Perry Rhodan Heft Nr. 2248

Friedenskämpfer

Sie dient einer kosmischen Macht -
sie ist die Mediale Schildwache

von Hubert Haensel

tibi
Tibi: Dirk Schulz

Hauptpersonen:

Zephyda - Die junge Motana muss eine Entscheidung treffen.
Lyressea - Die Schildwache beschreibt eine uralte Geschichte.
Perry Rhodan - Der Terraner emp?ndet eine seltsame Verbindung.
Homunk - Der Androide hilft bei einer lang dauernden Erziehung.
Orrien Alar - Der Baumhüter steht für seine Aufgabe ein.

Der Roman führt uns zurück in den Sternenozean. Kischmeide, die planetare Majestät des Planeten Tom Karthay, bietet Zephyda ihren Rücktritt zu ihren Gunsten an. Zephyda lehnt ab. Sie sieht sich als planetare zu sehr eingeschränkt. Sie beschließt einen Konvent der Majestäten einzuberufen, damit über das weitere Vorgehen gegen die Kybb und ihre Ernennung zur stellaren Majestät entschieden werden kann. Währenddessen erwacht die mediale Schildwache, welche auf den Namen Lyressea hört, aus ihrem Koma-ähnlichen Zustand und erzählt Atlan, Perry, Zephyda und Rorkhete ihre Lebensgeschichte:

Die Geschichte der Schildwache beginnt einige Millionen Jahre in der Vergangenheit. Lyressea erwacht zusammen mit ihren Geschwistern (Catiaane, Eithani, Atjaa, Hytath und Metondre) auf der Kunstwelt Wanderer, der Welt der Superintelligenz ES. Sie kann sich nicht an ihre Vergangenheit erinnern, stellt aber fest, dass sie immenses kosmologisches Wissen besitzt. Homunk, der Bote von ES, erklärt Lyressea von wem und zu welchen Zweck sie erschaffen wurden.
Das genetische Material aus dem ES die Schildwachen erschuf, stammt von der Welt Talan, der Welt der Schmetterlinge. Auf dieser Welt wird die Evolution in den nächsten Jahrmillionen ein Volk hervorbringen, das ES als Hilfsvolk eine große Hilfe sein wird. (Anm. d. Red.: Talan ist identisch mit Terra).

Die Lebensaufgabe der Schildwachen besteht darin den Orden der Schutzherren von Jamondi zu schützen. Bei den Schutzherren handelt es sich um eine Organisation, welche von den Kosmokraten ins Leben gerufen wurde, um deren Interessen in der Milchstraße zu vertreten. Das Zentrum dieses Ordens lag im Sternenhaufen von Jamondi. Auf der Welt Tan-Jamondi II befiand sich der Dom Rogan, ein Bauwerk in dessen Mauern von einer Geistesmacht beseelt wurden, welche die Weihung von neuen Schutzherren ermöglichte indem es ihnen eine Ritteraura verlieh.

Die Schutzherren sagten sich jedoch von den Kosmokraten los, welche darauf reagierten, indem sie die Geistesmacht, welche die Mauern des Doms beseelte, abzogen und so die Weihung neuer Schutzherren unmöglich machten.

Die Konsequenz ist, dass der Orden der Schutzherren kurz vor dem Ende steht. Diese Tatsache passt nicht in die Pläne der Superintelligenz ES. ES kann jedoch nicht offen für die Schutzherren Partei ergreifen, da dies den Zorn der Kosmokraten auf die junge Superintelligenz lenken würde. Also muss ES im Verborgenen Hilfe für die Schutzherren leisten.

Die Hilfe der Superintelligenz besteht darin, dass sie die Schildwachen zusammen mit dem Paragonkreuz nach Jamondi entsendet. Das Paragonkreuz enthält einen Bewusstseinssplitter von ES und ist zusammen mit den Schildwachen in der Lage neue Schutzherren zu weihen. Die Schildwachen sollen den Orden der Schutzherren unterstützen und gleichzeitig ein Auge auf ihn haben, damit sich der Orden nicht gegen die Ziele ES stellt.

Die letzten verbliebenen Schutzherren, von denen nur noch die Ältesten ro´an Sch´Lerief und „Mutter“ eine Aura besitzen, nehmen die Hilfe der Superintelligenz an und fortan können neue Schutzherren geweiht werden. Als weitere Hilfe übergibt ES den Schutzherren tausende Motana-Föten. Bei den Motana handelt es sich um Wesen, die genau wie die Schildwachen, aus dem Genpool Talans stammen. Bei den Motana hat ES die Evolution auf Talan um 7 Millionen Jahre vorausberechnet. Es handelt sich quasi um einen Test, ob das Volk, welches sich auf Talan entwickeln wird, den Ansprüchen ES genügen wird. Wenn der Test zufrieden stellend verläuft, sollen die Motana die Shoziden als Schutzmacht des Ordens der Schutzherren ablösen. Der Planet Barinx im Neun-Sonnen System entwickelt sich zur Hauptwelt der Motana.
Homunk verabschiedet sich von den Schildwachen, was für Lyressea besonders hart ist, da sie eine besondere Bindung zu dem Boten von ES hat. Lyressea erkundet nun erst einmal Tan Jamondi II, und entdeckt dabei einen alten Baum, der mit dem Dom Rogan verwächst. Der Baum trägt den Namen Uralt Trummstamm und wächst schon so lange, wie der Dom existiert. Auf dem Baum lebt Orrien Alar, welcher sich als Baumhüter bezeichnet und für die Pflege Uralt Trummstamms verantwortlich ist. Er teilt Lyressea mit, dass man an der Verfassung Uralt Trummstamms die Verfassung des Ordens der Schutzherren erkennen könne. Die Blätter die Uralt verliere seien die Schmerzen und Tränen des Ordens.

