Perry Rhodan Heft Nr. 2259

Tod von den Sternen

Terraner und Gurrads -
sie treffen auf das seltsame Volk der Cortezen

von Horst Hoffmann

tibi
Tibi: Swen Papenbrock

Hauptpersonen:

Reginald Bull - Der Expeditionsleiter der RICHARD BURTON befiehlt einen Reparaturstopp.
Jan Shruyver - Der Psychologe mit Neigung zu altertümlichem Geschmack muss sich beweisen.
Gucky - Der Ilt sehnt sich auf intensive Weise nach Verlorenem.
Jerofe Gangan Ouwmar - Der Corteze ist tatsächlich ein kleiner Feigling.

Jerofe Gangan Ouwmar ist ein Feigling, er hat vor vielen Dingen Angst, die Bewohner von Tragolfir haben ihn deshalb ausgestoßen. Er war nicht produktiv für die Gemeinschaft, darum haben sie ihn weggejagt. Nun lebt er im Wald vor dem er auch Angst hat. Doch die meiste Angst hat er vor seinen Alpträumen denn seine Träume werden fast immer Realität. Und sein letzter Traum handelt von einem Himmelschiff, einer gigantischen Kugel die den Tod bringen wird, den Tod aller Cortezen auf Aon.

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Am 18. Januar 1333 NGZ ist die RICHARD BURTON auf der Suche nach einer Welt auf der die, von einem Helix-Sprengkopf verursachten, Schäden repariert werden können. Jederzeit kann wieder ein Angriff dieser mysteriösen Waffe erfolgen. Doch dank der Ultra-Giraffe ist es den Terranern möglich den Angreifer rechtzeitig zu orten. Doch die Besatzung des ENTDECKER Raumers hat Glück, es kommt zu keinem Zwischenfall. Der 1800m durchmessende Kugelraumer erreicht ein System mit drei Planeten, der zweite liegt in der Biosphäre und scheint für die Reparaturarbeiten bestens geeignet. Kurz vor der Landung wird festgestellt, dass in unmittelbarer Nähe des geplanten Landesorts eine mittelalterliche Stadt existiert. Doch dass soll kein Problem darstellen, die Terraner verbergen sich hinter Deflektorschirmen. Ein Kontakt mit den Bewohner der noch unbenannten Welt soll nicht übereilt hergestellt werden. Es sind eh keine Eingeborenen zu sehen, die Stadt wirkt wie ausgestorben. Primär dient die Landung der Wiederherstellung der RICHARD BURTON.

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Jerofe ist erschüttert, sein Wahrtraum bestätigt sich, das Himmelsschiff landet nahe der Stadt Aon.

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Reginald Bull hat Probleme verschiedenster Art, der schwer verletzte Gucky befindet sich zwar außer Lebensgefahr doch er will Bully nicht zu sich lassen. Ausserdem wird Gucky von einer Todessehnsucht geplagt, was seinen besten Freund noch missmutiger stimmt. Doch der junge Fremdvölkerpsychologe Jan Shruyver kümmert sich leidenschaftlich um den Mausbiber und versichert Bull das keine Lebensgefahr besteht. Die Gurrads drängen darauf etwas zu unternehmen, ebenso wie Ascari da Vivo. Dann bekommt Reginald Bull die Mitteilung dass ein Eingeborener von den Wachen aufgegriffen wurde. Er begibt sich unverzüglich zum Verhörraum. Die Landungstruppen, die das Schiff bewachen haben Jerofe Gangan Ouwmar aufgegriffen. Der völlig verängstigte Corteze fasst nach einiger Zeit etwas vertrauen und beginnt sich zu öffnen und berichtet Bully von sich und seinem Traum. Doch die Terraner scheinen nicht die Todbringer zu sein. Unglücklicherweise trifft der Eingeborene auf die Gurrads trifft und dreht durch. Er rennt vor Panik mit dem Kopf gegen eine Bordwand und bricht bewusstlos zusammen.

Der Corteze wird auf die Krankenstation gebracht, sein Zustand verschlechtert sich zusehends, doch nicht wegen seines Zusammenpralls mit der Wand sondern er scheint an einer Infektionskrankheit zu leiden. Doch die Mediker können den Ursprung nicht bestimmen. Da die Cortezen scheinbar nicht von den Deflektorschirmen behindert werden gehen die Besatzung davon aus, dass der Stadtbevölkerung die Existenz des ENTDECKER Raumers durchaus bekannt ist. Also stellt Reginald Bull einen Trupp zusammen und fliegt in die Stadt. Mit dabei sind auch Ascari da Vivo und die drei Gurrads.

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Unterdessen kümmert sich Shruyver um den Mausbiber, dieser hat zwar seine tiefesten Lebenszweifel abgeschüttelt doch er leidet noch immer sehr unter seiner „Haarlosigkeit“. Durch den Thermostrahltreffer wurde seine Körperfell komplett versengt.

