Nach Stunden zerplatzt der Planet und das Schicksal der Laurins erfüllt sich. Der Moby beginnt sofort mit einer weiteren Aufladung und damit wird es für die Terraner auf Arctis eng.

Rakal und Tronar Woolver machen sich einsatzbereit, der Moby soll mit STOG-Säure angegriffen werden. Die vom Planeten Fargone in der Milchstraße stammende Säure hat schon einmal ihre Nützlichkeit gegen einen Moby bewiesen.

Irgendetwas läuft bei Uwanoks Einsatz falsch. Er findet sich nicht wie beabsichtigt geistig in den EVOC-Raketen wieder, sondern körperlich an einem unbekannten Ort.

Die Wellensprinter tragen 15 Säureangriffe gegen das Gehirn des Mobys vor. Dann endlich hört die energetische Aufladung auf. Die fünf Superschlachtschiffe starten und bugsieren ihn mit ihren Traktorstrahlen in die Sonne, wo er explodiert.

Ein Wächter-Roboter namens Lub erklärt Uwanok, das er sich auf einer anderen Existenzebene befinde. Auf die Frage, wie er wieder von hier fort käme, erklärt Lub, das er ihn nicht gehen lassen werde. Doch die Explosion des Mobys reißt den USO-Spezialisten zurück nach Arctis. Er kehrt am 8. September in die Louvre-Station zurück, wo die fünf Schiffe auch wieder gelandet sind. Uwanok erstattet Atlan Bericht und erfährt, das im gesamten Beta-Nebel das Chaos herrscht und der Großadministrator die Evakuierung von Arctis befohlen hat.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Rolf-Peter Harms zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 17. July 2011 in die Datenbank eingepflegt

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