Perry Rhodan Heft Nr. 2215

Der Schohaake

Ein Biologe haust in den Bergen Norwegens -
und macht einen seltsamen Fund

von Horst Hoffmann

tibi
Tibi: Ralph Voltz

Hauptpersonen:

Alexander Skargue - Der Biologe verfolgt einen Elch und findet einen Alien
Sam - Der Huskie beweißt einen guten Riecher
Mondra Diamond - Die LFT-Staatssekretärin forscht erfolgreich nach Ungewöhnlichem
Orren Snaussenif - Das seltsame Wesen strandet in der Eiswüste
Sven Hastud - Der Wilderer begegnet seinem Schicksal

Alexander Skargue ist Biologe und lebt in der eisigen Region des ehemaligen Norwegen. Als der Terraner eines Tages mit seinem Huskie die Fährte eines Elchs verfolgt, kommt es zu einer unerwarteten Begegnung. Der Biologe entdeckt und verfolgt eine unbekannte Fährte, die ganz und gar nicht nach der Spur eines Elchs aussieht. Der Terraner vermutet vielmehr ein außerirdisches Lebewesen. Tatsächlich findet der Terraner kurz darauf ein Wesen, das sich im Schneesturm erschöpft und am Ende seiner Kräfte, an einen schützenden Baumstumpf klammert.

Der Fremde ist sehr klein und schmal gebaut, nur etwa 1,10 Meter groß, wirkt aber durchaus humanoid. Die Haut ist ockerfarben und geschuppt. Füße und Hände sind fünfzehig, wobei eine Zehe nach hinten zeigt. Das strohig wirkende Haupthaar des Wesens ist grün, ebenso der zottige, am Kinn ansetzende Bart.
Alexander Skargue weiß genau, dass der Fremde in dieser Eiswildnis und ohne Kleidung nicht lange überleben kann und nimmt ihn mit in seine Behausung. Dort angekommen, erholt sich das fremde Wesen schnell und erwacht aus der Bewusstlosigkeit. Die Verständigung erweist sich als schwierig. Der unbekannte Besucher kann kein Interkosmo verstehen und wirkt stark desorientiert. Nach einigen Verständigungsversuchen glaubt Alexander Skargue den Namen des Fremden herausgefunden zu haben, Orren Snaussenid. Einen weiteren Begriff interpretiert Alexander Skargue als den Namen des Volkes, dem der Fremde angehört, Schohaake.

Nach kurzem Aufenthalt in seinem Wohncontainer, macht sich Alexander Skargue, sein Huskie und der Fremde auf den Weg zur nächsten Siedlung. Aller Versuche des Biologen den syntronischen Piloten seines Gleiters zu aktivieren, schlagen fehl und so bleibt nur der Fußmarsch. Durch die eisige Kälte zu marschieren, erweist sich als gewagtes Unternehmen, doch nach vielen Mühen erreicht das seltsame Dreiergespann schließlich die nächste, größere Stadt, Otta.
In Otta wird Alexander Skargue und der Schohaake in eine Medostation eingeliefert, denn die Wanderung durch die Eislandschaft hat stark an den körperlichen Kräften des Terraners gezehrt. Alexander Skargue, der durch seine abgeschiedene Lebensweise dem Alkohol nicht abgeneigt ist, erhält zudem eine Behandlung gegen seine stark geschädigte Trinkerleber. Orren Snaussenid bleibt für die Ärzte jedoch ein Rätsel. Zwar ist man in der Medostation von Otta auf die Behandlung von Extraterrestriern eingestellt, doch es finden sich keinerlei Informationen über das Volk der Schohaaken. So bleibt die Herkunft des Fremden weiterhin ein Rätsel. Zumindest gelingt es den Ärzten den kleinen Gast zu stabilisieren und künstlich zu ernähren.

Als Alexander Skargue nach seiner Operation erwacht, besitzt er eine neue Leber und eine zweite Chance, sein Leben in den Griff zu bekommen. Der Biologe hat außerdem Besuch. Eine junge Frau stellt sich ihm vor und interessiert sich besonders für den unbekannten Besucher. Es ist Mondra Diamond!
Mondra Diamond bringt Alexander Skargue und Orren Snaussenid nach Terrania. Doch selbst im Kreis der Spezialisten ist man bezüglich der Herkunft des Fremden ratlos. Auf all ihren Expeditionen innerhalb und außerhalb der Milchstraße, sind die Terraner niemals auf Schohaaken getroffen. Entsprechend unbeantwortet bleibt die Frage, wie der Fremde überhaupt auf die Erde gekommen ist. Da Orren Snaussenid kaum mehr als seinen Namen artikuliert, bleiben auch alle Kommunikationsversuche erfolglos.

Dann geschieht das Unerwartete. An mehreren Orten der Erde tauchen plötzlich Fremde aus Snaussenids Volk auf. In manchen Fällen können Kameras sogar die Materialisation der Fremden dokumentieren. Alle Schohaaken scheinen von derselben Desorientierung betroffen zu sein. Sie sprechen nicht, erscheinen nackt und werden nach und nach alle nach Terrania gebracht. Erst als man Orren Snaussenid mit einem anderen Schohaaken zusammen bringt, scheint es einen Durchbruch zu geben. Beide Wesen erkennen, dass sie demselben Volk angehören und beginnen plötzlich zu sprechen. Schon bald kann man mit Hilfe der Translatoren eine Verständigung herbeiführen. Doch wesentlich weiter ist man trotz aller Erfolge nicht gekommen. Auch die Schohaaken wissen nicht woher sie kommen, welche Kraft sie auf die Erde versetzt hat.

Um mehr über die Herkunft der Wesen zu erfahren, zeigt man den Schohaaken Bilder aller bekannten Völker und Galaxien, von denen die Terraner Kenntnis haben. Stundenlang stellt sich kein Erfolg ein, doch dann kommt plötzlich Bewegung in die Schohaaken und es herrscht große Aufregung. Die Schohaaken deuten auf das Bild der beiden Algorrian und schwören, dass sie dieses Volk kennen.

Mondra Diamond und Julian Tifflor sind überrascht. Leider haben sich die Liebenden der Zeit auf einen geheimen Planeten zurückgezogen, um sich der Wiedererschaffung ihres Volkes zu widmen und können deshalb nicht zu Rate gezogen werden. Dann erscheinen immer mehr Schohaaken auf Terra, viele von ihnen sind nicht mehr am Leben. Selbst auf dem Mars wird das Auftauchen der Fremden gemeldet. Im Führungsstab der LFT ist man ratlos.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Thomas Rabenstein zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 19. Juni 2006 in die Datenbank eingepflegt

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