Daneben macht sich der junge Fremdvölkerpsychologe Gedanken über den im Koma liegenden Cotezen, irgendwie scheint die Lösung auf der Hand zu liegen doch wie so oft sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht.

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Als der Erkundungstrupp die Stadt erreicht wirkt diese noch immer wie ausgestorben, doch auf dem zentralen Platz treffen sie dann doch Eingeborene an. Der Sprecher des Rates der zwölf Alten, ein Corteze mit dem Namen Halput Dono Vanmar begrüsst die Galaktiker, er führt sie ins Rathaus und er berichtet recht offen über die Vergangenheit Cortezen, dass sie vor ewigen Zeiten ein Hilfsvolk der Schutzherren von Jamondi waren. Und er berichtet von Gon-Orbhon, dem ehemaligen Schutzherren, er berichtet vom Dom Rogan und vom Dom von Parrakh aus dem später die Bastion von Parrakh wird als der ehemalige Schutzherr das Imperium Orbhon ausruft in Amringhar. Das ist die Zeit als ein Teil der Cortezen sich auf Aon niederlassen während sich andere Stämme über die kleine Galaxis vestreuen.

Gerade als sich Reginald Bull genauer nach Gon-Orbhon erkundeigen will kommt es vor dem Gebäude zu einem Tumult, die stolzen Gurrads verachten die schwächlich wirkenden Cortezen, dies zeigen sie nur allzu deutlich und es kommt zu einem Gerangel. Bull geht dazwischen doch der Schock sitzt tief bei den Eingeborenen, so dass sich die Galaktiker zurückziehen. Bull überlässt Vanmar ein Funkgerät und bittet ihn sich zu melden.

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Die Cortezen melden sich nicht, sie machen sich auch in ihrere Stadt immer rarer. Die beobachtenden Galaktiker machen sich sorgen. Vor allem Bully, noch dazu weil Gucky ihn noch immer nicht zu sich lassen will. Auch Jerofe geht es immer schlechter. Einzig die Reparaturen an der RICHARD BURTON gehen zügig und planmäßig voran.

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Irgendwann wird es Bully unheimlig und er dringt wieder in die Stadt vor und er trifft die Cortezen in einem Jämmerliche zustand an, sie scheinen von der selben Krankheit befallen zu sein wie der junge Corteze auf der RICHARD BURTON. Der Residenzminister zitiert fast das gesamte medizinische Personal in die Stadt, doch die Mediker sind machtlos, sie konnen nicht wirklich helfen.

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Als schon alles zu spät scheint erscheint der junge Jan Shryver in der Stadt und bringt die Lösung. Nicht die Galaktiker brachten die Krankheit nach Aon sondern die Gurrads. Des weiteren hat der Wissenschaftler herausgefunden dass die Cortezen die Urahnen der Gurrads sind. Die drei Gurrads auf der RICHARD BURTON trifft diese Erkenntnis ziemlich hart. Sie die stolzen, harten Bewohner der Grossen Magellanschen Wolke sollen von einer solch „schwachen“ Rasse anstammen, ein unvorstellbarer Gedanke.

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Durch ein eiligst hergestelltes Antiserum sterben nur sehr wenige Eingeborenen und es daert auch nur ein paar Tage bis Reginald Bull von Vanmar über die Vergangenheit unterrichtet. Er bekommt Informationen über das Parr-System wo Gon-Orbhon seine Bastion hat. Er bekommt berichtet dass nach dem Verschluss des Sternenhaufens die Ausstrahlung von Gon-Orbhon verschwand und erst wieder auftrat als der Hyperkokon zusammenbrach.

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Aus dem rekonstruierten Logbuch der CRESU 177, dem Schiff auf dem Gucky schwer verletzt wurde, ergibt sich dass die Helix-Sprengköpfe ein unabhängiges, uraltes, autark agierendes, dezentrales Waffensystem ist. Entwickelt von einem kleinen ehemaligen Hilfsvolk des Gon-Orbhon. Die CRESU 177 war eins von ca. 450.000 Schiff die für das Imperium Orbhon die Milchstrasse und die Schutzherren von Jamondi angreifen sollten. Doch dazu kam es nie, die Schiffe wurden eingeschlossen, die äusserst aggressiven Besatzungen begannen sich mit der Zeit gegenseitig zu vernichten als die geistige Führung von Gon-Orbhon ausblieb.

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Auch Jerofe Gangan Ouwmar hat überlebt und er bittet darum auf der RICHARD BURTON bleiben zu dürfen. Bully lässt es zu. Dann verlässt die RICHARD BURTON am 26. Januar den Planeten Aon. Das nächste Ziel steht schon fest, es ist das Parr-System.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Jonas Hoffmann zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 19. Juni 2006 in die Datenbank eingepflegt

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