Perry Rhodan Heft Nr. 2399

Finale für einen Dual

Brennpunkt Schaltstation -
die Entscheidung zwischen Atlan und Dantyren

von Uwe Anton

tibi
Tibi: Swen Papenbrock

Hauptpersonen:

Atlan - Der Arkonide will den Weg nach Hangay zu Ende bringen.
Dantyren - Der Duale Kapitän wartet auf das finale Duell.
Laurai Broder - Die Technikerin fühlt sich an Bord von Raumschiffen unwohl.
Domo Sokrat - Der Haluter merkt, wie die Zeit für das KombiTrans-Geschwader eng wird.

Laurai Broder ist nicht tot. Die Technikerin, die bei der Explosion einer defekten Energiekupplung an Bord der EDMOND HALLEY vermeintlich ums Leben gekommen war, konnte in letzter Sekunde durch den Aufbau ihres Anzugschutzschirmes überleben, fiel aber vorübergehend in ein Koma. Aufgrund ihrer Raumschiff-Phobie wird ihrem Versetzungswunsch auf eine bodengebundene Station entsprochen und sie findet sich Tage später tief im Inneren des Justierplaneten Trixal wieder.

Zuvor war das restliche KombiTrans-Geschwader über Nagigal und Gulver ins Jiapho-System gesprungen. An jeder Station wurden auf Atlans Geheiß die Transmitteranlagen abgeschaltet. Im Jiapho-System angekommen, verlässt Atlan die EDMOND HALLEY und begibt sich nach Trixal, um von dort aus Kontakt mit Immentri Luz in den Spektralen Inselstaaten aufzunehmen. Atlan kann den Aktivierungswächter zur Hilfestellung für die flüchtenden galaktischen Raumer bewegen. Immentri Luz verspricht, die Galaktiker in die Inselstaaten aufzunehmen, um sie später, wenn er sich mit dem Minischwarm endgültig auf die Suche nach den Anakonen begeben will, in der Milchstraße abzusetzen. Atlan ahnt, dass er Immentri Luz wohl zum letzten Mal gesprochen hat.

Dantyren hat inzwischen – schon lange vor dem Eintreffen der EDMOND HALLEY - auch Trixal erreicht. In seiner durch die Koda Aratier veränderten Gestalt verlässt er als Haluter Dongu Gok die JEFE CLAUDRIN und verschanzt sich auf dem Justierplaneten, um auf die Ankunft von Perry Rhodan und Atlan zu warten. Seine Enttäuschung ist groß, als er erfahren muss, dass lediglich der Arkonide auf Trixal landet. Dantyren versucht, in die Offensive zu gehen und lässt Atlan mitteilen, dass er (in der Gestalt des Haluters Dongu Gok) wichtige Informationen für ihn hat, die er ihm aber nur „unter fünf Augen“ übermitteln kann. Atlan geht auf den Vorschlag ein, sich mit dem Haluter in einer Lagerhalle zu treffen. Vorab informiert er aber Domo Sokrat über dieses Treffen, da sich die Angelegenheit für ihn „zu glatt“ anhört und sein Misstrauen geweckt ist. Als sie sich gegenübertreten, greift Dantyren Atlan sofort mit der endogenen Qual an. Atlan erleidet Höllenqualen, kann sich nicht mehr bewegen und stürzt – glücklicherweise auf ein Transportband, welches ihn aus der unmittelbaren Nähe des Dual entfernt. Dantyren verfolgt den Arkoniden, muss sich aber „aufteilen“ und schickt die drei Koda Aratier voraus. Dank des Eingreifens von Domo Sokrat werden die drei Koda Aratier von mehreren Halutern gestellt und getötet. Dantyren setzt sich ab und trifft in den Tiefen der Justierungsstation auf eine Frau namens Laurai Broder, die er als Geisel nimmt. Mit Nachrichten, die er mit dem Blut von Laurai Broder geschrieben hat, fordert Dantyren Atlan auf, ihm unbewaffnet zu folgen. Trotz großer Bedenken seitens Domo Sokrats geht der Arkonide auf die Forderungen des Duals ein. Beim erneuten Aufeinandertreffen versucht Dantyren den Arkoniden mit der Strahlenwaffe, die er der Technikerin abgenommen hat zu verletzen – nicht zu töten. Der Arkonide wird aber im entscheidenden Moment von Lemurerabkömmlingen gerettet, die ihn in eine bislang unbekannte Station auf Trixal bringen. Dort erhält er von den Lemurerabkömmlingen eine Armbrust mit Bolzengeschossen. Atlan kann sich mittels eines Terminals Zugang zu den Lautsprechern der Anlage verschaffen und beginnt mit Dantyren ein Psychospiel, indem er ihm immer wieder Geschichten aus dessen Jugend erzählt. Mit dieser Zermürbungstaktik schafft er es, dass die Danton-Hälfte des Duals aufbegehrt und von der Kralle des Laboraten niedergezwungen werden muss. Die Kralle schafft dies auch, aber zum Preis des vorübergehenden Verlustes des singulären Intellekts. Nachdem Dantyren sich erholt hat, zwingt er den Arkoniden erneut mit der endogenen Qual nieder, doch Atlan führt seine Psychospielchen trotz seiner Qualen weiter und zermürbt erneut die Danton-Hälfte des Duals. Wieder muss die Kralle eingreifen und verhindert durch die Ausschaltung des singulären Intellekts, daß Dantyren den Arkoniden weiter mit der endogenen Qual foltern kann. Dantyren beschließt letztendlich, Atlan mit dem Kombistrahler zu töten, aber Laurai Broder kann im entscheidenden Augenblick den Dual ablenken und sich gegen ihn werfen. Der Strahl, der Atlan treffen sollte, trifft die Technikerin und sie stirbt. Atlan nutzt diese Gelegenheit und schießt mit der Armbrust ein Bolzengeschoss durch den Schutzanzug in Dantyrens Brust. Atlan erlebt den Todeskampf des Dual mit und muss feststellen, dass auch im Tod keine Reue und keine Trauer bei Roi Danton zu erkennen ist.

