Perry Rhodan Heft Nr. 217

Gefahr aus der Vergangenheit

Seit 10000 Jahren gelten sie als tot -
nun erscheinen sie mit einer fliegenden Festung

von K. H. Scheer

tibi
Tibi: Johnny Bruck

Hauptpersonen:

Atlan - Der Arkonide erkennt die Gefahr aus der Vergangenheit als Erster.
Perry Rhodan - Großadministrator des Solaren Imperiums.
Icho Tolot - Ein abenteuerlustiger Haluter, der Perry Rhodan auf seinem Wege begleitet.
Melbar Kasom - Der USO-Spezialist ist bereit, sich zu opfern.
Wuriu Sengu - ''Späher'' des Mutantenkorps.
Cart Rudo - Kommandant der CREST II.

Der 27. Januar ist soeben angebrochen, als die Männer des Einsatzteams im geborgenen Shift einen Fehler begehen. Aufgrund der übermenschlichen psychischen Belastung wird die probeweise Aktivierung des Hyperfunkgeräts des Shifts zu spät als verräterisches Zeichen erkannt. Kurz darauf erscheint auch schon die wieder miniaturisierte Naben-Speichen-Festung, jetzt geschützt durch einen grünen Schutzschirm. Den Männern um Perry Rhodan, Atlan und Icho Tolot gelingt die Flucht mit den F-913-G zur CREST II, aber der Shift geht verloren.

An Bord des Flaggschiffs wird noch die Frage gestellt, ob die Besatzung der Festung den Standort der CREST kennt, als die Tripel-Sonnen zu flammen beginnen. Irgendetwas erreicht das Tripel-System durch den Sonnentransmitter, aber niemand glaubt an Hilfe aus dem Twin-System. Eher trifft die Vermutung zu, dass die Festung neue Befehle erhält.

Die Naben-Speichen-Festung taucht tatsächlich über dem Standpunkt der CREST auf, womit deutlich wird, dass der Gegner schon länger wusste, wo das miniaturisierte Schiff steht. Dann greifen Traktorstrahlen nach dem solaren Flaggschiff und die gesamte Besatzung fällt wegen der auftretenden Beharrungskräfte in Bewusstlosigkeit.

Der Haluter Icho Tolot erwacht als Erster und stellt fest, dass die CREST im Inneren der Festung steht, wo eine Wasserstoff-Methan-Ammoniak-Atmosphäre existiert. Als dann der Ertruser Melbar Kasom erwacht, legen sie sich Schutzanzüge an und verfahren ebenso mit Perry Rhodan, Atlan und Wuriu Sengu. Mit den drei noch Bewusstlosen verlassen sie die CREST.

Der epsalische Kommandant Oberst Cart Rudo erwacht als Nächster. Er erkennt schnell die Lage und bemerkt auch die Abwesenheit der fünf Personen. Rudo zieht die richtigen Schlüsse und will zunächst abwarten. Da bemerkt er auf den Bildschirmen die Fremden, Wesen, die er noch nie gesehen hat, die ihm aber irgendwie vertraut erscheinen. Die Methanatmer berieseln das Flaggschiff mit Narkosestrahlen und die gerade erwachende Besatzung fällt erneut in tiefe Bewusstlosigkeit.

Als Atlan, Rhodan und Sengu erwachen, werden sie von Kasom und Tolot informiert. Der Arkonide ist sichtlich erregt und als er die Besatzung der Naben-Festung zu Gesicht bekommt, ist die Erkenntnis niederschmetternd. Auch der Haluter weiß Bescheid und versucht, Atlan zu beruhigen, der den unerbittlichsten, hartnäckigsten, fähigsten, intelligentesten und widerstandsfähigsten Gegnern, die das alte Tai Ark’Tussan in seiner langen Geschichte je hatte, erneut gegenübersteht. Es sind die Methans, ja sogar Vertreter von deren größter Volksgruppe, die Maahks, deren Sprache, das Kraahmak, dem Arkoniden noch immer geläufig ist. Die Maahks, von denen die alten Arkoniden glaubten, sie vollständig vernichtet zu haben, sind wieder da.

Tolot vermutet, das die Maahks vor 10.000 Jahren über die Sonnentransmitter nach Andromeda flohen und jetzt ein Hilfsvolk der Meister der Insel sind. Die MdI selbst können sie nicht sein, denn die entsandten ja schon Jahrtausende zuvor die Laurins von Andromeda zur Milchstraße, wo dann die Posbis entstanden.

Die Situation der fünf Individuen ändert sich plötzlich und radikal, denn die Festung wächst zu ihrer realen Größe an, während sich ihre Größe und die der CREST nicht ändern. Damit befinden sie sich nicht mehr 800 Meter, sondern 800 Kilometer von der CREST entfernt. Der Haluter nimmt Rhodan, Atlan und Sengu auf seinen Rücken und läuft zum Flaggschiff, der Ertruser folgt in einem langsameren Tempo. Wenn nichts dazwischen kommt, kann Tolot zu Kasom zurückkehren, bevor dessen Luftvorrat aufgebraucht ist.

Nach 18 Stunden erreicht der Haluter die CREST. Die drei Menschen gehen an Bord und Tolot läuft Kasom entgegen, für den es aber nur noch wenig Hoffnung gibt. Da ändert sich ihre Situation erneut. Schon zuvor hatten sich die Maahks aus dem Hangar zurückgezogen und Durchsagen über Lautsprecher verkündeten den Flug durch den Tripel-Transmitter. Als das geschieht, kommt es zu einem Phänomen, das auch die Maahks nicht einplanten. Nach dem Transmitterdurchgang haben die CREST und ihre Insassen ihre normale Körpergröße wiedererlangt. Und der Effekt bewirkt, dass die Besatzung, zumindest Rhodan, Kasom, Atlan, Tolot und Sengu, aktiv bleibt, während die Maahks in Tiefkühlnarkose liegen.

Die fünf Personen stürmen die Zentrale des Flaggschiffs, starten es und schießen sich den Weg in den Weltraum frei. Sie befinden sich im Twin-System und haben kurz darauf Funkkontakt mit der RASPUTIN, die Solarmarschall Julian Tifflor als neues Flaggschiff dient. Hinter ihnen hüllt sich die Maahk-Festung in einen grünen Schutzschirm.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Rolf-Peter Harms zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 05. Juni 2011 in die Datenbank eingepflegt

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