Perry Rhodan Heft Nr. 2243

Die Mediale Schildwache

Im Land Keyzing -
eine Legende offenbart sich

von Frank Borsch

tibi
Tibi: Swen Papenbrock

Hauptpersonen:

Zephyda - Die Epha-Motana bringt einschneidende Veränderungen in ihre alte Heimat.
Perry Rhodan - Der Terraner folgt seinem Traum.
Rorkhete - Der Shozide vergisst Raum und Zeit angesichts einer neuen Aufgabe
Iant Letoxx - Der Kybb-Trake holt zu einem Vernichtungsschlag aus.

Die Schlacht um Baikhal Cain ist vorerst gewonnen. Doch Zephyda ist sich sicher, dass die Kybb sich nicht einfach so geschlagen geben. Da davon auszugehen ist, dass sich die Kybb-Cranar an die erhöhte Hyperimpedanz anpassen werden, und den Motana dann zumindest ebenbürtig sind, befielt Zephyda die Evakuierung Baikhal Cains. Die Einwohner Baikhal Cains werden in das 6,7 Lichtjahre entfernte Ios – System evakuiert. Dieses bietet zwar keine optimalen Bedingungen, ist aber da einzige System, dass eine Evakuierung in einer angemessenen Zeit zulässt.

Währenddessen macht sich Perry Rhodan auf die Suche nach der medialen Schildwache. Er lässt sich allein im Land Keyzing absetzen und versucht durch Träume Kontakt zu der medialen Schildwache herzustellen. Zuerst sind diese Bemühungen ohne Erfolg aber Rhodan bleibt hartnäckig. Schließlich gelingt es ihm im Traum Kontakt mit der Medialen Schildwache herzustellen. Nach mehreren Nächten hat er durch seine Träume eine Karte des Land Keyzings erstellt und eine geheime Höhle entdeckt.

Die Evakuierung macht derweil große Fortschritte. Und das obwohl nicht alles nach Plan läuft. Insbesondere die Besatzung des Bionischen Kreuzers STURMWIND macht Probleme in dem sie die Befehle Zephydas öfter Missachtet.
Bei der Evakuierung trifft Zephydas auf Hekhet, einen der Jungen der früher ihre Schwester Leysde immer gehänselt hat. Dieser fragt Zephyda nach dem Verbleib ihrer Schwester, weil er sich bei dieser entschuldigen will. Die Nachricht von Leysdes Tod nimmt er traurig und mit Widerwillen auf. Er will Zephyda nicht glauben, da Leysde immer eine der geschicktesten und gelenkigsten Mädchen war. Außerdem macht er Zephyda Vorwürfe nicht alle für die Rettung ihrer Schwester getan zu haben.
Dieses Gespräch ist für Zephyda der Anlass den Todesort ihrer Schwester aufzusuchen, um Gewissheit zu erlangen. In dem Aschefeld, welches von der Residenz von Pardahn übrig geblieben ist, findet sie die Knochen eines kleinen Mädchens sowie die Flöte, welche Perry Rhodan für Leysde gebastelt hat. Damit ist für Zephyda der endgültige Beweis erbracht, dass ihre Schwester nicht mehr unter den Lebenden weilt.

Perry Rhodan dringt derweil in die von ihm entdeckte Höhle ein. Dort entdeckt er eine unterirdische Station, welche die Auffälligkeit besitzt, ohne Ecken und Kanten gebaut zu sein. Eigentlich ein Merkmal von Kosmokratentechnik. Als er nach mehrmaligen durchsuchen der Anlage keine Spur von der Schildwache findet, sondern nur einen Bagger und ein verschlossenes Schott entdeckt, ist für Rhodan klar war er tun muss: Er muss wieder durch einen Traum mit der Schildwache Kontakt aufnehmen. Es gelingt ihm. Im Traum spricht die Schildwache in der Sprache der Mächtigen zu ihm. Als Rhodan aufwacht steht das vorher verschlossene Schott offen.

Die Motana sprengen derzeit die Fesseln der Unterdrückung, welche ihn von den Kybb-Cranar auferlegt wurden. Der heilige Berg, das Symbol der Macht de kybernetischen Zivilisation, wird gesprengt. Zephyda glaubt in der Rauchwolke, welche auf die Explosion folgt. Das Gesicht eines jungen Mädchen zu erkennen. Von dem heiligen Berg bleibt nur ein Häufchen Asche zurück.

