Perry Rhodan Heft Nr. 2394

Hyperraum-Nomaden

Sie warten im Spektralen Turm -
doch sie sind seit langem tot

von Arndt Ellmer

tibi
Tibi: Dirk Schulz

Hauptpersonen:

Immentri Luz - Der Aktivierungswächter betritt den Spektralen Turm und taucht ein in die Geschichte seiner Schöpfer.
Bogus Hallond - Ein Gleitmeister erlebt das seltenste Ereignis der Spektralen Inselstaaten mit.
Morian Kinnaird - Der Letztgeborene folgt einer Spur in die Vergangenheit, um den Weg in die Zukunft zu bauen.
Erilyn Shirde - Die Wissenschaftlerin des Inneren Kreises prophezeit den Untergang ihres Volkes.

Immentri Luz durchforscht die unterirdischen Anlagen der Aktivierungsstation Trixal und findet dabei immer mehr Anlagen der spektralen Technik. Unter anderem auch ein sogenanntes „Auge der Sphero“ - ein Transmitter, der ihn unvermittelt nach Vitogh´Farien versetzt. Dieser Planet ist eine Wohnwelt der Sphero. Immentri Luz wird von einer Robotstimme begrüßt, ihm wird mitgeteilt, dass er von dem Transfermeister Morian Kinnaird im spektralen Turm erwartet wird, denn – so lautet die Botschaft – der erste auftauchende Aktivierungswächter soll unverzüglich zum Turm gebracht werden. An Bord eines Gleiters erreicht Immentri Luz den spektralen Turm und fährt mit einer Plattform an der Außenseite zur neun Kilometer hoch liegenden Dachplattform. Dort erblickt er die konservierten Leichen des Transfermeisters Morian Kinnaird und seiner Gattin Erilyn Shirde. Die beiden Sphero waren Träger eines sogenannten Mnexion-Stirnkreises – ein Kopfreif mit eingeschlossenem PSI-Quant. Die konservierte Leiche des Transfermeisters hält seinen Mnexion-Stirnkreis auffordernd in der Hand. Als Immentri Luz den Reif berührt, erfährt er mental die Geschichte des Transfermeisters.

Morian Kinnaird ist der letztgeborene Sphero. Die Sphero reisen seit unendlichen Zeiten innerhalb ihres aus 67 Sonnen bestehenden Kleinstuniversums, das durch einen Schmiegeschirm vom Rest des Universums abgekoppelt ist, als Hyperraum-Nomaden umher. Lange hat es sich schon abgezeichnet, dass die Sphero, trotz ihrer Hochtechnik und ihrer Langlebigkeit von annähernd 3000 Jahren, im Begriff sind auszusterben. Der junge Morian Kinnaird setzt es sich zur Lebensaufgabe, dieses Phänomen zu erforschen, um ihm entgegensteuern zu können. Die Sphero sehen aus wie eineinhalb Meter große Humanoide mit bleicher Haut, deren große, dominierende Augen in Grün, Azurblau und strahlendem Gold gesprenkelt sind. Einige wenige Hundert Sphero sind in der Lage, PSI-Materie herstellen zu können. Morian Kinnaird, der über die ganzen Jahre von dem persönlichen Familienrobot Immentrus-78 begleitet wird, wird zunächst wegen seiner Erfolge bei der Erforschung der Vergangenheit zum Grabmeister befördert. Er entdeckt eine vergrabene Stadt namens Gorkwaisch, die mindestens 120.000 Jahre alt sein muss. In Gorkwaisch findet er Informationen, die sich auf das sogenannte „Erbe der Anakonen“ beziehen. Daraus ergibt sich, dass die Anakonen seinerzeit ihr Erbgut mit den Sphero vermischt haben. Diese DNS-Vermischung hat den Sphero erst ihre Fähigkeiten im Umgang mit Hochtechnik und ihre Langlebigkeit beschert. Auf der Suche nach der Herkunft der Anakonen kommen Informationen zu Tage, dass sich dieses Volk lange Zeit in einer Galaxis mit Namen Ammandul aufgehalten haben muss. Morian Kinnaird, inzwischen zum Transfermeister – und somit zum Führer der Sphero – befördert, entschließt sich, die Anakonen an den angegebenen Koordinaten zu suchen. Nachdem sie 10.000 Lichtjahre vor dieser Galaxis ihre spektralen Inselstaaten wieder in das Normaluniversum transferiert haben, brechen die Sphero an Bord ihrer Amaranthe auf, um die Galaxis zu erkunden. Schnell stellen sie fest, dass sich ein Spiralarm dieser Galaxis in einem verheerenden Krieg befindet. Lemurer, die von ihrer Erscheinungsform her sehr den Sphero ähneln, sehen sich von den schwarzen Bestien der Haluter bedroht, die im Begriff sind, die lemurischen Tamanien zu vernichten. Die Sphero erkennen aber auch, dass das Technologieniveau der Lemurer und der Haluter weit unter dem liegt, was den Sphero zur Verfügung steht. Genproben von verstorbenen lemurischen Raumfahrern ergeben, dass die Lemurer inaktive spheroide Gene in sich tragen, das heißt, eine Vermischung mit Anakonengenen äußerst wahrscheinlich ist. Morian Kinnaird muss einen persönlichen Schicksalsschlag hinnehmen, als das Kind, seiner Lebensgefährtin Erilyn Shirde frühzeitig und tot zur Welt kommt.

Immentri Luz löst sich aus dem Bann des Mnexion-Stirnkreises. Er hat nun seine gesammelten Erinnerungen wieder und weiss, dass er im spektralen Turm „entstanden“ ist. Seine Hoffnung, in den Turm eingelassen zu werden, erfüllt sich aber nicht. Der Turm bleibt ihm nach wie vor verschlossen. Mittels seines Funkmoduls empfängt er aber eine Nachricht, wonach sich 950 Amaranthe unter der Kontrolle des Kontrex der Ani-Sferzon im freien Raum sammeln, um geschlossen die Hyperweiche und den Justierplaneten Trixal einzunehmen und die fremden Raumschiffe endgültig zu vernichten.

Metadaten

Dieser Roman wurde von D. H. zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 07. July 2007 in die Datenbank eingepflegt

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