Perry Rhodan Heft Nr. 2169

Das Lichtvolk

Sie sind die Guyaam -
sie leben im Para-Staub

von Leo Lukas

tibi
Tibi: Dirk Schulz

Hauptpersonen:

Der Lichtlose - Ein besonderer Angehöriger des Lichtvolkes erzählt seine Geschichte
Panige Kulalin - Ihr viertes Kind bereitet ihr nicht nur Freude
Enguarti Kulalin - Der Eheling hat nur noch einen Wunsch
Erünie Zowel - Die Baszmarin tut, was sie verhindern kann
Zargele, Neraliu und Gigiper Zowel - Eine unheimlich nette Familie

Etwa 160.000 Jahre vor der aktuellen Zeitebene wird ein junger Guyar geboren. Der Junge, Angehöriger des Lichtvolkes, erblickt unter ungewöhnlichen Umständen das Licht der Welt und verursacht bei seiner Mutter gleich nach der Geburt einen erheblichen Schock. Der Junge Guyar leuchtet nicht! In eine Welt geboren, in der die weiblichen Guyar die führende Rolle übernommen haben, ist es zudem für Panige Kulalin eine gewisse Enttäuschung, dass auch ihr viertes Kind ein Junge ist. Die Hebamme gibt dem jungen Guyar keine lange Überlebenschance und Panige Kulalin glaubt selbst einen Moment, das sie ein Kind ohne Lebenskraft und Geist geboren hat. Doch dann kommt es während des Todeskampfes des Säuglings zur unerwarteten Wende. Ein Lichtimpuls zündet im Körper des Kindes, der sich bald ausbreitet und das Neugeborene sogar stärker als üblich in hellem Licht erstrahlen lässt. Der Junge hat es geschafft! Panige Kulalin und ihr Eheling geben dem Neugeborenen den Namen Anguela, was in der Sprache der Guyar soviel bedeutet wie Lichtlos Geborener.

Anguela wächst heran und lernt seine Welt kennen. Er erfährt das die Guyar eine wichtige Rolle im Reich des Glücks spielen und viele Angehörige seines Volkes zu Verkündern der Superintelligenz VAIAS berufen werden. Aus verschiedenen Quellen lernt Anguela, das es einst eine dunkle Zeit gegeben hat, das Zeitalter der Finsternis. Die Epoche der Kriege beginnt, nachdem sich VAIAS in den PULS von Tradom zurückzieht um ihr neu gegründetes Thoregon zu stärken. Die Völker der acht Galaxien müssen sich unter großen Opfern vieler Entitäten und Organisationen erwehren, die in das entstandene Machtvacuum einzudringen versuchen. Es sind vor allem die Vaianischen Ingenieure, die mit ihren technischen Errungenschaften wie die Doppelrumpfschlachtschiffe dazu beitragen, dass alle Angriffe zurückgeschlagen werden können. Erst nach langer Zeit erfolgt die Rückkehr VAIAS und es entsteht die Thatrix Zivilisation, das Reich des Glücks. Die Völker Tradoms und der restlichen Galaxien sind geeint im so genannten Vaianischen Frieden.

Der unbestrittene Höhepunkt im Leben Anguelas ist der Besuch der Urheimat aller Guyar, dem Planeten Caldera im Caldit-System. Der Planet Caldera ist die Ur-Heimat der Guyar und zu Zeiten des Reichs der Güte das absolute Zentrum der Thatrix-Zivilisation. Caldera und das gesamte System der Sonne Caldit, ist von einer nahezu undurchdringlichen Parastaub-Wolke eingehüllt. Der Tymcal-Nebel ist selbst für die hochmodernen Ortungsanlagen der AGLAZAR Schiffe nicht zu durchdringen. Das Caldit-System verfügt über insgesamt fünf Planeten, von denen nur der dritte, Caldera, angenehme Lebensbedingungen hervorgebracht hat. Die äußeren Regionen des Tymcal-Nebels werden von zahlreichen, teils riesigen Raumstationen markiert, die als Umschlagplattformen dienen. Jedes Volk des Reichs des Glücks besitzt auf Caldera eine Vertretung.

Den Planeten erreicht man nicht im direkten Anflug mit einem Raumschiff. Kurz vor der Calditischen Sphäre, wie die Parastaubwolke auch genannt wird, steigen die Ankömmlinge in einen so genannten Caldur um. Bei dem Caldur handelt es sich um einen Parastaub-Segler, dessen Gondel tatsächlich von einem dreieckigen Segel vorwärts getrieben wird. Das Segel wandelt dabei die auftreffenden Energien des Parastaubs in Para-Schub um und kann so den Parastaubsegler bis auf 70 Prozent der Lichtgeschwindigkeit beschleunigen. Caldera, von den Guyar auch Goldener Planet genannt, bietet aus dem All einen prächtigen Anblick. Die Atmosphäre ist durchsetzt von quirligem, goldfarbenem Parastaub. Gewaltige Prunkbauten ziehen sich über die Oberfläche, umsäumt von ockerfarbenen Parkanlagen. Als absoluter Blickfang gelten die gold glitzernden Calditischen Paläste, Residenz des Verkünders der Superintelligenz VAIA.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Thomas Rabenstein zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 09. July 2006 in die Datenbank eingepflegt

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