Perry Rhodan Heft Nr. 2262

Der Submarin-Architekt

Fremde in der Sphäre Riharion -
der Toron Erih fürchtet um sein Volk

von Arndt Ellmer

tibi
Tibi: Dirk Schulz

Hauptpersonen:

Perry Rhodan - Der Terraner erfährt eine Enttäuschung.
Keg Dellogun - Der Schota-Magathe begegnet einer Legende.
Zephyda - Die Stellare Majestät sieht sich zum Handeln gezwungen.
Remo Quotost - Der aktuelle Tenn der Submarin-Architekten sorgt sich um sein Mündel.
Carya Andaxi - Die Schutzherrin leidet.

Wir befinden uns auf dem echten Planeten Graugischt, als Remo Quotost, der aktuelle Tenn der Submarin-Architekten von seinem Stellvertreter Schandor Aquist zu seinem Mündel (Carya Andaxi) gerufen wird. Sie befürchtet, ein neuer Krieg könne beginnen, den sie mit ihrer alles beeinflussenden Moral nicht vertreten könne. Es ist an Quotost, die Schutzherrin zu beschützen.

Unterdessen streiten auf der Schwert Selboo und Epasarr ob man den bionischen Kreuzer vom weißen Schiff abtrennen sollte.

Kurz darauf trifft General Traver mit seinem Schiff auf Graugischt ein, einem Wasserplaneten mit wüsten Landmassen. Die Besatzung der SCHWERT muss feststellen, dass die Elbato mit der SCHWERT auf dem Rücken immer tiefer in den Ozean vorstößt. Sie kommen an einigen Porlimischen Schatten vorbei, deren Milch, welche identisch mit Substanz 101 ist, wie sie gleich darauf aufgeklärt werden, den wichtigsten Bestandteil der Biopositroniken an Bord der weißen und bionischen Kreuzer darstellen. Außerdem erfahren sie, dass die Porlimischen Schatten von den Porleytern gentechnisch verändert wurden. Ihr Ziel lautet Riharion eine der submarinen Sphären, welche die Städte der Toron Erih (wie es Remo Quotost und sein Stellvertreter sind) darstellen. Diese Städte schwimmen auf unterseeischen, vertikalen Strömungskaminen, und sind so ständig einer Auf- und Abwärtsbewegung unterworfen.

Unterdessen kündigt sich bei Quotost General Traver an, der die unglaubliche Nachricht überbringt, er habe einen bionischen Kreuzer mit einer Besatzung aus Montana bei sich. Remo kann es gar nicht glauben, und hält die Meldung zuerst für von den Kybb gestreute Ablenkungsmanöver.

An Bord der SCHWERT behauptet Echophage sich an diesen Ort erinnern zu können, obwohl seine Speicher gelöscht wurden, da er hier gebaut wurde. Die Ozeanischen Orakel – genauer Keg Delloguns Familie – erkennen unterdessen ihren Heimatplaneten Graugischt wieder und treffen auf andere ihrer Art, die hier die Schutzherrin Carya Andaxi beschützen und behüten, denn sie selbst ist in ihrer Gestalt hilflos.

Rorkhete kommt als erster in den Genuss der Gastfreundschaft der Schoziden von Graugischt, doch um den Preis einer Wiederholung der Vorfälle von Graugischt II.

Unterdessen kommt Quotost an Bord der SCHWERT und stellt immer noch ungläubig die Echtheit des Schiffes fest – als er Echophage berührt, sind alle seine Zweifel beseitigt. Er untersucht mit einem Gerät trotzdem Perry und seine Begleiter und kann so ihre Ritterauren erkennen.

Die Schutzherrin leidet und scheint ihrem Ende nahe – sie hat sich seit langer Zeit nicht mehr aus ihrer Schlafmulde erhoben und die sie pflegenden Schota-Magathe sind um ihren Zustand mehr als besorgt. Carya Andaxia hatte einst – den Verrat Tagg Kharzani vorhersehend – das ganze System in der Zeitfalte zu verstecken versucht und die Positionen der Planeten (Graugischt, Telin Lysan, Sialar, Thenad, Uvylinga, Gwarion, Ranassir, Boorth Panen, Yastai, Esar Khuun, Shenolda und Silhoos) verändert, um ein Aufspüren unmöglich zu machen. Niemals hatte sie gekämpft – niemals Gewalt angewandt. So ist es nicht erstaunlich, wie sie auf den von Zephyda vorgestellten Plan reagiert, Kharzani anzugreifen. „Krieg ist die falsche Welle“ - so sagt sie. Sie kann den Krieg mit ihrer überlegenen Moral nicht in Einklang bringen und ist nicht bereit Zephyda, Atlan, Perry und ihren Kämpfern ihren Segen zu geben. Doch spürt sie selbst, dass auch die Zerstörung von Graugischt II Kharzanis nicht wird aufhalten können. Remo Quotost führt ihr Verhalten in tiefe Selbstzweifel. Wird seine Welt mit seinem Mündel eine Chance haben, in die Zukunft zu gelang? Ein Gespräch mit seinem Stellvertreter hilft ihm hierbei, der sagt, dass die Völker auf Carya vertrauen und er dieses Vertrauen nicht zerstören dürfe.

Vollalarm – ein Hyperdimo ist in das System eingedrungen, wird dem Planeten selbst aber nicht wirklich gefährlich – aber er ist ein klares Zeichen, dass die sicheren Zeiten für Andaxi und ihre Völker vorbei sind. 10000 Jahre scheinbare Sicherheit sind mit einem Male vorbei – ohne Chance auf eine Rückkehr in die alten Zeiten.
Nun erhalten die Reisenden eine Audienz bei der sich in einem verheerenden Zustand befindlichen Carya – die ihre Vorschläge, wie von Quotost prophezeit abschmettert. Perrys Frage nach dem Paragonkreuz, mit dessen Hilfe man auf Andaxis Hilfe verzichten könnte ist nicht wie er selbst denkt eine Brücke, sonder verbittert sie nur noch mehr - „Ihr begreift es nicht“.

Warum lässt Tagg Kharzani sie Schutzherrin immer noch jagen – es muss einen Grund dafür geben, ist die Schutzherrin selbst doch schwach und nicht bereit, ihn anzugreifen.

Kurz darauf explodiert durch einen Hypersturm eine Sonde im Weltall, die Hyperimpulse kann eine von Kharzanis Einheiten mit Sicherheit orten, wenn sie in der Nähe ist.

Rhorkete ist unterdessen dabei, einen Hypnoschuler an Bord der Schwert zu bringen, um sich vom Image des ungebildete Wilden zu befreien, der nur durch seine Gene zu etwas nutze ist.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Berend Koll zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 19. Juni 2006 in die Datenbank eingepflegt

Diese Zusammenfassung wurde 2824 mal aufgerufen.

Kolumnen

Sprachnörgelei

 

hosted by All-inkl.com