Der Orden der Schutzherren gedeiht, und es werden wieder neue Schutzherren geweiht. Allerdings werden auch Kandidaten abgelehnt. Alle Kandidaten bedürfen aber der Zustimmung der Schildwachen und des Paragonkreuzes. So wird der Kandidat Nychewarau von den Schildwachen abgelehnt. Diese Tatsache stellt ein Novum in der Geschichte des Ordens dar. Aber auch Kandidaten bei denen die Schildwachen keine Bedenken haben, werden nicht zu Schutzherren gekürt, weil das Paragonkreuz bedenken hat. Der erste den dieses Schicksall ereilt trägt den Namen Topas Herm.

Nach dem nun neue Schutzherren gekürt worden sind, erblüht der Orden der Schutzherren aufs Neue, die ersten Schutzherren brechen auf, und erschließen neue Gebiete für den Orden. Die Schildwachen spielen derweil Babysitter für die Motana.

Die Motana entwickeln sich rasend Schnell und in kurzer Zeit besiedeln sie viele Welten im Sternenhaufen von Jamondi. Der erste Planet, der von den Motana besiedelt wird, wird von Lyressea Baikhal Cain getauft, der Name steht für „Große Zukunft“. Diese steht den Motana auch wirklich bevor, denn nach und nach lösen sie die Shoziden als Schutzmacht ab.

Auf Tan Jamondi II erreicht Lyressea eine traurige Nachricht. Der Schutzherr ro´an sch´Lerief ist verstorben. Er wird im Weltraum beigesetzt. Für Lyressea hat der dahingeschiedene Schutzherr jedoch eine Holobotschaft und einen Speicherkristall hinterlassen. Die Botschaft führt Lyressea in ein Gebiet wo eine verheerende Schlacht Völker ausgelöscht hat. Sie erkennt jedoch, dass ein Schiff dem Inferno entkommen konnte. Sie folgt dem Schiff und spürt am Ziel angekommen, die Nähe eines Wesens mit unheimlich positiver Ausstrahlung. Bei diesem Wesen handelt es sich um den Einsamen Wanderer Gimgon, welcher die Überlebenden der Raumschlacht gerettet und auf einer geeigneten Welt abgesetzt hat. Gimgon ist ein einsamer Wanderer, der sein Glück darin findet Lebewesen zu helfen. Von Anfang an verspürt Lyressea große Zuneigung zu Gimgon. Seine positive Einstellung führt dazu, dass das Paragonkreuz Gimgon in nur 10 Minuten, der kürzesten Zeitspanne in der Geschichte des Ordens zum Schutzherren weiht.

Gimgon ist eine Bereicherung für den Orden und schon bald hat er ein Wesen entdeckt, dass sich seiner Meinung nach zum Schutzherren eignet. Er schlägt den mageren Humanoiden Tagg Kharzani als Kandidaten für das Amt eines Schutzherren vor. Die Schildwachen trauen Kharzani nicht über den Weg, und einzig allein die Tatsache, dass Gimgon ihn vorgeschlagen hat, ist dafür ausschlaggebend, dass die Schildwachen dem Vorschlag zustimmen. Auch das Paragonkreuz scheint sich über Kharzani nicht im klaren zu sein. Nach 4 Stunden der Prüfung wird Kharzani schließlich zum Schutzherren geweiht.

Lyressea begibt sich auf eine Mission bei in Amringhar (=Große Magellanische Wolke). Auf dem Rückflug entdeckt sie das künstliche Wesen Gon-Orbhon, dem jegliche Erinnerung an seine Vergangenheit fehlt. Gon-Orbhon arbeitet sich im Orden sehr schnell nach oben und weist viele Erfolge aus, was schließlich dazu führt, dass er trotz seiner ungeklärten Herkunft zum Schutzherren geweiht wird.

