Perry Rhodan Heft Nr. 2236

Der Finger Gottes

Auf der Welt der Caiwanen -
eine Volksbewegung entsteht

von H. G. Francis

tibi
Tibi: Alfred Kelsner

Hauptpersonen:

Dando Gentury - Ein Caiwane lernt die Arkoniden noch besser kennen.
Owara Asa Tagakatha - Der caiwanische Priester predigt Wasser und trinkt Wein.
Otarie - Eine junge Frau wird zum Leitstern Caiwans.
Protana Aaqrass - Der arkonidische Tato nutzt die Religion für seine Zwecke.
Thorman da Vakalo - Ein Adliger bekommt besondere Einblicke auf Caiwan.

Der Roman spielt vor dem Eintreten der Hyperimpedanz.

Dando wächst auf dem Land in dem Dorf Gentury auf. Das ganze Dorf lebt von den Einkünften eines Mannes namens Menma, welcher in der nahegelegenden Stadt Takijon Arbeit gefunden hat. Als eines Tages dieser Mann nach Gentury kommt, um dem Dorf wieder einmal ein Teil seines Gehaltes zu spenden, tägt er eine Tätowierung auf der Brust, welche ihm die Weißen – so nennen die Caiwaner die Arkoniden – verpasst haben haben. Diese führt zu der Verbannung Menmas aus dem Dorf, weil die Caiwanen die Arkoniden als Götterboten ansehen und die Unverletzbarkeit der Haut als oberstes Gebot betrachten. Menma verlässt geknickt das Dorf.

Dando begibt sich auf die Suche nach Menma, welcher für ihn eine Vorbildfunktion hat. Doch anstelle des Verbannten findet er eine Positronik mit dem Namen Kopf. Diese klärt ihn darüber auf, dass die Arkoniden nicht von den Göttern geschickt wurden, sondern einfach nur eine überlegende Technik besitzen. Das Gespräch dauert nicht lange, weil Kopf die Energie ausgeht. Dando beschließt nach Takijon zu gehen um dort Geld zu verdienen und eine Batterie für Kopf zu kaufen.

Sein Aufenthalt in der Stadt beginnt schmerzhaft, er berührt eine der Zaubermaschinen der Arkoniden (einen Roboter) und wird dafür mit der Neuropeitsche bestraft. Während er sich wegen der Nachwirkungen nicht bewegen kann, kümmert sich eine junge Caiwanin namens Otarie um ihn. Zwischen den beiden herrscht große Sympatien, weshalb sie fortan zusammen weiterziehen.

Während Otarie Dando die Stadt zeigt, beobachten die beiden wie ein Caiwane von Tato Protana Aaqrasss Graswölfen zerfleischt wird. Über die Gründe können Sie nur spekulieren. Dieses Ereignis sorgt dafür, dass Dando mehr über die Zustände auf Caiwan erfahren möchte. Otarie erklärt ihm alles, und erzählt ihm dass der caiwanische Oberpriester Owara Asa Tagakatha die Arkoniden als Götterboten akzeptiert hat. Außerdem zeigt sie dem jungen vom Lande, den „Finger Gottes“, den Tempel in dem der oberste Priester residiert. Auf der Reise dorthin verlieben sich die Beiden und sind von nun an ein Paar.

Zurück in Takijon finden die beiden Arbeit in einem Bergwerk, wo sie für die Arkoniden Hyperkristalle abbauen dürfen. Dando kann eine Batterie für Kopf kaufen, und von der Positronik lernen sie einiges über die angeblichen Götterboten. Die beiden beginnen mit dem stillen Widerstand. Sie versuchen sogar Owara Asa Tagakatha für den Widerstand zu gelingen, doch der Priester hat zuviel Angst vor der Macht der Arkoniden.

Wieder zurück in Takijon müssen die Beiden feststellen, dass ihre Wohnung niedergebrannt und Kopf gestohlen wurde.

Als die beiden wieder zurück im Bergwerk sind, kommt Otarie bei einem „Unfall“ - der eindeutig von den Arkoniden herbeigeführt wurde – ums Leben, was in Dando den Entschluss gegen die Arkoniden zu kämpfen nur bestärkt. Über Jahre hinweg setzt er seinen Widerstand fort und erzielt große Erfolge. Als er den Arkoniden in die Arme läuft wird er tätowiert. Doch die Caiwanen sehen seine Tätowierung nicht als Sünde sondern als Auszeichnung.

Als Dando nach über 10 Jahren der Meinung ist der Widerstand sei stark genug, besucht er noch einmal den Priester. Dieser ist nicht zu hause, so dass Dando den Finger Gottes erkunden kann. Zu seiner Überraschung befinden sich in der Wohnung des Priesters, welcher immer das genügsame Leben predigt, viele technische Gegenstände der Arkoniden und die Positronik Kopf. Dando nimmt Kopf wieder in seinen Besitz und zerstört den Finger Gottes mit Desintegratoren, welche er in der Bleibe des Priesters gefunden hat.

Für diese Tat für er von den Arkoniden gefangen genommen und soll hart bestraft werden. Dass es nicht dazu kommt verdankt er den Caiwanen die geschlossen in den Streit treten. Die Arkoniden müssen mit den Caiwanen verhandeln und Dando als deren Handelsführer anerkennen. Weil der Tato in seinen Verhandlungen keinen Erfolg erzielt, verhandelt der Adlige Thorman da Vakalo, ein Arkonide der Dando bereits kennt und ihn im Gegensatz zu den anderen Besatzern von der Kristallwelt nicht herablassend behandelt hat, mit Dando.

Es kommt zu der Einigung, dass die Caiwanen besseren Zugang zu Bildung bekommen, und die alleinigen Schürfrechte für den roten Hyperkristall Khalumvatt erhalten. Die Bevölkerung feiert diese Einigung wie den größten Sieg ihrer Geschichte.

Was sowohl Dando als auch die anderen Caiwanen nicht wissen ist, das die Arkoniden Khalumvatt für minderwertig erachtet und sich nun freuen, dass sie die dummen Ureinwohner über den Tisch gezogen zu haben.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Wolfgang Ruge zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 19. Juni 2006 in die Datenbank eingepflegt

Diese Zusammenfassung wurde 2687 mal aufgerufen.

Kolumnen

Sprachnörgelei

 

hosted by All-inkl.com