Perry Rhodan Heft Nr. 233

Geheimsatellit TROJA

Terraner im Kampf gegen die Energiepolizei! -
Das 1. Abenteuer im Andro-Beta-Nebel...

von K. H. Scheer

tibi
Tibi: Johnny Bruck

Hauptpersonen:

Atlan - Prominenter Insasse des neuen ''Trojanischen Pferdes''.
Icho Tolot - Des Haluters ''Hobby'' ist die Menschheit.
Perry Rhodan - Großadministrator des Solaren Imperiums.
Melbar Kasom - Spezialist der USO.
Tronar und Rakal Woolver - Die Wellensprinter legen Bomben.
Der Moby - Ein lebender Planet.
Gucky - Der Mausbiber hat Kopfweh.

Mit hohem finanziellem und logistischem Aufwand bereitet das Solare Imperium den Vorstoß nach M-31 vor, der über das Schrotschuss-System erst auf Andro-Beta zielt. Ein halbes Jahr geht dabei vorüber.

Tolot erscheint am 1. Juli im Schrotschuss-System und erklärt Rhodan, Lordadmiral Atlan und Staatsmarschall Reginald Bull, er habe von den Alten seines Volkes die ausdrückliche Genehmigung, die Terraner auf ihrem Vorstoß zu begleiten. Der Kalif von Bagdad ist inzwischen zu einer Festung ausgebaut worden und zurzeit stehen 6.000 solare Einheiten im Schrotschuss-System. Es sollen aber noch mehr werden.

Mit dem fast würfelförmigen 38 Kilometer messenden Planetoiden TROJA ist eine Station aufgebaut worden, mit der der direkte Vorstoß nach Andro-Beta erfolgen soll (der Beta-Nebel ist 650.000 LJ entfernt und steht 300.000 LJ vor M-31). TROJA hat eine Besatzung von 60 Personen, die unter dem Kommando von Major Fracer Whooley steht. Es ist die Versorgungsbasis für fünf Superschlachtschiffe und die ANDROTEST III. Die Imperiums-Einheiten sind die CREST II, unter Oberst Cart Rudo, die NAPOLEON, unter Oberst Baptiste Regard, die THORA II, unter Oberst Brodo Sauer, die ALARICH, unter Oberst Teren Masis, und das USO-Flaggschiff IMPERATOR, unter Oberst Heske Alurin. Die fünf Schiffe besitzen je ein zweistufiges Zusatzlineartriebwerk und haben damit eine Reichweite von 1,2 Millionen LJ. Auch die vierstufige ANDROTEST, wieder unter dem Kommando von Oberst Pawel Kotranow, hat jetzt solch eine Reichweite.

Der Schrotschuss-Transmitter ist seit der Vernichtung des Planeten Kulloch auf das Beta-Dreieck justiert, wohin immer wieder Trümmerstücke des zerplatzten Planeten stürzen. Diesen Weg soll jetzt TROJA nehmen und der Durchgang erfolgt am 2. Juli.

Von den Besatzungen erwachen wiederum Tolot und Oberst Melbar Kasom als Erste aus der Tiefnarkose (Mutanten wie Gucky oder Rakal und Tronar Woolver sind immer am Heftigsten betroffen). Sie bekommen drei blaue Sonnen zu sehen, die von dem Justierungsplaneten umlaufen werden. TROJA driftet mit einem Prozent der LG davon fort.

Die Schiffe der Twonoser, es sind walzenförmige Einheiten, die sich zum Heck verjüngen, untersuchen den Neuankömmling nur kurz. Alle energetischen Tätigkeiten auf TROJA sind eingestellt bzw. ortungsgeschützt. Laut Plan soll der Planetoid sich drei Tage lang vom Beta-Dreieck entfernen. Danach soll die Geschwindigkeit auf fünf Prozent LG erhöht werden und erste Aktivitäten der Besatzung beginnen. An erster Stelle soll die ANDROTEST auf direktem Flug zum Schrotschuss-System zurückkehren.

Doch schon nach 20 Stunden gibt es Alarm. TROJA sieht sich mit einem 14.000 mal 5.000 Kilometer großen Giganten konfrontiert, den Grek-1 als Moby bezeichnet. Mobys sind Organismen, die sich von Energie ernähren und ein so genanntes Instinktgehirn besitzen. Sie hatten einmal die Wachfunktion in Andro-Beta inne, gelten jetzt aber als tot.

Dieses Exemplar ist aber eindeutig lebendig und schluckt TROJA. Anschließend nimmt es Kurs auf eine Sonne. Diese sind schließlich die besten Energielieferanten (auch wenn Mobys manchmal aus toter Materie Energie gewinnen) und die MdI trugen dafür Sorge, dass die Mobys die Sonnen des Beta-Dreiecks als Tabu anerkennen.

Rhodan entsendet einen Erkundungstrupp in den Moby, der schnell auf die so genannte Energiepolizei stößt. Es sind quasi die weißen Blutkörperchen des Organismus. Sie greifen jegliche fremde organische Materie an und dem Trupp bleibt nur die Flucht.

Die Energiepolizei findet später einen Weg in TROJA hinein zu gelangen. Dort wird nach einigen gefährlichen Stunden ein Abwehrmittel gefunden, nämlich STOG-Säure. Die nächsten Stunden vergehen ruhig, dann erwacht Gucky als erster Mutant. Er erhält sogleich telepathischen Kontakt zu den Bioparasiten. Diese amorphen Wesen haben schon 90 Prozent des Mobys getötet und sind letztlich für den Tod aller Mobys verantwortlich.

Gerade starten die Bioparasiten den Angriff auf das Instinktgehirn, das sich im Rückenbereich des Mobys auf der Oberfläche befindet. Der Todeskampf des Mobys beginnt – und endet mit einer Transition.

TROJA wird am 5. Juli aus dem jetzt toten Moby bugsiert. Der Planetoid steht drei LJ vom Beta-Dreieck entfernt und alle energetischen Anlagen können risikolos hochgefahren werden. Die Aktionen im Beta-Nebel können ebenso risikofrei begonnen werden.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Rolf-Peter Harms zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 09. July 2011 in die Datenbank eingepflegt

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