Perry Rhodan Heft Nr. 2278

Brennpunkt Talan

Sie kehren heim -
und erleben die Ankunft eines Gottes

von Arndt Ellmer

tibi
Tibi: Alfred Kelsner

Hauptpersonen:

Homer G. Adams - Der Ökonom begegnet einem Gott.
Scorchy - Der Leibwächter hat es wirklich in sich.
Maurenzi Curtiz - Der Erste Terraner trifft eine wichtige Entscheidung.
Gon-Orbhon - Der angebliche Gott beansprucht das Talan-System für sich.
Perry Rhodan - Der Terraner kehrt in seine Heimat zurück.

Mit fürchterlichen Kopfschmerzen erwachen Icho Tolot, Gucky und Bully – und finden sich in der Gewalt Gon-Orbhons! Bewacht von Motoklonen werden sie von diesem „Gott“ über das Ziel dieser Reise informiert: Ammandul – die Milchstraße.

Auch Perry geht es nicht besser als er erwacht, verliert er bei der von Hyperphänomenen begleiteten Flucht aus dem Kher-System seine Wahrnehmungsfähigkeit und Körperkontrolle und kann beides nur langsam zurückgewinnen. Als es ihm wieder besser geht, muss er feststellen, dass Tagg Kharzani bereits in Richtung Sol aufgebrochen ist – ein Wettlauf um die Zukunft der Terraner beginnt.

Unterdessen hat sich Homer G. Adams von LAOTSE (dem Zentralrechner der Solaren Residenz) einen Leibwächter in der verkleinerter Gestalt von Stalker bauen lassen: SK-OR/SH, genannt Scorchy. Die Idylle des langsamen Aufschwungs scheint sich auch in der Verlegung des Tempels der Degression fortzusetzen – schließlich liegt er jetzt nicht mehr direkt an den terranischen Zentren der Macht. Doch was bewog Carlosch Imberlock und seine Anhänger, zum Vesuv zu ziehen und warum bohren sie ein riesiges Loch in den erloschenen Vulkan? Weshalb sind auf einmal alle Anschläge beendet worden? Die Abschirmung des Geländes mittels tragbarer Paratronprojektoren scheitert an der kurzen zur Verfügung stehenden Zeitspanne.

Gegen den anfänglichen Widerstand von Zephyda beschließen die Verbündeten von Graugischt, sich zu trennen: Zephyda bringt von Atlan begleitet wie geplant Lyressea, das Paragonkreuz und die Vernetzer nach Jamondi; die weißen Kreuzer kehren nach Graugischt zurück und Perry fliegt zur Erde. Perry hofft, die Erde über eine Funkrelaisstrecke vor dem Eintreffen der 48 Kybb-Titanen (Siehe Band 2275 – Finale für Arphonie) warnen zu können, doch Hyperstürme machen auch diese Hoffnung zunichte.

Auf Terra wird jetzt ein Kybb-Titan geortet – er hat anscheinend Kurs auf die Erde genommen. Maurenzi Curtiz gibt Gelbalarm für die Flotte und Systemalarm. Sollte dieses Schiff die Begründung für das Loch im Vesuv sein? Nein, dafür ist es mit 17km Durchmesser zu groß, überlegt Adams. Noch zehn Stunden bis zur vorraussichtlichen Ankunft des Gigantraumers – viel zu wenig für eine schlagkräftige Abwehr.

Homer informiert sich und erfährt, dass Terra bei Aufwendung aller Schiffe in der Lage ist, 7-8 dieser Kybb-Titanen abzuwehren. Er veranlasst daraufhin die Verlegung der Verwaltung Terras von der Solaren Residenz nach Alpha Karthago.

Zeitgleich befindet sich Myles Kantor mit seinem Forschungsschiff Intralux in der Sonne um die Leiche der ehemaligen Superintelligenz Archtims zu untersuchen. Als er Homer informiert, muss er zwar mitteilen, dass sie den Psi-Körper noch nicht erreicht haben, aber er kann auch mitteilen, dass die Intensivität des Jetstrahles nicht mehr weiter zunimmt. Bedeutet dass die Ankunft Gon-Orbhons? Homer jedenfalls ist überzeugt; doch wo befindet sich der Kybb-Titan?

Die Gläubigen Gon-Orbhons jedenfalls und Heerscharen von Schaulustigen versammeln sich am Vesuv und im Gobi-Park am ehemaligen Standort des Tempels der Degression.
Auch die von Mondra Diamond betreuten Schohaaken verhalten sich seltsam, seit sich der Jetstrahl konstant verhält.

In diesem Moment materialisiert der Kybb-Titan im Sonnensystem. Doch worauf wartet er? Dann passiert es, am 12. März 1333NGZ exakt um 22:49 stürzt die Paukenwolke endgültig an ihren alten Standort zurück. Homer wird klar, dass der Koloss auf die Paukenwolke gewartet haben muss.
Während die Menschheit sich dieser Bedrohung gegenübersieht, ziehen es die Aarus-Jima vor, ihr Volk in Sicherheit zu bringen, sie fliehen vom Kybb-Titanen unbehelligt.

In Neapel bereiten die Orbhon-Anhänger das Loch im Vesuv auf die Ankunft von Irgendetwas vor, sie bringen eine Gleitschicht auf – was erwarten sie? Mondra Diamond wird zum Vesuv beordert, um sich dort ein Bild von der Lage zu verschaffen.

Während Perry sich immer noch den Widrigkeiten der Hyperphänomene ausgesetzt sieht und keine Möglichkeit hat, eine Warnung abzusetzen, offenbart sich Gon-Orbhon den Menschen und es tauchen die anderen Gigantraumer aus der Paukenwolke auf. Homer G. Adams versucht verzweifelt, Zeit zu gewinnen, damit Oberst Castro vielleicht die Chance hat, einen Angriff zu planen und damit Myles noch etwas Zeit bekommt. Scorchy hat er beauftragt, Mondra aus der Gefahrenzone am Vesuv zu holen, doch der kann sie nicht finden. Ebendort hält Imberlock eine weitere hetzende Rede vor der Menge.

Zwischen den Kybb-Titanen taucht unerwartet General Travers Schiff mit Perry an Bord auf, und es gelingt ihm, eine Botschaft abzusetzen, bevor sie entdeckt werden und fliehen müssen. Homer empfängt den Funkspruch und lässt alle Schiffe zurückziehen. Nur einige wenige widersetzen sich der Anweisung, greifen die Kybb an und werden zerstört ohne den Hauch einer Chance gehabt zu haben. Der Kybb-Titan mit dem selbst ernannten Gott an Bord taucht in die Erdathmosphäre ein und hält Kurs auf Südeuropa, während er ununterbrochen seinen Herrschaftsanspruch auf Talan ausstrahlt.

Die Gläubigen bilden mit Kerzen ein „Landefeld“ für ihren Gott - Adams kann jetzt endlich Mondra erreichen und in die Stahlorchidee zurückbeordern.
Gon-O sendet den Splitter des Nocturnenstock, in dem in das Loch im Vesuv – welchem Zweck dient er? Die Menschheit konnte Gon-Orbhon auch so schon beeinflussen...

All dies muss Tagg Kharzani als geschwächter Sklave Gon Orbhons mit ansehen, der für etwas Leben sich dem Bann des Kristalls hingegeben hatte. Seine einzige Hoffnung ist, dass diese Zeit der Sklaverei einmal enden wird.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Berend Koll zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 20. Juni 2006 in die Datenbank eingepflegt

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