Perry Rhodan tritt derweil durch das nun offene Schott. In dem Raum findet er die Mediale Schildwache in einem Stasisfeld gefangen. Rhodan gelingt es das Stasisfeld zu deaktivieren. Die Mediale Schildwache ist nun frei, allerdings liegt sie in einem Koma ähnlichen Zustand. Als ob diese Tatsache nicht schon frustrierend genug ist, muss Perry Rhodan auch noch feststellen, dass mit der Deaktivierung des Stasisfelds eine Selbstzerstörungssequenz initiiert wurde. Die Station heizt sich auf über 1000° auf.

Zephyda hat derweil nur wenig Zeit den Triumph über die Sprengung des heiligen Berges zu genießen. Die Kybernetischen Zivilisationen greifen Baikhal Cain an. Allerdings besteht das Geschwader der Angreifer nicht nur aus Kybb-Cranar. Auch die Kybb-Traken, vor denen der graue Autonom Ka Than Perry Rhodan und Atlan warnte, sind unter den Angreifern. Atlan rät Zephyda zur Flucht, weil er vermutet, dass die Kybb-Traken nur angreifen würden, wenn sie sich in der Lage sähen zu gewinnen. Zephyda ignoriert die Sorgen Atlans und stellt sich dem Kampf.

Perry Rhodan sucht derzeit eine Möglichkeit dem Inferno der sich selbst zerstörenden Station zu entgehen. Da der richtige Ausgang bereits der Hitze zum Opfer gefallen ist, muss er einen anderen Weg finden. Die Rettung bringt der Bagger, den Perry beim Erkunden der Station gefunden hat. Perry gräbt sich mit dem Bagger zur Planetenoberfläche durch. Dort droht die nächste Gefahr: Die Hitze, welche die Selbstvernichtung der Station auslöst, schmilzt das Eis im Land Keyzing. Perry droht samt Bagger und Schildwache in den Fluten zu versinken. In letzter Sekunde erscheint der Bionische Kreuzer GRÜNER MOND und holt Perry mitsamt der Schildwache an Board.

Der Kampf im Orbit scheint für die Motana einen glücklichen Ausgang. Die Kreuzer der Kybb-Cranar werden wie Tontauben abgeschossen. Doch dann holt der Gegner zum entscheidenden Schlag aus. Iant Letoxx gibt den Befehl die K/Neutros (siehe Band 2242 – Letoxx der Fälscher) einzusetzen. Die Waffe wirkt, die Epha Motana können nur noch unter Schmerzen auf die Epha-Matrix zugreifen.

Nun gelingen auch den Kybb Abschüsse. Der erste Kreuzer, welcher dies erfahren muss, ist die STURMWIND. Als die Zahl der Abschüsse sich erhöht, gibt Zephyda den Befehl zum Rückzug. Die Schlacht um Baikhal Cain ist verloren. Und als ob dies nicht schlimm genug ist, sind auch die Verluste immens: 21 Bionische Kreuzer gingen bei der Schlacht verloren.

Iant Letoxx ist glücklich über den Sieg in der Schlacht. Als er bei einem Flug über Baikhal Cain feststellen muss, dass der heilige Berg vernichtet wurde, befielt er alle sich noch auf Baikhal Cain befindlichen Motana zu töten.

Als die SCHWERT in Sicherheit ist, wechselt Perry Rhodan von der GRÜNER MOND in die SCHWERT über. Als er die Zentrale betritt, erwacht die Mediale Schildwache für einen kurzen Moment aus ihrer Stare und sagt nur ein Wort: Lyressea.

Ein Besatzungsmitglied der SCHWERT hat von dem ganzen Rummel Nichts mitbekommen. Der Shozide Rorkhete sitzt in seiner Kabine und lernt weiter Lesen und Schreiben. Er macht große Fortschritte und beginnt damit seine Geschichte aufzuschreiben.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Wolfgang Ruge zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 19. Juni 2006 in die Datenbank eingepflegt

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