Perry Rhodan Heft Nr. 2279

Zeit der Schatten

Ein Schohaake hat direkten Kontakt -
und verspürt eine Superintelligenz

von Horst Hoffmann

tibi
Tibi: Alfred Kelsner

Hauptpersonen:

Orren Snaussenid - Der Schohaake atmet die Luft der Heimat.
Druben Eskuri - Ein Chronist lebt in einer Zeit der Schatten.
ARCHETIM - Die Superintelligenz bringt Frieden, Hoffnung und Glück.
Orgid Sasstre - Einer von fünfzehn Gouverneuren steht vor der größten Herausforderung seiner Karriere.
Na-Da - Der Togg ahnt Unheil voraus.

6. März 1333 NGZ

Die INTRALUX ist auf die mittlere der drei TRYPTICHON-Stationen gezogen worden und somit der sicheren Vernichtung entgangen. Da die Wissenschaftler an Bord des beschädigten Schiffs wenig tun können verlassen sie dieses. Zunächst in Raumanzügen. Doch die Luft erweißt sich als atembar wenn auch für einen terranischen Geschmack zu süßlich. Orren Snaussenid, der Schohaake, hingegen findet das Aroma hervorragend.

Vor einem geschlossenen Tor stehen zwei Figuren, es sind zwei Schohaaken, ein Mann und eine Frau. Snaussenid fühlt sich davon wie magisch angezogen, als er die männliche Statue berührt verschwimmt die Umgebung und der Schohaake taucht ab in die Vergangenheit

Tiefeste Vergangenheit

Druben Eskuri ist ein Schohaake, er arbeitet im Nekrion-System als Pro-Chronist. Obwohl er noch sehr jung ist hat er sich schon einige Meriten als Chronist verdient und vielfältig Anerkennung gefunden. In seiner Freizeit schreibt er im Netzwerk mit an der "Ode an ARCHETIM" oder spielt mit Hausgefährten, einem hundeähnlichen Halbintelligenten Tier mit zwei Köpfen, dem Togg Na-Da. Als er diesmal zur Arbeit kommt ruft ihn seine Chefin zu sich und teilt ihm mit das der "RUF" an ihn ergangen ist. Er ist auserwählt nach Oaghonyr zu gehen und dort zu arbeiten. Dies ist etwas ganz besonderes für einen Schohaaken, Oaghonyr gilt unter den Schohaaken und den anderen Völkern der friedlichen Gemeinschaft der Galaxie Phariske-Erigon als heilig.

Mit seinem Togg Na-Da geht er auf die Reise und stößt schon bei der Einreise auf das erste Problem: da nur er den RUF erhalten hat soll sein Hausgefährte abgewiesen werden. Doch Druben weigert sich und scheint auch einen mächtigen Schutzpatron zu haben: Orgrid Sasstre. Wie sich herausstellt ist dieser einer der Gouverneure von Oaghon, der Hauptstadt Oaghonyrs. Na-Da darf also mit einreisen doch der Togg wird nicht glücklich auf Oaghonyr.

Zum einfacheren Einleben auf der neuen Welt bekommt Druben die Schohaakin Eidoa Bassnoir an die Seite gestellt. Sie zeigt ihm die gigantische Stadt und das Clateaux der Zeiten, ein Plateau an dem sich steinerne Inkarnationen von Chronisten aus anderen Epochen finden. Am Ende der Tour fliegt sie noch zu ARCHETIMS HORT. Dort manifestiert sich die Superintelligenz im Normalraum, doch momentan ist sie unterwegs.

Während Druben seine neue Arbeitstelle antritt geht es Na-Da immer schlechter, er frisst nicht mehr und scheint etwas sehr schlimmes zu sehen. Den Togg wird nachgesagt das sie die Zukunft erahnen können. Druben Eskuri nimmt zunächst an, Na-Da sei eifersüchtig auf Eidoa, in die sich Druben verliebt hat, auch wenn er es sich zuerst nicht eingestehen will.

Wenig später lernt er seinen Protektor kennen, Orgid Sasstre ist einer der wichtigsten Männer auf Oaghonyr, er hat den Auftrag die Rückkehr von ARCHETIM vorzubereiten, die unmittelbar bevorstehen soll, außerdem eröffnet er Druben, dass er sein Vater ist. Dreiundzwanzig Jahre zuvor lies er seinen Sohn bei Zieheltern zurück um diese Stelle anzunehmen. Druben Eskuri ist zuerst erschüttert doch mit der Zeit versteht er.

Na-Da geht es immer schlechter, obwohl sich Druben und Eidoa, die nun zusammengefunden haben, sehr um ihn kümmern. Immer mehr Zeit verbringt der Schohaake im Clateaux der Zeiten, durch die Inkarnationen lernt er viel von der Vergangenheit kennen, aus Zeiten als Phariske-Erigon noch kein Hort des Friedens war. Als es ständig Kriege gab, die zuerst endeten als ARCHETIM auftauchte und die Völker befriedete.
Dann endlich kehrt ARCHETIM zurück, aber es ist entsetzlich, die Superintelligenz liegt im sterben! Und Na-Da hat es gewusst, das war also die schreckliche Vorhersehung und nicht dass Druben Eidoa ein Paar werden. Durch die Völker der Sterneninsel läuft ein Schock. ARCHETIM wird sterben, völlig entkräftet von der Retroversion einer Negasphäre bei der Galaxie Tare-Scharm. Sasstre organisiert, nach altem Brauch, eine gigantische ''Kette'' von Raumschiffen die einen gigantischen Trauerzug bilden werden. Und für seinen Sohn und dessen Gefährtin hat er eine besondere Position bei diesem Ereignis vorgesehen.

Nach sechs Monaten stirbt die Superintelligenz, mit einem letzten psionischen Impuls sendet sie noch einmal ein Friedenssignal an alle Völker, dann bleibt nur noch ihr Leichman in Form von "toter" Psi-Materie zurück. Mit ihr sterben Millionen Lebewesen, auch Na-Da, in ganz Phariske-Erigon, die meisten anderen sind verwirrt und ziellos.

Dann beginnt der Trauerzug, jedes Volk hat sein schönstes Raumschiff entsendet, es sind über sechzigtausend Einheit. Sie bilden eine Kette von Oaghonyr zu einer kleinen, gelben unwichtigen Sonne im Gretton-Mok-Spiralarm, abseits aller wichtigen Verkehrswege.

Dort sind bereits die TRYPTICHON-Stationen in der Sonne versenkt worden, sie sollen eine Art Mausoleum bilden, in ihr werden viele tausend Schohaaken als Inkarnationen zurückbleiben und warten und diese Ehre wird auch Druben und Eidoa zuteil. Sie werden in einem gewaltigen Hangar, am Portal zu diesem Mausoleum als Inkarnationen zurückbleiben. Vereint auf ewige Zeiten.

6. März 1333 NGZ

Als Orren Snaussenid langsam zu sich kommt, weiß er zwar vieles aus der Vergangenheit seines Volkes zu berichten aber über seine eigene Vergangheit weiß er noch immer nichts. Seine terranischen Freunde sind erstaunt und auch leicht geschockt über seinen Bericht, ARCHETIM ist also wirklich das 6D-Juwel. Doch trotz allem neu erlangten Wissen stehen sie noch immer vor einem verschlossenen Portal.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Jonas Hoffmann zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 20. Juni 2006 in die Datenbank eingepflegt

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