Perry Rhodan Heft Nr. 2369

Quartier Lemurica

Am Sonnentransmitter Nagigal -
ein Sternenvolk zwischen zwei Extremen

von Michael Marcus Thurner

tibi
Tibi: Swen Papenbrock

Hauptpersonen:

Aheun Arcalotz - Ein Feinschmecker erweist sich als völlig unbegabter Politiker.
Calazi Matmu - Die beste Freundin Aheuns weiß jede Lage zu ihrem Vorteil zu nutzen.
Pif Kinz - Der angehende Ordin-Priester übt sich in Ränken.
Achwelatze Dong - Einer der unnachsichtigsten Lehrer Aheuns.
Abamäus Zott - Der oberste Küchenchef entwickelt sich zum Förderer Aheuns.

Arkan-Raphan ist die einzige Welt des Nagigal-Systems, die beiden anderen Welten sind zerstört. Im System leben 42 Milliarden Raphanen, Nachfahren der Lemurer. Es gibt eine kleine Priesterkaste, die nur 10.000 Individuen zählt, die aber vom Quartier Lemurica aus - den drei Nordpolpyramiden, also der Justierungsstation des Nagigal-Trios - die Macht ausüben. Sie leben unter wesentlich besseren Bedingungen als die Masse der Raphanen. Zwar ist das technische Verständnis der Priester über die Anlagen weitestgehend verloren gegangen, doch der Ordin, das Leitungsgremium der Priesterkaste, hält dies vor den anderen Bewohner des Systems geheim.

Aheun Arcalotz, in der Megalopolis Adur Bravuna als namenloses Kind geboren, hat Glück. Seine Mutter Elfia hat ihn in der Lotterie angemeldet und er hat gewonnen. Zusammen mit etwa 130 weiteren Neugeborenen wird er im Quartier Lemurica aufgenommen und zum Priester ausgebildet. Aheun ist jedoch faul und interessiert sich nur fürs Essen. Doch in dieser Hinsicht ist er mit seiner feinen Nase und einem ausgeprägten Geschmackssinn ein wahres Genie. Seine einzige Freundin in der Schule ist die ehrgeizige Calazi Matmu.

Nach der Ausbildung wird Aheun in die Küche des Quartiers Lemurica abkommandiert. Aufgrund seiner Begabung und der Förderung durch seinen Mentor Abamäus Zott steigt er bald in der Hierarchie auf. Nach dem Tod seines Mentors nimmt Aheun dessen Platz im Ordin ein.

Dort trifft er wieder auf Calazi, die nach dem Vorsitz des Priesterrates strebt. Nach dem Tod von Sim Avalank wird sie Oberste Ordinalin.

In den fünf Megapolen Arkan-Raphan, die die vielen Milliarden Lemurerabkömmlinge beherbergen, herrscht Armut vor. Trotz riesiger Roboterheere ist die Versorgung schlecht. Diese Misere wird noch dadurch verschlimmert, dass eines Tages die Hypertechnik unvermittelt zu versagen beginnt oder zumindest schlechter arbeitet. Doch die Priester halten an ihrer Macht fest und drohen dem Rat von Adur Bravuna mit Gegenpolkanonen.

Bei den Raphanen in den Städten ist auch nach 50.000 Jahren die Angst vor den Schwarzen Bestien noch immer präsent. Trotz der gravierenden Versorgungsengpässe wird die zügellose Vermehrung der Raphanen gefördert, denn dies wird als einzige Überlebenschance gegen die Bestien angesehen. Sollte der Sonnentransmitter ansprechen, erwarten die Raphanen den Feind.

Und wirklich, eines Tages spricht der Transmitter an. Die Ordin-Priester führen daraufhin im sekundären Schaltraum ihr gewohntes, sinnentleertes Ritual an den Schaltpulten durch. Als der Stationsrechner vor Sabotage warnt, verliert nur Aheun die Fassung und verlässt den Raum. Als er zurückkehrt liegen die anderen 23 Priester tot vor ihren Schaltpulten, durch Desintegratorstrahlen geköpft. Arcalotz flieht, sein Ziel ist die Stadt. Der einzige Anhaltspunkt ist seine Registriernummer, die er vom Ordinrechner erfährt.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Jonas Hoffmann zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 28. Januar 2007 in die Datenbank eingepflegt

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