Perry Rhodan Heft Nr. 2296

In der Hölle von Whocain

Einsatz in der Welt der Kyberneten -
Atlan geht auf höchstes Risiko

von Leo Lukas

tibi
Tibi: Swen Papenbrock

Hauptpersonen:

Atlan - Der Arkonide entsendet ein ungewöhnliches Team in eine ungewöhnliche Aktion.
Hajmo Siderip - Der junge Xenopsychologe erlebt seine Feuertaufe.
Filana Karonadse - Die Positronikerin riskiert buchstäblich Kopf und Kragen.
Gorm Goya und Jallon Hypt - Die Elite-Raumsoldaten begeben sich auf gefährliches Terrain.
Iant Letoxx - Der Kybb-Trake wittert eine Chance - und nutzt sie.

Tan-Jamondi-System: Die Schlacht gegen die Kybb ist dank der Hilfe der LFT gewonnen, die Motana haben die Macht im Sternenozean von Jamondi übernommen. Die stellare Majestät Zephyda verlegt das „Regierungszentrum“ von Tom-Karthay nach Tan-Jamondi. Fortan liegt die Zentrale der Macht um den Dom Rogan. Von Mykronoer überbringen die ozeanischen Orakel eine Nachricht des Grauen Autonoms Ka Than. Er erbittet einen Bionischen Kreuzer, der einen Gast abholen soll.

Obwohl er sich voll auf seine Liebe konzentrieren könnte, weilt Atlan mit seinen Gedanken woanders. Im Sol-System, das immer noch von den Kybb-Titanen besetzt ist. Er wechselt zur LEIF ERIKSSON über, und überlegt fieberhaft, wie er den Terranern auf der Erde helfen kann. Die Befragung der Kybb ergibt keine Erkenntnisse über eine mögliche Geheimwaffe gegen die Titanen. Auch der verschlagene Iant Letoxx, der eher auf das eigene Wohl als auf das seines Volkes bedacht ist und den Terranern daher die Kooperation für den Preis der eigenen Freiheit anbietet, weiß nichts über die Kybb-Titanen.

Der junge Xenopsychologe Hajmo Siderip bringt Atlan schließlich auf eine Idee. Ein Einsatzteam wird als „Delegation für kulturellen Austausch“ getarnt, nach Whocain, der Megalopolis der Kybb-Traken, geschickt um dort nach einer Geheimwaffe gegen die Kybb-Titanen zu suchen. Um bei den Kybb-Traken nicht zuviel Misstrauen zu wecken, soll sich die „Delegation“ etwas tollpatschig verhalten und vorgeben einen Titanen nachbauen zu wollen.

Neben Siderip, der als Missionsleiter fungiert, sind auch der Oxtorner Gorm Goya und seine Leute als Leibgarde mit von der Partie. Der Ertruser Jallon Hypt, gibt dem Team aus dem leichten Kreuzer MELBAR KASOM Rückendeckung. Als „Fremdenführer“ soll Iant Letoxx der „Delegation“ die kulturellen Sehenswürdigkeiten zeigen. Natürlich wird der Kybb-Trake nicht in die wahren Hintergründe der Mission eingeweiht. Dennoch kann er sich denken, dass es den Terannern nicht vornehmlich um eine Verständigung geht. Da ihm Siderip jedoch die Freiheit in Aussicht stellt, stimmt Letoxx zu. Es ist ihm egal, welche Ziele die Terraner verfolgen, solange er seine Freiheit wiedererlangt.

Komplettiert wird das Team durch Filana Karonadse. Die TLD-Agentin, die schon auf Hayok durch ihre hervorragenden Positronik-Kentnisse auf sich aufmerksam machen konnte, hat diesmal eine größere Veränderung als nur einen neuen Liebhaber an sich vorgenommen. Auf Hayok hat sie sich ein Implantat einsetzen lassen, das ihr direkten Kontakt zu Positroniken ermöglicht, wie die Posbis ihn haben. Ein weiteres Implantat ermöglicht ihr ähnlich den Kybb-Traken elektromagnetische Ströme wahrzunehmen. Die Implantation ist jedoch nicht ohne Nebenwirkungen geblieben. Ein entstelltes Äußeres ist nicht der höchste Preis den Filana zahlen musste. Seit der Implatation hört sie Stimmen und ist in Folge dessen psychisch labil. Dennoch ist sie der Meinung dem Einsatzteam helfen zu können. So bricht die „Delegation für kulturellen Austausch“ in die Hölle von Whocain auf.

