Perry Rhodan Heft Nr. 2234

Expedition ins Ungewisse

Terraner wagen den Distanzflug -
über neuntausend Lichtjahre

von Arndt Ellmer

tibi
Tibi: Dirk Schulz

Hauptpersonen:

Elena Dworkoff - Eine Energieingenieurin gerät in Lebensgefahr.
Phil de Beer - Elenas Team-Partner benimmt sich merkwürdig.
Julian Tiffor - Der Minister der LFT wagt den Vorstoß nach Hayok.
Curcaryen Varantir - Der geniale Wissenschaftler stellt drastische Forderungen.
Le Anyante - Nur die Algorrian kann ihren Mann zügeln.

Elena Dworkoff und Phil de Beer sind Energieingeneure und arbeiten auf Luna. Ihre Aufgabe besteht darin die RICHARD BURTON für einen Fernflug mit unbekannten Ziel startklar zu machen. Alles läuft glatt und die RICHARD BURTON wird mit Nugas-Reaktoren und Hawk-Konvertern ausgerüstet. Kurz bevor das Modul an dem Phil und Elena gearbeitet haben montiert werden kann, wird die Halle in der dieses Lagert von einer Explosion erschüttert. Das Modul bleibt unversehrt, die Explosion fordert auch keine Menschenleben, richtet aber dennoch erheblichen Schaden an. Phil und Elena machen gerade einen Spaziergang auf der Mondoberfläche als sie von der Explosion überrascht werden. Es gelingt Ihnen sich in letzter Sekunde vor den Trümmerstücken in Sicherheit zu bringen.

Bei Elena kommt der Verdacht auf, dass es sich bei Explosion um ein Attentat der Sekte Gon Orbhons gehandelt haben könnte. Außerdem ist Elena aufgefallen, dass sich ihr Partner Phil in letzter Zeit etwas merkwürdig verhält, sie beschließt ein Auge auf ihn zu haben. Für Sie kommt erschwerend die Tatsache dazu, dass sie sich in ihren Kollegen verliebt hat, und nicht den Mut hat, ihm ihre Liebe zu gestehen.

Auf Terra macht der Aufbau weitere Fortschritte, dennoch ist Julian Tifflor nicht ganz glücklich. Der Tempel der Degression ist eröffnet worden, und auch Zahl der Anhänger Gon Orbhons wächst ständig. Die inhaftierte Bré Tsinga, die ja auch eine Anhängerin Gon Orbhons ist, scheint durch irgendetwas ausgezehrt zu werden. Sie nimmt immer mehr an Gewicht ab.

Tifflor stellt fest, dass er auf der Erde nicht viel tun kann, und bricht mit der RICHARD BURTON zu einem Fernflug auf. Untersuchungen haben ergeben, dass es sich bei der Explosion wohl um einen Unfall gehandelt hat, und während des Fluges nicht mit Attentaten zu rechnen ist. Das Ziel des Fluges ist Hayok.

Während des Fluges werden regelmäßig Zwischenstopps eingelegt, um Funkbojen zu installieren und so eine Funkverbindung nach Hayok zu ermöglichen. Es treten leichtere technische Probleme auf, die jedoch behoben werden können. Bei einem Zwischenstopp fängt die RICHARD BURTON auf einer sehr ungewöhnlichen Frequenz einen Notruf, dieser stammt, wie sich herausstellt, von den Algorian Curcayen Varantir und Le Anyante. Diese haben sich mittlerweile auf einer unbekannten Welt in der Milchstraße niedergelassen und 2 Kinder zur Welt gebracht, ein drittes ist gerade unterwegs. Die Algorian sind auch von der Hyperimpedanz betroffen und benötigen dringend Hyperkristalle. Varantir fordert von Tifflor eine Tonen Howalgonium, welche dieser natürlich nicht entbehren kann. Es kommt zu einer Streitigkeit zwischen Tiff und Curcayen, aber dank des Eingreifens von Le Anyante kann noch ein Kompromiss gefunden werden: Die Algorian begleiten die RICHARD BURTON bis nach Hayok und helfen dabei die Leistungsfähigkeit des Raumschiffes zu steigern und erhalten dafür so viele Hyperkristalle wie man auf Hayok entbehren kann.

