Perry Rhodan Heft Nr. 2342

In der Kaverne des Laboraten

Sie leben in der Dienstburg -
als Diener der Terminalen Kolonne

von Hubert Haensel

tibi
Tibi: Dirk Schulz

Hauptpersonen:

Jothadún - Ein Effremi erkennt, dass er ein besonderer Angehöriger seines Volkes ist.
Rodyge - Ein Mor’Daer wird zu einem speziellen Förderer.
Kettena - Eine junge Effremi-Frau zeigt Jothadún die Dienstburg.
Togar Horth - Der Kestime würde sein Leben für seinen Schützling geben.

Ein Geschwader der Terminalen Kolonne TRAITOR ist auf dem Weg zum Kosmonukleotid TRYCLAU-3, wo es zur Schlacht mit den Truppen der Kosmokraten kommen soll. Die Flotte der Chaoskräfte umfasst 330.000 Traitanks. Auf dem Traitank mit der Registernummer 18.101.399 tut der Effremi Jothadún seinen Dienst. Durch ihr beinahe perfektes Zahlengedächtnis sind die in Horten lebenden, mausbiberähnlichen Effremi für ihre Aufgabe als Statistiker und Logistiker der Kolonne prädestiniert.

Jothadúns Traitank wird während der Schlacht abgeschossen. Als einer der wenigen Überlebenden kann der Effremi eine Rettungskapsel starten und so einen Dualen Kapitän retten. Nachdem er die Wunden des Dualen versorgt hat, fällt Jothadún auch in Ohnmacht. Er erwacht an Bord einer Skapalm-Bark, wo er erfährt, dass TRAITOR die Schlacht gegen die Kosmokraten letztendlich doch gewonnen hat. Aufgrund einer besonderen Fähigkeit, die der duale Kapitän erkannt hat, wird Jothadún zur Dienstburg CRULT versetzt, wo er einem Progresswahrer dienen soll. Als „Abschiedsgeschenk“ lässt der duale Kapitän Jothadún den endogenen Genuss durchleben.

Auf CRULT findet Jothadún ein wahres Panoptikum der verschiedensten Völker vor. Die Dienstburg hat eine schüsselförmige Silhouette und ist in mehrere Terrassen geteilt. Die unterste Terrasse dient als Landeplatz. Die vorletzte ist dem Progresswahrer Antakur von Bitvelt vorbehalten, die oberste ist die „Kaverne des Laboraten“.

Jothadún wird einem neuen Hort zugewiesen und lernt dort die junge Kettena kennen, zu der er im Laufe der Zeit eine geschwisterähnliche Beziehung aufbaut.

Vom Mor’Daer Kalbaron Rodyge wird er seinem neuen Aufgabenbereich zugewiesen. Er soll sich um die Reparatur und Reorganisation der Chaosgeschwader kümmern, die bei TRYCLAU-3 die Kosmokraten besiegt hatten. Mit viel Mühe und Not meister er die Aufgabe, wobei er allerdings mit Rodyge aneinander gerät, weil er bei der Rohstoff-„Verwertung“ eines Planeten versucht hatte, Leben zu schützen.

Nachdem die 748 Traitanks, die die Schlacht um TRYCLAU-3 überstanden haben, mit einer Kolonnenfähre verschifft worden sind, wird Jothadún von Rodyge eine neue Aufgabe zugeteilt: Er wird zum „Schachtsteiger“.

Als solcher muss er in den „Chaosschacht“, der zu der Kaverne des Laboraten führt, hinunter steigen. Um diese Aufgabe zu meistern, benötigt er eine besondere Resistenz gegen Strangeness-Effekte. Jothadún kommt mit der wechselnden Strangeness gut zurecht und wird vom ältesten Schachtsteiger Togar Horth in seine Aufgabe eingewiesen.

Diese besteht darin, die Eier des Laboraten zu ernten. Beim Laboraten handelt es sich um ein riesiges, angebliche unsterbliches, madenähnliches Wesen, das nur aufgrund der Strangeness im Chaosschacht überleben kann. Der Laborat kann seine „Opfer“ psychosuggestiv beeinflussen und „impft“ diese dann mit seinen Eiern, die er über seine Tentakel in die Körper seiner Opfer presst. Die Schachtsteiger müssen der Suggestion widerstehen, die Eier mit einem Kollektor einsammeln und zu den Kolonnen-Anatomen bringen. Diese benutzen die psychosuggestive Kraft, die schon den Eiern innewohnt, um Angehörige der Kolonne zu beeinflussen. Die modifizierten Eier werden als „Krallen des Laboraten“ bezeichnet.

Jothadún erkennt, dass er mit den Gesängen seines Volkes dem Laboraten widerstehen kann, diesen sogar beeinflussen vermag und entwickelt sich so zu einem guten Schachtsteiger. Seine gute Arbeit lässt ihn in der Hierarchie höher steigen. Er wird zum Mitglied der Chaos-Phalanx ernannt und gehört somit zum engsten Kreis der Mitarbeiter des Progresswahrers Antakur von Bitvelt. Jothadún erfährt, dass die Progresswahrer sich von den Kosmokraten und dem GESETZ abgewandt haben, weil dieses nur die höheren Lebensformen begünstige. Antakur von Bitvelt besitzt einen kristallinen Körper und zwei humanoide Köpfe, die sich mit unglaublicher Langsamkeit bewegen.

Die Chaos-Phalanx besteht aus Strangenessresistenten, die im Falle eines Transfers von CRULT in ein anderes Universum die Dienstburg unter Kontrolle halten müssen. Schon bald muss Jothadún seine Aufgabe erfüllen. CRULT wechselt in ein anderes Universum, genauer in die Galaxis Milchstraße. Alle Individuen auf CRULT werden betäubt, nur die Chaos-Phalanx bleibt bei Bewusstsein. Der Übergang führt dazu, dass der Laborat durchdreht und sich selbst gefährdet. Jothadún gelingt es, ihn zu beruhigen und seine Wunden zu versorgen. CRULT ist ohne nennenswerte Schäden in der Milchstraße angekommen.

*

Von diesen Ereignissen wissen die Galaktiker nichts, die sich zu einer Konferenz auf der LEIF ERIKSSON II treffen, um den Stand der Dinge zu erörtern. Bull und Bostich erörtern, dass trotz des Fortschrittes bei den VRITRA-Geschützen, derzeit eine aktive Hilfe für Terra oder gar ein militärischer Schlag gegen die Kolonne unmöglich ist. Dennoch sollen alle dafür geeigneten Schiffe der Terraner und Arkoniden mit VRITRA-Kanonen ausgerüstet werden. Auch die nUSO erhält ein Geschütz für die TRAJAN.

Daneben plant Bull ein Kommandounternehmen zur Befreiung von Roi Danton, an dessen Tod er nicht glauben will.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Wolfgang Ruge zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 14. July 2006 in die Datenbank eingepflegt

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