In den magelanischen Wolken beginnen derzeit die Kybb mit ihren Eroberungsfeldzügen. Die Flotten der Schutzherren müssen tatenlos zusehen, da sie aufgrund ihrer hohen Moralvorstellungen keinen Vernichtungskrieg führen können. Die Rettung bringt eine Idee GonOrbhons. Dieser schlägt vor auf der Welt Parrakh einen weiteren Dom zu bauen, in dem auch Schutzherren geweiht werden können, damit der Orden in Amringhar präsenter ist. Der Plan ist ein Erfolg und die Kybb können nach und nach befriedet werden. Diese Befriedung wird durch die Mutantenfähigkeit Gon-Orbhons unterstützt. Dieser ist ein Mental-Dislokator, er kann sein Bewusstsein vom Körper lösen und so andere Lebewesen kontrollieren. Mit der Zeit entwickelt er seine Fähigkeit und kann sein Bewusstsein teilen und so tausende Kybb gleichzeitig kontrollieren.

Tagg Kharzani schlägt vor die Kybb vollständig zu integrieren. Natürlich stößt dieser Vorschlag auf großen Widerspruch. Allerdings stellen sich sowohl Gimgon als auch Gon-Orbhon hinter Kharzani, der den scherzhafen Titel „Herr der Kyberneten“ erhält. Die Schildwachen verfolgen diese Entwicklung mit großer Unruhe. Dieses Unbehagen wird noch größer als die Kybb aus Verehrung für Kharzan, diesem im Arphonie-Haufen nahe Talan ein monströses Bauwerk errichten: Das Schloss Kherzesch. Die Sorge über die Entwicklung verliert Lyressea nicht, obwohl um das Schloss Kherzesch ein Hort des Friedens zu entstehen scheint.

Neun Jahre nach der Fertigstellung von Schloss Kherzesch nähert sich ein muschelförmiges Raumschiff Tan Jamondi II. Die Wachflotte will das Schiff, das nicht auf Funksprüche reagiert, schon abschießen, aber Lyressea verhindert dies. Die Entscheidung stellt sich als richtig heraus. An Bord des Raumschiffes befindet sich das Wasserwesen Carya Andaxi, ein unglaublich positives Wesen, welches in den Diensten der Ordnungsmächte stand und sich nun dem Orden der Schutzherren anschließen will. Andaxi wird vom Paragonkreuz noch schneller als Gimgon zur Schutzherrin geweiht.

Carya Andaxi erzählt Lyressea von einem geheimnisvollen Ort mit dem Namen Ahandaba. Dieser Ort sei ein Ort ohne Schmerzen der keine Kriege kenne. Wenn die Zeit reif sei,glaubt Andaxi, werden die Schutzherren gen Ahandaba ziehen. Allerdings werden nur diejenigen die Raumschiffe durch die Kraft ihres Geistes bewegen können, Ahandaba finden.

Tagg Kharzani reagiert seltsam als ihm Andaxi von Ahandaba erzählt. Es stellt sich heraus, dass er thanatophob ist,d.h.:Er fürchtet sich krankhaft vor dem Tod. Und das obwohl er wie die meisten Schutzherren unsterblich ist.

Carya Andaxi beschäftigt sich derweil sehr intensiv mit den Motana. Sie entdeckt die Para-Fähigkeiten der Motana und fördert diese.

Andaxi verschwindet für 100 Jahre auf einer Welt namens Graugischt, ihrer Wahlheim. Diese liegt in der Nähe des Schloss Kherzesch und mancher vermutet, dass Andaxi die Nähe zu Kharzani sucht, um diesen zu beobachten. Als Andaxi von Graugischt zurückkehrt hat sie einen Bionischen Kreuzer im Gepäck. Dieser wurden von den geheimnisvolle Submarin – Architekten auf Graugischt konstruiert und fertiggestellt. Der Erfolg des Bionischen Kreuzers ist umwerfend und fortan werden die Motana im Umgang mit dem neuen Schiffstypus geschult. Außer den Kreuzern bringt Andaxi auch ein Volk namens Shota Magathe mit. Die Herkunft dieser Wesen bleibt im Dunkel. Sie unterstützen Andaxi bei der Schulung der Motana.

350 Jahre sind nach der Befriedung der Kybb vergangen, als in ganz Ammandul wieder kriegerische Konflikte ausbrechen. Lyressea wird zusammen mit Gimgon nach Wanderer beordert. Homunk teilt der Schildwache und dem Schutzherren mit, dass ES sich im Konflikt mit der negativen Superintelligenz STROWAN befindet. Diese greift ES an, weil sie dessen Potential benötigt um zu einer Materiesenke zu werden. ES kämpft also um Leben und Tod und fordert die Unterstützung der Schutzherren. STROWAN greift an, und ein schrecklicher Krieg beginnt, der über 800 Jahre dauern wird. In dieser Zeit erhalten die Schildwachen ihre Beinamen. Lyressea wird zur medialen Schildwache, Catiaane die eherne Schildwache, Metondre die liebende Schildwache, Eithani die brennende Schildwache, Atjaa die stählerne Schildwache, Hytath die blutende Schildwache.

Nach 898 Jahren Krieg kommt es zur Entscheidungsschlacht. Als das Raumschiff, auf den sich Lyressea befindet, aus dem Hyperraum zurück stürzt, nimmt diese eine Mentale Woge aus Qual und Angst war. Die Entscheidungsschlacht beginnt.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Wolfgang Ruge zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 19. Juni 2006 in die Datenbank eingepflegt

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