Auch an Board der RICHARD BURTON muss Elena Dworkoff wieder feststellen, dass sich ihr Partner Phil de Beer seltsam verhält. Sie stellt ihn zur Rede, und er gesteht ihr, dass er unter einer Phobie leidet. Er kann sich außerhalb Terras nicht im freien aufhalten und sein seltsames Verhalten hatte den Grund, dass er Angst davor hatte auf einen Außeneinsatz zu müssen. So schlimm diese Phobie auch ist, so erleichtert ist Elena, für sie ist nun der Beweis erbracht, dass Phil kein Anhänger Gon Orbhons ist.

Kurz vor Hayok droht die Mission doch noch zu scheitern. Die RICHARD BURTON gerät in einen Hypersturm. Und die Vernichtung des Raumers droht. Phil und Elena müssen einen Weltraumspaziergang wagen um ihr Modul vor dem Ausfall zu retten. Dabei geraten beide in Lebensgefahr. Den Tod vor Augen schafft es Elena dann endlich Phil ihre Liebe zu gestehen, und macht ihm einen Heiratsantrag. Phil nimmt an mit dem Worten „Wir sehen uns im Jenseits“. Das es nicht soweit kommt ist den Algorian zu verdanken. Diesen gelingt es die Richard Burton aus dem Hypersturm zu befreien, und auch Phil und Elena können in letzter Sekunde gerettet werden.

Auf den „letzen Metern“ bis Hayok treffen sich Tiff und die Algorian zum Informationsaustausch. Tiff zeigt den Algorian ein Holo von den Schohaaken und die Algorian können den Terranern mit weiteren Informationen helfen. Sie haben die Schohaaken vor Millionen Jahren schon einmal gesehen, bei diesen handelt es sich um ein Hilfsvolk der positiven Superintelligenz ARCHETIM. Tiff vermutet, dass es sich bei der SI-Leiche in SOL um ARCHETIM halten könnte, die Schohaaken könnten von ARCHETIM in einem Hyperkokon eingelagert worden sein, welcher nun aufgrund der gestiegen Hyperimpedanz instabil wird. Mehr lässt sich zu den Schohaaken nicht in Erfahrung bringen, will die Algorian nicht mehr wissen, bzw. nicht mehr preisgeben.

Außerdem informieren Le Anyante und Curcayen Varantir die Terraner darüber, dass Sie einen Bahnhof der der Friedensfahrer gefunden haben. Da Tiff noch nie von diesen Begriff gehört hat fragt er nach. Le Anyante klärt ihn, von seiner Unwissenheit überrascht, auf: Bei den Friedensfahrern handelt es sich um ein Volk das entlang der „universellen Schneise“ Bahnhöfe unterhält. Bei der „universellen Schneise“ handelt es sich um eine Achse von der Galaxis Erranternohre durch zig Galaxien - auch durch die Milchstraße – bis hin zum Mahlstrom der Sterne. Mehr Informationen lassen sich den Algorian jedoch nicht entlocken.
Auffallend ist, dass die Universelle Schneise mit dem Wirkungsbereich der Materiequelle Gourdel identisch zu sein scheint.

Die RICHARD BURTON erreicht Hayok und die Besatzung stellt freudig fest, dass die Terraner mittlerweile die militärische Kontrolle über das Sternenarchipel haben. Tiff und Bully treffen sich zum Smalltalk und die Rechner der RICHARD BURTON und der PRAETORIA beginnen mit einem Informationsaustausch. Bei diesem kommt heraus, dass der Tempel der Degression in Terrania von der Konstruktion mit dem Crythumo, der Kybb-Cranar-Festung auf den in den Normalraum zurückgestürzten Planeten Ash Irthumo, identisch ist. Es scheint so, als ob die Kybb im Sternenozean von der selben Macht wie die Anhänger Gon Orbhons beeinflusst wurden, oder immer noch werden.

Am Ende gibt es sogar noch Babyfreuden an Bord der PRAETORIA. Le Anyante bringt ein Kind zur Welt. Julian Tifflor übereicht persönlich eine Geburtsurkunde, was das Junge als Bürger der LFT ausweist und 100g Howalgonium. Curcayen Varantir ist mit der Menge natürlich nicht zufrieden, aber mehr ist einfach nicht zu entbehren. Le Anyante kann ihren Lebensgefährten beruhigen, und die Algorian brechen wieder zu ihrem Heimatplaneten auf.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Wolfgang Ruge zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 19. Juni 2006 in die Datenbank eingepflegt

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