Die Besichtigungstour verläuft zunächst ohne größere Zwischenfälle. Ein paar Kybb beschießen zwar die Antigrav-Plattform, die die Delagation nach Whocain bringt. Allerdings erfolgt der Angriff nur mit Handfeuerwaffen und stellt keine Gefahr dar. Die Delegation durchfliegt Whocain, Filana kann zwar als sie auf Traken-Sicht umschaltet Hetzparolen an den Wänden erkennen, jedoch scheint es sich um die Äußerungen einer unbedeutenden Gruppe zu handeln. Auch in Traken-Sicht erkennt Filana, dass der Kondensatordom, mit dem Trakensinn betrachtet, ein elektromagnetisches Feuerwerk darstellt.

Zum ersten größeren Zwischenfall kommt es als Iant Letoxx den Terranern das Kolosseum zeigt. Nach der Kresotenhatz, einem barbarischen Spiel der Kybb, bei dem sehr viel Blut fließt, sollen die Terraner die Siegerehrung vornehmen, was sie, angewidert von den barbarischen Zuständen, nur mit Widerwillen tun. Der Schutzschirm der die Antigravplattform umgibt wird abgeschaltet. Eine der beiden Mannschaftsführerinnen versucht Hajmo Siderip umzubringen, doch Iant Letoxx verhindert dies, weil seine Chance auf die Freiheit auf Null sinken würden, wenn der Leiter der „Delegation“ sein Leben verlöre. Auch kann er der Delegation glaubhaft versichern, nichts mit dem Anschlag zu tun zu haben. Offensichtlich wurde er von einer Terroristengruppe verübt. Bis auf den Leibwächter Siderips, der schwer verletzt wird, kommen alle mit einem Schrecken davon und so wird die Mission fortgesetzt.

Die Nachrichten, die von der LEIF ERIKSSON das Einsatzkommando erreichen, sind alles andere als gut. Zwar ist die RICHARD BURTON und damit auch Jallon Hypts große Liebe Reca Baretus wohlauf, aber die Lage ist trotzdem angespannt. Der ZA-Träger Myles Kantor hat in der Sonne sein Leben gelassen – offensichtlich ohne dauerhafte Wirkung. Und als ob diese Nachricht nicht schon schlimm genug wären, erfährt das Team, dass die Kybb-Titanen im Sol-System die Sonne zu einer Supernova aufheizen. Die Zeit bis zum "Point of no Return" beträgt vier Tage. Es bleibt dem Team also nicht mehr viel Zeit eine Waffe gegen die Kybb-Titanen zu finden.

Das nächste Ziel des Einsatzkommandos ist die Kybb-Universität. Dort erhofft man sich in alten Datenspeichern Informationen über die Kybb-Titanen und auch über eine Waffe gegen diese zu finden. Die Leiterin der Universität erweist sich anfangs als wenig kooperativ, aber dennoch kann Filana Karonadse sich in das Rechnernetzwerk einklinken. Während sie die Datenbank durchstöbert erschüttert eine Explosion das Gebäude.

An Bord der LEIF ERIKSSON wird Bilanz gezogen. Zwei Tote, zwei Vermisste und Iant Letoxx ist auch entkommen. Angesichts dieser Tatsachen lässt auch die Meldung Filana Karonadses ein altes Hybrid-Netzwerk entdeckt zu haben, in dem sich eventuell Daten über die Titanen finden, die Teilnehmer der Mission nicht in Jubel ausbrechen. Jallon Hypt, der der Mission anfangs etwas skeptisch gegenüber stand, bricht schließlich den Bann. Er macht dem resignierenden Siderip klar, dass er die letzte Hoffnung für die Menschen auf Terra sei, und dass es im Krieg, so schlimm es auch sei, nun mal Opfer gäbe. Die Konsequenz aus seiner Rede ist klar: Nach kurzer Erholungspause soll die „Delegation für kulturellen Austausch“ erneut Whocain aufsuchen. Ein flaues Gefühl bleibt dennoch. Als Filana in das Netzwerk der Universität eindrang, musste sie feststellen, dass ihr jemand zuvorgekommen ist.

Filana Karonadse erholt sich in der Medostation von den Nachwirkungen des Attentats, als sie wieder Stimmen hört. Langsam fängt sie an zu glauben, dass die Stimme, die ihr Hilfe bei den Problemen mit dem Netzwerken der Kybb anbietet, keine Einbildung ist. Als die seltsame Wesenheit, die sie auch um Hilfe anfleht, weil ihr „die Batterien“ ausgehen, schließlich das Prallfeld um ihr Krankenbett abschaltet, glaubt sie endgültig keiner Einbildung aufzusitzen. Im Rollstuhl verlässt sie die Krankenstation.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Wolfgang Ruge zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 20. Juni 2006 in die Datenbank eingepflegt

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