ZEUT-80 nimmt nun seine vorgesehene Arbeit auf und lässt einen 785.000 Lichtjahre langen Halbraumtunnel entstehen, der 36.000 Lichtjahre oberhalb der Hauptebene von Hangay endet. Wenig später vertrauen sich die RICHARD BURTON, die ATHOS, die PORTHOS, die ARAMIS und ihre jeweiligen PONTON-Tender dem Halbraumtunnel an. Als Zerberoff mit seinen Traitank-Flotten im Jiapho-System auftaucht, arbeitet ZEUT-80 schon seit 316 Stunden. Es dauert eine ganze Stunde, bis TRAITOR die Gegenwehr der Lemurerplattform beseitigt hat und der Halbraumtunnel erlischt. In diesen 316 Stunden hat die Hangay-Expedition aber 541.620 Lichtjahre zurückgelegt und steht jetzt „nur“ noch 266.441 Lichtjahre vor Hangay. Somit haben die RICHARD BURTON und ihre Begleitschiffe die Distanz in einer zehnmal kürzeren Zeit zurückgelegt, als es unter normalen HI-Umständen möglich gewesen wäre. Atlan lässt die Raumer nach dem Zusammenbruch des Halbraumtunnels in Richtung Cala Impex weiterfliegen.

Zwischenzeitlich stellt der Ara-Mediziner Prid-Reuyl, der den Leichnam Dantyrens untersucht und obduziert hat, fest, dass das DNA-Muster der terranischen Hälfte von Dantyren nicht vollständig mit dem DNA-Muster von Roi Danton übereinstimmt. Auch konnte in dem Dual kein Zellaktivatorchip gefunden werden. Beim Tod Dantyrens war Atlan auch schon aufgefallen, dass sich vom Körper des getöteten Duals keine Spiralgalaxis gelöst hatte, die normalerweise beim Tod eines Aktivatorträgers entsteht. Die Zellanalyse Dantyrens sagt aus, dass Dantyren auf jeden Fall jünger als 5 Jahre alt gewesen ist. Die menschliche Dantyren-Hälfte war also in Wirklichkeit eine exakte Kopie von Roi Danton, die mit bislang unbekannten Mitteln hergestellt worden war.

Atlan beschließt, sofort nach Erreichen von Cala Impex die Friedensfahrer zu bitten, die Mitteilung darüber, dass der echte Roi Danton wahrscheinlich immer noch lebt, sofort in die Milchstraße zu Perry Rhodan zu übermitteln.

Metadaten

Dieser Roman wurde von D. H. zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 12. August 2007 in die Datenbank eingepflegt

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